Autor Thema: Raverseran Vegan - warum und wie?  (Gelesen 18085 mal)

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Raverseran Vegan - warum und wie?
« am: 29. März 2013, 13:28:40 »
Nachdem meine Bethanerin ja ihren Con-Zettel vollständig hat,

hab ich mir nun meinen ersten Myranischen Char erstellt: Ein Raverseran (Christian Bender hat ja genauere Infos zum Char)

Alleine der Nachteil "Nahrungsrestriktionen: Vegan" war es mir mal wert, einen Charakter zu spielen, der beim Anblick eines schönen saftigen Steaks das kotzen kriegt, während der leckere grüne Salat verdaut wird...

Aber mal als Frage: Wieso eigentlich Vegan? Das Raverseran wird niemals eine leckere Schokomilch trinken können ^^

Dazu stellt sich nämlich die Frage: Ist der Regeltext zu Nahrungsrestriktionen wörtlich zu nehmen? Denn dann dürfte ich das ja doch, es muss ja nur mindestens die HÄLFTE meiner Nahrung Vegan sein. Ein leckerer Chicken-Salat ist also theoretisch kein Problem...

Erklärung?

GSandSDS

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Re: Raverseran Vegan - warum und wie?
« Antwort #1 am: 29. März 2013, 13:37:12 »
Aber mal als Frage: Wieso eigentlich Vegan? Das Raverseran wird niemals eine leckere Schokomilch trinken können

Ich weiß ja nicht, ob das von den Machern so beabsichtigt war, aber rein nach Regeltext darf der/die Ravesaran sehr wohl auch mal eine Schokomilch trinken. Der Nachteil "Nahrungsrestriktion" sagt nur aus, dass mindestens die Hälfte der Nahrung aus dem bestehen muss, was angegeben ist. Das heißt, wenn der/die Ravesaran in mindestens der Hälfte ordentlich sein/ihr Gemüse mampft und sonst nichts, ist alles in Butter. Ein komplettes Verbot der Zufuhr von Eiern, Milch, Fleisch und Fisch hätte man über den regeltechnischen Nachteil "Speisegebote" regeln müssen.
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Chanil

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Re: Raverseran Vegan - warum und wie?
« Antwort #2 am: 29. März 2013, 13:49:29 »
Den Stimme ich zu. Oder es hätte eine Stufe II von "Nahrungsrestriktion" geben müssen, welche besagt, dass die Nahrung zu 100% aus entsprechendem besteht.

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Re: Raverseran Vegan - warum und wie?
« Antwort #3 am: 29. März 2013, 13:51:45 »
Ähnliches hab ich ja oben auch schon geschrieben.

Aber ich willst trotzdem genauer wissen.

Ein Leonir, der gemütlich einen gemischten Salat isst, kann ich mir jetzt aufgrund seiner Nahrungsrestriktionen auch nicht vorstellen.

GSandSDS

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Re: Raverseran Vegan - warum und wie?
« Antwort #4 am: 29. März 2013, 14:22:52 »
Ein Leonir, der gemütlich einen gemischten Salat isst, kann ich mir jetzt aufgrund seiner Nahrungsrestriktionen auch nicht vorstellen.
Niemand sagt, dass er ihn gemütlich essen muss, aber er könnte ihn essen. Das hilft ihm nahrungstechnisch zwar nicht viel, aber er könnte.
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Rataveen

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Re: Raverseran Vegan - warum und wie?
« Antwort #5 am: 30. März 2013, 10:50:17 »
Der Jüngsten zum Gruß!

Mir ging es mit meinem Ravesaran-Char ähnlich. Weil ich der Meinung war, dass zu Ravesaranen eine sowohl körperlich als auch moralische Tsa-Affinität prima passt, wurde mit der SL ausgehandelt, dass ich sowohl Nahrungsrestriktion als auch Speisegebote als Nachteile wähle. Die Nahrungsrestriktion, weil der Organismus einfach nicht richtig funktioniert, wenn er zu wenig 'passendes' Essen bekommt, die Speisegebote für die moralische Komponente. Wenn der Char jetzt also Milch oder Fleisch essen müsste, um zu überleben, wäre er doppelt eingeschränkt (kam allerdings noch nie vor...) Wie wir das GP-mäßig geregelt haben, weiß ich schon gar nicht mehr.
Vielleicht äußert sich ja noch jemand von den AutorInnen und wir erfahren wie es gedacht war.  ;)
 
Was die Regeln angeht, wäre ich auch für die Einführung von verschiedenen Stufen je nach Stärke der Beeinträchtigung. (Und würde glaube ich Nahrungsrestriktion als körperliche und Speisegebote als moralische Ausprägung unter nur einem Nachteil laufen lassen, halt mit Konkretisierungen wie z.B. bei Prinzipientreue.)

Elodiria

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Re: Raverseran Vegan - warum und wie?
« Antwort #6 am: 30. März 2013, 20:12:52 »
Weil ich der Meinung war, dass zu Ravesaranen eine sowohl körperlich als auch moralische Tsa-Affinität prima passt, wurde mit der SL ausgehandelt, dass ich sowohl Nahrungsrestriktion als auch Speisegebote als Nachteile wähle.
Wau, das nenne ich mal dreist. zweimal GP für den selben Nachteil. Respekt.
Müsste man bei Elfen dann wohl auch machen. Speisegebot "keine gegorenen Speisen". Kopfschüttel. Bei manchen Runden denke Ich, man sollte gleich auf 160 GP erhöhen und dann auf die Nachteile von 50GP verzichten.

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Re: Raverseran Vegan - warum und wie?
« Antwort #7 am: 30. März 2013, 20:25:44 »
Harte Worte...

Aber das mit dem Nahrungsrestriktionen UND Speisegebote finde ich dann auch seltsam.

Dummerweise sind die Nahrungsrestriktionen aber lt Regeltext wirklich deutlich lascher geregelt, als es die Autoren beim Raversaren vermutlich geplant hatten.
Ein Veganer der dennoch <50% Fleisch essen kann, ist nach meinem Verständnis einfach kein Veganer, nicht mal ein Vegetarier.
Hier sollte beim Nachteil einfach nachgebessert werden und unter Umständen auch die GP angepasst werden.

Denn ich persönlich empfinde es gerade in diesem speziellen Fall als deutlich schwerer an essbare Nahrungsmittel zu kommen, Vegan ist ja noch eine Spur härter als Vegetarier und dazu sind nicht immer überall essbare Pflanzen zu finden.

Andersrum natürlich ähnlich, auch wenn ich jetzt persönlich der Meinung bin, dass jagbare Tiere zur fleischlichen Ernährung evtl einfacher zu finden sind als ungiftige bzw ungenießbare Pflanzen, aber das kann von Region zu Region ja sehr unterschiedlich sein. Hier kommt sich Nahrungsrestriktionen als nichts halbes und auch nichts ganzes mit den Speisegeboten in Konflikt, wo ich ja etwas nicht essen DARF, während ich es bei Nahrungsrestriktionen für dieselben GP zu rund 50% nur essen soll, der Rest aber quasi egal ist.

Varana

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Re: Raverseran Vegan - warum und wie?
« Antwort #8 am: 30. März 2013, 22:49:51 »
Das würde ich zwar eigentlich andersrum sehen: Irgendwelche genießbaren Wurzeln, Zwiebeln, Beeren und Pilze findet man fast überall; jagbare Tiere dann seltener. Okay, Maden und Würmer vielleicht noch. Vor allem aber laufen Wurzeln und Pilze nicht weg bzw. schlagen nicht zurück. ;)
Aber "Nahrungsrestriktion: Veganer" ist wirklich seltsam - "mindestens 50% der Nahrung dürfen keine tierischen Produkte sein" könnte auch "Nachteil: Gesunde Ernährung" heißen. :D
Was es offensichtlich gar nicht gibt, ist "verträgt X gar nicht" - Speisegebote sind ja ein "geistiger" Nachteil (und lösen keine Übelkeit, sondern Schuldgefühle aus). Für Unverträglichkeit würde ich aber wahrscheinlich auch eher Speisegebote verwenden. Oder eben einen neuen Nachteil "Unverträglichkeit: Fleisch" kreieren (auch 5 GP, für Vegan vielleicht 7).
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GSandSDS

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Re: Raverseran Vegan - warum und wie?
« Antwort #9 am: 31. März 2013, 01:32:19 »
"Speisegebote: Veganer", welches ggf. über eine angeborene Hemmung Fleisch zu essen erklärt wird, hätte vielleicht besser gepasst. Die Beschränkungen eines "Nahrungsrestriktion (Veganer)" hält vermutlich ohnehin jeder Otto-Normal-Myraner, der nicht gerade zur sozialen Elite gehört, sozusagen zwangsweise ein.
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Re: Raverseran Vegan - warum und wie?
« Antwort #10 am: 31. März 2013, 15:28:44 »
Raum für eine Errata, denn sonst ist (zumindest laut Regeln) dieser Nachteil eigentlich gar kein echter Nachteil, sondern nur eine Beschreibung wie "Wasser ist Nass".

Ich spiele es jedoch bewusst so aus, wie es vermutlich gemeint ist, aber durch den Nachteil nur unzureichend abgedeckt wird.

ChaoGirDja

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Re: Raverseran Vegan - warum und wie?
« Antwort #11 am: 31. März 2013, 17:24:24 »
Hier sollte beim Nachteil einfach nachgebessert werden und unter Umständen auch die GP angepasst werden.
Auf garkeinen Fall!
Das zieht nur einen üblen Rattenschwanz hinter sich her (die Reavs. sind ja nicht einzigen mit dem Nachteil).
Mal davon abgesehen, das der Nachteil schon recht gut die Unverträglichkeit beschreibt. Nur weil jemand Fleisch nicht so gut verdauen, und somit vertragen, kann heist das ja nicht das er es garnicht Essen kann. Er kann sich nur nicht mehrheitlich davon ernähren (ausschließlich kann ja im Grunde keiner).

Das man was ändern sollte, ist mEn allerdings idT klar und deutlich.
Veganer ist kein körperlicher Nachteil, sondern ein rein Geistiger und somit ein Speisegebot. Sollte also entsprechend gestrichen werden...
Ein echter körperlicher Nachteil macht bei den Revs. so oder so keinen Sinn. Einfach weil sie "Chimären" auf Basis eines Menschen sind. Wo soll da bitte die Unverträglichkeit herkommen? Besonders da hier nur "Verfeinert" wurde und nicht gekreuzt (bzw. nur mit Menschen gekreuzt).
Ergibt mEn keinen Sinn...
Allerdings hat der Nachteil Speisegebot nichts in der Rasse verloren, sondern gehört in eine Kultur (und da tritt einem dann WnM mit seiner viel zu groben Aufstellung derselben auf die Füsse...).

@Varana
Dank meiner Freundin kann ich dir Glaubhaft versichern, das auch durch eine Speisegebot einem Übel werden kann. Seit sie in einer Hähnchenbraterei war, kann sie kein Hühnchen, oder Putte, mehr Essen, ohne das ihr Übel wird. Bereits der Gedanke daran, kann Ausreichen...
Man sollte nie die Macht des Geistes über den Körper unterschätzen. Da ist so einiges drin...

Rataveen

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Re: Raverseran Vegan - warum und wie?
« Antwort #12 am: 31. März 2013, 19:37:29 »
@Elodiria: Ich glaube, deine Angst  vor übermächtigen SC hat dir einen kleinen Streich gespielt... Keine Panik  ;)

Wau, das nenne ich mal dreist. zweimal GP für den selben Nachteil. Respekt.

Ich zitiere mich mal selbst:

Wie wir das GP-mäßig geregelt haben, weiß ich schon gar nicht mehr.

Für dich habe ich aber nachgeschaut, es waren 7 GP insgesamt, was mEn nicht übertrieben ist. Stichwort 'vegan' ist aufwendiger als 'vegetarisch'. (Dass die Nachteile der Nahrungsrestriktion für einen solchen Nachteil zu selten = bei uns bisher gar nicht greifen, hatte ich ja schon angedeutet...)

@Chao: Was Speisegebote als geistigen Nachteil, der in die Kultur gehört, angeht, stimme ich dir zu. Gerade weil die Ravesarane so 'verfeinert' wurden, könnte man aber mMn durchaus über eine körperliche Unfähigkeit diskutieren. (Nach dem Motto 'zu hygienisch' dann werden die Kinder von jedem Mini-Keim krank.) Das würde dann natürlich bedeuten, dass man einen 'echten' Nachteil Nahrungsrestriktion braucht, die da hieße '100% Vegan' oder von mir auch '80%Vegan, der Rest Vegetarisch'. - Aus Interesse: Warum findest du den 'Rattenschwanz' zu aufwendig? Ich persönlich nehme den Mehrfachaufwand für einen sagen wir 3teiligen Nachteil gern in Kauf wenn es dadurch für alle 'gerechter' wird. (Das betrifft auch andere Nachteile, z.B. Feste Gewohnheit...)

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Re: Raverseran Vegan - warum und wie?
« Antwort #13 am: 31. März 2013, 20:59:47 »
Einfach weil sie "Chimären" auf Basis eines Menschen sind. Wo soll da bitte die Unverträglichkeit herkommen? Besonders da hier nur "Verfeinert" wurde und nicht gekreuzt (bzw. nur mit Menschen gekreuzt).

Vorsicht: Auch irdische Menschen leiden alle an einer Unverträglichkeit gegenüber Fleisch, nur sind die Auswirkungen davon nicht sofort sichtbar; das ist ja auch der Grund, warum es gesünder ist kein Fleisch zu essen. Daher kann es durchaus sein, dass Chimären auf Menschenbasis jene Eigenschaft stärker ausprägen als normale Menschen.

Varana

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Re: Raverseran Vegan - warum und wie?
« Antwort #14 am: 01. April 2013, 00:25:12 »
Naja, da stellt sich mir die Frage, ob es sinnvoll ist, das noch als "Unverträglichkeit" zu bezeichnen. Man leidet dann als Mensch auch an einer Unverträglichkeit gegenüber Wasser - man kann sich nicht allein davon ernähren, und zuviel ist auch ungesund... Das überdehnt mMn den Begriff.

Chao: Es ging um den Nachteil lt. WnM: Bei dem verursachen Speisegebote Schuldgefühle, wenn man sie ignoriert. Von der Realität hab ich gar nicht gesprochen. (Und auch da ist der von dir beschriebene Effekt mMn ein anderer, aber egal.)
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