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Nachrichten - EvE

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Sonstige Spiele / Re: Regelfrage Hass(Elben)
« am: 03. Januar 2015, 14:34:08 »
Ich denke der "Hass" gilt in erster Linie nur für den Elben. Wenn der Basilisk aber merkt, dass der Elb der Teil einer Gruppe ist, wird er vielleicht versuchen den Elb gezielt zu attackieren. Auch wenn er "hinten" steht. Er braucht ihn ja nur zu entdecken um dann zu versuchen dort hinzukommen. Die Begleiter des Elben werden natürlich versuchen dies zu verhindern.
Ich denke man kann das spieltechnisch ganz gut umsetzen. "He, seht mal! Der Basilisk will an uns vorbei. Los, hauen wir drauf!", oder "Boa, der Basilisk scheint unseren Elb aber lieb zu haben. Seht mal wie er sich zu ihm hindreht. Nutzen wir die Gelegenheit. Haut drauf, Kameraden!"

Allgemein sollte der Spielleiter, besonders bei Kämpfen, die Stärken und Schwächen der Charaktere seiner Spieler kennen. In der Regel "hetze" ich eher schwächere Gegner auf die Helden, weil man ja auch das Würfelglück bzw. Würfelpech berücksichtigen sollte. (ich würfle als SL immer offen und das schon seit Anbeginn meiner Laufbahn)
Also nehme ich, und ich bin auch noch ein Neuling bei DER, entweder mehrere kleine und schwächere Gegner oder einen großen, etwas stärkeren. Der Kampf muss auch noch nicht unbedingt episch und heroisch sein. Es reicht schon, wenn ich meinen (meine Spieler sind eher die nicht-Kämpfer und somit "Fluchttiere") Spielern eine einzige Spinne vor die Nase setze. Das versetzt die kampfschwachen schon in Panik genug. Eine Gruppe elitärer und kampferprobter Helden hingegen würde sich wahrscheinlich nicht einmal ernsthaft um die Spinne kümmern. "Hau du sie platt, Eron!" "Ne, lass Sigurd die Spinne töten." "Och nö, immer ich. Hab gestern schon zwei gehauen." usw. :D

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Sonstige Spiele / Re: Zuflucht gründen
« am: 01. Januar 2015, 14:22:52 »
Hallo Wulfila und willkommen im Forum ;)


Ich denke, mal unabhängig von Moria, dass eine Zuflucht auch einen Ort der Sicherheit darstellen sollte. So würde beispielsweise ein umkämpftes Gebiet schlecht als Zuflucht fungieren, da man sich ständig seiner Haut erwehren müsste. Ein Gasthaus, ein Gehöft oder gar eine Stadt wie Esgaroth hingegen dienen da hervorragend als Zuflucht.
Die Charaktere meiner Spieler haben in Esgaroth einen Gönner namens Renno Veltere. Er ist der Besitzer eines Gasthauses, nämlich "Rennos Gasthaus", verfügt über ausreichend Zimmer und würde die Charaktere immer bei sich aufnehmen. Eine Zuflucht eben.

Moria als Zuflucht würde ich als Spielleiter komplett rauslassen, da die Gefahren dort doch zu vielseitig sind. Helghasts Beispiel mit Balin würde natürlich gehen, wenn aber auch nur bedingt. Moria ist bei uns ein verderbter Ort und der Schatten ist sehr präsent. Aber jede Gruppe hat seine eigene Mittelerde.

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Sonstige Spiele / Re: Zeigt her Eure Abenteuer
« am: 29. Dezember 2014, 15:26:28 »
UPDATE ZUM SPIELVERLAUF:

[Die Reise beginnt]

Charaktere:

Niping – Ein Zwerg aus den Blauen Bergen (Tims Charakter)

Wulferd – Ein Waldmensch aus der Nähe von Waldhall (Ninus Charakter)

Flori Rohbeere – Ein Hobbit-Gourmet aus Bree (Kathrins Charakter)

Renno Veltere – Ein sehr freundlicher Gastwirt aus Seestadt. Er ist ein alter Freund von Niping

Arno Veltere – Der sechzehnjährige Sohn von Renno. Auch er arbeitet im Gasthaus

Smuut Veltere – Rennos Frau. Köchin und Mama von Arno und der kleinen Carta

Borrun Graubart – Ein geschickter Messerschmied aus der Seestadt (gestern nicht dabei)

Lambert von Sachs – Der Lehrling von Borrun. Er ist der Sohn eines Adeligen aus Thal (gestern nicht dabei)

Bombur – Ein dicker Zwerg vom Erebor und Mitglied der Gesellschaft um Thorin Eichenschild

Bofrin – Der Sohn von Bofur, welcher ein Mitglied der Gesellschaft um Thorin Eichenschild war

Wir starteten genau da, wo wir beim letzten Mal aufgehört hatten. In Rennos Gasthaus in der Seestadt. Mit Bombur als (Star-)Gast, ließen sich die Charaktere das Essen schmecken und erzählten die eine oder andere Geschichte. Bombur musste unbedingt mit dem Reimen beginnen und Renno musste erwidern. Nachdem alle gesättigt und zufrieden eine Pfeife rauchten, außer Flori; "denn Rauch verdirbt die Geschmacksnerven", begann Niping über seine Reisepläne zu philosophieren. Nach Moria wollte er. Renno tippte sich kopfschüttelnd an die Stirn, während Arno lächelnd zustimmte. Daraus entstand ein Vater und Sohn Gespräch, welches merkwürdige Züge annahm. Denn Arno wollte unbedingt auch was von der Welt sehen und nicht nur im Gasthaus sein Dasein fristen. Sein Vater, Renno, erstickte aber jegliche Form von Wanderlust und befahl ihn schon fast im Gasthaus zu bleiben. Er wäre zu jung, sagte er. Viel zu jung. Unerwartet bekam Arno dann aber Unterstützung seitens Wulferd, als er ihnen mitteilte, dass er auch grade mal siebzehn Jahre alt sei. Für Arno natürlich ein Grund seinen Vater zu bearbeiten. Smuut, die Mutter von Arno und Frau von Renno, hielt sich vorerst raus, beäugte aber die gespannte Lage vom Tresen aus. Bombur hielt sich völlig raus und Niping hüllte sich in Pfeifenrauch. (Tim hat mit einem hervorragend simulierten Paffen eine künstliche Wand aus Rauch erschaffen. Das Geräusch war genial :D ) Flori beriet sich mit Niping, der immer noch Smuuts Blicken auswich, denn insgeheim war auch er auf Arnos Seite. Einige Zeit später, Bombur war am Tisch eingeschlafen, einigten sich die Anwesenden. Renno würde das letzte Mal mit Flori und Niping auf Reisen gehen und wenn er wiederkäme, könne Arno sein Leben selbst in die Hand nehmen. Dann hätte er auch gezeigt, dass er ein Gasthaus allein mit seiner Mutter führen kann. Darauf einigten sie sich und Arno durfte das erste Mal ein Bier trinken. Über das Ziel wollten sie sich am kommenden Tag einigen. Nachdem man Bombur geweckt und aufs Zimmer geschickt hatte, legte man sich selbst schlafen. Die Nacht brach herein und draußen begann ein Unwetter.

[Der Eisregen]
Mitten in der Nacht wachte Niping auf. In seinem neuen Pyjama! Mit Mütze! An das kleine Fenster prasselte der Regen. Es war ungewöhnlich kalt und Niping hörte auf den Straßen Seestadts Tumult. Neugierig kleidete er sich an und ging nach unten. Im Schankraum stand Renno, der ebenfalls von dem Tumult geweckt wurde. Auch Wulferd und Arno kamen nach unten. Schnell bemerkten sie, dass ein fürchterlicher Eissturm, und das mitten im Sommer, über Esgaroth hinwegzog. Bombur und Flori schliefen unbeirrt weiter. Die anderen traten hinaus und halfen sämtlichen Bewohnern. Beispielsweise beim Einfangen von Schweinen, beim Befestigen von Tauen, beim Einsammeln von Booten die sich gelöst hatten und beim Fischen von Gegenständen, die ins Wasser geflogen waren. Der Wind war eisig [schönen Gruß von Raenar] und die ganze Nacht halfen Niping, Wulferd, Renno und sein Sohn Arno beim Aufräumen. Dann, am frühen Morgen verzog sie das Unwetter. Völlig erschöpft kehrten die Helfer zurück ins Gasthaus. Smuut hatte bereits heiße Getränke gemacht und das Frühstück war auch schon fast fertig. Abgekämpft und müde saßen die vier Helfer zusammen, während Flori von alledem nichts mitbekommen hatte und nun gut ausgeruht den Schankraum betrat. Zwar erzählte man ihm was geschehen war, doch so richtig glauben konnte er es nicht. Die bleichen Gesichter seiner Freunde aber sprachen Bände. Auch Flori wollte etwas beisteuern und befahl allen Helfern sich schlafen zu legen, was sie auch taten. Minuten später war Flori also allein im Schankraum und Herr über die Küche. Erschrocken stellte er dann fest, dass Bombur den Schankraum betreten hatte und begrüßte ihn. Dieser rieb sich den Bauch und fragte nach etwas Essbarem. Er wollte danach aufbrechen. Da Flori nicht kochen kann, organisierte er in einer anderen Gastwirtschaft schnellstmöglich ein Frühstück, welches er Bombur servierte. Dieser aß und aß, brach danach zufrieden auf und machte sich auf den Weg nach Thal. Am späten Nachmittag, Flori hatte keinerlei Gäste, erwachten alle wieder gut ausgeruht und trafen sie anschließend im Schankraum.

[Auf zum Gundabadtal]
Als alle nochmals die Ereignisse von der Nacht durchgehen, betritt ein Zwerg den Schankraum. Ein recht junger Zwerg. Er stellt sich als Bofri vor, der Sohn von Bofur. Er teilt den Anwesenden mit, dass er auf der Suche nach einem Jäger namens Wulferd sei und diesen dringend sprechen muss. Gesagt, getan. Der Grund ist folgender: Bofri, der auf Geheiß seines Königs einige Jahre bei den Waldmenschen leben sollte, wurde vom Oberhaupt Waldhalls beauftragt, einen Jäger namens Wulferd zu finden. Dieser wäre für eine ganz besondere Jagd weit weit im Westen der wohl der Geeignetste. Bofri berichtet, dass die Waldmenschen wohl irrtümlicherweise eine Gruppe von Düsterwaldelben angegriffen haben und der Elbenkönig wohl sehr erbost über diese Missetat ist. Um ihn zu besänftigen, und um ihren guten Willen zu zeigen, wollen die Waldmenschen dem König nun ein ganz besonderes Geschenk machen. Das Mondenross. Ein schneeweißes Pferd, welches nur sehr schwer zu finden und geschweige denn zu fangen ist. Ein Pferd, welches der Reinheit fast schon einem Einhorn gleichkommt. Thranduil will dieses Pferd schon seit langer Zeit, nur ist es bisher niemanden gelungen dieses Pferd zu fangen. Diese Aufgabe soll der talentierte Wulferd nun angehen. Natürlich ist es Wulferd eine Ehre und er stimmt sofort zu. Bofri wird ihn begleiten. Nach diesen Informationen keimt der Streit zwischen Arno und Renno wieder auf, mehr aber auch nicht. Niping, der ja ohnehin nach Moria will, klinkt sich mit in die Gruppe ein und Flori, der unter einer extremen Wanderlust leidet, ebenfalls. Auch Renno will mitkommen, da er wohl der einzige ist, der im Umgang mit Nahrungsmitteln geschult ist. Nach den Reisevorbereitungen, dem Kartenstudieren und der Anschaffung diverser Ausrüstungsgegenstände und Ponys, haben sich also die Gefährten gefunden: Renno, Niping, Flori, Wulferd und Bofri.
Nächstes Mal werden wir also das erste, richtige Reiseabenteuer beginnen.


Anekdoten des Spielabends:

Flori war durchgehend damit beschäftigt Bombur von der Küche fernzuhalten, während die anderen schliefen.

Flori, der nicht kochen kann, besorgte für den wartenden Bombur ein Frühstück von anderswo. Dabei lief er eilend mit einem vollen Tablett durch Seestadt. Die meisten Bewohner schüttelten nur den Kopf.

Als Flori unterwegs war, versuchte Bombur die Küche zu plündern, blieb aber zwischen Tresen und Wand stecken. Dabei riss er einige Weinflaschen um und zerbrach zwei wertvolle Krüge aus Rohan.

Als sich Arno mit seinem Vater stritt, schämte sich Niping derart fremd, dass er sich ganz und gar im Rauch seiner Pfeife versteckte. Wulferd bemerkte dass und zerstörte die Rauchwand immer wieder mit einer Servierte.

Bomburs Schnarchen war so laut, dass Flori sich Wachs in die Ohren stopfen musste um überhaupt Schlaf zu finden.

Jedes Mal wenn Bombur vom Stuhl aufstand, stieß er den Tisch mit seinem Bauch nach oben, so dass alle Anwesenden ihre Krüge hochnahmen und die Kerzenständer festhielten. Nachher machten sie es ganz automatisch. :D

Bofri bekam einen Lachanfall, als er Wulferd in Stadtkleidung sah. Man hatte ihm die Sachen von Arno gegeben, da sie ungefähr seine Größe hatten. Aber auch nur ungefähr.

Niping empfand die erste, wenn auch kurze, Nacht im Pyjama als eine "positive Erfahrung". :)

Die Schweinejagd in Eiseskälte war ein Highlight des Abends. :D

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Sonstige Spiele / Re: Zeigt her Eure Abenteuer
« am: 21. Dezember 2014, 08:50:54 »
Natürlich unterscheide ich zwischen den einzelnen Diebstählen. So würde Niping zum Beispiel auch Schattenpunkte erhalten, wenn er durch einen Diebstahl wissentlich jemandem körperlichen Schaden zufügt. (lebenswichtige Medizin stehlen, Nahrung von armen Menschen stehlen etc.)

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Sonstige Spiele / Re: Zeigt her Eure Abenteuer
« am: 20. Dezember 2014, 08:53:34 »
Bei Diebstahl gibt es bei mir keine Schattenpunkte. Vielleicht bin ich von RuneQuest und Hârnmaster noch verseucht, aber warum sollte ich ihm Schattenpunkte fürs Stehlen geben?
Dann klaut er ja nichts mehr, wenn er weiß dass er Schattenpunkte dafür bekommt.  ::)
Eine richtige Missetat ist Diebstahl nicht, wie ich finde. Hab das GRW momentan auch nicht hier und kann Dir nicht sagen, wie es regeltechnisch gehandhabt wird. Bei Mord sieht die Sache schon anders aus. Schließlich gibt es auch Diebe mit ner guten Seele und die hat ein Mörder eben nicht.
Ein Charakter, der die ganze Zeit mal was mitgehen lässt hat doch irgendwo Witz. Vor allem wenn er eigentlich genug Geld hat um es sich zu kaufen. Eine gewisse Form der Kleptomanie kommt da schon auf. Aufgrund dieser "Krankheit" hat sich, in meinem Fall der Zwerg Niping, eine ganze Reihe von Fähigkeiten angeeignet, die ihn wirklich zu einem Dieb machen.

Stadtwache: "Ihr wart also im Geschäft dieses Mannes und habt drei Gläser Marmelade gestohlen?"

Niping: "Jawohl und es tut mir auch ganz doll leid. Ich mach das nie wieder! Ehrenwort!"

Stadtwache: "Für den Diebstahl berechne ich eine Schadenssumme von zwei Silberstücken oder ihr sitzt die Strafe im Gefängnis ab. Wie wollt ihr es haben?"

Niping: "Für wie lange müsste ich denn da rein?"

Stadtwache: "Für zwei Tage."

Niping berät sich flüsternd mit Flori.

Niping: "Ne, lass ma! Hier sind drei Silberstücke und dann stimmt das so."

Beim Herausnehmen des Geldes fallen ein paar Goldstücke auf den Boden.

Niping: "Uppsi, da fällt mir doch vor Schreck mein Geld runter."

Die Stadtwache starrt ungläubig in Nipings Gesicht als dieser sein Gold singend vom Boden aufsammelt.

Stadtwache: "Unterschreibt hier und dann könnt Ihr gehen."

Niping unterschreibt.

Stadtwache: "Den Stift hätte ich ganz gern wieder, genau wie das Tintenfass!"

Niping: "Oh, Entschuldigung. Mein Fehler. Berufskrankheit."

Stadtwache: "Was? Was war das?"

Niping: "Ähem, gar nichts. Gehabt Euch wohl Euer Ehren."


So zum Beispiel läuft das denn ab.  :D

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Sonstige Spiele / Re: Zeigt her Eure Abenteuer
« am: 19. Dezember 2014, 10:42:58 »
... Doch was steckt regeltechnisch hinter dem 'diebischen' Zwerg Niping (klasse Name :))?

Niping ist "Schatzsucher" und Tim spielt den Zwerg recht diebisch. Momentan habe ich das Regelbuch an Ninu (einer meiner Spieler) verliehen, damit der sich so einiges an Infos anlesen kann, deswegen kann ich Dir so genaue Auskunft erst später geben.
Streng genommen gibt es ja auch keine Klassen bei DER, denn der ehemals ausgeführte Beruf endet mit Eintritt in das Abenteuerleben. Ein paar Fertigkeiten bleiben zwar dann noch, aber die bringt man auch weniger mit dem Beruf. bzw. der Klasse in Verbindung.

Meine Spieler definieren sich auch eher mit dem was sie tun, als durch irgendein System, welches ihnen "Fesseln" anlegt. Sprich; ich würde sie nie auf eine Klasse oder einen Beruf festnageln.

Oder ich habe Deine Frage missverstanden... :-\  ;)

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Sonstige Spiele / [Der Eine Ring] Intro für die Gruppe
« am: 17. Dezember 2014, 21:59:30 »


Ich habe mal wieder einen kleinen >>> INTRO TRAILER<<< gebastelt. Allerdings nicht für Warhammer, sondern für meine derzeitige "Der Eine Ring"-Gruppe.

Hoffe er gefällt euch :)

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Sonstige Spiele / Re: Zeigt her Eure Abenteuer
« am: 15. Dezember 2014, 06:20:19 »
Kurzer Spielbericht, wen es interessiert:  :D

Vorgestern (Samstag, 13.12.14)  Abend spielten wir "Der Ent in den Sümpfen". Neu in der Gruppe war Ninu, der sich einen Waldmenschen aus Waldhall erschaffen hat.

Die Charaktere:
Kathrin spielte Flori Rohbeere, einen Gourmet-Hobbit aus Bree. Ständig auf Sauberkeit und gutem Essen bedacht, reist er gemeinsam mit Niping durchs Wilderland. Flori hat die Angewohnheit plötzlich aufzutauchen. Selbst wenn man die Tür im Auge behält durch die er eigentlich kommen müsste, spricht er einen dann anschließend von hinten an.

Tim spielte Niping, einen Zwerg aus den Blauen Bergen, der von sich selbst behauptet er wäre Händler. Dabei schleicht er wie ein Meisterdieb, nimmt Dinge an sich, die ihm nicht gehören und verkauft diese dann. Tim selbst nennt ihn einen Hehler-Händler. Zudem besitzt er die Fähigkeit verschlossene Türen durch das Einritzen von bestimmten Runen zu öffnen. Eine vererbte Praxis, dessen Herkunft nicht bekannt ist.

Ninu spielte Wulferd, ein aus Waldhall stammender Waldmensch. Seine Liebe zur Natur hat ihn, neben der Kunst zu jagen, viel Wissen um Kräuter und Pflanzen eingebracht. Er ist mit seinen siebzehn Jahren zwar noch recht jung, hat sich aber durch mehrere gute Taten als würdig erwiesen um als Mann akzeptiert zu werden. 

Bei Ninus Charakter, Wulferd, startete ich sofort mit dem Erzählen, denn Flori und Niping standen ja bereits am Ende des letzten Abenteuers vor dem Ent "Astschwung".
Wulferds Grund für die Reise von Waldhall in die Langen Sümpfe ist schnell erklärt: Kein geringerer als Radagast der Braune hatte ihn beauftragt einen alten Freund nach Hause zu holen. Einen alten Freund namens "Astschwung". Dieser solle sich in den Langen Sümpfen südwestlich der Seestadt aufhalten. Wulferd, der sich nun als Mann stark fühlte und sich beweisen wollte, machte sich also auf den Weg durch den Düsterwald. Etlichen Gefahren trotzte er und nutzte sein Wissen um den Wald als Schutzmantel gegen den Schatten. Nach einer wahren Odyssee durch den Wald, erreichte er eines Tages den Sumpf. Hier verbrachte er ebenfalls noch Tage mit dem Suchen. Dann, die Hoffnung schwand langsam dahin, entdeckte er auf einer Lichtung einen Hobbit und einen Zwerg, die sich mit einem gigantischen Ent unterhielten. Die Stimme des Ents war so laut, dass es Wulferd in den Ohren schmerzte (ich bin jetzt noch heiser  :D ). Zudem fuchtelte der Ent mit seinen Ästen herum und auch die Wurzeln hielten nicht still (ich hätte einen Oscar für die Darstellung dieses Baummenschen bekommen sollen, sagte Kathrin  :) ). Er bezichtigte den Hobbit und den Zwerg der Holzfällerei. Diese stritten es ab und erklärten, dass sie nur hier sein um zu angeln. Roten Seebarsch wollten sie angeln, sagten sie und hofften auf eine Entspannung der Lage. Der Ent hingegen bemerkte den sich anschleichenden Wulferd und stellte ihn zur Rede. Dieser kam sofort raus mit der Sprache und erklärte, dass Radagast ihn geschickt habe um seinen "alten Freund" nach Hause zu holen. Der Ent verstand das, verneinte aber das Angebot und regte sich stattdessen über die Menschen in Seestadt auf. Sie hätten für die Stadt viele viele Brüder und Schwestern getötet, meckerte er und gestikulierte wütend mit seinen Ästen und Wurzeln. Nach dem Wutanfall, Flori und Niping hatten ihre HOLZ!-Hocker verstaut, bekam er einen Geistesblitz. Er wollte, damit die Charaktere in Ruhe weiterziehen können, so viele Moorhexen getötet haben, wie Menschen anwesend sind. Die Rechnung war also eins. Eine Moorhexe, denn Niping und Flori waren ja nun mal keine Menschen. "Astschwung" ärgerte sich über sich selbst, ließ die Charaktere aber gehen um ihren Fisch zu fangen.
Nachdem sie im Sumpf übernachteten und sich vor einer Orkpatrouille verstecken konnten, begann Wulferd mit dem Fischen. Beim Transport der Barsche zum Lager wurde er allerdings von einer Moorhexe angegriffen (Ninu erschrak fast zu Tode   =O  ). Nach wenigen Sekunden (zwei Kampfrunden ) lag er bewusstlos im Wasser. Flori und Niping hatten den Kampflärm bemerkt und rannten sofort los. Niping erschlug das Biest und Flori kümmerte sich um den schwer angeschlagenen Wulferd, der langsam sein Bewusstsein wiedererlangte. Der Kampflärm lockte die Orks an, die in der Nähe herumschnüffelten. Also suchten die drei Abenteurer, samt Moorhexenleiche und Seebarsch, ihr Heil in der Flucht. Die Orks waren ihnen dicht auf den Fersen. Niping führte die Gruppe schließlich auf die Lichtung, welche von "Astschwung" bewohnt wurde. Es dauerte nicht lange und die ersten Pfeile flogen an ihnen vorbei. Kurz darauf jagten ein Dutzend Orks die drei Flüchtenden. Als dann endlich "Astschwung" erwachte und sich wutentbrannt um die Orks kümmerte, entwich den drei Abenteurern ein kleiner Jubelschrei, denn der Ent schlug die Orks in die Flucht. Einen zerquetschte er sogar und einen anderen warf er hunderte Meter in den Sumpf. "Das nenne ich mal einen Entwurf", sagte Kathrin.  :D
Nachdem die Orks geschlagen waren, entdeckte "Astschwung" die tote Moorhexe, freute sich über die Leiche, nahm sie auf und mit einem "ich hasse Moorhexen" warf er sie weit weit weg. Wulferd war immer noch angeschlagen und der Ent bemerkte das. Also erklärte er sich bereit die Gruppe bis an den Rand des Sumpfes zu bringen. In epischer Haltung also nahm er Niping und Flori in die eine und den verletzten Wulferd in die andere Hand. Dann stiefelte er los. Wie Tentakeln griffen seine Wurzeln immer wieder nach. Am Rande des Sumpfes angekommen, konnte man in weiter Ferne Seestadt schon sehen. "Astschwung" war für die Tötung der Moorhexe sehr dankbar. Von nun an würden sie in jenem Sumpf einen Verbündeten haben.

In Esgaroth angekommen nahmen die Charaktere allesamt ein Bad im Gasthaus ihres Freundes Renno. Das Gasthaus war leer, da ein ganz besonderer Gast zu erwarten war. Am Abend, Niping hatte allen die Geschichte haarklein erzählt, stand der Gast vor der Tür und der Rote Seebarsch war zubereitet. Ein dicker und freundlich dreinschauender Zwerg betrat das Gasthaus. Es war Bombur, der nun mit Niping, Flori und Wulferd bekannt gemacht wurde. Alle verbrachten einen angenehmen Abend in Rennos Gasthaus.

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Sonstige Spiele / Re: Elbennamensliste
« am: 13. Dezember 2014, 09:17:01 »
Danke erstmal für die Liste ;)

Ich mach da eigentlich nie son Hick-Hack draus. Besonders die Waldelben bekommen bei mir immer sehr stimmige Namen, ohne Bedeutung. Da ich der dänischen Sprache mächtig bin, habe ich auch keine großen Probleme mit "Zungenbrechernamen"  ;D
Inwieweit die Namen jetzt einen Hintergrund haben oder nicht, interessiert hier niemanden. Ebensowenig wie sie richtig ausgesprochen werden und ob sich Tolkien im Grabe umdreht.  :D

Natürlich wird ein Elb bei mir auch nicht Peter oder Hans heißen, aber so ins Detail gehe ich da nicht. Wichtig ist doch eher, was bzw. wer sich anschließend hinter dem Namen verbirgt.

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Sonstige Spiele / Re: [Währung&Waren]
« am: 12. Dezember 2014, 19:54:50 »
Danke helghast, die Listen sind sehr hilfreich. ;)

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Sonstige Spiele / Re: Zeigt her Eure Abenteuer
« am: 11. Dezember 2014, 19:56:09 »
Hast du eine gute Methode Spieler sanft auf Pfade zurückzulenken, die du vorbereitet hast, wenn sie sich in eine andere Richtung bewegen?

"Pflanze" einen einflussreichen NSC in die Gruppe und lenke die Charaktere über diesen.

Mach den Charakteren die "Aufgabe" schmackhaft.

Verschiebe den Hauptplot, setze dafür einen anderen, kleineren Plot ein und lass die Charaktere erst einmal ihren eigenen Weg gehen. Versuche dann in einem passenden Moment Deinen Plot wieder ins Spiel zu bringen.

Du musst Geduld mitbringen! Wenn die Charaktere darauf bestehen zuerst in den Wald zu gehen, obwohl Dein Plot sie nach Rhosgobel führen soll, dann ist das eben erstmal so. Beraube sie nicht der spielerischen Freiheit und enge sie dabei ein. Das verkleinert ihre Ansicht der Spielwelt auf ein Minimum.

Vermeide in Panik zu geraten! Spieler die sich um sich selbst kümmern sind anstrengend aber auch gleichzeitig selbstständig, und das ist gut so. Nutz das aus! Ja, so manchen Abend wirst Du bei solch lebhaften Spielern mit dem Improvisieren verbringen, der Dank aber wird Dir gewiss sein. Denn sie werden merken dass sie kein künstlich aufgesetzten Plot folgen müssen um Spaß zu haben und um Abenteuer zu erleben. Wenn meine Spieler was vorhaben, bin ich immer gerne bereit sie dabei zu unterstützen. Meistens ergibt sich daraus ein handfestes Abenteuer und manchmal sogar ein episches Unternehmen. Es gibt nichts Schlimmeres, als Spieler, die man durch ein Abenteuer ziehen muss, da sie ansonsten mit der Freiheit überfordert sind. Leider sieht das Regelwerk, besonders im Hinblick auf "Geschichten aus Wilderland", immer wieder "Railroading" vor, was eigentlich sehr schade ist.



Dann weiß ich zu wenig von Deinem Plot um Dir richtig gute und passende Ratschläge zu geben, also sind meine Antworten auch eher abstrakt und oberflächlich.


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Sonstige Spiele / Re: [Währung&Waren]
« am: 11. Dezember 2014, 12:54:28 »
Dass der Handel abstrakt ist, stört mich weniger. Die Tatsache, dass die Völker, nun nach Smaugs Ableben, erst am Anfang einer funktionierenden Wirtschaft stehen unterstreicht dies noch.
Bei "Warhammer 40K - Freihändler" ist es ähnlich wie hier. Man spielt in einem fiktiven Weltraum einen Händler, der aufgrund seines Reichtums auch nie wirklich etwas "kauft". Vielmehr wird auf einer Tabelle die Verfügbarkeit geprüft und dann über ein Würfelwurf entschieden ob die Ware vorrätig ist. Man verzichtet also vollends auf ein Handelssystem mit Geld im Kleinen und hat stattdessen ein Punktesystem, der den Reichtum des Händlers ausdrückt. Sehr abstrakt also.
Sagen wir mal so; man treibt Handel in anderen Dimensionen. Denn auch bei DER hat der Reichtum grenzen. Zwar müsste man keinen Aufwand betreiben ein Bier zu bezahlen, wohl aber, wenn man sich zehn Pferde und drei Ponys kaufen möchte - denn diese sind sauteuer.  ;D

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Sonstige Spiele / Re: Zeigt her Eure Abenteuer
« am: 11. Dezember 2014, 12:31:49 »
Hobbits gibt es bei mir in Esgaroth auch so gut wie keine. Naturgemäß sind sie eher sesshaft und streben nicht nach Macht, Ruhm oder Reichtum. Sie sind bescheiden und friedvoll. Eben so, wie sie Tolkien vorgesehen hat. Somit nehmen sie auch bei mir einen besonderen Status ein.

Mit dem Geben von Tipps wie man eine Gruppe führt ist es immer so eine Sache...
Es kommt sehr stark auf die Spieler an und wie diese ihre Rollen spielen. Seit meinen Anfängen als Spielleiter habe ich immer auf drei Dinge besonderen Wert gelegt:
Improvisation
Eine detaillierte Beschreibung der Umgebung, der Personen und Szenen, die die Charaktere mitbekommen
Ein sehr detailliertes (Aus-)Spielen/Führen/Darstellen der Nichtspielercharaktere (NSC)


Ich habe mal einen Text verfasst der das ein wenig einfängt. Vielleicht kannst Du etwas damit anfangen:

In dieser P D F schildere ich ein paar Ansichten meinerseits, die sich mit dem Leiten von Pen&Paper-Rollenspielrunden befasst.

Viel Spaß beim Lesen!

Solltest Du direkt Fragen zum Verlauf Deiner Runden haben, wäre ich auch bereit das Thema auf meinem Teamspeakserver zu vertiefen. ;)

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Sonstige Spiele / Re: [Währung&Waren]
« am: 10. Dezember 2014, 20:48:59 »
Als PDF wäre sie mir lieber, aber eine Excel-Datei nehme ich natürlich auch dankend an  :)

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Sonstige Spiele / [Währung&Waren]
« am: 10. Dezember 2014, 12:45:29 »
Im "Seestadt-Quellenbuch" wird zwar eine Methode zum Zahlen mit Münzen vorgestellt, doch empfinde ich sie als sehr abstrakt, da die Waren die dort angeboten werden recht spärlich sind. Eine längere Liste alltäglicher Güter vermisst man hier leider. Sollte sich jemand die Mühe gemacht haben eine Warenliste für DER angefertigt zu haben, wäre ich sehr dankbar diese zu bekommen.

Natürlich kann man das Zahlen von Rechnungen bis ins Detail abhandeln und Buch über die Ausgaben führen, oder man man belässt es mit einem "ihr habt eure Rechnung bezahlt und verlasst das Gasthaus".  Momentan bevorzuge ich, zumindest bei kleinen Beträgen, die zweite Variante, da die Charaktere wohlhabend bzw. reich sind.

Mich würde mal interessieren wie ihr es mit der Bezahlung im Spiel handhabt!?
Zahlen eure Charaktere wirklich alle Rechnungen?
Wenn ja, wie teuer ist ein Mahl in Esgaroth?
Wie teuer ist eine Übernachtung?
usw.

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