Autor Thema: Belegegungsmaximum und AE-Maximum  (Gelesen 462 mal)

Belzedar

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Belegegungsmaximum und AE-Maximum
« am: 20. März 2018, 15:29:56 »
Hallo,

beim Studium der Regeln bin ich auf eine Frage gestoßen. Das Maximum der belegbaren Runenzauber entspricht ja dem AE-Maximum. Für einen Runenzauber brauche ich aber im eigentlichen Sinne keine AE. Ich kann ja auch warten, bis der Zauber sich selbst aufgeladen hat.

Wieviele Zauber würden also Nichtmagiebegabte aventurische Helden belegen können? Streng nach Regeln erstmal keine.
Wie machen tharunische Morguai das? Sie könnten wenn ich das richtig verstehe auch keine Zauber belegen.

Habe ich das was überlesen?

Ich würde es jetzt wahrscheinlich so machen, dass man eine grundsätzliche Anzahl von Zaubern belegen kann ohne AE zu besitzen. Mit AE steigt dann die Zahl der möglichen Zauber an.
Beispielsweise: Anzahl der Runensteine im Besitz + AE-Maximum Zauber sind möglich

Hättet ihr weitere Vorschläge?

GSandSDS

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Re: Belegegungsmaximum und AE-Maximum
« Antwort #1 am: 21. März 2018, 00:28:48 »
Ah, da kann ich helfen. :)
Man braucht, um die Runenmagie (nicht Runenmeditation) ausüben zu können, mindestens den Vorteil "Halbzauberer", und der kommt mit einem AsP-Pool daher, den man halt hat. Das Maximum davon ist eine der beiden Obergrenzen für die Anzahl der Zauber, ganz gleich ob man später eigene AsP für einen Zauber rausballert oder nicht. Die andere Obergrenze ist schlichtweg die Anzahl der möglichen Runensteinkombinationen.
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Belzedar

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Re: Belegegungsmaximum und AE-Maximum
« Antwort #2 am: 21. März 2018, 12:54:38 »
Vielen Dank für deine Antwort,
ich habe jetzt auch gesehen, dass ich dort dem Trugschluss unterlegen bin, dass ich dacht man könnte die Belegung ohne Magiebegabung irgendwie durchführen (bzw. Morguai die nicht Magiebegabt sind könnten eine Belegung durchführen).
Ich werde das in meinem Tharun ein bisschen abändern, so dass Runenherren mit 3 Runen (häufigster Fall) auch ohne einen Sombrai in der Lage sind sich ein paar Zauber selber zu belegen. Das von mir gesetzte Maximum Anzahl der Runensteine im Besitz + AE-Maximum passt dort in erster Näherung schon ganz gut.

GSandSDS

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Re: Belegegungsmaximum und AE-Maximum
« Antwort #3 am: 21. März 2018, 23:55:07 »
In der uralten Schwertmeisterbox aus den 80ern war das sogar noch so, dass jeder die Runensteine für Magie nutzen konnte. Doch im Rahmen von DSA 4.1 kamen dadurch eine Reihe Probleme zustande (nicht nur regeltechnische, sondern auch hintergrundtechnische). Jetzt wurde das so gelöst, dass Nicht-Magier sich bei Bedarf einem "Astralen Aufstieg" durch einen Sombrai (bzw. einem vergleichbaren Aufstieg durch einen Morguai) unterziehen können und somit zu Zauberern werden. Das ist natürlich viel Zeitaufwand und verlangt die Gunst eines entsprechenden Sombrai/Morguai, erlaubt es aber prinzipiell jedem Runenmagie zu beherrschen.
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Belzedar

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Re: Belegegungsmaximum und AE-Maximum
« Antwort #4 am: 23. März 2018, 09:13:54 »
Das ist jetzt so spannend, dass ich nachfragen muss: Über welche hintergrundtechnischen Probleme seid ihr gestolpert, wenn jeder Nichtmagier auch Runezauber belegen kann? Eine Runenstein in Runenmeditation verwenden ist ja möglich und die Zahl der Nicht-Sombrai, Nicht-Morguai die mehr als einen Runenstein in Besitz haben sollte sich doch in Grenzen halten. Den Astralen Aufstieg kenne ich natürlich und habe ihn sogar schon in Aventurien in meiner G7 Kampagne ähnlich verwendet.

Aber zurück zur Kernfrage: Welches waren die hintergrundtechnischen (!) Probleme? Regeltechnische kann man natürlich schnell finden, wenn man alles balancen will.

GSandSDS

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Re: Belegegungsmaximum und AE-Maximum
« Antwort #5 am: 23. März 2018, 09:42:36 »
Erst mal vorweg: Die hintergrundtechnischen Probleme sind sicher debatierbar, aber die G7 sind gar nicht mal sooo weit von dem Problem entfernt. Vor allem wenn...

Spoiler
... Bobbele wieder mal alle zu Zauberern machen möchte, und dafür recht gefährliche Methoden wählt, statt sich vom Prinzip der Runensteine inspirieren zu lassen (also wenn dann wirklich jeder mit ihnen frei zaubern könnte). Und ich gehe davon aus, er weiß von den Steinen.

Eines der Probleme wäre die Machtfrage und der Umgang mit ihr: Das Konzept der Runensteine aus den Splittern von Glost wurden von den Archäern erdacht. Aus den Beschreibungen der Archäer z. B. in Myranor weiß man, dass diese beim Umgang mit Otto-Normalsterblichen gerne eine gewisse Kontrolle behalten, um selbige vor ihrer eigenen "Unmündigkeit" zu schützen. Alles und jedem dann die Möglichkeit zu geben, jederzeit zu zaubern, ohne weitere Mittel der Einschränkung, passt da nicht so ganz ins Bild (auch wenn "alles und jeder" zu der Zeit hauptsächlich Monaden und Zwerge waren).
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Belzedar

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Re: Belegegungsmaximum und AE-Maximum
« Antwort #6 am: 23. März 2018, 13:31:23 »
Vielen Dank für die Überlegungen.
"Alles und jeder" mit der (sehr sehr großen) Einschränkung 3 oder mehr Runensteine zu besitzen. Und ich verstehe das so, dass es auf 99,5-99,9% der Bevölkerung nicht zutrifft. Die Argumentation ist gut hält mich aber nicht von meinem Weg ab. Ich mache Runenzauber auch denjenigen zugänglich die nicht zaubern können, aber die notwendige Anzahl an Steinen besitzen.

Gecq

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Re: Belegegungsmaximum und AE-Maximum
« Antwort #7 am: 17. Mai 2018, 21:48:44 »
Du solltest das letztlich so machen, wie es Dir am besten gefällt. Man könnte zum Beispiel auch so eine Art Einstiegsdroge davon machen. Wenn Du drei Steine hast, kannst Du drei Zauber belegen. Wenn Du mehr willst, musst Du Dir einen Lehrmeister suchen oder so ähnlich.