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Nachrichten - Sven

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Space: 1889 / Re: Abenteuerbände
« am: 12. Oktober 2012, 20:48:17 »
Ähm, kleines Mißverständnis. Natürlich könnten die SC's und ihre Mitarbeiter/ angeheuerten Experten/ what ever nicht herausfinden, wie die Sache funktioniert. Nur für nikioko als SL ist es vielleicht ein Ideenanstoß, damit er sich vorstellen kann, um was es sich bei der Technologie handelt, was ihre Möglichkeiten und was ihre Grenzen sind und wie diese Technologie in seiner Kampagne für die Menschen genutzt werden kann.

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Space: 1889 / Re: Abenteuerbände
« am: 12. Oktober 2012, 18:27:48 »
Mögliche einsetzbare Phaetonentechnologie wären Elektrizitätsspeicher, die auf Supraleitung bei Zimmertemperatur basieren. Die Spieler hätten dann Kisten von der Größe eines Schuhkartons, die man wie Akkumulatoren nutzen kann (nachdem sie etwa ein Jahr lang von einem Dampfmaschinenkraftwerk aufgeladen wurden), um Ätherpropeller elektrisch anzutreiben sowie Licht und Wärme zu erzeugen , die aber nicht reproduzierbar sind, da die dafür notwendigen Materialien auf der Erde noch nicht hergestellt werden können. Die damit ausgerüsteten Ätherschiffe wären wahrscheinlich ziemlich schnell, aber sowohl in ihrer Zahl extrem begrenzt (jedes Schiff benötigt wenigstens eine funktionierende "Phaetonenbatterie") als auch in ihren Einsatzmöglichkeiten eingeschränkt, da wie bereits gesagt die Batterie erst mal sehr lange geladen werden muss.

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Space: 1889 / Re: Russland als Kolonialmacht
« am: 12. Oktober 2012, 18:16:23 »
Zum technischen Aspekt: Das der Ätherpropeller funktioniert heißt ja nicht, dass die Raketentechnik interplanetar nicht funktioniert. Man hat dann zwei technische Möglichkeiten, um das gleiche Ziel zu erreichen (man kann ja auch die Meere mit Segel- oder mit Dampfschiffen überqueren). So könnte man z.B. mit dem Ätherpropeller bis zum Asteroidengürtel fliegen und weiter dann mit Raketenantrieb, ganz ohne antike Phaetonentechnologie.

Russland könnte z.B. ein Großprojekt starten, um damit auch gleich den Aufbau der Infrastruktur in Sibirien anzukurbeln. Es werden Fabriken zur Verhüttung und Weiterveredlung von Eisenerz direkt vor Ort gebaut, um damit eine gewaltige Röhrenkonstruktion zu bauen. Teile der Fabrikanlagen werden dann dort mit hinein integriert. Wenn das Ding fertig ist, wird das Konstrukt von (gaaanz) vielen Ballons in die Höhe getragen (Edison mußte ja bei seinem ersten Flug auch erst mal auf die Mindesthöhe kommen, und das war doch wohl auch mit einem Ballon, da er ja noch kein Flugholz hatte). Dort werden dann Ätherpropeller gestartet. Das Ergebnis ist eine zwar langsame, aber voll mobile Raumstation, die Asteroiden ansteuert, um direkt vor Ort Rohstoffe zu fördern und weiter zu verarbeiten. Russland würde sich also nicht die Planeten schnappen, wo man mit den Einwohnern mehr als genug Probleme hat, sondern direkt die Rohstoffe, die durch das Sonnensystem kreisen (ganz zu schweigen von Hinterlassenschaften antiker hochentwickelter Kulturen). An Bord des Objektes wären dann ein paar hundert Techniker, Arbeiter, Soldaten und Wissenschaftler. Mit dem fertigen Metall können dann u.a. neue Stationen gebaut und an strategischen Punkten stationiert werden. Denn der Hinweis mit den L-Punkten (schwere Berechnung) ist zwar richtig, aber die Erde hat nun mal nur einen Mond, die Venus gar keinen. Aber gerade Erde und Venus sind für die Kommunikation mittels Lichtmorsen eher ungeeignet. Denn die Venus ist permanent von Wolken bedeckt, die  Ziele auf der Erde (britische Inseln, Europa) ziemlich häufig. Wenn nun der Zar kommt und sagt "gegen eine klitzekleine  8-) Gebühr könnt ihr codierte Nachrichten über unser Netz von Raumstationen senden und empfangen", da gäb es sicher Interessenten (und "Casablanca in Space" ;), denn jeder Nicht-Russe an Bord wäre höchstwahrscheinlich ein Spion, der Nachrichten überbringt, empfängt, stehen will etc.).

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Space: 1889 / Russland in Space
« am: 10. Oktober 2012, 21:54:28 »
Wie sieht es eigentlich mit diesem Thema aus? Immerhin gab es bei den Russen Schwarz und Ziolkowski, die zeitgleich oder sogar noch eher als Zeppelin die Idee für ein Starrluftschiff hatten. Bei Ziolkowski kommt hinzu, dass die nur das "Nebenprodukt" seine Theorien zum bemannten Weltraumflug war. Er erkannt die Notwendigkeit von Flüssigkeitsraketentriebwerken (noch bevor es diese gab), stellte noch vor Goddard die Raketengleichung auf und plante Weltraumstationen als ständig Wohnorte für Menschen im Weltraum. Während seine Ideen in der Realität erst nach der Oktoberrevolution gefördert wurden, könnte sich das in der Welt des Äthers drastisch ändern. Schließlich hat Zeppelin seine Luftschiffe im realen Leben auch erst deutlich später entwickelt und gebaut. Mit der Raketentechnik sind z.B. Flüge in die äußeren Regionen möglich, Weltraumstationen an den richtigen Orten (z.B. an den Lagrange-Punkten) könnten eine wetter- und rotationsunabhängige (sowie abhörsicherer, da sich Licht im Weltraum besser bündeln läßt) Kommunikation mit den planetaren Kolonien gewährleisten. Insofern hätten diese Ideen also plötzlich unmittelbare strategische Bedeutung und könnten demzufolge (ebenso wie Zeppelins Luftschiffe auf deutscher Seite) im Spaceversum auch vom Zaren gefördert werden. Und da in Sibirien auch ziemlich viele Bodenschätze lagern, hätte der Zar auch die finanziellen und materiellen Ressourcen, um diese Ideen in die Äthertechnologie einzubinden und zu verwirklichen. Also, was ist mit Russland als "solar player"? Ach so, ich habe das Regelwerk nicht, weiß also nur das, was ich auf diversen Veranstaltungen gehört habe.

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