Autor Thema: Spielfiguren/ Nichtspielerfiguren  (Gelesen 2525 mal)

Tobold Rumpel

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Spielfiguren/ Nichtspielerfiguren
« am: 16. Juni 2013, 16:25:49 »
Wäre toll, wenn ihr hier eure Spielerfiguren und Nichtspielerfiguren mit Beschreibungen einstellen würdet, so dass sich mit der Zeit ein Fundus ergibt, aus dem alle schöpfen können. Das bringt für die SL den riesigen Vorteil  sich nicht immer wieder neue Figuren ausdenken zu müssen oder die eigene Gefährtengruppe mal auf eine andere Treffen zu lassen.
Ganz nach dem Motto mehrere Köpfe sind kreativer als ein einzelner.

Tobold Rumpel

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Gilir (Zwerg)
« Antwort #1 am: 16. Juni 2013, 16:35:01 »
von Tobold Rumpel
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Gilir


Gilir, du bist ein Zwerg von für dein Volk beachtlicher Größe (1,45 m). Das ständige Arbeiten in den Zwergenschmieden hat deinen Körper gestählt. Deine muskulöse, breitschultrige,  stämmige Erscheinung, eines stattlichen Zwergenkriegers würdig, scheint direkt einer Sage lang vergangener, ruhmreicherer Zeiten der Khazad entstiegen zu sein. Deine goldbraunen Augen fixieren dein Gegenüber fast immer in grimmiger Weise und flankieren die Wurzel einer breiten Zwergennase. Der rotbraune Vollbart reicht dir bis auf die starke Brust. Es ist ein Gabelbart, den du mit Mitteln stärkst, um ihn in Form zu halten, da du weder deine Bart mit Schmuck verzierst, noch durch in ihn geflochtene Zöpfe bändigst. Das gleichfarbige Haupthaar fällt dir ebenfalls in beträchtlicher Länge über Schultern und Rücken wallend herab. Besonders auffallend ist deine Narbe über dem rechten Auge, die in ihrem schrägen Verlauf die Augenbraue teilt, und zum anderen die Hände, die irgendwie nicht so recht zu deinem restlichen Erscheinungsbild passen wollen. Richtige Pranken wären passend, doch deine Hände sind, zwar nicht gerade grazil, doch irgendwie feingliedriger, als man es bei einem Zwergenschmied erwarten würde.
Wenn du Gefahr witterst, trägst du eine silbern-schwarze Kettenrüstung, die dein Leib und deine Arme schützt. Auf diesen Schutz verlässt du dich, um mit deiner geschichtsträchtigen, zweischneidigen Zweihandaxt dem Gegner so viel Schaden wie möglich zuzufügen. Um dich nicht weiter zu belasten, ergänzt lediglich ein Dolch dein Arsenal. Deine Alltags-kleidung ist von dunklen Farben beherrscht - das Schwarz lediglich von einigen dunkel-blauen Elementen unterbrochen. Die Erlesenheit deiner Kleidung zeigt sich in Borten von Gold, welche die typisch zwergischen, eckigen Muster zeigen. Die erstklassigen Gürtel und Stiefel aus erlesenem schwarzem Leder zeigen die gleichen hier durch Drucktechnik hervor-gebrachten Verzierungen.
Du wurdest im Jahr 2896 des Dritten Zeitalters geboren. Deine Eltern sind Berek [+171] und Flanna [+102]. Du bist das mittlere von drei Geschwistern. Deine ältere Schwester ist Kaenna [+61], deine jüngere Schwester Tuara [−61]. Dein Vater und deine entferntere Verwandtschaft fiel, wenn nicht schon zuvor verstorben, in der Schlacht der Fünf Heere (2941 D.Z.). Deine Kindheit verbrachtest du in den Eisenbergen. Dort wurdest du als Teil eines stolzen Schmiedeklans im Schmiedehandwerk unterwiesen. Dein Vater sprach stets wehmütig vom Einsamen Berg, dem letzten Zwergenkönigreich von Mittelerde, wo er seine Kindheit verbracht hatte, bevor der Drache Smaug die Bergfeste für sich forderte. Gespannt hast du seinen Geschichten vom verlorenen Reich König Thrórs gelauscht. Immer wenn er davon erzählte leuchteten seine Augen und seine Stimme schwappte über vor Begeisterung. Zu anderen Zeiten waren seine Augen dagegen trüb, seine Stimme still, seine Gedanken verborgen. Dieses Sehnen nach der ruhmreichen Vergangenheit des Zwergenvolkes ist in deiner Familie weit verbreitet. Dein aus der Art geschlagener Großvater mütterlicherseits hatte es sich zur Aufgabe gemacht eine Chronik der Zwerge zu verfassen. Er wurde es nie müde dich mit allen möglichen Geschichten der Vergangenheit der Khazad zu unterhalten, auch wenn dein Gedächtnis nicht in der Lage war die ganzen Informationen zu bewahren. So kam es nicht selten vor, dass er auf an dich gerichtete, unbeantwortet gebliebene Nachfragen die Hände über dem Kopf zusammenschlug. Doch vergaß er nie dir anschließend ein Lächeln zu schenken und sich mit dir für die nächste Geschichtslektion zu verabreden. Wenn er sich unbeobachtet fühlte, konntest du deinen Großvater aber auch sehr nachdenklich und betrübt sehen. Besonders häufig berichtete er dir von Khazad-dûm, der größten Zwergenstadt Mittelerdes, die vor langer Zeit den verhassten Orks in die Hände gefallen war, und ihrem größtem Schatz: dem Mithril. Seine Begeisterung pflanzte einen Funken in dir, der sich zum Feuer entwickeln sollte: Moria sollte wieder an die Zwerge fallen. Und du würdest aus dem Mithril Gegenstände hämmern, wie seit langem keine  mehr eine Zwergenschmiede verlassen haben. Aus dem Wunsch heraus das Dunkel aus den Gedanken deiner Familie zu vertreiben, suchtest du Hilfe bei einer Heilkundigen, die dich viele Dinge lehrte. Den Schatten der Vergangenheit vermochtest du aber nicht durch Licht zu ersetzen. Als Dáin II. Eisenfuß, Fürst der Eisenberge, auszog, um seinem Vetter Thorin II. Eichenschild beizustehen, gipfelten die Ereignisse in der Schlacht der Fünf Heere, in der deine männliche Verwandtschaft allesamt den Tod fand. Seit diesem Tag wirst du von dem Zorn auf die Orks getrieben und dich grämt der Gedanke daran, dass dein Vater den Erebor nicht mehr betrat, nach dem er sich so gesehnt hatte, und du seine Augen nicht noch einmal und dann für immer hättest funkeln sehen.

Tobold Rumpel

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Erynis (Waldelbin)
« Antwort #2 am: 16. Juni 2013, 16:36:02 »
von Tobold Rumpel
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Erynis


Erynis, du bist eine Elbenmaid von hohem Wuchs (1,90 m), sodass man dich aufgrund deiner Körpergröße auch für eine Noldo (eine Hochelbin) halten könnte. Dazu trägt auch deine sonstige Erscheinung bei, hast du doch pechschwarzes, langes, glattes Haar, wo dein Volk meist durch hellere Haarfarben auffällt, und entgegen den bei den Teleri weit verbreiteten blauen und grauen Augen, schimmern deine in smaragdenem Grün. Zu Festen oder Zeiten der Muse und des Lustwandelns trägst du dein Haar offen, während du es auf Streifzügen in Wilderland durch mehrere Lederbänder zu einem Zopf bindest. Durch deine ausgedehnten Wanderungen, das ständige Rudern von Booten auf den Gewässern Rhovannions und das regelmäßige Schwimmen, ist dein Leib gut trainiert, ohne dass du jedoch die weiblichen Konturen deines Körpers eingebüßt hättest. Du hast eine für dein Volk typische, anziehend wirkende, wohlgeformte, schlanke Gestalt vornehmer Blässe, mit sanften Kurven und Rundungen.
Auf Streifzügen ist dein Oberkörper in eine braune Lederrüstung gehüllt. Sie besteht aus vier Teilen und scheint perfekt an dein Leib angepasst. Der vordere Panzer ist mit dem hinteren über eine seitliche Schnürung verbunden, mit welcher sich die Rüstung festzurren lässt. Auf den Schultern sind extra Lederplatten angebracht, die die darunter liegende Schnürung und die Schultern zusätzlich schützen. Die Rüstung ist schlicht und nur mit einem sehr feinen Rankenmuster verziert, welches in das Leder gestanzt ist. Ergänzt wird deine Rüstung durch einen Lederhelm gleicher Farbe. Der Helm ist eine Haube, die das Gesicht frei lässt, genauso die Ohren und sich ansonsten der Kopfform anpasst. Am Hinterkopf ist der Helm länger bis zum Schädelende und die Wangen werden durch blattförmig-spitze Lederlappen geschützt, die innenseitig von Metall verstärkt werden. Von dem Helmrand über der Nasenwurzel ent-springen viele ausgestanzte Linien, die wie Blattadern von dort aus bis zum Rand verlaufen und so den ganzen Helm überziehen. Es ist so kein besonders prachtvolles, aber spezielles Stück. Deine Gürtel und Schwertscheide sind schlicht und aus braunem Leder, wie deine Stiefel. Deine übrige Kleidung in verschiedenen Grüntönen gehalten und, wie für die Elben des Düsterwalds typisch, eher schlicht. In Erwartung einer Auseinandersetzung hast du immer dein Dolch, Speer, Schwert und dein blattförmigen Schild dabei. Bei Hofe trägst du dagegen edle Gewänder in Grau- und Silbertönen, mit dezenten, sparsam gesetzten Verzier-ungen. Dein ganzer Stolz ist eine kreisrunde, goldene Gewandspange, die eine Mosaikfigur von kleinster und feinster Handwerkskunst trägt. Aus den Wellenintarsien der Spange steigt ein Mann auf mit einer Krone von Silber, hüftlangem, wehendem Vollbart und Haupthaar von bläulich-weißem Mondstein, einem Schuppengewand von feinsten Smaragd- und Saphirsplittern, einem in Streifen wehendem Umhang von grüner Jade und einem Muschel-horn von weißem Opal. Dargestellt ist Ulmo Herr der Wasser und König der Meere.
Du wurdest im Jahr 2738 des Dritten Zeitalters als Tochter des Herren Raenion [+735] und der Herrin Nimmeth [+460] geboren. Deine Eltern stammen aus vornehmen Familien. Während dein Vater ein Edler Sindar (Grauelben) aus dem Gefolge des Waldkönigs Thranduil ist, stammt deine Mutter aus dem Geschlecht Círdans, des Fürsten der Falathim (Elben der Falas). Auch wenn du dich im Schatten der Bäume des Grünwalds wohl fühlst, gilt dein Sehnen dem Wasser der Flüsse, Seen und Meere. Dein großer Wunsch ist es deine Verwandten im Westen, die Familie deiner Mutter, aufzusuchen und deine Sehnsucht nach dem Meer zu stillen. Du willst die Elben-Häfen der Bucht von Falas sehen. Vorerst folgst du deinem Verlangen und dem Wispern Ulmos in den Gewässern Mittelerdes und verbringst viel Zeit in und auf dem feuchten Element. Gerne besuchst du zu Boot die Seestadt Esgaroth oder übst deine Ausdauer im Schwimmen. Du bist auch die jüngere Schwester von Arod [+57], dessen Gemahlin die Nando (Grünelbin) Írui [+1] ist und deren Töchter - deine Nichten - Alhiniath [–124] und Minuial [–171] sind. Die Hoffnung deiner Eltern ruhen auf dir, nachdem dein Bruder sich aus Liebe unter seinem Stand eine Gemahlin erwählt hat. Dein Vater hat sich von seinem Sohn abgewandt und deine Mutter hält zu ihm. Jeder der sie besser kennt weiß jedoch wie schwer es ihr fällt sich ihrem Sohn und dessen Familie zu verschließen. Du hingegen hast dir den Kontakt zu deinem Bruder nicht verbieten lassen, was dein Vater zwar missbilligt aber notgedrungen toleriert; hofft er doch, dass du in ferner Zukunft sein Amt als Königlicher Mundschenk übernehmen wirst. Als gute Partie an deiner Seite würde er bestimmt gerne deinen Freund von frühsten Kindertagen Erugalad [+6], einen edlen Sänger und Musiker an König Thranduils Hof, sehen. Du aber empfindest reinste Freundschaft für ihn. Als Wanderer war Erugalad auch schon weit jenseits der Grenzen des Waldkönigreichs unterwegs und seine Geschichten von fernen Ländern haben in dir die Lust auf Abenteuer entfacht. Dein Vater Raenion jedoch verweist immer wieder auf die Rolle und Pflichten der Familie gegenüber dem König und dem Waldlandreich, auf dass du deine Wünsche hintanzustellen hast. Anstelle seines abgelehnten Sohns, nahm er dich in die Pflicht. So hat er dich das Kämpfen gelehrt, damit du das Reich unter den Bäumen verteidigen mögest. Neben deinen großen Wünschen interessierst du dich für die besonderen Fähigkeiten der Elben, welche die Menschen als Zauberei bezeichnen. Deshalb würdest du auch gerne mal einem der Istari (Zauberer) begegnen. Vielleicht gelangst du ja einmal an den westlichen Rand des Düsterwalds und kannst dort den Zauberer Radagast aufsuchen.

Tobold Rumpel

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Tore (Bardinger)
« Antwort #3 am: 16. Juni 2013, 16:36:40 »
von Tobold Rumpel
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Tore


Tore, du bist ein noch jugendlicher Bardinger, dem Gesetz nach aber bereits ein Mann. Deine Körpergröße (1,65 m) entspricht für dein Alter dem Durchschnitt, doch wirst du mit Sicherheit auch noch eine Spanne zulegen, bis dein Wachstum abgeschlossen ist. Du hast strohblondes, glattes Haar, das dir vom Mittelscheitel vorne in Strähnen auf die Stirn, seitlich über die Ohren und hinten in den Nacken fällt. Zwischen deinen meerblauen Augen entspringt eine schmale, kurze Nase. Die Farbe deiner Haut ist, wie bei den meisten Völkern des Nordens, sehr hell. Du bist weder dürr noch dick, sondern von normaler jungendlicher Gestalt. Das regelmäßige Bogenschießen unter Anleitung deines Großvater, sowie das Staken der (Fässer-)Flöße und Rudern der Boote im Auftrag deines Vaters, spiegeln sich in leichter Ausprägung deiner Brust- und Armmuskulatur wieder. Oberkörperfrei zeigst du ein dezent-athletischen Körperbau.
Auf Abenteuer trägst du neben einem Lederhelm, der wie eine hohle Halbkugel auf deinem Haupt ruht, mit Metallbändern verstärkt ist und sich mit Riemen unter dem Kinn befestigen lässt, eine Lederrüstung aus einzelnen sich überlappenden Lederschuppen. Dazu kommt ein Dolch, der in einer einfachen Lederscheide an deinem Gürtel steckt. Auf dein Rücken ist ein Köcher geschnallt. In Händen trägst du dein Langbogen und dein Speer. An normaler Kleidung trägst du meist eine mit einer Kordel festgezurrte, braune Leinenhose, grüne (oder andersfarbige) Tuniken mit verschnörkelten Borten-Verzierungen an den Ärmelenden und am Kragen, braune, halbhohe Lederschuhe und dazu einen guten, grünen, wasserabweisenden Filzmantel.
Du wurdest im Jahr 2931 des Dritten Zeitalters, als Sohn des Händlers Rothe [+28] und seiner Frau Holda [+22] in Esgaroth geboren. Dort lebten deine Vorfahren, seit Smaug ihre alte Heimatstadt Thal zerstört hatte. Seitdem Bard der Bogenschütze den Drachen erlegt und das Königreich Thal wiedererrichtet hat, lebt deine Familie wieder dort. Deinen Eltern wurde reicher Kindersegen zuteil: Ebbe [+7], Ylva [+6], Kåre [+5], Ole [+3], Tore [±0], Åge [−5], Ella & Emma [−15]. Deine beiden jüngsten Schwestern - es waren Zwillinge - kamen tot zur Welt und auch deine Mutter überlebte die Geburt nicht. Deine älteste Schwester hat jetzt die Rolle der Frau im Haus übernommen, während alle Brüder beim Transport, Verladen, Verstauen und Verschiffen der Waren mit Anpacken müssen. Meist werden die Güter über den Fluss Eilend nach Esgaroth gebracht und von dort aus über andere Händler weiter nach Süden transportiert. Die Dörfer am Langen See und am Waldfluss, sowie die Hallen des Elbenkönigs werden von deinem Vater und seinen Söhnen selbst angelaufen. Nach einigen Besuchen in diesen magischen Hallen begannst du, Details zu entdecken, die dir vorher entgangen sind. Vielleicht handelt es sich dabei um eine feine Gabe des schönen Volkes. Diese Erlebnisse und die Geschichten aus Alter Zeit weckten in dir das Verlangen weitere fantastische Stätten zu besuchen, vergessene wieder zu entdecken und dabei Schätze hervor-ragender Kunstfertigkeit zu erlangen. Dein Vater hat für derlei Hirngespinste kein Verständnis.  Anders ist es da bei deinem Großvater mütterlicherseits: Rethel [+44] ist ein angesehener, altgedienter Königlicher Bogenschütze im Dienste Bards, der schon viel erlebt hat. Er unter-stützt dich in deinen Wünschen von großen Abenteuern, hat dich den Umgang mit dem Langbogen gelehrt, deinen Körper trainiert, dir gezeigt wie du dich lautlos bewegst und ungesehen verbirgst, als auch Leuten unbemerkt in die Taschen greifst oder Schlösser öffnest.

Torshavn

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Re: Spielfiguren/ Nichtspielerfiguren
« Antwort #4 am: 03. März 2015, 07:01:35 »
Mein Charakter für eine neue DER- Runde:

Brandulf, Sohn von Ulfarr,

Größe: 1,83 m Gewicht: 80 kg Haare: dunkelblond, kurzgeschnitten, bartlos Augen: dunkelblau
Statur: kräftig, athletisch
Kleidung: weiß-beige mit blauen Applikationen, ebensolcher kapuzenloser Umhang (städtisch, zivilisiert) dunkelgrün und braun Hose, Hemd ohne Applikationen, ebensolcher Kapuzenumhang, Rucksack (auf Reisen, Wildnis)
Besitz: Wanderstab, Laute
Waffen: Langbogen, Langschwert, Dolch

ist ein 16jähriger musizierender (Charaktermerkmal) Heiler (herausragende bevorzugte Fertigkeit), ein Mensch vom See (Kultur).
Er kommt aus wohlhabendem Haus (Lebensstandard), ist höflich, ein guter Schwimmer und die Abenteuerlust (Charaktermerkmale) treibt ihn hinaus auf Wanderschaft (Berufung). Brandulf hat es in seinen jungen Jahren schon bis in die Gilde der Bogner (Kultureller Vorteil) geschafft, da der Vater meinte, ein sportlicher Ausgleich sei nötig.
Der Hang zur Musik ( 2. herausragende bevorzugte Fertigkeit) liegt in der Familie der Mutter Una. Damit gehörte Hausmusik schon immer zu seinem Leben. Er selbst hat sich für die Laute entschieden, und hat einen recht guten (Sprech)Gesang dazu entwickelt.
Brandulfs Urgroßmutter Avina, eine Waldmenschin, die sein Urgroßvater von einer seiner Reisen aus Waldhall mitgebracht hatte, konnte sogar mit der Hilfe ihres Gesanges heilen. Leider konnte sie ihm dieses 'Heilende Lied' (Kultureller Vorteil der Waldmenschen S.134 GW) nur in groben Zügen erklären, bevor sie starb. Er war damals noch sehr jung (6 Jahre alt). Seit dem ist er auf der Suche nach jemandem, der ihm dieses Lied beibringen kann (Motivation zum Reisen).
Brandulf hat immer die Geschichten seiner Großmutter Kelda gemocht (Hintergrund: Legenden erwachen zum Leben), die im Leben weit herumgekommen war, eine wunderbare Singstimme hatte und der man das Zweite Gesicht nachsagte. Die Stadtwache hatte sie eines frühen Morgens tot im Hafen gefunden. Niemand wusste, was sie dort wollte. Ihr Tod ist bis heute ungeklärt und voller Rätsel.
Brandulf hat einen Bruder (Sigward 20 Jahre) und zwei Schwestern (Sigga 18 Jahre, sein Zwilling Brinhild 16 Jahre).

Soronume

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Re: Spielfiguren/ Nichtspielerfiguren
« Antwort #5 am: 23. März 2015, 19:41:00 »
Einer meiner lieblings NSCs. Er ist eine Lightvariante von Aragorn, da in meiner Runde Radagast nicht halb so hilfreich als Ratgeber im Kampf gegen den Schatten ist, wie er in den Regelwerken offenbar angedacht ist, habe ich den Anduintälern eine Art Obersten Hüter, oder auch schlicht Dunadan verpasst.
 
Eutaric der Verhüllte (im Jahr 2948)

Erstes Treffen:
Eutaric kann sich an jedem Punkt in den Anduintälern und dem westlichen Streifen des Düsterwaldes aufhalten, er kann es aber vermeiden gesehen zu werden. Einen Charakter mit der Berufung Hüter wird er sofort erkennen und sich dann auch gerne mit Rat oder Tat den Helden hilfreich erweisen. Für Gruppen ohne Hüter bleiben seine Absichten und Ziele rätselhaft. Gruppen, die ohne Hüter, aber in verderbtem Gebiet, oder mit verderbten Schätzen unterwegs sind, wird er misstrauisch beobachten.

Aussehen:
Er ist ein junger Mann von noch nicht 30 Jahren in wettergegerbter Waldläuferkleidung. Er trägt einen fein gearbeiteten Bogen und eine schmucklose Axt, von der nicht zu sagen ist, ob sie für den Kampf oder für Feuerholz bestimmt ist. Kleidung, Waffen und Sprache lassen ihn auf den ersten Blick als Beorninger erscheinen. Bei näherer Betrachtung ist er doch in viellerlei Hinsicht untypisch für einen solchen. Sehr groß und breitschultrig ist er doch viel weniger stämmig. Sein Haar wie auch sein Bart  sind kurzgeschnitten und sehr dunkel, seine Augen tiefgrau. Er hat scharf geschnittene Gesichtszüge, eher grimmig als schön, außer wenn er lächelt, ein Gesichtszug, der deutlich gegen seine Gewohnheit ist. Er hat eine tiefe, wohltönende Stimme, doch meist spricht er gerade so leise, dass es kein Flüstern mehr ist. Eine Kapuze legt er nie vollständig ab, da sein Hinterkopf und Nacken von dunklen Brandzeichen entstellt sind, die sich offenbar bis unter seine Kleidung erstrecken...

Ruf:
Die Bewohner des Landes werden ihn kaum einmal von sich aus erwähnen, er ist aber fast allen bekannt. Beorn empfängt ihn, doch da Eutaric oft mit schlechten Nachrichten, oder Handlungsaufrufen zu ihm kommt, scheint er auf den jungen Mann nicht gut zu sprechen zu sein. (Ein Trugschluss, denn im verborgenen schätzt Beorn ihn sehr hoch) Auch Radagast kennt ihn, findet ihn allerdings zu gesprächig.

Merkmale und Kenntnisse:
Schattenkunde, Altes Wissen, Anduinkunde
Aufmerksam, Unerschütterlich
Eutaric ist ein herausragender Bogenschütze, kann sich aber auch im Nahkampf mit seiner Axt verteidigen. Er weiß viel über das was an den Ufern des Anduin vor sich geht und ging, hat aber auf Grund seiner Jugend das Wilderland noch nie verlassen. Auch Thal und den einsamen Berg kennt er nicht, die Braunen Lande und die Ostbucht hat er allerdings schon bereist.

Charakter:
Auch wenn er Fremden gegenüber misstrauisch und meist zurückhaltend ist, so verbirgt sich unter seinen leisen Worten und kontrollierten Gesten ein feuriger Charakter. Sollten die Helden je erleben, wie er versucht einen Anführer wie Beorn vor einer konkreten Gefahr zu warnen, oder ihn zum Handeln aufzurufen, werden sie feststellen, das er durchaus laut und hitzig werden kann.
Seine Vergangenheit und Familie erwähnt er niemals, um diese zu schützen.

Geschichte:
Eutaric ist tatsächlich wie seine Erscheinung vermuten lässt mit den Menschen Gondors verwandt. Er entstammt einer Familie, die sich auf einen der Begleiter Valacars zurückverfolgen lässt, der sich ebenso wie der zukünftige König eine Nordfrau zur Braut nahm. (um 1300 DZ)
Er ist tatsächlich noch jünger als er aussieht, nämlich 23. Sein Vater war den Plänen Dol Guldurs in die Quere gekommen. Er und seine gesamte Familie sind daraufhin in den Verließen des Nekromanten verschwunden. Eutaric ist in diesen zur Welt gekommen und bei der Befreiung Dol Guldurs durch den Weißen Rat konnten er und seine ältere Schwester sich retten. Die Brandzeichen die seinen Körper entstellen sind Flüche in der dunklen Sprache, welche ihm einen grausamen Tod voraussagen. 
Eutaric wird in einigen Jahren eine der ersten Anlaufstellen Aragorns sein, nachdem dieser Bruchtal verlässt.
Eutarics noch nicht geborene Tochter (Mutter noch nicht entschieden, vielleicht eine Dunadan des Nordens... mal sehen) wird im späteren Verlauf bei mir wahrscheinlich Beorns Sohn heiraten womit auch die Beorninger sich auf eine Verwandtschaft zu den Westmenschen berufen können, aber das liegt noch in weiter Ferne und kann natürlich nur geschehen, wenn ihn der grausame Tod, der sein Schicksal ist nicht vor der Zeit ereilt.

Torshavn

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Re: Spielfiguren/ Nichtspielerfiguren
« Antwort #6 am: 24. März 2015, 07:38:21 »
Eutaric gefällt mir :). Hast Du ihn auch in ein Zahlenwerk gekleidet, sprich einen Charakterbogen für ihn erstellt? Ich würde gerne sehen, wie sich der Mann in Werten niederschlägt.

Soronume

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Re: Spielfiguren/ Nichtspielerfiguren
« Antwort #7 am: 29. April 2015, 17:50:06 »
Sorry für die späte Antwort.
Werte hat er bei mir keine, da ich es für meine nicht feindlichen NPCs bevorzuge, dass sie genau so gut sind wie ich es zu einem gegebenen Zeitpunkt gerne hätte. Ich vermeide es nach Möglichkeit sie in Kämpfe o.ä. so eingreifen zu lassen, dass Werte nötig sind. Wenn sie doch mal aktiv in eine Aktion eingreifen müssen, dann um meinen Helden den Arsch zu retten und das lasse ich mir dann nicht von Würfeln verbieten. ;-)