Autor Thema: Kurzer Kommentar zu UdS  (Gelesen 13321 mal)

ChaoGirDja

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Re: Kurzer Kommentar zu UdS
« Antwort #30 am: 21. September 2012, 12:59:44 »
@Waldviech
Material Wünsche ich mir auch...
Keine Frage.

Ich sehe nur keinen Grund, den imperialen Revs eine andere Kultur, als die der Imperialen zu geben.
Sie wachsen in ihr auf und sie werden ihn ihr, und von solchen die in ihr Leben und in ihr Erzogen wurden, Erzogen. Noch dazu von Menschen und nicht von Raveseran.
Das sie Netzwerk untereinander erhalten und eine eigene Kunstsprache aus dem Hiro-Imperial entwickelt haben, ändert daran nicht das geringste.

@ barbarossa rotbart
Jeder erstgebore Ravesaren, hat freigelassen zu werden (WnM). Es gibt Gerüchte über Dörfer freier Ravs (WnM).
Dito HC.
Es ist ja nicht so, das es zu den Revs garnichts gibt...
Und was du alles aus der Existenz von nur einer Kultur abzulesen glaubst zu können... ist ja unglaublich :D
Und ja, ich leugne die Kultur aus dem HC. Warum?
Weil veraltet und damals schon unlogisch.

barbarossa rotbart

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Re: Kurzer Kommentar zu UdS
« Antwort #31 am: 21. September 2012, 13:10:37 »
@ Chao: Dann dürfte es aber auch keien Kulturkunde Ravesaran geben! Aber wie gesagt, es gibt sie. Das bedeutet, dass die Ravesaran eine eigene Kultur haben.
Wenn sie wirklich von Menschen erzogen werden, werden sie ganz bestimmt anders erzogen als Menschen, da sie ja eine ganz bestimmte Aufgabe haben. Ravesaran werden nun einmal zu Lustsklaven, Künstlern o.ä. erzogen. Sie erhalten also schon eine ganz andere Erziehung. Und dies spricht für, nein, verlangt sogar eine eigene Kultur im Sinne der Vorschläge von UdS. Und genau deshalb gab es im HC auch ein eigenes Kulturpaket für die Ravesaran.
Jeder hat das Recht auf meine Meinung.

Fantasy ist die Flucht vor der Wirklichkeit, aber wer außer den Gefängniswärtern fürchtet eine Flucht?

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ChaoGirDja

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Re: Kurzer Kommentar zu UdS
« Antwort #32 am: 21. September 2012, 13:15:11 »
Dann dürfte es aber auch keien Kulturkunde Ravesaran geben!
Ahja...
Weil es seit 1000 Jahren (pie mal) Revesar-Dörfer außerhalb des imperialen Zugriffs geben kann, darf es keine Rev.-Kultur geben.

Hum... Sieht da noch jemand ein Fehler in der Aussage?


Ravesaran werden nun einmal zu Lustsklaven, Künstlern o.ä. erzogen.
Stell dir mal vor:
Es soll Gerüchteweisen auch Menschen geben, die dazu erzogen werden.
Willst du für jetzt auch eine eigene Kultur?

Eldoryen Gammensliff

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Re: Kurzer Kommentar zu UdS
« Antwort #33 am: 21. September 2012, 13:24:49 »
UdS schreibt eindeutig, dass die 5 Horanthes aus dem Haus Charybalis im Horasiat ein strenges Regime führten und dass die meisten Neu-Siedler aus dieser Zeit Sträflinge waren.

Was ja mal irrelevant ist. Erstens sag'st du selbst, dass sich auf Aventurien ca. 300 Jahre eine unabhängiges Siedlungsgebiet exisiterte. Das bedeutet dass die "Neu-Siedler" sicherlich nur ein Bruchteil der YaquirioBevölkerung ausmachten. Und zweitens haben auch gerade die Sträflinge die imperiale Kultur in Reihnstform aufgesogen. Wenn man solchen Individuen die "Freiheit" gibt sind sicherlich nicht alle der Meinung, dass was neues her muss sondern es gibt sicherlich auch einige die jetzt selbst von der "Priveligierten-Torte" naschen wollen. Was unzweifelhaft zu jahr(zehnt)elangen Bürgerkriegen und Religiösen Wirren geführt hat an deren Ende (erst um 2850 IZ) sich dennoch die "alte Ordnung" mit einer Horas durchsetzen konnte (diese versprach sicherlich die besten Aussichten auf Stabilität).

Somit ist es kein Wunder, dass man all jene Elemente, die vom Imperium (wieder-)eingeführt wurden, nach dem Sturz des Hauses Charybalis abschaffte, wie z.B. die strenge Magokratie. Hätte es sie noch zu Fran-Horas Zeiten gegeben, hätte sie wahrscheinlich auch die Dunklen Zeiten überstanden. Da aber Olruk-Horas I. kein Magier war [...]

Was ist denn das für eine Logik? Magie war für den Horas ein wichtiges Statussymbol nicht umsonst war bis in Hela-Horas Zeit der Horas auch Spektabilität der Staats-Magier-Akademie in Bosparan. Warum man in den Dunklen Zeiten von magischen Herrschern abstand genommen hat ist offensichtlich. Ein Ereignis von bis dahin ungeahntem Ausmaß sorgte dafür: die erste bekannte Dämonenschlacht Aventuriens und das Entstehen der Niederhöllen auf Deren (Dämonenbrache). Wenn dass einem nicht die "Lust" an Magie verdirbt weiß ich auch nicht. Dennoch ist man später zur alten Tradition aus der Heimat zurückgekehrt und der Horas war - ganz in Thearchen Manier - Magier, Oberpriester und weltlicher Herrsher!

[...] und außerdem auch schon vorher dynastische Beziehungen eine wichtigere Rolle spielten als magische Begabung, hat man dies wohl mit der 'Vertreibung' des letzten charybalischen Horas abgeschafft.

Die dynastischen Schwerpunkte sind klar. Sowohl in Myranor als auch in Aventurien wollte man das Erbe der Alten in den Herrschern erhalten. Daran ändert dann auch nichts, dass man aus dem Ea'Myr den Ucuri-Funken gemacht hat - wie überhapt die Horas-Apokryphen sehr viel "Heiligenschein" um die Sache geträllert haben. Denn genauso haben es die Myraner mit ihrem Volk gemacht um Ruhe zu stiften. Eine Opium-Staats-Religion um den Frieden und die Ordnung zu wahren. Auf der einen Seite des Thalassions die Oktade auf der anderen Seite den Horaskult mit den Wahrern der Ordnung. Über militärische Strukturen sagt das erst mal gar nix. Es ist eher anzunehmen dass die auf Aventurien stationierten Myriaden / Legionen - auf grund ihrer Effektivität - übernommen wurden. Warum sollte man so einen Machtapparat "abschaffen"? Das macht einfach keinen Sinn. Und da beiderseits des Thalassions eine imperiale Militärkultur entstanden ist und die Grundsteine dafür in der gemeinsamen Geschichte liegen ist es nur folgerichtig, dass ähnliche Sprachauszüge überliefert wurden. Aus genau diesem Grund kann man auch die heutigen Sprachfamilie der indogermanischen Sprache umreißen. Die Indogermanen haben z.B. Pferde und Streitwagen in das damalige Militärwesen integriert. Obwohl die indogermanischen Invasoren in der Unterzahl gewesen sind haben sich bis dahin unbekannte Begriffe in die Sprache integriert - allein schon aus Mangel an Begrifflichkeiten. Das man jetzt in Myranor diesem Umstand mit dem Schritt der Bosparanisierung der Sprache Rechnung trägt finde ich nicht unpassend. Man hätte es nicht müssen aber "falsch" ist es meiner Meinung nach nicht.

Man darf auch nicht vergessen, dass die Erstsiedler etwa 350 Jahre hatten, um eine eigenständige Kultur zu entwickeln.

Und? Klar hat sich die Kultur gewandelt und eigene Aspekte aber gerade beim Militär würde ich nicht davon ausgehen. Klar die Mode ändert sich, die religösen Aspekte ebenfalls etc. Aber wenn ich 200 Jahre unter dem Joch lebe entwickeln sich auch wieder sehr viele Parallelen. Interessant wäre eben exakt diese Unterschiede beider Kulturen bei gleicher Basis auszuarbeiten. Sich an Begrifflichkeiten aufzuhängen macht den Braten nicht fett.

Gruß,

Eldoryen

Waldviech

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Re: Kurzer Kommentar zu UdS
« Antwort #34 am: 21. September 2012, 13:29:51 »
Vieleicht ist "Kulturkunde" auch einfach zu "weit" gefasst. Auch, wenn Ravesaren keine eigene Kultur im Sinne eines eigenen "Volkes" haben, dürften sie in den letzten 1000 Jahren, ähnlich wie ihre Sprache, doch diverse eigene Verhaltensweisen und Konventionen, sprich, eine eigene Subkultur entwickelt haben. Schaut man sich mal an, wie komplex irdische Subkulturen sein können, könnte man als Außenseiter vielleicht wirklich ne spezielle Kulturkunde brauchen, um zu begreifen wie Ravesaren innerhalb ihres eigenen Netzwerkes so ticken. "Kulturkunde: Ravesaran" wäre also grob vergleichbar mit einem irdischen "Kulturkunde: Punk" oder "Kulturkunde: Internet-Geek"  ;D

ChaoGirDja

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Re: Kurzer Kommentar zu UdS
« Antwort #35 am: 21. September 2012, 13:39:33 »
Auch, wenn Ravesaren keine eigene Kultur im Sinne eines eigenen "Volkes" haben, dürften sie in den letzten 1000 Jahren, ähnlich wie ihre Sprache, doch diverse eigene Verhaltensweisen und Konventionen, sprich, eine eigene Subkultur entwickelt haben.
Nochmal:
Es sind SKLAVEN! Und noch obendrein verdammt Wertvolle Sklaven. Sind sind die reinsten Luxusobjekte, weil es nicht alt so viele davon gibt.
Wenn mal jemand 2 (ohne Nachwuchs) davon hat, dann hat er schon wirklich viele.
(für die Vermehrung genügt es, wenn man sich einen Rav. von einem anderen mal "Ausleit". Es reicht ja im Grunde, wenn er vorbei kommt, man die beiden machen lässt und dann wieder geht)
Als Luxus-Sklaven haben sie vielfältige Aufgaben aber auch Freiheiten. Kindererziehung gehört aber, schon alleine weil es nicht im Interesse ihrer Besitzers ist*, nicht dazu.
Als Freie leben die Ravs. weit verstreut über das Imperium, nur selten wohnen 2 beieinander. Meist stammen sie direkt von Skalven ab und sind in diesem Umfeld Aufgewachsen und Erzogen worden.

Woher soll bitte diese Subkultur kommen?
Dafür braucht es eine ganze riehe von Individuen, die über ein paar Generation, ohne große Restriktionen dabei, "zusammen leben".

*Zu Zeitintensiv und zu wenig Kontrolle darüber, was das Kind wird.

barbarossa rotbart

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Re: Kurzer Kommentar zu UdS
« Antwort #36 am: 21. September 2012, 14:10:06 »
Das zeigt, dass Du keine Ahnung hast. Schau dir mal die Sklaverei in den Südstaaten der USA an. Die Sklaven dort hatten eine eigene Kultur entwickelt.
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ChaoGirDja

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Re: Kurzer Kommentar zu UdS
« Antwort #37 am: 21. September 2012, 14:17:01 »
Das zeigt, dass Du keine Ahnung hast. Schau dir mal die Sklaverei in den Südstaaten der USA an. Die Sklaven dort hatten eine eigene Kultur entwickelt.
Das zeigt, dass Du keine meine Beiträge nicht liest und dank dessen unsinnige Kommentare abgibst...
Ließ vor allem meinen Beitrag direkt über deinem und überlege, wo da woghl der Unterschied liegen wird...
Und warum DU es bist, der keine Ahnung hat.

Danke fürs (nicht?) lesen....

Varana

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Re: Kurzer Kommentar zu UdS
« Antwort #38 am: 21. September 2012, 22:00:28 »
Zitat
Was sind denn Wraeththu?
Gucksdu hier: http://en.wikipedia.org/wiki/Wraeththu
Das Ganze ist trotz der recht interessanten Grundidee einer Hermaphroditengesellschaft ziemlich kitschtriefend und (IMHO) kaum erträglich.
Wenn schon Hermaphroditen, kann man auch bei guten Büchern klauen. :D

Edit: Da ist ein Link enthalten.
Ich bin das Imperium an des Verfalles Ende,
An dem vorbeizieht der Barbaren schwarze Flut,
Das Akrosticha ersinnt, auf denen müde ruht
Ein spätes Sonnenlicht, wie flimmernd Goldgeblende.

Pauloverlanos te Alantinos

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Re: Kurzer Kommentar zu UdS
« Antwort #39 am: 21. September 2012, 22:17:02 »
Das Thema der eigenen Kultur für die Ravesaran ist sicher interessant. Ich frage mich momentan, ob das Auslassen einer eigenen Kultur in UdS aber wirklich so der große Fehler ist, wie es scheint. Rch hätte mir da zwar schon etwas gewünscht, einfach um die nun kommenden Fragen zu klären, aber sei's drum. Momentan sehe ich da eigentlich zwei verschiedene Kulturen, von denen eine vielleicht gar nicht eine Kultur ist. Es gibt ja die Ravesaran in Gefangenschaft als mehr oder minder geschlossene Gruppe und einmal die Ravesaran, die angeblich in irgendwelchen Enklaven leben sollen. Welche Ravesaran werden mit der jeweiligen Kulturkunde eigentlich beschrieben? Vielleicht die zweite Gruppe. Bleiben die Ravesaran in Gefangenschaft. Es stimmt da sicher schon, dass sie in vielen Dinge eine eigene Gruppe bilden. Man könnte ihnen insofern schon eine eigene Kultur zubilligen, doch man könnte genauso gut sagen, dass dies alleine nicht ausreicht. Nehmen wir als Vergleich die Optimaten. Viele von ihnen leben in ihrem eigenen Wolkenpalast. Sie essen andere Dinge, als das gemeine Volk, sie leben anders als das gemeine Volk, ja sie sprechen sogar anders und zwar mit einer eigenen Sprache. Sie sind in vielen Dingen so etwas wie eine geschlossene Gesellschaft unter sich, mit eigenen Traditionen und Ansichten. Müssten der Logik zufolge nicht auch Optimaten eine eigene Kultur haben? Erst recht haben die einzelnen Häuser, die ja auch nochmal alle unterschiedlichen Idealen folgen keine jeweils eigene Kultur. Wieso sollten also die Ravesaran, die oftmals auch nicht mehr als eine weitere Rolle innerhalb dieser Kreise spielen, eine eigene Kultur haben, zumal sie rein zahlenmäßig auch nochmal ein ganzes Stück geringer vertreten sein dürften?
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barbarossa rotbart

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Re: Kurzer Kommentar zu UdS
« Antwort #40 am: 21. September 2012, 23:08:06 »
Interessanter Ansatz, der aber dadurch nicht funktioniert, da etliche imperialisierte nichtmenschliche Spezies eine eigene SF Kulturkunde haben.
Ravesaran werden zwar von Menschen erzogen, aber sie werden dazu erzogen eine bestimmte Rolle zu spielen. Chao schreibt zwar, dass dies auch bei Menschen vorkommen kann, aber dies ist eher dies Ausnahme, während es bei den Ravesaran die Regel ist. Somit wird den Ravesaran von den Menschen eine bestimmte Kultur aufgezwungen, die sich zwangsläufig von der menschlichen unterscheidet. Weshalb sie auch eine eigene Kulturkunde besitzen.
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Re: Kurzer Kommentar zu UdS
« Antwort #41 am: 21. September 2012, 23:55:48 »
Eigentlich finde ich nicht, dass ChaoGirDja da so falsch liegt. Menschen werden häufig erzogen eine bestimmte Rolle zu spielen. Man steckt entweder mehr oder weniger im Millieu des eigenen Cirkels fest, in der Gesellschaftsschicht, im beruflichen Umfeld der Eltern usw. Natürlich sind die Hürden da auszuschehren nicht unüberwindbar, aber sie sind da. Dass Spezies wie Amaunir oder Neristu eine eigene Kulturkunde haben, dürfte auch damit zu tun haben, dass es noch weitere Faktoren gibt, die eine eigene Kultur begünstigen. Ich zähle mal eigene auf, wobei nicht immer alle Faktoren zur gleichen Zeit gelten müssen:

1.) Die Gruppen sind zahlenmäßig vor Ort stärker vertreten und damit mehr rein unter sich (z.B. Neristu in Nerenithen).
2.) Spezies pflanzen sich üblicherweis nur unter sich fort, was die zweite Hälfte von Punkt 1 fördert.
3.) Zahlenmäßig große Gruppierungen bremsen ein Durchmischen mit dem Gedankengut anderer Kulturen.
4.) Die Kulturen der Gruppen fußen wesentlich tiefer auf uralten Fundamenten, meist nicht-imperialen Ursprungs. Dies führt beispielsweise auch zu eigenen Mythenwelten mit Helden der eigenen Spezies und damit mit einer entsprechenden Identifikation mit der eigenen Kultur.
5.) Abgesehen von der Fortpflanzung gibt es häufig (wenn auch nicht immer) noch andere biologische Faktoren, die eine kulturelle Abgrenzung zu anderen Spezies begünstigen (wären Shingwa z. B. nicht wandeltauglich, hätten sie vermutlich nicht diesen starken Bezug alle Dinge des Lebens Farben zuzuordnen – über das Farbsehen der Shingwa kann ich da gerade nicht so viel sagen).
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Re: Kurzer Kommentar zu UdS
« Antwort #42 am: 22. September 2012, 10:36:29 »
Du vergisst dabei, dass Ravesaran laut WnM ebenfalls eine eigene Kulturkunde besitzen. Auch wenn diese sowohl Teil der Imperialen als auch Teil einer eigenen Kulturgruppe ist. Daraus folgt zwangsläufig, dass sie eine eigene Kultur haben, die sich stark genug von den anderen unterscheidet, um entsprechende Proben um 3 Punkte (Grundsystem) bzw. 1 Punkt (Erweitertes System) zu erschweren.
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ChaoGirDja

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Re: Kurzer Kommentar zu UdS
« Antwort #43 am: 22. September 2012, 11:43:18 »
Du vergisst dabei, dass Ravesaran laut WnM ebenfalls eine eigene Kulturkunde besitzen.
Nein, das  hat er nciht vergessen...
Du hast nur - zum wiederholten male - vergessen, das es auch Revesaran außerhalb der der imperialen Kultur leben!

GSandSDS's Liste ist btw. noch um einen wichtigen Teil zu ergänzen:
Für solche Nichtmenschen, die nicht in einer der Enklaven leben, sagt UdS klar: Diese wählen die imperiale Kultur (bzw. die Kultur ihrer Umgebung).
(und iirc hat das sogar schon der HC gesagt!)

Und der Großteil der uns bekannten Ravesaran lebt in keiner Enklave und was das bedeutet... Dürfte dir wohl klar sein.

Sassi

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Re: Kurzer Kommentar zu UdS
« Antwort #44 am: 16. Oktober 2012, 21:39:19 »
Das antike Griechenland war ein Griechenland der Stadtstaaten.

Nur, weils mich gerade beim Überfliegen mehr als nur mächtig stört: Nein. Sorry, aber sowas von NEINNEINNEIN! Die paar Jahre klassischer Periode, die man fast ausschließlich in der Schule behandelt, ist eine Periode von Stadtstaaten. Dabei nimmt man gewöhnlich ja eh nicht mehr durch als die Pentekontaetie, und schon da stimmt es nicht, weil sowohl Sparta als auch Athen deutlich über die Grenzen eines Stadtstaaates hinaus expandieren (und selbst in dieser Zeit gibt es Kritik an der griechischen Kleinstaaterei). Aber für die Nachklassische Zeit, die den mit weitem Abstand größten Teil griechischer Geschichte ausmacht, haben wir erst mal die Zeit der großen Föderalstaaten wie des Achäerbundes, Boiotischen Bundes etc., die DEUTLICH den Stadtstaat übersteigen; Dann ab dem 3. Jahrhundert die griechischen Großreiche - Antigoniden, Seleukiden, Ptolemäerreich (Plus ein paar Zerquetschte), die allesamt massiv griechisch (aber nicht nur) geprägt waren. Da reden wir bei den Seleukiden über eines der größten Flächenreiche der Antike, in dem Griechisch eine der Staatssprachen war, und dabei sind solche Sachen wie das Graeco-Baktrische oder Graeco-indische Reich noch nicht enthalten, ebenfalls griechisch geprägte Flächenstaaten an der Peripherie. Und die längste bekannte Phase der griechischen Geschichte ist die des Byzantinischen Reiches! Ein zeitweilig verdammt großes Reich, in der Blütezeit von Spanien bis zum Kaukasus, das ein Jahrtausend überdauerte und dessen Staatsidee für einen Großteil der slawischen Welt zum Vorbild wurde.

Griechenland ist deutlich mehr als 50 Jahre Athen-Sparta-Gegensatz oder "300" gegen "die Perser". Ganzganzganz erheblich mehr. Und die längsten Perioden der griechischen Geschichte sind von massiv überregionalen Staatssystemen gekennzeichnet.