Autor Thema: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund  (Gelesen 78732 mal)

Cifer

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Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
« Antwort #135 am: 31. August 2015, 21:22:59 »
Nach genauerem Nachdenken:
Spoiler
Das "Eiland im Westen" könnte auch eine Zyklopeninsel sein, wenn die Augenzahl eins statt drei lautet.

Lyrmathos te Onachos

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Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
« Antwort #136 am: 14. Oktober 2015, 14:18:19 »
Sollte ein Char aus einer Herrscherfamilie in Haeldingard den Vorteil Adlige Abstammung haben? Sind es "nur" Honoraten? In Wege nach Myranor steht, dass Adlige Abstammung im Imperium nicht passend ist. Die Darstellung in Unter dem Sternenpfeiler deutet aber ja schon daraufhin, dass es "feste" Herrscherfamilien in Haeldingard gibt. Ein Char aus einer solchen Familie sollte ja irgendeinen Vorteil wie die genannten haben, oder wie seht Ihr das?
Chalik aus dem Splittermond-Forum

Agrimoth

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Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
« Antwort #137 am: 14. Oktober 2015, 22:40:46 »
Ist eigentlich ganz einfach: Kann er Zaubern ist er ein Optimat und vermutlich ein Runenmeister, kann er nicht Zaubern ist er ein Recke und damit einem Honoraten gleichgestellt.

Das in Haeldingard die Familienband teilweise als wichtiger angesehen wird als die Bindung zum Haus/Cammer zeigt aus imperialer Sicht wieder einmal was für ein barbarisches Volk dort lebt. Wobei Nepotimus bei weitem nicht auf dieses Horasiat beschränkt ist.

okm

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Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
« Antwort #138 am: 08. November 2015, 17:46:30 »
Ist es möglich das in UdS ab Seite 53 Insula und Platz des Öfteren vertauscht werden?
250 Bewohner für 10 000 m² finde ich wenig und ein Cammergebäude welches 10 000 m² Grundfläsche hat erscheint mir sehr groß.
Zumal Branjanopolis in Stein der Götter auf 80 Plätze nicht aber Insulae kommt.

Agrimoth

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Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
« Antwort #139 am: 09. November 2015, 23:04:07 »
Die 250 beziehen sich auf die gesamte Stadt, also inklusive dem Platz für Thater, Tempel, Parks und Lagerhäuser wo keiner wohnt. Die Wohngebiete kmmen auf eine Bevolkerungsdichte von 100/Insula für vornehme Atriumhäuser bis über 1000/Insula für Mietskasernen. Letzters ist auch ein ganz guter Wert in Ostia wurden Befpökerungsdichten von Umgerechnet 1200/Insula erreicht.

Und selbstverständlich kann eine Kammer 10 000m2 einnehmen. Es ist ja nicht nur das Kammergebäude mit Hörsälen, Bibleothek, Gästequartieren und großer Küche an sich, sondern auch noch extra gesicherte Labore, ein kliener Park, eine Stallung für diverse Monster, der Landeplatz für den Insektoper und ganz viel mehr...

Aber 80Pätze = 10 Insulae klingt tasächlich ziemlich klein. Das sich aber die Autoren nicht an die ziemlich guten Zahlen aus UDS halten wird leider schon klar, wenn man mal auf den Plan von Dorintapolis schaut. Der Masstab müsste dort um den Faktor 5 falsch sein.

Cifer

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Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
« Antwort #140 am: 10. November 2015, 11:46:08 »
@okm
Zitat
250 Bewohner für 10 000 m² finde ich wenig und ein Cammergebäude welches 10 000 m² Grundfläsche hat erscheint mir sehr groß.
Die 250 Bewohner werden ja noch im gleichen Absatz relativiert (ist eine Durchschnittszahl, wenn man Mietskasernen und Elendsquartiere mit Atriumhäusern und öffentlichen Gebäuden mittelt).

Zitat
Zumal Branjanopolis in Stein der Götter auf 80 Plätze nicht aber Insulae kommt.
Wieviele Bewohner hat die Stadt denn?

@Agrimoth
Zitat
Aber 80Pätze = 10 Insulae klingt tasächlich ziemlich klein. Das sich aber die Autoren nicht an die ziemlich guten Zahlen aus UDS halten wird leider schon klar, wenn man mal auf den Plan von Dorintapolis schaut. Der Masstab müsste dort um den Faktor 5 falsch sein.
In welche Richtung sollte sich der Maßstab denn ändern?

Varana

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Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
« Antwort #141 am: 10. November 2015, 18:00:55 »
Der Plan von Dorinthapolis ist dafür sowieso unbrauchbar, da er eher so eine Art ... künstlerischen Eindruck von der ungefähren Stadtanlage zeigt. Die Linien und linienartigen Gebilde, die er enthält, haben allgemein wohl eher symbolischen Charakter; evtl. kann man die Hauptverkehrsstraßen daraus ableiten und sich für Zubringerstraßen an ihnen orientieren.
Vor allem aber sind diese Blöcke auf dem Plan keine einzelnen Insulae.
Ganz, ganz grob geschätzt hat Dorinthapolis lt. Plan etwa 550 km² (8 cm = 10 km; links des Orismani könnte man als einen Block von 40 x 8 km verallgemeinern, rechts des Orismani (Transfluvium) etwa 14 x 19 km, und dann noch ein bißchen abgerundet). Das ergibt bei einer Einwohnerzahl von 1 Mio. eine Bevölkerungsdichte von 1800 Ew/km², was eher großzügig, aber denkbar ist.
Ich bin das Imperium an des Verfalles Ende,
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Pauloverlanos te Alantinos

Agrimoth

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Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
« Antwort #142 am: 10. November 2015, 22:03:53 »
@cifer:
Die Stadt muss kliener werden, wenn der Maßstab statt 10 Meilen nur 2 entspricht passt es besser. Dann komme ich auf 22km2. Und um sich zu überlegen was für eine Bevolkerungsdichte passt kann man vergleichen, das Rom um 300n.Chr etwa 14km2 bei 1,2 Milionen Einwohnern hatte.


Somit ist Dorinthapolis immernoch großzügiger um allerlei Magofakturen, Oktagone und Nenerithe unterzubringen, aber dennoch ein Moloch für die arme Bevölkerung.

Cifer

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Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
« Antwort #143 am: 10. November 2015, 22:49:09 »
1,2 Millionen auf 14km² ist heftig... Das wären 85714 Einwohner pro km², eine mehr als doppelt so hohe Bevölkerungsdichte wie jede moderne Stadt (mehr als dreimal so hoch wie jede moderne Stadt außer Manila und Pateros). Bist du dir da sicher?

Bei den offiziellen Regeln mit 250 Ew / Insula und 105*105 Rechtschritt pro Insula kommt man wenn ich das richtig sehe auf rund 22000 Ew/km², was myranische Städte in etwa auf Platz 16 der Besiedlungsdichte verweist.

ChaoGirDja

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Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
« Antwort #144 am: 11. November 2015, 16:33:08 »
1,2 Millionen auf 14km² ist heftig... Das wären 85714 Einwohner pro km², eine mehr als doppelt so hohe Bevölkerungsdichte wie jede moderne Stadt (mehr als dreimal so hoch wie jede moderne Stadt außer Manila und Pateros). Bist du dir da sicher?
Naja...
Die Stadt hatteeine Mauer von 19km Länge, was roundabbout 29km² sind, und zu Spitzenzeiten 1.5 Millionen Einwohner. (alle Zahlen aus der Wiki)
Also etwa 51.800 E/km² ^^;
Zwar nicht ganz heftig wie seine Angaben... Aber noch immer ziemlich hefftig.

okm

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Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
« Antwort #145 am: 11. November 2015, 17:08:40 »
@okm
Zitat
250 Bewohner für 10 000 m² finde ich wenig und ein Cammergebäude welches 10 000 m² Grundfläsche hat erscheint mir sehr groß.
Die 250 Bewohner werden ja noch im gleichen Absatz relativiert (ist eine Durchschnittszahl, wenn man Mietskasernen und Elendsquartiere mit Atriumhäusern und öffentlichen Gebäuden mittelt).

Zitat
Zumal Branjanopolis in Stein der Götter auf 80 Plätze nicht aber Insulae kommt.
Wieviele Bewohner hat die Stadt denn?

@Agrimoth
Zitat
Aber 80Pätze = 10 Insulae klingt tasächlich ziemlich klein. Das sich aber die Autoren nicht an die ziemlich guten Zahlen aus UDS halten wird leider schon klar, wenn man mal auf den Plan von Dorintapolis schaut. Der Masstab müsste dort um den Faktor 5 falsch sein.
In welche Richtung sollte sich der Maßstab denn ändern?

17000 Einwohner was nach den zahlen aus UdS 68 Insulare bedingt.
Was klappt wenn man den Maßstab der Karte mal 4 nimmt nur sind dann die Hütten 20m lang allerdings hätte der Trondiarspalast dann eine ganze Insula für sich anstatt nur einen Platz.

Varana

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Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
« Antwort #146 am: 11. November 2015, 17:19:26 »
Wobei die Einwohnerzahlen Roms mit einiger Vorsicht zu genießen sind. Die 1 Million ist schön rund, aber vermutlich eher die Obergrenze. Alles darüber sind eher optimistische Schätzungen (wie überhaupt alles davon sehr ungefähre Schätzungen sind).

19 km Mauerlänge sind allerdings was anderes als 19 km effektiver Stadtumfang - die Mauer verlief ja nicht exakt kreisförmig. Da ist Agrimoths Schätzung schon näher dran. (Gut auflösende Karten des alten Rom gibt's ja zur Genüge.)

Wobei man bei den Bevölkerungsdichten moderner Städte auch aufpassen muß, was da alles dabei ist. Stadtgrenzen haben ja öfters mit realer Besiedlung nur ungefähr was zu tun - daß z.B. das von Cifer zitierte Manila eine besonders hohe Bevölkerungsdichte hat, liegt zu einem guten Teil daran, daß die offiziellen Stadtgrenzen im Wesentlichen eng bebaute Fläche umschließen, während anderswo noch größere Grünflächen oder Siedlungsgebiet niedriger Dichte dabei sind. Die Zahlen beziehen sich ja immer auf offizielle Verwaltungseinheiten, nicht auf die Agglomeration. Echte Wohnsiedlungen können auch in modernen Städten noch größere Dichten aufweisen.
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Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
« Antwort #147 am: 20. November 2015, 17:49:18 »
Was hat es mit dem Imperialen Majordomus auf sich?

Tabuin

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Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
« Antwort #148 am: 21. November 2015, 20:57:41 »
Was hat es mit dem Imperialen Majordomus auf sich?

Der Majordomus [Höchste des Haus(halt)es] ist der oberste Facility Manager, Zeremonienmeister und Personal-Manager in einer Person. Er sorgt dafür, dass das Umfeld (Haus, Bedienstete, Protokoll evtl. auch Sicherheit und Versorgung etc.) funktioniert.

Die Person, welche diese Aufgabe nun am Sternenpfeiler innehat - egal, ob pro forma oder in der Realität - bestimmt den täglichen Ablauf im direkten Umfeld des Thearchen. ... und damit evtl. auch, wer wann eine Audienz bekommt, wessen Gesuche in welcher Reihenfolge dem Thearchen vorgetragen werden, wessen Geschenke dem Thearchen gezeigt werden oder ohne Nennung in der Schatzkammer landen etc. Auch, wenn sicher ein Heer aus Staatssklaven, imperiale Honoraten und evtl. sogar einige Optimaten zum Stab des Majordomus zählen - der selber sicher auch ein Optimat des Hauses Aphirdanos ist - diese Position hat einen enormen Einfluss auf die Aufmerksamkeit des Thearchen und was diesen erreicht.

Quelle: UdS 40
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okm

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Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
« Antwort #149 am: 28. November 2015, 22:17:25 »
Ist es Absicht das die pauschalen Lebenshaltungskosten in UdS 25ff über dem liegen was der entsprechende Stand im Schnitt verdient?