Autor Thema: Was haben die Götter von ihrer Verehrung  (Gelesen 8696 mal)

ChaoGirDja

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Re: Was haben die Götter von ihrer Verehrung
« Antwort #15 am: 14. Januar 2015, 10:45:49 »
Zitat
Bsp.: Firun hat in Aventurien keine gut strukturierte Kirche, sicher jedoch viele Anhänger und auch auf anderen Kontinenten. Aber reicht dies, damit er einen der Chefseel in Alveran inne hat?
Gabs nicht mal die theorie das die Chefsessel auch immer mit Bestimmten Aufgaben/Aspekten verbunden sind?
Wenn Firun z.b. den Sessel für die Winter- und Eisgottheit hat, muss er nur die mächtigste Eisgottheit sein um den Sitz zu halten.
Finde ich Gut . Wo steht das?
Die Sache ist aber immer noch, was haben Götter von den Gläubigen?
Was bringt ein Tempel?
Was bringt ein Gottesdienst oder ein Opfer?
Über diese Fragen sind schon viele Forenseiten gefüllt worden ;)
Das es zu jedem Chefsessel in Alveran auch ein Aufgaben-Paket gibt, wird btw. in gewisser Weise in der Historia (und mWn auch erstmalig) bestätigt. Hinweise dazu gibt zwar auch WdG (im Götterkasten) und MyGö (im Fließtext iirc)... Aber HA sagt, das von KHA gesagt wurde das bestimmte Aufgabe in jedem Zeitalter erfüllt werden müssen. Sprich: Es gibt bestimmte Plätze, die Besetzt sein müssen. Die Götter-Bewerber für ein neues Zeitalter müssen sich also durchaus Gedanken darüber machen wer was macht bzw. machen kann...
(und die HA sagt auch, das Firun die Herrschaft über das Eis, und damit auch den Aspekt, erst spähter bekommen hat)

Zur Frage was Götter von ihren Gläubigen haben, bzw. aus ihrer Verehrung...
Dazu sagt WdG durchaus etwas, wenn auch nur Diffus. Denn es heist das ihre Gläubigen einerseits ihre Agenten auf Dere sind, die dort Agieren wo sie es nicht dürfen (dürfen, nicht können. Das ist durchaus Wichtig) und die Grundsätzlich die Prinzipien ihres Gottes vor Ort stärken. Weiter heißt es im Götterkasten (WdG 13f): "Außerdem tragen die Seelen der Sterblichen, die mit den Prinzipien der Gottheit harmonieren, Nayrakis zurück zu den Göttern." Oder anderes gesagt: Je mehr Gläubige, desto mächtiger der Gott. Zum einem weil seine Prinzipien in der Schöpfung stärker gestärkt werden und zum anderen weil mehr Nayrakis zu ihm zurück fliest.
Es ging bei dem ganzen Spiel schon "immer" (spätestens seit 4.0 halt. Aber die Darstellung in KKO ist auch nicht groß anders) "nur" um Macht. Und nicht erst seit HA...

Zu den letzten beiden wird es schwerer.
Tempel sind ja erstmal einfach nur Orte der ritualisierten kultischen Verheerung. Notwendig sind sie von daher also nicht, aber für den Kult selbst hilfreich. Da sie es halt ermöglichen, den Kult in einer größeren Umgebung auf Spur zu halten. Was durchaus auch im Sinne der Gottheit sein kann (je mehr die Agenten machen, um so mehr Aufmerksamkeit kann er wo anderes hin lenken). Weswegen sie die Tempel in aller Regel in der Art unterstütz, in dem sie dafür sorge trägt das man sie von dort aus leichter Kontaktieren kann (nennt sich "Tempelweihe"). Dadurch wird sie dort zum einem eher Erfahrbar (auch wenn das nach HA nur ein Nebeneffekt sein kann*), aber vor allem wir es für die Geweihten leichten in ihrem Sinne zu Wirken und Karma nach zu laden.

(*Die HA lässt Chalwen sagen, das die Götter die sich Prinzipien verschieben haben (und keinen Orten, wie Chalwen selbst), grundsätzlich überall Zeitgleich anzutreffen sind (in Konzept, das MyGö "Göttlichkeit" nennt btw.). Aber das sie nicht überall "gleich dicht" vertreten sind. Sonder das sie an Orten, an denen dem jeweiligen Prinzip besonders intensiv nachgegangen wird, eine stärker Anwesenheit aufweisen. Und Tempel sind nun mal Ort Verstärker Zuwendung zu den Prinzipien eines Gottes...)


Und die Opfer...
Nunja. Das sind ja erstmal nur kultische Handlungen, die mit dem Gott an sich zunächst nichts zu tun haben. Bzw. nur sehr Indirekt, da jede kultische Handlung dazu dient einen Kult zusammenhalten.
Aus MyGö wissen wir aber auch, das sie, ab einer gewissen Größe, von den Geweihten auch dazu verwendet werden können, Karma auf zu tanken. Auch wenn ich nicht denke, das dies direkt am Opfer liegt...
Denn das Basiert wohl darauf, das man die Seelen aller Anwesenden auf einen Aspekt (oder mehre) der jeweiligen Gottheit einstimmt und sie so dazu bringt mit ihnen zu Harmonieren (zumindest vorübergehend, da ich nicht davon ausgehe das dies immer der Fall ist). WdG sagt, das solche Seelen Nayrakis zu den Göttern tragen (siehe Zitat oben). Zwar wird das oft auf Paradiesen bezogen, aber zwingend ist das nicht.
Es ist durchaus vorstellbar das jeder wirklich Gläubige, denn das sind diejenigen deren Seelen mit den Prinzipien der Götter harmonieren, im Grunde immer einen kleinen Nayrakisfluss in richtung Gott auslöst. Zumindest mal zu dem Zeitpunkt, wo die Seele in "Harmonie schwing". Das wird ja nicht immer der Fall sein.
Wenn man jetzt Ausreichend harmonierende Seelen an einem Fleck versammelt, halte ich es für durchaus Denkbar das sich der Nayrakisfluss entsprechend Verstärkt und Geweihte eine kleine Menge davon abschöpfen können.
Ich denke aber nicht, das dass ganze zwingend im Ramen eines Opfers passieren muss. MyGö geht zwar dafür von Opferfesten aus... Aber wenn das Funktionsprinziep stimmt, dann sollte Grundsätzlich jede größere Versammlung funktionieren. Solange ein Geweihter in der Lage ist, die versammelte Meute entsprechend auf einen, oder mehre, Prinzipien einzustimmen.
Die Andachten in Tempeln könnten z.B. einem ähnlichen Zweck dienen (nur das zumindest in Aventurien kein Geweihter weiß,wie man die Fluss abschöpfen kann). Was Tempeln einen weiteren nutzen hinzufügen würde...


Wenn es keine mechanik gibt die das erklärt, wer hätte Lust sich dazu Gedanken zu machen und eine (mit-)zuentwickeln?
Für Tharun ist das sicher ein interressantes Werkzeug um dem Handeln der Götter eine verborgene Logik zu geben die nur dem Spielleiter und vielleicht Hohen Geweihten bekannt ist.
Das wäre es nicht nur für Tharun ;)
Aus dem Grund gibt es immer wieder Threds dazu.
Und auch verstreute Hinweise/Möglichkeiten in den Hintergrund- und Regelwerken.

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Re: Was haben die Götter von ihrer Verehrung
« Antwort #16 am: 14. Januar 2015, 17:52:59 »
@ChaoGirDja:
Ich zitiere deinen Post jetzt nicht komplett!
Vorweg ich habe 2 Themen als x-post auch im Blutschwerter Forum die diese Frag behandeln.

Soweit ich das im Moment meine verstanden zu haben.
Konsumieren die Unsterblichen die Seelen der derer die sie verehren, den größten Anteil an der Ernte der Seelen haben Götter mit sitz in Alveran. Aus Alveran ist ihr Zugriff auf Dere auch einfacher.
Deswegen will jeder diese Plätze in Alveran haben.
Ordinierte(Geweihte und Paktierer) Seelen bleiben gänzlich einem Gott vorbehalten und können durch keinen anderen geerntet werden.
Karma ist das Investment in der Seelen Ökonomie.
Zerstörungen von Tempeln könnten durchaus direkt in Alveran bemerkt werden. bzw. Die Tempel sind wirklich eine Teil der Präsenz der Macht des Gottes auf Dere.

Folgende Fragen sind auf jedenfall offen:

Wo kommen Neue Seelen her?
-Eine Möglichkeit wäre, dass sie aus dem Sykarian in Sumus Körper entstehen.

Wofür die 4.te Sphäre wenn die Seelen doch von den Alveraniern konsumiert werden? 
-Die 4.te Späre ist eine Vorratskammer (aber ich fände das seltsam)
-Die 4.te Späre ist der Komposthaufen oder die Jauche Grube, hier landen die Seelen nach dem sie von ihrem Nayrakis befreit wurden...

Wenn Tharuns keine 4. Sphäre hat warum leiden die darunter nicht?

Gibt es neue Seelen in Tharun oder nur einen festen Vorrat der immer wiedergeboren wird bis sie perfekt harmonieren und konsumiert werden können?

ChaoGirDja

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Re: Was haben die Götter von ihrer Verehrung
« Antwort #17 am: 14. Januar 2015, 19:59:14 »
Soweit ich das im Moment meine verstanden zu haben.
Konsumieren die Unsterblichen die Seelen der derer die sie verehren, den größten Anteil an der Ernte der Seelen haben Götter mit Sitz in Alveran. Aus Alveran ist ihr Zugriff auf Dere auch einfacher.
Deswegen will jeder diese Plätze in Alveran haben.
Ordinierte(Geweihte und Paktierer) Seelen bleiben gänzlich einem Gott vorbehalten und können durch keinen anderen geerntet werden.
Karma ist das Investment in der Seelen Ökonomie.
Zerstörungen von Tempeln könnten durchaus direkt in Alveran bemerkt werden. bzw. Die Tempel sind wirklich eine Teil der Präsenz der Macht des Gottes auf Dere.
Bezüglich der Seelenernte muss ich dich Korrigieren:
NUR die Götter auf den wichtigen(!) Plätzen in Alveran können die Seelenernte einfahren.
(WdG 14: "Daher sind die entscheidenden Plätze in Alveran sehr begehrt, und Wechsel auf diesen Plätzen stets kosmologisch bedeutend.". Das "daher" bezieht sich mindestens auf die Seelenernte. Vor HA war es fraglich, ob es sich auch auf die Zugriffsoption bezieht. Aber die HA benennt das jetzt Fraglos eine allgemeine Eigenschaft von Alveran. Die können also recht Sicher alle Götter in Alveran nutzten)
Und nur diese Götter haben ein Paradies.
Kein anderer Gott in Alveran hat ein Paradies und ist in der Lage eine Seelenernte ein zu fahren.
Wobei die Seelenerte nach WdG 14 auch nur aus den Paradiesen erfolgt ("Außerdem ist dies der Ort, wo Götter ihre Seelenernte einbringen können, indem sie Gläubige, die besonders mit ihren Prinzipien harmonisieren, in ihre Paradiese aufnehmen.).

Folgende Fragen sind auf jeden Fall offen:
Wo kommen Neue Seelen her?
-Eine Möglichkeit wäre, dass sie aus dem Sykarian in Sumus Körper entstehen.
Wäre möglich.
Offen bleibt diese Frage aber idT.
Weder WdG, noch HA, machen eine Aussage dazu.
Sicher ist allerdings, das es eine Reinkarnation gibt...
Fakt ist sie z.B. bei den Achaz (weswegen es keine Geister bei ihnen gibt). Aber auch der 12G-Mythos kennt sie und wird auch, wenn als seltener Fall, bestätigt (Im Geisterkapitel von WdZ, aber auch WdG 13 wo sie als Möglichkeit Erwähnt wird).

Wofür die 4.te Sphäre wenn die Seelen doch von den Alveraniern konsumiert werden? 
-Die 4.te Späre ist eine Vorratskammer (aber ich fände das seltsam)
-Die 4.te Späre ist der Komposthaufen oder die Jauche Grube, hier landen die Seelen nach dem sie von ihrem Nayrakis befreit wurden...
Nichts dergleichen... Wobei letztere Option (immer noch nicht) ganz ausgeschlossen werden kann. Auch wenn du Sykarian mit Nayrakis verwechselt hast ^^; Denn die Seele besteht aus Nayrakis und steigt, mit Resten des Astrealleibes, in die 4te auf (WdG 13 ;) ).

Die HA sagt, das die 4te Sphäre geschaffen wurde, um zu verhindern das (noch mehr) Seelen in die 7te Sphäre abdriften und dort zu Dämonen werden (weswegen einer der Plätze in Alveren immer der eines Totengottes ist).
Von daher ist sie erst mal "nur" ein Sammelbecken, von dem die Götter aber nichts weiter haben. Außer das es verhindert das noch mehr Dämonen entstehen. Denn sie Seelenernte an sich wird, wie oben gesagt, aus den Paradiesen eingefahren und eben nicht aus dem Totenreich.
Ich denke aber nicht, das man den "Komposthaufen" ganz Ausschließen kann. Denn wirklich ausschließen kann man weiterhin nicht, das Seelen auch aus dem Totenreich "tabula rasa" Wiedergeboren werden. Damit das geht, müssen aber erstmal die Astralleib-Reste komplett vergangen sein...
Aber das ist, und wird es wohl auch bleiben, ein Fall für Spekulationen.

Wenn Tharuns keine 4. Sphäre hat warum leiden die darunter nicht?

Gibt es neue Seelen in Tharun oder nur einen festen Vorrat der immer wiedergeboren wird bis sie perfekt harmonieren und konsumiert werden können?
Dazu müssen wir erneut HA bemühen.
Denn nach HA ist das Totenreich die 5te Sphäre und nicht die 4te (das ist Alveran). Jedenfalls solange man im Schalenmodell bleibt und annimmt, das die Entstehenungsreihenfolge gleich der Spähren-Reihenfolge im Schalenmodell ist (was ja erstmal auch nahe liegt; aber nicht zwingend so sein muss).
Von daher mag Tharun kein eigenes Totenreich haben... Aber es Teilt sich seines mit Dere.
Und da die Seelenerte, wie gesagt, aus den Paradiesen eingefahren wird... Und Tharun ein eigenes Alveran hat... Warum sollten die Götter dort darunter leiden?
Daran ändert sich btw. auch nicht zwingend etwas ändern, wenn die Spährenreihenfolge weiterhin die alt bekannte bleibt (ich benutze weiterhin die "alte" Zählung). Die Spährenkarte in HA zeigt so z.B. das Tharun noch immer "unterhalb" des Totenreiches liegt. Womit das oben gesagt erhalten bleibt.

GSandSDS

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Re: Was haben die Götter von ihrer Verehrung
« Antwort #18 am: 14. Januar 2015, 20:47:36 »
Denn nach HA ist das Totenreich die 5te Sphäre und nicht die 4te (das ist Alveran). Jedenfalls solange man im Schalenmodell bleibt und annimmt, das die Entstehenungsreihenfolge gleich der Spähren-Reihenfolge im Schalenmodell ist (was ja erstmal auch nahe liegt; aber nicht zwingend so sein muss).

Äh nein, ist sie nicht. Ja, die Totensphäre entstand gemäß HA nach der Göttersphäre, aber die Nummerierung wurde noch nie anhand der Entstehungsreihenfolge der Sphären vorgenommen, sondern immer nur nach der Sphärenlage. Und die Sphärenlage ist in der HA unverändert, wie man an der dort abgebildeten neuen Sphärenkarte auch nochmal bestätigt bekommt.

Von daher mag Tharun kein eigenes Totenreich haben... Aber es Teilt sich seines mit Dere.

Was in der Praxis allerdings reichlich wurscht ist, da die Seelen der Verstorbenen, so sie nicht in eines der acht göttlichen Paradiese aufgehen, dort immer wiedergeboren werden (ein Tharuner der stirbt, bleibt also in Tharun). Dafür dass dieser Reinkarnationskreislauf existiert hat Arkan'Zin mit der Fesselung Nanurtas gesorgt. Frei nach dem Motto: "Finger weg, Boron. Du kriegst hier nix ab." ;)
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ChaoGirDja

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Re: Was haben die Götter von ihrer Verehrung
« Antwort #19 am: 15. Januar 2015, 08:37:01 »
Denn nach HA ist das Totenreich die 5te Sphäre und nicht die 4te (das ist Alveran). Jedenfalls solange man im Schalenmodell bleibt und annimmt, das die Entstehenungsreihenfolge gleich der Spähren-Reihenfolge im Schalenmodell ist (was ja erstmal auch nahe liegt; aber nicht zwingend so sein muss).
Äh nein, ist sie nicht. Ja, die Totensphäre entstand gemäß HA nach der Göttersphäre, aber die Nummerierung wurde noch nie anhand der Entstehungsreihenfolge der Sphären vorgenommen, sondern immer nur nach der Sphärenlage. Und die Sphärenlage ist in der HA unverändert, wie man an der dort abgebildeten neuen Sphärenkarte auch nochmal bestätigt bekommt.
Die genauso IG sein kann ;)
Wurde mir auch schon von jemanden gesagt :p
Und aus dem was Chalwen sagt, kann man durchaus schließen das Alveran die 4te und das Totenreich die 5te Sphäre ist... Muss man aber nicht.
Auf der anderen Seite kann man aus dem Text auch schließen, so man das will, das die Darstellung Alverans im Schalenmodell so oder so nicht korrekt ist. Sondern das Alveran eher als, zumindest ein Stückweit, eigenständiges Gebilde im Kosmos aufgefasst werden sollte (ähnlich einer Minderglobule). So es eine 5te Sphäre gibt, dürfte diese eher die Paradiese enthalten...
Aber auf den Spekulationscharakter des ganzen, habe ich ja schon hingewiesen ;)
Und es ist auch nicht Notwendig sich darauf ein zu lassen. :)
Denn selbst die alte Spährenkarte zeigt Tharun "unterhalb" des Totenreiches. Und somit bleibt die Aussage erhalten.

Von daher mag Tharun kein eigenes Totenreich haben... Aber es Teilt sich seines mit Dere.
Was in der Praxis allerdings reichlich wurscht ist, da die Seelen der Verstorbenen, so sie nicht in eines der acht göttlichen Paradiese aufgehen, dort immer wiedergeboren werden (ein Tharuner der stirbt, bleibt also in Tharun). Dafür dass dieser Reinkarnationskreislauf existiert hat Arkan'Zin mit der Fesselung Nanurtas gesorgt. Frei nach dem Motto: "Finger weg, Boron. Du kriegst hier nix ab." ;)
Boron bekommt so oder so nichts ab oO*
Das Totenreich ist NICHT das Paradies des Totengottes!
Der Verwaltet einfach nur das Totenreich.
Und selbst mit Reinkanation, bleibt die Aussage aus WdG: Die Seele eines Verstorbenen streift ihren Leib ab und wandert, zusammen mit Resten des Astralkörpers, in das Totenreich. Erst von da aus erfolgt die Wiedergeburt. Auch die eines A'Chaz, oder Tharuners. Oder eines Katze, oder eines Hundes... oder... oder... oder... (nur IG wird Bestritten, das Tiere eine Seele haben)
Die Ausnahmen von der Regel, sind als Geister bekannt.

GSandSDS

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Re: Was haben die Götter von ihrer Verehrung
« Antwort #20 am: 15. Januar 2015, 13:22:48 »
Und selbst mit Reinkanation, bleibt die Aussage aus WdG: Die Seele eines Verstorbenen streift ihren Leib ab und wandert, zusammen mit Resten des Astralkörpers, in das Totenreich. Erst von da aus erfolgt die Wiedergeburt.
Mit der Aussage gehe ich mal dezent davon aus, dass du den Tharun-Weltenband bislang noch nicht gelesen hast. ;)
Denn gerade der dortige Mysterien-Teil (darunter auch das Geheim-Kapitel am Ende) beschäftigt sich unter anderem damit, dass es den Tharun-Göttern durch die Bindung der Lebensgöttin Nanurta gelang, einen eigenen Reinkarnationskreislauf zu erschaffen, der Boron(*) ausschließt. Viele Details dazu sind Ingame-Aussagen oder Spekulationen (z. B. ob es wirklich Zirraku ist, der entscheidet, als was man wiedergeboren wird(**)), den Zyklus selbst kannst du aber als Outgame-Aussage verstehen.

(*) Der Name Boron soll sowohl hier als auch in meinem letzten Beitrag stellvertretend für das derische Totenreich stehen, nicht für Borons Privat-Paradies oder seinen Sitz in Alveran.
(**) Da es in Tharun keinen Totengott gibt, spricht man meistens Zirraku als Todesgott meist diese Aufgabe zu. Er nimmt damit quasi den Gegenpart von Nanurta ein. Er beendet Leben, sie spendet es neu.
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ChaoGirDja

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Re: Was haben die Götter von ihrer Verehrung
« Antwort #21 am: 15. Januar 2015, 13:30:13 »
Und selbst mit Reinkanation, bleibt die Aussage aus WdG: Die Seele eines Verstorbenen streift ihren Leib ab und wandert, zusammen mit Resten des Astralkörpers, in das Totenreich. Erst von da aus erfolgt.
Mit der Aussage gehe ich mal dezent davon aus, dass du den Tharun-Weltenband bislang noch nicht gelesen hast. ;)
Das ist korrekt.
Muss ich aber auch nicht, wenn ich allgemeine Aussagen über die Funktion des Kosmos treffe :)
Und da du den Teil selbst als InGame-Aussage beschreibst... Klar, du sagst das der Zyklus als OG-Aussage zu verstehen ist... Aber dennoch.
Es Widerspricht erstmal der allgemeinen Kosmosfunktion (und HA wohl auch Khas Weltengesetzt, an das sich Tharun als Teil der Globule Dere ja auch halten muss) und damit kommt dem Status als IG-Aussage ein besonders wichtiger Punkt zu.

Mal ob jemand in meiner Umgebung den Band hat, so das ich mir das Durchlesen kann...

GSandSDS

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Re: Was haben die Götter von ihrer Verehrung
« Antwort #22 am: 15. Januar 2015, 13:46:15 »
@ChaoGirDja, vielleicht hilft ja das erst mal weiter:

"Die Welt der Schwertmeister, Tiefere Mysterien Tharuns, Seite 261
[...] Diese Fesselung Nanutras verhindert einen 'echten' Tod in Tharun und ist der entscheidende Baustein in dem Wiedergeburtszyklus, mit dem die Acht [Anm.: die Götter Tharuns] die Seelen Tharuns in ihrem Zugriff bewahren und immer weiter verfeinern und harmonisieren, bis Zirraku den Gestorbenen erlöst und in eines der 'göttlichen Paradiese' einziehen lässt.

Insofern habe ich mich natürlich geirrt, auch Zirrakus Rolle ist ein ganz schönes Stück mehr Outgame-Aussage, als ich in Erinnerung hatte. ;)
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ChaoGirDja

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Re: Was haben die Götter von ihrer Verehrung
« Antwort #23 am: 15. Januar 2015, 13:55:24 »
Ja, das liest sich idT als OG-Text und auch nicht als Widerspruch zu allgemeinen Kosmos-Funktion.
Spoiler
Wenn man nicht wirklich stirbt, dann wandert die Seele natürlich auch nicht herum ^^;
Hätte mich auch etwas gewundert, da die Ulisses-DSA-Redax ja eigentlich für ihre sehr guten Recherchen bekannt ist...

So.... all Safe there :D

Danke :)



Wobei man den Kniff eigentlich nicht gebraucht hätte.
Klar, Boron ist der derzeitige Verwalter des Totenreiches. Aber die Wiedergeburt ist eine kosmologische Funktion und sollte sich somit Borons zugriff eigentlich entziehen.

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Re: Was haben die Götter von ihrer Verehrung
« Antwort #24 am: 15. Januar 2015, 21:18:02 »
Was ist denn dann mit Gefallenen Odrinierten oder Paktierern in Tharun? Können die sich dem Griff Zirrakus und Nanurtas entziehen und die Pforten der Globule Tharuns gen 4. Sphär, Paradies der 12 oder 7. Sphäre  verlassen?

Was ist mit den ganzen Thaunern die sich der Verehrung der zwölf veschrieben haben? Ich meine die werden ja am ende wirklich als Wurm oder Gruu wiedergeboren. Was schlimmeres kann man einem Tharuner ja an sich nicht an tun.

GSandSDS

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Re: Was haben die Götter von ihrer Verehrung
« Antwort #25 am: 16. Januar 2015, 06:31:48 »
Hust! Vorgriff auf WnT (Wege nach Tharun). Hust! Okay, nicht wirklich ... ;)

Tharunische Dämonenpaktierer dürften den gleichen, unrühmlichen Weg gehen, den auch ihre derischen Vertreter gehen, wenn sie den Pakt vor ihrem Ableben nicht wieder los werden.
Das mit den Zwölfgöttergeweihten ist allerdings eine interessante Frage. Ebenso interessant wie die Frage, ob der myranische Shinxir-Geweihte dann auch wirklich bei Shin-Xirit landet oder Boron vorher sagen kann: "Nö! Dem nicht-alveranischen Hausbesetzer schicke ich doch keine Seelen. Mir egal wie harmonisiert die mit dem sind." Da wird es wohl keine Antwort drauf geben. Und alles was bleibt ist: Glaube. :)

Was ist mit den ganzen Thaunern die sich der Verehrung der zwölf veschrieben haben?
Welche sollen das denn sein? Ohne erfolgreiche Einmischung von Außen (hust! – alte Box-Kampagne – hust!) gibt's die praktisch ja gar nicht, in Folge dessen sich die acht tharunischen Götter mit der Frage auch nicht befassen müssen (ggf. abgesehen von wirklich wenigen Einzelfällen hier und da – die dann aber auch meist keine wirklichen Tharuner sind, sondern gebliebene Außenweltler). ;)
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ChaoGirDja

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Re: Was haben die Götter von ihrer Verehrung
« Antwort #26 am: 16. Januar 2015, 09:14:17 »
Das mit den Zwölfgöttergeweihten ist allerdings eine interessante Frage. Ebenso interessant wie die Frage, ob der myranische Shinxir-Geweihte dann auch wirklich bei Shin-Xirit landet oder Boron vorher sagen kann: "Nö! Dem nicht-alveranischen Hausbesetzer schicke ich doch keine Seelen. Mir egal wie harmonisiert die mit dem sind." Da wird es wohl keine Antwort drauf geben. Und alles was bleibt ist: Glaube. :)
Auch hier denke ich, das wir es eher mit Naturgesetzen als mit von Götter eingerichteten Funktionen zu tun haben. Und somit der aktuelle Totengott daran garnichts ändert kann.
Was heist:
Die Seelen gehen natürlich dorthin wo sie hin sollen.
Das Paktiererseelen verloren gehen, können sie ja auch nicht verhindern. Oder die Seelen von NL-Geweihten...

GSandSDS

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Re: Was haben die Götter von ihrer Verehrung
« Antwort #27 am: 16. Januar 2015, 10:24:01 »
Interessant ist auch die eigentlich schon gestellte Frage, was mit einem Zwölfgöttergläubigen passiert, der in Tharun landet und dort (in Erwartung in Borons Hallen bzw. ins Neretonion einzugehen) dann stirbt. Reichen Herkunft und allgemeiner Glaube ohne wirklich enge Bindung an eine spezifische Gottheit aus, um sich dem Reinkarnationszyklus zu entziehen? Die Frage wird wohl niemand abschließend beantworten (und um ehrlich zu sein: das ist auch gut so). ;)
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Re: Was haben die Götter von ihrer Verehrung
« Antwort #28 am: 16. Januar 2015, 10:39:19 »
Zumindest ist keine allgemein gültige Antwort möglich.
Ich denke das alle Seelen die mit den Prinzipien einer Gottheit harmonieren, durchaus in das jeweilige Paradies kommen (so es denn eines gibt. Wenn nicht, bleibt alles beim alten). Geweihten-Seelen sowieso. Denn das sind ja auch die Seelen die Nayrakis zu ihren Göttern zurück tragen, womit es eine Verbindung geben "muss".
Ich denke nicht, das die Besonderheit Tharuns hier etwas dran drehen kann. Sie kann vielleicht verhindern, das "freie" Seelen in das Totenreich eingehen. Aber nicht das besondere Seelen, wie die von wahrhaft Gläubigen und Geweihten, in das jeweilige Paradies "entfleuchen".
Im Gegenzug denke ich aber auch, das ein Totengott eine Reinkarnation einer Seele nach Tharun nicht verhindern kann. Womit Sichergestellt ist, das Tharun nicht irgendwann "ausblutet".
(so Überhaupt notwendig. Wenn Seelen einfach so aus dem Nayrakis entstehen, dann ist es für Tharun vielleicht sogar gut so, das eine bestimmte Seelenzahl entfleucht...)

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Re: Was haben die Götter von ihrer Verehrung
« Antwort #29 am: 16. Januar 2015, 13:29:25 »
Interessant ist auch die eigentlich schon gestellte Frage, was mit einem Zwölfgöttergläubigen passiert, der in Tharun landet und dort (in Erwartung in Borons Hallen bzw. ins Neretonion einzugehen) dann stirbt. Reichen Herkunft und allgemeiner Glaube ohne wirklich enge Bindung an eine spezifische Gottheit aus, um sich dem Reinkarnationszyklus zu entziehen? Die Frage wird wohl niemand abschließend beantworten (und um ehrlich zu sein: das ist auch gut so). ;)
Das ist nicht gut für mich!

Damit ein Götterkrieg einen Sinn hat MUSS der Perraine-Fanclub seine Seele  ja zumindest der Kontrolle Zirrakus und Nanurtas entrissen werden.  Sonnst ist doch kein wirklicher schaden angerichtet.
Wird die Seele halt wiedergeboren in einer fromen Familie und in Harmony mit Nanurta erzogen. Was hätten die 12 davon?

Die Macht der 8 gründet sich ja schon auf die Isolierung Tharuns vom Alveran der 12. und das den Seelen ein Ausweg in die 4. Sphaere versperrt ist.
Es muss eine Möglichkeit geben das zu überwinden als Mensch.