Autor Thema: Städtebau  (Gelesen 9298 mal)

ChaoGirDja

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Re: Städtebau
« Antwort #30 am: 24. Dezember 2013, 10:45:09 »
Der Beleg gegen Dampfmaschinen ist einfach:
Gäbe es sie, dann wäre sie in UdS erwähnt ;)
Und so was wie die automatischen Tempeltore hat mit Dampfmaschinen so viel zu tun, wie Äpfel mit Birnen.
Selbe Gattung, aber doch völlig was anderes.
Die Tempeltore sind im Vergleich dazu Spielerei (wie so manch anderes, was man "modernen" Systemen in antiken Tempeln findet,oder als Unterhaltungs-Spielzeug für Reiche im Orient) und der weg von der Spielerei zu einer ernsthaft einsetzbaren Maschine, wie der Dampfmaschiene, ist ein verdammt langer. Du brauchst für deine Dampfmaschiene zwar nicht grade einen James Watt (und damit die Dampfmaschinen, die wir uns heute darunter vorstellen)... Aber einen Thomas Newcomen (Anfang 18tes Jahundert; Watt kam dann Ende des 18ten Jahunderts) durchaus (dessen Dampfmaschiene war sogar eine Pumpe, wenn auch für den Bergwerksbetrieb. Aber das sollte genügen).
Generell sprengen Dampfmaschinen als Arbeitsgerät eigentlich den Rahmen der "Edo-Phantasy", zu der ja nun auch Myranor gehört.
Selbst für Aventurien, wo wir die Zwerge haben denen so was zuzutrauen wäre (und es ein paar IG-Quellen gibt, die so was ein könnten) und wo wir durchaus bis ins spähte 17, frühe 18te Jahundert als Vorbildzeiten gehen, passen die Dinger nicht.
Und Myranor zieht seine Inspirationen aus noch viel früheren Zeiten. Wo man zwar schon die Grundlagen der erst viel späteren Maschinereie erforschte bzw. kannte. Aber Teilweise auch nicht in der Lage war, daraus mehr als nur Spielereien zu machen.

Aber ich will dich jetzt nicht davon abhalten, sie dennoch zu nutzten.
Es hat mich nur sehr irritiert, wie selbstverständlich du eine Dampfmaschinen betriebene Pumpe einsetzt. Wo doch selbst das Andeuten der Existenz von Dampfmaschinen in vergleichbaren Settings zu einem wahren Glaubenskrieg führt.
Klar wäre es Denkbar den Dampfball des Heron von Alexandria in größer zubauen, die Drehung mittels Riemen ab zu greifen und mit einer modifizierte Heronsche Orgel zu verbinden, die anstelle von Luft Wasser Pumpt...
Es ist halt nur die Frage, inwieweit das mit dem Setting als solches kompatibel ist und in wieweit das ganze wirklich Funktionieren würde (bzw. inwieweit deine Runde das überhaupt merken würde).
Denn ich denke nicht, das man das über eine einfache Riemenübertragung wird machen können. Der Ball ist im Grunde eine Turbiene und die Drehen eigentlich nur schnell, haben aber nicht viel Kraft. Also muss ein großes Getreibe dazwischen... und da geht es dann los.
Denn das braucht ein stabiles kraft schlüssiges Untersetzungsgetriebe (also aus Zahnrädern).
...

Tabuin

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Re: Städtebau
« Antwort #31 am: 24. Dezember 2013, 12:18:45 »
Solange es ausreichend Magie und Sklaven gibt, braucht es keinen Dampf. ;)

Ich würde die Schleuse durch Mulis, Sklaven oder schlicht Magie (Arcanobionik) antreiben ... Tore, Pumpen etc. Das Ganze ist dann von einem Quoran-Honoraten kontrolliert und der bezieht Maut ... Hin und wieder kommt ein Eleve oder Adeptus Minor vom Haus Quoran vorbei, wartet die Teile, die der handwerklich versierte Honorat nicht reparieren kann und holt sich den Anteil des Hauses an den Einnahmen ...
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ChaoGirDja

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Re: Städtebau
« Antwort #32 am: 24. Dezember 2013, 12:35:28 »
Jop.
Magopunk halt, anstelle von Steampunk :D
Wobei ich die Magie in Myranor an sich nicht so massiv verbreitet gesehen habe bisher...
UdS zeichnet da aus meiner Sicht ein sehr ambivalentes Bild ^^;

Aber das ist jetzt nun auch nicht das Thema :D

Finarfin

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Re: Städtebau
« Antwort #33 am: 24. Dezember 2013, 13:03:24 »
Ich habe das Ding jetzt Machinarium Pyropneumaticum genannt. Wie genau es betrieben wird, sei mal dahingestellt, Menschenopfer, um den darin gebundenen Tyakaar-Dämonen zu versorgen, sind ein ebenso denkbarer "Brennstoff" wie Kohle ... auf jeden Fall rauchen die Schlote, das Wasser wird gepumpt, und dass ein Quoran damit zu tun hat, dürfte klar sein, ob nun mit oder ohne Maggie.

ChaoGirDja

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Re: Städtebau
« Antwort #34 am: 24. Dezember 2013, 13:06:55 »
Hehe, so geht's auch :D
Wobei die Menschenopfer als Bezahlung im Imperium alles andere als in Ordnung sind.
Die Zeiten sind mit den Crysobalos ausgelaufen (im wahrsten Sinne).
Jedenfalls hab ich das in UdS so verstanden...

Finarfin

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Re: Städtebau
« Antwort #35 am: 24. Dezember 2013, 13:48:36 »
Dann gibt es einmal jährlich Hekatomben zu Ehren des Bal'Arkanz ... ich bin mir noch nicht sicher, welchen Lokalgott ich einbaue, Leuthanius oder Brazoracus, in letzterem Fall sind eh immer genug Rinder verfügbar, wenn der schon Lokalgott ist.

ChaoGirDja

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Re: Städtebau
« Antwort #36 am: 24. Dezember 2013, 13:53:43 »
Naja, an solche Überlegungen solltest du so was besser nicht hängen ^^;
Grade solche "Lokalgötter" erzeugen eine bestimmte Stimmung und Haltung. Wenn man die will, kein Ding.
Aber wen nicht...
Dann lieber "Elementarspeisung Feuer" (oder wie genau das Zauberzeichen heist). Dann hast du schön rauchende Schlote, weil man halt Feuer beständig nachliefern muss.

Finarfin

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Re: Städtebau
« Antwort #37 am: 24. Dezember 2013, 13:54:46 »

ChaoGirDja

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Re: Städtebau
« Antwort #38 am: 24. Dezember 2013, 13:56:39 »
Nice :)

Finarfin

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Re: Städtebau
« Antwort #39 am: 24. Dezember 2013, 14:03:16 »
Fehlen noch Bäume in der Landschaft und die Nekropole, dann noch Legenden, etc.

Finarfin

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Re: Städtebau
« Antwort #40 am: 25. Dezember 2013, 20:26:12 »
Necropolis Veranopoleos:

http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=efccc5-1387999395.jpg

Rechts erkennt man noch ein paar Felder, ich werde Teile der Karte mit Feldern zupflastern, wobei dann die Rinderherden zu den großen Schlachthöfen dann eben von Links hergetrieben werden (oder eh nach der Ernte, dann können die auch über den Acker stampfen, Düngemittel fallen lassen etc.).

Übrigens mache ich Braziracus zum Stadtgott, dann gibt es schöne Streitigkeiten, welcher Gott für die Arena zuständig ist.

GSandSDS

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Re: Städtebau
« Antwort #41 am: 25. Dezember 2013, 20:39:15 »
Dann gibt es einmal jährlich Hekatomben zu Ehren des Bal'Arkanz ... ich bin mir noch nicht sicher, welchen Lokalgott ich einbaue, Leuthanius oder Brazoracus, in letzterem Fall sind eh immer genug Rinder verfügbar, wenn der schon Lokalgott ist.
Ist die Arcansin-Verehrung nicht in den meisten imperialen Gebieten geächtet (weil er als gestürzter Gott gilt)? Und offensichtliche Dämonenverehrung eines Bel'Arkhanz vermutlich erst recht. Das könnte ja dann doch den Zorn der Götter erwecken, und die sollen sich ja schön aus allem möglichst raushalten. Vielleicht lässt man das einfach offen und lässt Gerüchte kursieren. :)

Frage: Wo findet man dort die einzelnen Garden, vor allem Brajan-Garde und Shinxir-Garde? Und wo werden die Leute begraben?

Brazoracus: Ui, wie unkonventionell und gewagt! Ich meine, normalerweise wird so ein Gott doch sicher eher mit eher primitiven, barbarischen Kulturen in Verbindung gebracht. ;)

Nachtrag: Okay, die Nekropole ist offenbar falsch verlinkt. :)
Zum Runterladen und Kennenlernen: Aventurien für AnfängerMyranor für Anfänger

Finarfin

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Re: Städtebau
« Antwort #42 am: 26. Dezember 2013, 08:13:52 »
Aktuell komme ich an kaum welche von meinen Myranorsachen heran, da die, weil der Schreiner, der das neue Superregal baut, über einen Monat Verspätung hatte, nun schon ewig und drei tage in kartons lagern, und ich weiß nicht, in welchem und wie weit unten, deswegen kann ich die Arkansin-Sache nicht überprüfen, meine aber, dass den Myranern nicht klar ist, dass der Gott und der Dämon identisch sind. Ist auch nicht das Zentrale, vielleicht machen die das über Feuer-Elementare o.ä.

Die Garden sind im jeweiligen Prätorium als Wachstation untergebracht, wobei die Shinxir-Garde im Norden der Stadt hinter dem Shixir-Tempel eine eigene kleine Garnison hat (immerhin sind die für die Stadtverteidigung zuständig und müssen auch die Mauern bemannen können).

Die Nekropole ist nördlich der Stadt, schön außerhalb, damit in Tausend Jahren, nach dem Untergang des Imperiums über einer Grabkammer eine Kirche ... äh Tempel für die Gebeine des dort mutmaßlich gefundenen Heiligen gebaut werden kann, um die Herum eine Stadt wächst, die die alte imperiale Stadt nicht überbaut, so dass in zweitausend Jahren dort dann ein Archäologischer Park Veranopolis (APV) entstehen kann (Ähnlichkeiten mit real existierenden Städten am Niederrhein sind rein zufällig).

Brazoracus als Stadtgott einer Stadt eines Grenzhorasiates war von mir schon lange geplant, wahlweise auch Leuthanius, weil ich Schlachthöfe und Viehherden in der Stadt will, dann noch eine riesige, schwarze Brazoracus-Statuein der Arena mit einem RIESIGEN ... äh ... Schwert (?!?!?!?), zwischen dessen Beinen die Gladiatoren einmarschieren, Schlägereien zwischen Brazoracus-Garde und Shinxir-Garde im Arenaviertel, Hjalbarden mit Hörnerhelmen, die sich mit Minotauren prügeln ... und über allem wacht ein Trodinar aus dem Hause Alantinos, der nicht weiß, ob die Beförderung zum Trodinar nicht eher als Bestrafung für ein Verbrechen war, wobei er sich nicht sicher ist, WELCHES Verbrechen aufgeflogen ist ...

Link korrigiert, wenn auch ohne Vorschaubild.