Autor Thema: [Waffen] Welt-Technologieführer Gathiadda?  (Gelesen 3843 mal)

MarcoM8

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[Waffen] Welt-Technologieführer Gathiadda?
« am: 02. Januar 2016, 19:59:57 »
Liebe Mitleser und Mitleserinnen (und anwesenden 2W6 Tiermenschen),

ich möchte eure Aufmerksamkeit heute auf die technologisch wohl fortschrittlichste Waffe Deres lenken: Die Gutnacht. Dieses Meisterwerk gathiaddischer Handwerkskunst ist aus unerfindlichen Gründen nicht auf dem gesamten Kontinent verbreitet und sollte dringlichst in allen Einheiten der schweren Infanterie eingeführt werden. Im Überblick:

TPTP/KKBFINIW/MDK
2W+610/23-1-1/-4S

Ein kräftiger Myrmidone (KK 14) richtet mit der Gutnacht im Schnitt 6 TP mehr an als mit seiner Kentema (2W+8 = 15 vs. 1W+5 = 9), hat dabei nur einen um 1 Punkt schlechteren AT Wert und nur einen Punkt weniger INI. Auch kann die Gutnacht nicht geworfen werden und ist nicht in der Distanzklasse Nahkampf einsetzbar. Das jedoch sollte durch den immens hohen Schaden und ggf. Formationskampf leicht auszugleichen sein: Ab einem Schadenswurf von 5 oder mehr (Wahrscheinlichkeit 91,7%) verursacht die Gutnacht bei einem Treffer gegen einen Gegner mit einem RS von 4 und einer KO von 16 oder weniger automatisch eine Wunde. Bei einem leicht überdurchschnittlichen Schadenswurf (8+, Wahrscheinlichkeit 41,7%)  und einem RS von 3 ist eine KO von 13 oder mehr von Nöten, um nicht automatisch 2 Wunden zu erleiden.

Aber auch gegen gut gerüstete Gegner eignet sich die Gutnacht hervorragend, da sie den PA Bonus durch Schilde ignoriert, mit Dolchen und Fechtwaffengar  nicht pariert werden kann und die Parade mit allen anderen Waffen um 2 Punkte erschwert ist. Der nicht unerhebliche PA Malus ist gerade für Träger schwerer Rüstungen, die ggf. in Formation kämpfen, von geringerer Bedeutung.

Auch logistisch ist die Gutnacht deutlich überlegen, denn sie ist in der Herstellung 45 Ag, also knapp 70%, günstiger als die Kentema. In Sachen Gewicht und Länge ist hingegen die Kentema leicht überlegen. Auch die Schulung stellt kein großes Problem dar, da die Gutnacht mit zwei Waffentalente der Spalte D geführt werden kann (Kettenwaffen und Zweihandflegel).

Der militärische Endsieg der Gathonen über alle angrenzenden Reiche, ist in Anbetracht der sturköpfigen Ablehnung der Gutnacht, dementsprechend nur noch eine Frage der Zeit. Die angebliche Schwäche gegenüber den Ban Bargui muss als geniales strategisches Manöver interpretiert werden, da eine Waffe von dieser Größe und Schadenswirkung ausgezeichnet zur Bekämpfung von Riesenkäfern und anderem Mistvieh geeignet ist.



Jetzt mal im Ernst, wie ist das denn bitte durchs Lektorat gekommen? Ich hatte kürzlich die Situation, dass ein Mitspieler mit einem kräftigen SC (KK 20) diese Waffe führte, was Kämpfe für die Gruppe absolut uninteressant machte. Mit einem Minimalschaden von 13 und einem Durchschnittsschaden 18 sind ein oder zwei Wunden pro Angriff die Regel, selbst bei hoher RS und kräftigen Gegnern.

Nicht-Kämpfer waren kaum noch eine Hilfe, da ihre Waffen nicht einmal annähernd vergleichbaren Schaden anrichteten: Eine durchschnittliche Einhandwaffe hat einen Maximalschaden von 10 und selbst eine leichte Bela kommt auf 10 Meter nur in einem von vier Fällen an den Minimalschaden der Gutnacht heran. Selbst ein "nur" kräftiger Krieger mit KK 16 richtet mit jedem Angriff mehr Schaden an als der Maximalschaden einer normalen Einhandwaffe.

Ein einziger Söldner mit dieser Waffe verstärkt eine Eskorte oder ein Söldnerschwadron ungemein, da jeder Hinterhalt darauf abzielen würde diesen einen Kämpfer auszuschalten. Alleine die Gefahr mit dieser Waffe getroffen zu werden - was für körperliche schwache und/oder leicht gerüstete die Gefahr von 3 (!!!!!!) Wunden bedeutet - würde weniger entschlossene Banditen und andere Plagegeister abschrecken. Ein Hammerschlag (AT+8) erlaubt einem mutigen Schwerarbeiter (KK 12, MU 15) einen Angriff mit (2W+6)*3 = 24 bis 54 TP (Durchschnitt 39 TP) auszuführen. Flüchtling Alrik (illegal aus Aventurien zugereist) hat also eine echte Chance einen Oger mit nur einem Nahkampfangriff zu detonieren.

Erstaunlicherweise wurde die Gutnacht sogar schon erratiert. Statt jedoch den einzigartigen TP/KK Wert oder den Basischaden anzupassen, wurde der W/M von -1/-1 auf -1/-4 angepasst und statt Infanteriewaffen ist nun Kettenwaffen ein mögliches Talent.

Ich verstehs nicht. Kann mir jemand helfen?

Grimoald

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Re: [Waffen] Welt-Technologieführer Gathiadda?
« Antwort #1 am: 02. Januar 2016, 22:32:10 »
Puah.... ich hatte auch schon so ein paar Probleme mit dem myranischen Arsenal. Ist in diversen Foren auch schon debattiert worden....

Der schwere Donnerkolben ist als Nahkampfwaffe effektiv besser als eine Stabkeule - und dabei ja eine Fernkampfwaffe.
Die Rhompaia..... das verkraftet mein Blutdruck nicht. Zu bedenken geben möchte ich an dieser Stelle, dass eine der besten (Zweihand-)Waffen Myranors ja nur ein umgeschmiedetes Werkzeug sein soll, welches laut Hintergrund von aufständischen Sklaven verwendet wurde.
Der Faustibulus (auch aus Karonius) ist besser als ein normaler Schleuderstab, und zudem gleich noch ein Speer...
Ein Shogai ist eine regeltechnische Monstrosität..... und die einzige Waffe, die ihre eigene Parierwaffe ist.

Es ist zwar jammern auf hohem Niveau, aber meiner Meinung nach ist das Arsenal die schwächste Myranorpublikation.

Rekki Thorkarson

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Re: [Waffen] Welt-Technologieführer Gathiadda?
« Antwort #2 am: 02. Januar 2016, 22:42:09 »
Dürfte ich trotz deines Blutdrucks fragen was du an der Rhomphaia auszusetzen hast?

ottoantimon

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Re: [Waffen] Welt-Technologieführer Gathiadda?
« Antwort #3 am: 03. Januar 2016, 00:32:10 »
Ich würde vorschlagen den Schaden um 1w6 auf 1w6+6 zu senken. Damit hätte man eine Waffe, die von der Durchschlagskraft ungefähr dem aventurischen Doppelkhunchomer entspricht.

Cifer

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Re: [Waffen] Welt-Technologieführer Gathiadda?
« Antwort #4 am: 03. Januar 2016, 01:31:16 »
@MarcoM8
Zwar scheint mir der Gutnacht auch zu stark, allerdings noch nicht ganz so übertrieben wie dir. Erstmal: Im Formationskampf ist das Ding wurscht, weil es die SF nicht erlaubt. Gegen einen Block Myrmidonen gehen die Barbaren ziemlich gnadenlos unter, weil sie durch die Vielzahl der Schildparaden auch mit Kettenwaffenbonus nicht durchkommen und bei professionellen Einzelkämpfern geht's auch nicht voran, weil die 2 Punkte Autofinte einfach nicht ausreicht - mehr bekommt man ja bei Kettenwaffen und Flegeln nicht.

Ich denke, eine gute Vergleichswaffe ist die Ochsenherde. Die ist nur auf N nutzbar und die TP/KK liegt etwas schlechter (17/1, was sich erst auf 23 ausgleicht), dafür ist die Ochsenherde einhändig führbar, womit plötzlich ihr negativer PA-WM egal wird, weil man einen Schild dazu trägt - die Gutenacht kann das nicht und der klassische Weg der fetten Waffen über Gegenhalten steht ja auch nicht offen. Die TP von 3W6+3 sind quasi identisch (Ochsenherde um 0,5 TP im Durchschnittsschaden besser). Einzig der AT-WM ist einen Punkt schlechter.

Kurz: Wenn man die TP/KK etwas heraufsetzt (15/2 erscheinen mir zu der extrem dicken Waffe passend), sieht mir das Gerät ganz vernünftig aus. Brachial im Kampf gegen schlechtausgebildete Feinde, aber gegen Profis geht man damit ohne sonstige Vorteile ziemlich fix unter, weil man keine Finten ansagen kann.

@ottoantimon
Mit 1W6+6 wäre die Waffe lachhaft schlecht, weil ihr die Manöver fehlen.

MarcoM8

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Re: [Waffen] Welt-Technologieführer Gathiadda?
« Antwort #5 am: 03. Januar 2016, 11:22:57 »
Die Gutnacht ignoriert den PA-Bonus von Schilden und die Auto-Finte ist gegen so ziemlich alle Kämpfer, außer Helden und Elitetruppen, mehr als ausreichend(*). Es geht auch nicht (primär) um den Einsatz als Waffe für spezialisierte Einzelkämpfer sondern eben im Verband. Selbst wenn die SF Formation nicht erlaubt ist kann man als koordinierte Einheit immer noch so auf die Gegner einschlagen, dass man einige der Gegner "ignoriert" und dafür andere Gegner mit zwei oder drei Angriffen bedeckt. Da der Schaden so absurd hoch ist richtet jeder Treffer ein bis zwei Wunden an, sodass nach spätestens 5 Kampfrunden der gesamte Mob in sich zusammenbricht oder die Flucht ergreift.

Alleine die Gefahr von dieser Waffe getroffen zu werden muss die Taktik so ziemlich jeden Gegners beeinflussen, weshalb eine organisierte Gruppe Söldner stets ein paar davon mitschleppen würde und dann jede Lücke ausnutzte, die sich auftut, wenn der Gegner versucht diese immense Gefahr auszuschalten. Da sie mit zwei Aureal auch noch spottbillig und mit einer Verfügbarkeit von GATH (10) nicht einmal selten ist, dürfte jeder semi-professionelle Mob im Imperium sich einige dieser Teile zu legen. Die Waffe ist für alle Anwendungszwecke, außer den Kampf gegen Elitetruppen, viel zu stark um nicht auf dem ganzen Kontinent verbreitet zu sein.

(*) PA-Basis 8, WM 0/0, TaW 12 + Spezialisierung mit effektiver Verteilung 5/9 => PA 17 => effektive PA 15. Die meisten Banditen, Wegelagerer, Rebellen, Söldner und Milizionäre werden eher niedrigere Werte haben. Da ein einziger Treffer meist ausreicht um einen Gegner zu verkrüppeln, macht es auch nix wenn man zu zweit oder alleine drei mal drauf hauen muss.

Grimoald

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Re: [Waffen] Welt-Technologieführer Gathiadda?
« Antwort #6 am: 10. Januar 2016, 17:55:08 »
Dürfte ich trotz deines Blutdrucks fragen was du an der Rhomphaia auszusetzen hast?

Hoi, entschuldige, dass ich mich erst jetzt melde. Ich war verreist und hatte da natürlich das Arsenal nicht dabei, und nach meiner Rückkehr habe ich ganz vergessen zu antworten. Schlechter Stil meinerseits, aber hier trotzdem noch meine ausstehende Antwort:

Die Rhompaia machte ursprünglich 2W+6 TP, nach dem Errata dann 2W+4, bei INI-1 und WM 0/-2.
Damit wäre sie von den Werten her mit dem aventurischen Zweihänder zu vergleichen, der bei den TP/KK und dem WM eine Kleinigkeit besser ist... man bedenke hier dabei aber auch, dass der Zweihänder eine professionelle Ritterwaffe darstellt, die Rhompaia aber eine umgeschmiedete Bauernwaffe ist.

Das eigentliche Problem ist aber, dass sie eine Bastardstabwaffe ist (alternativ auch Zweihandhiebwaffe). Sie hat nicht nur die Sonderregel, dass mit ihr Hammerschlag und Schildspalter bei beiden Waffentalenten möglich sind, sondern kann als Bastardstab auch einhändig geführt werden.

Damit wäre die Rhompaia bei 2W6+3 und WM 0/-5. Als Einhandwaffe wohlgemerkt, die auf den Distanzklassen N und S geführt werden kann. Nimmt man dazu einen Schild, relativiert man den Parade-WM natürlich und dürfte eine kaum noch zu toppende Waffenkombination haben.

Das ist meiner persönlichen Meinung nach einfach schlecht gebalanced, v.a. wenn man sie mit der Kentema in den direkten Vergleich setzt.

Rekki Thorkarson

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Re: [Waffen] Welt-Technologieführer Gathiadda?
« Antwort #7 am: 10. Januar 2016, 20:47:00 »
Also wenn ich das lese kann ich deinen Ansatz schon nachvollziehen. Wo ich grad unsicher bin ob die Rhomphaia tatsächlich eine 'Bauernwaffe' ist. Ich meine da Mal was gelesen zu haben das sie irdisch zumindest eine gefürchtete Waffe gewesen ist. :o

Grimoald

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Re: [Waffen] Welt-Technologieführer Gathiadda?
« Antwort #8 am: 11. Januar 2016, 01:11:16 »
Also wenn ich das lese kann ich deinen Ansatz schon nachvollziehen. Wo ich grad unsicher bin ob die Rhomphaia tatsächlich eine 'Bauernwaffe' ist. Ich meine da Mal was gelesen zu haben das sie irdisch zumindest eine gefürchtete Waffe gewesen ist. :o

Ja, stimmt - ein Vergleich mit dem No-Dachi liegt nahe^^. Die "Karonische Sklavenrepublik" ist aber aus einer Sklaven/Untertanenrevolte entstanden, nachdem die Oberschicht aus dem Land geflohen ist. Laut MyAr sind all ihre Waffen ursprüntlich Werkzeuge, die sie nach und nach verfeinert haben.... das ist ein Unterschied zu einer alten Tradition von Waffenschmieden, die eine Waffe wie z.B. den aventurischen Zweihänder entwickelt.

Rekki Thorkarson

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Re: [Waffen] Welt-Technologieführer Gathiadda?
« Antwort #9 am: 11. Januar 2016, 08:24:04 »
O.k. von dem Standpunkt aus kann ich verstehen das du die Werte kritisierst.

Irdisch nochmal nachgereicht:

https://de.wikipedia.org/wiki/Romphaia

ChaoGirDja

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Re: [Waffen] Welt-Technologieführer Gathiadda?
« Antwort #10 am: 11. Januar 2016, 10:03:59 »
Laut MyAr sind all ihre Waffen ursprüntlich Werkzeuge, die sie nach und nach verfeinert haben.... das ist ein Unterschied zu einer alten Tradition von Waffenschmieden, die eine Waffe wie z.B. den aventurischen Zweihänder entwickelt.
Nö... Bzw. bei weitem nicht so zwingend, wie du es grade hinstellst.
Eine Sense ist auch nur ein Bauernwerkzeug, aber zu nahe will man dem Ding auch nicht kommen. Und mit einer Sturmsense will man erst recht nicht in Kontakt kommen.
Und die Romphaia ist im Grunde nichts anderes als ein Sturmsense mit verküsstem Griff...
Ähnliches gilt für die Stritaxt, die ja letztlich auch "nur" eine "nach und nach verfeinerte" Axt ist.
Der unterschied zwischen Werkzeug und Waffe, ist in vielen Fällen minimal bis nicht vorhanden.
Oft werden Waffen einfach "nur" aus besseren, sprich haltbareren, Metallen herstellt. Was sie leichter und eben haltbarer macht.
Zumindest solange die Waffe einem Werkzeug entspringt.
Aber das heist nicht automatisch das Waffen die reine Waffen ohne "Werkzeugvergangenheit" sind, auch zwingend besser sind als solche die Früher mal Werkzeuge waren.

Grimoald

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Re: [Waffen] Welt-Technologieführer Gathiadda?
« Antwort #11 am: 11. Januar 2016, 15:05:14 »
Ja, da stimme ich ja prinzipiell zu - worauf ich v.a. aber hinauswollte ist, dass es einfach keinen Grund gibt, warum diese Waffe solche Werte aufweist.
"Leitet sich aus einem Werkzeug ab" ist meines erachtens keine Begründung für eine herausragende Qualität..... Während ich "technisch ausgefuchstes Meisterwerk, an dem ganze Technikerkollegien getüftelt haben" bspw. als Begründung für die Windbüchse akzeptieren kann.

@Chao: Natürlich will ich einer Sturmsense nicht zu nahe kommen. Aber eigentlich erwarte ich von einer solch "improvisierten Waffe*", dass sie zumindest graduell schlechter ist als eine "echte" Kriegswaffe, die dazu optmiert wurde Menschen, und nicht Getreidehalme, umzuhauen. Bzw. ich erwarte von der Kriegswaffe bessere Werte.
Vergleich ich das z.B. aventurisch, ist das schön dargestellt: Sturmsense - unangenehm, Warunker Hammer - noch unangenehmer ;)

*improvisiert nicht im regeltechnischen Sinne

ChaoGirDja

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Re: [Waffen] Welt-Technologieführer Gathiadda?
« Antwort #12 am: 11. Januar 2016, 15:17:14 »
Natürlich will ich einer Sturmsense nicht zu nahe kommen. Aber eigentlich erwarte ich von einer solch "improvisierten Waffe*", dass sie zumindest graduell schlechter ist als eine "echte" Kriegswaffe, die dazu optmiert wurde Menschen, und nicht Getreidehalme, umzuhauen.
Wie kommst du auf die Idee, es sei eine improvisierte Waffe?
Wie du schon selbst gesagt hast:
Das waren ursprünglich mal Werkzeuge, die sie nach und nach Verfeinert haben = Sie haben sie weiter entwickelt.
Das ist keine Sturmesense mit abgesägter Stange mehr. Das ist keine umgebautes Werkzeug mehr.
Sondern eine Waffe, die Geschaffen wurde um zu töten.
Und damit genau das, was du "Vorderst".

Sicher, das Arsenal hat so manch einen Fehler. Keine Frage.
Und vielleicht ist diese Waffe wirklich "etwas" to much in ihren Werten.
Aber das nicht, weil "echte Kriegswaffen"(TM) besser zu sein haben (sie ist ja auch eine), sondern weil ihre Werte generell etwas zu gut sind. Besonders wenn man sie als Bastard-Waffe auffast (was nach Beschreibung allerdings auch ist...).

Grimoald

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Re: [Waffen] Welt-Technologieführer Gathiadda?
« Antwort #13 am: 11. Januar 2016, 15:37:25 »
Im Sinne dieses Themas sind Herkunft und Entwicklung der Waffe vielleicht gar nicht so wichtig. Was ich ausdrücken wollte, war folgendes:

1. Die Werte der Rhompaia sind.... extrem. (Extrem hier bitte im wertneutralen Sinne zu verstehen - weder als Beleidigung des Autors, noch sonstwas)

2. Es wird im MyAr keine schlüssige Erklärung für diese Werte angeboten.

ChaoGirDja

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Re: [Waffen] Welt-Technologieführer Gathiadda?
« Antwort #14 am: 11. Januar 2016, 15:53:37 »
Im Sinne dieses Themas sind Herkunft und Entwicklung der Waffe vielleicht gar nicht so wichtig.
Richtig ;)
Allerdings würde ich jetzt nicht unbedingt "extrem" sagen.
Aber ja, ihr Schaden ist schon ziemlich hoch...
Bzw. die Einhändige Verwendung nicht ausreichend gebufft...