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Spielsysteme => Sonstige Spiele => Thema gestartet von: Tabuin am 11. Februar 2014, 15:58:18

Titel: Myranisches Militär
Beitrag von: Tabuin am 11. Februar 2014, 15:58:18
Hier soll es darum gehen, was ihr an Themen in einem solchen Band besprochen haben wollt.

Achtung: Für die Diskussion was für Unterschiede es zwischen HC und UdS gibt und ob da etwas zurückgeschrieben werden sollte, haben wir hier im Forum einen eigenen Thread.  => hier (http://community.uhrwerk-verlag.de/index.php?topic=465.0) ;)
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Raindrop am 11. Februar 2014, 16:20:03
Was ist denn mit Luftschiffen? Also, ich bin nicht besonders militärbegeistert, aber wenn es mehr zu den Insektoptern - mal alle übersichtlich im Bild, mit Daten - und ihren Piloten (Mechanopathen? Aerialmyrmidonen?) geben würde, dann wäre das ein sicherer Kauf. Auch Befestigungsanlagen fänd ich interessant oder Infos zu aktuellen Krisenherden. Oh, und vielleicht Details zu den erasumischen Klosterkriegern.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: barbarossa rotbart am 11. Februar 2014, 16:43:12
Mein Wunsch sollte eigentlich klar sein:
Zurück zur Struktur aus dem HC!
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Mythos am 11. Februar 2014, 17:35:07
Ich möchte den Universalmyrmidonen als Standard-Myrmidonentyp bestätigt wissen.

Die Elite-Haustruppen der einzelnen Häuser sollten zumindest mit einem Satz (Name und Kurzbeschreibung) alle gelistet sein.

Anzahl der Myriaden; Name, Aufgabe, Stationierung, wichtige Offiziere aller Myrmiaden, die offiziell gesetzt sind (wobei eigentlich müssten sie alle gesetzt werden, müssten ja begrenzt und überschaubar sein).

Benennungstradition der Myriaden. Historische Myriaden.

Die griechischen Ränge in einer Gegenüberstellung und alle Myriaden, die sie nutzen. Ränge der anderen Reiche.

Eine typische Myriade mit allen Mann vorgestellt. Natürlich bei den meisten Personen bloß mit Anzahl neben der Bezeichnung. Aber komplett aufgeschlüsselt, insbesondere der Stab der Myriade und der Unterabteilungen. Außerdem Beschreibung des Hexagons dieser Myriade. Bitte wirklich typisch.

Detailiert die typische Ausrüstung von Myrmidonen.

Lebensweg von (viertelmagischen) Optimaten, die Soldat sind und von Optimaten, die die Offiziersränge durchlaufen.

Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: ChaoGirDja am 11. Februar 2014, 17:46:55
Ich möchte den Universalmyrmidonen als Standard-Myrmidonentyp bestätigt wissen.
Auch wenn GeRetCond der korrektere Begriff wäre...
Dem schließe ich mich an.
Auch wenn das ein Errata für WnM bedeuten dürfte.

Auch dem Rest kann ich mich nur anschließen.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Finarfin am 11. Februar 2014, 18:05:09
Mein Wunsch sollte eigentlich klar sein:
MEHR ROM!!!!!
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Zant am 11. Februar 2014, 20:13:41
Spontane Ideen:
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: barbarossa rotbart am 11. Februar 2014, 22:04:03
Ich schließe mich Mythos und Chao an (und lehne Finarfins Vorschlag vehement ab!).

Außerdem wäre ein Regelteil gut mit Professionen im Stil des HC.

Die römische Struktur wäre für die Provinztruppen hingegen passend, weil ja in Aventurien die Bosparanischen Legionen ja nicht aus den Imperialen Myriaden und den Haustruppen hervorgegangen sind, sondern (wie der Name Legion ja schon andeutet) aus den Provinztruppen des Horasiats Yaquiro.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Sieben am 11. Februar 2014, 23:03:29
  • Militärische Artefakte - vom Streitwagen bis zur Mago-Artillerie
Ja, gerne viel davon! Im Arsenal wurden ja gerade magotechnische Geschütze ausgespart. Bitte die volle Breitseite imperialer Militärmacht inkl. "Panzer".

Nett wäre auch eine Übersicht über die Feinde des Imperiums. Wie sind Draydal, Chrattac, BanBargui, evtl. die Rhacornier etc. organisiert. Wie stellt man ggf. Szenarien an solchen Fronten bzw. hinter den feindlichen Linien dar?

Ansonsten auch von mir ein: Pro klassische Myrmidonen aber Beibehaltung der so genannten Romanisierung. Definitiv keine Abkehr vom WnM-Konzept (nicht, dass ich das befürchte; wollts nur mal gesagt haben).

Die Elite-Haustruppen hätte ich auch gerne komplett, aber gut. Zur Not tuns auch die für das Schlachtfeld relevanten.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: barbarossa rotbart am 11. Februar 2014, 23:11:18
Sorry, aber das WnM-Konzept mit den Meta-Professionen ist das Militär ungeeignet, da dort die Ausbildung (für jede Waffengattung) einheitlich ist. Das WnM-Konzept führt aber leider dazu, dass zwei Charaktere aus der gleichen Einheit unterschiedliche Talente lernen.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Sieben am 11. Februar 2014, 23:25:01
Ich glaube, diese Diskussion haben wir schon bis zum Erbrechen geführt. Ich sehe das anders.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Mardugh Orkhan am 11. Februar 2014, 23:30:42
Ich bin ebenfalls für viel Mago-technik und Sonderequipment. Was auf jeden Fall vermieden werden sollte ist ein Band der mehr nach historischer Abhandlung riecht, als nach Fantasy. Ich will kein Buch das zu großen Teilen nur die römischen Legionen beschreibt, sondern eines, das von dem myranischen Militär handelt und Eigenkreationen der Autoren und auch etliche "abgefahrene" Sachen enthält.

Das ist übrigens auch mein Hauptkritikpunkt, der mir immer häufiger seit dem Arsenal untergekommen ist. Die Autoren haben einfach irgendetwas integriert (Rondrflamme, Khorrpranke etc.) das schon da war. Ich erwarte aber von Fantasyautoren auch Eigenkreationen die sich nicht in Konvertiertung und/oder Kopierung schon vorhandener irdischer historischer Inhalte, oder bereits vorhandenem Materiel erschöpft. Das kann man sicher bis zu einem gewissen Grat machen, aber insgesamt darf so etwas nicht überhand nehmen. Bei MyrGö habe ich z.B. so etwas komplett vermisst, da im Grunde nur bereits bekannte Gottheiten dargestellt wurden (die Tharuner, bereits bekannte Oktadengötter und die 12G mit Anhang) und es sich sonst wie die historische Betrachtung der römischen Religion gelesen hat . Macht sowas bitte nicht, sondern bringt auch etwas neues !

Auch nett wären Abschnitte zu der Panther- und Löwengarde. Sowie eine wiederbelebte Ektarchengarde. Zu denen war noch nicht so viel bekannt und da könnte man viel mit Leben füllen.

Die Haustruppen müssen da nicht zwingend rein. Sie sind ja auch keine regulären Einheiten. Insofern kann man sie auch im Kontext ihrer Häuser nennen. Falls doch ein paar den Weg finden sollten auch diese sich durch besondere Eigenheiten auszeichnen und nicht einfach eines Miliz des Hauses XY darstellen.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: barbarossa rotbart am 11. Februar 2014, 23:48:22
Genau. Legt die Geschichtsbücher zur Seite und entwickelt etwas eigenes!
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Tabuin am 12. Februar 2014, 01:24:23
kurzes Feedback. Die Seitenplanung und Vergabe ist noch nicht endgültig, weshalb dieses Feedback keine finale Aussage ist. ;) Gute Ideen werden gerne noch aufgenommen.

Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Sieben am 12. Februar 2014, 09:07:38
Danke für den Einblick. Es ist schön, dass Du das so transparent machst, besonders, bevor alles sowieso feststeht!

Ich fände es gut, wenn nicht alle Einzelheiten, z.B. die Auflistung und Verortung sämtlicher Myriaden festgelegt werden. Das widerspräche für mein Empfinden dem offenen Grundprinzip Myranors.

  • Der "Regelteil" wird sich eh an die zu erwartenden Neuerungen mit DSA5 orientieren, da kann man aktuell keine finalen Aussagen zu machen.
Der Militärband kommt nicht mehr unter DSA4 raus? Wird das wieder so ein Zwischending nach modifizierten Beta Regeln? Oder wartet ihr wegen der Professionen tatsächlich eine finale DSA5-Version ab? Ich weiß, ich steche damit ein riesiges Fass an, aber bitte macht den mutigen Schritt aus WnM nicht wieder rückgängig, egal, was DSA5 präsentiert. Oder meinst Du damit eher die Frage, welche Talente es in Zukunft überhaupt noch geben wird?

edit: Eine Darstellung der Feinde des Imperiums ließe sich ja z.B. in Form von exemplarischen Szenarien realisieren, z.B. ein "run" auf ein Chrattac-Lager, eine Infiltration in Rhacornos o.ä..
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: GSandSDS am 12. Februar 2014, 09:32:32
Sorry, aber das WnM-Konzept mit den Meta-Professionen ist das Militär ungeeignet, da dort die Ausbildung (für jede Waffengattung) einheitlich ist. Das WnM-Konzept führt aber leider dazu, dass zwei Charaktere aus der gleichen Einheit unterschiedliche Talente lernen.
Bei Charakteren aus unterschiedlichen Einheiten kann so ein Unterschied aber durchaus vorkommen. Jemand, der am Rande in einer Wüstenregion stationiert ist, kriegt es vor Ort halt mit anderen Problemen zu tun als jemand in einer Tundraregion mit vielen Seen. Wollte man jetzt für jede Einheit etwas einheitlich festlegen, haben wir auf einmal (gefühlt) trillionen Untervarianten der Profession für (gefühlt) trillionen imperialer Provinzen.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Tabuin am 12. Februar 2014, 13:19:03
Der Militärband wird - sehr wahrscheinlich - nicht unter DSA4 herauskommen.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Stooking am 12. Februar 2014, 18:36:41
Was mich persönlich interessieren würde, wäre die Stellung von Priestern (besonders Shinxirpriester) innerhalb der Armee. In dem Zusammenhang wären ein kurzer Anriss von Strategie und Taktiken der Truppen interessant. (Eine myranische Kunst des Krieges sozusagen) Cool wären Infos auch Sondertruppengattungen (Bergkampftruppen, Echsenkavalerie oder Ähnliches) oder Personen mit Sonderauftrag (Spionage, Aufklärung, Einzelkämpfer oder Justitzaufgaben)
Diese Diskussion über die Benennung und ob jetzt Griechischer oder Römischer Aufbau der Armee ist für mich hinfällig. Für mich hat die Imperiale Armee eher etwas von Rom, 300, Napoleonische Kriege und Star Wars. Da ist mir relativ egal, ob der Hekagu nun Centurio oder umgekehrt heißt.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Varana am 12. Februar 2014, 19:31:08
KÖNNEN WIR BITTE WIEDER ZU NORMALEN SCHRIFTGRÖSZEN ZURÜCKKEHREN?!??!??

"Retcons" sind nichts Schlechtes, im Gegenteil. Wenn sich das Konzept an einigen Stellen ändert und irgendwas Uraltes nicht mehr reinpaßt: Raus damit.

Was den Magotech-Band angeht: Der wird doch sicherlich schon längere Zeit draußen sein, wenn dieses Buch hier erst unter DSA5 erscheinen wird. Insofern muß man da nicht viel absprechen, sondern einfach einen Blick ins Buch werfen.
Ich finde in der Hinsicht auch wichtig, daß Arcanomechaniken und profanes Militär (und "normale" Magie, inklusive Viertelzauberer) nicht unverbunden nebeneinander stehen, sondern sinnvoll integriert werden. Das ist grade in Aventurien ein größeres Problem - da haben Artefakte+Alchimie nicht viel mit dem Rest der Weltbeschreibung zu tun.

Nicht in zu vielen Einzelheiten verzetteln. Lieber viele Sachen so anreißen, daß man Anhaltspunkte für eigenes Lückenfüllen bekommt, anstatt spielrelevante Dinge gar nicht zu erwähnen. Alles, was nicht heute in einem Myranor-Buch steht, wird möglicherweise erst in 10 Jahren ergänzt werden können.

Kleines Spielhilfen-Einmaleins: Auf keinen Fall irgendwas nur in Ingame-Texten verstecken.

Ansonsten kann ich mich nur anschließen: Mut zur Eigenkreation. Gerne auch schräge Sachen, solange sie plausibel bleiben.

Ein paar Worte zu Kompetenzen und entsprechenden Streitigkeiten wäre noch sinnvoll, also welche Truppen wofür eingesetzt werden und wie die normalerweise zueinander stehen.

Edit: Schriftgröße wieder rausgenommen, weil erledigt.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Shihayazad am 12. Februar 2014, 20:00:25
[...]Ich fände es gut, wenn nicht alle Einzelheiten, z.B. die Auflistung und Verortung sämtlicher Myriaden festgelegt werden. Das widerspräche für mein Empfinden dem offenen Grundprinzip Myranors.
Das widerspräche nicht nur Deinem Verständnis des offenen Prinzips von Myranor. Das werden wir ganz gewiss nicht schreiben, da darfst Du ganz entspannt sein ;).

@ all:
Es geht hier, wie im Eingangspost von Peter auch geschrieben, nicht um eine Diskussion zwischen HC- und UdS-Fans Auch geht es nicht um eine Diskussion über die Sinnhaftigkeit von RetCons. Es geht um Vorschläge und Anregungen, über was ihr euch in dem Band freuen würdet.

Seid so gut und beschränkt euch darauf. - Und auf die Standardschriftgröße.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Doc Sternau am 12. Februar 2014, 20:47:56
Zitat
Anzahl der Myriaden; Name, Aufgabe, Stationierung, wichtige Offiziere aller Myrmiaden, die offiziell gesetzt sind (wobei eigentlich müssten sie alle gesetzt werden, müssten ja begrenzt und überschaubar sein).

Bitte nicht. Lieber W6+6 ausgearbeitete Offiziere mit Namen, Charakterisierung, Führungsstil usw. ohne festzulegen, wo genau die stationiert sind, damit man die Freiheit hat, sie zu benutzen, wenn sie passend sind und man sie braucht. Sonst haben wir wieder Aventurien: "Aber vom Fähnlein Maulwurf 73 in Kleinkleckersdorf ist der Hauptmann doch Alrik Humpelshagen, der der Schwager vom Vetter meiner Frau ist - hab ich alles hier auf meinem Charakterbogen stehen!"
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Tabuin am 12. Februar 2014, 23:42:01
kurzes Feedback Teil 2:

Ich habe im ersten Posting darauf hingewiesen, dass bestimmte Diskussionen hier nicht hingehören. Das war auch genau so gemeint. Als Ergebnis habe ich daher gerade einige Postings gelöscht.


Eure Meinung ist uns und besonders auch mir wichtig, sonst gäbe es diesen Thread hier gar nicht erst. Aber ich habe weder Zeit, noch Lust dazu, ewig gleiche Diskussionen in einem Dutzend Threads zu lesen. Das ist weder informativ, noch konstruktiv. Ich lese eigentlich jedes Posting im Bereich Myranor und auch von jedem. Da mache ich auch dann keine Ausnahme, wenn ich bei einzelnen Personen davon ausgehe, dass mir das Geschriebene mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht gefallen wird, weil es meine Arbeit - oder die von Freunden, Kollegen etc. schlecht machen oder gar beleidigen wird. Ich finde Kritik gut.

Aber dieser Thread ist für Wünsche und neue Ideen vorgesehen. Die Diskussionen in anderen Threads - gerade auch zu WnM und UdS - werden ihren Anteil an der Planung haben. Hier haben sie nichts zu suchen. Der Übersichtlichkeit halber werde ich daher auch weiterhin entsprechende Postings löschen. Schreibt sie bitte daher in den Thread, wo sie relevant sind und dort kann sie dann jeder lesen.


Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: BoMauKokh am 13. Februar 2014, 02:19:58
da scheinbar wegen einen kleinen Teil der Post gelöscht worden ist.

Wünsche:
- die verschiedenen Reichen mit einen eigenen auf der Kultur basierenden Militär ausrichten. Dabei nicht jeder Einheiten Art einen neuen Namen geben und den Rest gleich lassen
-Aufbau der Einheiten auf der Basis 8 im Imperium
- Einsatz von Helden in Kriegen
- Mehr Unterscheidbarkeit von DDZ durch mehr Orientierung an den Helenen
-Militär der Nichtmenschen
- Abhandlung von Schlachten
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: barbarossa rotbart am 13. Februar 2014, 09:44:57
Auch einige meiner Vorschläge wurden Opfer der Löschungen!  >:(

Deshalb hier noch einmal:
- Die Imperialen Myriaden sollten auf den Angaben aus dem HC basieren.
- Keine regionalen Unterschiede bei den Imperialen Truppen.
- Die horasialen Legionen sollten aber auf der beschreibung der Bosparanischen Legionen basieren, da diese schließlich einmal horasiale Legionen gewesen waren.
- Regionale Unterschiede bei den Horasialen Truppen sind hingegen angebracht.
- Keine weiteren Retcons, wenn z.B. also die Kerrishiter Feuerwaffen benutzen sollte man ihnen diese nicht ohne in-game Begründung wieder wegnehmen.
- Beibehaltung des Titels "Extarch" (und auch aller anderen Titel aus dem HC). Die Titel aus UdS kann man gut für die horasialen Legionen verwenden.
- Auch wenn ich mich wiederhole: Legt Eure Geschichtsbücher zur Seite und entwickelt etwas eigenes, Myranor ist schließlich keine Rom-Simulation!
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Mythos am 13. Februar 2014, 11:14:13
Zitat
Anzahl der Myriaden; Name, Aufgabe, Stationierung, wichtige Offiziere aller Myrmiaden, die offiziell gesetzt sind (wobei eigentlich müssten sie alle gesetzt werden, müssten ja begrenzt und überschaubar sein).

Bitte nicht. Lieber W6+6 ausgearbeitete Offiziere mit Namen, Charakterisierung, Führungsstil usw. ohne festzulegen, wo genau die stationiert sind, damit man die Freiheit hat, sie zu benutzen, wenn sie passend sind und man sie braucht. Sonst haben wir wieder Aventurien: "Aber vom Fähnlein Maulwurf 73 in Kleinkleckersdorf ist der Hauptmann doch Alrik Humpelshagen, der der Schwager vom Vetter meiner Frau ist - hab ich alles hier auf meinem Charakterbogen stehen!"
Die Anzahl der Myriaden ist ja laut Hintergrund stark begrenzt. Ohne jetzt nachzugucken meine ich auch, dass auch die Anzahl pro Horasiat mehr oder weniger fest ist. Ich halte es eher für unwahrscheinlich, dass die Myriade, die in einem bestimmten Horasiat stationiert ist, nie offiziell thematisiert wird. Daher halte ich es für sinnvoller, dass gleich alle Myriaden vorgestellt werden. Zumindest mit den wichtigsten Infos dazu.
Wenn aber nicht alle Myriaden vorgestellt werden, dann ist es sehr wichtig, dass genau klar ist, welche Myriaden es betrifft und wie viele. Ich möchte dann die Sicherheit haben, dass z.B. Myriade X niemals offiziell (weiter) thematisiert wird.

Das ist eines meiner großen Probleme mit Myranor. Ich weiß einfach nicht, was Sache ist. Wird diese Provinz offiziell mal beschrieben? Oder nicht? Wird mal beschrieben, wie sich ein Horasiat in Provinzen aufteilt? Oder nicht? Da ich Fan des Offiziellen bin, ist nicht nur wichtig, dass mir das Offizielle gefällt, sondern auch, dass ich genau weiß, was inoffiziell ausgestaltet werden kann ohne in Konflikt mit dem Offiziellen zu geraten. (Dringend wichtig wäre eine Karte mit Provinzgrenzen und welche davon nicht thematisiert werden.)

Ein anderer Punkt ist: Ich muss auch wissen, wie etwas im Allgemeinen funktioniert. Wenn eine allgemeine Myriade detailiert beschrieben wird, kann ich das auch für die Ausgestaltung einer eigenen nutzen. Daher ist das für mich eins der wichtigsten Punkte für den Band.


Eine wichtige Bitte noch (man weiß ja nie): Bitte haltet an der Benennung aus dem HC fest: Also Myriadenziffer Myriadenname. Das ist mir sehr wichtig.

Dazu gab es noch keinen Feedback:
Wie sieht es mit offiziellen Myriaden aus, die die alten Ränge nutzen. Und was ist mit dem Universalmyrmidonen als Standardtyp?

Interessant ist auch, wie lange die Ausbildung dauert, die zu den Spielwerten führt. Ein Held ist zu Beginn 16 Jahre, hat die Profession Myrmidone und reist trotzdem als Abenteurer umher. Das setzt voraus, dass er jünger war, als er in die Armee eintrat. Bei Rittern und Kriegern ist das erklärt, aber Kinder in der Armee? Ich meine dazu gibt es noch keine Aussage, oder? DSA5 mag da mit der variablen AP-Menge auch mehr Klarheit bringen.

Zur Rüstung müsste auch was gesagt werden oder regeltechnisch getan werden. Sie hat mehr BE als die Zusammenstellung durch die Einzelteile (genauso wie die Klosterkrieger mit ihrer Rüstung). Und der Bastardstab hatte zum Erfolg der Myriaden beigetragen. Das muss sich in den Regeln widerspiegeln.

Die Myriaden sollten auch mehr Exotik mit sich bringen. Mehr Shinxir. Mehr Insektenhaftigkeit.

Was ist aus den Fahnen geworden, die Myrmidonen auf ihrer Schulter trugen?
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: barbarossa rotbart am 13. Februar 2014, 11:33:48
Ich stimme Mythos in fast allen Punkten zu. Nur bei den Rängen bin ich einer leicht anderen Meinung (s.o.).

Eine Benennung aller Myriaden macht Sinn, aber es muss nicht zu detailiert sein. Name und Horasiat genügen normalerweise. In besonderen Fällen kann man noch angeben, wenn sie anders aufgebaut oder bewaffnet sind. Beispiele hier für wären 1 Aetalis, denen Insektopter zugeordnet sind, und die Myriaden der Imperialen Garde, sowie die anderen Sondereinheiten.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Agrimoth am 13. Februar 2014, 19:50:42
Ich will bei Militär nicht nur Myriaden!

Die Armee des Imperiums ist schön und gut, ich will aber auch die andere Seite. Also vor allem viele Feinde des Imperiums. Aber daneben auch die weniger glänzenden Einheiten wie etwas über Legionen, Provinztruppen oder schlichtweg eine Söldnertruppe. Gerade Söldnerverbände scheinen ja im Imperium recht verbreitet zu sein, dienen in allen Provinzen, werden wie die Gathonen  vom Dorokraten für die dreckigen Aufgaben angeheuert und tauchen auch (gefühlt) in fast jedem dritten Abenteuer auf. Daher fände ich es schade wenn es nichts über diese dreckigen Militärs gibt.

Mir ist klar das der Platz begrenzt ist, aber eine kurze Beschreibung von ein zwei Einheiten und ein bisschen drum herum, wie rechtliche Stellung und Ausbildung sollten schon sein.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Stooking am 13. Februar 2014, 20:14:15

Interessant ist auch, wie lange die Ausbildung dauert, die zu den Spielwerten führt. Ein Held ist zu Beginn 16 Jahre, hat die Profession Myrmidone und reist trotzdem als Abenteurer umher. Das setzt voraus, dass er jünger war, als er in die Armee eintrat. Bei Rittern und Kriegern ist das erklärt, aber Kinder in der Armee? Ich meine dazu gibt es noch keine Aussage, oder? DSA5 mag da mit der variablen AP-Menge auch mehr Klarheit bringen.

Ich gehe mal davon aus, dass es eine Ausbildung im Feld passiert. Eine durchschnittliche Grundausbildung wird wahrscheinlich zwischen 3 und 8 Monaten beschränken. (Auf Grund des 8-Fetische, eher 8 Monate).
Das Mindesteinstiegsalter für einen mündigen imperailen Bürger ist 16 Jahre. Eine Dienstzeit dauert 8 Jahre. Damit kann ein ausgebildeter Myrmidone frühstens mit 24 Jahren auf Abenteuerfahrt gehen. Kurz: Mit der Einstiegsaltertabelle (die meine Gruppe eigendlich noch nie genutzt hat) sind höchstens Rekruten der Armee drin (und die sind etwas gebunden, wenn man keine reine Armeekampagne spielt).     

Die Myriaden sollten auch mehr Exotik mit sich bringen. Mehr Shinxir. Mehr Insektenhaftigkeit.
Ja, bitte! Die Komischen Insektenhelme im WnM sind ein netter Anfang, sehen aber etwas Lächerlich aus. So in der Richtung der Standartenformen in Insektenoptik, Orden mit Staatsinsektenabzeichen, Glänzende Panzer in Chitinoptik (Übelst Zeitaufwändig die Rüstung auf dem Glanz zu halten, zeigt aber Überlegenheit.) 

Was ist aus den Fahnen geworden, die Myrmidonen auf ihrer Schulter trugen?
Sind zur Paradeuniform degradiert worden. Finde ich persönlich auch als unpraktisch. Die Dinger sind wohl den "Sashimono" der Samurai nachempfunden. Denke pro Kohorte gibt es höchstens einen Standartenträger, der die Fahne/Banner trägt. Außerdem ist keine Ehre eine Standarte zu tragen, wenn alle ein Fähnchen haben.

Noch eine Anregung: Wie sieht es mit der Freiheit der Befehlshaber innerhalb der Myriade aus? Hat er Absolute Macht über jeden Soldaten oder gibt es ein Kontrollgremium in Form eines Stabes. Wie sieht die Macht bei Mehreren Myriaden aus? Hat der Feldherr auch Befehlsgewalt in der Myriade eines anderen Feldherrn? Wie sieht die Moral zur Bereicherung aus? (Also Plünderungen der eroberten Gebiete und verschleppen der Besiegten)
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Varana am 13. Februar 2014, 21:06:20
Bitte nicht mit so einem Zeug wie Sternchen und sowas anfangen. Was es gibt, kann aufgegriffen werden; was es gibt, kann ich selber ausarbeiten. Kollidiert beides, sucht man sich halt die Option raus, die man schöner findet, also im Normalfall die eigene. Was für Regeln behauptet wird, gilt erst recht für den Hintergrund: Alles nur Vorschläge.
Benenne ich einen Offizier, z.B. mit Ariokrates (alter Haudegen, Narbe auf der Stirn), und kommt dann ein Abenteuer daher, das ihn als Beriokrates (Jungspund, Schönling) beschreibt, dann hat der Beriokrates halt Pech gehabt. Warum sollte mir das Abenteuer da reinreden? Oder ein Hintergrundband?
Aber die Diskussion ist auch alt.

Unterstützen möchte ich den Beitrag von Agrimoth: Auch Einheiten außerhalb der Myriaden. Ob nun nichtimperial oder untergeordnet - gerade Söldnertruppen und ihre Einsatzgebiete sind für Helden eigentlich relevanter.

UdS ist da schon in eine sinnvolle Richtung gegangen; das sollte man beibehalten: Nicht zu sehr vereinheitlichen. Was in Horasiat X gilt, kann in Horasiat Y schon ganz anders gehandhabt werden. Neben der theoretischen Struktur des Imperiums gibt es jede Menge lokale Besonderheiten, Ausnahmen und Kompromißlösungen.

Vor allem, was die Rolle von Helden in der Welt angeht. Aventurien tendiert manchmal ein bißchen dahin, eine Gesellschaft zu beschreiben, die ohne Helden eigentlich viel besser funktionieren würde. Sie sind Außenseiter, werden schief angeschaut, das eigene Dorf zu verlassen, beschädigt die persönlichen Rechte ganz erheblich, viele typische Heldenbeschäftigungen sind eigentlich von zweifelhafter Legalität (und damit meine ich nicht Einbrüche, sondern sowas wie mit der Waffe durch die Stadt zu laufen oder als freischaffende Söldner eine Räuberbande mit Todesfolge auszuheben).
Da wäre es schön, wenn dieser Band Platz für die typische Heldenrolle läßt. Gerade das Imperium ist ja ohnehin kosmopolitischer und mobiler; wenn auch im Aufgabengebiet von "Polizei" und Militär das Verwenden von externen Spezialisten, Kleinunternehmern und Ich-AGs üblich wäre, wäre das gut.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: barbarossa rotbart am 13. Februar 2014, 22:07:20
Bitte nicht mit so einem Zeug wie Sternchen und sowas anfangen. Was es gibt, kann aufgegriffen werden; was es gibt, kann ich selber ausarbeiten. Kollidiert beides, sucht man sich halt die Option raus, die man schöner findet, also im Normalfall die eigene. Was für Regeln behauptet wird, gilt erst recht für den Hintergrund: Alles nur Vorschläge.
Benenne ich einen Offizier, z.B. mit Ariokrates (alter Haudegen, Narbe auf der Stirn), und kommt dann ein Abenteuer daher, das ihn als Beriokrates (Jungspund, Schönling) beschreibt, dann hat der Beriokrates halt Pech gehabt. Warum sollte mir das Abenteuer da reinreden? Oder ein Hintergrundband?
Aber die Diskussion ist auch alt.
Zustimmung. Sternchen-Charaktere und Geheimnisse sollten ruhig ind Aventurien bleiben und in Myranor höchstens in Abenteuern vorkommen.
Unterstützen möchte ich den Beitrag von Agrimoth: Auch Einheiten außerhalb der Myriaden. Ob nun nichtimperial oder untergeordnet - gerade Söldnertruppen und ihre Einsatzgebiete sind für Helden eigentlich relevanter.
Zustimmung. Es gibt schließlich genug Soldaten, die nicht den Myriaden angehören. Auch die Kerrishiter sollten nicht zu kurz kommen. Stammeskrieger und ähnliche hingegen sollten aber außen vor bleiben (außer, wenn es sich um Söldner handelt).
UdS ist da schon in eine sinnvolle Richtung gegangen; das sollte man beibehalten: Nicht zu sehr vereinheitlichen. Was in Horasiat X gilt, kann in Horasiat Y schon ganz anders gehandhabt werden. Neben der theoretischen Struktur des Imperiums gibt es jede Menge lokale Besonderheiten, Ausnahmen und Kompromißlösungen.
Ablehnung. Die Struktur aus dem HC sollte bei den Myrmiaden die aus UdS ersetzen. dieser Retcon war unnötig. Die Struktur aus UdS ist aber gut geeignet für die Horasialen Legionen. Regionale Unterschiede sollte es nur bei den Provinztruppen geben. Die Myriaden sollten überall gleich sein (damit meine ich, dass ein Myrmidone aus Cantera die gleiche Ausbildung genossen und die gleiche Ausrüstung wie ein Myrmidone aus Ochobenius.Unterschiede gibt es nur bei den einzelnen Waffengattungen. Ein Hoplit der horasialen Legion aus Cantera kann eine andere ausbildung haben als ein Hoplit aus Ochobenius und auch als ein Myrmidone aus Cantera (obwohl es bei allen um schwere Infanterie handelt).
Vor allem, was die Rolle von Helden in der Welt angeht. Aventurien tendiert manchmal ein bißchen dahin, eine Gesellschaft zu beschreiben, die ohne Helden eigentlich viel besser funktionieren würde. Sie sind Außenseiter, werden schief angeschaut, das eigene Dorf zu verlassen, beschädigt die persönlichen Rechte ganz erheblich, viele typische Heldenbeschäftigungen sind eigentlich von zweifelhafter Legalität (und damit meine ich nicht Einbrüche, sondern sowas wie mit der Waffe durch die Stadt zu laufen oder als freischaffende Söldner eine Räuberbande mit Todesfolge auszuheben).
Da wäre es schön, wenn dieser Band Platz für die typische Heldenrolle läßt. Gerade das Imperium ist ja ohnehin kosmopolitischer und mobiler; wenn auch im Aufgabengebiet von "Polizei" und Militär das Verwenden von externen Spezialisten, Kleinunternehmern und Ich-AGs üblich wäre, wäre das gut.
Da brauchst du dir wohl keine Sorgen zu machen. Das Militär kann ja schließlich nicht überall sein und so manches Problem werden entweder erst garnicht sehen oder für unter ihrer Würde beachten.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Tabuin am 14. Februar 2014, 00:34:37
Die Kerrishiter werden im Militärband mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht thematisiert werden. Die werden im Südband ihren Platz erhalten.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Agrimoth am 14. Februar 2014, 14:31:10
Regionale Unterschiede sollte es nur bei den Provinztruppen geben. Die Myriaden sollten überall gleich sein (damit meine ich, dass ein Myrmidone aus Cantera die gleiche Ausbildung genossen und die gleiche Ausrüstung wie ein Myrmidone aus Ochobenius.Unterschiede gibt es nur bei den einzelnen Waffengattungen. Ein Hoplit der horasialen Legion aus Cantera kann eine andere ausbildung haben als ein Hoplit aus Ochobenius und auch als ein Myrmidone aus Cantera (obwohl es bei allen um schwere Infanterie handelt).

Hm, eigentlich hat es so etwas noch nie gegeben. Nimm mal vSnX oder das HC und UdS. Schau dir da den Abschnitt über die Myriade aus Tharpura an und du wirst sehen, dass es sehr wohl regionale Unterschiede bei den Myriaden gibt und gegeben hat.

Mag sein, dass die Grundausbildung im ersten Oktal überall gleich abläuft, aber danach kommen acht Jahre Dienst und es wird schon einen Unterschied geben ob ein Soldat in Valantia die Mauern des Küstenwalls fröhlich bunt anmalt oder bei grimmiger Kälte in Ochobik nach Lordalen Ausschau hält. Und ob der Strategu aus dem Haus Partholon, Eupherban oder Alantinos ist sollte sich viel deutlicher bei der Truppe bemerkbar machen, als wenn der Oberst in Aventurien ein vom Berg oder ein vom Fluss ist.


Sie sind Außenseiter, werden schief angeschaut, das eigene Dorf zu verlassen, beschädigt die persönlichen Rechte ganz erheblich, viele typische Heldenbeschäftigungen sind eigentlich von zweifelhafter Legalität (und damit meine ich nicht Einbrüche, sondern sowas wie mit der Waffe durch die Stadt zu laufen oder als freischaffende Söldner eine Räuberbande mit Todesfolge auszuheben).
Ich würde sagen das gilt im Imperium noch viel mehr. Oder wie war das mit dem beliebten Lied von dem dummen Abenteurer? Zumal der Räuberhauptman hier auch noch den Titel eines Prokuraten hat. Aber anders als in Aventurien werden die Leute nichts gegen die Helden sagen, weil es sie entweder nicht interressiert, oder sie zu sehr von ihnen eingeschüchtert sind. (Und es fehlt die Konkurrenz von Offiziellen Stellen die sich in Aventuien um die Probleme kümmern würde.)
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: barbarossa rotbart am 14. Februar 2014, 14:58:42
Regionale Unterschiede sollte es nur bei den Provinztruppen geben. Die Myriaden sollten überall gleich sein (damit meine ich, dass ein Myrmidone aus Cantera die gleiche Ausbildung genossen und die gleiche Ausrüstung wie ein Myrmidone aus Ochobenius.Unterschiede gibt es nur bei den einzelnen Waffengattungen. Ein Hoplit der horasialen Legion aus Cantera kann eine andere ausbildung haben als ein Hoplit aus Ochobenius und auch als ein Myrmidone aus Cantera (obwohl es bei allen um schwere Infanterie handelt).

Hm, eigentlich hat es so etwas noch nie gegeben. Nimm mal vSnX oder das HC und UdS. Schau dir da den Abschnitt über die Myriade aus Tharpura an und du wirst sehen, dass es sehr wohl regionale Unterschiede bei den Myriaden gibt und gegeben hat.
Sorry, aber die Tharpuresische Myriade fällt eindeutig unter den Begriff Sondereinheiten und ist auf dem Kampf in Dschungel und Gebirge spezialisiert und besteht nur aus Aumanir. Dort steht aber nicht, dass ihre Bewaffnung sich von der anderer Myriaden unterscheidet.

Mag sein, dass die Grundausbildung im ersten Oktal überall gleich abläuft, aber danach kommen acht Jahre Dienst und es wird schon einen Unterschied geben ob ein Soldat in Valantia die Mauern des Küstenwalls fröhlich bunt anmalt oder bei grimmiger Kälte in Ochobik nach Lordalen Ausschau hält. Und ob der Strategu aus dem Haus Partholon, Eupherban oder Alantinos ist sollte sich viel deutlicher bei der Truppe bemerkbar machen, als wenn der Oberst in Aventurien ein vom Berg oder ein vom Fluss ist.
Es macht vielleicht ein Unterschied, wo man stationiert ist, aber dieser Unterschied wirkt sich nur wenig auf die Ausbildung aus und überhaupt nicht auf die Ausrüstung. Schau dir mal die römischen Legionen an, die seit UdS das Vorbild für die Imperialen Myriaden sind: egal wo sie stationiert waren, egal ob am Rhein oder in Kleinasien, ihre Bewaffnung war überall stets die gleiche. Und auch ihre Ausbildung war überall die gleiche.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: GSandSDS am 14. Februar 2014, 15:00:01
Die Myriaden sollten überall gleich sein (damit meine ich, dass ein Myrmidone aus Cantera die gleiche Ausbildung genossen und die gleiche Ausrüstung wie ein Myrmidone aus Ochobenius.Unterschiede gibt es nur bei den einzelnen Waffengattungen.

Ehrlich gesagt, sowas halte ich für unrealistisch. Gegen einen zumindest weitgehend einheitlichen Grunddrill ist ja nichts einzuwenden. Aber in einer Gebirgsregion stationiert ist, hat es mit ganz anderen Erfahrungen zu tun als jemand, der in einem Dschungel stationiert ist, in einer Region mit vielen Wäldern oder in einer Flachlandregion mit vielen Sümpfen (ich nenne hier jetzt absichtlich keine spezifischen Regionen, es geht um das Grundprinzip). Und diese regionalen Unterschiede sind für den Soldaten im Zweifelsfall überlebenswichtig. Die in UdS beschriebenen einheitlichen Ausbildung habe ich auch nie so aufgefasst. Vielmehr, dass die einheitliche Ausbildung sich immer auf die zur Verfügung stehenden Rekruten innerhalb einer Region beziehen. Und wie gesagt, gewisse Grundleitsätze bei der Ausbildung, die immer einheitlich sind.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: barbarossa rotbart am 14. Februar 2014, 15:24:56
Die Horasialen Legionen sollten natürlich auch an die lokalen Begebenheiten angepasst sein, aber da man ja (leider) die römischen Legionen als Vorbild hat, sollte man dies auch konsequent umsetzen. Und dies beideutet nun einmal, dass alle Soldaten einer Waffengattung die gleiche Ausrüstung haben (wir haben es schließlich mit einem mächtigen Imperium zu tun und nicht mit einem zusammengewürfelten Wehrhaufen eines feudalen Königreiches). Das war übrigens bei allen großen Imperien der Menschheitsgeschichte so.
Es wäre schlecht für das Imperium, wenn die Myrmidonen zweier Myriaden unterschiedliche Ausrüstung verwendet würden. Das würde den Nachschub verkomplizieren. Und wenn das jede Myriade so macht, wäre eine vernünftige Logistik unmöglich. Das haben die alten Römer und sie alten Chinesen schon vor langer Zeit erkannt. Also kann man davon ausgehen, dass ein Imprium, was so alt ist wie das zweite Imperium diese Lektion auch schon längst gelernt hat. Es hat nämlich einen großen Vorteil: Wenn jetzt z.B. eine Myriade aus Cranarenius nach Xarxaron geschickt wird, muss man sich nicht darum kümmern, dass Ersatzausrüstung und Munition aus Cranarenius herbeigeschafft werden muss. Dank der Standardisierung ist diese Ausrüstung auch in Xarxaron erhältlich. Deshalb sollten alle Einheiten, die dem Imperium unterstehen und deshalb nicht an ein horasiat gebunden sind, eine einheitliche Ausrüstung haben. Und da die Ausrüstung einheitlich ist, wird auch die Ausbildung weitgehend einheitlich sein. Bei den Horasialen Legion und den Hausmilizen kann dies hingegen anders aussehen.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: GSandSDS am 14. Februar 2014, 16:07:41
Soweit so gut, aber habe ich da was verpasst? Myrmidonen unterstehen doch eigentlich immer direkt dem Imperium, der Horas hat, im Gegensatz zu den horasialen Legionen, nur indirekt Zugriff darauf (er muss sich an an Myriokraten wenden). Trotzdem sind die Myriaden in einzelnen Horasiaten stationiert und werden (außer im Kriegsfall) auch erst mal nur dort eingesetzt. Ergo ist es naheliegend, dass sie in Teilen je nach Region alle etwas anders ausgebildet werden. Man kann es vielleicht mit einer Schule vergleichen: Der Rahmenlehrplan ist immer der gleiche, die Details werden vor Ort entschieden.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: barbarossa rotbart am 14. Februar 2014, 17:04:22
Diese Unterschiede in der Ausbildung werden nur minimal sein, weil z.B. alle Kataphracten aller Imperialen Myriaden die gleiche Ausrüstung nutzen. Und bei gleicher Ausrüstung müssen natürlich auch weite Teile der Ausbildung identisch sein. Wenn die Bela die Standardfernkampfwaffe in den Myriaden ist, macht es keinen Sinn Tokeden im Bogenschießen auszubilden.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Tabuin am 14. Februar 2014, 18:32:02
Soweit so gut, aber habe ich da was verpasst? Myrmidonen unterstehen doch eigentlich immer direkt dem Imperium, der Horas hat, im Gegensatz zu den horasialen Legionen, nur indirekt Zugriff darauf (er muss sich an an Myriokraten wenden). Trotzdem sind die Myriaden in einzelnen Horasiaten stationiert und werden (außer im Kriegsfall) auch erst mal nur dort eingesetzt. Ergo ist es naheliegend, dass sie in Teilen je nach Region alle etwas anders ausgebildet werden. Man kann es vielleicht mit einer Schule vergleichen: Der Rahmenlehrplan ist immer der gleiche, die Details werden vor Ort entschieden.

Da hast Du nichts verpasst.

Es wird Unterschiede bei den Myriaden geben. Natürlich hat die II Mholurenicta aus Balan Cantara oder die IV Crocodilia als kelotische Myriaden deutlich mehr mit amphibischer Kriegsführung zu tun als es die I Aetalis als Myriade mit fester Fliegerstaffel oder die IV Celeritas aus Toldaron als Reiter-Myriade und Grenzwache hat.

Und selbstverständlich äußert sich das auch in der Ausbildung. Die Grundausbildung wird überall vergleichbar – wenn auch nicht identisch – sein. Jeder Myrmidone sollte wissen, was die einzelnen Kommandos bedeuten und wo bei Bela und Kentema das gefährliche Ende ist. Danach kommt aber - wie in so ziemlich jeder Armee – eine aufgaben-spezifische Ausbildung. Die Limes-Myriaden in Harpalis brauchen andere Zusatzkenntnisse als die tharpurische oder die corabenischen Myriaden. In Eubatheon ist das Wissen über Kampf im tropischen Dschungel nicht wirklich lebensnotwendig, in Cantera schon.
Und wenn der Strategus ein Leonir ist (XXI Gatharadia), dann wird das sicher im Lager anders ablaufen als wenn es ein Onachos (IV Celeritas) ist.

Und natürlich hat die Myriade in Nord-Harpalis auch nicht die identische Ausrüstung wie die canteranische. Klar, Helm Thorax etc. haben die alle, aber Keloten brauchen keine Spieße und Tokeden wollen keine Listhani. Dafür wird man im Norden nicht auf die langen Wollmäntel verzichten wollen, die in Tharpura evtl. für eine Revolte sorgen würden, wenn man die Soldaten zwingen würde, sie zu tragen.

Da braucht man keine Angst zu haben, wie werden da sicher nicht direkt aus dem Geschichtsbuch abschreiben und alle gleich machen. :)
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: GSandSDS am 14. Februar 2014, 18:52:35
Okay, danke. Mir ist inzwischen halt nur aufgefallen, dass die Frage, wem die Myriaden eigentlich nun unterstehen, und wer sich da an wen wenden muss in UdS nur lückenhaft beantwortet wird. Im HC war das noch klarer formuliert.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Agrimoth am 14. Februar 2014, 19:28:25
Mir hat sich beim lesen eine andere Frage gestellt:
Wenn ein Soldat zu Zenturio befördert wird, und entsprechend in den Honoratenstand aufsteigt, welchem Haus leidet er Gefolgschaft?

 In meiner Runde wurde der Hektagu zu einem serr Tharamnos, weil sein Vorgesetzter ein Tharamnos war. Aber ist das auch allgemein so? Da die Myriaden in der Liste mit Posten, die den Honoratenstand verleihen können, nicht auftauchten, müsste es hier wohl eine Sonderregelung geben.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: barbarossa rotbart am 14. Februar 2014, 19:40:01
Tabuin: da hast Du mich wohl etwas falsch verstanden, ich meinte nicht, dass jeder Soldat in allen Imperialen Myriaden die gleiche Ausbildung und Ausrüstungen haben sollte. Aber jeder Soldat der gleichen Waffengattung sollte die gleiche Ausrüstung und Ausbildung haben, wenn es sich um Einheiten mit der gleichen Aufgabe handelt. Also ein ein Myrmidone, der in einer Limes-Myriade in Harpalis dient, sollte genauso bewaffnet sein, wie ein Myrmidone einer Limes-Myriade in Tholdaron, da die Aufgabe die gleiche ist. Und mit Ausrüstung meine ich hier Waffen und Rüstung. Ausrüstung, die vom Klima und Gelände abhängt, ist davon natürlich nicht betroffen.

es wäre unrealistisch, wenn jede Tokeden-Einheit anders ausgerüstet ist. Das wäre ein großer Fehler.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Stooking am 15. Februar 2014, 00:00:56
Mir hat sich beim lesen eine andere Frage gestellt:
Wenn ein Soldat zu Zenturio befördert wird, und entsprechend in den Honoratenstand aufsteigt, welchem Haus leidet er Gefolgschaft?

Soweit ich es verstanden habe erhält ein Centurio seinen Honoratentitel zu seiner Entlassung, als Lohn für seine Treue. Er wird sich dann wahrscheinlich seinem Tribun die Treue halten.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Tabuin am 15. Februar 2014, 15:43:49
Zitat von: UdS 43
Viele Principalier erhalten beim ehrenhaften Abschied die Honoratenwürde, während ein Zenturio sogar schon mit Erreichen dieser Funktion zum Honoraten im Dienst des Imperiums wird.

Ich würde die Stelle so interpretieren:

a) Die Unteroffiziere werden Honoraten im Haus ihres aktuellen Strategus oder Myriokraten.

b) Die Zenturionen werden erst Serr Impperias, am Ende des Dienstes wird das dann wie für die Unteroffiziere geregelt.

So erhält ein Haus nicht nur Honoraten mit Lebenserfahrung, militär. Wissen und erprobte Anführer für Haustruppen etc., sondern diese Veteranen haben auch mit der Entlassung eine gute wirtschaftliche Basis, mit der sie z. B. den Posten des Magnaten oder andere Ämter in der lokalen Verwaltung besetzen können. Gerade im Steuerwesen, das ja meist vorfinanziert wird, sind solche Honoraten ein Gewinn.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Mythos am 16. Februar 2014, 08:58:56
Ich dachte, sie bleiben auch nach dem Dienst Serr Imperias. Oder können es zumindest bleiben. Finde ich auch besser so.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Wanderer am 16. Februar 2014, 22:58:15
Klingt ja vielversprechend. Ich hoffe, ihr legt ein Schema für ein paar Arcano-Geh- und Flugdinger bei, wo sich Beschädigungen eintragen lassen. (Für Fetischisten auch gern nach Zonen.)
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Tabuin am 17. Februar 2014, 01:00:06
Ich dachte, sie bleiben auch nach dem Dienst Serr Imperias. Oder können es zumindest bleiben. Finde ich auch besser so.

Als Honorat hat man ein "Dienstverhältnis" mit einer Vertretung der herrschenden Klasse. Man verdient sich den herausragenden Status durch die Fähigkeiten und Leistungen gegenüber dem Dienstherrn. Nicht umsonst werden sie als 'Vertraute der Optimaten' bezeichnet (UdS27).

Als Zenturio ist das ganz einfach geklärt. Man dient dem Imperium. Aber als Zenturio a. D. dient man nicht mehr. Damit ist das Dienstverhältnis zum Staat aufgelöst. Es braucht also eigentlich ein neues Dienstverhältnis. Dies kann nun über verschiedene Wege erreicht werden:

Für den ersten, zweiten und den dritten Fall ist die Benennung eindeutig, da sie durch die Zugehörigkeit zum Arbeitgeber geklärt ist. Für den vierten Fall habe ich gerade auf die Schnelle keine Vorlage in UdS gefunden – wer da was findet, bitte posten.


[EDIT:] Nach diesem Hinweis (http://community.uhrwerk-verlag.de/index.php?topic=484.msg5964#msg5964): Ein Zenturio bleibt Honorat, auch nach seiner Entlassung:
Zitat von: UdS,43
Viele Principalier erhalten beim ehrenhaften Abschied die Honoratenwürde, während ein Zenturio sogar schon mit Erreichen dieser Funktion zum Honoraten im Dienst des Imperiums wird.
Was sich womöglich (nicht zwingend) ändert, ist sein Titel.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Agrimoth am 17. Februar 2014, 21:10:45
Es gibt "freie" Collegien?!? Das Konzept ist mir neu.

Aber wenn man etwas in die Richtung bräuchte könnte es ein "serr Provinzname hier einsetzten" sein. Wobei ich da eher an Mitglieder der Curia oder den Magnaten gedacht habe.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Tabuin am 17. Februar 2014, 23:35:38
Ja, die Mitglieder der Curia sind zwar "Bürger", genießen aber den honoratischen Status:

Zitat von: UdS 46
Dieses Gremium der städtischen Bevölkerung wird von gestandenen Vertretern des Bürgertums besetzt: In der Regel sind das die Patrone und Matronen der verschiedenen Collegien. Ein Collegium ist ein offiziell anerkannter Schutzbund von Handwerkern, Händlern, Gastwirten und ähnlichen Gewerben. [...] Mitglieder der Curia sind die Curatoren (eine honoratische Würde) [...].


Die waren auch in meinem Posting u. a. im Punkt 1 gemeint: "er wird Honorat im Staatsdienst (Verwaltung etc.)". Ob diese nun alle mit Serr Imperias oder mit Serr Provinzname tituliert werden, ist wohl nicht festgelegt, wobei ich das von der Verwaltungsebene abhängig machen würde. In Myrunhall - Eine imperiale Provinz, S. 75 haben wir die Curatorin Putidaia Serra Myrunhalis als Beispiel-NSC in einem Szenario-Vorschlag genannt. Der Leiter der Liktoren ist (in Myrunhall, S. 34) dagegen der ehemalige Gladiator Cerveros Serr Imperias, da er im Staatsdienst auf der Ebene der Oktade und der hohen Verwaltung tätig ist.

Es gibt "freie" Collegien?!? Das Konzept ist mir neu.

Zitat von: UdS 34
Auch manche Honoraten, die nicht direkt einem Hohen Haus assoziiert sind, haben sich in einem Collegium unter einem Curator organisiert. 
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Mythos am 18. Februar 2014, 06:55:56
Diese Interpretation gefällt mir so nicht. Meiner Meinung nach muss eine Honoratenwürde lebenslang sein. Und wenn ein Serr Imperias, ein Veteran, in den Ruhestand geht, dann soll er Serr Imperias bleiben. Das ist immerhin auch ein Titel, den der Veteran sich teuer verdient hat. Und es zeigt den Mitbürgern, wen sie da vor sich haben.

Es sprichts dagegen, dass er Serr Soundso wird, falls er nach dem Dienst ein neues Dienstverhältnis eingeht, aber falls nicht, dann besteht mMn das Dienstverhältnis: Veteran der Myriaden.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Tabuin am 18. Februar 2014, 13:05:38
Ein Honorat, der dies durch seine Leistung bei der Myriade wurde, bleibt natürlich Honorat. Wenn die obigen Formulierungen da Zweifel aufkommen ließen, dann sollte ich sie umschreiben.

Der Titel wird sich im Zweifel ändern, da der Titel das Dienstverhältnis ausdrückt.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: GSandSDS am 18. Februar 2014, 13:12:58
Was nicht heißt, dass nicht auch ein solch ehrwürdiger Nicht-Honorat vom gemeinen Volk bisweilen mit Serr tituliert werden könnte. Soweit ich mich recht entsinne, ist das bei Priestern/Klerikern ja auch öfters so.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Wanderer am 05. März 2014, 22:34:55
Was nicht heißt, dass nicht auch ein solch ehrwürdiger Nicht-Honorat vom gemeinen Volk bisweilen mit Serr tituliert werden könnte. Soweit ich mich recht entsinne, ist das bei Priestern/Klerikern ja auch öfters so.
Wobei Priester der Oktade ja üblicherweise Honoraten sind, wenn ich mich nicht irre.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: GSandSDS am 06. März 2014, 00:54:48
Wobei Priester der Oktade ja üblicherweise Honoraten sind, wenn ich mich nicht irre.
In MyGö steht meiner Kenntnis nach nichts davon, dass die gewöhnlichen Priester üblicherweise Honoraten sind. Sie werden allerdings dennoch häufig als angesehene Bürger mit "Serr" oder "Serra" angesprochen, auch ohne Honoratenstatus.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 06. März 2014, 09:12:26
das wäre zwar eigendlichmehr was für denGrundband oder dasArsenal gewesen, aber wie wäre es mit Rüstungen für Nichtmenschen (vorallem solche mit merkwürdiger Anatomie) und Waffen für Chars anderer Größenkategorien?
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Agrimoth am 31. März 2014, 21:52:46
Ein weiterer Wunsch der bei mir aufgekommen ist:
* Die Verteidigung einer typischen imperialen Stadt
* Eine typischer Militärstützpunkt/Militärdomäne
* Und wie man da typischerweise versucht rein zukommen wenn einen keiner reinlassen will  ;) (Sowohl interessant wenn die Helden mal ein Stadt/Domäne mit vor Räubern oder Chrattac verteidigen als auch bei "Kommandoaktionen" von Spielerseite.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Godag@st am 02. April 2014, 00:44:47
Ein paar Beiträge haben es bereits angesprochen, ich schließe mich an:

Ich wünsche mir, dass die Provinzgarden, die "Haustruppen" der Optimaten-Häuser und die Söldnertruppen nicht zu kurz kommen. Das Hauptaugenmerk des Bandes wird sicher auf den Myriaden und den Myrmidonen liegen, aber ich finde auch die oben genannten Einheiten sehr interessant - für Abenteurer vielleicht sogar interessanter. Idealerweise sollten die verschiedenen Heerestypen nicht nur isoliert vorgestellt und beschrieben werden, es sollte auch ihr Zusammenspiel, ihr Miteinander und Gegeneinander ein wenig beleuchtet werden. Wer ist in welchem Maß an einem gewöhnlichen Feldzug beteiligt? Wer denkt was über wen?
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Tabuin am 02. April 2014, 12:46:47
Ein Stützpunkt wird entsprechend vorgestellt werden - ist zumindest fest eingeplant. Eine Domäne ... da überlege ich seit einiger Zeit, ob ich da nicht einen Artikel im Magazin zu schreibe ... alleine aus Platzgründen. Das könnte man mit Plänen, Werten und einem entsprechenden Szenario ergänzen. Wenn da jemand Ideen oder Texte beisteuern möchte. ;)

Die Provinz-Garden werden sicher nur berücksichtigt, wenn sie wirklich militärisch sind - also eigentlich nur die Shinxir-Garde. Die ist eingeplant. Andere könnte man im Magazin mit mehr Material vorstellen.

Haustruppen werden einige vorgestellt werden und zu vielen - evtl. allen - wird es Infos geben ...

Söldner ... da könnte man einen eigenen Band schreiben und immer noch nicht alle Möglichkeiten zusammen haben ... da wird es evtl. eine Serie zu im Uhrwerk! geben. Mal schauen, was dazu im Militärband noch Platz findet.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Grimoald am 02. April 2014, 13:19:07
Was mich seit jeher interessiert (und nicht nur, weil ich passionierter Partholon Spieler bin  ;) ) - wie siehts mit Militär und Magie aus? Wenn man bedenkt, dass in einer Provinz ja hunderte Optimaten leben....
Feuerbälle u.ä. nehmen evtl. einfach die Rolle der Artillerie aus der (vor-)modernen Kriegsführung ein. Aber wie siehts mit Verwandle-Abschnitt-der-Stadtmauer-in-loses-Geröll-Zaubern aus? Magischen Seuchen? Aufklärung und Kommunikation? Beschwörung von Dämonen, Elementaren und Untoten?

Ein wichtiger Faktor zudem, wenn eine Provinzstadt bedroht wird: Sammeln sich da nicht einfach der Trodinar und der Senat und..... entfesseln die Hölle auf die Bedrohung? Ich meine, 50-60 erfahrene Zauberer, die an einem Strang ziehen und evtl. noch das eine oder andere Geheimniss aus der Trickkiste des Ersten Imperiums im Ärmel haben....

All das sind Themen, die ich in einem Militärband nicht unbedingt ins kleinste Detail geregelt haben muss, aber zumindest angesprochen. Magie im Militär ist meiner Ansicht nach der Punkt, in dem sich Myranor am deutlichsten von der (im Hinterkopf der Leser ja doch irgendwie präsenten) römischen Kriegsführung unterscheidet.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Tabuin am 02. April 2014, 13:49:02
Die Anzahl der Illacrion, Alantinos, Eupherban, Aldangara, Ennandu, Onachos, die echte Kampfmagie beherrschen, dürfte auf eine Provinz heruntergebrochen, doch eher gering sein.

Aber ja, Kampfmagie und Magie im Kampf sind ein wichtiger Punkt. Bisher hieß es oftmals, dass es keine Schlachtfeldmagie gibt ... aber das muss ja nicht bedeuten, dass es keine magischen Optionen bei einer Schlacht gibt. Gerade bei Partholon, Quoran und vor allem Kouramnion sehe ich da Potential.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Grimoald am 02. April 2014, 19:17:51
Zumal ja auch ein Nicht-Kampfmagier in der Schlacht nützlich sein kann - zumindest wenn dessen Feldherr seine Fähigkeiten richtig einsetzt.
Dann kann ein Illacrion Optimat durchaus durchschlagend sein, wenn er an GENAU der richtigen Stelle mit einem Illusionszauber für Ablenkung sorgt.
Oder eine Onachos Cammer, die von langer Hand vorbereitete massenhafte Untotenerhebung nutzt, um einen ansonsten selbstmörderischen Außfall in die feindlichen Linien zu decken. (Meatshield-Boneshield)
Und ein Aldangara, der als magischer Kämpfer das Plänkler-Kommandounternehmen in den Rücken der feindlichen Belagerungsmaschinen anführt.....

Klar, der Partholon Kampfmagier spielt da in einer anderen Liga, aber auch dazu würde ich mich sehr über ein entsprechendes Kapitel freuen. ;)

Und zur Schlachtfeldmagie: Laut WnM gibts ja für myranische Helden da eine eigene Spezialisierung auf Magiekunde und Kriegskunst (die Aventuriern ja nicht zusteht). Also wird sie in Myranor zumindest eine bedeutendere Rolle spielen, als auf dem Nachbarkontinent.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Varana am 02. April 2014, 20:42:35
Es wäre dann ja auch zu klären, warum es keine Schlachtfeldmagie geben sollte (und "ist nicht Tradition" ist ein sehr schlechter bis gar kein Grund - es geht um Krieg, wer zuletzt steht, hat gewonnen, und immerhin war man sich nicht zu schade, biologische Waffen in großem Stil einzusetzen).
Zu dem schon angesprochenen Punkt, daß in DSA Nichtkampfmagie im Kampf oft effektiver ist als Kampfmagie, kommt in Myranor ja noch, daß das Magiesystem gewisse Freiheiten bietet: Wenn in Aventurien der Magier einen Zauber nicht hat, hat er ihn nicht. Wenn der Optimat keine dezidierte Schlachtfeldformel hat, kann er immer noch improvisieren. Vielleicht nicht direkte Schadensmagie (die Instruktion Schaden ist ja wirklich nur dazu da), aber besagte Sekundärwirkungen, die im Kampf auch helfen.

Selbst wenn auf das Söldnerleben nicht näher eingegangen wird, wäre es schön, wenn in den Beschreibungen immer mal ausdrücklich ein Fenster für sie offengehalten wird, à la "solche Aufgaben werden oft von externen Spezialisten erledigt" oder "manche Festungen sind von speziell dafür angeheuerten Söldnertruppen besetzt".
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Grimoald am 03. April 2014, 18:18:14
Allgemein muss ich sagen, dass mir das Imperium bisher.... zu friedlich ist.

Es fehlt (bisher) da noch ein wenig Potential für Konfliktstoff. Nach bisherigen Schilderungen ist bei mir der Eindruck entstanden, Kriege kennen im Imperium nur die beiden Extreme: 1. Zwei Banden liefern sich ne Schlägerei und 2. Kontinenterschütternde Massenschlachten, in deren Verlauf ganze Reiche untergehen. (Das ist jetzt natürlich ein wenig überspitzt formuliert)

Sowohl vom "fantastischen Realismus" her, wie auch von den möglichen Abenteueraufhängern her würde ich mir wünschen, dass das noch ein wenig ausdifferenziert wird.
So könnten z.B. (Klein-)Kriege zwischen Provinzen regelmäßg vorkommen und gar nichts ungewöhnliches sein - im Gegegenzug enden dann solche Kriege auch eher mit Gebietsabtretungen und Tributzahlungen, als mit Niederbrennen der feindlichen Stadt und Massaker an der Bevölkerung.

Ich denke da an etwas wie die mittelalterliche Fehde, also durchaus übliche, kleine und begrenzte Kriege. Da könnten sich dann auch die Helden tummeln - nicht in (nur schwer zu gestaltenden) Massenschlachten, sondern in kleinen Scharmützeln, bei denen Domänen überfallen werden und Handelszüge/Schiffe der Nachbarprovinz geplündert werden.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Agrimoth am 03. April 2014, 18:57:59

Es fehlt (bisher) da noch ein wenig Potential für Konfliktstoff. Nach bisherigen Schilderungen ist bei mir der Eindruck entstanden, Kriege kennen im Imperium nur die beiden Extreme: 1. Zwei Banden liefern sich ne Schlägerei und 2. Kontinenterschütternde Massenschlachten, in deren Verlauf ganze Reiche untergehen. (Das ist jetzt natürlich ein wenig überspitzt formuliert)


Gerade wenn man sich die Beschreibung von Mayenos durchliest, dann wimmelt es doch darin von besetzten oder niedergebrannten Provinzen, bei denen keine externen Feinde im Spiel waren, sondern nur der Horas sich angepisst gefühlt hat. Und dann noch eine Provinz die sich eine eigene Piraten... äh Verteidigungsflotte aufbaut!

Wobei es fällt in den anderen Regionen nicht so auf und die Mayenier sind auch ein besonderer Schlag. Aber ähnliches Potential sehe ich auch anderswo. In Äonenstaub z.B. geraten die Helden zwischen die Fronten einer Belagerung mitten in Cantera wo sich zwei Provinzen über die Grenzziehung (+Bodenschätze) uneinig sind.
 Sicherlich passiert so etwas nicht so sehr in Centralis oder den direkt von Feinden bedrohten Horasiaten.
Aber an der Grenze kann es immer zu Überfällen von einem Trupp z.B. Lordaler kommen bei denen Domänen oder gar Städte geplündert werden, wenn sie keiner Aufhält. Und die Strafaktion der örtlichen Myriade ist sicher auch kein Besuch zum Teetrinken. Überall im Imperium kann eine Barbarentruppe aus Pardiern/Waldamauniern/Harpyien/schneckenreitenden Kristallwesen auftauchen und alle Menschen der Umgebung verspeisen wollen.

Nur anders als in Aventurien wird sich zumindest ein Horasiat weiter keiner dafür interessieren, wenn es nicht eine Bedrohung ist die droht mehr als nur ein zwei Provinzen zu betreffen. Wenn  eine einzelne Stadt niederbrennt steht das nicht im Boten sondern nur in rauchenden Ruinen geschrieben. Einzelne Überfälle die so spektakulär sind, weil es eine Metropole betrifft oder sie von wahrhaft niederhöllischer Grausamkeit geprägt sind einmal ausgenommen. Aber das passiert dann auch nur alle paar hundert Jahre.
Titel: Re: Myranisches Militär
Beitrag von: Tabuin am 04. April 2014, 00:03:13
Agrimoth hat das gut beschrieben.
Es kann nahezu überall etwas passieren. Einzelne Provinzen werden von Räuberbanden oder Barbaren oder "Kreaturen" beherrscht, die sicher nicht davon leben, dass sie Rüben züchten. Außerhalb der Städte ist entweder das Land einer Domäne oder – in der Regel! – gefährliche Wildnis. Politische Streitigkeiten werden mit Serien von Attentaten oder Einsätzen der Haustruppen gelöst, falls man nicht gleich die Legion einmarschieren lassen will. Alleine die Tatsache, dass der Horas – als "Vertreter" des Thearchen – eine eigene Armee hat, ist ein Beleg dafür, dass man intern auch Truppen braucht, weil regelmäßig irgendwo Stunk ist. Die Myriaden sind ja primär für die Bedrohung von außen zuständig und nur in wirklich ernsten Situationen im Inneren des Imperiums eingesetzt.

Ich gehe auch davon aus, dass es immer irgendwo gerade 1W6 kleinere Kriege zwischen Provinzen, Cammern oder einzelnen Gruppen gibt. Auch so ein Sklavenaufstand, wie er in Myrunhall beschreiben wird, ist sicher keine Seltenheit. Nur kontinental gesehen ist er nicht relevant. Es "fehlt" nur das Blatt, welches in schöner Regelmäßigkeit informiert, wo gerade wieder Truppen unterwegs sind und wer gegen wen Krieg führt. Da es keine derart detailliert voranschreitende Geschichte in Myranor gibt, wird das wohl auch so bleiben. Könnte man evtl. durch eine Szenario-Serie etwas ändern.