Autor Thema: Abenteuer in der Hohlwelt  (Gelesen 5886 mal)

zakkarus

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Abenteuer in der Hohlwelt
« am: 02. Februar 2015, 23:04:50 »
Jau, kaum das Regelwerk in den Händen, die letzten Seiten überflogen ... es kann losgehen!
Ab wann ist mit dem ersten Abenteuerband zu rechnen?

Gecq

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Re: Abenteuer in der Hohlwelt
« Antwort #1 am: 03. Februar 2015, 01:59:33 »
Das ist zum jetzigen Zeitpunkt noch schwer zu sagen. Er ist auf jeden Fall innerhalb der ersten Jahreshälfte geplant. Wir halten euch auf dem Laufenden.

QuickAndDirty

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Re: Abenteuer in der Hohlwelt
« Antwort #2 am: 03. Februar 2015, 12:19:58 »
Jau, kaum das Regelwerk in den Händen, die letzten Seiten überflogen ... es kann losgehen!
Ab wann ist mit dem ersten Abenteuerband zu rechnen?
Fang doch schon mal mit einer Rezension an ^^

zakkarus

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Re: Abenteuer in der Hohlwelt
« Antwort #3 am: 05. Februar 2015, 21:17:03 »
Das dürfen andere machen - ich bin schon mit den aventurischen Chroniken genug bestraft ... in Tharun mache ich dagegen Urlaub :)

QuickAndDirty

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Re: Abenteuer in der Hohlwelt
« Antwort #4 am: 06. Februar 2015, 11:28:49 »
Ich bin nicht ganz durch: Gibts in "Wege nach Tharun" informationen zu wegen aus Tharun nach Aventurien?

Gecq

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Re: Abenteuer in der Hohlwelt
« Antwort #5 am: 06. Februar 2015, 13:16:12 »
Nein, die gibt es nicht und die soll es auch nicht geben. Das haben wir in den Lizenzverhandlungen mit Ulisses so vereinbart.

The Firefox

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Re: Abenteuer in der Hohlwelt
« Antwort #6 am: 09. Februar 2015, 19:00:16 »
Ich arbeite mich zurzeit durch die Tharuner-Magieregeln und Entwickele parallel dazu bereits  den Handlungsrahmen mit Charakteren und Plots für meine Gruppe. Bei der Entwicklung und Ausgestaltung des „lokalen Sombrai“ wollte ich mich vom „üblichen“ Bild des Magie-Gelehrten leiten lassen: Ein etwas verschrobener Wissenschaftler mit einem seltsamen Diener, ein oder zwei Schrullen und einem Schüler/Assistenten. ;)

Und hierbei bin ich über die Frage gestolpert wie ein Sombrai seine Schüler lehrt bzw. wo er sie herbekommt? Denn für den üblichen Zauberlehrling scheint mir die Vorraussetzung das er, um Magie zu erlernen, bereits drei Runensteine besitzen muss problematisch zu sein – dies würde für mich bedeuten, dass ein Sombrai eigentlich nur Schüler annimmt, die bereits drei Steine mitbringen – seien es ihre eigene oder von einer dritten Partei dauerhaft verliehene. Sonst müsste ja der Sombrai zur Erfüllung dieser Bedingung eigene Runensteine an den Schüler abtreten! :o

Und welcher Schüler nennt drei oder mehr Steine sein Eigen?  Der durchschnittliche Schüler müsste ja bereits jemand mit genug eigener Macht sein, um diesen Besitz gegebenenfalls anderen gegenüber verteidigen zu können – eventuell auch seinem Lehrmeister gegenüber?  ???

Wie funktioniert dies im Alltag? Welche Gegenleistung nimmt der Sombrai für seinen Unterricht? Und wer erbt die Runensteine eines Smbrai?

Wie könnte in Tharun das „durchschnittliche“ Lehrer-/Schüler-Verhältnis aussehen?


P.S.: Wollte nicht extra einen neuen Tread aufmachen und hier schien es vom Titel her hinein zu passen!  :P

GSandSDS

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Re: Abenteuer in der Hohlwelt
« Antwort #7 am: 09. Februar 2015, 19:38:47 »
Da mit den beiden Tharun-Bänden eine ganze Welt beschrieben wird, ist man davon abgegangen, die Zustände zu genau zu beschreiben. Im Allgemeinen kann allerdings davon ausgegangen werden, dass es meist nur sehr wenige Schüler pro Sombrai gibt, also wirklich wenige Schüler. Nur ein Schüler (oder vielleicht sogar gar keiner) ist an kleinen Höfen dabei durchaus nicht ungewöhnlich. Ein anderes Extrem wären wohl die thuarischen Nahamkiim, wo wirklich wenige Sombrai die Ausbildung (für tharunische Verhältnisse) recht vieler Runenherrinnen übernehmen.

Woher ein Schüler die Steine hat? Kann unterschiedliche Ursprünge geben. Ein Satz Steine könnte beispielsweise stets für einen eventuellen Schüler reserviert sein. Der Sombrai hat diese zum angemessenen Zeitpunkt auszuhändigen. Der örtliche Ojo'Sombri-Tempel könnte die Vergabe besitzerlos gewordener Steine handhaben. Im Prinzip können Runensteine auch innerhalb einer Familie weitervererbt werden (gibt 'nen schönen Fluff-Text im Settingband dazu). Runensteine können ebenso im Kampf erbeutet werden. Und zu guter Letzt kann der örtliche Marakai oder Samakai eine dauerhafte Überlassung diverser Runensteine anordnen (quasi Enteignung), aus welchen Gründen auch immer.

Jemand der zum Runenherrn ausgebildet wird, braucht allerdings auf jedem Fall drei Runensteine, die er in "Besitz" nehmen kann, sonst geht es nicht. Mehr hat ein frisch ausbildeter Runenherr allerdings meistens auch nicht.

Zum Thema Erben der Runensteine von einem Sombrai: Ein vermutlich typischer Weg ist, dass der nächste Sombrai die Runensteine bekommt und davon einige Runensteine für den nächsten Schüler bereit zu halten hat.
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The Firefox

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Re: Abenteuer in der Hohlwelt
« Antwort #8 am: 09. Februar 2015, 20:29:58 »
Danke,
genau so hatte ich die Texte in den Bänden auch verstanden, und daraus ergibt sich dann, wie Du schon schreibst, fast zwingend, dass jeder Sombrai  nur extrem wenig Schüler haben würde. ;)

Die paar „harten“ Zahlen die man beiden Bänden zur Runenmagie entnehmen kann entsprechen aber nicht ganz diesem Bild. :o

So gibt es in Thuara 4 Sombrai mit etwa 200 Schülerinen, was bedeutet das in den restlichen acht Reichen in etwa 196 Geist-Runen-Herrn gibt, also im Schnitt 24,5 je Reich.
Davon ausgehend, dass die Anzahl der Thuarischen Runenherrinen repräsentativ ist, gibt es je Reich 200 mindere Runenherrn. Im Schnitt würde es also etwa 40 Runenherrn je Sombrai geben. Selbst wenn hiervon nur die Hälfte die Nähe einer Geist-Rune bzw. die Hilfe im Meditationsbund suchen würden, hätte man um jeden der Gelehrten einen Zirkel von ca. 20 „Schülern/minderen Runenherrn“… :-X

Nebenbei bemerkt müssen die vier Thuarischen Sombrai ja eine unglaublich hohe Arbeitsbelastung haben um sich um ihre 50 Jüngerinnen kümmern zu können…
Gab es einen speziellen Grund warum dort eine so viel geringere Quantität an Geist-Runen im Vergleich zum Rest Tharuns gesetzt wurde?  ???

GSandSDS

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Re: Abenteuer in der Hohlwelt
« Antwort #9 am: 09. Februar 2015, 20:52:03 »
Die thuarischen Verhältnisse sind wie gesagt ein Extremfall. Verteilt man die etwa 100 Runenherrinnen (nicht 200) auf die 45 Höfe, so fallen auf jeden Hof etwa 2 Runenherrinnen. Allerdings sind diese halt auch nicht gewöhnlich, sondern Vollzauberinnen und mit mehr Runensteinen als Runenherren anderer Reiche ausgestattet. In wie weit diese Geist-Runensteine besitzen, ohne dabei nominell den Titel Sombrai zu tragen (so wie es die 4+1 Anführer des Ordens der fremden Wacht tun) weiß ich gerade selber nicht. Zumindest rein theoretisch ist es ja möglich einen Geist-Runenstein sein Eigen zu nennen, ohne nominell ein Sombrai zu sein. Tharun-Global betrachtet ist es aber sicher ungewöhnlich, und dürfte in einigen Regionen vermutlich auch reichlich Ärger nach sich ziehen, sollte das rauskommen. Helfen tut hier dann wohl vor allem der Umstand, dass vermutlich nur wenige einen Runenstein als Geist-Stein erkennen würden, selbst wenn sie ihn sehen. Natürlich kann es auch einfach sein, dass ein lokaler Herrscher davon weiß, es aber einfach nicht hinaus posaunt und insgeheim duldet, um einen geheimen Trumpf im Ärmel zu haben. Ausdenken kann man sich da viel.

In anderen Reichen dürfte es wohl deutlich mehr nominell ernannte Sombrai geben, dafür sind die Schüler meist nur Halbzauberer und nicht so hoch ausgebildet, wie die Nahamkiim. Was die Auslastung betrifft: Die Zahl 100 bezieht sich auf die Anzahl der Nahamkiim (also der fertig Ausgebildeten), nicht auf die Nahamkiim-Anwärterinnen.
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Gecq

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Re: Abenteuer in der Hohlwelt
« Antwort #10 am: 10. Februar 2015, 01:27:56 »
Als Faustregel gehen wir davon aus, dass es zu einem bestimmten Zeitpunkt pro Archipel durchschnittlich einen Geist-Runenstein gegeben hat. Wenn es in einem Archipel zwei Geist-Runensteine gibt (ob im Besitz des selben Sombrai oder im Besitz zweier), dann fehlt gewissermaßen in einem anderen Archipel eine Geist-Rune. Dann kann man noch einen gewissen Schwund (Runenopfer, verschollen) unterstellen, sodass diese Gesamtzahl auf ca. 0,75 Steine gesunken ist. Das ist jetzt aber eine sehr statistische Betrachtung. Für das Reich Kuum gehe ich z. B. aktuell von drei oder vier Geist-Runensteinen aus.

Nicht jeder Runenherr hat aktuell Zugang zu einem Sombrai. Viele sind vielleicht einmal von einem Sombrai initiiert worden, aber das heißt nicht, dass sie ständigen Austausch pflegen. Der Besitz von Runensteinen wird aus verschiedenen Gründen sehr oft verheimlicht. Runensteine wechseln ihren Besitz durch Tausch, Diebstahl, Raub, Geschenk oder Erbschaft. Deutlich seltener werden Runensteine von einem Herrscher oder Sombrai 'zugeteilt'.
Ein Sombrai wird sich seine Dienste, etwa die Initiierung eines Runenherrn, in der Regel teuer vergüten lassen. Das ist oft sogar ein Runenstein selbst, sodass der betreffende Runenherr in seiner Karriere zurückgeworfen wird. Da aber auch Sombrai von einer Meister/-Schüler-Bündnis profitieren können, wählen diese Sombrai lieber aufwändige Dienste, als den Besitz ihres Schützlings zu verringern. Das ist insbesondere der Fall, wenn der Sombrai von der Verwaltung seines eigenen Besitzes schon überfordert ist. Runenmagie und ihre Meisterung verschlingen schließlich viel Zeit. Ein vorteilhafter Tausch von unterschiedlichen Runensteinen (z. B. Kampf für Schmecken) kann aber ebenso im Interesse des Sombrai sein.

GSandSDS

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Re: Abenteuer in der Hohlwelt
« Antwort #11 am: 10. Februar 2015, 02:04:12 »
Als Faustregel gehen wir davon aus, dass es zu einem bestimmten Zeitpunkt pro Archipel durchschnittlich einen Geist-Runenstein gegeben hat. Wenn es in einem Archipel zwei Geist-Runensteine gibt (ob im Besitz des selben Sombrai oder im Besitz zweier), dann fehlt gewissermaßen in einem anderen Archipel eine Geist-Rune. Dann kann man noch einen gewissen Schwund (Runenopfer, verschollen) unterstellen, sodass diese Gesamtzahl auf ca. 0,75 Steine gesunken ist. Das ist jetzt aber eine sehr statistische Betrachtung. Für das Reich Kuum gehe ich z. B. aktuell von drei oder vier Geist-Runensteinen aus.
Nochmal nachgelesen: DWdS spricht von etwa 200 Sombrai in den neun Reichen (den Tharun selbst und die vier Elementarsombrai jetzt mal nicht mitgerechnet, die sicher alle mehrere Geist-Steine besitzen). Es gibt aber, wenn ich mich jetzt nicht verzählt habe, 65 Archipele. Damit würden auf ein Archipel im Schnitt 3 Sombrai fallen. Folgerichtig muss es mindestens so viele Geist-Runensteine geben. Tendentiell sogar mehr, denn einige Sombrai haben auch schon mal zwei Geist-Runensteine, und einige Kyma wie beispielsweise in Jü dürften auch nochmal mehrere Geist-Steine im unbefristeten Dauergebrauch haben (dass man sie als Leihgabe jedes mal zwischen Sombrai und Kyma quer durch die Archipele schickt, bezweifel ich hier mal – zu gefährlich, und die Sombrai für zu lange Zeit zu handlungsunfähig). Ebenso dürften einige Morguai (nachdem diese längst zu Morguai geworden sind), einige wenige Brigantai und einige Meisterpersonen wie z. B. Nurtiawan Zerzalion geraubte Geist-Steine in ihrem Besitz haben.

Im Prinzip ist diese größere Menge an Sombrai auch sinnvoll, da ansonsten die gesamte Zunft der Runenherren zu sehr vom Aussterben bedroht wäre. Stelle man sich mal vor, der einzige Sombrai eines Archipels segnet unerwartet das Zeitliche. Das könnte eine Kettenreaktion bewirken, von der sich ein Archipel möglicherweise niemals wieder erholt. Der Sombrai hütet ja nicht nur seinen Geist-Stein, sondern auch das notwendige Wissen zur Erhebung und Ausbildung weiterer Runenherren. Mach das ein paar mal, und das gesamte Inselreich steckt in einer ernsthaften Krise.
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Arne Gniech

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Re: Abenteuer in der Hohlwelt
« Antwort #12 am: 10. Februar 2015, 22:25:26 »
Zur Ausbildung von Nachfolgern:
Ein Sombrai kann durchaus eine Reihe von anderen Runenherren auf Geheiß seines Lehnsherrn ausbilden und mit astraler Kraft versorgen. Als wirklichen Schüler und Nachfolger wird er jedoch zumeist nur einen auswählen, den er häufig schon im Kindesalter dazu auszubilden beginnt und der ihn sein ganzes Leben begleitet. Das kann der Sohn eines Marakai sein oder eines anderen hochrangigen Hofstaatsangehörigen oder aber ein aus irgendwelchen Gründen, die nur der Sombrai kennt, hochbegabtes Kind. Bevor es Runensteine erhält, würde ein solcher potenzieller Sombrai-Erbe den Weg eines klassischen Gelehrten einschlagen, eines Maturai.

Zur Verbreitung der Sombrai:
Wir haben in den Neun Reichen die Anwendung von Runenmagie sehr unterschiedlich akzentuiert. Während in Jü, Hashandra und Memonhab Runenmagie eher im Verborgenen stattfindet und daher die Zahl der Sombrai gering ist, sind in Lania und im Inneren Reich Tharun die Sombrai viel zahlreicher. Ich würde also annehmen, dass mindestens ein Viertel der Sombrai auf das Innere Reich mit seinen zehn Archipelen entfällt. Letztlich gibt es aus Autorensicht aber keine Notwendigkeit, das genauer festzulegen. 

The Firefox

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Re: Abenteuer in der Hohlwelt
« Antwort #13 am: 11. Februar 2015, 00:24:47 »
Sorry, aber das Thema lässt mich nicht los…  ;)

...  Viele sind vielleicht einmal von einem Sombrai initiiert worden, aber das heißt nicht, dass sie ständigen Austausch pflegen. ...

Da es in Tharun (fast) keine natürlichen Viertel-, Halb- oder Vollzauberer gibt, sollten doch eigentlich alle Runenherrn, die über eine eigene Astralenergie verfügen, von einem Sombrai im Meditationsbund initiiert worden sein.

Der Rest, derer die mit Astralenergie zaubern, müsste den Weg der Blutmagie gegangen sein. So könnten auch einige wenige Viertel- und  Halbzauberer entstanden sein.

Alle anderen zaubern ohne Initiation, nur mit der Kraft Ihrer Runensteine. :'(
Minimal bräuchten sie dafür zwei Sonderfertigkeiten (Runenzauber und Runenbesitz) und die Ritualkenntnis Runenmagie (Belegung der Zauber) sowie die Runenfertigkeiten für ihre jeweiligen Runen. Das Wissen dazu kommen sie sich sogar einzig aus Schriften aneignen.

Vor dem Hintergrund all dieser Überlegungen (auch in den vorhergehenden Treads) über die immense Bedeutung einer Geist-Rune scheinen mir die Kosten von 12 GP  8-) für einen eigenen Geist-Runenstein erst einmal ein Schnäppchen für die Spieler zu sein…  fast schon zu schön um wahr zu sein…  ???

..zumindest bis ich anfing die 100 Vollzauberinnen in Thuara vom Standpunkt der Lehrerinnen aus genauer durchzurechnen:
Jede dieser Schülerinnen hat ja bereits während der „Grundausbildung“ drei Erhebungen durchlaufen dürfen, was Ihre Lehrerin allein hierfür je Schülerin 12 pASP gekostet hat und wozu noch mindestens ein pASP für jede Schülerin aus dem Meditationsbund kommt. (Sollten Schülerinnen die Lehrmeisterin wechseln kommen da noch ein paar pASP extra hinzu.)
Und da ich annehme, dass die guten Damen selbst, sich auch noch der Pentagrammmagie bedienen,  dürften sie auch noch einen nicht zu geringen Eigenverbrauch an pASP haben… :o

Wenn ich nichts übersehen habe werden diese Punkte in Tharun normal für 50 Abenteupunkte je pASP zurückgekauft, also fallen je Schülerin selbst bei Matrixregeneration II (Wie hoch ist den da in Tharun die Verbreitung?) 325 Abenteuerpunkte (normal 650!) an – die Thuarischen Sombrai müssen ja den Abenteuerpunktehunger eines Borbardmoskitos haben und auch alle weiteren Sombrai, die Schüler unterrichten/initiieren dürften ob dieser pASP Kosten ächzen  … :o

Sollten diesen Überlegungen und Rechnung so zutreffen, würde sich der Besitz einer Geist-Rune ja schon fast zum Fluch für den Spieler wandeln: Der entsprechende Charakter würde er doch ständig von einer Schar Runenbesitzer belagert werden, die mal eben Aufsteigen wollen…   :o
Ich persönlich finde das Bild, dass hierbei rauskommt etwas zu Extrem und würde es preferieren wenn Ihr hier die Höhe der pASP-Kosten erratieren würdet, oder aber die Möglichkeit der Weitergabe an die Schüler nachreicht. (Dann wären die Start-Professionen allerdings entweder die Ausnahme von der Weitergabe sein, oder aber sie würden mit -6pASP bzw. -12 pASP starten, was ihren Preis beträchtlich senken würde…)  :-*

Zur Ausbildung von Nachfolgern:
Ein Sombrai kann durchaus eine Reihe von anderen Runenherren auf Geheiß seines Lehnsherrn ausbilden und mit astraler Kraft versorgen. Als wirklichen Schüler und Nachfolger wird er jedoch zumeist nur einen auswählen, den er häufig schon im Kindesalter dazu auszubilden beginnt und der ihn sein ganzes Leben begleitet. Das kann der Sohn eines Marakai sein oder eines anderen hochrangigen Hofstaatsangehörigen oder aber ein aus irgendwelchen Gründen, die nur der Sombrai kennt, hochbegabtes Kind. Bevor es Runensteine erhält, würde ein solcher potenzieller Sombrai-Erbe den Weg eines klassischen Gelehrten einschlagen, eines Maturai.

 ;D Mit dieser Idee fingen meine Überlegungen ja an: Dieser Gelehrte kann die Magie erst mit drei eigenen Runensteinen wirklich erlernen. Vorher sind ihm die Initiation und die fortschrittlicheren SF verwehrt. Und dann braucht er viel Zeit bis er all das erlernt hat, dass er an Wissen brauchen würde um eines Tages ein vollwertiger Ersatz für seinen alten Lehrmeister zu sein. Während dieser nicht zu kurzen Zeitspanne braucht es also drei zusätzliche Runen für den Schüler. Das bedeutet der Sombrai baut entweder den passendsten der Runenherrn/-besitzer seines Umfeld zum Schüler auf oder aber er organisiert für einem eventuellen eigenen Wunschkandidaten drei Runen-Steine…
Und es stellt sich eben die Frage wo er diese drei hernimmt!  ???
(Hier gefällt mir Gecqs Idee mit der Tradition eines Schüler-Runensatz besonders gut – vor allem da sie für den Sombrai die ständige Versuchung birgt einen Schüler mit eigenen Runen als Nachfolger zu wählen und diese drei Runen selbst nutzen…)

Letztlich gibt es aus Autorensicht aber keine Notwendigkeit, das genauer festzulegen.

 :) Darum geht es mir auch nicht. Ich bin halt ein Mathematiker und arbeite Beruflich auch noch in der virtuellen Entwicklung (sprich Simulation) und nutze, so vorgeschädigt, auch beim Rollenspiel für die Entwicklung des Hintergrunds eine simulative Herangehensweise. 8-) Das heißt, dass ich die bekannten Angaben aus den Beschreibungen mit den Regeln verknüpfe und die sich daraus ergebende Welt im Kopf und auch auf dem Papier einmal durchspiele.
Im Fall von Tharun hat sich dabei eben die oben beschriebene Mini-Wirtschaftssimulation für Sombrai mit pASP als Währung ergeben.
Mein Ziel ist es dabei, dass ich später als Spielleiter die Welt so beschreiben und aufbauen kann, dass sie sowohl mit dem ganzen Fluff, als auch mit den Regeln ein einheitliches Bild ergibt.
(Sollte ich z.B. hier nichts übersehen haben, ihr allerdings auch keinen Anlass für ein Errata sehen, werde ich wohl selbst ein kleine Korrektur per Hausregeln vornehmen: Die pASP Kosten der Initiierung werde ich wohl senken und in meinem Tharun einen Teil der Nahamkiim zu Halbzauberern reduzieren.)

GSandSDS

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Re: Abenteuer in der Hohlwelt
« Antwort #14 am: 11. Februar 2015, 03:46:47 »
Sehe ich das also richtig, dass unter anderem folgendes Problem gesehen wird?
1. Es gibt in Thaura stets immer etwa 100 Nahamkiim, aber nur 4 ausbildende Sombrai.
2. Die komplette Ausbildung vom Nicht- zum Vollzauberer kostet der Sombrai 12 pAsP je neuer Schülerin (*)
3. Die oberen beiden Punkte kombiniert führen dazu, dass die Sombrai schneller pAsP verliert, als sie via AP-Rückkauf regeneriert.
4. Die Sombrai können nicht schnell genug ausbilden. Die Gesamtanzahl der Nahamkiim bricht mit der Zeit ein.
5. Fazit: Mit der aktuellen SF Astraler Aufstieg ist das Verhältnis Nahamkiim zu Sombrai nicht haltbar.

(*) Die zusätzlichen Kosten aus dem Meditationsbund entfallen, da diese in den Kosten zum Astralen Aufstieg bereits verrechnet sind. Dies gilt natürlich auch für eventuelle zusätzliche pAsP-Kosten aus dem Bund.

Eine offene Variable hierbei sind allerdings die AP, die eine Sombrai für die komplette (sprich jahrelange) Ausbildung einer Schülerin erhalten würde. Im einfachsten Fall bringt die Ausbildung 600 AP oder mehr ein. Dann kann der Rückkauf der pAsP jedes mal komplett aus der Ausbildung selbst bezahlt werden. Bedeutend werden die pAsP-Kosten in diesem Fall nur, wenn es sozusagen einen außerplanmäßigen Aufstieg geben soll. In solchen Fällen wurde ja schon angedeutet, dass das ein Sombrai durchaus schon mal macht, sich den Aufwand dann aber entsprechend bezahlen lässt.
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