Autor Thema: Errata zu Myranische Magie  (Gelesen 60257 mal)

Leonidas

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Re: Errata zu Myranische Magie
« Antwort #75 am: 23. Mai 2014, 20:31:56 »
Zitat
Wieso Ausweichen bei Schadenszaubern gestrichen?

Wurde nicht gestrichen. Wie kommst du darauf?

Zitat
Quelle für LeP = AsP und umgekehrt?

Was meinst du?

Zitat
Wieso Freiheit für über Element gehen möglich?

Ein entsprechender Zauber stimmt auf die Umgebung ein, lässt ungünstige Schritte voraus ahnen und den besten Weg erahnen.

Zitat
Imm./Res. auch gegen geweihten Schaden wählbar? nicht zu mächtig?

Nein, soll nicht frei wählbar sein. Wird geändert.

Zitat
S6.: Fliegendes Wesen für alle? (=Armee fliegender Zants?)

Ist bereits mit Paraphysikalität II möglich, ändert diesbezüglich also nichts.

Zitat
Kritische Essenz: Auswürfeln womit?

Da wird nichts ausgewürfelt ;)

Zitat
Wie werden TP(A) gerechnet? AuP-Schaden plus LeP-Schaden?

Die TP(A) von Explosion und Schandeszauber ziehen keine LeP ab. Oder meinst du, wie du uneingeschränkte TP(A) hinbekommst? Ja, da müsstest du beides machen.

Zitat
Du meinst das Vierfache oder? Wenn sie das Dreifache kosten würde, dann würde eine Stufe über der Basiszeit das Einfache kosten und wäre damit genauso teuer sein wie gar keine Stufe über der Basiszeit. Vielleicht keine so gute Idee. 4 + 2 AsP Kosten bei einer Beseelung für ZfP* SR Basiszeit beispielsweise. Würde bedeuten: Mit 4 + 16 AsP für augenblicklich(p). Und da dieses Schema sehr häufig vorkommt, hätte man für 20 AsP ein ganzes Regiment an kostengünstigen "augenblicklich(p)"-Zaubern zur Verfügung. Für 18 AsP immerhin noch hübsche permanent-Zauber.

Ja, ich meinte das Vierfache. Und ich kann auch damit leben, wenn es weiterhin halbiert und verdoppelt wird. Es war nur ein Vorschlag, weil sich oft über zu teure Zauber beschwert wurde.

Zitat
Auch mit der ständigen Verdopplung der Zeitkosten je Stufe werden die Zauber mit dem neuen Schema für lange Wirkungsdauern recht günstig. Ein rein rechnerisches Beispiel: KK um ZfP* für immer und irreversibel zu erhöhen (augenblicklich(p) würde normalerweise 2560 AsP kosten. Jetzt kostet es nur noch 520 AsP. Das ist der maximale Unterschied, der möglich ist. Nehmen wir jetzt mal eine Erhöhung der KK um ZfP*/2 für 1 Oktal: macht 36 AsP (alte Kosten: 160 AsP). Ich kann das momentan nicht wirklich beurteilen, ob das die Sache nun besser oder schlechter macht. Fakt ist, dass man Eigenschaften nun auch für mittlere Zeiträume erhöhen kann. Ein Zauberer könnte damit beispielsweise Zauberproben für ein bis zwei Abenteuer leichter gestalten, indem er beispielsweise die zwei gebräuchlichsten Eigenschaften um ZfP*/4 steigert. Natürlich fallen davon ein paar Tage wieder weg, bis er seine 36 AsP wieder hat.

Bliebe es bei der Verdoppelung, wäre es kein großes Problem. Außerdem könnte man die Basiszeit auf 1 SR senken, das dämmt es weiter ein.

Zitat
Die Gewichtserhöhung fällt bei Menschen vermutlich kaum ins Gewicht, eine Erleichterung auch nicht. An der Stelle tut der Zauber vermutlich nicht sonderlich viel. Ob jemand nun statt 80 Stein mit 10 ZfP* nun 70 oder 90 wiegt. Wie wäre es mit ZfP* x 4 Stein? Das reicht aus um das Gewicht einer Otto-Normal-Person mit 10 ZfP* in etwa zu halbieren oder auf das 1,5-fache anzuheben. Allgemein macht eine Änderung des Gewichts in absoluten Zahlen bei schweren Dingen immer weniger Unterschied als bei leichten. Aber zumindest der Mensch sollte da vielleicht noch drin sein, vor allem, da es auch eine Instruktion wie "Beseelung von Wesen" gibt.

Ja, die Gewichtsveränderung sollte besser 3xZfP* betragen.

Zitat
Gewicht erhöhung/senkung:
Wie wäre es damit dies an der Kategorie Fest zumachen?
Hier eine erklärung wie ich das meine:
1 Stein    / pro ZfP* 0,5 Unzen (änderung bei 10 Zfp* = 12,5%)
5 Stein    / pro ZfP*   5 Unzen (änderung bei 10 Zfp* = 25%)
25 Stein    / pro ZfP*   1 Stein (änderung bei 10 Zfp* = 40%)
125 Stein    / pro ZfP*   5 Stein (änderung bei 10 Zfp* = 40%)
1 Quader    / pro ZfP*  25 Stein (änderung bei 10 Zfp* = 25%)
10 Quader    / pro ZfP* 125 Stein (änderung bei 10 Zfp* = 12,5%)

Das Ziel ist es, die Regeln möglichst einfach und knapp zu halten ;)

Zitat
Die Aussage dass die dämonische Quelle Abgrund karmales Wirken aufheben kann wiederspricht deutlich alle bisherigen Setzungen (nur die mächtigste Magie und die schrecklichsten Dämonen sind in der Lage karmales Wirken zu beeinflussen). Auch wenn es sich um dei Quelle des Namenlosen handelt, sollte dies in meinen Augen nicht möglich und wenn wesentlich schwieriger und kostenintensiver.

Ich werde jeweils zu doppelten Kosten ergänzen.

Zitat
S. 29, Formale Instruktion: Ich finde den Text schon im Buch unklar. "Formale Instruktion"? Die doppelte Verwendung des Begriffs "Instruktion" ist mMn hier unglücklich, und wenn mit dem Zauberwerk dann die Influxion häufiger eine Rolle spielt, wird das noch wichtiger. Evtl. sollte man überlegen, ob man für die Disziplin oder die SF einen anderen Begriff findet. Für die SF könnte man z.B. konsequenter auf "Dienst" ausweichen, oder man sucht sich ein Wort wie "Incantation" oder so für die Disziplin. Jetzt stört die Dopplung kaum, weil die Instruktion als Disziplin ohnehin kaum vorkommt. Wenn das so bleibt, kann man's auch lassen, wie's ist.

Im geänderten Text ist von Formale Beschwörung die Rede. Sie heißt in der Errata nur noch immer Formale Instruktion, weil sie in der zu erratierenden Auflage so genannt wird.

Zitat
S. 37 und 70 Regeneration: Derzeit funktioniert beim Dienst die Heilung von Wunden noch zeitbasiert. Evtl. kann man hier gleich alle Regenerationen angleichen und per 7 geheilten LeP eine Wunde schließen (wie es bei Heilung und der Regeneration als Eigenschaft schon der Fall ist).

Wird angepasst.

Zitat
S. 38 Transfer: Den Satz zur Umgebung und der aufblühenden Flora verstehe ich nicht ganz. Ich kann einer Zone AsP entziehen, wenn dort genug Krokusse wachsen, die dabei absterben?

Es kann der Umgebung nur dann Kraft entzogen werden, wenn in dieser auch etwas vorhanden ist, dem man etwas entziehen kann.

Zitat
S. 97 Dauer eines Dienstes: "länger" ist dann beliebig lang?

Ja

Zitat
S. 127 Tarnung: Verhüllung erschwert um 7+ZfP*, Tarnung um 7+ZfP*/2, Mimikry auf S. 65 um feste Werte (+6, +12, +18). Das könnte man angleichen. (Auch Verhüllung kennt ein Halbieren, aber dort gilt nicht 7+ZfP*/2, sondern (7+ZfP*)/2. Da kann man auch eine gemeinsame Aussage finden, wenn man Tarnung/Mimikry als eingeschränktes Verhüllen verstehen will.)

Wird angeglichen.

Zitat
S. 147 Magische Vorteile und v.a. Eigeboren: Ob die neuerliche Auflistung der Magischen Vorteile nötig ist, bin ich mir nicht sicher, aber okay. Eigeboren ist ja eine Ausprägung von Liebling der Gottheit - warum taucht das nicht auf? Und warum keine Bindung von Eigeboren an Satu mehr? In WnM ist es noch drin, und da steht im Fließtext nochmal ausdrücklich, daß es nur Satupriesterinnen bekommen.

Gute Frage, war keine Absicht, im nächsten Satz steht ja auch etwas von Satu. Wird wieder ergänzt.

Zitat
Bei Beseelung des Geistes beispielsweise steht bei Anspruchsvoll bei den Kosten als Beispiel "alle geistigen Proben". Soll das heißen, dass im Wirkungszeitraum wirklich alle geistigen Proben erleichtert werden können? Oder geht das mehr in die Kategorie "alle, aber mit dem Zauber bitte eins auswählen"? Das ist für die Abschätzung der Kosten wichtig, da beispielsweise Erkenntnis alle Wissenstalente und Zauberei alle Zauber erleichtern würde. Das unter Umständen auch für längere Zeiträume. Mit 16+8 AsP für die Basiszeit könnte man 1 Oktal lang eine Erleichterung um ZfP*/5 auf alle geistigen Proben zum Preis von 29 AsP haben. Das ist natürlich jetzt von Bedeutung, ob man sich in dem Zeitraum damit einen bestimmten Zauber erleichtert (Quelle Zauberei) oder alle Zauber erleichtern kann. Die 29 AsP sind nach ein paar Tagen wieder da.

Es sind alle Proben gemeint, ja. Vor allem sollen damit Zauber ermöglich werden, die beispielsweise Krämpfe verursachen und damit alle körperlichen Handlungen erschweren, oder solche, die den Geist verwirren und damit alles Geistige erschweren. Die Erleichterungen sollten aber gestrichen werden, das dürfte sonst in der Tat zu Problem führen.

Zitat
Es tut jetzt weh das zu sagen, aber das neue System funktioniert nicht. Es sieht elegant aus, einfach, aber ständig entstehen absurde Effekt-Kosten-Verhältnisse. Es würde vielleicht funktionieren, mit mehr Zeit, viel mehr Zeit zum Tuning, aber nicht so. In 3 Tagen ist der Thread hier dicht. Ich denke mal, die Deadline liegt dir auch im Nacken. So wenige Tage, um das gesamte Kostensystem von Grund auf neu zu gestalten, das kann einfach nicht gut gehen. Mein gut gemeinter Rat: Lass es gut sein.
Verlange bei Eigenschaften, RS und TP meinetwegen einfach Mindestkosten (nicht zu verwechseln mit Basiskosten) oder deckele den Output (z. B. auf ZfP*/2), oder mach sogar beides. Aber in so kurzer Zeit alles nochmal neu zu machen, keine gute Idee. Am Rande erwähnt: Damit würde auch die Schere zwischen aventurischen Zaubern und myranischen Zaubern vermutlich auch zu weit auseinanderklappen, so als würden auf beiden Kontinenten grundlegend andere Naturgesetze herrschen. Auch das ist nicht gut.

Ich ziehe es vor, Probleme zu lösen, statt einfach aufzugeben ;) Zumal das Ganze mit den oben aufgeführten Änderungen wieder passen sollte. Außerdem ist es selbst in nicht perfektem Zustand immer noch besser als das sehr unausgeglichene alte System.

Sieben

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Re: Errata zu Myranische Magie
« Antwort #76 am: 23. Mai 2014, 21:12:26 »
Vielen Dank Leonidas, dass Du Dich nach Deiner ganzen Vorarbeit mit den vorläufigen Errata so offen für Anpassungen oder sogar Kehrtwenden zeigst! Beide Daumen hoch!

GSandSDS

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Re: Errata zu Myranische Magie
« Antwort #77 am: 23. Mai 2014, 23:07:20 »
Verwandlung vs. Beseelung:
Das Verschaffen von 2 zusätzlichen Armen und Beinen, 4 Tentakeln, Ultraschallsicht, kompakter Körper, Winzwüchsig und 2 Flügeln rein über Vor- und Nachteile kann jemand durchaus wie ein fremdartiges Tier erscheinen lassen. Dürfte so aber mit der Regel "nur über Beseelung" inunitutiv wirken.

Vorschlag: Grenzfälle gehen mit beidem, wäre ja nun auch nicht das erste mal, dass sich Kompetenzbereiche ein wenig überschneiden. Die weiteren Details entscheidet halt die Spielgruppe. Gegebenenfalls das "vollständige Verwandlung" in "umfassende Verwandlung" umbenennen, damit niemand denkt, dass man mit Beseelung arbeiten kann, nur weil man den kleinen Finger der rechten Hand unverändert gelassen hat. :)

Bindung:
Viel brinen tut der Dienst nicht mehr. Die Bindung an einen Ort könnte für sich genommen aber noch interessant sein. Beispielsweise als Sicherheit, dass ein Wesen ein bestimmtes Gebiet nicht verlässt ohne deswegen gleich einen Wachdienst oder vergleichbar schieben zu müssen.

Temperaturtabelle:
Auszug aus WdE, Seite 148:

Hitzeklasse        Temperatur         1 Punkt Erschöpfung und               Berührung
                                      1W6 SP(A) durch Aufenthalt
(...)
5: Glühend heiß    55 bis 70 °C       pro halber Stunde (nur Erschöpfung)   1W6 SP
6: Khômglut        70 bis 100 °C      pro Viertelstunde                     1W6 SP pro KR
7: Kochend heiß    100 bis 150 °C     pro Spielrunde                        1W6+2 SP pro KR
(...)

Gut, ist vermutlich eh wurscht. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass WdE zum Thema Hitze sehr wohl neuere Angaben als WdS macht. :)

Quelle für LeP = AsP und umgekehrt?
Er meint dass man sich z. B. LeP als AsP gutschreiben kann. Damit werden möglicherweise Dinge wie Verbotene Pforten oder Astrale Meditation massiv untergraben, allerdings auch nur dann, wenn der Transfer innerhalb des eigenen Körpers geschehen kann. Vielleicht nochmal betonen, dass Spender und Empfänger nicht dasselbe Wesen sein dürfen?

Beseelung und Kosten und Basiszeit
Ja, die Verkürzung der Basiszeit auf 1 SR klingt gut. Sonst wirklich arg zu billig (und beschweren soll sich da niemand, danach ist es immer noch billiger.) :)

Transfer und Umgebungsbedingungen
Ich glaube, das Problem ist, dass sich die feinstoffliche Astralkraft ähnlich wie Luft überall gleichmäßig verteilen dürfte (ansonsten würden Einsiedler-Zauberer in Wüsten- oder Frostregionen vermutlich auch Probleme mit ihrer natürlichen Regeneration bekommen). Sie ist also überall vorhanden, sofern du nicht einen Pyrdacor aus der Tasche packst, der ein Zze'Tha verschwinden lässt und damit zeitweise ein astrales Loch erzeugt. ;) Astralkraft ist aber auch das Einzige, was man wirklich überall finden dürfte. Alle anderen Energien sind an Lebewesen gebunden. Vielleicht eine leicht andere Formulierung, dass die gewählte Energie in der Umgebung vorhanden sein muss, beispielsweise/meistens/üblicherweise in der Nähe von Leben.

Zitat
Ich ziehe es vor, Probleme zu lösen, statt einfach aufzugeben ;) Zumal das Ganze mit den oben aufgeführten Änderungen wieder passen sollte. Außerdem ist es selbst in nicht perfektem Zustand immer noch besser als das sehr unausgeglichene alte System.

Es ging mir ja jetzt auch um mehr als nur um die Beseelungen. Wenn du aber selbst so zuversichtlich bist, will ich nix gesagt haben. Vermutlich wird mein Blick da auch einfach nur durch den damaligen Rummel über Fälle wie EG ein wenig getrübt. :)
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Re: Errata zu Myranische Magie
« Antwort #78 am: 23. Mai 2014, 23:14:20 »
Ja, welche Quelle bei Transfer für die Umwandlung von LeP in AsP benutzt wird. Für LeP sehe ich Humus, Natur, den dämonischen Gegenpart, für AsP Kraft bzw. Iryabaar.
Für Explosionen fände ich 2W6 eine ausreichende Beschränkung. Manchmal willst du nicht groß was kaputt machen oder hast nicht mehr die AsP, um eine größere Explosion rauszuhauen.
Wegen der Kosten finde ich auch, dass günstigere Grundkosten gut sind, während Zeitkosten ruhig relativ hoch bleiben dürfen.

Ansonsten auch von mir schon mal ein Danke für dieses Mitspracherecht.

GSandSDS

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Re: Errata zu Myranische Magie
« Antwort #79 am: 23. Mai 2014, 23:38:08 »
Ja, welche Quelle bei Transfer für die Umwandlung von LeP in AsP benutzt wird. Für LeP sehe ich Humus, Natur, den dämonischen Gegenpart, für AsP Kraft bzw. Iryabaar.

Laut MyMa Seite 12 kann zumindest Kraft mit LeP umgehen. Wurde, soweit ich erkennen kann, auch nicht geändert. Allerdings sollte man so einen Umwandel wirklich nur machen können, wenn die Quelle mit beidem umgehen kann. Die Transfer-Regeln sollten die Grundregeln also nicht überschreiben.

Übrig geliebene Punkte (meinerseits):

Kraft vs. Elementare Manifestation
Okay, ich nehme an, wenn die Sekundäreffekte für Kraft-Waffen wegfallen, hat sich das automatisch damit auch erledigt? Es ist wie gesagt unsinnig.

Körperliche Talente und Beseelung des Körpers?
Natürlich gibt es überall Grenzfälle (z. B. Singen), aber es wirkt fürchterlich unintuitiv körperliche Talente zu Beseelung des Geistes zu packen. Athletik, Körperbeherrschung, Klettern ... alles geistige Akte? Rein körperlich betonte Talente vielleicht doch auch bei Beseelung des Körper zulassen? Vielleicht sogar in der Formulierung "rein körperlich betont", also Talente, bei denen man nicht groß denken muss.

Neue Punkte

Die Sache mit dem Universal-Debuff
Auch wenn das Erleichtern aller Proben wegfällt, ist das Erschweren wirklich aller körperlichen oder geistigen Proben auf einmal immer noch ein kleiner Nuklearschlag? Hier vielleicht doppelte Kosten? Und vielleicht auch die Struktur rauf, weil der Zauber nun mit allen Eventualfällen auf einmal umgehen muss.

Talente, TaW, Struktur - Widerspruch mit Textsetzung
In der MyMa-Beschreibung zur Quelle Erkenntnis steht, dass Erschaffen von neuem Wissen schwerer fällt als lediglich Transfer von Wissen. Bei den Regeln ist allerdings umgekehrt gehandhabt. Der Transfer schwankt zwischen schwer und sehr schwer, das Erschaffen (erhöhen des TaW eines Talents) liegt bei sehr einfach. TaW erhöhen ist, wenn man etwas länger drüber nachdenkt eigentlich ein äußerst kompliziertes Vorgehen, vor allem in Bereichen wie Wissenstalenten. Müsste, damit es wirklich komplizierter ist, in so einem Fall die Struktur nicht eher bei extrem schwer oder gar komplex liegen? In den Bereich sehr einfach könnten immer noch Erleichterungen/Erschwernisse einzelner Talente fallen.

S. 72, Die Werte beschworener Wesen
Schreib den Text bitte auch genau so rein, damit man auch die Wesen aus anderen Publikationen nehmen kann.

Quelle Zauberei und der ZfW
Es gibt mit den neuen Formulierungen jetzt glaube ich keinen erkennbaren Fall, wo der ZfW selbst eine Rolle spielt. Der steht aber bei Beschreibung der Quelle Zauberei (MyMa, Seite 19) noch dabei. Sollte man vielleicht in ein allgemeineres "Zauber" oder "Magie" umschreiben.

Vielen Dank Leonidas, dass Du Dich nach Deiner ganzen Vorarbeit mit den vorläufigen Errata so offen für Anpassungen oder sogar Kehrtwenden zeigst! Beide Daumen hoch!

Ich mache solche Kommentare normalerweise nicht, aber in so einem Fall: dito! *daumen hoch*
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Re: Errata zu Myranische Magie
« Antwort #80 am: 23. Mai 2014, 23:55:13 »
Auch wenn ich jetzt hier in eine laufende Diskussion reinplatze, so möchte ich Leonidas noch auf 2 Punkte hinweisen.

Errata notwendig:
  • Der Totenmeister (S.82) hat ASP, aber unter "Die Spielwerte eines Totengeistes" (S.238) steht, das Geister keine Möglichkeit haben, Astralenergie zu fokussieren.
  • Die Aktivierungskosten des Stabzaubers Astralraub (S. 114) stehen in keinem Verhältnis zur Wirkung des Zaubers. Versucht man damit Astralenergie aus der Umgebung zu gewinnen, so braucht man tatsächlich mehr als 22 RkP* damit man mehr ASP bekommt als man bei der Aktivierung des Stabzaubers zahlt.

GSandSDS

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Re: Errata zu Myranische Magie
« Antwort #81 am: 24. Mai 2014, 00:18:52 »
  • Der Totenmeister (S.82) hat ASP, aber unter "Die Spielwerte eines Totengeistes" (S.238) steht, das Geister keine Möglichkeit haben, Astralenergie zu fokussieren.

Vermutlich weil ein toter Held hier auch wirklich als Geist der Stufe "Geist" zählt, da diese Stufe im Regelfall für alle (oder zumindest die meisten) Totenwesen reserviert ist, die das Totenreich nie erreicht haben.
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Thomas Weinbrenner

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Re: Errata zu Myranische Magie
« Antwort #82 am: 24. Mai 2014, 07:40:21 »
  • Der Totenmeister (S.82) hat ASP, aber unter "Die Spielwerte eines Totengeistes" (S.238) steht, das Geister keine Möglichkeit haben, Astralenergie zu fokussieren.

Vermutlich weil ein toter Held hier auch wirklich als Geist der Stufe "Geist" zählt, da diese Stufe im Regelfall für alle (oder zumindest die meisten) Totenwesen reserviert ist, die das Totenreich nie erreicht haben.

Vielleicht, dann wäre es aber gut, wenn das auch aus dem Text hervorgeht.
Alternativ könnte man auch bei den erwerbbaren Geisterkräften (S.238f.) noch eine Kraft "Astralenergie fokussieren" (oder so) hinzufügen. Dann können stärkere/erfahrenere Geister auch ganz regelkonform AE verwenden.

Leonidas

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Re: Errata zu Myranische Magie
« Antwort #83 am: 24. Mai 2014, 11:49:12 »
Zitat
Verwandlung vs. Beseelung:
Das Verschaffen von 2 zusätzlichen Armen und Beinen, 4 Tentakeln, Ultraschallsicht, kompakter Körper, Winzwüchsig und 2 Flügeln rein über Vor- und Nachteile kann jemand durchaus wie ein fremdartiges Tier erscheinen lassen. Dürfte so aber mit der Regel "nur über Beseelung" inunitutiv wirken.

Vorschlag: Grenzfälle gehen mit beidem, wäre ja nun auch nicht das erste mal, dass sich Kompetenzbereiche ein wenig überschneiden. Die weiteren Details entscheidet halt die Spielgruppe. Gegebenenfalls das "vollständige Verwandlung" in "umfassende Verwandlung" umbenennen, damit niemand denkt, dass man mit Beseelung arbeiten kann, nur weil man den kleinen Finger der rechten Hand unverändert gelassen hat.

Verwandlung im Bereich von Lebenwesen ist - und war in meinen Augen auch immer - so gemeint, dass man sich nicht in irgendetwas beliebiges verwandeln kann, sondern nur in ein wirklich existierendes Wesen mit feststehenden Werten, da ein Lebewesen anders als ein Objekt schließlich biologisch funktionieren muss. Man übernimmt also einfach alle körperlichen Werte der Kreatur, in die man sich verwandelt, einschließlich seiner Attribute. Sollte ich vielleicht noch einmal deutlicher reinschreiben.

Zitat
Quelle für LeP = AsP und umgekehrt?
Er meint dass man sich z. B. LeP als AsP gutschreiben kann. Damit werden möglicherweise Dinge wie Verbotene Pforten oder Astrale Meditation massiv untergraben, allerdings auch nur dann, wenn der Transfer innerhalb des eigenen Körpers geschehen kann. Vielleicht nochmal betonen, dass Spender und Empfänger nicht dasselbe Wesen sein dürfen?

Ja, welche Quelle bei Transfer für die Umwandlung von LeP in AsP benutzt wird. Für LeP sehe ich Humus, Natur, den dämonischen Gegenpart, für AsP Kraft bzw. Iryabaar.

aut MyMa Seite 12 kann zumindest Kraft mit LeP umgehen. Wurde, soweit ich erkennen kann, auch nicht geändert. Allerdings sollte man so einen Umwandel wirklich nur machen können, wenn die Quelle mit beidem umgehen kann. Die Transfer-Regeln sollten die Grundregeln also nicht überschreiben.

Ja, Spender und Empfänger müssen unterschiedlich sein, schließlich gibt es nur die drei aufgeführten Optionen. Ich werde es aber noch einmal deutlicher reinschreiben. Was die Quellen angeht: Gemeint war, das sie entweder mit LeP oder mit AsP assoziiert werden kann. Wie wäre es, wenn beim Übertragen von Energien lediglich die Hälfte der entzogenen Punkte gutgeschrieben werden kann? Das dürfte das Problem entschärfen.

Zitat
Transfer und Umgebungsbedingungen
Ich glaube, das Problem ist, dass sich die feinstoffliche Astralkraft ähnlich wie Luft überall gleichmäßig verteilen dürfte (ansonsten würden Einsiedler-Zauberer in Wüsten- oder Frostregionen vermutlich auch Probleme mit ihrer natürlichen Regeneration bekommen). Sie ist also überall vorhanden, sofern du nicht einen Pyrdacor aus der Tasche packst, der ein Zze'Tha verschwinden lässt und damit zeitweise ein astrales Loch erzeugt. ;) Astralkraft ist aber auch das Einzige, was man wirklich überall finden dürfte. Alle anderen Energien sind an Lebewesen gebunden. Vielleicht eine leicht andere Formulierung, dass die gewählte Energie in der Umgebung vorhanden sein muss, beispielsweise/meistens/üblicherweise in der Nähe von Leben.

Es wird der Umgebung nicht die Astralkraft entzogen, sondern die Lebenskraft, die in Astralkraft umgewandelt wird. So wie bei Blutmagie.

Zitat
Körperliche Talente und Beseelung des Körpers?
Natürlich gibt es überall Grenzfälle (z. B. Singen), aber es wirkt fürchterlich unintuitiv körperliche Talente zu Beseelung des Geistes zu packen. Athletik, Körperbeherrschung, Klettern ... alles geistige Akte? Rein körperlich betonte Talente vielleicht doch auch bei Beseelung des Körper zulassen? Vielleicht sogar in der Formulierung "rein körperlich betont", also Talente, bei denen man nicht groß denken muss.

Körperlich Talente drücken - so habe ich sie zumindest immer verstanden - nicht die physische Verfassung aus, sondern die erlernte geistige Fähigkeit, mit seinem Körper umzugehen. Ein hoher Wert in Sinnenschärfe bedeutet nicht, dass der Held bessere Augen hat, sondern dass er aufmerksamer ist und mehr auf Details achtet. Bei Reiten weiß er, wie er mit einem Tier umzugehen hat, bei Taschendiebstahl, wie er besonders vorsichtig vorgeht, bei Klettern, welche Stellen gegriffen werden müssen etc. Natürlich hilft ein gewisses Maß an Fitness durchaus und bei manchen Talenten wie Athletik oder Zechen steht dies sogar im Vordergrund, aber dies wird denke ich in ausreichendem Maße durch die einbezogenen Eigenschaften abgebildet. Hinzu kommt, dass stellare Quellen Einfluss auf Waffentalente und körperliche Talente haben sollen, aber nicht bei Beseelung des Körpers reinpassen.

Zitat
Die Sache mit dem Universal-Debuff
Auch wenn das Erleichtern aller Proben wegfällt, ist das Erschweren wirklich aller körperlichen oder geistigen Proben auf einmal immer noch ein kleiner Nuklearschlag? Hier vielleicht doppelte Kosten? Und vielleicht auch die Struktur rauf, weil der Zauber nun mit allen Eventualfällen auf einmal umgehen muss.

Es ist ja schon auf der dritten Stufe, gemeinsam mit solchen Sachen wie AT, PA und Vorteilen im Wert von 32 GP. Zudem hatte ich vor, mit der Umstellung auf ein dreistufiges System auch die Komplexität dreistufig zu gestalten. Zur weiteren Einschränkung kann man natürlich sagen, dass lediglich solche Talente betroffen sind, die der Quelle zugeordnet werden können.

Zitat
Talente, TaW, Struktur - Widerspruch mit Textsetzung
In der MyMa-Beschreibung zur Quelle Erkenntnis steht, dass Erschaffen von neuem Wissen schwerer fällt als lediglich Transfer von Wissen. Bei den Regeln ist allerdings umgekehrt gehandhabt. Der Transfer schwankt zwischen schwer und sehr schwer, das Erschaffen (erhöhen des TaW eines Talents) liegt bei sehr einfach. TaW erhöhen ist, wenn man etwas länger drüber nachdenkt eigentlich ein äußerst kompliziertes Vorgehen, vor allem in Bereichen wie Wissenstalenten. Müsste, damit es wirklich komplizierter ist, in so einem Fall die Struktur nicht eher bei extrem schwer oder gar komplex liegen? In den Bereich sehr einfach könnten immer noch Erleichterungen/Erschwernisse einzelner Talente fallen.

Das Problem mit den erhöhten Wissenstalenten existiert bereits beim Meisterhandwerk. In der Tat sollte ein Transfer aber einfacher sein als eine Erschaffung aus dem Nichts. Am besten setze ich die Komplexität bei der Beseelung hoch und die beim Transfer runter. Günstiger ist er ja bereits.

Zitat
S. 72, Die Werte beschworener Wesen
Schreib den Text bitte auch genau so rein, damit man auch die Wesen aus anderen Publikationen nehmen kann.

Kann ich machen.

Zitat
Quelle Zauberei und der ZfW
Es gibt mit den neuen Formulierungen jetzt glaube ich keinen erkennbaren Fall, wo der ZfW selbst eine Rolle spielt. Der steht aber bei Beschreibung der Quelle Zauberei (MyMa, Seite 19) noch dabei. Sollte man vielleicht in ein allgemeineres "Zauber" oder "Magie" umschreiben.

Wie oben geschrieben, wollte ich es sowieso nicht zulassen, dass man den ZfW mithilfe von Magie erhöht. Ich streiche diesen Punkt also bei der Quellenbeschreibung.

Zitat
Der Totenmeister (S.82) hat ASP, aber unter "Die Spielwerte eines Totengeistes" (S.238) steht, das Geister keine Möglichkeit haben, Astralenergie zu fokussieren.

Vermutlich weil ein toter Held hier auch wirklich als Geist der Stufe "Geist" zählt, da diese Stufe im Regelfall für alle (oder zumindest die meisten) Totenwesen reserviert ist, die das Totenreich nie erreicht haben.

Ja, dies gilt in der Tat nur für den Fall, dass ein Held zum normalen Totengeist geworden ist, nicht zum Totenarchon. Werde ich reinschreiben.

Zitat
Die Aktivierungskosten des Stabzaubers Astralraub (S. 114) stehen in keinem Verhältnis zur Wirkung des Zaubers. Versucht man damit Astralenergie aus der Umgebung zu gewinnen, so braucht man tatsächlich mehr als 22 RkP* damit man mehr ASP bekommt als man bei der Aktivierung des Stabzaubers zahlt.

Werde ich an die Regeln des Transfers anpassen.

ChaoGirDja

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Re: Errata zu Myranische Magie
« Antwort #84 am: 24. Mai 2014, 12:28:15 »
Die Aussage dass die dämonische Quelle Abgrund karmales Wirken aufheben kann wiederspricht deutlich alle bisherigen Setzungen (nur die mächtigste Magie und die schrecklichsten Dämonen sind in der Lage karmales Wirken zu beeinflussen). Auch wenn es sich um dei Quelle des Namenlosen handelt, sollte dies in meinen Augen nicht möglich und wenn wesentlich schwieriger und kostenintensiver.
Naja... Widerspricht deutlich würde ich jetzt nicht sagen...
Man sollte aber das Kosten/Nutz-Verhältnis entsprechend anpassen.
Die Quelle Abgrund kann, durch ihre besondere Postion im Weltengefüge, Problemlos als "mächtige Magie" betrachtet werden.
Allerdings sollte sich das mEn auch in den Kosten zeigen. Besonderes dann, wenn man die Magie gegen Karamles einsetzt...
(Was wäre mit doppelten Kosten und/oder Aufschlägen?)

Und... man mag mich dafür vielleicht Töten wollen...
Aber ich fände es alles andere als Blöde, wenn diese Option in allen(!) dämonischen Quellen gibt.
Dann natürlich nur gegen die spezifische Gegenstelle und ggf. auch zu noch höheren kosten als es bei der Quelle Abgrund der Fall ist (um diese Quelle noch deutlich als Besonderheit heraus zu stellen).
(dreifache Kosten und/oder Aufschläge?)
Das sorgt dafür das nur mächtige Magier in der Lage sind, diese Magie zu wirken. Dadurch wird einer Setzung aus dem Hintergrund auch in den Regeln Gewicht verliehen (denn bisher ist es nur eine Aussage, die man nicht ohen Handeln nutzen kann. Ist nicht schlimm, aber schöner sind Regeln).

Ein Feuerzauber kann Sachen halt nicht kälter machen und ein Aggressionszauber keinen Frieden stiften, das ist kein Fehler.
Natürlich ist es ein Fehler, wenn das nicht gehen sollte...
Bereits die Logik sagt, das etwas kälter werden muss(!) wenn ich ihm Feuer entziehe. Und das nicht nur Einfach weil das Verhältnis Feuer/Eis dadurch verändert wird. Sondern auch, weil ich dem System Wärme (= Feuer) entziehe!
Das Ding zu streichen ist einfach nur Falsch. Es hinterlässt eine logische Lücke.
Wenn ich eine Quelle erhöhen kann, kann ich sie auch Senken. Das mag schwerer, auch erheblich schwerer, sein als sie zu Erhöhen... Aber wenn ich sie anreichern kann, kann ich sie auch Abreichern.
Das zwingend Hand in Hand.
Das eine zuzulassen ohne das andere, ergibt keinen Sinn.
Natürlich muss/sollte das kein Doppeldienst sein... Sondern 2 getrennte. Schon alleine um die getrennten Kosten besser aufstellen zu können.

Wobei ich btw. nichts gegen die allgemeine Kostentabelle habe... Aber ich scheine der einzige zu sein den wirklich stört das sie gestrichen werden soll, denn Ausgebaut...
Ich nenne diesen Wunsch aber dennoch:
Bitte bitte, last von der Idee, diese Tabelle zu streichen, ab!
Nicht streichen, sondern auf ALLE Dienste anwenden (dazu ggf. Ausbauen) sollte mEn die Devise sein.
Besonders dann, wenn man es möglichst einfach haben will.
Und der Aktuelle Vorschlag knarzt ja sowieso an allen Ecken und Enden...

Leonidas

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Re: Errata zu Myranische Magie
« Antwort #85 am: 24. Mai 2014, 12:52:23 »
Zitat
Wobei ich btw. nichts gegen die allgemeine Kostentabelle habe... Aber ich scheine der einzige zu sein den wirklich stört das sie gestrichen werden soll, denn Ausgebaut...
Ich nenne diesen Wunsch aber dennoch:
Bitte bitte, last von der Idee, diese Tabelle zu streichen, ab!
Nicht streichen, sondern auf ALLE Dienste anwenden (dazu ggf. Ausbauen) sollte mEn die Devise sein.
Besonders dann, wenn man es möglichst einfach haben will.
Und der Aktuelle Vorschlag knarzt ja sowieso an allen Ecken und Enden...

Alles, was in den Tabelle enthalten ist, bleibt erhalten. Es werden lediglich die einzelnen Werte angepasst und statt einer Tabellenform finden sich die Einträge nun bei den passenden Instruktionen. Es ist also weiterhin (zu anderen Kosten) das gleiche möglich wie bisher.

Varana

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Re: Errata zu Myranische Magie
« Antwort #86 am: 24. Mai 2014, 12:55:55 »
Dein Wunsch sei mir Befehl. *tötet Chao* ;D
Die grundsätzliche Aussage aus WdG, daß Karma > Magie ist, sollte nun wirklich bestehen bleiben. Und dämonische Quellen sind und bleiben einfach Magie. Abgrund ist eine Ausnahme, weil man da karmales Wirken dahinter annehmen kann. Das geht bei anderen dämonischen Quellen nicht.

---

Mit der neuen Kostentabelle habe ich auch noch gewisse Schwierigkeiten:
Im "normalen" Bereich, also so bis ZfP* Stunden und bei normalen Gewichten, funktioniert die ganz gut.
Problematisch wird es teilweise, wenn man in die höheren Zeitbereiche kommt. Da wird die Differenz aufgrund der Änderung "Verdopplung -> Multiplikation" teilweise extrem.

Beispiel, angenommen wird eine Rechnung "Zeitkosten * (Verschiebung+1)":
Tierverwandlung
alt für ZfP* Stunden: 9 Grund + 1 Zeit, 3mal verdoppelt = 9+8 = 17 AsP.
neu für ZfP* Stunden: 4 Grund + 2*4 Zeit + 4 Gewicht = 16 AsP.

aber:
alt für 1 Jahr: 9 Grund + 1 Zeit, 7mal verdoppelt = 9+128 = 137 AsP.
neu für 1 Jahr: 4 Grund + 6*4 Zeit + 4 Gewicht = 32 AsP.

Die Basiszeit für Verwandlung der Form eines Lebewesens wieder auf 50 KR zu verkürzen, würde nur unwesentlich helfen, da kämen halt noch 8 AsP (zwei Stufen) dazu.

Irgendwo hängt's da noch. Was ist eigentlich der Grund für die Änderung der Multiplikationsregeln? Ich nehme an, um höhere Zeitbereiche noch einigermaßen bezahlbar zu machen, obwohl die Zeitkosten tendenziell höher sind (im Beispiel: 1 AsP gegenüber 4).
Eine wirkliche Idee habe ich spontan nicht - "Verdopplung" oder "jede Stufe Zeitkosten addieren" sind nun mal die mit Abstand gängigsten Rechenschritte, alles andere wird schon komplizierter.
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Re: Errata zu Myranische Magie
« Antwort #87 am: 24. Mai 2014, 12:56:24 »
@ChaoGirDja:
Abgrund und Karma:
Leonidas hat schon erwähnt, dass gegen Karma gerichtete Effekte der Quelle Abgrund doppelt so viel kosten sollen. ;)
Wenn alle dämonischen Quellen das hingegen können sollten, würde vermutlich zum Bruch mit historischen Ereignissen führen. Denn dann könnte man sich fragen, wieso dieser oder jener mächtige Zauberer/Paktierer das nicht längst angewendet hat und so den Sieg davongetragen ‒ und damit den Lauf der Geschichte geändert.

Instruktion Entzug:
Die wird ja streng genommen nicht gestrichen. Denn dazu müsste es sie vorher überhaupt erst einmal gegeben haben. Ich hatte mich ja schon dazu geäußert. Die Instruktion einzuführen, beschädigt andere Instruktionen, deren besonderes Merkmal es ist, in beide Richtungen zu wirken. Wer die Quelle Feuer oder Eis beherrscht und Beseelung sowie Entzug besitzt, braucht praktisch Elementare Reinheit nicht mehr. Auch der Mehrwert von Kontrolle über Gefühle ist kaum mehr spürbar bzw. wirkt reichlich gestellt.

Allgemeine Kostentabelle:
Ob die Tabelle existiert oder nicht, ist letzten Endes reine Kosmetik. Im einen Fall wird man auf die Tabelle verwiesen und liest es aus dieser ab, im anderen Fall liest man die Kosten direkt bei den Instruktionen ab. Fall 1 spart etwas Papier, Fall 2 erspart einem das Blättern.

@Verana:
Linearer Anstieg vs. Potenz zur Basis 2
Soweit ich weiß, ist der lineare Anstieg der Kosten wieder von Tisch, weil VIEL zu billig. Es wird wieder stufenweise verdoppelt. Jedenfalls habe ich Leonidas so verstanden.
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Varana

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Re: Errata zu Myranische Magie
« Antwort #88 am: 24. Mai 2014, 12:59:25 »
Bei den Instruktionen gibt es ja derzeit schon eine Zeile "Kosten", auch wenn die manchmal auf die Kostentabelle verweist. Da wäre es mMn am sinnvollsten, beides zu machen:
Die Kosten bei den Instruktionen hinzuschreiben, und dann anstatt der Kostentabelle eine solche Übersicht, wie Leonidas sie oben gepostet hat, damit man auch alles auf einen Blick hat.

Edit: Das heißt dann aber, daß langandauernde Zauber praktisch unbezahlbar werden, weil die Zeitkosten teilweise heftig gestiegen sind, und permanent so gut wie unmöglich wird.
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Re: Errata zu Myranische Magie
« Antwort #89 am: 24. Mai 2014, 13:11:16 »
Edit: Das heißt dann aber, daß langandauernde Zauber praktisch unbezahlbar werden, weil die Zeitkosten teilweise heftig gestiegen sind, und permanent so gut wie unmöglich wird.

Du spielst vielleicht auf die bisherige Notwendigkeit der *-Formeln an? Ich glaube, da liegen wir vor einem tiefergreifenden Problem. Wenn du permantente oder gar augenblicklich(p)-Zauber mit etwas wie linearem Kostenanstieg in allen Bereichen so leicht ermöglichen würdest, dann würde sich vermutlich die gesamte magische und historische Landschaft von Myranor drastisch ändern (und vermutlich auch Fragen zu Aventurien aufwerfen). Oder anders ausgedrückt: Es ist gut, dass man nicht jeden Zauber einfach so mal ein Jahr oder gar permanent laufen lassen kann. Die Variante mit Steigerungen mit Potenzen zur Basis 2 wiederum macht vermutlich einige nützliche Formeln im Hoch-Wirkungsdauern-Bereich unmöglich (deswegen die *-Formeln, das vielleicht prominenteste Beispiel: Gespeichertes Bild). Meiner Meinung nach ist beides nicht schön, die erste Variante (linearer Anstieg) verursacht meiner Einschätzung nach aber wesentlich mehr Flurschaden.

Aber vielleicht kann man bei der Verwandlung ja noch etwas drehen. Die Frage ist: Wie lange sollte man sich denn deiner Meinung nach verwandeln können. Die Basis- und Zeitkosten stehen ja glaube ich noch nicht fest. Bis Sonntag ist noch Zeit. ;)

Nachtrag:

Kostenreduktion:
Man sollte nicht vergessen, dass man sich die Kosten gemäß den Erweiterungsregeln von MyMa ja auch noch um bis zu 50 % senken kann. Das wurde hier bislang glaube ich noch überhaupt nicht angesprochen. Eine Verwandlung für ein Jahr kostet also nur noch 69 AsP. Mit linearen Anstiegsregeln würde es nur noch 16 AsP kosten. (Quelle: MyMa Seite 96, Verwendung der ZfP*). Wie dem auch sei, mit der Möglichkeit zur Kostenreduktion könnte ein wirklich kompetenter Zauberer versuchen einen Zauber zu wirken, der sein AsP-Volumen eigentlich übersteigt und dann darauf hoffen genug ZfP* übrig zu haben, um den Zauber bezahlbar zu machen.

Ergänzung: Da es hierzu manchmal bereits Missverständnisse gab: Nein, das gilt für beide Kategorien, also auch für Essenzbeschwörungen. Wenn es nur für eine Kategorie (z. B. nur Wesensbeschwörungen) gilt, wird in dem Absatz extra drauf hingewiesen.
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