Autor Thema: Myranische Meere  (Gelesen 2590 mal)

Grimoald

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Myranische Meere
« am: 29. April 2015, 14:49:10 »
So, jetzt habe ich myranische Meere auch mal gesichtet...  :)

Das Buch gefällt mir verdammt gut, vorallem die Unterwasserbeschreibungen sind wirklich stimmig und heben das Buch auch sehr von Efferds Wogen ab. Gut so!
Die Seekampfregeln sind, wie ja schon von anderen erwähnt, ziemlich umfangreich..... nichtsdestotrotz habe ich jetzt spontan Lust, auf Piratenjagd zu gehen.

Aber es gibt ein paar Sachen, die ich vermisse/nicht verstehe:
1. Was ist denn mit den Schraubengaleeren passiert? In den Seekampfregeln stehen sie drinnen, aber ansonsten wird dieser für Myranor ja recht prominente Schiffstyp nicht erwähnt - dafür aber das Ban'shi Kanu..... naja.
Mich würde hier interessieren: Was sind denn die Vorteile des Schraubenantriebs? Wie wirkt er sich auf die Baukosten aus? Hat eine Schraubengaleere im Vergleich zu einer ähnlich großen Rudergaleere mehr/gleichviel/weniger Pedaltreter als Ruderer? Von den Seekampfwerten ist sie ansonsten ja recht ähnlich..... gut, so ne Schraube ist schwerer abzuscheeren, als die Ruder.
2. Die Tritonen: Verdammt cool! Myranor braucht einfach (echte) Meerjungfrauen! Auch die Hintergrundtexte sind sehr stimmig.... aber da wird mehrfach ihr Zaubergesang und ihr betörendes Aussehen erwähnt, was sich leider gar nicht in den Werten ihrer Spezies niederschlägt, da sie weder Wohlklang, noch Gutaussehend, noch irgendwelche speziellen Zauberlieder haben.... (S.200).

Und das größte Problem: Nach der Lektüre des Buches will ich unbedingt einen Demergator haben und weiß nicht, woher mein armer kleiner Optimat so einen nehmen soll..... Grummel.  ;D

GSandSDS

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Re: Myranische Meere
« Antwort #1 am: 29. April 2015, 17:09:58 »
Wenn man die Werte der "Stern von Daranel" aus dem Abenteuer "Die Spur des Sternenprinzen" nimmt, hat so eine Schraubengaleere in etwa 30 Pedaltreter (bzw. Pedalo-Sklaven). Dazu kamen in dem speziellen Fall dann noch ein Machanikus, 3 Offiziere, 2 Tagerus, 10 Krieger und natürlich der Kapitän. Die Beweglichkeit des Schiffes wurde im Abenteuer noch als extrem hoch eingestuft. Würde mich aber nicht wundern, wenn das mit dem Meeresband inzwischen gesunken ist.

Was sonst die Vorteile betrifft, würde ich mutmaßen, dass das Pedaltreten wegen der dahinter liegenden Mechanik weniger anstrengend ist als das nackte Rudern. So sind die Leute nicht so schnell erschöpft, und man kann sie länger in Anspruch nehmen.
Zum Runterladen und Kennenlernen: Aventurien für AnfängerMyranor für Anfänger

Agrimoth

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Re: Myranische Meere
« Antwort #2 am: 29. April 2015, 17:43:52 »
Aber zumindest in älteren Büchern werden auch hochseetüchtige Imperiale Schraubengaleren erwähnt. In den Kampfregeln findet man dafür sogar Werte.

 In den Handelfürsten haben die Rhidaman Schraubengaleren die es bis nach Eshbathmar schaffen. UNd es klang für mich als ob auch (Schnell-)Frachter dabei waren. Was mir als ausgleich gut gefallen hat war das Bild der Hochseetüchtigen Schaufelradgaleere (Der Deckplan ist aber für die Amauna).

Grimoald

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Re: Myranische Meere
« Antwort #3 am: 29. April 2015, 18:51:28 »
Hm, eine Schiffsschraube hat ja auch einen hohen Wirkungsgrad.... zumal in UdS ja erwähnt wurde, dass die Schraubengaleeren ja auch über ein Schrauben-Halbröhrensystem verfügen. Damit ja quasi Mago-Hightech. Im Vergleich sind jetzt die Kampfwerte einer kleinen Schraubengaleere nicht wirklich besser als die einer kleinen Rudergaleere, sie ist im Gegenteil sogar unbeweglicher... das kann aber auch mit der Hilfsbesegelung zusammenhängen. (MyMe S.168).

Und bei der Schraubengaleasse sind wir dann bei 180 Pedaltretern - so ein Schiff ist aber auch 50 Meter lange und verfügt über mehrere Decks.

Zu den Schnellfrachtern: Frachtschiffe mit Rudern waren verdammt ineffizient.... das ist dann eher was für Kurierschiffe, oder spezielle Schiffe die kleine, wertvolle Waren transportieren.

ChaoGirDja

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Re: Myranische Meere
« Antwort #4 am: 28. Mai 2015, 11:19:24 »
Ich bin auch grade am Schmöckern in MyMe (die Kürzel werden und bald Ausgehen :D ) :)
Bisher (Seite 48) gefällt es gut.
Nur ist mir grade eine Handwerkliche unschönheit aufgefallen, die dann doch bitte in der nächsten Auflage korrigiert werden sollte...
Und zwar geht um die Nutzung der Begriffe "Schelf", "Kontinentalschelf" und "Flachsee". Es wird zwar im Vorfeld gesagt das dies alles Synonyme sind, aber der Begriff der Flachsee wird auch durchgehend Benutzt.
Soweit so Sinnvoll, da er der Bildlichste der 3 ist.
Nur führte das zumindest bei mir dazu, das mich die Überschrift auf Seite 48 erstmal sehr verwirrt zurückgelassen hat. Den mit dem Begriff "Schelf" konnte ich erstmal nichts Anfangen.
Entweder man ändert die Überschrift auf "Flachsee" ab, was mEn das Sinnvollste wäre, oder ersetzt konsequent den Begriff Flachsee durch Schelf. Denn wenn man schon einen Begriff, von mehren gleichbedeutenden Möglichen, benutzt, dann bitte Konsequent. Insbesondere an solchen prominenten Stellen wie Überschriften.
(wie z.B. auf Seite 50, wo sowohl Schelf als auch Flachsee in den Überschriften benutzt wird @.@ Wer macht den bitte sowas? :-[ )

Edit:
Ich Sammel mal weiter ^^;

Seite 49 Verwechselt im 2ten Absatz (oben links) Seegras und Kelp.
Denn das suptropische Gegenstück zum Seegras ist der Kelp und nicht umgedreht, wie es im Text steht.
Konsequenterweise spricht auch der Rest das Absatzes fälschlicherweise von Seegras und nicht korrekt von Kelp.
Was nicht nur Falsch, sondern auch sehr verwirrend ist. Da im Absatz davor auch schon vom Seegras die Rede war...
(dadurch bin erst über den Fehler gestolpert ^^; Aus dem Bauch heraus hätte ich den exakten Unterschied auch nicht gewusst :D )
Entsprechend muss auch der Rest des Textes nach der korrekten Wortnutzung abgegrast werden. Denn von "dunklen Seegraswäldern" kann man bei grade mal einem Meter Bewuchshöhe nun wirklich nicht sprechen...
Auch sollte man sich im Vorfeld einig werden, ob man den Begriff "Kelp" oder "Tang" verwendet (wie auf Seite 50, bei "Ungeheuer des Schelfs"). Beides bezeichnet zwar das selbe (zumindest im Volksmund), aber mal so und mal so ist nicht Hilfreich beim Lesen...
(ich würde btw. den Begriff das Tang dem Vorzug geben. Er ist schlicht bekannter, wodurch sich mehr Leser etwas darunter vorstellen können)

Der Norbarde

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Re: Myranische Meere
« Antwort #5 am: 28. Mai 2015, 20:07:26 »
Ich bin auch grade am Schmöckern in MyMe (die Kürzel werden und bald Ausgehen :D ) :)
Bisher (Seite 48) gefällt es gut.
Nur ist mir grade eine Handwerkliche unschönheit aufgefallen, die dann doch bitte in der nächsten Auflage korrigiert werden sollte...
Und zwar geht um die Nutzung der Begriffe "Schelf", "Kontinentalschelf" und "Flachsee". Es wird zwar im Vorfeld gesagt das dies alles Synonyme sind, aber der Begriff der Flachsee wird auch durchgehend Benutzt.
Soweit so Sinnvoll, da er der Bildlichste der 3 ist.
Nur führte das zumindest bei mir dazu, das mich die Überschrift auf Seite 48 erstmal sehr verwirrt zurückgelassen hat. Den mit dem Begriff "Schelf" konnte ich erstmal nichts Anfangen.
Entweder man ändert die Überschrift auf "Flachsee" ab, was mEn das Sinnvollste wäre, oder ersetzt konsequent den Begriff Flachsee durch Schelf. Denn wenn man schon einen Begriff, von mehren gleichbedeutenden Möglichen, benutzt, dann bitte Konsequent. Insbesondere an solchen prominenten Stellen wie Überschriften.
(wie z.B. auf Seite 50, wo sowohl Schelf als auch Flachsee in den Überschriften benutzt wird @.@ Wer macht den bitte sowas? :-[ )

Edit:
Ich Sammel mal weiter ^^;

Seite 49 Verwechselt im 2ten Absatz (oben links) Seegras und Kelp.
Denn das suptropische Gegenstück zum Seegras ist der Kelp und nicht umgedreht, wie es im Text steht.
Konsequenterweise spricht auch der Rest das Absatzes fälschlicherweise von Seegras und nicht korrekt von Kelp.
Was nicht nur Falsch, sondern auch sehr verwirrend ist. Da im Absatz davor auch schon vom Seegras die Rede war...
(dadurch bin erst über den Fehler gestolpert ^^; Aus dem Bauch heraus hätte ich den exakten Unterschied auch nicht gewusst :D )
Entsprechend muss auch der Rest des Textes nach der korrekten Wortnutzung abgegrast werden. Denn von "dunklen Seegraswäldern" kann man bei grade mal einem Meter Bewuchshöhe nun wirklich nicht sprechen...
Auch sollte man sich im Vorfeld einig werden, ob man den Begriff "Kelp" oder "Tang" verwendet (wie auf Seite 50, bei "Ungeheuer des Schelfs"). Beides bezeichnet zwar das selbe (zumindest im Volksmund), aber mal so und mal so ist nicht Hilfreich beim Lesen...
(ich würde btw. den Begriff das Tang dem Vorzug geben. Er ist schlicht bekannter, wodurch sich mehr Leser etwas darunter vorstellen können)

Das ist kein Fehler. Auf Seite 48 im Kasten kann man folgenden lesen:
Kelpwälder: kalte und gemäßigte Zonen (bis 50
Schritt Tiefe)
Seegraswälder: subtropische Zonen (bis 50
Schritt Tiefe)

Kelp ist nur in kalten und gemäßigten Zonen heimisch. Zudem hat Kelp Schwimmkörper, welche die Pflanze zur Wasseroberfläche ziehen.

Hier der Unterschied aus der Wiki:
Als Seegras werden im Deutschen verschiedene grasähnliche, im Meer lebende Samenpflanzen bezeichnet. Im Gegensatz zum Seetang verfügen Seegräser über Wurzeln und können blühen. In großen Mengen säumen sie die Küstenregionen.

Tangwald: Die Großalgen, die den Tangwald dominieren, bestehen aus drei wesentlichen Teilen: dem krallenartigen Haftorgan auf dem Boden (Rhizoid), diesem schließt sich der biegsame Stängel (Cauloid) an und an der Wasseroberfläche befinden sich blattähnliche Wedel (Phylloid).

Also optisch ein großer Unterschied.

Es stimmt zwar das Seegras irdisch nicht sehr hoch wird, aber in Myranor kann es bis zu 20 Schritt lang werden. Mit dieser Variante wollten wir zwei unterschiedliche Unterwasserwälder schaffen.

ChaoGirDja

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Re: Myranische Meere
« Antwort #6 am: 28. Mai 2015, 23:07:54 »
Es stimmt zwar das Seegras irdisch nicht sehr hoch wird, aber in Myranor kann es bis zu 20 Schritt lang werden. Mit dieser Variante wollten wir zwei unterschiedliche Unterwasserwälder schaffen.
Also findet der Verwechseler früher statt als mir Aufgefallen ist...
In MyMe steht es in Gewisserweise andersherum, nur halt fälschlicherweise.

Danke für die Aufklärung :)
Bitte in die Errata ein zu pflengen :D

Varana

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Re: Myranische Meere
« Antwort #7 am: 29. Mai 2015, 12:50:42 »
S. 72, der Eintrag zu den Rirgit ist offenbar direkt aus Tharun kopiert worden. Neben Search-and-Replace Tharun->Myranor müßte man noch erklären, was das myranische Äquivalent zu den Azarai sind. ;)

Ganz generell: Manchmal sind die Kapiteleinleitungen ziemlich ... naja, wenig gewinnbringend. :D "Unterwasserhöhlen gibt es überall. Sie sind teilweise unterschiedlich!" ;) Das ist irgendwie so ein spezieller DSA-Stil... falls irgendwer in irgendeinem Buch mal Zeichen kürzen muß, sind das tolle Kandidaten.

Auf derselben Seite (S. 64) wird, etwas unvermittelt und fürs Wiederfinden der reine Horror (weil im Index nicht referenziert), ein wichtiger Efiirt-Tempel der Risso beschrieben - ohne daß (soweit ich sehen kann) irgendwo stünde, wo der sich überhaupt befindet. M'iiku'on, nehme ich an, aber wissen tut's keiner.

Ich bin das Imperium an des Verfalles Ende,
An dem vorbeizieht der Barbaren schwarze Flut,
Das Akrosticha ersinnt, auf denen müde ruht
Ein spätes Sonnenlicht, wie flimmernd Goldgeblende.

Pauloverlanos te Alantinos

ChaoGirDja

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Re: Myranische Meere
« Antwort #8 am: 04. Juni 2015, 12:05:18 »
Hat eigentlich irgendjemand eine Ahnung, wer auf die blöde Idee gekommen ist bei dem Manöverproben mit einem W20 zu Proben? -.-*
ARG!

(und ja, ich weiß das dass auch in EW so ist)