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Themen - Waldviech

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Contact / Neue Plündererrassen
« am: 14. September 2012, 13:20:12 »
Die Plünderer sind ja ein Konglomerat verschiedenster Spezies, die augenscheinlich allein durch ihre räuberischen Neigungen vereint werden. Es wird auch stark nahegelegt, dass die Plünderer noch wesentlich mehr Spezies umfassen als nur die im GRW vorgestellten. Ich würde hier gern mal ein paar Ideen für weitere Plündereraliens brainstormen:

Die Ghmool:
Ghmool treten bei Plündererüberfällen nur höchst selten in Erscheinung. Diese aquatische Spezies erinnert an irdische Orcas, verfügt aber über acht tentakelartige Greiforgane. Statt Augen verfügen Ghmool über eine Reihe von äusserst effektiven Sehzellen, die überall auf ihrer "Stirn" verteilt sind und so eine Art riesiges "Facettenauge" bilden. Im Verband der Plündererflotte werden die Ghmool ausschließlich als Piloten und Raumnavigatoren eingesetzt. Da sie dank ihrer aquatischen Natur Meister der dreidimensionalen Orientierung sind, sind Ghmool menschlichen Piloten haushoch überlegen. Unterwasser bewegen sich Ghmool immens schnell und geschickt, an Land hingegen sind sie fast bewegungsunfähig. Antigrav-Suspensoren gleichen dieses Manko aber in der Regel aus. Soweit Omega aus bruchstückhaften Daten interpretieren konnte, bilden die Ghmool auch außerhalb der Plünderer einen gewissen Machtfaktor und ihr Verhältnis zu den Anführern der Plünderer scheint gewissermaßen geschäftlicher Natur zu sein. Es scheint, als wären die Ghmool kein inhärenter Bestandteil der Plünderergesellschaft, sondern von außen angeworben zu sein. Omegawissenschaftler verglichen die Ghmool mit der Navigatorengilde aus dem uralten Science-Fiction-Roman "Dune". So lange sie angemessen bezahlt werden, arbeiten Ghmool anscheinend für jeden, wobei ihre Macht wohl so groß ist, dass sie selbst den Jabberwocks Vertragsbedingungen diktieren können.
Die meisten Informationen stammen von den Ghmool selbst. Funkkontakte zeigten, dass man mit den Ghmool kommunizieren kann. Bei diesen kurzen Gesprächen versicherten die Außerirdischen in geradezu ölig wirkendem, überhöflichen Tonfall, keine persönliche Antipathie gegen die Menschheit zu hegen - es sei alles nur Geschäft.
Interessanterweise arbeiten Ghmool niemals für Zetas. Die Grauen scheinen von den Ghmool kollektiv verachtet zu werden.

Dingil
Die grob humanoiden Dingil zählen, ähnlich wie die Spawner, zu den Schocktruppen der Plünderer. Aus Obduktionen weiß man, dass Dingil genau wie Menschen ebenfalls Säugetiere sind und über zwei Geschlechter verfügen.  Äusserlich erinnern die Wesen an aufrechtgehende Mischungen aus Igel und Bären und erreichen eine Größe von durchschnittlich 1.70. Dabei sind sie erheblich breiter als Menschen und wirken regelrecht fett. Das sollte jedoch nicht über ihre Schnelligkeit hinwegtäuschen. Die Stacheln der Dingir enthalten ein schwaches Nervengift. Dingil treten stets in Gruppen auf, die mit militärischer Präzision vorgehen und sind bis an die Zähne bewaffnet. Obgleich sie von allen Plünderrassen am menschenähnlichsten sind, scheinen sie einen regelrechten Hass gegen Menschen zu empfinden. Sie neigen entweder dazu, Menschen auf Sichtweite zu erschießen, oder dazu sie mit sadistischen Foltermethoden langsam zu Tode quälen. In einigen Fällen wurde sogar beobachtet, wie Dingil noch lebende Menschen fraßen. Anders als bei den (ebenfalls wenig menschenfreundlichen) Plündererrassen scheint das Töten von Menschen für Dingil eine manische Besessenheit zu sein.  Darüber hinaus legen Dingir eine geradezu unnatürliche Gier nach Schmuck und Zierrat aller Art an den Tag.

Phasengleiter
Da noch nie eine dieser Kreaturen lebend gefangen wurde, ist unklar, ob es sich um Lebewesen oder Roboter handelt. die etwa menschengroßen Phasengleiter fliegen, Fledermäusen gleich, auf Flughäuten und sind mit etwas gepanzert, dass man rein optisch für Chitin halten könnte. Hier und dort erkennt man allerdings kypernetische Bestandteile. Vermutlich setzen die Plünderer Phasengleiter als Kundschafter und Spione ein. Sie verfügen über das selbe Unsichtbarkeitsfeld wie Jabberwockys und bewegen sich absolut lautlos durch die Luft. Vermutlich sind sie mit einer ganzen Reihe verschiedenster Sensoren ausgestattet und erkunden mögliche Ziele und Kampfgebiete. Omega fand einige leere Landekapseln in der Nähe von Überfallorten, die nahelegen, dass Phasengleiter mögliche Ziele schon Monate vor dem eigentlichen Überfall penibel ausspionieren, ohne bemerkt zu werden. Im Kampf verlassen sich Phasengleiter entweder auf implantierte Laserzellen oder auf ihre rasiermesserscharfen Klauen. Unklar ist, ob Phasengleiter sich von irgend etwas ernähren müssen. Zwar sind in der Nähe der von Phasengleitern ausgekundschafteten Ziele vermehrt Tiere und Obdachlose verschwunden, aber da man niemals Leichen fand, ist unklar was die Phasengleiter mit ihnen gemacht haben (oder ob überhaupt ein Zusammenhang besteht).

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