Autor Thema: Hundeführer  (Gelesen 1033 mal)

Kanzler von Moosbach

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Hundeführer
« am: 16. Juli 2018, 16:48:48 »
Wie ist das Talent "Der beste Freund des Menschens" zu verstehen bzw. umzusetzen.

Es geht dabei darum das man als Spieler einen Bonus auf Bewegen und Erdulden erhält um den Spieler aus unangenehmen Situationen zu befreien.

Unser Hundeführer meinte er bekäme diesen Bonus auch wenn er in einen dunklen Schacht hinunter will. Er konnnte das auch erklären wie das möglich sei, dabei von seinem Hund unterstützt zu werden, aber erklären kann man ja prinzipiell alles.

Besitzt in eurer Gruppe jemand das Talent? Falls ja, wie verwedendet ihr es? Für so ziemlich jede Bewegen oder Erdulden Proble? Nur für Proben aus der man aus einem Konflikt flüchtet?

Thor_Naadoh

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Re: Hundeführer
« Antwort #1 am: 17. Juli 2018, 08:22:42 »
Unsere Hundeführerin hat das Talent erst seit der letzten Sitzung und bisher erst einmal angewendet.

Laut Regelbuch darf der Hundeführer damit statt Erdulden und Bewegen immer auf Abrichten mit der ST/GE des Hundes würfeln (also 4 bzw. 6 Basiswürfeln). Egal warum ein solcher Wurf gerade ansteht.
Wie das erzähltechnisch zu begründen ist, dass der Hund dann das Trauma abbekommt, habe ich aber so meine Schwierigkeiten. Beim Fliehen aus dem Kampf mag es ja noch gehen (Ablenkung), aber wenn es gilt einen Sandsturm zu überstehen oder am Verhungern zu sein...

Kanzler von Moosbach

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Re: Hundeführer
« Antwort #2 am: 20. Juli 2018, 06:00:21 »
Im Regelwerk steht das "Dein Hund kann dir aus unangenehmen Situationen heraushelfen, zum Beispiel wenn du Erdulden oder dich Bewegen musst"

Die Frage ist jetzt wir die "unangenehme Situation" höher bewertet als die beiden Fertigkeiten? Sind die Fertigkeiten eben wirklich nur Beispiele und der Hund kann auch bei anderen "unangenhmen Situationen" helfen? Oder ist es so zu verstehen das IMMER wenn auf Erdulden oder Bewegen gewürfelt werden muss, hilft dieses Talent, egal ob die Situation unangenehm ist oder nicht?


Galiban

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Re: Hundeführer
« Antwort #3 am: 20. Juli 2018, 10:01:15 »
Wir hatten die Situation zwar noch nicht aber ich interpretiere das so (ich beziehe mich z.T. auf die Beispielsituationen von weiter oben):
Der Hund findet einen Weg aus dem Sandsturm (Erdulden) oder findet etwas zu essen (Zonenkunde).
Er kann den Mutanten auch aus einer dunklen Höhle führen (Auskundschaften) oder den richtigen Weg durch ein Minenfeld (Bewegen).
Aber es gibt Situationen, wo der Hund nicht helfen kann. Eine Maschine bedienen, einen Gegenstand identifizieren, einen Kameraden helfen Trauma zu überwinden (außer Emphatieschaden).
Die Situation muss für den Mutanten "unangenehm" sein und der Hund muss fähig sein, Hilfestellung zu geben.



Kanzler von Moosbach

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Re: Hundeführer
« Antwort #4 am: 20. Juli 2018, 12:30:56 »
.
Die Situation muss für den Mutanten "unangenehm" sein und der Hund muss fähig sein, Hilfestellung zu geben.

Klingt alles logisch, würde ich auch machen, aber die Frage ist eben bei unangenehmen Situationen mehr als nur Erdulden oder Bewegen? zB die Fesseln durchbeißen, oder schleicht er sich auch bei Feinden vorbei um Hilfe zu holen? Und bzgl. der Fähigkeit Hilfestellung zu geben, bei besagten Schacht, meinte der Spieler der Hund hält sozusagen das Seil fest und hilft ihm somit und so darf er auf auf Abrichten mit der ST/GE des Hundes würfeln statt seine Bewegung mit 0.

Oder ist die Frage ob der Spieler es als unangenehm empfindet in so ein dunkles Loch gelassen zu werden?

Galiban

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Re: Hundeführer
« Antwort #5 am: 20. Juli 2018, 15:56:07 »
Wenn der Hund groß und kräftig genug ist um den Mutanten zu halten....würde ich es durchgehen lassen.
Zu deinem Beispiel mit dem Schacht....
Ist es dem Mutanten einfach nur unangenehm, in den Schacht zu steigen weil er sich im dunkeln fürchtet oder er Raumangst hat, kann ihm der Hund nicht helfen.


Kanzler von Moosbach

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Re: Hundeführer
« Antwort #6 am: 20. Juli 2018, 16:34:19 »
Wenn der Hund groß und kräftig genug ist um den Mutanten zu halten....würde ich es durchgehen lassen.
Zu deinem Beispiel mit dem Schacht....
Ist es dem Mutanten einfach nur unangenehm, in den Schacht zu steigen weil er sich im dunkeln fürchtet oder er Raumangst hat, kann ihm der Hund nicht helfen.

Das ist es ja, ein Spieler kann immer alles erklären, man findet immer eine Erklärung, und ich finde ob es eine unangenehme Situation ist, sollte fast eher der Spieler entscheiden als der SL. Und daher bin ich unsicher ob man es an den beiden Fertigkeiten misst, oder ob man es je nach Situation entscheidet. Ist eben nix schlimmes oder wichtiges, war nur letztens Thema bei uns.

Gumbald

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Re: Hundeführer
« Antwort #7 am: 26. Juli 2018, 07:37:53 »
Ich würde grundsätzlich alle Fertigkeiten erlauben, die auf Stärke und Geschicklichkeit aufbauen, aber nach folgenden Faktoren entscheiden:
* Ist es eine Gefahrensituation? (so interpretiere ich "unangenehme Situation")
* Kann der Spieler sinnvoll beschreiben, wie der Hund dem Charakter hilft?

Wenn ei Charakter bspw. jemanden beklauen will, weil er vermutet dass der stinkreiche Händler eh viel mehr Kugeln besitzt als er ausgeben kann, dann würde ich den Einsatz des Talentes nicht erlauben.
Da ist es auch egal, ob es dem Charakter vielleicht "unangenehm ist, jemanden zu bestehlen".

Wenn der Charakter aber am verhungern ist, und der Händler will ihm keinen Fraß verkaufen/geben, dann würde ich den Einsatz des Talentes erlauben (Schleichen wird ersetzt durch Abrichten+Geschicklichkeit des Hundes) um den Hund Fraß stehlen zu lassen.