Autor Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie  (Gelesen 66888 mal)

ChaoGirDja

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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
« Antwort #540 am: 11. Januar 2018, 18:35:59 »
Soweit ich mich entsinnen kann, kann man in SR4.1D nur die Würfel der Wissens-/Talent-Soft nutzten und nicht noch zusätzlich die des jeweiligen Atributs und schon mal garnicht den Karma-Pool.
Allerdings ist meine aktive Zeit in SR auch schon ne ganze weile her ^^,

LordShadowGizar

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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
« Antwort #541 am: 11. Januar 2018, 20:35:47 »
Es war:
- Kein Karma (wobei es hierfür bei den Talentleitungen noch ne spezielle Version gab wo es doch ging).
- bei der Probe wird Attribut+ entweder dem eigenen oder dem Talent aus der Software genutzt (je nach dem welche vom beidem der Größere war).

Was natürlich bedeutet das im unterschied zur myranischen Beseelung eine gleichzeitige Vergabe+Boost vorhandener Talente nicht möglich ist. Aber gut das ist ja jetzt nun nicht unbedingt Kern meiner Frage gewesen.

Da fällt mir aber eine weitere Frage ein:
Gibt es eigentlich irgend welche Einschrenkungen was man mit Erkenntnis+Analyse/Wahrnehmung analysieren/wahrnehmen kann?

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Stefan Fritsch
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
« Antwort #542 am: 10. März 2018, 11:23:16 »
Dem Wahnwitz zum Gruße!

Ist es möglich mittels der SF 'Kombinationszauberei' Dienste die eine Struktur von 'extrem komplex' mit anderen Diensten zu kombinieren? Oder anders gefragt: Ist es möglich die eigentliche Obergrenze der Struktur mittels Kombinationszauberrei zu übersteigen?

Die Tabelle MyrMa S.26 (zweite Auflage) sagt ja das die aufgelisteten Randparameter nur dann überschritten werden können, wenn dieses explizit irgend wo erwähnt wird. Die Erweiternde Regel 'Mehrer Dienste gleichzeitig' S.119, sagt davon nichts.

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ChaoGirDja

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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
« Antwort #543 am: 10. März 2018, 12:24:33 »
Hurm...
Spontan würde ich sagen, das dieser Hinweis bei der Kombi-Zauberei schlicht vergessen wurde.
Denn die ist ja gradezu dazu Prädestiniert, das Maxium zu überschreiten.

LordShadowGizar

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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
« Antwort #544 am: 10. März 2018, 14:37:19 »
So aus den Bauch heraus hätte ich das auch gedacht das es sich an dieser Stelle anbietet ??? ... und war dann verwundert das sich bei der Erweiterungsregel kein entsprechender Passus fand.  :o

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GSandSDS

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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
« Antwort #545 am: 10. März 2018, 18:09:16 »
Noch was für die inoffiziellen Errata. Man könnte es natürlich so gestalten, dass das Struktur-Maximum auf diese Weise überschritten werden darf. Allerdings wirft das natürlich Fragen z. B. bei der Spontanzauberei auf, da die SF "Spontanzauberei (Struktur) IV" halt nur bis extrem komplex reicht und nicht darüber hinaus. Die Alternative ist, dass die Struktur am Ende extrem komplex halt nicht übersteigen darf. Das würde nur eine Klarstellung erfordern und kein richtiges Erratum.
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GSandSDS

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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
« Antwort #546 am: 11. März 2018, 10:36:24 »
Ich bin das mit der Kombi-Zauberei nochmal durchgegangen. Und wie es scheint, können Kombi-Zauber gemäß bestehenden Regeln die Struktur extrem komplex wohl nicht überschreiten bzw. wenn sie es in der Theorie dürften, können sie es trotzdem in der Praxis nicht. Das hat folgende Gründe:

Spontanzauberei: Hier geht es nicht, da man für hohe Strukturstufen entsprechend Sonderfertigkeiten braucht. Die höchste SF im Bereich Struktur ist die SF Spontanzauberer (Struktur) IV, was Strukturen bis extrem komplex (also die höchste beschriebene Stufe) erlaubt, aber eben auch nicht mehr.

Formale Beschwörung: Hier scheint es auf dem ersten Blick machbar zu sein, scheitert jedoch daran, dass derartige Formeln ja erst einmal entwickelt werden müssen. Und für so eine Entwicklung (also einer komplett neuen Formel, nicht einfach nur das Verbessern der Qualität), benötigt man im Vorfeld Spontanzauberei, womit wir wieder beim ersten Problem wären.

Klar, man könnte Dinge wie SF Spontanzauberer (Struktur) V+ einführen oder sagen, dass die SF Spontanzauberer (Struktur) IV als einzige Sonderfertigkeit ihrer Art sogar noch höhere Randparameter-Stufen erlaubt als "mit Aufschlag +7". Aber dazu müsste man dann die Regeln an mehr als einer Stelle abändern. Das wäre wohl eher etwas für Hausregeln, wärend sich das weiter oben genannte als Konsequenz (wenn auch sehr verworren) aus den bisherigen Regeln ergibt.
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
« Antwort #547 am: 12. März 2018, 02:19:02 »
Spontanzauberei: Hier geht es nicht, da man für hohe Strukturstufen entsprechend Sonderfertigkeiten braucht. Die höchste SF im Bereich Struktur ist die SF Spontanzauberer (Struktur) IV, was Strukturen bis extrem komplex (also die höchste beschriebene Stufe) erlaubt, aber eben auch nicht mehr.
Das wäre aber kein Problem gewesen da die Anmerkung in der Tabelle für die Randparameter ja extra  darauf hinweist das es "Ausnahmen" für die Maximum hätte geben können... auch wenn mir jetzt nichts einfällt wo sie so eine Ausnahme schlussendlich umgesetzt hätten  :-\. Aber wie hätte denn
Zitat von: MyMa S.26
Es können keine Effekte erzielt werden, deren Randparameter über jene in der Tabelle hinausgehen, solange nicht explizit etwas anderes angegeben ist.
in einen 'hypothetischen' Fall einer 'expliziten-Randparameter-Maximum-überschreitung' funktionieren sollen, wenn es dann an einer fehlenden Randparameter-SF gescheitert wäre... (ö. Ö)" ? ? ?

Zitat
Klar, man könnte Dinge wie SF Spontanzauberer (Struktur) V+ einführen oder sagen, dass die SF Spontanzauberer (Struktur) IV
Und warum müsste man dieses tun? Im grunde würde es doch reichen wenn sich nach erreichen der Struktur 'extrem komplex' einfach nur noch der Zuschlag bei dem Randparameter Struktur erhöht... Zumal in diesen Fall 'Struktur' hier tatsächlich der einzigste Randparameter ist, in den man eine solche 'explizit-erwähnte-Ausnahme' auch hätte sinvoll einsetzen können weil dieser Randparameter (im gegensatz zu den anderen) ja nur aus einen Zuschlag besteht und dieser nicht als '∞' wie bei den anderen Parameter-Maxima gesetzt ist!
Ich meine...
Mann könnte ja noch Zauberdauer auf 1 freie Aktion drücken, aber was könnte den länger Wirken als 'permanent/augenblicklich (p)', wieviel mehr Ziele als 'beliebig viele/beliebig weite Zone' könnte man noch wählen und wie viel weiter als 'horizont/ausser sicht' könnte man denn noch Zaubern? ... Eben, bei diesen geht halt sinnvoller weise nicht mehr, weil mehr als beliebig viele/weit/'endlos-lang-anhaltend'  nicht geht! xD
Bei den Randparameter Struktur hätte man zumindest noch Potential gehabt, nur den Probenzuschlag bei überschreiten der Struktur über 'extrem komplex' hinaus durch die Kombinationszauberrei zu erhöhen... hat man aber halt nicht gemacht.

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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
« Antwort #548 am: 12. März 2018, 07:52:17 »
Hätte man sicher alles machen können. Bei meiner Darlegung ging es allerdings ohnehin nicht darum, was man hätte machen können; auch nicht darum, was an der Stelle die bessere Regelung gewesen wäre. Es ging nur darum, was gemäß aktueller Regelung in letztendlicher Konsequenz aktuell möglich ist oder nicht, denn eben das war ja nicht so klar. Und was sich hier halt ergibt ist, dass Strukturen über sehr komplex in Konsequenz so, sprich ohne weitere Regeländerungen, nicht machbar sind. Was hier nun sinnvoller ist (die Gefahr von völlig überdrehten Formeln steht ja zumindest theoretisch im Raum), kann ich hier auf Anhieb ohnehin gar nicht so schnell beurteilen. Das hängt vermutlich auch sehr stark von der Spielgruppe ab.

Zitat von: LordShadowGizar
Aber wie hätte in einen 'hypothetischen' Fall einer 'expliziten-Randparameter-Maximum-überschreitung' funktionieren sollen, wenn es dann an einer fehlenden Randparameter-SF gescheitert wäre... (ö. Ö)" ? ? ?
Gute Frage, und vor allem dadurch interessant, dass dieser erläuternde Textabschnitt in der Tabelle in der 1. Auflage von MyMa noch gar nicht dabei stand. Es deutet ein wenig darauf hin, dass hier möglicherweise versucht wurde, die Sprengung der Randparameter-Skala mit einzubeziehen, und dann zusätzliche Restriktionen (Stichwort: Spontanzauber-SFs) übersehen wurden. Das heißt aber auch, dass man nun so oder so statt einer einfachen Erläuterung nun ein richtiges Erratum braucht. Hmm, ... netter Fund.

Nachtrag:
Ist in den inoffiziellen Errata noch nicht drin, aber wenn ich es reinhaue, wird ein entsprechendes Erratum vermutlich in etwa so aussehen:

S. 119, Mehrere Dienste gleichzeitig: Die Struktur eines derart kombinierten Mehrfachdienstes darf die Stufe extrem komplex übersteigen. Im Rahmen der spontanen Beschwörung wird dafür weiterhin lediglich die SF Spontanzauberei (Struktur) IV benötigt.
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
« Antwort #549 am: 19. März 2018, 04:35:48 »
Dem Wahnwitz zum Gruße!

Sagt mal liegt es an mir... oder sind Beschwörungszirkel irgend wie total unnütz?

- Zum einen kann man keine zusätzlichen ZfP* gewinnen, da diese zwar aus den gesamten ZfP*-Pool der Meute gespeist werden, aber auf den höchsten beteiligten ZfW begrenzt sind (im gegensatz zum aventurischen Unitatio, welcher einen Maximum vom doppelten ZfW des Bundesführers festlegt...)

- Auch AsP sind im gegensatz zum aventurischen Setting jetzt nicht ganz so sehr das Problem... Weil myranische Kraftspeicher und Wandler bekanntermaßen sehr effektiv sind und im gegensatz zu Aventurien deutlich häufiger vorkommen (auch wenn die regeltechnische Umsetzung für DSA 4.X ewig auf sich warten ließ)

- Zu dem sollen ja besonders herrausragende Wirkungen in Zusammenarbeit mit Zirkel/der ganzen Cammer gewirkt worden sein (Z.B.: das Zauberwerk verweist bei seinen Beispielartefakten darauf das diese zumeist aussergewöhnliche Objekte sind die ganze Zirkel zur Herstellung brauchten), was aber daran scheitert das:
a) egal wieviele Hansel ich um mich scharre, ich nicht mehr ZfP* wie so oder so haben kann. (Und mal ehrlich... mit Formelqualitäten, Großbeschwörungen + Ritualplatzvorbereitungen, und die beachtung der diversen 'Beschwörungs-Boni' aus Auxilatoren, Triopta, Geheimwissen, Umständen wie Zeit/Ort/usw usf, muss man sich nur selten nen Kopf darum machen geeignetes 'Personal' für den gewissen Boost zu finden)
b) Wenn man wirklich beeindruckende Effekte erziehlen will, muss ausnahmslos JEDER Beteiligte eine Koryphähe dieses gebiets sein, da man die entsprechenden SF und Kenntnisse mitbringen muss. (was vorallen im Bezug auf 'viele-Teilnehmer-wegen-hoher-Kosten' äußerst unnütz ist)
 :o

Also liegt es an mir, übersehe ich etwas, oder sind Beschwörungszirkel  tatsächlich so Witzlos wie sie mir vorkommen?

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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
« Antwort #550 am: 19. März 2018, 18:35:32 »
Ich sehe den Beschwörerzirkel gar nicht mal als so witzlos kann. Er kann mitunter Folgendes:
- Er erlaubt ein maximales Probeergebnis im Rahmen des ZfW, selbst bei hohen Aufschlägen.
- Er reduziert einen Probefehlschlag, da, falls der Zirkelleiter versagt, der zweitbeste/drittbeste usw. Zirkelteilnehmer weitermachen kann.
- Er verteilt die Kosten gleichmäßig auf alle Beteiligten, was heißt, dass man Zauber wirken kann, die normalerweise zu kostspielig für den Einzelnen sind. (*)

Im Aventurischen mag der Unitatio vielleicht mehr ermöglichen, aber im Aventurischen hat man z. B. auch keinen Fall (jedenfalls nicht gemäß DSA 4.1), wo man praktisch jeden Zauber (außer Ritualzauber) über eine Großbeschwörung in einer Art Integra-Variante sprechen kann.

(*) Und so unnütz finde ich das nicht, wenn man bedenkt, dass manche Zauber von den Kosten her in den hohen zweistelligen bis hin zu dreistelligen Bereich driften können.

So viel zur theoretischen Nützlichkeit. Jetzt zum praktischen Fall. Gerade für den eher frischen bis hin zu mittelstufigen Helden wird der Beschwörerzirkel vermutlich nicht so viel bringen, denn er braucht vor allem Eines: weitere Zirkelmitglieder. Und in einer typischen Heldengruppe, wie viele Zauberer wird es dort geben? Einer, zwei? In den meisten Fällen bleibt man also auf seinem Zirkel sitzen, so man nicht zu irgendwelchen geeigneten NPCs geschickt wird. Aber genau dieses Problem hatte – seien wir mal ehrlich – auch schon der Unitatio. Entweder gab's dann in der Regel entweder keinen zweiten Zauberer, oder es gab zwar einen, der aber nicht den Unitatio beherrschte, weil er – was weiß ich – der falschen Akademie angehörte. Beide Zirkel-Varianten sind eher Kenntnisse, für Leute, die schon alles haben bzw. weil es einfach zur Lore passt. In der Theorie super nützlich, in der Praxis nur selten anwendbar.
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
« Antwort #551 am: 20. März 2018, 00:24:26 »
Zitat
- Er erlaubt ein maximales Probeergebnis im Rahmen des ZfW, selbst bei hohen Aufschlägen.
Dafür muss ich nicht mal nen höeren ZfP*-Pool besitzen... es reichen ja meisten die von mir oben angerissenen Boni zu kummulieren, um Erschwernisse zu drücken, verwürfelte Zahlen auszugleichen und noch (nahe zu) die maximalen ZfP* übrig zu behalten.
Zitat
- Er reduziert einen Probefehlschlag, da, falls der Zirkelleiter versagt, der zweitbeste/drittbeste usw. Zirkelteilnehmer weitermachen kann.
Fehlschlag bei der Kontrollprobe... was bei der Wesensbeschwörung  zwar ganz nett ist, aber mich jetzt auch nicht so dolle Jubeln lässt.
Zitat
- Er verteilt die Kosten gleichmäßig auf alle Beteiligten, was heißt, dass man Zauber wirken kann, die normalerweise zu kostspielig für den Einzelnen sind. (*)
[...]
(*) Und so unnütz finde ich das nicht, wenn man bedenkt, dass manche Zauber von den Kosten her in den hohen zweistelligen bis hin zu dreistelligen Bereich driften können.
  Wie gesagt... Kraftspeicher... kriegt man zwar auch in Myranor nicht gerade am Grabbeltisch auf dem Markt hinterher geworfen, aber so 1w4 14-21AsP Kraftspeicher mit '1-Jahr-Wirkungsdauer' kann man gewiss irgend wie auftreiben...

Auf das zusammen trommeln von möglichen Beschwörungszirkel-Teilnehmern bist du ja ganz gut eingegangen. Ich empfinde es besonders in dem Berreich wo hohe Probenerschwernisse/ extreme AsP-Kosten entstehen ( also da wo ein Beschwörungszirkel wirklich Sinn macht) ungleich schwieriger als mit den aventurischen Unitatio geeignete Teilnehmer ausfindig zu machen... weil diese nicht nur die SF Beschwörungszirkel + die geforderte Zauberfertigkeit haben müssen, sondern auch noch in den geforderten Anspruchsbereich der zusammen gewirkten Beschwörung, jeder Teilnehmer natürlich auch noch über alle benötigten SF für die Beschwörung verfügen müssen!
Und da wo hohe Erschwernisse / extreme Kosten anfallen auch nur einen, geschweige dem mehrere erfahrene Teilnehmer zu finden, halte ich mal für ein äußerst schwieriges unterfangen...  :-\

Zitat
Im Aventurischen mag der Unitatio vielleicht mehr ermöglichen, aber im Aventurischen hat man z. B. auch keinen Fall (jedenfalls nicht gemäß DSA 4.1), wo man praktisch jeden Zauber (außer Ritualzauber) über eine Großbeschwörung in einer Art Integra-Variante sprechen kann.
In der Theori kann man, im gegensatz zu aventurischer Magie, wirklich nahe zu jeden effekt als Großbeschwörung wirken... Allen vorrausgesetzt du beherrscht den zu wirkenden Effekt als 'Formale-Beschwörung'... und da liegt dann natürlich auch wieder mal der Hund begraben.

Zitat
[...] in der Praxis nur selten anwendbar.
ja diesen Eindruck teile ich ebenfalls.  :'(

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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
« Antwort #552 am: 20. März 2018, 00:50:05 »
In der Theori kann man, im gegensatz zu aventurischer Magie, wirklich nahe zu jeden effekt als Großbeschwörung wirken... Allen vorrausgesetzt du beherrscht den zu wirkenden Effekt als 'Formale-Beschwörung'... und da liegt dann natürlich auch wieder mal der Hund begraben.
Habe ich mich da verlesen. Mir war so als stünde da, dass eine entsprechende spontane Beschwörung auch geht.

Nachschlag: Habe es nochmal nachgeschaut. Laut der 2. Auflage von MyMa auf Seite 119 reicht eine geeignete spontane Beschwörung aus.
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
« Antwort #553 am: 20. März 2018, 01:14:13 »
Zitat
Nachschlag: Habe es nochmal nachgeschaut. Laut der 2. Auflage von MyMa auf Seite 119 reicht eine geeignete spontane Beschwörung aus.
Wo hast du da bitte etwas mit 'spontane Beschwörung reicht aus' gelesen?

Das aufgeklappte Buch auf meinen Schoß sagt mir folgendens:
Zitat von:  Myranische Magie - zweite Auflage S119 -  'Die Großbeschwörung'
[...] Eine solche Großbeschwörung ist lediglich in der Formalzauberei möglich und benötigt eine profunde Kenntnis der durchzuführenden Beschwörung (ZfW 7) so wie die SF Großbeschwörung. [...]
Da steht kein Wörtchen von Spontaner Beschwörung und auch das offizielle Errata sagt genau dieses aus.
Eine Regel bei der ich schon häufiger traurig den Kopf geschüttelt habe.  Weil sich meines erachtens besonders bei der Spontanen Beschwörung eine Verritualisierung über XY Stunden gerade zu anbietet, wenn man mal gezwungen ist auf Nummer sicher gehen. :-\

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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
« Antwort #554 am: 20. März 2018, 01:17:16 »
Ah, sorry. Hatte mich tatsächlich verlesen, allerdings bei dir. Ich dachte du hast das mit dem Formalzauberzwang auf den Beschwörerzirkel bezogen. Bei dem reicht das spontane Zaubern. Bei der Großbeschwörung, da hast du recht, muss es formal sein.
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