Autor Thema: Gruppen/Gegner Stärke Erfahrungen  (Gelesen 1812 mal)

Soronume

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Gruppen/Gegner Stärke Erfahrungen
« am: 05. Januar 2015, 15:49:46 »
Nachdem mein erster Kampf nicht so gelaufen ist wie geplant (an anderer Stelle erörtert ^^) würde ich gerne von euch wissen, mit welchen Kombinationen ihr welche Erfahrungen gemacht habt.

Meine Erfahrung: krass gepimter Basilisk + 2 verspätete Waldorks vs. 4 Anfänger: kleine Herausforderung für die Spieler, nahezu folgenlos was Verletzung/Erschöpfung/Vergiftung angeht

EvE

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Re: Gruppen/Gegner Stärke Erfahrungen
« Antwort #1 am: 05. Januar 2015, 16:27:16 »
Meine Charaktere haben auch letztes Abenteuer den Düsterwald durchquert. (Wer möchte dass ich den Spielbericht hier poste, melde sich mit einer Antwort ;) )

Im gesamten Spielverlauf des Abends haben sie eine ganze Spinne getötet :D .Der Kampf war alles andere als schwer. Darauf legt meine Gruppe aber auch keinen Wert. Tiefe Finsternis und eine eklige Atmosphäre bildet sich nicht durch herausfordernde Kämpfe, sondern durch ein gezieltes Einsetzen düsterer Elemente. So habe ich immer wieder die Szenerie beschrieben. Immer wieder bin ich auf die finstere Umgebung des Düsterwalds eingegangen und habe dadurch eine Art Horror-Feeling aufkommen lassen. Ständig fühlten sich die Charaktere bedroht und beobachtet. Fremdartige Geräusche, leuchtende Augen im Wald, der Verlust des Zeitgefühls und die ständige Angst, sie könnten überfallen werden.
Voraussetzung für eine gute Stimmung am Spieltisch ist eine Gruppe, die sich auf diese Stimmung einlässt. Das gilt besonders für den Düsterwald.

Zum Thema Kampf:
Kein Kampf läuft wie geplant und er soll auch nicht fokussiert werden. Kämpfe haben in meiner Gruppe nur einen minimalen Bestand, da die Charaktere meiner Spieler zum einen ganz miese Kämpfer sind und zum anderen an Kämpfen absolut nicht interessiert sind. Sie haben sehr schlechte Werte in den Kampffähigkeiten und eine einzige Spinne kann für sie das Aus bedeuten. Bei einem Basilisken und zwei Orks würden sie vermutlich versuchen das Weite zu suchen. Meine Spieler, allesamt erfahrene Rollenspieler, legen besonders bei Der Eine Ring Wert auf Charakterrollenspiel und da reicht es nicht sie mit ein paar Kämpfen zu unterhalten.
Wie man einen Kampf spannender gestalten kann habe ich zwar anderswo bereits geschildert, doch poste ich den Text gerne nochmal:
In der Regel ist es immer die Menge der Gegner an der man die Schraube von "leicht" auf "schwierig" stellen kann! Ist Dir eine Spinne zu lasch, setze ihnen vier oder fünf vor. Modifiziere die Werte der allgemeinen Gegner zu "Deinen" Gunsten. Spiel etwas mit den Attributen der Widersacher herum. Niemand sagt, dass Du Dich strikt an die Werte im Buch halten musst.
Es bedarf besonders als Spielleiter etwas an Fingerspitzengefühl und Erfahrung mit dem System. Ich bilde da keine Ausnahme. Auch ich befinde mich noch in der Findungsphase.
Natürlich erfordert das einige Übung und ein paar Kämpfe mehr. Dann sind die ersten Kämpfe eben etwas einfacher. Was spricht dagegen? Die Gruppe soll ja auch etwas heldenhafter daherkommen. ;)

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Torshavn

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Re: Gruppen/Gegner Stärke Erfahrungen
« Antwort #2 am: 06. Januar 2015, 07:37:35 »
Meine Charaktere haben auch letztes Abenteuer den Düsterwald durchquert. (Wer möchte dass ich den Spielbericht hier poste, melde sich mit einer Antwort ;) )

Sehr gerne, da es viel Spaß macht Deine Berichte zu lesen. :)

Zitat
Im gesamten Spielverlauf des Abends haben sie eine ganze Spinne getötet :D .Der Kampf war alles andere als schwer. Darauf legt meine Gruppe aber auch keinen Wert.

Da sind die Geschmäcker verschieden. Wer gerne gute sprich herausfordernde Kämpfe mag, sollte sie auch ruhig bekommen können.
Ich habe das System immer als etwas 'heldenhafter' als z.B. Rolemaster gesehen, solange ich Spieler war. Jetzt als Spielleiter sehe ich das zwar ein bißchen anders. Aber im Grunde ist es vom Kampf her ein 'Heldensystem'. Die wirklichen Gefahren für die Charaktere sehe ich eher woanders, z.B. im allgegenwertigen Schatten, der ganz real ihre Seele bedroht.

Zitat
Meine Erfahrung: krass gepimter Basilisk + 2 verspätete Waldorks vs. 4 Anfänger: kleine Herausforderung für die Spieler, nahezu folgenlos was Verletzung/Erschöpfung/Vergiftung angeht

Ich habe da auch schon andere Erfahrungen gemacht. Vier Helden im Kampf gegen eine Moorhexe. Hinterher war einer erschöpft und einer, ausgerechnet der Kriegsveteran verletzt.
Selbst kenne ich das System noch zu wenig, um sagen zu können, wie man die Kämpfe anspruchsvoller machen kann. Einfach die Anzahl der Gegner erhöhen geht sicherlich, doch kann das auch nicht immer logisch erklärt werden.

Aber ich spiele DER auch nicht um guter Kämpfe oder ausgefeilter (von den Regeln her) Charaktere willen. In meinen Augen ist es das erste Rollenspiel, das wirklich HdR- und Hobbit-, sprich Tolkien- Feeling erzeugt. Das ist mir nach MERS und LotR viel wichtiger.


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Re: Gruppen/Gegner Stärke Erfahrungen
« Antwort #3 am: 06. Januar 2015, 07:50:49 »
So, hier dann mal der Spielbericht vom vergangenen Samstag. Viel Spaß beim Lesen ;)

[Durch den Düsterwald]

Charaktere:

Niping – Ein Zwerg aus den Blauen Bergen (Tims Charakter)

Wulferd – Ein Waldmensch aus der Nähe von Waldhall (Ninus Charakter)

Flori Rohbeere – Ein Hobbit-Gourmet aus Bree (Kathrins Charakter)

Renno Veltere – Ein sehr freundlicher Gastwirt aus Seestadt. Er ist ein alter Freund von Niping

Bofri – Der Sohn von Bofur, welcher ein Mitglied der Gesellschaft um Thorin Eichenschild war

Die Gefährten machten sich also bereit die lange Reise durch den Wald anzutreten. Viele Rucksäcke und Taschen lagen draußen vor dem Gasthaus. Eine merkwürdige Stimmung machte sich breit und Smuut und Arno waren viel mehr aufgeregt als Renno. Dieser hatte noch eine Überraschung parat und ließ die anderen am Gasthaus warten. Schließlich kehrte er rudernd in einem riesigen Boot zurück. Bofri ahnte Schlimmes. Als Renno den Wartenden dann berichtete, dass sie mit dem Boot durch die Sümpfe zum Osttor fahren wollten, samt Ponys und Pferde, weigerte sich Bofri zunächst einzusteigen. Niping, Flori und Wulferd hingegen packten ihre Sachen auf das Boot und halfen den Tieren beim Einstieg. Smuut und Arno verabschiedeten sich von der Gruppe und besonders von Renno. Alle drei umarmten sich nochmal innig. Dann, als Flori an der Pinne saß und Wulferd bereit zum rudern, sprang auch Renno an Bord. Bofri hielt sich krampfhaft irgendwo fest, solche Angst hatte er vor der Bootsfahrt. Schließlich aber brachen sie auf. Das Wetter hätte besser nicht sein können. Strahlend blauer Himmel und eine solch herrliche Weitsicht, dass alle die Fahrt redlich genossen. Der Erebor war deutlich zu sehen und das Wasser des Sees war klar, fast bis auf den Grund konnte man schauen. Die Stimmung war einwandfrei.

[Durch den Sumpf]
Renno steuerte das Boot nun vom Langen See in den Sumpf. Die Luft änderte sich von einfach warm zu stickig und schwül. Schnell kamen sie nicht voran. Nachdem sie eine ganze Weile durch den schiffbaren Teil des Sumpfes gefahren waren, trieben links und rechts von ihnen Leichen vorbei. Drei Stück. Offenbar von den Elben aus der Gegend mit Pfeil und Bogen erschossen. Vor dem Osttor, welches in den Düsterwald führt, errichteten sie ihr erstes Nachtlager. Niping machte ein Feuer und Renno kümmerte sich um das Essen. Flori stimmte ein fröhliches Lied an und die anderen stiegen singend mit ein. Bofri kümmerte sich rührend um die Tiere. Er machte sich über den Namen von Nipings Pony lustig. "Wie kann man ein Pony nur Katze nennen", murrte er immer wieder. Flori hatte sein Pony Hobbingen genannt, während Wulferd sein Pferd Malvar rief. Die erste Nacht verging ohne große Vorkommnisse, wenngleich sie sich beobachtet fühlten. Die Elben waren in der Nähe, soviel stand fest. Am nächsten Morgen brachen sie also auf. Es ging nun in den Düsterwald.

[Der Düsterwald]
Hier spielte sich nun auch der Hauptteil unseres Abends ab. Im Düsterwald. Angefangen von den knorrigen Bäumen, den lichtundurchlässigen Blätterdächern, den fremdartigen Geräuschen und den Gefahren, die sich abseits des Elbenweges befanden, reisten die Gefährten hochkonzentriert und wachsam die ersten Meilen durch den Wald. Ich beschrieb also zig Minuten lang in geregelten Abständen die Szenerie. Ihr erstes Lager, nach etlichen Meilen, errichteten sie gegen Abend. Mitten auf dem Weg, denn diesen sollte man besser nicht verlassen wenn einem das Leben lieb ist. Die erste Wache hielt der junge Wulferd. Aufmerksam lauschte er den Geräuschen aus dem Dunkeln abseits des Weges, tief in der Finsternis des Waldes. Rascheln, Knistern und knackendes Geäst machten ihn fast wahnsinnig. Richtig Angst bekam er, als er zischende Stimmen aus den Tiefen des Walds vernahm, die seinen Namen flüsterten. "Wulferd!" "Wulferd." "Er hört uns nicht." Wuuulfeeerd." "Hier drüüüben, Wulferd." "Er will uns nicht hören..." "Wuuuulfeerd, hier sind wir." Die Stimmen überschnitten sich und Wulferd wurde ganz anders. Dann schreckte er plötzlich hoch. Renno hatte ihn geweckt. Wulferd war eingeschlafen und hatte geträumt.
Niping erging es bei seiner Nachtwache drei Tage später nicht besser. Anders als Wulferd bildete sich der Zwerg allerlei Dinge ein. Das ging soweit, dass der Schatten sogar nach ihm griff. Von da an hüllte sich Niping nur noch in den Rauch seiner Pfeife. Der Wald schockierte ihn nachhaltig.

Auf dem Weg reisend unterhielten sich die Charaktere sehr viel. Vor allem über Moria und den Alten Waldweg weiter südlich. Auch über ihre Reise wurde gesprochen. So vermissten sie schon seit Tagen den Himmel. Das Sternenzelt war durch das Blätterdach nicht mehr zu erkennen. Auch der Weg selbst war grausam und beschwerlich. Enge Stellen verlangte den Pferden und Ponys wirklich alles ab. Die modrige Luft und die Dunkelheit nagten am Gemüt der Reisenden. Nipings Tabakreserven gingen langsam zuneige und Bofri stand komplett unter Spannung, als würde sie jeden Moment etwas angreifen. Wulferd, der als Späher fungierte, entdeckte Tage später einen Schuh und einen Rucksack am Rande des Elbenwegs. In ihm war eine Puppe. Der Schuh, so schlussfolgerte die Gruppe, gehörte offenbar einem Mädchen von zehn bis dreizehn Jahren. Renno wollte abseits des sicheren Weges nach dem Mädchen suchen, während Wulferd ihn von diesem Vorhaben abbringen konnte. Renno, der die Hoffnung diesbezüglich nicht aufgab, stritt sich daraufhin mit Wulferd. Erst als Niping sehr trocken und hart bemerkte, dass das Mädchen tot sei und verloren noch dazu, erwachte Renno wieder und die doch harten Worte Nipings beförderten ihn wieder in die Realität. Trotzdem nahm Renno den Rucksack mit.

Nun, nach tagelanger Reise, brach auch die gute Stimmung ein. Der Fund des Rucksacks und die Tatsache dass etwas Schreckliches diesem Mädchen zugestoßen sein musste, trugen nicht grade zur guten Laune bei. Die anfängliche Reiselust wich nun einer Sehnsucht nach Gemütlichkeit, Licht und einem freien Himmel. Selbst das Lagerfeuer diente Renno nur noch zum kochen seiner Suppen und nicht mehr zum Erheitern der Moral. Die war nämlich weit unter dem, was man als gut bezeichnet. Der Düsterwald zeigte sein hässliches Gesicht. Nicht nur die trostlose Gegend, auch die Luft und die seelische Belastung trugen zur Verwahrlosung ihrer Persönlichkeit bei. Niping bestahl Wulferd, indem er ihn um einige Gramm Tabak erleichterte, Floris gute Laune war auch mit seiner Musik nicht wiederzuholen und Bofri suchte Streit und wollte am liebsten in den Wald gehen um sich Ärger zu suchen und um seiner Wut freien Lauf zu gewähren. Renno war ständig unzufrieden mit seinen Kochkünsten, obwohl sie genauso gut waren wie eh und je. Wulferd war der einzige, der vom dunklen Einfluss des Waldes und dem Schatten halbwegs verschont blieb. Nicht dass die Gefährten nicht noch rational denken konnten. Sie waren es einfach nur leid sich diesen düsteren, leblosen und stinkenden Wald anzusehen. Das Fehlen des Himmels ließ es sie vorkommen, als durchquerten sie einen Tunnel von Ästen und Wurzeln. Auch den Tieren war es anzumerken. Tag für Tag quälten sie sich weiter.

[Der Umweg]
Als sie eines Tages eine steile Anhöhe mitten auf dem Weg erreichten, stockte ihnen der Atem. Die Tiere, dass war jedem bewusst, würden diese Anhöhe nicht nehmen können, zu steil war diese. Man beriet sich und entschied sich für ein rasches Umgehen dieser Anhöhe. Gesagt, getan. Eilig marschierten sie um diesen Hügel herum, verließen dabei den sicheren Elbenweg und landeten bald in der Finsternis des Waldes. Nach einer guten Stunde entdeckte Wulferd den sicheren Weg wieder und sie hielten darauf zu. Plötzlich, buchstäblich aus dem Nichts, griff sie eine Atterkopp an. Eine mittelgroße Spinne, heimisch im Düsterwald. Ohne Vorwarnung schnappte sie nach Bofri, der allerdings in dem Angriff eine erfreuliche Abwechslung zum Tagesgeschehen sah. Während sich Niping und Renno um die Tiere kümmerten, erschlugen Bofri und Flori die Spinne. Der Kampf endete schnell. Zwei Pfeile, abgeschossen durch Wulferd aus sicherer Entfernung, steckten im Körper, während Bofri und Flori mit guten Treffern die Beine der Spinne abschlugen.
Kurze Zeit später erreichten die Gefährten den Elbenweg und die Stimmung schien tatsächlich zu steigen. Flori war stolz. "Der haben wirs gezeigt, der blöden Spinne", wiederholte er mehrfach, während Bofri immer wieder die Anzahl der Spinnen bemängelte. "Hätten ruhig ein paar mehr Spinnen sein können", maulte er.

[Wir sind füreinander da]
Als sie an diesem Abend ein Lager aufschlugen, konnten sie durch ein kleines Loch im Blätterdach den klaren Sternenhimmel sehen. Auch das Lagerfeuer schien seine alte Wirkung wieder zu erlangen und Flori stimmte mit seiner Flöte ein Volkslied an. Alle sangen mit - der eine mehr, der andere weniger. Die Stimmung stieg weiter an und die Moral wuchs wieder. Es war wohl diese eine Spinne, die sie wissen ließ, dass sie zusammenhalten mussten um zu bestehen. Und genau das taten sie nun. Sie hielten zusammen. Bis sie, nach etlichen Tagen, das "Waldtor" und damit das Ende des Düsterwalds vor sich sahen.
Und hier hörten wir dann auf!



Anekdoten des Spielabends:

Bofri fluchte und verfluchte Renno, der ja eigentlich das Boot als Überraschung besorgte.

Niping suchte im Laufe der Reise sein Heil im Rauchen. Selbst im Schlafsack rauchte er.

Niping schlief die erste Nacht, am Osttor, in seinem Pyjama. Der Spott war ihm sicher.

Flori schaute im Wald ständig nervös auf die Uhr. Das Zeitgefühl täuschte ihn ständig.

Der Streit um das Mädchen zu suchen hielt recht lange an. Renno und Wulferd vertrugen sich erst sehr viel später wieder.

Der Fund des Schuhs und der Tasche des Mädchens ließ die Gesichter meiner Spieler richtig runterhängen.

Wulferds Sinne wurden auch tagsüber von Illusionen oder Halluzinationen geplagt. Der Grund: Schlafmangel.

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Soronume

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Re: Gruppen/Gegner Stärke Erfahrungen
« Antwort #4 am: 06. Januar 2015, 08:02:00 »
Nun meine Spieler legen allerdings einigen Wert auf Kämpfe. Selbst der Hobbit hatte nach der Charaktererstelung mit 3 Punkten Schwert und einer Königsklinge keine schlechten Voraussetzungen. Und wie du schon sagtest, um nur mit Beschreibungen die Stimmung zu schaffen die man anstrebt, muss die Gruppe sich darauf einlassen wollen. (Was keine Bösartigkeit der Spieler war, sie hatten grade viel Spaß mit dem 'Zwergenbashing' bei Thranduil gehabt, kamen beschwingt aus ihrer Raucherpause und waren einfach zu gut drauf um sich in meinem warmen Wohnzimmer was von modernden Wäldern und dem schrecklichen Gefühl nicht voranzukommen erzählen zu lassen.) Daher sollte der (ohnehin geplante) Kampf etwas hetiger werden, ws ich nicht geschafft habe.

Daher jetzt ier nicht die Frage was ich außer Kämpfen hätte tun können, sondern wie verschiedene Kämpfe bei euch gelaufen sind, damit ich eine Vorstellung bekomme. ZB Würde mich interessieren ob es eine 'Standart Mooerhexe' war die den Helden so Probleme gemacht hat.

EvE

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Re: Gruppen/Gegner Stärke Erfahrungen
« Antwort #5 am: 06. Januar 2015, 08:13:48 »
Also es war bei mir eine "Standard-Moorhexe", die einen Charakter (Wulferd - der Waldmensch) überraschte und ihm übel mitspielte. Ich würfelte zwei Sechsen und Saurons Auge. Bedeutet: getroffen und Schärfegrad geschafft. Ich fügte ihm also eine Wunde zu, da Wulferd seinen RW-Wurf versaute. Wulferd traf nicht und der herbeigeeilte Niping ebenfalls nicht. Die Moorhexe traf aber wieder. Wulferd, der nun ohmächtig im Wasser lag, war kurz vor dem Exitus als Niping das Biest endlich erschlug.

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