Autor Thema: Tharunische Heldenkonzepte  (Gelesen 4184 mal)

barbarossa rotbart

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Tharunische Heldenkonzepte
« am: 06. Februar 2014, 12:12:33 »
Obwohl es wohl noch einige Zeit dauern wird, bis WnT herauskommt, kann man sich schon mal überlegen, was man spielen will.

Hier sind einige Konzepte, die ich mir überlegt habe:
- Eine lanianische Halb-Guerai, die sich den Brigantai angeschlossen hat, nachdem ihre Schwester alle in einem Scharmützel verheizt wurden. In ihrer Familie ist immer nur die älteste Tochter fruchtbar und alle anderen werden aus Tradition zu Halb-Guerai.
- Eine Frauen-Guerai von Kuumej, die Schwertmeisterin werden will
- Eine Morguai auf der Suche nach einer Geist-Rune. Sie gibt sich als Mann aus, um sich frei bewegen zu können
- Eine Richterin von Ishi Vailen, die jemanden jagt, der massiv Privilegienschriften gefälscht und auch vernichtet hat, um anderen Ilshis zu schaden. Sie wurde dazu auserkoren ihn zu jagen, weil der Übeltäter ihr Zwillingsbruder ist.
- Ein Brigantai mit myranischen und aventurischen Vorfahren, der den Kampf seiner Vorfahren gegen die Neugötter vorsetzen will.
Jeder hat das Recht auf meine Meinung.

Fantasy ist die Flucht vor der Wirklichkeit, aber wer außer den Gefängniswärtern fürchtet eine Flucht?

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Re: Tharunische Heldenkonzepte
« Antwort #1 am: 06. Februar 2014, 15:43:37 »
Zitat
- Eine lanianische Halb-Guerai, die sich den Brigantai angeschlossen hat, nachdem ihre Schwester alle in einem Scharmützel verheizt wurden. In ihrer Familie ist immer nur die älteste Tochter fruchtbar und alle anderen werden aus Tradition zu Halb-Guerai.
Immer nur die ältsteste Tochter ist fruchtbar klingt für mich etwas merkwürdig damüsste schon irgend ein fißer Fluch am Werk sein, zumal Unfruchtbarkeit beim Tharunischen Stand der Medizin vermutlich so festgestellt wird  das ein frau Nach X Jahren der Ehe immer noch kein Kind hat und Halb-Guerai ist keine so angesehene Postion (das ist iirc ehr ne ziemliche Schande), dass man das aus Tradition macht.

Zitat
- Eine Morguai auf der Suche nach einer Geist-Rune. Sie gibt sich als Mann aus, um sich frei bewegen zu können
Man startet in der Regel nicht als Morguai (höchstens mit leichten Anlagen in die Richtung), dazu wird man erst langsam.


Zitat
- Eine Richterin von Ishi Vailen, die jemanden jagt, der massiv Privilegienschriften gefälscht und auch vernichtet hat, um anderen Ilshis zu schaden. Sie wurde dazu auserkoren ihn zu jagen, weil der Übeltäter ihr Zwillingsbruder ist.
Um Richter zu werden muss man normalerweise Schwertmeister sein, dass ist ein paar Tausend XP über einem Starthelden.

barbarossa rotbart

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Re: Tharunische Heldenkonzepte
« Antwort #2 am: 06. Februar 2014, 16:02:25 »
Zitat
- Eine lanianische Halb-Guerai, die sich den Brigantai angeschlossen hat, nachdem ihre Schwester alle in einem Scharmützel verheizt wurden. In ihrer Familie ist immer nur die älteste Tochter fruchtbar und alle anderen werden aus Tradition zu Halb-Guerai.
Immer nur die ältsteste Tochter ist fruchtbar klingt für mich etwas merkwürdig damüsste schon irgend ein fißer Fluch am Werk sein, zumal Unfruchtbarkeit beim Tharunischen Stand der Medizin vermutlich so festgestellt wird  das ein frau Nach X Jahren der Ehe immer noch kein Kind hat und Halb-Guerai ist keine so angesehene Postion (das ist iirc ehr ne ziemliche Schande), dass man das aus Tradition macht.
Das ist schon ein fieser Fluch, der auf der Familie liegt (wenn er überhaupt noch wirksam ist)! Und sie weis es. Und ich möchte nicht wissen, wie sie die Fruchtbarkeit ihrer Töchter überprüfen (wird wohl nicht sonderlich rahjagefällig sein). Auch scheinen die Männer der Familie regelrechte Bastarde zu sein.
Zu den Halb-Guerai, so wie ich dies verstanden habe, rekrutieren sie sich aus dem einfachen Volk. Ein unfruchtbare Bauerntochter wird sich eher als Halbe Guerai wiederfinden als als Konkubine.
Zitat
- Eine Morguai auf der Suche nach einer Geist-Rune. Sie gibt sich als Mann aus, um sich frei bewegen zu können
Man startet in der Regel nicht als Morguai (höchstens mit leichten Anlagen in die Richtung), dazu wird man erst langsam.
Ich hatte, das so verstanden, dass jeder der unrechtmäßig Runensteine besitzt und sie einsetzen kann, als Morguai gilt, besonders dann, wenn er auf Blutmagie zurückgreifen muss.
Zitat
- Eine Richterin von Ishi Vailen, die jemanden jagt, der massiv Privilegienschriften gefälscht und auch vernichtet hat, um anderen Ilshis zu schaden. Sie wurde dazu auserkoren ihn zu jagen, weil der Übeltäter ihr Zwillingsbruder ist.
Um Richter zu werden muss man normalerweise Schwertmeister sein, dass ist ein paar Tausend XP über einem Starthelden.
Das ist ja auch ein Konzept für eine höher stufige Kampagne.
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Re: Tharunische Heldenkonzepte
« Antwort #3 am: 06. Februar 2014, 16:35:31 »
Zitat
Zu den Halb-Guerai, so wie ich dies verstanden habe, rekrutieren sie sich aus dem einfachen Volk. Ein unfruchtbare Bauerntochter wird sich eher als Halbe Guerai wiederfinden als als Konkubine.
Ich denke "adlige" Frauen dürften von ihren Männer auch so entsorgt werden, damit sie selber neu Heiraten können.

Zitat
Ich hatte, das so verstanden, dass jeder der unrechtmäßig Runensteine besitzt und sie einsetzen kann, als Morguai gilt, besonders dann, wenn er auf Blutmagie zurückgreifen muss.
Der Begriff ist mMn nicht wirklich scharf definiert, ingame werden vermutlich einfach alle "bösen" Magier als Morguai bezeichnet, egal ob sie jetzt  Blutmagie benutzen oder nicht.
Für mich persönlich ist es erst ein Morguai wenn schon deutliche Vampierhafte Tendenzen vorliegen.

Zudem besteht auch ohne Geistrune kein Zwang zum Zaubern auf Blutmagie zuzugreifen.

barbarossa rotbart

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Re: Tharunische Heldenkonzepte
« Antwort #4 am: 06. Februar 2014, 17:02:41 »
Zitat
Zu den Halb-Guerai, so wie ich dies verstanden habe, rekrutieren sie sich aus dem einfachen Volk. Ein unfruchtbare Bauerntochter wird sich eher als Halbe Guerai wiederfinden als als Konkubine.
Ich denke "adlige" Frauen dürften von ihren Männer auch so entsorgt werden, damit sie selber neu Heiraten können.
Auch eine Möglichkeit...
Zitat
Ich hatte, das so verstanden, dass jeder der unrechtmäßig Runensteine besitzt und sie einsetzen kann, als Morguai gilt, besonders dann, wenn er auf Blutmagie zurückgreifen muss.
Der Begriff ist mMn nicht wirklich scharf definiert, ingame werden vermutlich einfach alle "bösen" Magier als Morguai bezeichnet, egal ob sie jetzt  Blutmagie benutzen oder nicht.
Für mich persönlich ist es erst ein Morguai wenn schon deutliche Vampierhafte Tendenzen vorliegen.

Zudem besteht auch ohne Geistrune kein Zwang zum Zaubern auf Blutmagie zuzugreifen.
Wenn man eine Runenkombination nur einmal pro Tag einsetzen will...

Andere Konzepte:
- Ein Azarai, der an den Neugöttern zweifelt ...
- Eine Runenherrin aus Thuara, die sich nach Ilshi Vailen abegesetzt hat, weil sie sich mit der Ordensführung angelegt hat und nun als Morguai gilt
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Re: Tharunische Heldenkonzepte
« Antwort #5 am: 06. Februar 2014, 18:10:25 »
Zitat
Wenn man eine Runenkombination nur einmal pro Tag einsetzen will...
Blutmagie (mit eigen LE) ist auch nichts für den Dauergebrauch es sei denn man hat einen Billigen Heilzauber zur Hand.

barbarossa rotbart

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Re: Tharunische Heldenkonzepte
« Antwort #6 am: 06. Februar 2014, 18:58:58 »
Zitat
Wenn man eine Runenkombination nur einmal pro Tag einsetzen will...
Blutmagie (mit eigen LE) ist auch nichts für den Dauergebrauch es sei denn man hat einen Billigen Heilzauber zur Hand.
Rate mal, wozu sie die Geist-Rune braucht...
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Gecq

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Re: Tharunische Heldenkonzepte
« Antwort #7 am: 07. Februar 2014, 02:43:48 »
Das sind sehr schöne Ideen, barbarossa!
Einige davon werden Dir in WnT bekannt vorkommen.

Teferi

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Re: Tharunische Heldenkonzepte
« Antwort #8 am: 11. Februar 2014, 07:09:21 »
Zitat
Wenn man eine Runenkombination nur einmal pro Tag einsetzen will...
Blutmagie (mit eigen LE) ist auch nichts für den Dauergebrauch es sei denn man hat einen Billigen Heilzauber zur Hand.
Rate mal, wozu sie die Geist-Rune braucht...

Ich bin auch verwirrt ob Barbarossa was weiß, was ich nicht weiß.

Ich dachte, oder hatte den Eindruck, man brauche die Geistrune, um AsP überhaupt regenerieren zu können, weil die Neusonne eine anderweitige (normale) Regeneration verhindert?

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Re: Tharunische Heldenkonzepte
« Antwort #9 am: 11. Februar 2014, 09:21:03 »
Zitat
Ich dachte, oder hatte den Eindruck, man brauche die Geistrune, um AsP überhaupt regenerieren zu können, weil die Neusonne eine anderweitige (normale) Regeneration verhindert?
Aber man kann Runen Zauber in bestimmten Zeitabständen ohne den Einsatz eigner ASP Auslösen.

Und es gibt auch neben der Geistrune Möglichkeiten ein paar AsP zuregenerieren.

BoMauKokh

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Re: Tharunische Heldenkonzepte
« Antwort #10 am: 12. Februar 2014, 17:04:14 »
früher bekam jeder Spieler ab 21000AP jede Stufe AE in höhe der Stufe dazu.  Jede Runenkombination war einsetzbar nach einer bestimmten Wartezeit die vom Wert der Runen abhing

Gecq

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Re: Tharunische Heldenkonzepte
« Antwort #11 am: 13. Februar 2014, 01:40:17 »
Das ist nicht ganz richtig. Die Wartezeit war früher auf 110 Tage festgelegt, unabhängig vom Wert des Zaubers/der beteiligten Runen. Im neuen Konzept haben wir aber in der Tat die Aufladephase an den Wert des Zaubers gekoppelt.

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Re: Tharunische Heldenkonzepte
« Antwort #12 am: 02. Mai 2014, 17:24:57 »
-Namenloser Guerai der sich jetzt als Söldner für Händler verdingt
-Händler (zu Beginn im Auftrag eines Inselherren der exotische wahren aus fernen Ländern liebt!)
-Shinxirit Geweihter Azarai auf Pilgerreise
-Lanianische Nanurta Geweihte Azarai als Wanderhure
-Jüngster Sohn eines Insellherrn der versucht sich einen Namen zu machen.
-Musikantin und Künstlerin die für Händler Verkaufsschauen belebt oder bei Hofe auftritt.
-Kymanei auf der Suche nach einer neuen Herausforderung, ein nie dagewesenes Reittier.
-In ungenade gefallener Numinai der sich als Pirat betätigt.
-Sombrai mit  Vampirjäger Ambitionen
-Schmuggler im Auftrag eines Insellherren oder auf eigene Rechnung

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Re: Tharunische Heldenkonzepte
« Antwort #13 am: 09. Mai 2014, 18:53:00 »
Zitat
-Namenloser Guerai der sich jetzt als Söldner für Händler verdingt
Das dürfte schwierig werden. Da "Namenlose" in der Tharunischen Kultur quasi Aussätzige sind (und auch als ehemalige Guerai keine Waffen tragen dürften geschweige denn irgendwelche Menschlichen Ansiedlungen betreten) und das Konzept des Söldners als solches eigentlich auch nicht existiert.

Skolman

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Re: Tharunische Heldenkonzepte
« Antwort #14 am: 10. Mai 2014, 21:41:50 »
Vielleicht kann ein reisender Händler diesen Mann "adoptieren" und ihm damit ermöglichen wieder einen Namen zu tragen? Fähige Kämpfer werden in Tharun schon einen Weg finden....
(mit ein bisschen guten Willen lässt sich das im Speil schon glaubhaft hinbiegen)