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Nachrichten - Bell

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Sonstige Spiele / Re: Generierungs Fragen
« am: 06. August 2017, 16:46:42 »
Hallo Revanor, willkommen!

Grundsätzlich sind die Regeln zur Generierung aus Wege nach Myranor (WnM) anzuwenden:
Der Wildniskrieger bringt einen minimalen SO 2, d.h. dass wenn du hier oder an anderer Stelle keine extra-GPs für Sozialstatus/Ausrüstungsvorteil/BesondererBesitz reinsteckst dann hast du SOxSO Argental (WnM S.24f), in deinem Fall also 4 Argental, um dir davon zu kaufen was auch immer dir beliebt. Dazu kommen 20 Aureal in „Professionsspezifischer Ausrüstung“ (WnM S.162), in deinem Fall also für Waffen, Rüstung, Wildnisausrüstung.

Darüber hinaus erhält jeder Held in Abhängigkeit von seinen Talentwerten weitere zusätzliche „Talentspezifische Ausrüstung“ um diese hohen Talente auch ausführen zu können, in deinem Fall bekommts du für Zweihandhiebwaffen 7 weitere 70 Argental (= 7 Aureal) zum Kauf einer Zweihandhiebwaffe. Zusätzlich kommen mindestens noch weitere 7 Argental für Wildnis-/Reiseausrüstung weil der Wildniskrieger mindestens Wildnisleben 5 hat. Für etwaige weitere hohe Talentwerte bemühst du einfach die Tabelle.
D.h. insgesamt hat dein Held mindestens 281 Argental für Ausrüstung zur Verfügung, wobei ein Teil davon spezifisch für Wildnisausrüstung bzw. Waffen und der größte Teil einfach in alles grob Professionstypische investiert werden muss. Nicht ausgegebenes Geld (jenseits des SOxSO Argental Startkapitals) verfällt, also shoppen biss der Bleistift glüht!
 
In deinem Fall ist es sicher eine Überlegung wert eine gute Waffe zu nehmen (d.h. etwas das z.B. einen Trefferpunkt mehr macht als die Standardwaffe, oder gar maßgefertigt einen besseren WV hat für einen vielfachen Preis) (siehe hierzu Wege des Schwerts s.184-186) – wobei das je nach Gruppengeschmack auch zu sehr „Powergaming“ sein kann, von daher hier kurz Rücksprache halten.

Prinzipiell brauchst du ja mit einem Barbarischen Tighrir nicht viel an Ausrüstung.
Ein Wasserschlauch, ein Seil, ein (Jagd-)Messer/Dolch, evtl. ein Haumesser/Handaxt als Werkzeug/Waffe, vielleicht eine Rüstung die wenig behindert und trotzdem gut schützt (etwa ein Khrorriss mit RS/BE 3/1 für 40 Argental) und noch eine entsprechende Hauptwaffe dazu (z.B. Barbarenstreitaxt bzw. „Labrys“ (ab 90 AG), Stabkeule (ab 60 AG) ) (bei der Stabkeule würdest du 10 Argental ungenutzt lassen wenn sie nicht verbessert wird, bei der Labrys müsstest du 20 Argental zuzahlen aus dem Professionsbudget, weil das Talentbudget nut 70 Argental der Waffe deckt…)

Also 1) sollte sich hiermit geklärt haben

2) ja prinzipiell ist es das – es gibt vor Spielbeginn hier keine explizite verfügbarkeitseinschränkung, wobei man sicher nach gesundem Menschenverstand annehmen darf, dass exotische Waffen auch das sein sollten, und dass je nachdem ob ein festes regionales Setting besteht halt nur Waffen aus der Herkunftsregion und der Spielregion für Charaktere zur verfügung stehen sollten (nähere Infos hierzu im zugegebener Maßen zu großen Teilen obsoleten Myranischen Arsenal)

3) Ja. Sollte geklärt sein. Ja vom Startgeld. Wer eine Rüstungsgewöhnung hat bekommt hierfür extra-Ausrüstungs-Geld

4) man geht davon aus dass die Sachen die du zu Spielbeginn hast dir passen. Die kosten sind für Neuanfertigungen gleich. Fundstücke passen nur unter Umständen und von der Stange gibt’s evtl nicht immer die volle Auswahl…

Ich hoffe das hilft dir weiter – viel Freude beim Spielen!
LG
Bell

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Sonstige Spiele / Re: S(pr)ingende Inseln
« am: 06. Juni 2017, 17:05:37 »
Aloha!

Wenn ich mich recht entsinne gehen die springenden Singenden Inseln darauf zurück dass sich auf alten Kartenpublikationen (iirc aus der alten DSA2-Box Die Seefahrt des Schwarzen Auges) sowohl im Perlenmeer als auch vor der Küste des "Güldenlandes" jeweils eine nicht näher beschriebene Inselgruppe fand die den Titel "Singende Inseln" trug. Zum Damaligen Stand der Dinge waren Trollpfade noch kein etablierter Teil des DSA-Hintergrunds. Es handelt sich daher natürlich um einen (mMn gelungenen) "Retcon" aka versuch Elemente aus alten Publikationen aufzugreifen und für aktuellere Entwicklungen umzudeuten.


Es gibt wenn ich das recht sehe 5 verbleibende mögliche Destinationen: Perlenmeer / Meer der sieben Winde / Kobaltgrund (Nordöstlich von Shindrabar)/ Nebelmeer / [Eismeer bei Hjaldingard ?] / (7 weitere Destinationen Sprungpunkte vernichtet oder unansteuerbar). Die Idee, dass alle Sprungpunkte auf einer Linie (oder eher einer geschwungenen Kraftlinie) liegen macht wohl spätestens der seltsame Ausreißer in den Norden etwas zu Nichte (und das Nebelmeer ist mWn bislang nicht ausreichend genug verortet um eine klare Aussage darüber treffen zu können).
Und eine Sinuskurve.... nun ich bin mir sicher dass man irgendein oszillierendes Muster über alle Sprungpunkte legen könnte aber das als hintergedanken der Planung zu betrachten halte ich eben doch für etwas abwegig...

Gibt es einen besonderen Grund warum dich die genaue Verortung Interessiert oder ist das nur die Suche nach Mustern und einem Masterplan um dann mit Illuminiumhut auf dem Kopf durch Dorinthapolis zu rennen und von der weltumspannenden Verschwörung der Alten [bzw. in diesem Fall der Trolle] zu künden?

LG
Bell

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Sonstige Spiele / Re: Spezialwissen der Optimaten
« am: 20. März 2017, 13:29:33 »
...uhm also ich hatte das bislang als Kosten für hausfremdes Spezialwissen gewertet.
Daher auch die immens hohen Kosten (das ist mMn eine Abschreckungsschwelle, welche die Verbreitung von Geheimwissen in andere Häuser verhindern soll - die Tatsache, dass dieser Geheimnisverrat schwer bestraft wird von den Häusern, schreckt scheinbar viele Spieler nicht so sehr ab wie unverhältnismäßig hohe Kosten ;)).

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Sonstige Spiele / Re: Der (inoffizielle) MyMa-Errata-Dokument-Thread
« am: 22. Dezember 2016, 11:43:37 »
Vielen Dank für die Erklärung!
Auch wenn sich mir nicht erschließt wieso die Aphirdanos-Hausfarben denen des Imperiums entsprechen sollen (die haben doch das Imperium erst seit knapp tausend? Jahren [Edit: Beginn des Zeiten Imperiums] und die Identität des Hauses ist ja älter als dass die Thearchenwürde im Hause weilt). Das macht es halt nur schwerer abzugrenzen ob es sich nun um Haustruppen oder Imperiale Truppen handelt wenn die in schwarz-gold rumspringen... - ist also nichts was durch eine neurere nachvollziehbare Entwicklung begründet wäre (und sinnlosen retcon kann ich getrost auch ignorieren in der heimischen Runde und weiter mit gold-grün machen).

Was die Eupherban angeht deutest du aber tatsächlich eine derartige Entwicklung an...? Die Hausfarben zu ändern nur weil man ein Horasiat übernimmt finde ich zwar kühn und traditionsvergessen aber ist halt vielleicht eine politische Aussage die der Patriarch durch die Änderung der heraldik treffen möchte... Weiteres Feedback hierzu sehr willkommen wenn du noch Aufzeichnungen findest - in UdS bin ich bisher noch nicht darauf aufmerksam geworden...

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Sonstige Spiele / Re: Fragen zu Myranische Formeln
« am: 22. Dezember 2016, 00:04:28 »
ich habe da noch einige Unklarheiten die den Zauber Fernmanipulation MyFo S. 101 betreffen.

....ich auch: z.B. wie das ganze überhaupt möglich sein soll  - nach der Beschreibung der Quelle Kraft (MyMag2 S.12) erschließt sich mir das dargelegte nicht. Der verwendete Dienst "Kontrolle über Element" (ebd. 34) gibt auch die Wirkung einer unniversalen andauernden Wirkunsübertragung physischer Kräfte über das Medium Kraft nicht wirklich her... Was hat euch da geritten?!? Eine Fernmanipulation von Gegenständen wäre mittels Instruktion Objektbewegung ja durchaus drin mit dem Element Kraft aber einfach so eine anhaltende Kräftemanipulation (noch dazu mit nicht wirklich nachvollziehbaren"Parademöglichkeiten")? Und schlimmer noch, nicht nur dass der Magier im Stande ist etwas von ferne zu manipulieren (ich sehe auch nicht warum hier Rüstung helfen sollte oder gar eine AT nötig sein muss schließlich bestimmt laut Formelbeschreibung der Magier genau wo die Kraft eintritt...), nein er kann auch noch Waffen oder Gegenstände dafür bemühen und so einen völlig willkürlichen Schaden am Ziel verursachen...

...wenn der genannte-Fluff-effekt gewünscht gewesen wäre (schwer zugängliche Teile von Mechaniken zu reparieren) hätte man sich besser über die Instruktionen Objektbewegung oder Reparatur mittels Heilung "Strukurpunkte" wohl besser behelfen sollen. So ist da einfach ein Zauber rausgekommen, der statt den Fluss des Elements Kraft (Magie, also Astralfluss) im Wirkungsbereich einfach beliebig physisch ausgeübte physikalische Kräfte im Wirkungsbereich umverteilt (warum nicht noch gleich beliebig verstärkt? Ich glaube zu DSA3-Zeiten gabs mal scherzhaft die Formel "Monsterplatt"  für sowas ;) )

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Sonstige Spiele / Hellsichtsmagie und MR
« am: 21. Dezember 2016, 23:29:17 »
Aloha! ….und dem Wahnwitz zum Gruße!

Weitere drängende Frage zur myranischen Instruktionsmagie:
Schützt Magieresistenz nicht gegen myranische Hellsichtsmagie?!

Mit Blick auf die MyMa2 und die Myranische Formeln (MyFo) fiel mir auf, dass es zwar heisst:
„Sollen unfreiwillige Zielobjekte verzaubert werden, wird außerdem deren MR als Erschwernis angerechnet“ […] „Zonenzauber, die auf unfreiwillige Zielobjekte wirken sollen, beeinflussen nur solche, deren MR kleiner oder gleich der übrigen ZfP* ist.“ [MyFo, S.4 bzw. MyMa2, S.25]

Aber:
Die z.B. Formeln „Analyse der Apathie“ und  „Analyse der Begierde“ (beide Instruktion „Analyse“ und der Beschreibung nach nicht eindeutig oder gar unwahrscheinlich auf freiwillige Subjekte gewirkt) haben keine „+MR“ als Probenmodifikator dastehen. Fehler des Autors oder hab ich was übersehen?

Und wie verhält es sich bei den Wahrnehmungszaubern (Instruktion „Wahrnehmung der Quelle“)? Fallen Wahrnehmungszauber wie „Aura des Künstlers“ oder „Auserwählter“ unter die eingangs aufgeführte Kategorie der Zonenzauber, die auf unfreiwillige Zielobjekte wirken, und müssten folglich nur solche Wesen erfassen deren MR kleiner ist als die ZfP*? Oder hat man bewusst Hellsichtsmagie in der Überarbeitung mächtiger gemacht, so dass sie nur noch durch „Bann der Quelle“ erschwert werden können?

Eigentlich ging ich bisher davon aus, dass es in solchen Fällen um die Magieresistenz erschwert sein müsste, aber die Formulierung „Sollen unfreiwillige Zielobjekte verzaubert werden, wird außerdem deren MR als Erschwernis angerechnet“ bezieht sich auf die Verzauberung von Zielobjekten und nicht auf die Informationsauslesung von Zielobjekten, denn im Sinne der Formelparameter ist ja das Zielobjekt etwa bei „Wahrnehmung der Quelle“ z.B. der Zauberer selbst und gar nicht die Menschen über die er Informationen erhält…

Oh Brajan erleuchte mich, denn ich bin verwirrt!
Grüße Bell

P.S.: auch jeder andere möge mich erhellen!

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Sonstige Spiele / Re: Baramune und Zauberpriester
« am: 21. Dezember 2016, 22:26:04 »
Ja.






....ok ist wirklich komisch. Kostet also entweder 9GP mehr (was die Exotik dieser Ausbildung von Exoten untersteichen könnte)... oder es ist ein Fall für Errata (womit Baramunen dann nur noch eine Profession hätten was aber noch blöder wäre).... oder Ihr ignoriert das einfach in gekonnter manier.... oder Gebt dem Charakter den Neugeschaffenen Nachteil "Priester für die Bären" im Wert von 8 GP (Der Charakter hat sich so sehr dem ursinen Heil verschrieben und hat große charakterliche Prüfungen auf sich genommen: Voraussetzung: CH 13 und Zauberpriester - womit der gute Baramunenspieler einfach einen GP fürs Attribut mehr zahlt und gut ist...) .... oder findet eine weitere willkürliche Setzung für Eure Runde. Die Offizielle Angabe scheint dann wohl in diesem Fall irgendwie mangelhaft aber sprengt nicht die Spielwelt. Viel Spaß beim Spiel!

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Sonstige Spiele / Re: Zauberwerke-Band?
« am: 21. Dezember 2016, 22:24:48 »
Aus meiner Perspektive sind sie jedoch noch viel zu teuer... (Und zu AsP/pAsP-Intensiv...) ;)
Das offizielle Myranor hat sich wohl eher für den Mittelweg, mit tendens zu "etwas seltener" entscheiden. Schon alleine aus Gründen der leichteren Anpassbarkeit an den Gruppengeschmack :D
....Geschmack ist ja bekanntlich bestes Streitmaterial. Ich wollte nur aufzeigen dass die Artefakte derzeit in den Kosten für Artefakte nicht die glaubwürdigen* Herstellungskosten für diese Artefakte abbilden, geschweige denn eine angemessene Kompensation für die investierten pAsP bieten.

Dass viele der dargestellten Artefakte (insbesondere Arcanomechaniken) auch meiner Meinung nach schlicht ungeheuerliche AsP und pAsP-Kosten haben, ist wohl ein ganz anderes weiteres Käfernest - die finde ich auch zu hoch, ist aber wohl Designentscheidung um, wie ich vermute, Spielercharaktere effektiv davon abzuhalten ohne es explizit zu verbieten.


*Ich bevorzuge im Kontext fiktiver Welten "glaubwürdig" zu sagen statt "realistisch" ;)

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Sonstige Spiele / Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
« am: 21. Dezember 2016, 01:56:44 »
Wie viele Schüler (Elven) hat ein optimatischer Lehrmeister gleichzeitig?
Das wird von vielen Faktoren abhängen:
- der verfügbarkeit von geeigneten Schülern
- der Tätigkeiten die ein Lehrmeister vorrangig nachgeht und wie sehr er mit anderen Pflichten eingebunden ist
- welche Karriereschritte (Cursus Honorum) und sonstigen Aspirationen er verfolgt (Petition zum Magus zirkuliert bereits?)
- den finanziellen Mitteln der Cammer und den persönlichen Mitteln
- persönlichen Einstellungen
- der politischen Machtkonstellation und Hauspolitischen Manöver innerhalb der Kammer
- 3W6 andere Gründe

Ich schätze, dass die 1-2 Lehrlinge zugleich wohl für die meisten A. Exempti zu bewerkstelligen sind, so lange sie genügend unterstützung durch Honoraten, Edelsklaven und rangniedrigere Adepten bei der Ausbildung haben.
Mehr als eine Handvoll angemessen zu unterrichten ist dann doch eher herausfordernd und Zeitraubend (wann soll man denn dann in die Therme zum Entspannen und socializen? Orgien, Theater, Senatssitzungen und Kammerpolitik brauchen ja auch ihre Zeit - von eigenen Studien ganz zu schweigen und die eigenen Ziele wollen ja auch noch verfolgt werden...). Wer als Adeptus Exemptus jedoch keinen Lehrling annehmen will wird sicherlich von den Collegen mit der Zeit mit Gerede bedacht und macht sich in den meisten Cammern wohl ebenso unmöglich wie einer der ein Dutzend Zöglinge zugleich annimmt.

Als spielbare Größe sind die 1-2 (egal ob als SCs oder NSCs) wohl auch eine vernünftige Zahl - alles andere bekommt eh nicht genug screentime um relevant zu sein (wobei natürlich eine Spielergruppe aus Optimatenzöglingen einer Cammer auch lustig sein könnte zu spielen - wobei das evtl. besser funktioniert wenn sie Schüler verschiedener Lehrmeister sind)

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Sonstige Spiele / Re: Der (inoffizielle) MyMa-Errata-Dokument-Thread
« am: 20. Dezember 2016, 23:03:51 »
Das war Absicht (und Wunsch des Chef-Redakteurs) und eine Anpassung,

ooookay... Also ein Retcon. Oder gibts dazu eine Innerspielweltliche Entwicklung und Erklärung?
Was waren denn die (OT-)Beweggründe der Redaktion dazu (also außer "wer zahlt sagt an")?

Gerade bei solchen Feinheiten bin ich irritiert und frage mich wozu der Retcon - ich meine ich habe meine gesamte Entourage (aka Heldengruppe) mit meinem Aphirdanos-Adepten mühsam auf Grün-Gold eingeschworen (und all Gegenstände und Kleidungsstücke - was sag ich: das Material meiner Triopta, Die Prunkwaffen der Honoraten...) (ich bin mir sicher dem ein oder anderen Eupherban-Spieler geht es umgekehrt genauso). Abgesehen davon war iirc doch der ganze trans-thalassisch heraldische Grün-Gold (Horasreich bzw. Haus Apirdanos/Firdayon) Aufhänger darauf abgestimmt...
Also das ist jetzt für mich irgendwie ein bisschen so, wie wenn man Al'Anfa plötzlich Blau machen würde.... und das Horasreich Schwarz... das ist irgendwie... Irritierend...

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Sonstige Spiele / Re: Zauberwerke-Band?
« am: 20. Dezember 2016, 22:38:50 »
- Achtung Threadnekromantie! -

...ich denke, dass die gesamten Kosten für Artefakte schlicht lächerlich gering sind. Optimaten sind nun mal keine Fließbandarbeiter sondern Adelige Potentaten und Ihre Schöpfungen folglich kostbar.

Habe noch mal drüber nachgedacht und denke, dass man 10 Aureal pro pAsP als untere Grenze durchaus vertreten kann auf Grundlage folgender Rechnung: Die Regeneration eines pAsP (ohne SF Matrixregeneration) dauert 25 ZE. Ein Oktal hat 40 Arbeitstage, also 160 ZE, also sind 160/25 = 6,4 pAsP regenerierbar in dieser Zeit. Für einen Oberschicht-Lebensstil bräuchte man 70 Aureal pro Oktal.
Leider muss ein SC sich die AP auch noch verdienen...
Einmal davon abgesehen, dass wie du schon sagst die AP noch verdient werden wollen (und vermutlich für NSCs damit auch nicht die volle Zeit verfügbar ist), heißt das, dass man die gesamte Arbeitszeit eines Oktals nur mit der pAsP-Wiederherstellung beschäftigt wäre - keine Zeit für die eigentliche Verzauberung, für Forschung, für irgendwas.

Im vorangegangen aufgeführten Beispiel wird von 70 Aureal pro Oktal ausgegangen. Das ist schlicht unangemessen. Optimaten sind Exzellenzen (zumindest die Mehrheit derjenigen die auch offiziell Artefakte fertigen und veräußern dürften ja schließlich ausgebidete Adepti Maior/Exempti und keine Eleven sein), d.h. ich muss eigentlich einen Lebensstil von 250 Aureal pro Oktal zu Grunde legen (egal ob ihr UdS oder WnM als Referenz nehmt). Das sind gut 5 Aureal pro Tag die ein Optimat irgendwie einnehmen muss*.

Und auch wenn er seine Dienste im eigenen Haus nicht immer so einfordern können wird und auch für andere Hohe Häuser zuweilen auf Basis von Gefallen und Geschenken agieren mag, als Verrechnungsgröße kommen wir nicht umhin Aureal zu erfassen:
 
Bei einer durchschnittlichen AsP-Regeneration von ca. 5 AsP/Tag (1W6+Bonus durch Intuitionprobe/Bonus durch Komfort den man durchaus annehmen darf bei dem Lebensstil). D.h. Bei 5 AsP/Tag und 5 Aureal Lebenshaltungskosten/Tag liegt es nahe alleine für jeden AsP rund einen Aureal zu veranschlagen (es mag sicherlich sogar noch sinnvoller sein die AsP-Kosten vom SO des Zauberers abhängig zu machen um dies detaillierter Abzubilden aber für die allgemeinen Zwecke der Artefaktkostenberechnung soll es mir genügen.
 
Hinzu kommt die Setzung von 10 Aureal/pAsP die einfach hinten und vorne nicht genügen kann!
Wenn man bedenkt, dass für die Dauer von etwa einer Woche je pAsP (6,25 Tage Meditative Übungen bis dieser unter Aufwand von AP regeneriert ist) der Astralvorrat und damit die mögliche Ausübung der Arkanen Kräfte eingeschränkt sind (ganz abgesehen von den schon zuvor aufgezeigten Schwierigkeiten APs entsprechend zu erwerben und zu vergüten bzw. es halt keine Richtlinie für NSCs zum AP-Gewinn über Zeit gibt um dies allgemeingültig abschätzen zu können), so müssen wir nochmal jeden pAsP eigentlich nicht nur grundsätzlich vergüten (mir gefällt Sassis stringenter Ansatz mit 100 Aureal/pAsP, v.a. weil er nachvollziehbar hergeleitet ist und dabei nicht zu gering ausfällt), sondern auch noch als Einschränkung der Ausgaben mit weiteren 6,25*5 Aureal je pAsP (Verdienstausfalltage) also 31,25 Aureal pro pAsP hinzuzählen.
 
Dass eine Qualität (bemessen an den erreichten ZfP*) nur einen Aureal pro ZfP* wert sein soll spiegelt nicht wieder dass Hohe ZfWs deutlich seltener und folglich hohe ZfP* eigentlich um ein vielfaches teurer sein müssten als niedrige Qualität… Als Multiplikator wäre das vielleicht ok aber als rein zu addierende Summe bleibt das irgendwie sinnbefreit mMn. Die erforderlichen TaP* der Handwerksprobe/Mechanikprobe spiegeln dann noch nicht den Zeitaufwand und damit die real anfallenden Löhne für Ingenieure, Handwerksmeister und Edelhandwerker wie Feinmechaniker, Juweliere, Edelsteinschleifer und wasweissich wieder sondern sind abermals nur ein grobes Qualitäsmaß mit vorgenannter Schwäche.

Das mit den Materialien ist dann nochmals so ein Sack Flöhe, fallen doch je nach verwendetem Material nochmal mehr oder weniger (p)AsP-Kosten an (e.g. Amulettmetall). Dass hierbei viele Materialien erstaunlich günstig daherkommen (und deren Preis aufgrund von Transportwegen, Verfügbarkeiten, abgenommenen Mengen und nicht zuletzt unbekannter Produktionskosten basieren und für sich einzeln zu bewerten wären) erstaunt zwar, soll mich aber an dieser Stelle nicht tiefer interessieren. Material kostet halt was das Material kosten mag.
 
Hinzu kommen noch Transaktionskosten (von geschätzt rund 10-20% der Gesamtsumme (Registrierungs- und Lizenzgebühren/Bestechunggelder, Sonstige Kosten der Geschäftsanbahnung, Geschäftsabwicklung und Geschäftsführung – ja Honoraten und einen Stab von Dienern zur Geschäftsabwicklung sowie geeignetes Wachpersonal für die Kostbarkeiten zu unterhalten kostet auch Geld und die sinnvoll für diese Arbeit eingesetzten Diener sind ja noch nicht im Lebensstil enthalten).


MyZa benennt die Preise in Aureal mit
Kosten der physischen Komponente
+ erreichte ZfP*
+ ein Zehntel der aufzubringenden AsP
+ das Zehnfache der aufzubringenden pAsP
+ erforderliche TaP* der Handwerksprobe
+ erforderliche TaP* der Mechanik-Probe

Ich denke dass hier vielmehr wie oben ausgeführt eine kostendeckende Berechnung in etwa so aussehen müsste:
Kosten der physischen Komponente
+ erreichte (ZfP*)x(Anrufungschwierigkeit)
+ Zahl der aufzubringenden AsP
+ das 150-fache der aufzubringenden pAsP
+ erforderliche Handwerks (TaP*)x(durchschnittliche Konstruktionsschwierigkeit)
+ erforderliche Mechanik (TaP*)x(durchschnittliche Konstruktionsschwierigkeit)
+ Transaktionskosten ca. 10-20% der Gesamtsumme

Dadurch kämen Preise zustande die Artefakte wieder zu Luxusartikeln werden ließe.

Ja ich denke dass die meisten Artefakte zu viel billig sind.
Und permanente Artefakte sind zudem schlecht fürs Geschäft, denn der Kunde braucht keinen Artefaktmagier zur Wiederaufladung, ja im Gegenteil versaut ein permanent wirkendes Artefakt auch noch auf Generationen anderen Optimaten die Gelegenheit ihre Gabe der Alten zu vermarkten weil ein Artefakt den Bedarf deckt…
Und auch wenn wir sicher seit knapp 5000 Jahren Imperium eine stete Artefaktproduktion haben und sich dadurch eine Vielzahl von Artefakten aufgehäuft haben müsste, so ist doch der Handel mit Artefakten außerhalb der Hohen Hauser ja streng reglementiert und keinem dürfte daran gelegen sein die Preise für Magie derart im Keller zu haben – wie Praktisch, dass Magier im Myranischen Imperium nicht der arbeitende Mittelstand sind, sondern die herrschende Elite, die sehr wohl durch gepflegt hohe Preise eine Verbreitung von Artefakten eindämmen kann und auch ein Bestreben haben sollte die Preise hoch zu halten…

Bei Alchemie verhält es sich im Grunde ähnlich, wobei mit hier die offiziellen Preise praktikabler erscheinen (schließlich können auch Nicht-Optimaten Alchemie praktizieren). Ob man nun mehrere duzend Aureal für ein Elixier zahlen kann oder will sei mal dahingestellt – dass es aber teurer als manche Waffe (mMn erscheinen mir aber auch die meisten Ausrüstungsgegenstände erstaunlich billig wenn ich die Lebenshaltungskosten und die Arbeitszeiten für den Waffenschmied in Betracht ziehe) sein mag, ist bei den z.T. sehr exotischen Zutaten schon alleine keine Wunderlichkeit.
Ja, Alchemie und Magie sind zwar alltäglich genug (immerhin 1% der Bevölkerung gründet seine Herrschaft darauf und demonstriert folglich auch regelmäßig seine Macht), als dass jeder (städtische) Myraner es schon mal gesehen haben sollte, und jeder auch jemanden kennt, der schon mal…
…aber ich denke die Ausgaben und Anforderungen einer Heldengruppe weicht eben dann schon stark von denen normaler Menschen ab. Das heisst aber halt nicht dass Heldenspielzeug plötzlich billig sein muss. So kann es doch nicht verwundern dass eine Gruppe von Argeniten (aka Helden) versucht einen oder gar mehrere optimatische Gönner und Auftraggeber für sich zu gewinnen und sich natürlich (trotz seiner Marotten, Standesdünkel, Arroganz und sonstiger Optimatenprobleme und -eigenheiten) gerne auch von einen Jung-Optimaten begleiten lassen – welch ungeahnte Möglichkeiten für einen einfachen Untertan!
 
Unser Bild was man sich leisten können muss sollte imho nicht vom Helden ausgehen, der sich halt mal eben schnell als Optimatensprössling mit Besonderem Besitz seinen Schmetterling-Insektopter für sich und seine Abenteuererfreunde kauft und dessen abgemusterter Myrmidonensaufkumpane mit Enduriumschwert & Rüstung ausgestattet wurde um zu seinem Schutz als Leibwächter zu fungieren, sondern wir sollten sehen, dass Magie ein Luxusgut ist - von der Oberschicht für die Oberschicht – und dass der gemeine Untertan halt hart ackern und placken muss um sich seine frugale Kost überhaupt leisten zu können und täglich damit ringt sich selbst oder seine Familie in die Sklaverei zu verkaufen nur um zu überleben und zu essen zu haben – die nächste Hungersnot kommt bestimmt…



*(Optimateneinnahmen werden sicher nicht nur über ihre Tätigkeit sondern letztlich auch über ihren Anteil am Ertrag der Cammer mit gedeckt aber das sollte man vielleicht in einem anderen Thread erörtern: müssten alle ordentlichen Optimaten Apanage I im Vorteil Optimat enthalten haben?)

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Das nette an Beseelung d. K. waäre ja das es weit günstiger ist. E.g. für Gutaussehend 4+2Zeitkosten führt zu 260 AsP.
Die Kosten können durch Nachteile (Hässlich? Dann wäre es ein normales Aussehen ;) ) um 1/4 gesent werden. Blieben 195 AsP also 20 pAsP. SF Permanenzzauberer wäre sicherlich wünschenswert. Ebenso wie Matrixregeneration II wenn man sowas öfter machen wollte...

...wer aber habituell sein Gesicht permanent verändert macht mMn was falsch.
Auch als Magier ist es doch weit wünschenswerter wenn diverses Klientel von einem Abhängig ist und alle Oktal wieder kommt um das aaussehen anzupassen (pAsP werden eh nicht lukrativ genug vergütet...). Wer aber sein neues Leben mit eigenem neuen Arm/Auge/Gutem Aussehen verbringen will für den sind 20 pAsP (=1000 AP) sicher eine überlegung wert (und sich mit einer Magomechanischen Prothese zu behelfen bleibt ebenfalls eine sinnvolle Option...)

Mit wahnsinniglichen Grüßen
Bell

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...alternativ ginge das sicherlich auch schwammig über 'Beseelung des Körpers'...
...damit ließe sich auch via "zusätzliche Gliedmaße" ein Arm wieder dranzaubern also warum auch nicht via "Gutaussehend" ein Gesichtslifting? Dass der eigentliche Effekt dabei durch die Vorteile nur grob und unzureichend abgedeckt wird schließt mMn diesen Weg aber nicht gleich aus...

P.S.: Und danke für den Link.

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...da sehe ich wiederrum kein Problem :)

Die benötigte Instruktion ist Verwandlung.
Denn ich muss zwar das gesamte Wesen verwandeln, aber niemand schreibt mir vor dass die Form nicht mit der vorangegangenen zu 95% identisch sein kann und ich effektiv eben nur das Gesicht abändere...
Mit dieser Instruktion ließen sich dann auch verlorene Gliedmaßen wieder dadurch beschaffen indem ich dem Nutznießer eine neue Gestalt (e.g. Mensch mit allen Parametern der vorangenagenen Erscheinung, evtl. abzüglich diverser Narben, vielleicht noch ein paar Schönheitskorrekturen im Bereich der Fettverteilung) dann das ganze auf Augenblicklich (p) und presto fertig.

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Sonstige Spiele / Re: Der (inoffizielle) MyMa-Errata-Dokument-Thread
« am: 20. Dezember 2016, 12:24:36 »
Ich bin etwas irritiert, dass die Abbildungen der Hauswappen Aphirdanos und Eupherban nicht stimmen.
Aphiranos ist nach Myranische Mysterien/dem alten HC/dem MyMA1 UND nach Text des MyMa2 als
"Wappen: drei goldene Augen auf grünem Grund" festgelegt, aber in der digitalen PDF-Version ist es Schwarz und in der s/w hardcopy wohl auch eher...
Beim Haus Eupherban (das sollte goldene Hand auf schwarz sein) wurde ebenso ein Grafikfehler umgesetzt (goldene Hand auf blau).

Das hat dann wohl auch noch zu einem Folgefehler im UdS geführt hat... - Wer auch immer die Grafik neudesignt hat hat da wohl was verbaselt. Oder gibt es einen tieferen Sinn für ein Retcon?

Grüße
Bell

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