Autor Thema: Spontanzauberei - wann, wie und überhaupt?  (Gelesen 2205 mal)

Cifer

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Spontanzauberei - wann, wie und überhaupt?
« am: 09. Dezember 2015, 20:45:24 »
Moin ihr!
Spontanzauberei ist in Myranor ein ziemlicher Brocken, auf den man eine Menge AP verwenden kann (5000 allein in den SFs). Wie haltet ihr das bei euren Zauberercharakteren:
Lernt ihr überhaupt Spontanzauberei oder bleibt ihr bei den Formeln?
Bei welchem AP-Stand (bzw. welchem Wert in euren Lieblingszaubern) fangt ihr mit Spontanzauberei an?
Und welche SFs lernt ihr als erstes, weil es ohne einfach nichts bringt?

Theaitetos

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Re: Spontanzauberei - wann, wie und überhaupt?
« Antwort #1 am: 10. Dezember 2015, 02:46:09 »
Spontanzauberei (Instruktion) ist zu teuer, insbesondere weil die ersten 2000 AP in diesem Bereich praktisch keinen merkbaren Nutzen gegenüber Formelzauberei mit sich zu bringen. Da kann man es sich eigentlich nicht leisten so viel AP zu verheizen während andere Spieler mit diesen AP tatsächlich ihre Charaktere stärken können.

Die Formelzauberei hat auch den Vorteil, dass man das Lehren von Formeln lukrativ (weiter-)verkaufen kann. :P

GSandSDS

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Re: Spontanzauberei - wann, wie und überhaupt?
« Antwort #2 am: 10. Dezember 2015, 15:11:16 »
Also, ein bisschen Spontanzauberei macht sich eigentlich immer gut. Schon alleine für Notfälle, wo man mal improvisieren muss. Das hat auch damit zu tun, dass man als myranischer Zauberer (so zumindest meine persönliche Erfahrung) meist erst mal eher weniger Formeln hat (zumindest im Vergleich zu den Zaubern eines aventurischen Zauberers).  Dabei geht es erst mal gar nicht um große Zauber, die spontan gewirkt werden können. Viel eher geht es um kleines, improvisiertes Handwerkszeug – gewissermaßen wie wenn McGyver mit einem Kugelschreiber und einem Kaugummi mal wieder ... ihr wisst schon. ;)
Wichtig finde ich allerdings den baldigen (möglichst sofortigen) Erwerb der ersten Ausbaustufe bei der Zauberdauer (MyMa Auflage 1 und 2) und der ersten Ausbaustufe bei der Struktur (MyMa Auflage 1). Sonst ist der Aufwand zu groß und die Möglichkeiten zu gering. Bei MyMa Auflage 2 würde ich hingegen, statt auf die Struktur-Erhöhung, als nächstes auf eine erste Ausbaustufe bei der Wirkungsdauer setzen. Ob man dann noch wirklich viel mehr von dem Kram braucht ... naja, muss jeder selbst wissen. Spontanzauber haben ja stets Qualität 0, daher sind sie gut für leichte und wenig aufwändige Effekte. ;)
Zum Runterladen und Kennenlernen: Aventurien für AnfängerMyranor für Anfänger

okm

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Re: Spontanzauberei - wann, wie und überhaupt?
« Antwort #3 am: 10. Dezember 2015, 21:04:07 »
Moin ihr!
Spontanzauberei ist in Myranor ein ziemlicher Brocken, auf den man eine Menge AP verwenden kann (5000 allein in den SFs). Wie haltet ihr das bei euren Zauberercharakteren:
Lernt ihr überhaupt Spontanzauberei oder bleibt ihr bei den Formeln?
Bei welchem AP-Stand (bzw. welchem Wert in euren Lieblingszaubern) fangt ihr mit Spontanzauberei an?
Und welche SFs lernt ihr als erstes, weil es ohne einfach nichts bringt?

Für einen Optimaten der etwas auf sich hält ist sie pflicht.

Varana

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Re: Spontanzauberei - wann, wie und überhaupt?
« Antwort #4 am: 11. Dezember 2015, 14:27:40 »
Zu den Regeln nach MyMa2 kann ich noch nichts sagen.

Das Optimaten-VZ-Paket lieferte ja eine Spontanzauberei mit; mMn ist da unbedingt Struktur I zu empfehlen, weil man um die festgelegten Strukturerschwernisse am wenigsten drumherum kommt.
Mit dieser absoluten Grundausrüstung kann man schon den ein oder anderen Spontanzauber versuchen - natürlich sehr situationsabhängig, v.a. wegen der Struktur, aber für Utility-Zauber auf elementarer Basis findet man da hin und wieder was (wenn man nur eine KK-Steigerung als Formel hat, aber FF steigern will, geht das z.B. mit einem Spontanzauber, wenn man eine halbe Stunde Zeit hat).
Die nächsten Schritte sollten dann Struktur II, Reichweite I und Wirkungsdauer I sein, womit man bei 400 AP ist und die Flexibilität des Zauberers ordentlich gesteigert hat.
Hat man alle auf I und Struktur auf II (600 AP), glaube ich, daß man daran denken sollte, die Instruktionen nachzuziehen. Das ist aber noch theoretische Überlegung.

Hängt natürlich auch davon ab, was für Effekte man erreichen will. Bei mir war es Humus mit Schwerpunkt auf Verwandlung und Wesenbeschwörung - da fallen die hohen Zauberdauern nicht besonders auf. Hat man einen Zauberer, der auf halbwegs schnelle Wirkungen angewiesen ist, wird die Spontanzauberei noch etwas später interessant.
Ich bin das Imperium an des Verfalles Ende,
An dem vorbeizieht der Barbaren schwarze Flut,
Das Akrosticha ersinnt, auf denen müde ruht
Ein spätes Sonnenlicht, wie flimmernd Goldgeblende.

Pauloverlanos te Alantinos

Grimoald

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Re: Spontanzauberei - wann, wie und überhaupt?
« Antwort #5 am: 11. Dezember 2015, 17:17:18 »
Hoi, ich stimme zu: Bei Spontanzauberei dauert es lange, bis sich die AP rentieren..... v.a. auf den niedrigen Stufen bringen sie noch recht wenig.

Ich spiele allerdings einen inzwischen recht erfahrenen Optimaten und kann aus eigener Erfahrung nur sagen: Spontanzauberei lohnt sich!
Inzwischen ist mein Magier gut genug, um die meisten gewünschen Effekte spontan zaubern zu können (wann braucht man schon spontan wirkende permanente, außer-Sicht, 1 Aktionenzauber?), und mit der entsprechenden Auswahl an Quellen und Instruktionen hat man einfach eine unglaubliche Menge an Möglichkeiten.
Der Charakterfortschritt mit der Spontanzauberei mag (sehr) langsam sein, wird aber nach hinten hinaus enorm mächtig. Man kann zudem auch enorm AsP-Effizient arbeiten, wenn man alle Zauber genau auf die benötigten Umstände zuschneiden kann.

Dazu kommt, dass mein Optimat schon aus Prestigegründen sehr auf seine Spontanzauberei bedacht ist.... halt das Ideal des Archaers im Hinterkopf und so.