Autor Thema: Das erste Mal  (Gelesen 483 mal)

Pyroax

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Das erste Mal
« am: 20. April 2019, 00:38:17 »
Hallo Werte Mit-Mutanten
Morgen ist es soweit. Ich komme in den Genuss das erste Mal eine Runde in der Zone zu leiten. Ich habe da aber ehrlich gesagt habe ich noch eine Frage zum Fluff. Genauer gesagt um den Ältesten. Er ist ja kein Mutant. Meine Frage ist, was ist er dann in den Augen der Mutanten?
Ich hoffe ihr könnt mir da helfen.

Gumbald

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Re: Das erste Mal
« Antwort #1 am: 20. April 2019, 12:25:34 »
Was der "Älteste" wirklich ist, kannst du ja im Kapitel "Der Weg nach Eden" nachlesen.
Für das Volk ist "der Älteste" vermutlich eine Art Vater-Figur: Soweit sich jeder Mutant erinnern kann, war der "Älteste" schon immer da. Er hat das Volk vor den Gefahren der Zone gewarnt und die Mutanten seit ihrem Alter von ~ 8 Jahren in der Arche zu jungen Erwachsenen herangezogen. In jungen Jahren erzählte er dem Volk Geschichten von "Eden", einem sicheren und gut versteckten Ort wo es keinen Hunger und Leid gibt.
Seltsamerweise kann sich kein Mutant daran erinnern, wie das Volk zur Arche gelangt ist, oder wo es vor der Arche aufgewachsen war. Man war seit den ersten Erinnerungen einfach hier.
Was "der Älteste" dem Volk auf Nachfragen über ihre Herkunft antwortet liegt ganz bei dir. Entweder er verweigert immer grummelig und verbittert jede Antwort. Vielleicht behauptet er auch, das Volk auf seinen Reisen durch die Zone hier allein vorgefunden zu haben.
Allgemein sollte aber wohl die Meinung vorherrschen, dass "der Älteste" nicht alles sagt, was er weiß.
Da ihm jedoch Alter und Fäulnis stark zugesetzt haben, ist er nur selten ansprechbar und bettlägerig. Er wird von den Chronisten gepflegt und geschützt.
Weil der "Älteste" wohl bald sterben wird, sind die Machtstrukturen in der Arche aufgebrochen: Die Bosse versuchen die Lücke zu füllen, die der "Älteste" bislang unangefochten inne hatte.

Der "Älteste" verfügt zwar über keine besonderen Fähigkeiten wie der Rest des Volkes, dennoch ist er aus dem Blickwinkel des Volkes etwas besonderes: Er sieht anderes aus als alle anderen (er ist alt) und weiß Dinge, die der Rest des Volkes nicht weiß. Und nicht alle Mutationen des Volkes sind körperlicher Natur, manche sind unsichtbar.
Somit könnte er aus der Sicht des Volkes trotzdem ein "Mutant" sein, da sie niemand anderen seiner Art kennen.

Wenn du willst, kann der Älteste dem Volk aber natürlich auch berichtet haben, dass es da draußen Menschen wie ihn ohne Mutationen gibt, und das Volk etwas "besonderes" ist. Somit könnten sich Mutanten als "Auserwählte" oder "von der Fäulnis gezeichnet" sehen. Ist vielleicht ganz spannend, welche Meinung die Spieler deiner Gruppe dann zu dem Thema haben.

War das grob das, was du wissen wolltest?