Autor Thema: Städtebau  (Gelesen 9302 mal)

GSandSDS

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 888
    • Profil anzeigen
Re: Städtebau
« Antwort #15 am: 23. Dezember 2013, 14:15:29 »
Ist es bei myranischen Städten denn üblich, dass sie so eine Manhattan-Metrik-Style-Straßenführung haben? Oder ist das jetzt einfach nur eine technische Einschränkung an dieser Stelle?
Zum Runterladen und Kennenlernen: Aventurien für AnfängerMyranor für Anfänger

ChaoGirDja

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 927
    • Profil anzeigen
Re: Städtebau
« Antwort #16 am: 23. Dezember 2013, 14:32:17 »
Ist es bei myranischen Städten denn üblich, dass sie so eine Manhattan-Metrik-Style-Straßenführung haben? Oder ist das jetzt einfach nur eine technische Einschränkung an dieser Stelle?
Die Römer und griechen waren ihrer ZEit weit voraus :p
Oder anders gesagt:
Das was für die typische amerikanischen Reisbrett-Stadtarchitektur hältst, ist viel viel älter und eigentlich noch nicht mal typisch amerkanisch...
So wurden "schon immer Städte" am Reisbrett Entworfen, soweit ich weiß sogar schon weit vor den Römer.

Um die eigentliche Frage zu beantworten:
Ja, das ist üblich. Vor allem in Städten die nicht gewachsen sind und/oder unter imperialer Kontrolle stehen (bzw. den Stiel versuchen beizubehalten, so das nicht mehr der Fall ist). Bei gewachsenen Städten hängt etwas davon ab, wie reformwütig (und fähig) die Horantes sind.
Eine Stadt praktisch ab zu Reißen und neu zu bauen, ist ein ziemlicher Kraftakt...

Edit:
@Finarfin
Womit versorgst du den Kanal eigentlich mit Wasser?
Ohne beständigen Zustrom hilft dir auch dein Ausgleichsbecken, das btw. mEn  zu klein ist für die angedachte Funktion ist*, kein Stück.
Und der müsste bei der Kanalbreite schon von einem recht kompetenten Fluss stammen (bzw. aus entsprechend dimensionierten Aquädukten / arcanomechanischen Wasserhebern [was ziemlich cool wäre :D Aber Sklaven gehen natürlich auch :) ).
Wobei mir auffällt, das du von einem Hebewerk sprichst und zeitgleich von einem Ausgleichsbecken...
Hebewerke brauchen peer Deffinition so etwas nicht... Das Verwirrt mich grade.

*es müsste mindestens 3mal so groß wie das zu flutende Becken sein, um die diese Funktion zu erfüllen. Ansonsten treffen sich beide Becken, wenn sie gleich groß sind, bei der Halbzeit ^^; Und selbst bei dreifacher Größe landet man bei 2/3 des Füllstandes [pie mal Daumen].
Deswegen würde ich, wenn die Wassermenge ein Problem werden kann, das obere Hafenbecken als "Vorfluter" missbrauchen. Wenn das so um den Faktor 10 mehr Wasser fast als das die Schleuse, merkt man nicht viel von einem Geöffneten Fluter.

Finarfin

  • Jr. Member
  • **
  • Beiträge: 89
  • Geschlecht: Männlich
    • Profil anzeigen
Re: Städtebau
« Antwort #17 am: 23. Dezember 2013, 15:03:31 »
Die Grundversorgung läuft über das Hafenbecken, mit dem Der Kanal ja verbunden ist. Aus dem Thalassion strömt dann das Wasser nach.
Das Ausgleichsbecken stelle ich mir v.a. höher vor als das Durchfahrtbecken, damit eben genug Wasser einströmen kann. Sind beide Becken gleich hoch, erreicht man ja niemals den vollen Wasserstand, da auch das Ausgleichsbecken mit dem Wasserstand sinkt.
Aber zur Stabilität der Außenwand sollte ich noch eine oder zwei Höhenlinien einzeichnen, damit quasi so das Becken gegen den Wandbruch gesichert ist. Hmmmm, die Zwischenwand müsste ich dann magisch verstärken, oder doch den Kanal neu zeichnen ...

Zum Manhatten-Style:
Wie man am Nerenith sieht, gehen auch schiefe Straßen mit spitzen Winkeln. Aber es dauert nur länger zu zeichnen.

ChaoGirDja

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 927
    • Profil anzeigen
Re: Städtebau
« Antwort #18 am: 23. Dezember 2013, 16:02:25 »
Also hast du wirklich eine Schleuse und kein Hebewerk?
Nur um sicher zu gehen.
Und was das höhere Becken angeht... Ändert sich nicht viel. Das Fassungsvermögen muss erblich größer sein, als das des Schleusenbeckens.
Selbst wenn es nur unterstützen soll. Denn offenbar reicht der Durchfluss vom Hafenbecken durch den Kanal ja nicht...
Wobei es ehrlich gesagt einfacher wäre einen größeren Kanal zu bauen, oder zusätzliche Aquädukte (auf dem Bodenniveau des unteren Kanals! Quasie Druckleitungen) die den Kanal unterstützen, als ein zusätzliches Ausgleichbecken zu bauen.
Btw. lassen sich auch Ausgleichsbecken mittels solches "Durckleitungen" mit der Schleuse verbinden.

Btw... Wenn soll der untere Kanal tiefer als der Thalison liegen? Muss er ja, denn sonst in das Vorfluter-Becken kein Wasser aus ihm ein ^^;

Finarfin

  • Jr. Member
  • **
  • Beiträge: 89
  • Geschlecht: Männlich
    • Profil anzeigen
Re: Städtebau
« Antwort #19 am: 23. Dezember 2013, 16:28:49 »
o.k., falscher Begriff, dann Schleuse.

Ich verstehe nicht, wieso der Kanal nicht ausreicht: Wasser strebt von alleine danach, eine einheitliche Oberfläche auf einem Niveau zu erreichen. Wenn ich Wasser aus dem Kanal ins Vorfluterbecken pumpe, sinkt ja der Wasserspiegel im Kanal und damit auf ein Niveau unterhalb des Hafenbeckens und damit des Thalassions. Also fließt das Wasser automatisch aus dem Thalassion durch das Hafenbecken in den Kanal nach.

Hier das neue Bild:


Finarfin

  • Jr. Member
  • **
  • Beiträge: 89
  • Geschlecht: Männlich
    • Profil anzeigen
Re: Städtebau
« Antwort #20 am: 23. Dezember 2013, 16:43:20 »
So, von der Seite gedacht:


(Nicht maßstabsgetreu)

Und hier einmal die Gesamtübersicht:


ChaoGirDja

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 927
    • Profil anzeigen
Re: Städtebau
« Antwort #21 am: 23. Dezember 2013, 17:01:49 »
Du hast gesagt das der Durchfluss im Kanal nicht ausreicht ;)
Denn wenn er Ausreichen würde, könntest du dir die Spielerei mit dem Vorfluter sparen.
Denn dann läuft das Wasser von ganz alleine dahin wo es hin soll.
Nur wenn der Durchfluss nicht Ausreicht und man deswegen sehr lange warten müsste bis das jeweilige Niveau erreicht ist, bzw. ein Ablassen der Schleuse eine kleine lokale Flut auslösen würde, dann braucht man solche Vorfluter, die man obendrein durch Pumpen beim ablassen Auffüllt (um die Flut in einem 3ten Becken ab zu fangen und dann wieder nach oben zu Pumpen. Den Kanal ausbauen is bedeutend einfacher und billiger [auf Dauer zumindest]).
Eine andere Version die einen solchen Vorfluter benötigt ist, wenn der Hafen der höher liegenden Stadt nur von einem verhältnismäßig kleinen Fluss geflutet wird. In dem Fall würde ein füllen der Schleuse zu einem, potentiell Problemantieschen, absinken des Niveaus im Hafen über eine längere Zeit führen. Hier kann es Sinn machen einen Vorfluter in der Schleuse ein zubauen der das Wasser für die Schleuse enthält. Das macht aber nur dann Sinn, wenn man wirklich keinen anderen Fluss anzapfen kann. In dem Moment wo das geht, braucht es keinen Vorfluter mehr.
Und für den Fall das es nicht geht, ist dein Becken einfach viel zu klein.
Aber bei der Größe die man dazu bräuchte, kann man den Vorfluter auch gleich als Hafen auslegen. Außer eben, der Durchfluss aus dem Hafenbecken heraus reicht nicht aus um in sinnvoller Geschwindigkeit die Schleuse zu füllen und man kann den Kanal nicht größer Bauen. Oder man kann das Hafenbecken nicht größer bauen, damit es die nötige Masse fassen kann.
Das sind die einzigen Gründe warum es so ein Becken braucht.
Einen anderen gibt es nicht (außer: Ich will es aber).

Und der Grund warum es nicht Reicht das Becken so groß zu machen wie die Schleuse und es höher zu setzten:
Wie lange sollen denn die Schiffe zwischen 2 Hebelvorgängen warten?
Selbst mit den heutigen Turbopumpen, die wirklich enorme Menge innerhalb kürzester Zeit an Wasser transportieren können, ist wäre das selbst mit der doppelten Füllmenge nicht machbar. Einfach weil das Hochpumpen viel länger dauert, als der Abstand zwischen 2 Hebungen beträgt. Und etwa die Hälfte dieser Differenz muss das Becken schon fassen können. Denn selbst wenn die ganze Nacht gepumpt wird, wird man kaum über einen "Pumpenvorspung" von zwei Schleusenfüllung hinaus kommen. Und das Polster braucht es schon alleine für etwaiige Zwischenfälle...
Und je nach größe der Schleuse, reden wir durchaus über einen kleine See...

Edit:
Nach einem Blick auf die2te Karte:
Jetzt weiß ich, wieso du was von Schiffshebewerk gesagt hast...
Wenn ich das Richtig sehe, dann hat deine Stadt keinen natürlichen Wasserzufluss. Der komplette Stadt-Hafen muss also künstlich Geflutet werden. Und damit verbiet sich automatisch eine Schleuse. Der Wasserverbrauch einer solchen, neben der des Hafen selbst, könnte man selbst in Myranor nur mit Arcanomechanicken der alten Decken.
Was du brauchst, ist wirklich ein Schiffshebewerk: Einen Aufzug für Schiffe.
So was gibt es in Myranor btw. bereits, ist von daher idT kein Problem (der große Dregomyr-Kanal iirc hat sogar mehre davon).
Denn bereits um den Hafen mit Wasser gefüllt zu halten, sind viele Pumpen notwendig (in der Gegend stehen sicher etliche Windmühlen  :D). Aber dann auch noch eine Schleuse laufen zu lassen, ohne den Hafen aus zu trocknen... Nur ein hightphantasy-Welt denkbar, wo mit mitteles Elementare den Fluss auch mal Bergauf fließen lassen kann. Und das sprengt dann doch den Ramen von Myranor ^^;
Mit einem Schiffshebewerk hat man schon Ausreichend viel zu Pumpen (denn Dicht sind die auch nicht und das wäre auch nicht im Sinne des Hafens).
Btw. klingt das ganze verdammt nach eine, noch obendrein sehr reichen, Hauptstadt ^^; Sonst könnten die sich kaum leisten so was hoch zu ziehen.
Bereits den Hafen künstlich zu fluten ist ein enormer Aufwand. Und ein Schiffshebwerk ein "mechanisches Wunder" (tatsächlich reich ein Käfermoter dafür :D ) und entsprechend teuer.

Finarfin

  • Jr. Member
  • **
  • Beiträge: 89
  • Geschlecht: Männlich
    • Profil anzeigen
Re: Städtebau
« Antwort #22 am: 23. Dezember 2013, 17:16:22 »
Du hast gesagt das der Durchfluss im Kanal nicht ausreicht ;)

Echt? Muss ein Missverständnis sein.

Zitat
Und der Grund warum es nicht Reicht das Becken so groß zu machen wie die Schleuse und es höher zu setzten:
Wie lange sollen denn die Schiffe zwischen 2 Hebelvorgängen warten?

Deswegen das zweite Becken: Die Pumpen laufen durchgängig Tag und Nacht und füllen das zweite, obere Becken. Wenn dann ein Schiff nach oben gehoben werden muss, kann man ein hinreichend großes Fenster in der Trennmauer öffnen und das Durchfahrtbecken fließt voll. Ist nur die Frage, wieviel Wasser man pro Minute reinlaufen lassen kann, ohne das wartende Schiff im Becken zum Kentern zu bringen.

Vermutlich ist der Begriff "Vorfluter" falsch, vielleicht sollte man Reservebecken sagen.

ChaoGirDja

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 927
    • Profil anzeigen
Re: Städtebau
« Antwort #23 am: 23. Dezember 2013, 17:32:44 »
Die Pumpen laufen durchgängig und füllen das zweite Becken. Wenn dann ein Schiff nach oben gehoben werden muss, kann man ein hinreichend großes Fenster in der Trennmauer öffnen und das Durchfahrtbecken fließt voll.
Wie gesagt:
Der Hacken ist die realisierbare Pumpleistung. Wenn du 10 Schiffe am Tag heben willst, aber nur für eine Schleuse am Tag Wasser Pumpen kannst (vielleicht auch 2... Je nach Aufwand und Magie Einsatz)... Da brauchst du ein einen ziemlich großen Wasserspeicher.
Gut, das ist jetzt überzogen... Es werden kaum mehr als 2 Hebungen am Tag sein. Und wenn man innerhalb von 24h diese beiden gehoben bekommt, ist alles IO.
Aber Pump diese 2 Schleusenfüllungen erstmal innerhalb von 24h hoch. Das sind hunderttausende an kubikmetern Wasser. Das ist so viel Wasser, das könnte die Stadt wahrscheinlich nicht mal innerhalb eines Jahres verbrauchen wenn alle extrem verschwenderisch damit sind.
Und das sind dann nur 2 Hebungen am Tag. Gut, das sollte den normalen Warenstrom bereits erheblich entlasten (drum macht man das ja)...
Aber ganz ehrlich:
Außer aus Prestige, würde wohl niemand so was machen. Ein 2ter Hafen unterhalb der Stadt und eine Schienenstrang noch oben, angetrieben von vielen Ochsen (oder sogar arkanomechanisch) sind viel viel einfacher um zu setzten und auch viel viel billiger.
Und, wenn arcanomechanisch betreiben, mindestens genauso Prestigeträchtig.

Gucke dir aber bitte noch mein 2tes Edith an.
Denn du hast ein ganz anderes und viel schwerwiegenderes Problem (mEn).


Ist nur die Frage, wieviel Wasser man pro Minute reinlaufen lassen kann, ohne das wartende Schiff im Becken zum Kentern zu bringen.
Wenn das Wasser von Unten kommt, besteht das Problem nicht ;)
Drum haben ja alle Schleusen, auch die sehr alten, ihre Öffnungen am unteren Beckenrand. Und zwar in den Schleusentüren. Dadurch entsteht eine Strömung auf den stabilsten Teil des Schiffes (Den Bug, wenn auch solang, wie sich der auf Höhe der öffnungen befindet. Dannach ist er drunter und egal.Umgekehrt gilt das ganze für den Sog), der es noch zusätzlich in der Mitte des Beckens hält. Man muss das Schiff "nur" gegen die Strömung sichern. Beim Ablassen natürlich anderesherum.
Das ist ja das schöne an Schleusen :)
Wenn man es schafft, das Wasser direkt von unten kommen zu lassen (also aus dem Boden)... Dann kann man sich theoterisch sogar das Sichern ganz sparen. Aber das ist sehr schwer zu realisieren und auch unnötig.

Finarfin

  • Jr. Member
  • **
  • Beiträge: 89
  • Geschlecht: Männlich
    • Profil anzeigen
Re: Städtebau
« Antwort #24 am: 23. Dezember 2013, 18:00:50 »
Also brauche ich noch irgendeinen Fluss, der an der Stadt vorbeifließt, damit ich den oberen Hafen gefüllt bekomme, dann sollte auch das Reservebecken zu füllen ncht so das Problem sein ...

Ich habe die Stadt ja nur deswegen so konzipiert, weil UdS das nahelegt:Die Stadt liegt meist weiter oben im Landesinneren und wird nur mit einem Kanal mit dem Seehafen verbunden.

Da fiel mir sofort das Problem mit dem Höhenunterschied auf und wollte es mit dieser Schleuse beheben.

Also noch irgendwo einen größeren Bach einbauen, zu klein, um befahren zu werden, aber groß genug, um die Wasserversorgung der Wasserwege zu sichern.

Ich gehe übrigens von nur einer Hebung pro Tag aus, vermutlich mit festen Linien und freie Händler landen nur im Seehafen an.

Finarfin

  • Jr. Member
  • **
  • Beiträge: 89
  • Geschlecht: Männlich
    • Profil anzeigen
Re: Städtebau
« Antwort #25 am: 23. Dezember 2013, 18:08:59 »
So, ein Bach fließt jetzt zum Schleusenkonstruktdingsbums (was immer das auch sein mag), der untere Kanal ist effektiv das alte Flussbett, erweitert ...


Finarfin

  • Jr. Member
  • **
  • Beiträge: 89
  • Geschlecht: Männlich
    • Profil anzeigen
Re: Städtebau
« Antwort #26 am: 23. Dezember 2013, 19:41:46 »
Ich werde wohl das Durchfahrtbecken kleiner machen, nur kanalbreit, dann reduziert sich die Wassermenge deutlich.
Wenn nur ausdrückliche Kanalschiffe den Kanal auf festen Linien befahren, kann man Kanaltiefe und Tiefgang der Schiffe auf einander abstimmen und so mit flachen Schiffen einen flachen Kanal befahren, reduziert abermals die Wassermenge.

Dann ist noch die Frage, über wie viele Höhenmeter wir hier reden. Zwei Höhenlinien habe ich eingezeichnet. Wäre es realistisch, wenn eine Linie für 2 Schritt steht, wir also vier Meter überwinden müssen.

200 m lang, 20 breit (Kanalbreite), vier Höhenunterschied, wären 16.000 Kubikmeter Wasser für einmal anheben. Mache ich das Becken kleiner, nur so lang wie ein Schiff, z. B. 50 Meter, wären wir bei 4.000 Kubikmeter.

Ich werde mich aber auch mal über Hebewerke informieren …

EDITH:
Die Pumpwerke im Wasserschloss Nymphenburg schaffen 55l/sec, das sind über 4000 Kubikmeter ... etwas größer, und die schaffen das mehrmals am Tag.
Das dampfgetriebene Pumpwerk De Cruquius in den Niederlanden (Baujahr 1849) schafft 320m³ pro Minute, macht 460 800 m³ am Tag ... klingt also machbar.

Aber das Durchfahrtbecken breiter zu machen als den Kanal, war eine Schnappsidee.

Finarfin

  • Jr. Member
  • **
  • Beiträge: 89
  • Geschlecht: Männlich
    • Profil anzeigen
Re: Städtebau
« Antwort #27 am: 23. Dezember 2013, 20:56:31 »
So, das dampfgetriebene Pumpwerk Veranopolis steht an der Schleude, wird sicherlich ausreichend pumpen, um das Durchfahrtbecken mehrmals zu füllen. Braucht natürlich auch viel Kohle oder zwecks Tyakaar-Dämon-Bezahlung das eine oder andere Menschenopfer (dürfte billiger sein als Kohle).

Ich habe noch ein Zwischenschleusentor eingerichtet, damit nicht das gesamte Durchfahrtbecken gefüllt werden muss, wenn nur ein Schiff zur Stadt will, so aber können sicherlich noch 3-4 Schiffe gleichzeitig befördert werden.


ChaoGirDja

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 927
    • Profil anzeigen
Re: Städtebau
« Antwort #28 am: 23. Dezember 2013, 21:11:30 »
Also brauche ich noch irgendeinen Fluss, der an der Stadt vorbeifließt, damit ich den oberen Hafen gefüllt bekomme, dann sollte auch das Reservebecken zu füllen ncht so das Problem sein ...
Dann brauchst du es vor allem nicht mehr :D
Aber als Ausgleich für Pegeltiefs is es vielleicht dennoch nicht doof. Dann aber als Teich angelegt, dann hat man doppelten nutzten (Fischzucht).
Je nachdem wie man es macht zumindest.
In deiner Zeichnung ist der Fluss jedenfalls überflüssig, da Wasser nun mal nicht Bergauf fließt und Hochpumpen kannst du auch  aus dem Kanal.
Denn das ist das eigentliche Problem deiner Stadt:
Es gibt keinen größeren Wasserzulauf in die Stadt.

Ich habe die Stadt ja nur deswegen so konzipiert, weil UdS das nahelegt:Die Stadt liegt meist weiter oben im Landesinneren und wird nur mit einem Kanal mit dem Seehafen verbunden.

Da viel mir sofort das Problem mit dem Höhenunterschied auf und wollte es mit dieser Schleuse beheben.
Is ja auch kein Problem. Solange es genügend Wasser gibt :)
Es muss zumindest ausreichend Flusswasser da sein, um das Hafenbecken der Stadt mit Wasser zu füllen.
Alternativ kann das Hafenbecken der Stadt auch einfach entsprechend Tief liegen. Mit Kränen ist das auch kein Problem.

.oo(Warum fällt mir so was immer erst Spähter ein?)

Was den Rest angeht:
Ja, das ganze deutlich runtergeschraubt, mit eher flachen Kanal und Dampfpumpe macht alles schon realistischer :D
Denk aber daran, das in deiner ZEichnung die STadt auf einem Hügelliegt und du somit das Hafenbecken und den Kanal von Schleuse zum Becken fluten musst und auch noch für einen gewissen Abfluss sorgen musst...
Deine Stadt hat keinen Fluss und keine Aquedukte die  das erledigen könnten. Letztere ließen sich aber natürlich noch einzeichnen. 2 oder 3 große Adeueduckte aus dem Bergen im Hinterland sollten reichen um ausreichend Wasser für Hafen und Kanal (hier muss ja letlzich nur für eine Strömung gesorgt und der Verlust durch diverses Ausgeglichen werden) nicht aber für die Schleuse, heran zu schaffen.
Packt dann noch die Schleuse näher an die Stadt (praktisch Unmittelbar davor), das reduziert die Masse an Wasser die man von der Stadt aus in den Kanal drücken muss.

Nur ne Frage am Rande:
Dampfmaschienen offizell, oder in eurer Runde da?
Ich kann mich grade nämlich nicht an entsprechendes offiziell Erinnern...

Edit:
Achso, zu den Höhenmeter:
Für 4 Meter Unterschied würde man sich die Mühe wohl kaum machen.
Das ist eine Höhe, die man Problemlos mit einem größeren Kran bewältigen kann. Dann liegen die Schiffe halt 4 Meter unter den Anlegern (oder die Anleger 4 Meter unter der Stadt). Das ist kein Problem und billig machbar.
Ne, ich denke das du mit unter 10 Metern gesamt Differenz nicht Weg kommst (als 5 Meter je Linie). 10 Meter sind schon weit genug, um damit die Aufladegeschwindigkeit erheblich zu Reduzieren und so eine Schleuse Interessant werden lassen.

Finarfin

  • Jr. Member
  • **
  • Beiträge: 89
  • Geschlecht: Männlich
    • Profil anzeigen
Re: Städtebau
« Antwort #29 am: 23. Dezember 2013, 21:59:55 »
Also, ich habe die Schleusenanlage näher an die Stadt gerückt. Macht zwar eine Abenteueridee kaputt, dass man auf einer eigentlich sicheren und kurzen Strecke überraschend festsitzt und ... Naja, Plausibilität geht vor Plot!

Die Aquädukte kommen noch. Ich habe mich noch nicht ganz entschieden, wo genau die Stadt liegen sollen (ich schwanke noch zwischen Cranarenius und Mayenios), so dass ich damit warte, bis ich die Horasiats- und die Provinzkarte gezeichnet habe, einfach damit diese Dinger auf der richrigen Bahn sind (und der Schattenwurf der Aquädukte macht mir noch Sorgen, da würde ich gerne die Bögen erkennen, aber die automatikschatten richten sich stets nach dem Umriss aus der Vogelperspektive).



5 Höhenmeter pro Linie sind gut, das macht den Berg, auf dem die Festung des Trodinars sitzt, umso gewaltiger.

EDITH:
Da es Dampfmaschinen schon in der Antike gab (die dampfgetriebenen Tempeltore, die sich immer öffneten, wenn man auf dem Altar ein Opfer verbrannt hat), habe ich mir da keine Gedanken gemacht. Zur Not muss eben das arkanomechanische Pendant dazu herhalten, aber da es in Myranor Schießpulver gibt, will ich erst den Beleg sehen, dass die Dampfkraft in Myranor NICHT nutzbar ist, um sie als nicht nutzbar anzusehen.