Autor Thema: Kibernetisches Implantat "Aktive Sensoren"  (Gelesen 125 mal)

Caladan

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Kibernetisches Implantat "Aktive Sensoren"
« am: 20. November 2018, 11:31:31 »
Eine weitere Regelfrage eines Spielers: Muss man für das kibernetische Implantat "Aktive Sensoren" (GRW S.75) auch noch einen Technologie-Wurf zur Nutzung ablegen, wie bei einem Umgebungssensor im aktiven Modus (GRW S. 121)?

Blakharaz

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Re: Kibernetisches Implantat "Aktive Sensoren"
« Antwort #1 am: 20. November 2018, 16:44:43 »
Meiner Meinung nach ja, da man sie wie den aktiven Modus eines Sensors benutzt. Ich sehe da keinen Grund etwas anderes anzunehmen.

Caladan

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Re: Kibernetisches Implantat "Aktive Sensoren"
« Antwort #2 am: 20. November 2018, 17:03:38 »
Es hängt wohl an der Formulierung "benutze die Sensoren, wann immer du möchtest". Den aktiven Modus der Umgebungssensoren kann man ja theoretisch auch immer nutzen, wenn man den Technologiewurf schafft. Oder bezieht sich dieser nur auf das Entdecken versteckter Bereiche?

Major Tom

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Re: Kibernetisches Implantat "Aktive Sensoren"
« Antwort #3 am: 20. November 2018, 18:15:11 »
So wie ich den persönlichen Sensor verstehe, liefert er auch ohne Technologiewurf jede Menge Informationen zur Umgebung. Der Wurf ermöglicht nur darüber hinaus noch, verborgene Dinge aufzuspüren (wie beispielsweise einen verborgenen Hohlraum in einer Wand oder eine Wärmesignatur hinter einem Vorhang). Man "muss" also keinen Technologiewurf ablegen, um den persönlichen Sensor oder das Implantat zu nutzen, solange man nur allgemeine Informationen über die Umgebung abruft.

Ich würde als SL beispielsweise keinen Wurf verlangen, um einen nackten, sich nicht bewegenden Menschen inmitten einer Menge Schaufensterpuppen zu entdecken, solange der Mensch im direkten Sichtfeld ist. "Verschiedene Spektren der Umgebung" sollten Wärme auch abbilden. Steht der Mensch jedoch hinter einem Wandteppich, würde ich ihn nur nach einem Technologiewurf beschreiben.

Blakharaz

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Re: Kibernetisches Implantat "Aktive Sensoren"
« Antwort #4 am: 20. November 2018, 20:35:35 »
So wie ich den persönlichen Sensor verstehe, liefert er auch ohne Technologiewurf jede Menge Informationen zur Umgebung. Der Wurf ermöglicht nur darüber hinaus noch, verborgene Dinge aufzuspüren (wie beispielsweise einen verborgenen Hohlraum in einer Wand oder eine Wärmesignatur hinter einem Vorhang). Man "muss" also keinen Technologiewurf ablegen, um den persönlichen Sensor oder das Implantat zu nutzen, solange man nur allgemeine Informationen über die Umgebung abruft.
Sehe ich auch so.
D.h. der Aktive Sensor zeigt auch ohne Wurf allerlei Daten bis auf Extreme Entfernung an, etwa Personen die am anderen Ende einer Raumstation herumschlendern. Will man jedoch schauen, ob sich irgendwo eine Sprengfalle befindet oder sich jemand wirklich gut versteckt hat (z.B. mit einem Chamäleonanzug), ist ein Wurf auf Technologie nötig.

Major Tom

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Re: Kibernetisches Implantat "Aktive Sensoren"
« Antwort #5 am: 21. November 2018, 07:39:09 »
So gesehen ist dieses Implantat irgendwie ein No-Brainer, weil verdammt stark. Ich sehe keinen Grund, sich die aktiven Sensoren nicht einbauen zu lassen, man braucht nur 3.000 Birr und 5 EP. Die Verfügbarkeit wäre der einzige limitierende Faktor. Oder übersehe ich irgendwelche Nachteile, die über rollenspielerische Gründe hinausgehen?

Blakharaz

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Re: Kibernetisches Implantat "Aktive Sensoren"
« Antwort #6 am: 21. November 2018, 09:15:32 »
Kostet halt Geld und Erfahrung um sie einsetzen zu können. Allerdings können die aktiven Sensoren natürlich leicht aufgespürt werden - sprich: Auch der Nutzer der Kybernetik leuchtet vermutlich auf entsprechenden Sensoren recht deutlich.
Aber Ja: Das Implantat ist recht stark und dazu noch verhältnismäßig kostengünstig.

Major Tom

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Re: Kibernetisches Implantat "Aktive Sensoren"
« Antwort #7 am: 21. November 2018, 12:22:59 »
Stimmt! Falls die eingebauten Sensoren immer aktiv sind, würde ich sie mir schon nicht mehr einbauen wollen. Das würde heimliche Aktionen stark einschränken.

Wenn man das Setting mitdenkt, dürfte der Besitz auch durchaus weitere Nachteile haben: Manche Fraktionen sind relativ radikal, was Bionik und Kybernetik angeht, und halten umgeformte Menschen für Ketzer.

Blakharaz

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Re: Kibernetisches Implantat "Aktive Sensoren"
« Antwort #8 am: 21. November 2018, 12:49:31 »
Wenn man das Setting mitdenkt, dürfte der Besitz auch durchaus weitere Nachteile haben: Manche Fraktionen sind relativ radikal, was Bionik und Kybernetik angeht, und halten umgeformte Menschen für Ketzer.
Und bei ganz primitiven Kulturen könnten auch vermeintliche "Vorahnungen" oder "übernatürliche Wahrnehmungen" zu Problemen führen.