Autor Thema: MyMa und MyZa: Wir exploiten mal das Regelwerk ...  (Gelesen 2238 mal)

Andsgar Ränkeschmied

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MyMa und MyZa: Wir exploiten mal das Regelwerk ...
« am: 03. März 2016, 15:56:58 »
Die Vielfalt an Möglichkeiten ein Regelwerk zu Exploiten steigt exponentiel zu der Anzahl an Regeln. So würde ich gerne mal einige Sachen zusammentragen die jetzt möglich sind.  8-)

Als Neristu sollte man Folgendes mitbringen:
  • Hohen Wert in E-Kraft, am besten 15+ (Als Neristu, die Quelle bei der man weniger Asp zahlt  ;))
  • Die Instruktion Kontrolle über Element
  • Die Influxion Kraftspeicher
  • Die SF Permanenzzauberer (lässt sich auch durch andere SF, magisches Metall oder genug ZfP* umgehen)
  • Hinreichend hohe Spontanzaubereikenntnisse oder passende Formeln für die obigen Dienste (Wichtig für die Influxion: WD permanent, ZD kleiner als eine Stunde um keine Dämonen anzulocken)
  • Zauberzeichen und ein hohes passendes Handwerkstalent (nicht unbedingt notwendig, hilft aber ungemein)
  • Artefaktreinigung I (falls man unter keinen Umständen ein Artefakt mit einer Seele haben möchte, Charakterzüge wird diese Seele nach originalregeln nicht bekommen können)

Der Rest setzt sich nun relativ leicht zusammen:
Im optimalfall kauft sich der Influktor eine Flachgepresste Unze magischen Metalls (Mindorium für vier Aureal) in Blechform. Auf dieses Graviert er ein Zauberzeichen für seinen Kraftspeicher ein (11 TaP* als Beispiel).

Er öffnet für 5 (4,5) Asp ein Tor in den Limbus und geht durch.

Im Limbus angekommen beginnt er mit der Verzauberung( Kraftspeicher, spielründlich Aufladend, ZD 6 SR, WD permanent). Da Neristu nicht sprechen um zu Zaubern kann er den Spruch mit einer Standarterschwernis von +14 sprechen. Hinzu kommen dann natürlich die Erleichterungen, vier Punkte aus dem Material, vier Punkte aus dem Zauberzeichen und natürlich die Qualität der Formel, so dass ein bis zwei Punkte erschwernis übrig bleiben und der Spruch mit sehr großer Wahrscheinlichkeit gut gelingt. Die Astralkosten belaufen sich nun auf (32+1*2^5+1)*0,1*0,9=5,85 Asp. Als Permanenzzauberer zahlt man den zwanzigsten Teil davon permanent, wobei nirgends eine Mindesmenge oder abweichende Rundungsregel erwähnt ist. Nach Rundung hat man nun ein permanent verzaubertes Artefakt, mit wahrscheinlich sehr guten Eigenschaften, ohne permanenten Kraftaufwand.  ;D
(Man hätte auch ohne Permanenzzauberer keinen pAsp zahlen müssen, da das Mindorium einen nur 80% der pAsp zahlen lässt, also 0,8/10 von den 5,85 Asp und somit 0,48 pAsp)

Nun öffnet man ein Portal zurück für 1 (0,45) Asp und schreitet wieder auf Myranischen Boden, bevor der Spielleiter seiner Verpflichtung nachkommt, nach Ablauf einer Stunde eine mögliche Begegnung für den Limbus zu würfeln.

Je nach dem wie gut man Würfelt hat man für Insgesammt 12 Asp und 5 Aureal, einer davon für das Gravurwerkzeug, einen permanenten Kaftspeicher mit sicherlich über 10 Asp Speichervolumen. Wenn man auf eine vierer Erleichterung verzichten kann, fallen die Materialkosten dementsprechend. Steine als Kraftspeicher sind unheimlich günstig. Zudem hat ein Kraftspeicher in einer Stunde genug Asp Regeneriert um einen neuen im Limbus zu verzaubern.

Wahlweise kann man auch andere Verzauberungen zu einem echt günstigen Preis durchführen. Nur bei Golems muss man aufgrund der verpflichtenden Großbeschwörung einigen Schutz mitnehmen, gegen die hin und wieder vorbeikommenden Dämonen.

Cifer

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Re: MyMa und MyZa: Wir exploiten mal das Regelwerk ...
« Antwort #1 am: 03. März 2016, 20:18:04 »
Zumindest aventurisch hatten bindende Sprüche (also myranisch gesehen vermutlich die komplette Influxion) im Limbus IIRC fiese Erschwernisse.

Ansonsten: Ja, das man mit MyZa und speziell Kraftspeichern hässliche Dinge anstellen kann, ist nicht unbedingt neu.

ChaoGirDja

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Re: MyMa und MyZa: Wir exploiten mal das Regelwerk ...
« Antwort #2 am: 04. März 2016, 12:18:49 »
Ich denke auch, das die "exploitierbarkeit" sich zwangsläufig aus der großen Variabilität des Magiesystems ergibt.
Und jetzt nicht zwingend aus der Mange der Regeln. Wobei natürlich klar ist, das "mehr Regeln" unübersichtlich werden und man somit Zwangsläufig nicht mehr alle Wechselwirkungen erfassen kann.
Aber bei dem Ziel das dass myransiche Magiesystem hat (rein praktisch: eingeschränkte Freizauberei, bis hin zur quasie Freizauberei am Ende), ist es egal ob es wenige Regeln hat (und es hat, für ein DSA4-Sxstem, schon vergleichsweise wenige Regeln), oder viele.
Denn für dieses Ziel müssen die Regeln reichlich schwammig sein. Und schwammige Regeln sind ein Garant für Exploits...
Hier den richtigen Ramen zu finden, ist Sache der Gruppenabsprache.

Andsgar Ränkeschmied

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Re: MyMa und MyZa: Wir exploiten mal das Regelwerk ...
« Antwort #3 am: 04. März 2016, 13:01:06 »
Ich denke auch, das die "exploitierbarkeit" sich zwangsläufig aus der großen Variabilität des Magiesystems ergibt.
[...]
Hier den richtigen Ramen zu finden, ist Sache der Gruppenabsprache.
Da kann ich nicht anders, als dir völlig recht zu geben.

Ich wollte mit meinem Thread auch nicht das Myranische Magiesystem vorführen. Ich finde die Variabilität der Myranischen Magie einfach genial. Es ist nur so, dass es einerseits Spaß macht solche Lücken aufzuspüren, andererseit geben sie dann auch ein Gefühl dafür, wo und wie man als Meister oder sogar als Spieler eingreifen kann und die Regeln anpassen kann, um das Spielgleichgewicht zu halten.

Zumindest aventurisch hatten bindende Sprüche (also myranisch gesehen vermutlich die komplette Influxion) im Limbus IIRC fiese Erschwernisse.
Myranische Limbusmagie scheint mir recht einfach und mächtig zu sein, gegenüber der Aventurischen. Ebenso ist die Inlfuxion im Limbus sehr Vorteilhaft, da nach Regeln 90% Kostenersparnis nur einer erhöhten Chance auf Beseelung gegenübersteht. Wobei selbst das Relativiert wird, da die Chance auf Beseelung von den eingesetzten pAsp abhängt und diese gezehntelt werden. Das größte Problem für den Influtkor sind die zufälligen Begegnungen im Limbus. Mit aktiven magischen Schilden und einer überlegten Fluchtmöglichkeit aus dem Limbus oder einem vorbereiteten Schadenszauber mit über 100 SP sollte man den meisten davon begegnen können (Alle Möglichkeiten gegeben durch Formeln der Quelle Kraft  ;)).

Ansonsten: Ja, das man mit MyZa und speziell Kraftspeichern hässliche Dinge anstellen kann, ist nicht unbedingt neu.
So würde ich als Meister den Einsatz spielründlich aufladender Kraftspeicher nur für die Verwendung von Beschwörungsmatrizzen zulassen. So sind einerseits die großen Arkanomechaniken noch immer möglich und sehr effektive Kraftspeicher können nur in einer limitierten Art verwendet werden, die prinzipiell allen Charakteren gleichermaßen offen steht.

GSandSDS

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Re: MyMa und MyZa: Wir exploiten mal das Regelwerk ...
« Antwort #4 am: 24. März 2016, 16:10:27 »
Myranische Limbusmagie scheint mir recht einfach und mächtig zu sein, gegenüber der Aventurischen. Ebenso ist die Inlfuxion im Limbus sehr Vorteilhaft, da nach Regeln 90% Kostenersparnis nur einer erhöhten Chance auf Beseelung gegenübersteht. Wobei selbst das Relativiert wird, da die Chance auf Beseelung von den eingesetzten pAsp abhängt und diese gezehntelt werden. Das größte Problem für den Influtkor sind die zufälligen Begegnungen im Limbus. Mit aktiven magischen Schilden und einer überlegten Fluchtmöglichkeit aus dem Limbus oder einem vorbereiteten Schadenszauber mit über 100 SP sollte man den meisten davon begegnen können (Alle Möglichkeiten gegeben durch Formeln der Quelle Kraft  ;)).
Ich weiß den Text aus MyMa Auflage 2 jetzt nicht auswendig. Aber normalerweise dürfte es im Limbus ein kleines Problem mit dessen Stille geben und der mangelnden Schallübertragung geben. Damit fällt die für die meisten magischen Repräsentationen notwendige Komponente "gesprochenes Wort" weg, was zu heftigen Aufschlägen führen kann.
Zum Runterladen und Kennenlernen: Aventurien für AnfängerMyranor für Anfänger