Autor Thema: Errata zu Myranische Magie  (Gelesen 60264 mal)

GSandSDS

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Re: Errata zu Myranische Magie
« Antwort #195 am: 06. November 2014, 19:52:57 »
Naja, wenn es dir jetzt nur um das Herbeirufen eines Kobolds geht, könntest du ihn (da Wesen der Feenwelten) vermutlich auch mittels einer Wesensbeschwörung rufen. Und das ist ja nicht verboten.
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Amaunir

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Re: Errata zu Myranische Magie
« Antwort #196 am: 06. November 2014, 20:29:32 »
Ja, eben genau darum geht es ja, aber selbst das ist ja wohl nicht mehr möglich und das finde ich irgendwie unlogisch bei den naturverbundenen Satyaren die wohl eine so enge Bindung zur Natur und dem Feenreich haben sollen. Im alten Buch standen noch die Werte von Lichwichteln, Feengeistern, Nymphen, die Eigenheiten von Feen usw drin und das vermisse ich einfach. Das man mit der Quelle Feenmagie nicht herumzaubern soll als Spieler, das verstehe ich ja, aber das man sie nicht mal rufen kann wobei die Schelme das mit Kobolden können, das macht einfach keinen Sinn in meinen Augen.  ???

GSandSDS

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Re: Errata zu Myranische Magie
« Antwort #197 am: 06. November 2014, 21:38:26 »
Okay, das fällt mir erst jetzt auf. Äh, das finde ich nun auch etwas seltsam.

Nachtrag:
Grundsätzlich wurde die Quelle Feenwesen offenbar nicht abgeschafft aber wegrationalisiert. Ich hoffe auch, dass das vielleicht in einem ergänzenden Zusatz-Dokument irgendwann wieder aufgegriffen wird. Vielleicht ja mit ein bis zwei weiteren Natur-Quellen.

Allerdings macht das für die meisten Fälle auch irgendwie wieder Sinn. Feen sind nicht gezwungen zu erscheinen und man ruft sie nur mit ihrem persönlichen, sprich individuellen Namen (Setzung laut dem alten MyMa). Das lässt vermuten, dass die Quelle Feenwesen für Wesensbeschwörungszauber nichts ist, was man einfach so traditionell erhält. Es riecht eher nach etwas verborgenem, etwas, das einem eine Fee selbst ermöglicht, wenn sie einem vertraut und ihren Wahren Namen verrät. Aber ohne Wahre Namen macht es kaum Sinn, den dazugehörigen Zauber zur Quelle Feenwesen zu erwerben. Also liegt es auch hier nahe, dass er von Feen oder irgendwie in den Feenwelten gelehrt wird. Und das dürfte selbst für Satudure nichts sein, was man in der Grundausbildung lernt. Schelme sind da ein Sonderfall. Soweit ich mich entsinne werden sie von Kobolden aufgezogen und verbringen daher vermutlich einen Teil ihrer Lebenszeit in den Feenwelten.

Die ganze Sache ist natürlich insofern schade, als dass sie das Regelwerk in Gänze um eine Facette ärmer macht. Sowas finde ich grundsätzlich immer schade. Als eine wirkliche Katastrophe empfinde ich es allerdings nicht, was vermutlich an der ohnehin extrem eingeschränkten Verbreitung der Quelle (auch nach MyMa 1) liegen mag. Bis auf die Satudure gab es eigentlich keine wirklich glaubwürdigen Feenwesen-Zaubererm,  was vielleicht auch der Grund ist, wieso mir der Wegfall der Quelle im Wesenbeschwörungsteil erst jetzt auffällt: Wenn man nicht gerade Satudur spielt, nutzt man sie meist ohnehin nicht.
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ChaoGirDja

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Re: Errata zu Myranische Magie
« Antwort #198 am: 07. November 2014, 08:14:35 »
Feen sind nicht gezwungen zu erscheinen und man ruft sie nur mit ihrem persönlichen, sprich individuellen Namen (Setzung laut dem alten MyMa).
Naja... Zumindest beim aventurischen "Komm Kobold Komm" sieht das anderes aus.
Da erscheint auf jeden Fall ein Kobold, so sich einer in einem Radius von 1 Meile befindet.
Hier hat man in der MyMa sich am Text des "Feenfreund" bzw. "Koboldfreund" orientiert und nicht, was mEn korrekter gewesen wäre, am Zauber (denn es für Feen allerdings auch nicht in aventurien gibt).
Und natürlich benötigt man auch keinen wahren Namen eines Kobolds um mit dem Zauber einen zu rufen... Man kann ihn aber benutzten um einen bestimmten zu Rufen.
Hier hat man halt das Problem im myranischen System, das anscheinend eine unspezifische Beschwörung, wie sie in aventurien Standard, zumindest in MyMa nicht vorgesehen zu sein scheint...

Amaunir

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Re: Errata zu Myranische Magie
« Antwort #199 am: 07. November 2014, 10:12:48 »
Wenn es regeltechnisch nicht durch Beschwörung zu erklären ist und man es vermeiden möchte das sich Hornherren, Optimaten und Shurrhokach Shamanen sich im Wald zum Feenbeschwören treffen, dann hätte man es ja auch zum Ritual der Satudure ändern können mit geringem Verbreitungsgrad, da braucht es dann auch keine komplizierten Beschwörungsregeln für. Ähnlich wie beim "Komm, Kobold Komm" kommt eben was wenn es sich in der Nähe aufhält, oder eben nicht und was dann passiert liegt beim Meister bzw beim Rollenspiel am Tisch.

Also da hätte es Wege für gegeben, aber einfach komplett weglassen was vorher drin war, das ist für mich einfach zu sehr Holzhammermethode und hätte man sicher eleganter lösen können. Es wäre schön das zumindest als Download bereit zu stellen, dann macht man einfach einen Stempel "Inoffizielle Regelergänzung" drüber und dann kann das jeder so machen wie er lustig ist. Es steht ja auch vorne drin das es nicht ganz klar ist, nur kann man zumindest die Regeln, die es ja auch dafür gab, optional zur Verfügung stellen für die Leute die das alte Buch nicht haben.

ChaoGirDja

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Re: Errata zu Myranische Magie
« Antwort #200 am: 07. November 2014, 11:36:53 »
Wenn es regeltechnisch nicht durch Beschwörung zu erklären ist[...]
Ist es aber ;) Zumindest in diesem Zauber...
Eine Innerspährische zwar, aber dennoch.


GSandSDS

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Re: Errata zu Myranische Magie
« Antwort #201 am: 07. November 2014, 14:05:46 »
Hier hat man in der MyMa sich am Text des "Feenfreund" bzw. "Koboldfreund" orientiert und nicht, was mEn korrekter gewesen wäre, am Zauber (denn es für Feen allerdings auch nicht in aventurien gibt).

Naja, der Kobold wird dafür auch nicht aus seiner Globule gerissen. Er muss schon real auf Dere wandern, wenn ich das richtig gelesen habe. Ansonsten hatte man in Auflage 1 nicht nur für Feen diese Vorbehaltungsklausel (erscheint nur, wenn sie Lust hat) eingebaut gehabt, sondern auch für Totenwesen ab Stufe Genius. In Auflage 2 haben nun offenbar auch höhere Totenwesen den Erscheinungszwang (oder ich finde die Ausnahmeklausel nicht wieder). Bezüglich der Quelle Feenwesen wird allerdings weiterhin zumindest angedeutet, dass sie nicht gezwungen sind zu erscheinen (die Beschwörungen der Wesen gelten ja als unzuverlässig).
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ChaoGirDja

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Re: Errata zu Myranische Magie
« Antwort #202 am: 07. November 2014, 14:17:28 »
Naja, der Kobold wird dafür auch nicht aus seiner Globule gerissen. Er muss schon real auf Dere wandern, wenn ich das richtig gelesen habe.
Sagte ich doch ;)
Drum ja auch nur Herbeirufung und nicht Beschwörung.
Aber der Kobold hat nicht die Wahl ob er erscheinen will, oder nicht. Er wird gezwungen zu erscheinen und damit Potentiell auch entsprechend angepisst.
Deswegen sagte ich ja auch, das man sich eher an den Vortielen orientiert hat (bei denen die Wesen die Wahl haben) und nicht an dem Zauber.
Denn wenn Kobolde schon gezwungen werden können... dann können das Feen erst recht.

Sieben

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Re: Errata zu Myranische Magie
« Antwort #203 am: 07. November 2014, 15:19:12 »
Soo, hab mein Exemplar jetzt auch endlich. Auf den ersten Blick habe ich zwei Anmerkungen (außer, dass der Wegfall der Feenwesen wirkich schade ist):
Die Beschreibung des Dienstes Antimagie ermöglicht leider nicht allzu ausdrücklich die Aufhebung von Wesensbeschwörungen. Es lässt sich schon schließen, dass dies jetzt möglich ist, ging aber aus den vorab veröffentlichten Errata deutlicher hervor. Wenn man die MyMa auf die Möglichkeiten der Bannung hin durchforstet, wird man dies wohl nicht so schnell finden, dabei dürfte die Instruktion Antimagie hier der Königsweg sein.
Nach den Diskussionen um evtl. zusätzliche Instruktionen "Entzug" oder "Vermindere" oder ggf. Anwendbarkeit der Instruktionen "beseele..." in beide Richtungen fand ich es sehr schade, dass es keine Möglichkeit geben sollte, den Anteil einer Quelle in einem Körper/Geist/etc. zu verringern. Jetzt stelle ich fest, dass die Beschreibung der Instruktionen zwar nur vom Erhöhen des Anteils spricht, dass aber diverse Formeln auch die gegensätzliche Richtung anwenden und den Anteil der Quelle im Ziel verringern. Sehr schön das - wenn auch widersprüchlich (außer man wäre so spitzfindig zu behaupten, dass der Anteil der Quelle halt um einen negativen Wert erhöht wird...). Die Formeln, die mir hier aufgefallen sind, sind: Kühler Kopf (S.69), Verwirrung des Geistes (S.72), Stille (S.84), Klarheit (S.86) und Schwächung des Geistes (S.88). Bei Verhängnis (S.87) bin ich mir nicht ganz sicher.

GSandSDS

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Re: Errata zu Myranische Magie
« Antwort #204 am: 07. November 2014, 15:59:45 »
@Sieben:
Ich denke nicht, dass Antimagie Wesen bannen kann. Das widerspricht der Herangehensweise im Kapitel zur Wesenbeschwörung. Auch die SF Bannung beansprucht auf Seite 145 für sich im Allgemeinen für eine Bannung von Wesen notwendig zu sein, sofern passende Zauber vorliegen. Bei dem, was passende Zauber sind, verweist der Text aber nur auf Seite 40, also auf die Seite zu den Wesenbeschwörungen. Was aber vielleicht geht, ist es mit der Instruktion Antimagie den Dienst Wesenbeschwörung zu beenden, der ja Teil des Zaubers und nicht des Wesens ist (das erfüllt eigene Dienste). Der Beschwörer würde damit die Kontrolle über sein Wesen verlieren. Was dann passiert, hängt wohl vom Einzelfall ab.

Zu den Minderungsformeln:
Gnah! Mit den Formeln hast du meiner Meinung nach erste Bugs gefunden. Die Wirkungen der Formeln widersprechen nicht nur den Beschreibungen der Instruktionen, sondern auch den Angaben zu positiven und negativen Auswirkungen. Ich kann nur vermuten, was passiert ist: Die Formeln wurden zu einer Zeit entworfen, als noch mit dem Gedanken "Beseelung ist auch Minderung sein" gespielt wurde. Wurmt mich jetzt persönlich (habe bei den Errata mitgeholfen und das übersehen). Lustigerweise lässt sich das, glaube ich, in den meisten Fällen korrigieren, indem man die Wirkung der Formeln entweder umkehrt oder auf andere Quellen ausweicht, ohne dass man dafür die Wirkungsstärke und Kosten neu berechnen muss.

Kühler Kopf (S.69) -> Abgelenkter Kopf (dazu Einschränken auf genüssliche und sexuelle Ablenkungen)
Alternative Quellen: Erkenntnis, Harmonie (nur ohne physische Beeinträchtigungen), Endgültigkeit (ggf. auch mit)

Verwirrung des Geistes (S.72) -> Klarheit des Geistes
Alternative: Iryabaar und Avastada (ich würde es damit zulassen, auch wenn es nicht 100 % den positiven und negativen Auswirkungen entspricht - was der Text zu Avastada aber auch nicht tut)

Stille -> Lärm
Alternative: Die Instruktion "Kontrolle über Element" dürfte das Problem umgehen. Eine Neuberechnung ist, soweit ich sehen kann, NICHT notwendig, da hier exakt die selben Kostenregeln verwendet werden.

Klarheit -> Umnachtung
Alternative: Freiheit (befreit von den "Fesseln" des Wahns)

Schwächung des Geistes -> Stärkung des Geistes
(Empfehlung für eventuelle Errata: Bei den negativen Aspekten MR bei Wahnsinn und Iryabaar reinhauen, MR taucht bislang nirgendwo negativ auf)

Verhängnis -- der Effekt scheint so überhaupt nichts mit der Quelle zu tun zu haben, was man hier eventuell machen könnte, wäre die Sache auf "wertvolle Gegenstände" zu beschränken, auch wenn man sich dort bereits ziemlich rauslehnt.
Alternative: Wahnsinn (die Quelle passt ohnehin super zu Nachteilen wie Pechmagnet oder Glück)
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Thallian Folmin

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Re: Errata zu Myranische Magie
« Antwort #205 am: 07. November 2014, 18:54:36 »
Ich hab leider schon einen ersten kleineren Fehler entdeckt:

- Die Komplexität der Quelle Zeit und Eskates wird auf Seite 24 mit E angegeben, auf Seite 167 mit F (Zeit) bzw. D (Eskates)

Ist jetzt in der Formel für eine Wesensbeschwörung auch schon immer die Wirkungsdauer festgelegt wie bei den Essenzbeschwörungen? Irgendwie werde ich aus der neuen Wesensbeschwörung noch nicht so ganz schlau.
Man sagt, wenn in Borons Hallen kein Platz mehr ist, dann kehren die Toten auf Dere zurück.
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GSandSDS

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Re: Errata zu Myranische Magie
« Antwort #206 am: 07. November 2014, 19:10:36 »
Ich bin mir nicht sicher, aber ich wage anzunehmen, dass Spalte E für Eskates, Kraft und Zeit richtig ist, da die Setzung auf Seite 167 noch den Komplexitäten von Auflage 1 entspricht. Vermutlich wurde schlichtweg vergessen, das anzupassen.

Zu den Wesensbeschwörungen:
Du kannst dir eine Wesenbeschwörung nun genau wie eine Essenzbeschwörung zusammenbasteln. Das heißt, du kannst die Zauberdauer, Wirkungsdauer, Reichweite usw. wie bei Essenzbeschwörungen frei wählen und damit zu einer Formel zusammenschnüren. Lediglich die Struktur wird durch die Machtstufe (Geist, Genius, Archon) des Wesens festgelegt. Bisher (also in Auflage 1) waren diese Parameter alle stets festgelegt (Zauberdauer: halbe Stunde, Wirkungsdauer: 1 Tag, Reichweite: 7 Schritt usw.).
Nachtrag: Basiszeit und Kosten kannst du dem Dienst Wesenbeschwörung entnehmen, der bei einer Wesenbeschwörung stets im Hintergrund mitläuft. Der Dienst hat nichts mit den Diensten zu tun, die von den Wesen erfüllt werden.
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Thallian Folmin

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Re: Errata zu Myranische Magie
« Antwort #207 am: 07. November 2014, 19:46:52 »
Ok, danke, ich glaube so langsam dringt es in mein Hirn vor. Mal sehen wie die neue Regelung in der Praxis funktioniert.
Man sagt, wenn in Borons Hallen kein Platz mehr ist, dann kehren die Toten auf Dere zurück.
   - VTuU 58

Sieben

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Re: Errata zu Myranische Magie
« Antwort #208 am: 07. November 2014, 22:51:24 »
@Sieben:
Ich denke nicht, dass Antimagie Wesen bannen kann. Das widerspricht der Herangehensweise im Kapitel zur Wesenbeschwörung. Auch die SF Bannung beansprucht auf Seite 145 für sich im Allgemeinen für eine Bannung von Wesen notwendig zu sein, sofern passende Zauber vorliegen. Bei dem, was passende Zauber sind, verweist der Text aber nur auf Seite 40, also auf die Seite zu den Wesenbeschwörungen. Was aber vielleicht geht, ist es mit der Instruktion Antimagie den Dienst Wesenbeschwörung zu beenden, der ja Teil des Zaubers und nicht des Wesens ist (das erfüllt eigene Dienste). Der Beschwörer würde damit die Kontrolle über sein Wesen verlieren. Was dann passiert, hängt wohl vom Einzelfall ab.

Mmh, ich hab das ganze natürlich unter dem Vorzeichen der vorläufigen Errata gelesen: S. 33, Antimagie: Es ist mit dieser Instruktion auch möglich, Wesenbeschwörungen aufzuheben.
Das klingt für mich eindeutiger. Dem Beschwörer die Kontrolle über einen Dämon zu entreißen ist schon gut, aber natürlich kein Exorzismus. Die von Dir angeführten Stellen beschreiben den bislang üblichen Weg, Wesen zu bannen, dort steht aber kein Hinweis auf die Ausschließlichkeit dieser Methode.
Antimagie (Als Dienst) kann die Wirkung einer bestehenden Beschwörung [...] aufheben. Ist die Anwesenheit einer Beschworenen Wesenheit regeltechnisch die Wirkung einer bestehenden Beschwörung? Oder ist der Verbleib der Wesenheit nach erfolgreicher Beschwörung (egal ob unter Kontrolle stehend oder nicht) eher eine "natürliche" Folgeerscheinung des gewirkten Zaubers? Dafür kenne ich mich nicht gut genug aus. Wenn es über Antimagie doch nicht geht, bleibt für Exorzisten ja wieder nur, möglichst viele Quellen zu erlernen oder der Ausweg, sich über die erweiterten Regeln einen Universal-BEschwörungszauber zu basteln. Das sollte doch eigentlich behoben werden. Ein frisch gebackener Exorzist verfügt über drei W-Zauber. Das ist bei 13+ äußeren Quellen + z.B. Totenwesen nicht besonders beeindruckend oder kompetent.

GSandSDS

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Re: Errata zu Myranische Magie
« Antwort #209 am: 07. November 2014, 23:12:46 »
Gute Frage. Ich würde ja einen Antimagie-Universalexorzismus mit der Komplexität D via Zauberei oder Iryabaar für etwas overpowered halten, wenn schon die Beschwörung von Wesen nur einer Quelle bereits bei E liegt. Fragt sich dann natürlich auch, gegen wen man das richten muss: Den Zauberer oder das Wesen. Und geht die MR des Wesens dagegen? Und was passiert, wenn das Wesen gar nicht aus einer anderen Sphäre stammt, sondern ggf. auch so eigentlich mittelbar "vor Ort" wäre.

Aktuell gehe ich wie gesagt davon aus, dass Antimagie das Wesen nicht wirklich Bannen kann, sondern eher alle Dienste beendet. Ob das Wesen dann damit verschwindet oder nicht, kann vom Einzelfall abhängen.
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