Autor Thema: Mein ertses Abenteuer als Spielleiter  (Gelesen 1172 mal)

Deny

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Mein ertses Abenteuer als Spielleiter
« am: 14. Dezember 2015, 20:25:44 »
Hallo ihr!
Ich bin Neu hier und habe generell bisher nur Erfahrungen in einer DSA Guppe im PnP-spielen.
Jetzt möchte ich es wagen im Deponia Rollenspiel den Spielleiter zu übernehmen und hätte nun gerne Feeback zu meinem ersten Abenteuer.

Spielerzahl weiß ich leider noch nicht^^  aber mindestens einer^^

Dies Abenteuer spielt in einem kleinen Hotel irgendwo im Dreiviertelreich. Es trägt den schönen Namen „Zum droggelbecher Dodo“. Die Helden kennen sich noch nicht, doch da sie die einzigen Gäste im Hotel sind, setzten sie sich zusammen und essen Kaktusbrot( das Einzige was auf der Karte bezahlbar ist) und trinken Plörre.
Hier können sie sich erstmals vorstellen und vielleicht vom Wirt ein bisschen etwas über Deponia erfahren.
Geschlafen wird unterm Dach in einem großen Gemeinschaftssaal. Das Dach ist leider durch eine Mülllawine eingestürzt und nun befindet sich ein großer Berg Müll in Mitten des Raumes. Die Helden legen sich schlafen.

Nachts hören sie ein merkwürdiges Geräusch und schrecken auf. Nun merken die Spieler das jedem ein Teil seiner Ausrüstung etc. fehlt und die Türe abgeschlossen ist.
Ich habe mit jemandem schon ein Charakter erstellt, einen Roboterpiraten mit einem relativ „zahmen“ Flumingo. Von diesem könnte das Geräusch kommen.


Hier ist meine Idee, das sie den Berg von Müll nach nützlichen Gegenständen durchsuchen (zufällige Item Karten ziehen) und daraus etwas nützliches Basteln mit dem sie die Türe aufbrechen können. Hier lernen sie auch die eine Technick kennen um in Deponia Rätsel zu lösen. Möglichst lustig und zielorientiert Dinge finden und Kombinieren^^

Nach einigen lustigen Ideen und Fehlschlägen kommen sie durch die Tür.
Sie gehen die Treppe herunter und hören Mysteriöse Trommelschläge. Doch die Tür in einen Stock tiefer ist wieder versperrt.  Diesmal ist es ein logisches Rätsel.

Sie müssen ein Code knacken, oder den richtigen Draht durchschneiden oder ähnliches. Da bin ich mir noch nicht so sicher.

wenn die Türe aufgeht verstummen die Trommeln. Da sie unten ein Lichtschein sehen sollen sie nun versuchen die Kellertreppe herunter zu schleichen

Hier kommt die klassische Würfelprobe zum Einsatz. Ich finde einen Schwierigkeit von 2 Flink als Richtwert ganz in Ordnung. Wenn nun die Gruppe eine andere Idee hat wie sie die Treppe herunter kommt wird dieser auch gerne entgegen genommen.


Unten angekommen laden die Helden je nach Erfolg des Runderschleichens in Deckung oder ziemelich offensichtlich in einer Opferzeremonie. Die Gruppe von Menschen huldigen dem heiligen Schnabeltier. Dazu haben sie einem Schnabeltier eine Krone und Thorn gebastelt das etwas verloren in der Mitte sitzt. Vor ihm die Gegenstände die den Helden gestohlen wurden.

Nun liegt es an den Helden irgendwie diese Szene aufzulösen und heil aus der Sache sih raus zureden/basteln... wenn die unbedingt wollen kämpfen.

Am Ende des Abenteuers werden sie vom Betreiber des Hotels entlohnt, er ist diese Religiösen Fanatiker nie los geworden.
Oder er verjagt sie, das sie seine besten Kunden vertrieben haben. ^^
Was haltet ihr davon?

Und wie viel soll/muss ich Deponia Neuligen von Deponia erzählen ohne das Ihnen der Kopf schwirrt?  Ich hab mich noch nicht entschieden in welcher Zeit das Rollenspiel spielen soll. Aber ich hätte es gerne, dass die Möglichkeit des Klonens erst später aufgezeigt wird^^

Vielen Dank für euer Feedback

Deny

teddypolly

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Re: Mein ertses Abenteuer als Spielleiter
« Antwort #1 am: 15. Dezember 2015, 17:10:10 »
Hallo Deny,

erst mal cool, dass du dich ans Spielleiten machst. Ich wünsche dir und deiner Gruppe einen spaßigen Abend.

Ich habe Deponia nur gelesen und bin noch nicht dazu gekommen es auch zu spielen, deswegen bleibe ich mit meinen Rückmeldungen mal auf einer allgemeinen Ebene.

Wie viel Deponia solltest du deinen Spieler_innen vermitteln?
Ich würde es so machen, dass ich erst mal nur Zeige was notwendig ist. Deine Geschichte spielt komplett in dem Gasthaus. Also würde ich mich darauf zu beschränken wie allgegenwärtig die Verwendung von "Müll" ist und das auch das einbrechen einer Mülllawine ziemlich normal ist. Vll. könnte es zu diesem Zusammenbruch des Daches erst kommen, nach dem die Spieler schon ihr Zimmer gemietet haben. Rennen dann alle hoch und der Wirt reagiert auf das geschehene mit einem "Mist. Nun, sie wissen ja wie das ist. Höhere Umstände und wie sie sehen, die Betten sind immer noch nutzbar, alles kein Problem." Dann wird das Ereignis und die Reaktion schon recht viel über die Welt verraten. Kurzum, ich würde mich begrenzen und lieber kleine Dinge "zeigen", als größere Zusammenhänge "erzählen / vortragen". Brauchen sie ja erst mal nicht für dein Abenteuer und können sie dann später entdecken. In welcher Zeit ihr also gerade spielt würde ich gerade noch komplett weglassen, ist für das Abenteuer ja egal.

Dann zu dem Abenteuer selbst:
In der ersten Szene geht es ja darum, dass die Figuren einander kennenlernen. Ich würde daher nicht den Wirt groß erzählen lassen, außer über sein Gasthaus und vll. die umliegenden Straßen, sondern ihn Fragen an die Spielerfiguren stellen lassen. Wo kommt ihr her, was macht ihr so, was ist das für ein cooler Gegenstand den ihr da bei euch tragt?

Wie gesagt ich würde dann wenn die Spieler sich nichts mehr zu sagen haben die Mülllawine durchs Dach brechen lassen. Vll. müssen sie noch die Katze des Wirtes mit ausgraben? Danach gehts dann schlafen.

Aus dem was du geschrieben hast wurde nicht deutlich wer die Gegenstände geklaut hat, warum er das tat? Ich meine wenn ich zu einer Zeremonie gehen, dann bringen ich doch die Opfergabe mit und vertraue nicht darauf, dass da schon Leute sind denen ich Kram abnehmen kann. Vll. war einer der Kultisten schon vorher im Gasthaus und hat sich mit den SCs unterhalten und sie abgecheckt und wusste schon, dass er hier was finden wird?
Und warum wird nur je ein Gegenstand geklaut? Ich würde glaube ich alles entwenden lassen, wo ein Dieb ran kann ohne sie aufzuwecken.
Und warum ist die Tür verschlossen? War das der Wirt?
Das wären alles Fragen, die mich als Spieler brennend interessieren würden
Wo ist der Wirt während des Rituals im Keller? Werden die Spieler nicht vll. nach ihm suchen, bevor sie in den Keller gehen? Ist er im Keller? Wenn nicht, wie würde er reagieren, wenn die Spieler ihn wecken?
Solche Fragen würde ich mir beantworten, dann kannst du entspannt reagieren wenn die Spieler sich nicht an deinen Drehplan halten und musst sie nicht da rein Zwingen.
 
Insgesamt kommt mir die Geschichte recht kurz vor, vll. solltest du dir noch überlegen wie es weitergeht. Vll. fliehen die Kultisten wenn sie unterbrochen werden und holen schnell den Rest des religiösen Dorfes und die Spieler müssen plötzlich vor einer Horde religiöser marodierender Bauern fliehen?

Nun ja, so weit ein paar Anregungen.
Im Zweifelsfall einfach alle ignorieren, sich nicht verunsichern lassen und einfach drauf los spielen,

Wünsche euch viel Spaß
Teddy