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Themen - Waldviech

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Space: 1889 / Kickstarter "Space 1889. The Secret of Phobos"
« am: 04. Juni 2015, 12:37:59 »
Hier im Forum wird es vermutlich eh schon jeder wissen, aber vielleicht doch nochmal für den Newsflash: Der Kickstarter für den Space-1889-Film "The Secret of Phobos" ist jüngst gestartet und, wie´s scheint, auf einem guten Wege!

https://www.kickstarter.com/projects/288270129/space-1889-the-secret-of-phobos-a-victorian-sci-fi/comments

Der Trailer jedenfalls macht schonmal Laune auf mehr und es steht ja, sowohl Film- als auch Kickstartertechnisch ein erfahrenes Team dahinter. Bleibt nur, der Mhaire und ihrem Trüppchen alle Däumchen zu drücken (Marsianer sollten auch die an ihren Füßen mitdrücken).



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Space: 1889 / Inspirationsquellen für Space1889
« am: 01. Juni 2015, 16:16:54 »
...könnte man ja auch mal sammeln. Z.b. habe ich heute in Hamburg Folgendes erstanden - noch ungelesen, hat aber bereits einen Top-Eindruck beim Durchblättern hinterlassen:



Eine recht ausführliche Rezi dafür findet sich hier:
http://diezukunft.de/review/comic/aether-steampunk-im-alten-bayern

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Contact / Was wäre wenn.....Contact Atomic Punk
« am: 23. April 2015, 16:31:41 »
Da ich so ziemlich bei jedem RPG bekanntermaßen ein Fan von spinnerten Alternativ-Szenarien bin: Was wäre. wenn Contact nicht um 2046, sondern um 1955 herum spielen würde? Also während der ersten richtigen UFO-Welle und während der klassischen Blütezeit des Alieninvasionsfilms. Wen das jetzt an X-Com Declassified erinnert, der liegt ganz richtig - das hier ist unter anderem auch von diesem Spiel inspiriert (und natürlich von den ganzen, einschlägigen SciFi-Klassiker). Sozusagen in Gedenken daran, was das Spiel hätte werden können, dann aber leider nicht wurde. Und Terror from the Deep wurde bei Contact ja schließlich auch schon adaptiert  ;D. Eines würde ich allerdings anders machen - statt ein 50er-Jahre-Contact als "geheimes Prequel" zu gestalten, würde ich es eher als eine Art "Alternativ-Welt" aufziehen:
Es sind gewisse Dinge halt einfach ungefähr 100 Jahre früher passiert. Die Kinder von Mu wurden nicht von einem Megacon gefunden, sondern während der letzten Tage des zwoten Weltkrieges von der japanischen Marine. Die Technologie ist nicht "Cyberpunk", sondern eher "Atomic Punk". Omega hat als Organisation der UN das grundsätzliche Problem, während des Kalten Krieges einen Spagat zwischen Ost und West hinlegen zu müssen. Auch die Aliens wären weitgehend die selben, wobei natürlich zu überlegen wäre, ob es zusätzlich auch ein paar "Fifties-Monster" geben könnte. "Omega gegen Formicula" hätte ja schon was und den Zetas, diesen miesen kleinen Giftzwergen, traue ich auch Riesenameisen zu.
Wär das insgesamt überlegenswert? Und was dürfte sich ändern?

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Numenera / Die demütigen Baumeister des Omega
« am: 28. November 2014, 15:02:28 »
Mich hat es ja schon immer gereizt, die Omegapunkt-Theorie für eine Religion in einem SF-Setting zu verwursten...und zu Numenera scheint die Idee einigermaßen gut zu passen.

Grundgedanke wär der Folgende:
Anders als viele andere Kulte sind die "Demütigen Baumeister des Omega" nicht der Meinung, irgend einen uralten Gott anzubeten, der lang vor dem Menschen existiert hat. Vielmehr glauben sie, dass es derzeit keinen Gott gibt. Noch nicht. Die Baumeister glauben, dass es das ultimative Endziel allen intelligenten Lebens im Universum ist, sich irgendwann so weit zu entwickeln das sich Gott aus ihm heraus entwickelt. Gott ist also nicht der Ursprung, sondern der Endpunkt allen Seins! Er wird erst dann existieren, wenn das Universum wie wir es kennen im Begriff ist, zu enden. Damit es dazu kommt, ist einiges an Arbeit nötig. Folglich forschen die Baumeister in jede Richtung, die weitere Schritte in Richtung Transzendenz verspricht. In der neunten Welt gibt es nur vergleichsweise wenige Gelehrte, die sich zu den Demütigen Baumeistern des Omega zählen, angeblich existiert der Kult aber schon seit unzähligen Jahrmillionen und in einer Vielzahl von Welten, da (so die Doktrin des Kultes) jedes intelligente Leben irgendwann die erhabene Idee des Omegapunktes entwickelt. Tatsächlich scheint es auch einige höher entwickelte Lebensformen, wie transzendente KIs und Konsorten, zu geben, die dem Kult angehören. Problematischerweise arbeitet der Kult, zumindest auf der Erde, recht ziellos und ungerichtet. Es ist nicht ganz klar, mit welcher Strategie die Menschheit am besten zur Geburt Gottes beitragen kann. Ebenso sind die Kultmitglieder über die Frage zerstritten, ob der kommende Gott vom Ende des Universums aus in die Gegenwart eingreifen kann. Die eine Partei glaubt, die Gegenwart wäre völlig "gottlos" weil Gott nicht in die Kausalkette der eigenen Entstehung eingreifen würde während die andere glaubt, dass Gott dies durchaus tut.
Im Steadfast existieren die Demütigen Baumeister vor allem in Form einer kleinen, geheimen Kabale innerhalb des Order of Truth. An die Öffentlichkeit trauen sich die Baumeister hier nicht so recht, da der Orden der Existenz wahrer Götter im Allgemeinen ablehnend gegenübersteht. Also arbeiten sie im Geheimen daran, den Orden zu einem Werkzeug zur Erschaffung Gottes zu machen.

Wär das brauchbar? Was könnte man daraus machen?  :D

(Für die, denen es auffällt: Ja, dat is ein recyceltes Textel aus dem Tanelorn...

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Numenera / Ritterturnier in Iscobal (Brainstorming)
« am: 28. November 2014, 15:00:53 »
Folgendes Szenario: Es ist ein wunderschöner Frühlingstag im Jahre 1000002014 A.D. und wir befinden uns vor den Toren Mulens, der Hauptstadt des wunderbaren Iscobal. König Noren geruht anlässlich der bevorstehenden Vermählung seines Neffen mit einer Gräfin aus Ancuan ein Turnier zu veranstalten. Der König erhofft sich von dieser Hochzeit eine nachhaltige Verbesserung der Beziehungen beider Königreiche. Das gemeine Volk erhofft sich mannigfaltige Zerstreuung. Und viele Edle erhoffen, während des Turniers die eine oder andere Intrige erfolgreich über die Bühne zu kriegen. Während die Glastürme der Hauptstadt in der roten Morgensonne der fernen Zukunft wie flüssiges Feuer leuchten, sind in den Parkanlagen vor den Toren schon unzählige bunte Zelte aufgeschlagen. Gaukler führen Kunststücke vor, Marketender bieten exotische Waren und Knabbereien feil, und bald werden die angereisten Ritter aus allen Teilen Iscobals und Ancuans mit dem sportlichen Wettstreit beginnen.

Es heißt ja immer, die Völker der Neunten Welt wären irgendwo im Mittelalter - da fragt man sich natürlich, wie wohl etwas typisch "mittelalterliches" wie ein Ritterturnier in der neunten Welt wohl aussähe? Vieles dürfte einem Turnier des Mittelalters wohl ähneln. Aber wie laufen wohl die Kämpfe ab? Gibt es Schaufechten mit Laserschwertern - auf schwebenden Kristallplatten? Ein Buhurt mit Elektroschockern, in einer Null-Gravitation-Blase? Dürfen die besten Ritter als besondere Ehre das Lanzenreiten auf aus Draolis importierten Windgleitern durchführen? Gibt es Gefechte auf fliegenden Reittieren?
Und welche "Sideshows" gäbe es auf einem solchen Turnier wohl zu bestaunen? Bin mal gespannt, was das Brainstorming ergibt....

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Sonstige Spiele / Tharunische Abenteuerszenarien....
« am: 25. Januar 2014, 15:02:34 »
Um der weiteren Frage "Ja, was für Abenteuer spielt man denn nun im rigiden Tharun" vorzubeugen, könnte man hier vielleicht mal ein paar grundlegende Abenteuerszenarien und Fetzen sammeln. Generell würde ich hier aber erst einmal davon ausgehen, dass die SC natürlich allesamt der Oberschicht angehören (Brigantai- oder Gemeines-Volk-Szenarien müsst man dann kennzeichnen :) ).

Der Morguai-Masha (Klassische Vampirgeschichte goes Tharun)
Reich: Vorzugsweise Lania. Die SC kommen auf einer Reise auf eine kleine Insel, die vordergründig ein geradezu perfekt funktionierendes Musterbeispiel der tharunischen (und lanischen) Gesellschaftsordnung zu sein scheint. Selbst die Bauern sind einigermaßen vermögend und alles geht seinen kultivierten Gang. Den durchreisenden SC wird zunächst vielleicht nicht auffallen, dass die Bevölkerung dennoch in Angst lebt, weil irgend etwas fast jede Nacht Haustieren und jungen Knaben das Blut aussaugt. Im Gasthaus werden die SC zufällig Zeugen dieses Vorgangs - eine alterslos schöne Dame im Oberschichtdress blutet nächtens einen Hirtenjungen aus und einer der SC wird dessen durch irgend einen seltsamen Umstand ansichtig. Wenn die SC am nächsten Tag den Hof des Inselfürsten aufsuchen, erleben sie eine böse Überraschung. Sie werden in der Masha des Fürsten nämlich unweigerlich die bluttrinkende Dame wiedererkennen! Das besonders Böse daran: Die vermeindliche Masha ist eine ziemlich mächtige Morguai und hat es in der Rolle einer Masha geschafft, den gesamten Hof in ihren Bann zu schlagen. Ohne sie ist der Fürst wenig mehr als ein sabbernder Idiot (was man bei offiziellen Audienzen aber nicht sofort mitbekommt) und auch die wenigen Schwertmeister des kleinen Inselhofes sind ihr hoffnungslos hörig. Eine sofortige, offene Anschuldigung könnte die SC in Teufels Küche bringen. Kontakte zu Azarai zu suchen, erweist sich ebenfalls als problematisch. Im einzigen Kloster der Insel sind seltsamerweise alle Priester tot. Wie befreien die SC die isolierte Insel nun von diesem Übel? Und wie entkommen sie vom Eiland, wenn die Masha Spitz bekommt, dass die SC wissen, was sie ist?

Wenn Steine vom Himmel fallen.
Es ist Nacht auf einem kleinen, nur von Fischern bewohnten Eiland, als ein Donnern vom Himmel erklingt und Etwas eine vielfarbige Feuerspur hinter sich herziehend im Zentrum der Insel einschlägt. Im entstanden Krater raucht nun ein knapp 20 Kilogramm schweres Stück Glost vor sich hin. 20 Kilogramm magisches Material, die darauf warten, zu Runensteinen verarbeitet zu werden! Da Meteoriten in Tharun naheliegenderweise ein eher unbekanntes Phänomen sind, macht die Geschichte vom Himmelsstein natürlich ziemlich schnell die Runde. Das popelige kleine Inselchen, für das sich vorher keiner der umliegenden Inselfürsten so richtig interessierte (weswegen die politische Zugehörigkeit unklar ist) steht plötzlich im Augenmerk des gesamten Archipels! Nicht nur, dass mehrere religiöse Gruppierungen und Runnenherren-Orden sich brennend für den Stein interessieren - Nein, auch die Inselfürsten haben nun das Inselchen "entdeckt" und beanspruchen es nun jeweils für sich. Nur einen Monat nach dem Einschlag treffen zehn verschiedene Flotten vor der Küste des Inselchens ein. Jede zu allem bereit, um den Stein in ihren Besitz zu bringen (um ihn zu verwenden oder zu vernichten, sei mal dahingestellt). Die SCs gehören zu einer dieser Flotten....

More to come.....:)

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Contact / Buddelmonster....der Schrecken aus der anderen Tiefe.
« am: 01. September 2013, 14:05:02 »
Ich kann mich noch recht genau dran erinnern, dass wir damals, als Terror from the Deep erschien, auf dem Schulhof rumgewitzelt haben, dass der dritte X-Com-Teil sich eigentlich um Aliens aus dem Erdinneren drehen müsste. Mit Bohrfahrzeug-UFOs und Felsmonstern. Das erschien uns eigentlich ganz folgerichtig. Kam natürlich so nicht. Aber wie sähe es bei Contact mit potentiellen Aliens aus dem Erdinneren aus? Tendentiell könnte man sich ja durchaus vorstellen, dass Erbauer oder Gelehrte auch Anlagen tief, tieeef unter der Erdoberfläche angelegt haben. Die technischen Möglichkeiten dürften sie gehabt haben. Was also, wenn Rohstoffkonzerne beim Bestreben, immer tiefer in die Erdkruste zu bohren, auf riesige Höhlensysteme, vormenschliche Ruinen und eine "Tiefe Biosphäre", die nicht nur aus Bakterien besteht, treffen? Auf was könnten Omega-Agenten unter der Erdoberfläche treffen? Kann Contact mit Helmlampe und Presslufthammer funktionieren? Wären magmasichere Bohrschiffe zu "cheesy"?

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Ja, das Tanelorn bringt einen manchmal auf wirres Zeug.
Das Statement des dortigen Users Kandor, er hätte Lust, nach dem Erwerb von "Unter dem Sternenpfeiler" und "Mysterien der Hohlwelt" mal eine John-Carter-inspiriertes Pulp-Kampagne in Myranor zu spielen. (Nachzulesen hier) würde ich hier mal kackfrech weiterspinnen wollen.

Wir schreiben das Jahr 1936. Im Hochland von Tibet ist ein wüster Kampf zwischen einer Truppe freigeistiger, internationaler Abenteurer und finsteren Nazischergen der Thulegesellschaft entbrannt. Beide Parteien wollen den Zugang zu den Ruinen einer uralten, vormenschlichen Rasse, den dreiäugigen "Bashuriden" sichern. Während des Kampfes wird in den bashuridischen Ruinen etwas aktiviert ubnd öffnet ein Portal in eine fremdartige Welt, die, wenn man die dortigen Sternenkonstellationen richtig analysiert, Lichtjahre jenseits von Rigel7 ( ;D) liegen muss. Sowohl die Abenteurer als auch die Nazis hat es samt Ausrüstung (Munition, Fahrzeuge, etc.pp.) dort hin versetzt.

Welche Ecke Myranors wäre am Besten als "Zielort" geeignet? Ist das Portal noch passierbar oder hängen Abenteurer und Nazis erst einmal in Myranor fest? Arbeiten Nazis mit Optimaten zusammen oder vertragen sich zwei Herrenrassen in einem Raum nur schlecht miteinander? Wie könnte man das Imperium am Besten auf Links krempeln? Fragen über Fragen....

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Contact / OMEGA Space-Opera
« am: 18. Februar 2013, 21:38:28 »
So, auf DocMorbids ausdrücklichen Wunsch mache ich zu diesem im Was-wäre-wenn-Threat entstandenen Thema mal eine eigene Diskussion auf !  8-)

Die Grundidee für die OMEGA-Space-Opera ist ganz grob zusammengefasst Folgende:
Der Space-Opera-Handlungsbogen beginnt wenige Jahre nach dem Ende der Kampagne im Grundbuch. Daher könnte diese Diskussion für Leute, die die Omega-Kampagne noch nicht zur Gänze kennen ein paar Spoiler enthalten!
Die Wissenschaftler von Omega haben es geschafft, die Harbinger wieder instand zu setzen oder zumindest den Antrieb des Schiffes zu rekonstruieren. Nun verfügt Omega über die Mittel und Wege, das Sonnensystem zu verlassen. Zeit, sich weit draußen im All mal umzuschauen und etwas verbesserte Feindaufklärung zu betreiben und vielleicht auch nach Freunden zu suchen!
Das Bild, das sich Omega im Laufe dieser weltraumbasierenden Sandbox-Kampagne bietet, ist wahrhaft apokalyptisch. Seit die Anomalie das interstellare Imperium der Tabanussi vernichtete, hat es noch keine intelligente Rasse geschafft, das entstandene Vakuum zu füllen. Die meisten Welten sind tot oder ohne intelligentes Leben. Die meisten intelligenten Rassen, die nach der Vernichtung der Tabanussi ihr Haupt erhoben haben, sind noch primitiver als selbst die Menschheit.
Die wenigen raumfahrende Rassen dieser Galaxis kommen in zwei Geschmacksrichtungen: Entweder sind es Überlebende einer untergegangenen Zivilisation, die als Teil der Plündererflotte umherstreifen oder sie bilden eigene Convois. Oder sie sind kleinere "Taschenimperien", die sich auf ihren eigenen Planeten oder bestenfalls auf eine Handvoll umliegender Systeme konzentrieren. Letztere liegen im Normalfall weit außeinander und tendieren dazu, eher xenophobisch zu sein da sie schnell mit der Anomalie oder den Plünderern aneinander rasseln und so lernen das "Aliens" meist feindlich sind. Sprich: Die Erfahrungen, die die Erdlinge machen sind letztlich nichts Ungewöhnliches. Für das Omegaschiff bedeutet das natürlich, dass sie bei Erstkontakten vorsichtig sein müssen und einiges an Fingerspitzengefühl notwendig ist um Freundschaften zu schließen. Die meisten größeren Zivilisationen haben darüber hinaus auch ganz eigene Probleme. Im (ziemlich riesigen) Operationsbereich des Omega-Schiffes finden sich neben den Zetas und den Flotten der Plünderer auch vier andere höher entwickelte Rassen, die hier in ganz grober Stichwörtelei vorgestellt werden. Ob sie Verbündete der Menschheit oder neue Feinde werden, liegt einzig an den SCs und ihrem Vorgehen!

Das Reich des Nahal
- junges interplanetares Reich "versetzter" Menschen. Grundinspiration: Inkas, Azteken, Raumpatroullie Orion, Es war einmal der Weltraum, Perry Rhodan.
- Kolonien auf Monden und vier Nachbarplaneten, erster interstellarer Krieg gegen Plünderer
- Mischmasch aller irdischen Rassen / "Raza Cosmica"
- verehren die Erbauer noch immer als Götter. (Früher als echte Götter, nach der Industrialisierung und der Entdeckung das die Erbauer technisch hoch entwickelte Aliens waren "unreligiös" als noble Kulturbringer)
- Regiert vom "Nahal" - einem unsterblichen Supercomputer.
- Das Reich vereint alle Menschen im eigenen System
- Nur ein paar Jahrzehnte weiter als die Erde, haben aber viele Fehler der Erdmenschen nicht gemacht
- Nach innen Utopia, nach außen waffenstarrende Militärmaschine
- Innen zwar friedlich, aber sehr totalitär (der Staat kontrolliert praktisch alles, keine Privatwirtschaft)
- Hält sich nach "Einigung der zehn Stämme der Menschheit" für kosmopolitisch
- Sieht Nichtmenschen fast ausschließlich als feindlich an, einzige "Aussenkontakte" bislang durch Militär.
- fast schon paranoide Sicherung des eigenen Planeten.
- Feindliche Kontakte zu Plünderen, sonst noch keine Kontakte nach Außen.
- Mögliche negative Eindrücke für Omega: faschistoides Imperium. Gleiche Sauce wie Zetas, nur menschenförmiger
- Mögliche positive Eindrücke für Omega: Brüder im All! Helles Utopia

Camarc
- Mischung aus Fledermaus und Flugechse.
- friedliches Volk von Philosophen und Gelehrten...allerdings unter einer etwas sinistren Maske
- Uralte Rasse, die langsam erlischt
- einst Hilfsvolk der Tabanussi
- haben sich von deren Fall nie ganz erholt
- beschränken sich heute nur noch auf ein paar Arkologien und Raumbasen im eigenen Sonnensystem (mit roter Sonne)
- reine Fleischfresser (trinken auch Blut)
- Fleisch für die tägliche Ernährung züchten sie in ihren fliegenden Städten, Jagen hat eine ähnliche Freizeitfunktion für sie wie Angeln für Menschen.
- mächtig genug, die an den Rändern ihres Systems wie Aasgeier wartenden Plünderer in die Schranken zu weisen. Immer wieder Überfälle.
- sind "Götter" über ein bronzezeitliches Menschenvolk in den Dschungeln ihrer Heimatwelt. Menschen opfern ihnen Tiere und Blut. (Menschenopfer werden allerdings abgelehnt) Camarc unterdrücken Menschen nicht, sondern lassen sie eigene Wege suchen. Beeinflussen nur subtil
- Kontakte zu Plünderern (feindlich), Zetas (neutral), Aryaspi (neutral-ablehnend), Lichtreitern (unentschlossen), Roboter der Harbinger (freundlich)
- Mögliche negative Eindrücke für Omega: Blutsaufende Monster, Verhältnis zu eingeborenen Menschen kann als Unterdrückung oder Vampir-Beute-Verhältnis fehlinterpretiert werden.
- Mögliche positive Eindrücke: weise ältere Rasse, Berater, Quelle hoch entwickelter Technologie

Aryaspi
- übermannsgroße große, graue "Kugelwesen" auf  Elefantenfüßen mit vier Augen und sehr breitem Maul. Methanatmer
- Eine Hand voll Kolonien auf Planeten, die für Menschen unbewohnbar wären.
- kantiges Technologiedesign, das oftmals nicht sofort als Technologie erkennbar ist ("Steintechnologie" aus geometrisch angeordneten Monolithen mit komplexen Linienmustern, Waffen aus schlichten Kugeln). Hoch entwickelt und verdammt schwer zu erforschen
- Kommunizieren möglicherweise telepathisch. Neigen dazu, in Gruppen zu "Singen", was an eine Mischung als tibetischem Kehlkopfgesang und Wahlgesängen erinnert.
- Kein Hivemind, aber eine Art Basisdemokratie.
- Keine verschiedenen Ethnien erkennbar.
- Vielleicht die Schöpfer der Voltoiden
- Metropolen riesig und voller geometrischer Skulpturen, aber mit nur wenig Bevölkerung (wirken sogar fast leer).
- Formen Asteroiden zu unbekannten Zwecken in riesige Monumente um.
- Ähnlich "alt" wie die Zetas und in kaltem Krieg mit diesen.
- Liefern aus dem Abraum der Asteroidenmonumente gewinnbare Rohstoffe an Plünderer. Es ist unklar, ob die Lieferungen Tribute sind oder ob ein anderes Geschäftsverhältnis besteht.
- Kontakte zu Zetas (Feinde), Plünderern (neutral oder tributpflichtig) und Camarc (seltene Kontakte bei Forschungsreisen)
- Mögliche negative Eindrücke für Omega: zu fremdartig um zu kommunizieren. Plündererfreunde
- Mögliche positive Eindrücke für Omega: Feind meines Feindes...gegen die Zeta. Große Baumeister. Hochtechnologielieferanten

Lichtreiter
- robotische Lebensformen aus Naniten und Kristallen. Vor Jahrmillionen von einer lang verschwundenen Rasse als Neumann-Sonden konstruiert, haben sich seither weiter entwickelt. Kann von Menschen für eine natürliche "Kristall-Lebensform" oder "Lichtwesen" gehalten werden.
- Mehr ein "Konglomerat" aus Einzelindividuen als ein Volk.
- neugierige "Abenteurer", da als Forschungssonden erschaffen. Haben die Fähigkeit, als Nanitenschwarm technische Systeme und Lebewesen zu befallen um Informationen zu gewinnen.
- "Fressen" Mineralien um neue Lichtreiter zu erzeugen und "ernähren" sich vom Licht der Sterne. Bestehen aus einer Art "Computronium", was sie für die Plünderer als Rohstoff interessant macht. Nanitenschwärme und Kristallsonden werden mit spezieller Strahlung abgetötet und als Rohstoff geerntet.(Falls die Plünderer wissen, das Lichtreiter eine intelligente Lebensform sind, ist es ihnen egal).
- Können keine technischen Gerätschaften ausbilden, die nicht Teil ihres eigenen Organismus wären. Untersuchung von Lichtreitern gibt Omega möglicherweise fortgeschrittene Nanoschmieden-Technologie.
- Ursprünglich sehr friedlich, haben durch Kontakt mit Plünderern aber das Kämpfen erlernt. Einige Lichtreiter attackieren jedes Schiff von fleischlichen Wesen.
- Kommunikation möglich, falls ein Mensch sich von einem Lichtreiter "infizieren" lässt und beide Persönlichkeiten verschmelzen.
- "Kontakte" mit allen aufgelisteten Rassen (auch Erdenmenschen)...aber nur als Beobachter aus der Entfernung. Hass auf Plünderer, da "Fressfeinde".
- Mögliche negative Eindrücke für Omega: Starfish-Alien, Weltraummonster, sprechende Infektionskrankheit, Angst vor "Grey Goo" durch Naniten.
- Mögliche positive Eindrücke für Omega: friedliche Forscher, "eingeborene Führer" in der Welt des unendlichen Alls.





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Man kennt ja das altbekannte Prinzip des "Honorable Enemy" - des Feindes, der einen trotz aller Differenzen respektiert und sich nicht verhält wie das pure Böse. Besonders verbreitet ist das Prinzip scheints bei Space-Opera-Anime wie z.b. Star-Blazer und Konsorten. Interessant fände ich nun die Frage, ob man bei Contact ebenfalls einen "Ehrenhaften Gegner" auftreten lassen könnte? Sowohl die fiesiglichen Körperfresser als auch die Silikoiden scheiden für sowas ja mehr oder weniger aus. Aber wäre das Prinzip z.b. bei Zetas oder einzelnen Plündererkommandanten denkbar? Vielleicht könnte ein Zeta-Anführer der Meinung sein, dass man trotz des gegenwärtigen (völlig gerechtfertigten) Krieges immer noch viel mit der Menschheit gemeinsam hat und so noch ein gewisses Maß an "Anständigkeit" walten lassen. Oder könnte ein Plündererkapitän Respekt für menschlichen Kampfgeist und menschliche Errungenschaften hegen?
Was für Möglichkeiten gäbe es da potentiell?

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Contact / Warum eine "Crapsack-World" ?
« am: 23. Oktober 2012, 15:02:04 »
Machen wir uns nüschte vor - die Zukunft, die in Contact präsentiert wird, ist eher von der Marke "Dunkeldüster" und folgt den Genrepfaden des Cyberpunk mit seinen gängigen Klischees. Die Massen sind dekadent und verblöden, die Umwelt verwest schon, Großkonzerne sind korrupt und verkommen. Schlicht: Es geht alles den Bach runter, was nur irgendwie den Bach runtergehen kann, da sich hauptsächlich negative Zukunftsprognosen bewahrheitet haben.
Nun schaut die Zukunft der Menschheit ja vielleicht nicht ganz so finster aus, denn es gibt ja auch einige Trends, die Anlass zur Hoffnung geben. Armut, Gewalt und Unbildung sind auf dem Rückzug. Die meisten Entwicklungsländer sind auf dem Weg nach vorne. Umweltprogramme greifen nicht selten tatsächlich. Offene Kriege finden immer weniger statt. Ja sogar bei Energieproblemen wie der Erdölknappheit wären diverse Lösungen denkbar. (Und man sollte nicht denken, dass sich "ökologisches Denken" für Großkonzerne nicht auszahlen würde).
Was also wäre, wenn man statt stark negativer Zukunftsprognosen möglichen positiven Entwicklungen mehr Raum gibt und die Contact-Erde weniger "schwarz" malen würde?

Mögliche positive Aspekte wären:

- Der lang anhaltende, weltweite Trend zu mehr Frieden und Bildung geht auch 2047 weiter und hat in der Zeit von "jetzt bis dann" schon viel bewirkt. U.a. ist Afrika kein "Drecklochkontinent" mehr, sondern eher da, wo Südamerika u. diverse südostasiatische Staaten heute sind. Noch immer Entwicklungskontinent, aber bei Weitem nicht mehr der "hoffnungslose Fall", als der der Kontinent heut gern dargestellt wird.
- Viele Ernährungsprobleme und Krankheiten wurden tatsächlich besiegt.
- Auch der Trend zu mehr Energieeffizienz und Ressourcenschonung bei technischen Geräten hält weiter an. Nicht wenige "grüne" Technologien haben sich tatsächlich durchsetzen können. Die Großstadt der Zukunft ist überall digital vernetzt, verbraucht dank cleverer Planung aber im Verhältnis weit weniger Energie als eine heutige Metropole und entspricht dank Dachgärten u. Indoor-Landwirtschaft so garnicht dem Bild der dunkelschwarzen Cyberpunkmetropole
- An der Umweltschutzfront konnten einige Erfolge verbucht werden. Nicht zuletzt weil einige heutige Entwicklungsländer in diesem alternativen 2047 besser dastehen, wird auch dort besser gehaushaltet. Z.b. braucht niemand mehr Regenwälder abholzen.
- Energiequellen bestehen nicht nur aus Atomkraft, sondern auch aus künstlicher Geothermik, Solarpanelen in der Sahara, Kraftstoffgewinnung aus Algen usw.
- "Überbevölkerung" stellt kein wirkliches Problem mehr da - die Wachstumskurve der Menschheit ist abgeflacht und die vielen Menschen, die da sind, können durch effektivere Landwirtschaft (intelligente Nutzung von Gentechnik, besserer Welthandel ob friedlicherer Politik) recht gut ernährt werden.
- Das Kulturangebot in einer globalisierten Welt hat tatsächlich zugenommen und wurde nicht von Billigkommerz erstickt.  ;D

Noch weiter existierende Negativaspekte sind:
- natürlich der Klimawandel, auf den sich die menschliche Zivilisation auch weiter einstellen muss.
- das, auch wenn die Welt etwas weniger mistig aussieht als in der typischen Dystopie, arrogante Politiker auch weiterhin den einen oder anderen Krisenherd produzieren werden. "Krieg" ist keinesfalls vollkommen besiegt - nur kleiner geworden.
- das es auch weiterhin Kriminalität geben wird.
- das abnehmende Rohstoffe Wirtschaft und Wissenschaft auch weiterhin vor Denksportaufgaben stellen werden.
- das in der Geschäftswelt Gier und Korruption durchaus noch weiter groß in Mode sein werden. (Auch, wenn man nicht zu offensichtlichen Brutalpraktiken greift, wie der archetypische Großkonzern in einem 80er-Jahre-Cyberpunk-Comic).
- das Autofahren auch in diesem Szenario teurer wird und Individualverkehr wieder was für die Reichen ist. Nur stört das weniger Leute, da die Großstädte dieses 2047 alles in allem recht lebenswert sind.

Das Ergebnis wäre eine Welt, in der es sich durchaus gut leben ließe. Viele Menschheitsprobleme sind nicht gelöst, andere Probleme wurden gelöst, wieder andere Probleme sind neu hinzugekommen. Wie immer also. Alles in allem ist die Welt zwar nicht die Star-Trek-Utopie, die frühere Ultra-Optimisten erhofft hatten, aber sie ist auch sehr weit weg von dem Scheißhaufen, den die Thruther, Peaker und Pessimisten der letzten Jahrhundertwende prophezeit hatten.
Der Vorteil für eine Contact-Kampagne: Man bekommt das Gefühl, dass die Welt es tatsächlich wert ist, gerettet zu werden! Grade jetzt, wo es scheint, als könnte die Menschheit tatsächlich aus ihren alten Fehlern lernen, klopfen Aliens an die Tür und wollen alles vernichten, was die Menschheit sich aufgebaut hat. Das DARF nicht passieren!! Außerdem hat es den Vorteil, dass die Welt außerhalb des originellen Omega-Backgrounds keine 0815-Dystopie ist.  ;D
Der Nachteil wäre freilich, das Omega in einer Welt die nicht durchgängig finster ist, etwas weniger strahlen würde. Aber das wäre IMHO zu verkraften....

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Willkommen zu einer weiteren Folge von "Waldviechs Crossover-Wahnsinn". Diesmal ist die Prämisse aber vielleicht nicht ganz so wahnsinnig wie üblich. Es geht schlicht darum, das UFO-Rollenspiel "Contact" mit den Regeln und dem Spielprinzip von "Funky Colts" zu verquicken. Etwas sehr Ähnliches gab es schon im alten Ullisses-Forum zu einem alternativen 70er-Jahre-Contact. Die Idee wurde aus folgendem Grund geboren:
Contact finde ich settingseitig schlichtweg cool, aber mir persönlich ist das Regelsystem zu fein granuliert (ist halt eine Sache des Geschmacks). Darüber hinaus würde ich die düsteren Crapsack-World-Aspekte eher weniger betonen.
Der Gedanke ist nun, Contact im Stil einer antiquierten Fernsehserie aufzuziehen - unter Zuhilfenahme von "Funky Colts". Die Verbindung zwischen Fernsehserie und Contact ist nicht sonderlich abwegig, stammen doch Contact und sein PC-Game-Vorläufer, die X-Com-Reihe in direkter Linie von der TV-Serie "UFO" ab und im Laufe der 80er gab es durchaus ein paar interessante SF-Serien, die "Futter" für Contact-Kampagnen liefern könnten. Erleichternd kommt hinzu, dass sich die im Contact-GRW vorgestellten Beispielcharaktere auch schon wie TV-Serien-Charaktere ausnehmen.

Man stelle sich also vor, "Contact" wäre eine Fernsehserie von, na sagen wir mal 1985! Die "Corestory" bleibt mehr oder weniger völlig erhalten und wird um ein paar "80iger-Jahre-Serien-Versatzstücke" erweitert. Ich sehe da grob zwei Möglichkeiten:

Contact - Die Verteidiger wurde (fiktiv) 1985 gedreht und spielt auch in der Gegenwart des Jahres 1985. SF-Technologie wie Cybergliedmaßen, Roboter und Konsorten sind High-Tech-Equipment von Omega, während die Welt außerhalb sich in nichts von der Welt von 1985 unterscheidet. Etwaige Roboter-Charaktere wären dann in etwa äquivalent zu "Kitt" aus Knighrider zu sehen.   ;D

Contact - Die Verteidiger spielt 2047 und hält sich, mehr oder weniger, an die Timeline aus "Contact". Aber da die Serie 1985 gedreht wurde, schaut vieles in der Welt von Contact verdächtig so aus, wie man sich in den 80ern die Zukunft vorstellte - sprich, die Welt hat einige ausgeprägt retrofuturistische Elemente. Statt Flachbildschirmen gibt es Röhrenbildschirme, das "Cybernet" besteht aus neongrünen Linien und kantigen Grafiken, seltsamerweise fahren die meisten Leute noch mit Autos aus den 80ern und seltsamerweise sehen auch die verwendeten Szenerien irgendwie verdächtig nach 1985 aus. Bis auf die grimdarken Cyberpunk-Sets, die man im Studio hat bauen können. Denkt an "Max Headroom" oder den ersten Robocop-Film.

Der generelle Ton sollte insgesamt weniger düster sein als im Original-Contact - immerhin lief das Ganze in den 80ern im Vorabendprogramm. Die Aliens stellen natürlich ein gewisses Problem dar, da man in den 80ern schlicht noch nicht das dicke Budget und die Trickeffekte hatte, um auch in Serien oft spektakuläre Creature-Effects zu zeigen. Folglich läuft die Invasion stark über menschliche oder menschenähnliche Agenten ab - man könnte z.b. den Ordo Solaris wesentlich stärker mit den Aliens direkt verquicken und auch die Plünderer könnten im predatorschen Sinne humanoid sein (damit sie von großen Komparsen in Lederanzügen gespielt werden können). Jabberwocks sind natürlich auch praktisch, weil unsichtbar - die kann man zwar vorkommen lassen, muss sie aber nicht zeigen   ;D.

Was wäre bei einem Funky-Colts-Contact denn noch so zu beachten?

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Sonstige Spiele / Abenteuerbrainstorming - Der große Bierraub von 94
« am: 22. September 2012, 15:12:12 »
WAS? Noch kein Thema zum postapokalyptischen Deadlands? Verdammt....das muss geändert werden! Und zwar mit einem kleinen Brainstorming für ein Abenteuerszenario! Folgende Ausgangslage:

Das die Zivilisation seit dem dritten Weltkrieg nicht mehr das ist, was sie mal war, dürfte jedem Waster und Survivor im weiten Wasted West recht klar sein. Das Kabelfernsehn weg ist, ist halb so schlimm. Das man die Motoren seiner aufgemotzten Endzeitkapfkarre von bleifreiem Benzin auf Spookjuce umstellen musste, auch. Aber das es nach dem Knall nur noch billigen, selbstgebrannten Fusel und aus dubiosen Quellen gebrautes Bier gibt, ist völlig untragbar!! Daher haben Vorkriegs-Alkoholika (insbesondere unverstrahltes Bier) einen gewissen Wert.

Der Aufhänger wäre nun, die SC irgendwo im Wasted West über einen völlig intakten Tanklaster der bekannten Brauerei "Dimpflemoosers Bavarian" stolpern zu lassen. Randvoll mit "Dimpflemoosers Original Bavarian Weissbeer". Der Tanklaster ist völlig intakt, hat noch Benzin im Tank und der Inhalt des Tankwagens wird auch ein knappes Jahrzehnt nach dem Ende der Welt noch durch ein hypermodernes, atomar getriebenes Kühlsystem frisch gehalten. Das scheint natürlich der Jackpot zu sein - was dieses Bier im Wasted West wert ist, ist in Dollars und Patronen kaum aufzuwiegen. Dummerweise erfährt kurz nach dem Fund der SC natürlich das halbe Umland von der Sache und jede versoffene Roadgang von hier bis zum Rio Pecos heftet sich an die Fersen der SC (und ihres Biertankwagens).
Was ließe sich aus der Sache basteln? Und welchen bösen Twist könnte es mit dem Bier auf sich haben? Ist es verflucht, verstrahlt oder sonst wie übel? Fragen über Fragen....

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Einige Städte Myranors sind ja laut UdS mit Bahnstrecken verbunden, auf denen sich manchmal von Tieren gezogene und manchmal von Magie getriebene Züge fahren. Nun stellt sich natürlich die Frage, wie genau myranischer Zugverkehr für den Passagier ausschaut? Darf man sich das vorstellen wie auf Erden - mit Fahrplan, Fahrkartenschalter, Schaffner und Klasseneinteilung der Waggons? Oder fahren die Teile nur, wenn der örtliche Horas es so will und ein paar Truppen verschieben muss? Gibt es auch "Nebenstrecken"?

Eine recht interessante und myranortaugliche Idee bezüglich Zugfahrten ohne industrialisierte Hightech stammt übrigens aus dem Buch "Die Seelen in der großen Maschine" von Sean McMullan. Dort sind die Stadtstaaten eines frühmodern anmutenden Australien der fernen Zukunft auch durch Bahnstrecken verbunden. Die Züge werden allerdings nicht durch Maschinen angetrieben, sondern durch die Fahrgäste, die für den Betrieb des Zuges ordentlich in die Pedalen treten müssen. Zwar kauft man bei diesen Zügen auch erstmal ein Ticket, aber am Ende der Fahrt wird der Fahrtpreis mit der (am Pedal durch Messgeräte festgestellten) Treterei verrechnet. Wer kräftiger tritt, kriegt Geld erstattet - oder in einigen Fällen sogar den kompletten Fahrpreis erlassen und einen Bonus gezahlt (wenn man denn so richtig kräftig gestrampelt hat).
Das klingt so schräg als wäre es aus Myranor  ;D

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Contact / Das EBANI-Phänomen
« am: 18. September 2012, 14:28:02 »
Letztens habe ich zufällig Folgendes entdeckt: http://psiram.com/ge/index.php/EBANI
Unbekannte fliegende Würmer über Spanien! Seltsame Objekte, die immer wieder beobachtet werden und sich, organischen Wesen gleich, durch die Lüfte schlängeln. Sind es UFOs? Sind es Lebewesen? Stellen sie eine Gefahr dar? OK - in unserer Welt hat sich ziemlich sicher nur ne Ballonschlange irgendwo gelöst, aber im Contact-Universum könnten EBANIs durchaus real sein. Nur als was könnte man sich Contact-EBANIS vorstellen? Eine fliegende Abart des Silikoidenschwarms? Ein Zeta-Experiment? Ein bislang in den Wolken verborgener Kryptide?

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