Autor Thema: Offtopic: Let's talk about... X-Com  (Gelesen 4467 mal)

Docmorbid

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Offtopic: Let's talk about... X-Com
« am: 28. November 2013, 13:41:05 »
In der X-Com-Franchise und ihren Ablegern gibt es ja mittlerweile schon mehr verschiedene Settings als in so manchem Science-Fiction-Subgenre. Für all die, die sie schon von Anfang an kennen: Welche Geschmacksrichtung ist euer Favorit?

Ich werde hier mal spaßeshalber die Wichtigsten aufzählen, so wie ich sie über die Jahre wahrgenommen habe:

X-Com - UFO Defense, aka UFO - Enemy Unknown: Im ersten Teil der Serie präsentiert sich das Setting sehr "Vanilla" - Art Style, UFOs, Aliens und auch Maps scheinen stark von den Wurzeln des Alieninvasionsgenres inspiriert zu sein - wir reden hier von den B-Movies der 50er bis 70er Jahre, teilweise sehen die Monster etwas albern aus (wie Menschen in furchtbaren Gummikostümen), silberglänzende Schiffe und Korridore, das berühmte Farmlevel und generell ein Ambiente, das etwas an den Kalten Krieg erinnert, dominieren das Bild dieses Spiels. Trotz allem mein persönlicher Favorit!

X-Com - Terror from the Deep, das Sequel: Das gleiche unter Wasser! Aber sowas von. Im Grunde ist dieses Spiel so gut wie identisch zum ersten Teil, zu fast allen Elementen gibt es ein Äquivalent. Durch das Unterwassersetting wirkt alles etwas weniger bunt und gedämpfter, aber immer noch trifft man Kreaturen, die dem glorreichen Trash der Kinogeschichte entsprungen sind - diesmal auch noch mit einem kräftigen Schuss Lovecraft. Nicht nur Deep Ones tummeln sich dort unten, sondern auch Cthulhu persönlich in seiner versunkenen Stadt.

X-Com - Apocalypse: Apocalypse war der erste stilistische Bruch der Serie. Mit dem bisherigen Setting hat dieses hier nur noch sehr wenig zu tun: Nach dem letzten UFO-Krieg ist die Erde praktisch verwüstet, man spielt nur noch innerhalb einer sehr überschaubaren, retrofuturistischen Stadt (inklusive fliegender Autos), die Aliens sind nicht mehr wiederzuerkennen und auch nicht aus dem Weltall, sondern pulsierende Kotzbrocken aus einer anderen Dimension. Im Spielverlauf gilt es nicht nur Krieg mit den Eindringlingen zu führen, sondern auch diverse heimische Gruppierungen zu bespaßen oder plattzumachen. Darunter auch lustige Weltuntergangs-Kulte und Konzerne. Alles in allem ein sehr eigenwilliges Setting mit einem spannenden Flair, das allerdings an seiner holprigen Umsetzung (ECHT schlechte Grafik mit bescheidener Windows 3.11-Farbpallette!) und der erstmaligen Implementierung eines alternativen Echtzeit-Kampfsystems krankte.

UFO Aftermath/Aftershock/Afterlight: Ein inoffizieller Ableger der Serie mit einem sehr apokalyptischen (und komplexen) Plot, bei dem die Erde durch die Übergriffe der Aliens auf kurz oder lang hops geht und man als "Menschheitsrest" eine Menge merkwürdiger Allianzen eingehen kann. Das Storytelling war ziemlich gut. Die Spiele leider nicht. Mir gefiel allerdings die mit einem Comic-Touch angehauchte Grafik. Jede Fraktion ließ einen klaren Stil erkennen, und fast alles nennenswerte aus dem UFO-Mythos war in der einen oder anderen Form vorhanden.

UFO - Extraterrestrials: Noch ein inoffizieller X-Com-Klon, diesmal aus Osteuropa. Habe ich nicht gespielt - Wer weiß was über das Setting? Alles, was ich bisher gelesen habe, war wirklich nichts besonderes - nämlich ein Abklatsch des Orginals. Und warum sieht die Erde nicht aus wie die Erde?

X-Com - Enemy Unknown (2012): Ein Aufguss des ersten Spiels von Firaxis (herausgebracht von Take2) mit zeitgemäßer Grafikengine und vereinfachtem Gameplay. Dieses hier dürfte so ziemlich jeder gut kennen, daher gibt es dazu auch nicht so viel zu sagen.

X-Com - The Bureau (2013): Der Taktikshooter von Take2 im 50er-Jahre Retrosetting bricht endgültig mit dem bisherigen X-Com-Kanon in der Hinsicht, dass er in einer alternativen Vergangenheit spielt. Aber auch hier werden so ziemlich alle Alien-Klischees aus dem goldenen Zeitalter des Invasionsgenres verpackt - diesmal eben in der passenden Zeit. Fans von Fedora-Hüten, Hosenträgern und Flash Gordon (dem Original) könnten das mögen. Im Laufe seiner Entwicklung gab es allerdings viele Kontroversen bezüglich des Settings und vor allem der Adaptation einer recht reinblütigen Strategiefranchise ins Shooter-Genre (und seiner schon fast aufdringlichen Ähnlichkeit mit Bioshock). Wie die anderen Ableger in andere Genres bei X-Com abgeschnitten haben, hat man ja bei Interceptor und Enforcer gesehen - totale Flops. Ob dieses Spiel was taugt, kann ich noch nicht sagen - dazu müsste ich es erst spielen.


"Krise ist ein produktiver Zustand - man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen."
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Unit 2501

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Re: Offtopic: Let's talk about... X-Com
« Antwort #1 am: 01. Dezember 2013, 02:05:13 »
*schwebt herbei*

Die Klassiker X-COM: UFO Defense, TftD, aber auch die UFO Aftermath-Triologie sind meine Favoriten, die ich jeden hier gern ans Herz legen möchte.

Ich werfe noch mal 2 andere XCOM spiele ins Rennen  ;)

X-COM: Interceptor - Weltraumflug Kampf simulation kombiniert mit Aufbaustrategie inhalt; quasi ein zukunft XCOM Setting wo Raumstationen gebaut werden und Kampfschiffe befehligt werden. - nur durchschnittlich

X-COM: Enforcer - Das erste XCOM TPS in alt Unreal Engine wo der Spieler als Kampfroboter (Enforcer) gegen die Außerirdische Bedrohung diplomatisch vorgeht... nah, das war ein schlechter Scherz ;). Natürlich mit riesen Waffenarsenal u. Skill Trees. - nur durchschnittlich
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Lord Schmodder

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Re: Offtopic: Let's talk about... X-Com
« Antwort #2 am: 12. Dezember 2013, 10:00:18 »
Jo!

Zu X-Com: Enemy Unknown und Terror From The Deep muss man ja wohl nichts mehr sagen, beides super Spiele, und der Cthulhu-Touch zum Schluß hat auch irgendwie funktioniert.

X-Com Apocalypse war IMO eine einzige Katastrophe, da ging ja nichts richtig.
Und pro Monat gab's 10 Granaten zu kaufen, ja klar...

Diese Afterlight-/-shock/whatever-spiele habe ich alle probiert zu spielen, funktioniert hat nur der letzte Teil, und der hat mir ziemlich viel Spaß gemacht, weil man seine Toons ziemlich nett leveln konnte. Die comichafte Grafik hat IMO auch gut funktioniert.

Jetzt ballere ich mich gerade durch die Enemy Within-Erweiterung des neuen X-Com, und habe viel Spaß dabei.

Waldviech

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Re: Offtopic: Let's talk about... X-Com
« Antwort #3 am: 21. Januar 2014, 11:07:50 »
Um mal etwas Threatnekromantie zu betreiben, weil ich grade XCOM - The Bureau zocke  ;D:

Zum Positiven: Die Atmosphäre ist ziemlich cool, die Story trotz (oder gerade wegen) B-movie-typischer Löcher interessant und Spaß machts auch. Es ist IMHO kein "Total-Flop", hat aber deutliche Schwächen. Allerdings bin ich, was 60er-Jahre-SF-Szenarios angeht auch "schuldig im Sinne der Anklage". Ich mag dat Zeuch einfach. :)
Zum Negativen: Irgendwie wirkt "The Bureau" wie mit der heißen Nadel gestrickt und so, als hätte man irgendwie nur ein "halbes Spiel" bekommen, in dem etliche zu erwartende Features schlicht nicht implementiert wurden. Die Erforschung von Artefakten läuft praktisch im Off und spielt nur storyseitig eine Rolle. Die Ufopaedia muss man sich durch zu findende Schriftstücke in der Basis selber zusammensuchen. Was ich allerdings am "Schlechtesten" finde: Die ursprünglichen Konzepte von "The Bureau" sahen einen recht fremdartigen Feind vor. Blobs, abstrakt wirkende Monolithen, Infiltratoren die eher lebende Kristalle denn wie organische Wesen wirkten und eine Invasion die irgendwie etwas von einer Infektion hatte. Die neuen Feinde versprachen, neu, unheimlich und interessant zu sein. Nach der Anpassung ans Firaxis-XCOM bekam man dann leider Outsider, die irgendwie wie generische Mass-Effect-Aliens wirken...und verglichen mit den alten Outsiderentwürfen reichlich langweilig erscheinen.
Insgesamt:
Das Spiel lässt sich recht gut zocken, ich vermute aber stark, die Kontroversen während der Entwicklung haben dem Spiel ziemlich massiv geschadet. Ich postuliere mal, es wäre ein weit besseres Spiel herausgekommen, wenn man anders auf den (IMHO blöden) Shitstorm reagiert hätte. Nämlich, indem man auf die Marke "XCOM" verzichtet und es nur "The Bureau" genannt hätte um dann die ursprünglichen Entwürfe voll durchzuziehen. Das Versprechen, ein investigatives 60er-Jahre-Sci-Fi-Spiel um die schleichende Invasion wirklich fremdartiger Kristallwesen wär vermutlich weit besser geworden als das, was The Bureau letztlich geworden ist.

Trommelbohne

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Re: Offtopic: Let's talk about... X-Com
« Antwort #4 am: 11. August 2014, 22:26:05 »
Hier ist zwar schon eine Weile Ruhe, ich beleb den Thread trotzdem nochmal wieder.

Für die Fans des klassischen X-Coms sollte an dieser Stelle auf jeden Fall Xenonauts Erwähnung finden. Dabei handelt es sich um ein Remake des ersten X-Coms, das sehr viel näher am Vorbild bleibt als das deutlich vereinfachte X-Com Enemy Unknown von 2012.
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Geoscape
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Basismanagement
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Battlescape

Trailer Video

Xenonauts.com - Die offizielle Website
Xenonauts im Humble Store

Coming_Curse

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Re: Offtopic: Let's talk about... X-Com
« Antwort #5 am: 12. August 2014, 12:47:50 »
Es gibt ja noch ein paar andere Versuche, das Spielkonzept nah am Original neu zu beleben. Neben OpenXCOM habe ich vor Kurzem Ufo - Alien Invasion getestet. Die Ideen, die mit eingeflossen sind, finde ich nicht schlecht (z.B. Ausrüstung für die Flugzeuge, Extern positionierbare Radartürme und das Konzept, dass geborgene UFOs tatsächlich ausgeschlachtet werden können/müssen). Leider hat mir ein Bug vorerst den Spaß ein wenig vermiest.

Um aber nochmal zur Aftermath/-shock/-light Trilogie zu kommen: Das Gesamtkonzept fand ich sehr angenehm. Die Geschichte der Menschheit aus verschiedenen Perspektiven zu erzählen und auch die Geschehnisse auf dem Mars mit einzubeziehen hat mich überrascht und erfreut (Auch, dass die erste Region in Afterlight Cydonia hieß - Das ist hoffentlich jedem aufgefallen, der XCOM gespielt hat ;) ). Aftermath hat für mich mit dem postapokalyptischen Setting, den zerstörten Häusern und verlassenen Spielplätzen in denen sich dann die mutierten Kreaturen tummelten einen wunderbaren Effekt. Die Musik hat das Ganze nochmal sehr eindrucksvoll unterstützt.
Spoiler
Auch dass ich zusehen musste, wie der Planet Stück für Stück von Biomasse überzogen wurde und ich verzweifelt nach einem Gegenmittel geforscht habe, war super. Hinzu kommt das Angebot der Retikulaner und das schlechte Gewissen, als ich zum Test angenommen habe. In Aftershock wurde ja sogar darauf eingegangen, dass die Menschheit aus unerfindlichen Gründen zugesagt hat und es nur so zu den Ereignissen vor Aftershock kam ...
Dagegen war ich von Afterlight absolut enttäuscht. Besonders die schrullige Oma im Startteam hat dafür gesorgt, dass ich das Spiel weggelegt und einige Monate lang nicht mehr angerührt habe - hatte ich doch anstelle des Comicsettings mehr Postapokalypse erwartet. Das Ende hat mir dann ebensowenig gefallen -
Spoiler
man rannte in die Basis und hatte es mit denselben Viechern zu tun, wie auch vorher schon. Absolut nichts neues. Danach ein kurzes "Alles ist toll" Endvideo und schluss ...

Das Grundprinzip hinter den Spielen hat mich aber überzeugt: Der stetige Fortschritt durch Entwicklung der Personen und Forschung. Dazu noch ein bisschen Wirtschaft und Diplomatie. Was man an technischen Möglichkeiten hatte war auch nicht übel. Es gab viele Optionen, wie man Die Ausrüstung der Soldaten gestalten konnte und mehr als eine Gewinnstrategie (soweit es meine Spielerfahrung betrifft). Dazu Wasteland-Atmosphäre und die Verantwortung für die gesamte Menschheit ... Auch wenn sehr vieles hätte besser gemacht werden können, ich hatte einiges an Spaß :)

Edit:
Um nochmal präziser auf das Threadthema einzugehen:
Mein Favorit ist Aftermath, weil mir Setting und Atmosphäre sehr gut gefallen. Das Konzept, dass man sich als Menschheit aus den Ruinen der Zivilisation herausgräbt und kaum versteht, was los ist, mag ich sehr.
Aftershock ist aus spieltechnischen Gründen gut, weil man sehr viele Gestaltungsmöglichkeiten hat und verschiedene 'Rassen' zur Verfügung stehen. Einige Storyelemente sind auch fein.
Afterlight hat ein paar interessante Ideen, ist aber stimmungstechnisch nicht mein Geschmack.
But to us there is but one God, plus or minus one. -- Corinthians 8:6±2. (XKCD.com)

Docmorbid

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Re: Offtopic: Let's talk about... X-Com
« Antwort #6 am: 12. August 2014, 15:04:01 »
Ich muss ja sagen, dass manche Artworks von Xenonauts wirklich gelungen und stimmig sind, aber auch viel Restmüll aus der Alpha- und Betaphase übrig geblieben ist. Die Spielgrafik ist inzwischen recht hübsch. Die Porträts der Soldaten nicht wirklich.
"Krise ist ein produktiver Zustand - man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen."
(Max Frisch)

Komet X

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Re: Offtopic: Let's talk about... X-Com
« Antwort #7 am: 12. August 2014, 22:33:45 »
Es mag sein, das eingiges an Ideen und Work-in-Progress auf der Strecke geblieben ist (Den Flammenwerfer vermisse ich manchmal), aber dafür kriegt man ein Spiel, in dem Herzblut und Kreativität steckt, das sich toll anfühlt, jetzt schon massenweise Mods hat die es noch mehr erweitern, mit Zusatzinhalten und noch mehr Story ausstatten und das einem auch mal wieder eine strategisch-taktische Nuss zu knacken gibt. Denn so cool die Soldaten in XCOM EW am Ende aussahen, die Kämpfe wurden irgendwie zur Routine.

Das ist eines der schönsten Elemente in CONTACT - Nichts kann es mit der Kreativität des menschlichen Geistes für absolut hässliche und lebensbedrohliche Situationen mit einem tüchtigen Schuss Aktion, Spannung un Humor aufnehmen. By the way: Macht weiter mit euer Reise! Ich bin erst vor kurzem auf CONTACT gestoßen, und es hat mich absolut umgehauen. Nicht nur durch das Setting, aber auch durch die ganz persönliche Freiheiten und des Spaß eines tollen Gruppenabends. Weiter so, und seit weiter so kreativ!

Jesus_666

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Re: Offtopic: Let's talk about... X-Com
« Antwort #8 am: 20. November 2014, 13:29:42 »
Es wurde schon mal am Rande erwähnt, aber ich will noch mal im Detail drauf eingehen: OpenXcom ist eine Neuimplementierung der Engine für den ersten Teil mit einer Reihe Features, die es enorm lecker machen.
  • Läuft nativ auf Windows, Linux, Mac, BSD und (experimentell) Android
  • Behebt viele Bugs und Limitierungen aus dem Original, so z.B. das 80-Item-Limit
  • Übernimmt die TFTD-Bewegungsoptionen (z.B. Rechsklick, um Türen zu öffnen) und bietet optional die Möglichkeit, seitwärts zu gehen
  • Support für höhere Auflösungen und Skalierungsfilter
  • Support für alternative Soundtracks wie den vom leider gestorbenen UFO: Cydonia's Fall
  • Radarreichweiten werden beim Basenbau direkt als Kreise angezeigt, um das optimale Platzieren der Basen zu vereinfachen
  • Eingebauter Modsupport (man kann sogar Schrotflinten und Granatwerfer einbauen, wenn man will)
  • Eingebauter Support für die beliebteren XcomUtil-Optionen und generell für Features, die das Original nicht hatte, z.B. dreidimensionale Explosionen

Support für TFTD ist gerade in Arbeit.

OpenXcom funktioniert so gut, daß es für mich keinen Grund mehr gibt, die DOS-Version anzufassen. Und wenn TFTD komplett unterstützt ist, werde ich das sogar mal wieder rausholen – die Originalversion hat mir dann doch zu viele Bugs im Forschungsbaum.

Und bevor sich jemand fragt, wo die die Bilder etc. herhaben: Haben sie nicht; man muß die entsprechenden Ordner einer Originalversion in den OpenXcom-Ordner kopieren.


Um auf die anderen Spiele zu kommen: Xenonauts mag ich auch, wobei die Dogfights mich da nicht so sehr ansprechen. Mir passiert es zu schnell, daß ein eigentlich unterlegenes UFO einem eine komplette Staffel vom Himmel holt. Ansonsten aber schön.

X-Com: Apocalypse fand ich an sich klasse, vor Allem weil auch ein politischer Aspekt reinkam. Ein paar Lücken hatte das Spiel zwar (wie die Panzer, die nur auf Straßen funktionierten, oder die großen Stücke nicht umgesetzt Funktionalität, die den politischen Aspekt weiter ausgebaut hätte), aber insgesamt fand ich's gut. Besonders, wenn man die ersten sinnvollen Disruptorwaffen hatte und endlich mal dem Siriuskult demonstrieren konnte, was mit Leuten passiert, die einem die Waffenlieferungen vom Himmel holen.
Und Stun-Raids gegen MarSec, um sich in der ersten Woche Plasmapistolen und Flugrüstungen zu besorgen. Die waren auch enorm lustig.

Das Enemy Unknown von 2012 fand ich nett, aber zu einschränkend. Es ist halt ein abgespecktes X-Com für das heutige Publikum und es tut seinen Dienst ganz gut, aber mir fehlt dann an einigen Stellen doch etwas die Tiefe. Zum Beispiel vermisse ich, im taktischen Kampf meine ZE so einteilen zu können, daß ich aus Deckung rauskomme, einen Schuß abgebe und in die Deckung zurück gehe. Oh, und die offensichtlich mitten im Kampf spawnenden Gegnergruppen; die stören mich auch.

UFO: Alien Invasion war super, nur leider wurde es meines Wissens nach nie fertig gestellt.


Ein weiteres grob verwandtes Spiel wäre übrigens Rebelstar: Tactical Command für den Gameboy Advance, an welchem wie an X-Com 1 und 3 Julian Gollop beteiligt war. Hier entfällt der strategische Aspekt komplett und man hat nur Taktikmissionen. Ganz nett, aber ich hab's nach kurzer Zeit weggelegt, weil es mich nicht so sehr gefesselt hat.


(Meine Güte, was hat das Forum mit diesem Post angestellt...?)