Autor Thema: Regelfragen  (Gelesen 9452 mal)

Swafnir

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Regelfragen
« am: 06. Januar 2013, 10:34:19 »
Ich denke ein Thread mit allgemeinen Regelfragen tut dem Forum hier ganz gut.


Mir ist aufgefallen: Auf Seite 286 werden die Werte von Beorn angegeben. Nun steht da dass er immer in Bärengestalt zum Kampf auftaucht. Und bei Waffenfertigkeiten steht dann nur der Holzhammer. Kein Biss, keine Klauen, nichts. Da ich mir nicht vorstellen kann, dass er als Bär einen Holzhammer nutzt, stellt sich nun die Frage: Wie sind denn seine Kampfwerte als Bär? Was steht in der englischen Ausgabe?


Des weitern kam in meiner Runde die Frage auf, wie es mit dem Kampf vom Pferd aussieht. Gibt es da Regeln?

Robeck

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Re: Regelfragen
« Antwort #1 am: 11. Januar 2013, 06:35:19 »
Hallo! Im englischen Regelwerk steht der Begriff "Maul", also "übel zurichten", oder "zerfleischen", was wohl sehr passend für Beorn ist. Holzhammer bezieht sich wohl darauf, was für eine Kraft hinter seinem Angriff steckt. Ist wohl unglücklich übersetzt.

Und Regeln für den berittenen Kampf gibt es noch nicht, aber im Cubicle Forum habe ich da mal ein paar gesehen, welche von Fans erstellt wurden.

Gruß, Robin

Tobold Rumpel

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Hobbits und Rüstung/Schilde
« Antwort #2 am: 05. März 2013, 16:12:48 »
Menschen und Elfen sind einfach größer als Hobbits, Zwerge einfach breiter. Für alle außer den Halblingen ist es also mehr oder weniger klar, dass ihre Rüstungen wohl alle ungefähr gleich schwer sind. Ähnliches dürfte wohl auch für die den Schutz durch Schilde gelten.

Da ich lange Midgard gespielt habe, schießt es mir da durch den Kopf, dass die Regeln dort diesbezüglich eigentlich ganz sinnvoll waren:

Menschen/Elben und ähnlich große Völker tragen sozusagen Rüstungen mit normalem Gewicht (wie in den Regeln), Zwerge wegen ihrer geringeren Größe nur zu 3/4 dessen, Hobbits sogar nur die Hälfte (weil sie eben weniger wiegen). So eine Regelung finde ich eigentlich auch bei DER sinnvoll.

Bei den Schilden mache ich mir da ähnliche Gedanken: Ein Buckler ist doch für einen Halbling eigentlich bzgl. seines Schutzes einem Schild, ein Schild einem großen Schild entsprechend.

Wie bewertet ihr dass?

Robeck

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Re: Regelfragen
« Antwort #3 am: 10. März 2013, 08:37:43 »
Hallo!

Ich glaube nicht, dass solche Regelungen bei DER angebracht wären. Es ist einfach ein relativ abstraktes System, welches ohne konkrete Details, wie Gewicht, auskommt. Die Belastung ist nunmal immer relativ zum Charakter zu sehen, immerhin sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Völkern ebenfalls eher gering, also was ihre Werte betrifft.

Mit den Schilden sehe ich es ähnlich, die Sachen sind unterschiedlich groß, speziell für den Charakter gemacht, und schützen den Charakter dann eben so, wie der Gegenstand es machen sollte.

Wie gesagt, DER ist einfach ein sehr abstraktes System, bei welchem unnötiger Realismus nur den Spaß verdirbt.
Also zumindest meiner Meinung nach.

Gruß, Robin

Tobold Rumpel

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Re: Regelfragen
« Antwort #4 am: 11. März 2013, 10:32:53 »
@Robeck: Danke. Irgendwie habe ich mir das auch so gedacht. Und wenn ich genau darüber nachdenke passt es auch.

Tobold Rumpel

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mehr und mehr Fragen
« Antwort #5 am: 11. März 2013, 11:01:30 »
Ich habe noch ein paar Verständnisfragen:

1.) Ansehen: Wird das Ansehen immer nur bei der Toleranz berücksichtigt, wenn man sich mit Leuten seines eigenen Volkes in einer Begegnung auseinandersetzt?

2.) Gönner: Mir ist noch nicht so ganz klar, wer jetzt regeltechnisch alles als Gönner bezeichnet wird. Sind das nur die jeweiligen "Anführer" der Völker (Bard, Beorn, Bilbo, Dain, Radagast, Thranduil)? Oder kann theoretisch jeder ein Gönner sein (z.B. eben Gloin als Auftraggeber aus dem Einstiegsabenteuer des Grundregelwerks)?

3.) Zuflucht und zu Hause: Der regeltechnische Unterschied ist ja, dass man in der Zuflucht 2 Würfe zum Abbau der Schattenpunkte, im zu Hause (was ja auch ein Heimatdorf oder ein einzelnes Gehöft sein könnte) nur 1 Wurf bekommt.
(Vielleicht habe ich es ja überlesen, aber das einzige woran ich mich gerade erinnere ist eine Passage aus dem Grundregelwerk, in der steht sinngemäß folgendes:) "Jeder Ort kann zu einer Zuflucht werden." Ist das so, welche Orte sind dafür möglich? Ich dachte immer dafür kämen nur die Orte auf der Karte (Esgaroth, Thal, Einsamer Berg, Thanduils Hallen, Bruchtal, Rhosgobel, Waldmenschenstadt, Berghall, Waldhall) in Frage.
Muss dafür das z.B. ein Ort (z.B. Thal) eine Zuflucht wird man zwingend dessen Oberhaupt (z.B. König Bare) als Gönner gewinnen?

4.) Verlängerte Probe: Ich denke dass ich es richtig verstanden habe, aber ich frage lieber noch mal nach. Wenn eine verlängerte Probe ansteht heißt das doch, dass alle Proben gelingen müssen. Gelingt eine nicht, war man eben nicht erfolgreich (Folge: Konsequenzen). Sonst könnte man ja so oft würfeln, bis es klappt.


So ich hoffe mir kann hier jemand Klarheit verschaffen.

MfG Tobold Rumpel

Tobold Rumpel

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und noch eine Frage mehr
« Antwort #6 am: 16. März 2013, 13:17:17 »
Vorteil Hobbit: Kleines Volk

"[...] außerhalb des Kampfes das Merkmal Klein, und du kannst es jederzeit mit den üblichen Regeln zu Merkmalen nutzen (Details im Kapitel Merkmale)."

Im Kapitel zu den Merkmalen gibt es keine Beschreibung von Klein. Was soll Klein als Vorteil bringen? Alle Hobbits sind doch klein (sind also z.B. die Einzigen, die sich durch kleine Tunnel bewegen können, die für die anderen Völker eben zu groß sind u.ä.

Ich könnte mir auch vorstellen (was wiederum auf die geringen Größe aller Hobbit zurückzuführen ist und nicht auf Ein Merkmal Klein über den Vorteil Kleines Volk), dass Hobbits in beengten Verhältnissen, die anderen Völkern einen Mali im Kampf geben eben nicht zwangsweise auch schon behindert sein müssen.

Tobold Rumpel

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noch mehr Fragen
« Antwort #7 am: 18. März 2013, 22:32:28 »
1) Bei der Beschreibung bzgl. der Einsetzbarkeit des Waldelbenvorteils Schattenbann steht gegen "Diener des Feindes". Wer fällt den alles unter diesen Ausdruck "Diener des Feindes"?

2) Wie kann ich als Spielleiter den Hass-/Hoffnungswert meiner Speilleitercharaktere bestimmten?

3) Wie kann ich als Spielleiter den Abwehrwert meiner Speilleitercharaktere bestimmten?

Swafnir

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Re: Regelfragen
« Antwort #8 am: 20. März 2013, 16:15:44 »
Hi Tobold,

ich hab die Sachen jetzt nicht im Kopf. ich werd die daheim mal naschlagen und mich bis Sonntag noch mal melden (falls bis dahin keiner schneller war).

Der Abwehrwert der Spielleitercharaktere ergibt sich genau so wie bei den SCs. Um sie dann zu treffen musst du die Kampfhaltung des SCs nehmen und dann den individuellen Abwehrwert des Gegener dazu addieren.

Tobold Rumpel

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Re: Regelfragen
« Antwort #9 am: 20. März 2013, 20:10:10 »
@ Swafnir: Die Frage ist, ob ich irgendwie auf den individuellen Abwehrwert eines SL-Charakters kommen? Das einzige was mit bisher beim losen überfliegen aufgefallen ist, dass normale Figuren (Völker des Westens) einen individuellen Abwehrwert entsprechen ihrer Attributsstufe haben, oder noch um 1 erhöht.

Robeck

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Re: Regelfragen
« Antwort #10 am: 23. März 2013, 14:54:48 »
Hallo!

Gerade schaue ich mal wieder HDR1 und stöbere dabei im DER Buch, und bei dieser Gelegenheit möchte ich versuchen einige deiner Fragen zu klären, auch wenn ich mir nicht ganz sicher bin, ob ich dir bei allem helfen kann.

Fangen wir an...

1.) Ansehen wird tatsächlich nur dann bei der Berechnung der Toleranz angewandt, wenn man es mit Mitgliedern der eigenen Kultur zu tun hat. Im Cubicle Forum wurde klar gestellt, dass der gute Ruf, welcher Charakteren voraus eilt, sich in seinen Taten wiederspiegelt, also in seiner Weisheit und seinem Heldenmut.

2.) Theoretisch könnte jeder NSC ein Gönner sein, allerdings sollten es immer Charaktere sein, welche einen großen Einfluss auf ihre Umwelt haben. Immerhin sollte er wichtig sein, den Charakteren Hinweise geben, oder sie regelmäßig auf große Abenteuerfahrt schicken. Auf die meisten nSC trifft dies nicht zu. Gloin z.B. schickt die SC zwar in ein Abenteuer, aber danach ist er eher unwichtig, und die Wahrscheinlichkeit, dass er weitere Abenteuer liefern kann, ist eher gering, oder wirkt schnell unglaubwürdig.

3.) Ähnlich verhält es sich mit Zufluchten. Theoretisch könnte jeder Ort zur Zuflucht der Helden werden, aber es muss halt auch Sinn machen, immerhin muss man eine gesamte Gefährtenphase aufwenden, um eine Zuflucht einzurichten, wertvolle Zeit, welche man nutzen könnte, um Schattenpunkte abzubauen, oder ähnliches.

4.) Verlängerte Proben sind in fast jedem System so eine Sache. Bei DER ist es sogar noch schwammiger formuliert, als in anderen Spielen. In den Regeln gibt es keine konkrete Aussage darüber, wie viele Würfe gemacht werden dürfen. In sozialen Situationen zählen Fehlschläge gegen die Toleranz und in anderen Situationen könnte der Zeitfaktor hinzugezogen werden. Sprich, die Gruppe hat nur eine bestimmte Zeit um eine verlängerte probe zu bestehen, und jeder wurf verbraucht davon eine gewisse Menge. Bestimmte Situationen könnten auch verlangen, dass alle Würfe bestanden werden, z.B. wenn der Charakter auf einem dünnen Seil, über eine lange Schlucht balancieren muss. Als Spielleiter sollte man die Regeln so auslegen, wie es die aktuelle Situation verlangt.

5.) Zwar sind alle Hobbits von Natur aus klein, aber nur diejenigen mit dem Vorteil Kleines Volk haben dadurch einen Regeltechnischen Vorteil. Stell es dir ähnlich vor, wie mit den Schilden, etc. Es ist halt ein abstraktes System. Und in der Regelstelle steht auch nicht, dass das Merkmal "Klein" beschrieben ist, sondern lediglich, dass man die entsprechenden Regeln anwenden kann, sprich, Abenteuerpunkte, automatische Erfolge, etc, wenn der Charakter, in der aktuellen Situation, Vorteile dadurch hat, dass er klein ist.
Demnach trifft dein Beispiel mit dem nicht-Malus in beengten Verhältnissen auch nicht zu, aber der Charakter könnte sich, z.B., durch eine schmale Öffnung quetschen, während alle anderen Charaktere auf Athletik würfeln müßten.

6.) Als Diener des Feindes würde ich jedes Wesen sehen, welches aktiv Sauron dient, also Orks, Waarge, etc., während z.B. Dunländer Wegelagerer im dienste Sarumans definitiv nicht dazu gehoren würden, ebenso wie Spinnen des Düsterwaldes, bei denen es sogar bei der Beschreibung dabeisteht.

7.) Feste Regeln für Hass & Hoffnung gibt es nicht. Ein Richtwert stellt vielleicht die Attributsstufe dar, aber richtig verläßlich ist dies nicht. Bei wichtigen Persönlichkeiten ist Hass höher als die Stufe, bei unwichtigen liegt dieser niedriger. Auch hier sollte der Spielleiter nach eigenem Ermessen handeln. Das selbe gilt auch für den Abwehrwert.

Tobold Rumpel

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Regelfrage Erschöpfungsproben
« Antwort #11 am: 26. April 2013, 21:30:36 »
@ Robeck: Vielen Dank für deine Mühen zur Beantwortung meiner Regelfragen. Jetzt ist es für mich doch etwas klarer.

Ich habe aber gleich noch eine Frage bzgl. der Erschöpfungsproben:

Im Regelbuch/ERRATA steht, eine misslungene Erschöpfungsprobe zöge eine Erhöhung des Erschöpfungswertes um den Wert der jeweiligen (Winter- oder Sommer-) Ausrüstung nach sich.

Frage dazu: Addieren sich mehrere Fehler durch Erschöpfungsproben auf oder gilt die Erhöhung um den Belastungswert der Ausrüstung nur einmalig? Oder ist das auch im ERRATA unverständlich formuliert und bedeutet eigentlich, dass die aktuelle Ausdauer des Helden sich um den Wert der Winter-/Sommer-Ausrüstung pro Misslungener Probe verringert (also um 1 oder 2 Punkte)?

weitere Frage: Laut Buch hat man ja die Belastung durch die Sommer-/Winter-Ausrüstung auf der Erschöpfungswert anzurechnen, außer man nutzt Pferd oder Boot. Das gilt auf jeden Fall für die Phase einer Reise, wie sieht es aber am Ort des Abenteuers aus? Ist hier auch immer der entsprechende Belastungswert auf die Erschöpfungsschwelle anzurechnen (oder gilt das nur für die Reisephase)?

weitere Frage: Kommt es auf der Reise zu einer Gefährlichen Episode oder unterbricht eine Abenteuerphase mehrere Reisephasen, müsste ja ein Held im Rahmen seiner Möglichkeiten die Chance haben seine Ausdauer "aufzufrischen" - gibt es diese Möglichkeit?

weitere Frage: Während einer Reise-Episode, sollen die Helden keine Ausdauer regenerieren können (durch z.B. Schlaf, Ausruhen, Anwenden von Vorteilen)? Oder?

helghast

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Re: Regelfragen
« Antwort #12 am: 27. April 2013, 18:59:43 »
Hallo Tobold,

 zu Deinen Fragen:

1.Ja mehrere Fehler addieren sich auf. Pro mißlungener Probe addierst Du entweder 1 Punkt im Sommer/Frühling oder 2 Punkte im Herbst/Winter auf die Belastung.

Bsp: Du hast 30 Ausdauer und Belastung von 10 durch Ausrüstung, d.h. Du kannst 20 Punkte Ausdauer verlieren (z.B durch Kampf, Stürze, Hunger usw.) und bist dann erschöpft. Mißlungene Reiseproben erhöhen diese Schwelle von 10, um je 1 bzw. 2 Punkte pro mißlungener Probe.

2. Boote und Pferde halbieren (aufgerundet) die Gesamtzahl der Erschöpfung. Sprich 5 Proben im Sommer mißlungen = 5 Punkte Belastung durch Ausrüstung. Bei einer Reise mit Pferden oder Booten, nur 3 Punkte.

Sobald die Reise endet (z.B. am Ort des Abenteuers) oder für eine "schwerwiegendes" Ereignis (z.B. Überfall, Überquerung eines gefährlichen Hindernisses, eine Gefahrenepisode) unterbrochen wird, kommt die Erschöpfung ins Spiel. Deshalb ja, Du nimmst die Belastungspunkte mit in die nächste Episode des Abenteuers.

3.Ausdauer auffrischen und Belastung (durch Ausrüstung) abzubauen sind zwei Paar Schuhe. Ausdauer verliert man durch Kampf oder körperlichen Schaden und regeniert diesen lt. Regelbuch z.B. beim Schlafen jede Nacht.
Belastung baut man ab. 1 Punkt pro Nacht (an einem sicheren(!)  Ort mit festem Dach = nicht am Wegesrand oder in einer Höhle, genrell nicht in der Wildnis)

4. Das kommt darauf an wie Du Deine Reisen abhandelst. Manche SLs machen es wie im Regelbuch vorgesehen. Sie lassen alle Reiseproben sofort würfeln und erzählen, dann die Reise im Ganzen bzw. unterbrechen sie für Abenteuer Episoden.

Andere wiederum (z.B. Ich selbst) handeln die Reise Tag für Tag ab, machen alle 2 - 5 Tage Erschöpfungsproben und rechnen die Erschöpfung aus, sobald die Reise endet oder von einer Episode unterbrochen wird.

In jedem der beiden Fälle allerdings, dürfen Deine SC`s jede Nacht Ausdauer heilen. Belastung allerdings nicht, die kann während Reisen nicht abgebaut werden.

Welche Methode Du wählst liegt an den Vorlieben von Dir und Deiner Gruppe. Ich bevorzuge die zweite weil Sie weniger wie eine Reisesimulation wirkt und uns OldSchool Spielern deshalb eher liget.

Bregolas

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Re: Regelfragen
« Antwort #13 am: 19. August 2013, 15:08:14 »
Mae govannen!

Kurze regeltechnische Frage zu Bevorzugten Fertigkeiten bei der Charaktererschaffung:

Im Hintergrund oder im Beruf steht eine Fertigkeit, die das Volk primär auf 0 hat. Bedeutet dass, dass ich diese Fertigkeit dann auf 1 automatisch bekomme oder muss ich dafür erst noch Erfahrungspunkte ausgeben?

Beispiel:
Der Waldelb aus dem Düsterwald, nobler Abstammung. Bei Bevorzugter Fertigkeit wird "Anführen" aufgeführt. Die Startwerte eines Waldelben besagen Anführen 0.

Muss ich also von den 10 Erfahrungspunkten dann Anführen mindestens auf 1 kaufen?
Wie sieht das aus, wenn mit den Fertigkeitsgruppen bei Berufungen aus? Bekommt der Hüter "Überleben" und "Ausstrahlung" dann auf 1?

helghast

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Re: Regelfragen
« Antwort #14 am: 20. August 2013, 13:40:20 »
"Bevorzugte Fertigkeit" hat nichts mit den Fertigkeitspunkten zu tun die Du in einem Skill hast.

d.h. eine Bevorzugte Fertigkeit kann theoretisch auch den Wert 0 haben. Wird sie aber in den seltensten Fällen, da man meist Punkte bei der Erschaffung auf jene Fertigkeiten verwendet.

Bevorzugt bedeutet, dass Du beim Einsatz von Hoffnung, den bevorzugten Attributswert addieren darfst (den im kleinen Kreis) statt des normalen Wertes