Autor Thema: Verteilung von Runensteinen  (Gelesen 2138 mal)

Fünf Scherben

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Verteilung von Runensteinen
« am: 30. April 2015, 17:44:46 »
Eine Frage die mich schon in den 80ern beschäftigt hat:

Wenn nun drei Runenherren mit jeweils 3 Runensteine beschließen, das der weiseste von ihnen ein besonders loyales und vertrauenswürdiges Individuum ist; und ihm seine beiden Freunde ihm jeweils ihren Schatz an Runensteinen schenken.

Dann würde sich doch die magische Macht als Gruppe gesehen... von 3 x 6 = 18 Zaubern, auf 1 x hastenichgesehen irgendwat ganz hohe Anzahl an Zaubern potenzieren...

Ähnlich siehts aus wenn zwei z. B. 5-Runen-Herren sich ein Duell liefern bei dem einer knapp gewinnt und die Steine des anderen erbeutet, 5 Runen: Okay mächtig versus 10 Runen: Sprengt das System und Logik der Welt mächtig...

Was meint ihr dazu? 

Arne Gniech

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Re: Verteilung von Runensteinen
« Antwort #1 am: 30. April 2015, 18:18:02 »
Schöne Fragen!
Runenbesitz in Tharun ist ja individuell, d.h. wenn zwei Runenherren ihre drei Steinen einem Dritten schenken, dann sind sie beide keine Runenherren mehr, können also keinen Zauber mehr sprechen. Der Dritte hingegen hat potenziell eine Menge von 504 Zaubermöglichkeiten, die wir allerdings regeltechnisch limitiert haben (jeder Runenherr kann nur eine bestimmte Anzahl von Zaubern an sein Astralgefäß koppeln, und zwar in der Höhe seine maximalen AsP). D.h. wir haben eine Schranke, die nur langsam, z.B. durch schrittweise Erhöhung der AsP, angehoben werden kann.



GSandSDS

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Re: Verteilung von Runensteinen
« Antwort #2 am: 30. April 2015, 18:39:32 »
Und da die Runensteine ja nominell gesehen immer noch dem jeweiligen Herrscher, dem man untersteht, gehören, dürften nicht-abtrünnige Runenherren sich mit derlei "Geschenken" wohl auch einiges an Ärger einhandeln. Einmal potentiell vom Herrscher selbst und dazu ggf. noch einmal vom jeweiligen Sombrai (so es einen gibt), der ja stellvertretend für ihn zu regeln hat, wer welche Steine bekommt. ;)

Bei erbeuteten Steinen verhält es sich ähnlich. Nominell gehören die damit auch dem Herrscher, dem man untersteht. Und gibt es in seinem Hof einen Sombrai, dann wird das er wohl stellvertretend für den handhaben. Es sei natürlich man verheimlicht den neuen Runenbesitz freiwillig vor beiden. Oder man einigt sich mit dem Sombrai den ohnehin schon "überarbeiteten" Herrscher nicht mit solchen Fragen zu "belasten". Gefährliches Spiel, ist aber sicher auch schon x-mal in Tharun passiert. ;)
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Fünf Scherben

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Re: Verteilung von Runensteinen
« Antwort #3 am: 30. April 2015, 18:45:12 »
Ja die Begrenzung nach AE war sehr sinnvoll. Allerdings, reicht das schon? Jeder spendende  Runenherr gibt 6 Zauber auf der Empfänger erhält (AE-6) dazu, darunter noch die Runensterne. Wie lange dauert denn nach den Regeln die "Inbesitznahme" eines neuen Steins? So das es schon mal nicht ohne weiteres geht z. B. 5 neue Steine in seine Spruchstruktur ein zu gliedern.

Fünf Scherben

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Re: Verteilung von Runensteinen
« Antwort #4 am: 30. April 2015, 18:49:26 »
Zitat
Und da die Runensteine ja nominell gesehen immer noch dem jeweiligen Herrscher, dem man untersteht, gehören, dürften nicht-abtrünnige Runenherren sich mit derlei "Geschenken" wohl auch einiges an Ärger einhandeln. Einmal potentiell vom Herrscher selbst und dazu ggf. noch einmal vom jeweiligen Sombrai (so es einen gibt), der ja stellvertretend für ihn zu regeln hat, wer welche Steine bekommt. ;)

Bei erbeuteten Steinen verhält es sich ähnlich. Nominell gehören die damit auch dem Herrscher, dem man untersteht. Und gibt es in seinem Hof einen Sombrai, dann wird das er wohl stellvertretend für den handhaben. Es sei natürlich man verheimlicht den neuen Runenbesitz freiwillig vor beiden. Oder man einigt sich mit dem Sombrai den ohnehin schon "überarbeiteten" Herrscher nicht mit solchen Fragen zu "belasten". Gefährliches Spiel, ist aber sicher auch schon x-mal in Tharun passiert. ;)


Ich hatte meinen Thread auf eine hypothetische Heldengruppe die "Aufbruch in die neue Welt" spielt bezogen. Nach dem Motto: "Wir geben alle Runen an den Magier weiter (welcher ja auch noch seinen Stab hat...)".

Gecq

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Re: Verteilung von Runensteinen
« Antwort #5 am: 30. April 2015, 19:24:19 »
Es gibt drei limitierende Faktoren:
  • Die Anzahl an möglichen Kombinationen
    Jede kann nur mit einem Zauber belegt werden. Siehe WnT 119. Bei 10 Runensteinen sind das 720 mögliche Kombinationen.
  • Zeit
    Für die Belegung eines durchschnittlichen Runenzaubers (z. B. 16 AsP) benötigt ein gewöhnlicher Runenherr AsP in Stunden Zeit. Also 16 Stunden in unserem Beispiel. Davon muss er sich dann erst mal erholen. Sagen wir, jemand lebt in wirklich günstigen Umständen und er muss keine Dienste für seinen Herrn erledigen, hat genügend Diener, die ihn versorgen etc., dann schafft er es vielleicht auf eine Rate von einem Zauber in drei bis vier Tagen. Also 8 Jahre für 720 Zauber, natürlich vorausgesetzt, er erfüllt Punkt 3.
  • AsP
    Wie schon oben erwähnt, ist die Anzahl möglicher Zauber durch die Anzahl maximaler AsP begrenzt. 720 AsP sind völlig außer Reichweite der meisten Charaktere. Es braucht so unglaublich viel Zeit und Abenteuerpunkte, dass dieser begrenzende Faktor der entscheidende ist bei großem Runenbesitz.


10 Runensteine lassen sich also nicht ausschöpfen. Zumal es auch noch Randfaktoren wie etwa die nötige Steigerung der zugehörigen Runenfertigkeitswerte gibt. Der einzige Grund, so viele Steine besitzen zu wollen, wäre, das Spektrum der Möglichkeiten über verschiedene Runendomänen zu erweitern. Ferner wäre da noch die Verarbeitung von Runensteinen in Runensteinartefakte.