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Spielsysteme => Sonstige Spiele => Thema gestartet von: SssnakeByte am 12. Oktober 2013, 00:52:04

Titel: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: SssnakeByte am 12. Oktober 2013, 00:52:04
hi,

ich würde gerne wissen wie ein in Myranor gelandeter aventurischer Gildenmagier dort behandelt würde.

Im Besonderen geht es im hier relevanten Fall um einen Dämonologen der Pentagramm-Akademie zu Rashdul (vor dem Rausschmiss der Dämonologen erstellt worden) mit eher grauer (leicht tendenziell schwarzer) Einstellung (strikt gegen Paktiererei). Er beherrscht ein wenig bis leidlich Aureliani (allerdings mit Schwerpunkt auf lesen/schreiben).

Wird er als Optimaten-Vorspiegler verhaftet und verurteilt? Wird er als oder wie ein Optimat behandelt? wird er von Optimaten eingeladen einem Haus beizutreten? Wird er eher weniger beachtet oder als Kuriosität angesehen? Oder entledigt man sich seiner im Vorbeigehen als kleines Ärgernis?

Zu dem Thema habe ich bisher in den Foren leider eher wenig gefunden.
Das hauptsächliche war: http://www.wiki-aventurica.de/wiki/Myranische_Magie/Rezension (http://www.wiki-aventurica.de/wiki/Myranische_Magie/Rezension)
"Was leider fehlt, sind Aussagen zum Status der Zauberkundigen auf dem jeweils anderen Kontinent (zum Beispiel "Kann ein aventurischer Magier in Myranor öffentlich zaubern oder muss er damit rechnen, als Anhänger des Schädelgottes gesteinigt zu werden?")"
was mir natürlich nicht weiterhilft...

Es wäre nett wenn mir jemand da eine Vorstellung geben könnte...
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: Tabuin am 12. Oktober 2013, 10:20:22
Die (vor)herrschende Gruppe der imperialen Magieanwender sind die Optimaten. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Animisten, die je nach Herkunft ihre mal mehr, mal weniger eigene Art der magischen Betätigung haben. Hinzu kommen weitere magisch Begabte aus anderen Regionen Myranors.

Insofern gibt es ein buntes Bild von Magie-Nutzern. Die gesellschaftliche Akzeptanz fußt dabei weniger auf der Begabung selber, sondern der Zugehörigkeit zu einem Stand und auf der Spezies.


Mit Verfolgung und Einschränkung muss ein aventurischer Magier nur dann wirklich rechnen, wenn
Bei "friedlichem" Verhalten wird er als "freier Optimatiker" angesehen werden und bei entsprechender Begabung und Auffälligkeit gegenüber einem Haus evtl. als "verlorener Vetter" erkannt und das Angebot erhalten, Mitglied des Hauses zu werden.
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: SssnakeByte am 12. Oktober 2013, 11:40:58
Danke, das hilft mir sehr weiter

Stab trägt er selbstverständlich (sowas persönliches wirft man ja nicht weg ;)
aber eine Maske trägt er selbstverständlich nicht

dementsprechend würde ich bei seinem Standardverhalten davon ausgehen,
dass er vornehmlich als freier Optimatiker akzeptiert werden und
eventuell bei einer entsprechenden Begebenheit (bei Beschörung von Skeletten, Totes Handle, Geisterruf oder Nekropatia) von einem Onachos angesprochen werden wird
wenn er dagegen einen seiner kleinen dämonischen Gehilfen ruft (Difar, Gotongi, Karunga, Braggu, Karakil, Uttara'Vha) bin ich mir nicht so sicher, ob und von welchem Haus er angesprochen würde...

Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: Barl am 12. Oktober 2013, 14:01:31
Als Beschwörer hat man es in Myranor meines Erachtens sogar einfacher akzeptiert zu werden als reiner aventurischer Spruchmagier.

Aber trotzdem würde ich sagen das ein aventurischer Magier, wie jeder Fremde im Imperium, erst einmal als Untertan gilt und dementsprechend behandelt wird. Man ist zwar frei, wird aber nicht einfach mal in ein Cammer Gebäude eines Optimatenhauses spazieren können um Hallo zu sagen. Und in den Rang eines Optimaten wird man wohl auch nie aufgenommen. Wenn es hoch kommt kann vielleicht in den Rang eines Honoraten aufsteigen. Dazu muss man aber irgendwie wertvoll für ein Haus sein und gute Dienste geleistet haben.       
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: Varana am 12. Oktober 2013, 15:55:42
Das Rufen von Dämonen an sich ist ja nicht weiter schlimm und (im Vergleich zu Aventurien) weiter verbreitet. Keiner der Dämonen stammt aus einer Domäne, die wirklich eindeutig einem Haus nahe steht, von daher kommen da mehrere in Frage, aber ein Hindernis ist es sicher nicht. Ob Feuerball oder Gotongi, ist da relativ egal.

Wenn es genügend Vorteile bringt (in dem Fall wohl v.a.: der Magier gut genug ist), kann ich mir eine Aufnahme in ein Optimatenhaus auch vorstellen.
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: GSandSDS am 13. Oktober 2013, 14:23:15
Kleiner Einwand:
Ein aventurischer Gildenmagier ist technisch betrachtet kein Optimatiker, da er nicht die optimatische Repräsentation benutzt. Insofern könnte er bei einigen Optimaten (vor allem bei solchen, die sich mit Magietheorie beschäftigen) ggf. Neugier wecken.

Ansonsten:
Ein aventurischer Dämonenbeschwörer wird in Myranor sicher nicht mit den gleichen Vorurteilen wie in Aventurien zu kämpfen haben. Allerdings nehme ich mal an, dass er dennoch vorsichtig sein sollte. Wenn von der Ungezwungenheit der Dämonenbeschwörung gesprochen wird, bezieht sich das vermutlich erst mal auf das Wirken der Optimaten selbst. Denn sie sind es ja, die in ihrem Selbstbild die einzig wahre Kunst der Magie gelernt haben. Bei allen anderen wird man sicher erst einmal dem leichten Vorurteil begegnen "ja kann er damit überhaupt verantwortungsvoll umgehen"? Vor allem bezweifle ich auch für Myranor, dass man es gerne sieht, wenn auf einmal "irgendwer" mittem in Ortschaften Braggus, Difare und Co. aus dem Hut zaubert. Man kennt ja die Absichten des nicht-optimatischen Zauberers nicht, und die Teile sind potentiell gefährlich.

Nachtrag:
Paktiererei wird auch in Myranor (gelinde gesagt) nicht gern gesehen. Wenn sich herausstellt, dass jemand einen Pakt eingegangen ist und anfängt auffällig zu werden, kann es durchaus passieren, dass er auf einmal Besuch von einem Inquisitor des Hauses Aphirdanos oder einer vergleichbaren Autorität eines anderen Hauses ... oder sogar von einem autorisierten Priester oder sonstigen Repräsentanten der Oktade (z. B. Brajan oder Sindarius) bekommt. Je nachdem wem es vor Ort halt aufgefallen ist.
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: SssnakeByte am 13. Oktober 2013, 17:56:09
also...
wenn er Dämonen/Untoten beschwört und es bemerkt wird, dann bekommt er erstmal Besuch von einem Optimaten in Begleitung von einer Garde, die untersuchen wollen was los ist. Wenn er eine gute Erklärung hat und verantwortungsbewußt wirkt, dann erhält er eventuell die Erlaubnis zu zaubern, wenn er sich einem passenden Haus anschließt (nicht Optimat, sondern niederer Rang, eventuell bis Honorat)
Wenn er sich als Gewinn erweist, fähig ist und Wissen beizusteuern hat, dann könnte er eventuell auch eine Ausbildung erhalten...

klingt das nach allen Ausführungen sinnvoll und nachvollziehbar?

Paktiererei ist keine Frage in diesem konkreten Fall
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: Varana am 14. Oktober 2013, 17:29:59
Wenn er Dämonen/Untote beschwört und damit nichts Schlimmes anstellt (keinen Schaden verursacht, keine Gräber schändet...), passiert gar nichts, und er erhält auch keinen Besuch. Freie Optimatiker, aber auch BaLoas und sonstige Schamanen zaubern ständig irgendwelches Zeug und können auch beschwören. Weder Zauberei noch die Beschwörung an sich sind verboten. Macht der Dämon Streß, wird das untersucht werden - aber nicht, weil er beschworen hat, sondern weil er Unsinn angestellt hat.
Zeigt er sich außergewöhnlich begabt, mag ein Haus auf ihn zukommen, und wenn er sich als sehr begabter Nekromant erweist, werden es wohl die Onachos sein (weil das ihr Spezialgebiet ist).
Aber nur das harmlose Beschwören wird mMn nicht untersucht.
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: Icestorm am 14. Oktober 2013, 18:06:35
Aber nur das harmlose Beschwören wird mMn nicht untersucht.

Diese Aussage hat was.  ;D
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: SssnakeByte am 14. Oktober 2013, 19:18:58
ok, danke
das hilft mir weiter
dann kann er sich ja relativ normal und frei bewegen solange er nix außergewöhnlich tolles oder blödes macht ;)
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: Tabuin am 15. Oktober 2013, 10:22:11
also...
[...] wenn er sich einem passenden Haus anschließt (nicht Optimat, sondern niederer Rang, eventuell bis Honorat)
Wenn er sich als Gewinn erweist, fähig ist und Wissen beizusteuern hat, dann könnte er eventuell auch eine Ausbildung erhalten...

Das dürfte ein sowohl realistischer als auch spielbarer Weg sein. Wenn er mehrfach positiv aufgefallen ist, wird er kontaktiert. Dann als "Eleve" (Schüler) aufgenommen, sozusagen auf Probe. Später kann er dann die einzelnen Weihegrade eines Magiers erhalten und so auch gesellschaftlich massiv aufsteigen. ... auch wenn das bedeuten würde, dass er locker 1-3 Jahre mal nicht auf weitschweifige Abenteuer gehen kann, da man ihn vor Ort ! (Cammer-abhängig, aber eben myranisch, regional gedacht) ausbilden und befragen/studieren werden will. Das heißt natürlich nicht, dass er (und der Rest der Gruppe) nicht vor Ort eine Menge erleben kann.
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: ChaoGirDja am 15. Oktober 2013, 13:50:47
Bei "friedlichem" Verhalten wird er als "freier Optimatiker" angesehen werden und bei entsprechender Begabung und Auffälligkeit gegenüber einem Haus evtl. als "verlorener Vetter" erkannt und das Angebot erhalten, Mitglied des Hauses zu werden.
Wobei halt der Status der Spruchmagie ein großes Fragezeichen erzeugt.
Zumindest zu Zeiten das alten HCs und davor, waren Spruchmagier nicht gut angesehen bis hin zu Gefährlich eingestuft. Eben weil die Shakara Spruchmagier sind und auch das Imperium mit ihnen unschöne Bekanntschaft gemacht hat...
Inwieweit man das jetzt aber in neuere Publikationen übertragen hat, weiß ich nicht.
Ich kann mich zumindest an keine Aussagen zu diesem Themenkomplex erinnern.
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: GSandSDS am 15. Oktober 2013, 17:34:01
Wenn er Dämonen/Untote beschwört und damit nichts Schlimmes anstellt (keinen Schaden verursacht, keine Gräber schändet...), passiert gar nichts, und er erhält auch keinen Besuch.
Würde ich nicht so unterschreiben. Es hängt von der Situation ab. Wer einfach mal aus Lust und Laune drei Zantim mitten auf dem Marktplatz von Sidor Ottonormalstadt beschwört, wird wohl auch als Optimat und dann, wenn die Zantim gar nichts machen und kurz darauf wieder verschwinden, sehr wohl Besuch bekommen. Ein Besuch mit der Frage, wieso er es es für angemessen hielt unbedingt jetzt am Markttag eine Massenpanik zu verursachen.
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: Varana am 15. Oktober 2013, 18:24:52
Magier haben eine Mindest-KL. Die hatte ich mal als gegeben vorausgesetzt. :D

Worauf ich jedenfalls hinauswollte: Im Beitrag von SssnakeByte klang es so, als würde der "Besuch" allein aufgrund der Tatsache erfolgen, daß es sich um Dämonen/Untote handelte, also eine Sonderstellung dieser Bereiche, wie es sie in Aventurien gibt. Das ist mMn in Myranor nicht so. Natürlich sind Dämonen für bestimmte potentiell gefährliche Zwecke besonders geeignet, aber der Magier wird nicht fürs Beschwören Besuch bekommen, sondern für das Auslösen einer Massenpanik. Hätte er das mit Illusionen oder einem stellaren Massenzauber getan, würde die Reaktion nicht anders ausfallen.
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: BoMauKokh am 15. Oktober 2013, 21:55:06
Wobei der Dämone auch keine Passenpanik auslösen muss. Bauarbeiten mit Lastendämonen. Botendämone etc gehören durchaus zum gewohnten Anblick.  Nicht spricht gegen einen Zant auf den Marktplatz im Rahmen einer Gauklervorstellung ;-) . OK wenn er jetzt Zuschauer umbringt hat er ein Problem. Aber bevor er Ärger mit der Garde hat, soll er erstmal überlegen was der Zant jetzt wohl mit ihm macht ;-)
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: ChaoGirDja am 16. Oktober 2013, 13:44:38
Wobei der Dämone auch keine Passenpanik auslösen muss.
Nimmt man den Text zu Dämonen in der 3ten Spähre ernst... (steht mWn aber nur in WdZ)
Aber auch die Regeln, die diesen Text untersüßen (Schrekgestallt I bei erst Sichtung... steht auch in MyMa [Seite 84]) und nimmt man mal an, das auch in Myranor Dämonen kein alltäglicher Anblickt sind (was MyMa eher nahelegt)...
Dann muss man sagen: Doch muss er. Seine reine existenz sorgt dafür.
Selbst für gestandene Helden sind die Proben alles andere als einfach. Für den Otto-Normal-Bürger aber erst recht. Und es reicht wenn einer "Austickt" um eine Massenpanik aus zu lösen.
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: Tabuin am 16. Oktober 2013, 14:37:25
In Myranor mag man durchaus mal einen Dämon inmitten einer Stadt sehen.
Das wird dann z. B. ein kleiner, fliegender Dämon sein, der Pakete oder Nachrichten überbringt. Beim Militär werden Dämonen u. a. auch für die Aufklärung genutzt. Chimären sind auch recht häufig zu sehen und nicht alle werden so "niedlich" sein, wie ein Vark. Auch da gibt es deutlich schlimmer aussehende Arten, die als Haus- oder Nutztiere gehalten werden. "Abartige" und freakige Erscheinungen sind also etwas (!) alltäglicher.

Zu einer Massenpanik würde ich als SL es erst kommen lassen, wenn offensichtlich Gefahr von so einer Gestalt ausgeht.
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: ChaoGirDja am 16. Oktober 2013, 16:11:26
In Myranor mag man durchaus mal einen Dämon inmitten einer Stadt sehen.
Schreckgestallt I beim ersten mal wo man einen Dämonen sieht!
Nein, man wird auch in Myranor nicht "mal einen Dämonen inmitten einer Stadt" sehen.
Das sorgt sofort für eine Panik bishin zur Massenpanik.
Zumindest solange der Dämon keine Tarnfähigkeit hat. Aber dann sieht man ihn in dem Sinne auch nicht...

Chimären sind auch recht häufig zu sehen und nicht alle werden so "niedlich" sein, wie ein Vark. Auch da gibt es deutlich schlimmer aussehende Arten, die als Haus- oder Nutztiere gehalten werden. "Abartige" und freakige Erscheinungen sind also etwas (!) alltäglicher.
Schon. Nur haben die auch keine Schreckgestallt I ;)
Zumindest nicht Automatisch...

Zu einer Massenpanik würde ich als SL es erst kommen lassen, wenn offensichtlich Gefahr von so einer Gestalt ausgeht.
Das ist ja schön und gut...
Aber der Regelfakt sagt "Dämonen sind bei Erstsichtung einer "Art" zu behandeln,  als hätten sie Schreckgestalt I". Und das hat nun einmal folgen auf die Spielwelt als solche.
Das kann man für seine Runde ignorieren, keine Frage.
Aber für die offizielle Spielwelt kann man das nicht... Und entsprechend sollte man jemanden der ragt, auch darauf Hinweisen.

Denn die Regeln definieren nun einmal die offizielle Spielwelt als solche.
Auch wenn das Bisweilen sogar den Autoren nicht klar zu sein scheint...
(auch wenn mir das bisher bei Myranor Gott sei dank noch nicht Begegnet ist. Aber in Aventurien erst kürzlich wieder... Im Thred zum letzten Boten -.-* )
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: BoMauKokh am 16. Oktober 2013, 19:01:07
Erstsichtung in in jüngster Kindheit, danach war es das mit Schreckgestalt 1

Sind die halt die Windeln etwas voller ;-)

Und damit ist das ganze regelkonform. Einzige Frage wäre welche Dämonen öffendlich bekannt sind.
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: Theaitetos am 16. Oktober 2013, 22:33:09
Wieso sollte es gleich zur Panik kommen? Man sieht dann halt einen Zauberer mit 2 Kampfdämonen als Leibgarde. Große Angst: Ja. Panik: Nein.
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: ChaoGirDja am 17. Oktober 2013, 11:20:32
Erstsichtung in in jüngster Kindheit, danach war es das mit Schreckgestalt 1

Sind die halt die Windeln etwas voller ;-)

Und damit ist das ganze regelkonform. Einzige Frage wäre welche Dämonen öffendlich bekannt sind.
Regelkonform aber extrem konstruiert...
Dazu müsste durch jede Stadt mindestens einmal im Jahr ein Dämon ziehen und das durch alle Häuser der Stadt...
Regel technisch sicher machbar, aber dermaßen unplausibel... Das einem die Worte fehlen.
Mal davon abgesehen, das ein solches Vorgehen in UdS drin Stände ;)

Klar, wer das in seinem Myranor haben möchte ist natürlich frei das zu tun (wie immer halt)... Einfacher wäre da aber, diese Regel zu streichen (wie es scheinbar auch "gelegentlich" die Autoren von DSA-Aventurien tun -.-* ).

@Theaitetos
Weil das die Reaktion eines Menschen auf eine "lähmende Furcht" ist.
"Der Mensch" flieht, sobald er sich wieder rühren kann bzw. die Changse zur Flucht sieht. Und es genügt in einer Masse wenn es einer tut, um die ganze Masse, die unter dem selben Einfluss steht, in Panik zu versetzten.
"Der Mensch" ist als Masse ein absolut berechenbares Wesen. So berechenbar, das man das Verhalten von Massen sogar mit einfachen Algorithmen Simulieren kann.
Die Schreckgestalt sorgt dafür, das man vor Angst wie gelähmt ist. Und das nicht nur einer, sondern die gesamte Masse Mensch die den Dämon sieht (außer ein paar weniger Individuen). Sieht ein Mensch unter diesem Einfluss die Changse zur Flucht, dann ergreift er sie auf der Stelle. Und macht das einer, folgt diesem die Masse, als "Herde", auf dem Fuße.
So Tickt nun mal "der Mensch" als Masse.
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: Theaitetos am 17. Oktober 2013, 14:14:34
@Theaitetos
Weil das die Reaktion eines Menschen auf eine "lähmende Furcht" ist.
"Der Mensch" flieht, sobald er sich wieder rühren kann bzw. die Changse zur Flucht sieht. Und es genügt in einer Masse wenn es einer tut, um die ganze Masse, die unter dem selben Einfluss steht, in Panik zu versetzten.
"Der Mensch" ist als Masse ein absolut berechenbares Wesen. So berechenbar, das man das Verhalten von Massen sogar mit einfachen Algorithmen Simulieren kann.
Die Schreckgestalt sorgt dafür, das man vor Angst wie gelähmt ist. Und das nicht nur einer, sondern die gesamte Masse Mensch die den Dämon sieht (außer ein paar weniger Individuen). Sieht ein Mensch unter diesem Einfluss die Changse zur Flucht, dann ergreift er sie auf der Stelle. Und macht das einer, folgt diesem die Masse, als "Herde", auf dem Fuße.
So Tickt nun mal "der Mensch" als Masse.

Das ist ein Mythos. Lies dir mal die Wikipedia-Artikel zu Panik (https://de.wikipedia.org/wiki/Panik) und Massenpanik (https://de.wikipedia.org/wiki/Massenpanik) durch.

Massen haben sogar einen der Panik entgegengesetzten Einfluss, falls der Auslöser der individuellen Panik nur punktuell einsehbar ist, d.h. die Masse beruhigt die einzelnen panischen Menschen. Schon mal versucht schnell durch eine Menschenmasse zu rennen? Die blockieren und verlangsamen dich, die fangen nicht auch an einfach loszurennen. Der Mensch ist kein Herdentier: Bei Herdentiere sorgen panische Schreie fast schlagartig zur Flucht bei allen anderen, beim Menschen hingegen verursachen sie Aufmerksamkeit, d.h. die umstehenden Menschen werden neugierig und wollen herausfinden, was da los ist: "Die Psychologie versteht Panik unter anderem als psychisches und physisches Ausdrucksmittel des Individuums, um andere Menschen auf die eigene lebensbedrohliche Situation aufmerksam zu machen, um deren Hilfe zu aktivieren."

"Lähmende Furcht" beschreibt zudem eine starke Stimulation des parasympathischen Nervensystems, was eine "Freeze-Reaktion" zur Folge hat. Symptome davon sind Weinen, Schreien, Erstarren/Bewegungsunfähigkeit. Die von dir beschriebene Panik-Reaktion ist hingegen die Stimulation des Sympathikus, dem entgegengesetzten Teil im vegetativen Nervensystem.
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: ChaoGirDja am 17. Oktober 2013, 14:31:00
Na, DAS ist mal ein Mythos...
Der Mensch IST ein Herdentier.
Er hat sogar einen ausgesprochen großen Herdentrieb...
Er ist halt nur nicht unbedingt ein Fluchttier, sondern eher ein Jäger. Auch wenn Massen eher zu Flucht tendieren.

Es stimmt, das nur bei kleinen Punktellen Panikauslösern die Masse auch stabilisierend wirken kann (der Mensch ist halt kein Fluchttier, sondern ein Jäger)...
Aber das ist nicht der Fall eines Dämonen. Was er "punktuel" ist, macht er durch seine Erscheinung mehr als nur Wett (solange nicht Getarnt...).
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: BoMauKokh am 17. Oktober 2013, 18:55:09
]Regelkonform aber extrem konstruiert...
Dazu müsste durch jede Stadt mindestens einmal im Jahr ein Dämon ziehen und das durch alle Häuser der Stadt...
Regel technisch sicher machbar, aber dermaßen unplausibel... Das einem die Worte fehlen.
Mal davon abgesehen, das ein solches Vorgehen in UdS drin Stände ;)

Klar, wer das in seinem Myranor haben möchte ist natürlich frei das zu tun (wie immer halt)... Einfacher wäre da aber, diese Regel zu streichen (wie es scheinbar auch "gelegentlich" die Autoren von DSA-Aventurien tun -.-* ).

Jetzt übertreibst du aber gewaltig. Du müsstest eigendlich schreiben, dass alle Dämonen, die es gibt, einmal im Jahr durch alle Wohnungen gejagt werden müssen *eg* PS und natürlich muss die gesamte Familie da sein.

Natürlich so nicht. Das Leben findet ja auch nicht in der Insula oder Atriumshaus statt. Ich gehe mal davon aus das du auch die Wohnung verlässt zum arbeiten zum einkaufen für Hobbys etc. . Im Rahmen dieses ganz normalen Lebens werden die meisten Einwohner einer Stadt schonmal einen Dämonen gesehen haben. Zum Beispiel als Boten oder bei der Armee.
Des weiteren gibt es genug Kirchen wo ja auch Dämonen als Götter verehrt werden. Im Rahmen des normalen Spiels hat der Meister die freie Hand wie eine bestimmte Person auf ein bestimmtes Wesen reagiert.  Der Satz das erscheinen eines Dämons muss zur Massenpanik führen verstösst jedenfalls gegen die gesamten Setting Regeln.
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: SssnakeByte am 17. Oktober 2013, 21:43:37
Massen haben sogar einen der Panik entgegengesetzten Einfluss, falls der Auslöser der individuellen Panik nur punktuell einsehbar ist, d.h. die Masse beruhigt die einzelnen panischen Menschen. Schon mal versucht schnell durch eine Menschenmasse zu rennen? Die blockieren und verlangsamen dich, die fangen nicht auch an einfach loszurennen.

Dem kann ich nach meiner Erfahrung zum großen Teil zustimmen. Wenn einer einen enormen Schrecken erleidet und die anderen nur die Schultern zucken ("was hat der? ist doch ganz normal... kenn ich schon") dann bemerkt der Einzelne schnell, dass er der Einzige ist und beruhigt sich. Angst und Unsicherheit bleiben eventuell bestehen, aber Panikreaktionen bleiben aus. Katastrophal wird es erst wenn die Menschenmenge dicht gedrängt und sowieso schon gestresst ist. Dann kann ein Funke tatsächlich schnell Panik und niedergetrampelte Tote hervorrufen.

In diesem Fall steht in Myranische Magie S 84 so ziemlich das gleiche wie in WdZ S 206:
Das Erkennen ihrer wahren Gestalt KANN so Schrecken erregend sein, dass sogar Helden in Panik verfallen. Dies SOLLTE ... ÄHNLICH wie Schreckgestalt I gehandhabt werden. Bei den automatischen Effekten von Dämonen steht Schreckgestalt I eben nicht dabei.
Demnach ist es nicht Schreckgestalt I, sondern nach Meisterentscheid nach Situation entsprechend zu beurteilen und ggf ähnlich anzuwenden.
In Myranor sind Dämonen nicht als per se "Das Böse" verschrien, sondern werden als Werkzeuge oftmals benutzt und dies ist in der Kultur bekannt selbst wenn man als Einzelperson noch keinen persönlich gesehen hat. Dementsprechend wird man sich nach dem ersten Anblick vermutlich schnell wieder beruhigen mit dem Hintergedanken "Der ist ja gut kontrolliert und so passiert ja nix..." Vertrauen in die Optimaten halt. Insbesondere wenn der Dämon tatsächlich nur Dreck beiseite schaufelt und nicht blutbesudelt, mordend durch die Gegend zieht.
In Aventurien dagegen sind (größtenteils) Dämonen schon an und für sich das sofort zu bekämpfende Übel, das nur die Auslöschung der Ordnung zum Ziel hat. Die Geschichte Aventurien hat da auch schon viele Greuel gesehen, die zu entsprechenden Entscheidungen der Obrigkeit und der Kirchen führten. Das man dort dann in Panik fällt beim Anblick eines Dämonen ist deutlich naheliegender.
Dementsprechend werde ich das wohl auch so handhaben wie es scheinbar die meisten hier sehen... Kurzes Erschrecken, aber keine Panik.
Dennoch bin ich für die Diskussion hier dankbar, da sie die verschiedenen Aspekte ganz gut beleuchtet und eine Meinungsbildung erleichtert.

Gruß
SssnakeByte
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: ChaoGirDja am 18. Oktober 2013, 10:09:03
Jetzt übertreibst du aber gewaltig. Du müsstest eigendlich schreiben, dass alle Dämonen, die es gibt, einmal im Jahr durch alle Wohnungen gejagt werden müssen *eg* PS und natürlich muss die gesamte Familie da sein.

Natürlich so nicht. Das Leben findet ja auch nicht in der Insula oder Atriumshaus statt. Ich gehe mal davon aus das du auch die Wohnung verlässt zum arbeiten zum einkaufen für Hobbys etc. . Im Rahmen dieses ganz normalen Lebens werden die meisten Einwohner einer Stadt schonmal einen Dämonen gesehen haben. Zum Beispiel als Boten oder bei der Armee.
Naja... ein klein wneig übertrieben ist es schon...
Du machst das aber auch.
Nach allem was wir durch MyMa und UdS haben, ist der Einsatz von Dämonen bei weitem nicht so selbstverständlich wie es für deine Darstellung sein müsste.
Es ist bekannt wie gefährlich Dämonen sind und wer sich ihnen verschreibt, erlebt eine seltsame Bigotie aus "respeckt und achtung" sowie "schief angesehen werden". Es gibt nicht viele die es tun und die die es tun, gehen sehr sorgsam mit ihnen um.
Man nutzt eher Golems, den Dämonen für schnelle Botendieste. Und noch eher nutzt man elementare Mächte, da sie viel einfach zu händeln sind und auch deutlich ungefährlicher. Entsprechend viele nutzten diese Quellen auch.
Nur weil die dämologie in Myranor nicht geächtet ist, heist das ja nicht das man gleich überall antrifft und selbstverständlich nutzt. Ich sehe in dem publizerten Material auch keine Anhaltspunkte das man es tut, sondern viel eher für das Gegentiel.

Des weiteren gibt es genug Kirchen wo ja auch Dämonen als Götter verehrt werden.
Das ist jetzt aber übertrieben ^^;
Es gibt den Carypthakult, ein geächteter Kult, bei dem das so ist. IIRC haben die Amaunier auch einen Dämonen unter ihren Göttern...
Aber das war es dann im großen und ganzen schon. Mysterien und Kleinkulte in der Richtung mag es geben, aber so viele sind das auch wieder nicht.
Und ich wage zu bezeifeln das man in diesen Kulten regelmäßig Dämonen beschwöhrt...

Im Rahmen des normalen Spiels hat der Meister die freie Hand wie eine bestimmte Person auf ein bestimmtes Wesen reagiert.  Der Satz das erscheinen eines Dämons muss zur Massenpanik führen verstösst jedenfalls gegen die gesamten Setting Regeln.
Ersteres hat man so oder so immer (mal davon abgesehen, das es besagte Regel gibt...). Und der letzte Satz ist schlicht und ergreifend die Logische folge aus den Ausführungen zu Dämonen in Dieseits von WdZ.
So wie sie dort Beschrieben sind, ist das die klare logische Folge vom Auftreten eines Dämonen und des Menschen als "Herdentier". Regelgestützt durch Schrekgestallt I.

@SssnakeByte
Wir reden aber hier von mehr als nur eine handvoll Personen in einer dichtgedrenkten (und schon alleine deswegen "nervösen") Masse, die in Panik geraten.
Sondern von einer handvoll Personen die das nicht tut, während alle(!) anderen durch die Schreckgestallt paralysiert werden...

Edit:
P.S.:
Ich hab hier grade keine Rechtschreibkorrektur laufen (blöder IE -.-) und bitte deswegen die unvermeidlichen Fehler zu verzeihen.
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: Dracrato am 21. Oktober 2013, 12:03:47
hi,

ich sah zufällig von diesen problem beim googlen und da ich mehrere magier und animisten habe erhebe ich zum teil kritische punkte gegen die aussage: >es ist möglich einen aventurischen magier in myranor zu spielen<.

wenn der charakter im süden bei den kerrishiter oder in den hauptgebieten des zerfallenden imperiums erscheint ist es vielleicht unter den genannten umständen möglich, jedoch könnte man ihm im hohen norden ein bündnis zu den nachtalben vorwerfen da diese die einzigen sind die spruchzauberei verwenden auch wenn diese von den hochelfen und bhardona abstammen.

der punkt mit den götter gefällt mir besonders gut, da das imperium davon ausgeht, dass der aventurische gott effard dersohn von charypta ist. und die götter eine wall errichtet haben um die kontinente zu trennen.

nächste frage wie umgeht der magus den effards wall?

falls die frage schon im raum steht meine linke hand liegt im gibs daher existiert kein groß- oder kleinschreibung.

und die sogenannten dämonischen dienen sind solange werkzeuge bis der magier zum werkzeug wird, was zur folge hat das er falls erwischt wird geächtet und damit unter den stand eines bettlers ohne reichtum und macht fällt.

ich hoffe mein verständnis gewisser regeln ist korrekt und man konnte vielleicht der diskussion unter die arme greifen.

ps.: ich habe einen monddeuter, medizinmann, falschgesicht, mehrere zauberpriester, ein magokraten, eine arkanen dieb, einen kampfmagier und zwei runenmagier.

lg Seine Exzellenz Dracrato te Eupherban aus dem Hohen Haus Eupherban
(ist ihnen jederzeit zu diensten)
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: ChaoGirDja am 21. Oktober 2013, 12:23:46
nächste frage wie umgeht der magus den effards wall?
Das ist in Richtung Aventurien -> Myranor kein Problem ;)
Nur andersherum kann das ein Problem sein (denn das Schiff aus zu viel myransichen Holz besteht, oder zu viele Myraner an Bord sind)

und die sogenannten dämonischen dienen sind solange werkzeuge bis der magier zum werkzeug wird, was zur folge hat das er falls erwischt wird geächtet und damit unter den stand eines bettlers ohne reichtum und macht fällt.
Wenn ich dich Richtig verstanden habe... Jap ^^;
Dämologen sind im Imperium hoch geachtete Magier, weil es sehr viel können Braucht um sich damit zu Beschäftigen und auf Dauer zu Überleben (auch wenn das nach den neuen Regeln weit einfacher ist, als nach Regeln aus "Myranische Mysterien"). Zeitgleich aber eben hochgradig beäugte Magier. Eben weil man gut sein muss, damit nicht passiert und Dämonen, bzw. die dämonischen Quellen, verdammt mächtige und auch ebenso gefährliche Werkzeuge sind.
Das ist, was ich mit der seltsamen Bigotie meinte...
Solange ein dämologie keinen Mist baut, ist er hoch geachtet. Aber wehe es passiert etwas... Und darauf lauert praktisch "alles".
Wobei man natürlich auch gucken muss, was es erwischt. Sklaven, oder irgendwelche einfache kleine Freien... da kräht kein Hahn nach.
Aber erst zu nehmender Schaden in einer Stadt, oder gar schaden an Bürgern... Dann wird's Eng.
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: Varana am 21. Oktober 2013, 13:52:54
wenn der charakter im süden bei den kerrishiter oder in den hauptgebieten des zerfallenden imperiums erscheint ist es vielleicht unter den genannten umständen möglich, jedoch könnte man ihm im hohen norden ein bündnis zu den nachtalben vorwerfen da diese die einzigen sind die spruchzauberei verwenden auch wenn diese von den hochelfen und bhardona abstammen.
Und wie erkennt man das? ;)
Rein äußerlich kann der gildenmagische Zaubervorgang als eine mögliche Variante des optimatischen durchgehen: Der Zauberer spricht eine Formel und führt eine Geste aus, um den Zauber zu wirken. Um auf die magietheoretischen Unterschiede zu kommen, muß man schon sehr genau nachschauen, also mit einem tiefgreifenden Analysezauber. Und den wird man nicht auf jeden x-beliebigen Zauberkünstler werfen, der ohne weiteren Anstoß durch die Straßen läuft.
Wie deine Charakterliste ja zeigt - es gibt in Myranor außer Optimaten noch jede Menge anderer Magiekundiger. Nur weil jemand zaubern kann und kein Optimat ist, fällt er noch nicht vollkommen aus der Reihe.
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: ChaoGirDja am 21. Oktober 2013, 15:04:31
wenn der charakter im süden bei den kerrishiter oder in den hauptgebieten des zerfallenden imperiums erscheint ist es vielleicht unter den genannten umständen möglich, jedoch könnte man ihm im hohen norden ein bündnis zu den nachtalben vorwerfen da diese die einzigen sind die spruchzauberei verwenden auch wenn diese von den hochelfen und bhardona abstammen.
Und wie erkennt man das? ;)
An der Technik natürlich...
Es wäre mehr als nur Unplausibel, wenn man die Unterschiede und Ähnlichkeiten der Reps. nicht an dieser Erkennen könnte.
Denn immerhin repräsentieren die Reps. wie der jeweilige Magier glaubt das die Magie Funktioniert und das hat wiederum sinnigerweise Auswirkungen darauf was er glaubt zum Zaubern tun zu müssen. Und ähnliche Vorstellungen, erzeugen entsprechend logischerweise ähnliche Techniken.
Allerdings kann das Natürlich nicht Hinz und Kunz... Auf der anderen Seite, sollten die Chakara und ihre Magie durchaus, aus den Geschichtslektionen, beiden meisten Optis präsent sein. Bleibt nur die Frage, ob der jeweilige die Ähnlichkeiten erkennt und die richtigen Schlüsse daraus zieht.
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: Theaitetos am 21. Oktober 2013, 18:22:25
An der Technik natürlich...
Es wäre mehr als nur Unplausibel, wenn man die Unterschiede und Ähnlichkeiten der Reps. nicht an dieser Erkennen könnte.

Und wie erkennt man die Rep.? Nur mit Analysezauber. ;)
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: BoMauKokh am 21. Oktober 2013, 18:40:32
Magiekundeprobe
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: Varana am 21. Oktober 2013, 19:56:52
Shakagra und Gildenmagier gehören unterschiedlichen Repräsentationen an, die historisch, geographisch und zeitlich nullkommanix miteinander zu tun haben. Optimaten und Gildenmagier hingegen...
Die Formeln und Gestik der Optimaten ist nicht festgelegt; sie müssen nur welche verwenden. Gildenmagier verwenden auch Formeln und Gesten.
Mit einer Magiekunde-Probe wird man also eventuell feststellen können, daß der Zauberer kein Optimat ist. (Oder ein Optimat aus einer dem Untersuchenden unbekannten Gegend.) Aber ob da grad ein "Spruchzauber" gewirkt wird, ist anhand der Äußerlichkeiten einfach nicht zu sehen.
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: ChaoGirDja am 21. Oktober 2013, 21:22:53
Magiekundeprobe
Korrrekt :)

Optimaten und Gildenmagier hingegen...
Hab mittlerweile weniger gemein, als Gildenmagier und Shakagra. Weil letztere Spruchzauberer sind, die von den Hochelfen abstammen und Elfen, von denen die Gildenmagier die Magie übernommen haben.
Erstere hingen sind Beschwörungs-Magier, die mit den Gildenmagiern grade noch die wissenschaftliche Sichtweise gemeinsam haben.

Die Formeln und Gestik der Optimaten ist nicht festgelegt; sie müssen nur welche verwenden. Gildenmagier verwenden auch Formeln und Gesten.
Formeln und Gesten von Gildenmagiern sind ebensowenig fest gelegt ;)
Und natürlich benutzten sie auch Formeln und Gesten. IHRE Formeln und Gesten, genauso wie Optimaten IHRE Formeln und Gesten nutzen.
Je Rep. benutzt ihr Äquivalent zu "Formeln und Gesten" und genau darum geh es.
Es geht darum das jede Rep. ihre individuelle Technik hat. Und das in diese Technik die Vorstellungen der Rep einfließen wie Magie wirkt und wie man deswegen zu Zaubern hat.
Und darum, das 2 Reps. deswegen mit ähnlichen Vorstellungen auch ähnlich Techniken besitzen (ähnliche Umgebungen und ähnliche Bedienungen sorgen für ähnliche Entwicklungen. Das gilt sogar für die Evolution...).
Und damit kann das hier:
Aber ob da grad ein "Spruchzauber" gewirkt wird, ist anhand der Äußerlichkeiten einfach nicht zu sehen.
nicht Stimmen.
So er weiß auf was er zu achten hat, wird er es erkennen.
Wie gesagt: Das ist sicherlich nichts für den Wald und Wiesen Opti.
Obwohl ich weiterhin zu bedenken gebe, das Optis Aufgrund ihrer Geschichte durchaus eine Ahnung haben könnten, was die "entscheidenden" Faktoren in der Technik sind.
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: Theaitetos am 21. Oktober 2013, 21:46:38
Das ist inkorrekt. Du beschränkst die individuellen Unterschiede in der Technik auf die Repräsentation, was aber unvollständig ist: Ein tulamidischer Magier nutzt andere Gesten und Formeln als ein thorwalscher. Ein corabenischer Quanion-Optimat wird auch andere Gesten und Formeln verwenden als ein xarxarischer Tharamnier. Eine Magiekundeprobe wird nicht reichen die Repräsentation zu erkennen.
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: ChaoGirDja am 21. Oktober 2013, 22:09:07
Du beschränkst die individuellen Unterschiede in der Technik auf die Repräsentation, was aber unvollständig ist: Ein tulamidischer Magier nutzt andere Gesten und Formeln als ein thorwalscher. Ein corabenischer Quanion-Optimat wird auch andere Gesten und Formeln verwenden als ein xarxarischer Tharamnier.
So, tun sie das?
In einem gewissen Rahmen vielleicht, ja. Der eine Spricht tulamidisch und der andere thorwalsch.
Aber die Technik an sich ist bei beiden gleich. Die Rep. bestimmt wie man glaubt das Magie Funktioniert und das bestimmt was man Glaube dazu tun zu müssen (und das steht auch so in gewisserweise bei den Reps. dabei; die Komponenten). Die Rep. bestimmt somit die (grundlegende) Technik!
Etwas anderes an zu nehmen, ist mEn schlicht nicht logisch (und das nicht nur, weil es im Grunde so in den Regeln steht).
Und damit kann man selbstverständlich mittels einer Magiekundeprobe die Rep. erkennen.
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: Theaitetos am 22. Oktober 2013, 13:41:18
Die Repräsentation bestimmt die Komponenten (Formeln, Gesten, usw.), aber wie diese ausgeformt werden ist jeweils völlig unterschiedlich. Ein thorwalscher Kapermagier spricht eine andere Formel und nutzt andere Gesten als ein tulamidischer Bannmagier - Konzentration und Sichtkontakt sind erst gar nicht zu erkennen. Man kann also keinerlei Repräsentation beim Zaubervorgang erkennen - wenn man gut ist, dann erkennt man mit einer Magiekundeprobe höchstens einen Zauber. Es wäre schrecklich, wenn eine einfache Magiekundeprobe ausreicht Zauber und Repräsentation zu erkennen - dann könnten alle heimlichen Zauberer wie Druiden und Hexen gleich einpacken "Ja also an ihrer Gestik konnte ich sofort erkennen, dass sie in satuarischer Repräsentation einen Hexenblick wirkte, Herr Inquisitor."
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: ChaoGirDja am 22. Oktober 2013, 16:28:02
Die Repräsentation bestimmt die Komponenten (Formeln, Gesten, usw.), aber wie diese Ausgeformt werden ist jeweils völlig unterschiedlich. Ein thorwalscher Kapermagier spricht eine andere Formel und nutzt andere Gesten als ein tulamidischer Bannmagier
Die Repräsentation bestimmt, wie jemand Glaubt das Magie Funktioniert. Richtig, oder Falsch?
(wobei natürlich rein Historisch die Reps aus der Überzeugung derer entstanden sind, die ihre Überzeugung verbreitet haben und Ausreichend Anhänger hatten. Aber das ist hier recht egal: Man Lernt das, was sein Lermeister Glaubt. Man übernimmt es entsprechend)
Die Überzeugung davon wie die Magie Funktioniert, bestimmt nun direkt was man meint tun zu müssen. Logisch zwingend, oder nicht?
Wenn die Reps. aber die Überzeugung darstellen, dann bestimmen sie eben nicht einfach nur welche Komponenten man hat. Sondern zwingend auch das genau WIE man Zaubert. Da mögen Abweichungen in feinen Details existieren, keine Frage.
Aber solange die Überzeugung identisch ist, und das muss sie bei allen angehörigen einer Rep. sein (sonst wären es unterschiedliche Reps), ist auch die Art und Weise im großen und ganzen Gleich.
Und damit benutzt der thorwalsche  Karpermagier eben keine nennenswert anderen Formeln und Gesten als der tulamidische Bannmagier (im selben Spruch natürlich). Er mag eine andere Sprache benutzten (was auch eine leichte Abweichung der Wortwahl beinhaltet) und je nach temparemt auch mal etwas rudimentärere Gesten, ja.
Aber im großen und ganzen benutzten beide, solange sie der selben Rep. und somit der selben Überzeugung unterliegen, die selben Techniken.
Etwas anderes ist und bleibt meiner Meinung nach einfach nicht logisch (ja sogar völlig unlogisch bis... *biiip*).

Es wäre schrecklich, wenn eine einfache Magiekundeprobe ausreicht Zauber und Repräsentation zu erkennen - dann könnten alle heimlichen Zauberer wie Druiden und Hexen gleich einpacken "Ja also an ihrer Gestik konnte ich sofort erkennen, dass sie in satuarischer Repräsentation einen Hexenblick wirkte, Herr Inquisitor."
Muss ich ernsthaft die Schrift Größe von "das kann Natürlich nicht jeder Wald und wiesen Opti" hoch ziehen und den Text einfetten?
Ich hoffe doch mal nicht...
Niemand sagt das es einfach. Vor allem weil grade bei der Spruchzauberei das ganze auch noch von den "Technik-Basis-Anforderungen" des Spruches überlagert wird.
Dank dem können selbst Leihen Anhand von Geste und Spruch (so sie die Sprache beherrschen natürlich), bei entsprechender Schulung/Erfahrung einen Zauber erkennen.
Nur ein Profi kann die Differenz zwischen den Reps. dabei Ausmachen.
Hexen haben so eher unauffällige Gesten und Sprüche, während Gildenmagier hier lauthals praktisch heraus Poltern (egal ob Tulamide oder Thorwaller, beide sind Laut und vernehmlich. Entsprechend werden auch ihre Gesten sein) usw. usv.
Dein Beispiel Funktioniert somit durchaus. Unter der Voraussetzung das der Zeuge entsprechend Geschult ist und den Zaubervorgang lang genug Beobachten konnte (was Grade bei kurzen Zaubern problematisch ist).
Ich finde das auch alles andere als "schrecklich", sondern als logisch zwingend möglich.
Schrecklich fände ich es wenn nicht möglich wäre, obwohl es möglich sein müsste...
Als heimlicher Zauberkundige muss man sich nun mal zurückhalten und genau darauf achten wo man was Zauber.

(Und ein Problem ist das Bsp. dann auch wieder nicht.  Es ist nicht Verboten Hexe zu sein und Hexenzauber zu wirken. Verboten wird es erst, wenn man jemanden mit Magie schadet. Selbst das Verzaubern eines anderen ist nach WdZ nicht(!) grundsätzlich(!) Verboten! Sondern nur bestimmte Formen der Verzauberung unter bestimmten Bedienungen.
So das dass ganze selbst dann kein Problem wäre, wenn der HEXENBLICK eineFramdzauberrung wäre... Was er aber nicht ist...)
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: Theaitetos am 22. Oktober 2013, 19:40:10
Viel Blabla und Spekulation. Belege doch einfach mal deine Behauptungen:

Und damit benutzt der thorwalsche  Karpermagier eben keine nennenswert anderen Formeln und Gesten als der tulamidische Bannmagier (im selben Spruch natürlich).

Wo steht sowas?

Zitat
Aber im großen und ganzen benutzten beide, solange sie der selben Rep. und somit der selben Überzeugung unterliegen, die selben Techniken.

Seit wann müssen Leute, die die selben Überzeugungen haben, ähnliche Gesten und Worte nutzen? Ich kenne viele Leute, die das gleiche Weltbild haben (eine Überzeugung wie die Welt funktioniert) und dennoch völlig unterschiedlich sind in ihrem Gebaren. Wenn dem zwingend so sein sollte, wie du es behauptest, dann bring mal Textstellen bei, die das sagen.
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: Varana am 22. Oktober 2013, 20:11:07
Mal ganz abgesehen davon:
Darum geht es mir gar nicht so sehr.

Meiner Meinung nach ist es, selbst wenn man die Repräsentation identifizieren kann, nicht möglich, nur anhand der Gestik und Formel festzustellen, ob es sich um einen Spruchzauber handelt oder nicht.
Gestik und Formel sind nur Gedankenstützen und Hilfen. Man kann an ihnen mit einer Magiekundeprobe (ohne nicht!) die Repräsentation erkennen, weil man die Eigenheiten kennt. Ohne daß man die Repräsentation kennt oder (über Magiekunde) Erfahrung im Identifizieren von Repräsentationen hat, kann man auch nicht identifizieren, um welche es sich handelt, und man kann (bei gleichen Komponenten) auch nicht unterscheiden, ob zwei Zauberer die gleiche Repräsentation verwenden.

Man erkennt aber an allein an einer unbekannten Formel nicht, ob es sich um einen Spruch- oder Beschwörungszauber handelt. Bei der ganzen Vielfalt der möglichen Formeln und Gesten wird das im Hintergrund mMn nirgendwo nahegelegt.

Ja, die Repräsentation beinhaltet die jeweilige Sicht auf die Magie. Aber an Formel und Geste kann man die Repräsentation nur anhand von Mustererkennung identifizieren und von anderen unterscheiden; man erfährt dadurch gar nichts über die zugrundeliegende Repräsentation an sich. Man könnte sie auch A, B, C und D nennen. So, wie man irdisch mit ein bißchen Erfahrung chinesische von koreanischen Schriftzeichen unterscheiden kann, ohne auch nur die geringste Ahnung von Chinesisch und/oder Koreanisch zu haben.
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: BoMauKokh am 22. Oktober 2013, 22:09:51
Was steht noch gleich in der Beschreibung des Talentes Magiekunde? Zuordnung von Gegenständen zu einer Zaubertradition, Erkennen von Zaubern. Die Frage ist nicht ob man erkennen kann welche Repräsentation ein Zauberkundiger benutzt, sondern wie hoch der Zuschlag sein muss, damit er es erkennt. Ottonormalbürger wird kein Talentert in Magiekunde haben um die Feinheiten zu unterscheiden. Aber ein Gelehrter erkennt klar mehr.

Aventurischer Magier zaubert....
Dorfdepp: Hääh?
Bauer: Der hat gezaubert.
Ältester: War aber kein Optimat.
Gelehrter: Und keine bekannte Zauberschule.
Meister: Es scheint eine Mischung von Optimatik und Shakagra Zauberei zu sein.
Koryphäe: Laut mir bekannten Texten muss es sich um einen Gildenmagier aus dem Horisat Bosparan sein.
TAW* dazu:
Misslungen
1*
3*
7*
10*
14*
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: Varana am 23. Oktober 2013, 00:18:50
Soweit, so gut. Da widerspreche ich ja gar nicht.

Aaaber: :D
Die Aussage des Meisters ist mMn nicht anhand der Zaubergestik und -formel zu treffen, außer evtl. für Magiekunde 24+ und bei längerer Beobachtung und Untersuchung. Es gibt praktisch kaum Berührungspunkte zwischen Gildenmagie und Nachtalbenzauberei. Schon gar nicht ist die Gildenmagie eine "Mischung". Die Shakagra haben ja ihrerseits eine Magietradition, die sich aus der hochelfischen entwickelt hat, während die gildenmagische einige (wenige) Elemente aus der wald- und auelfischen entlehnt hat, von denen nur die letztere ansatzweise auf der hochelfischen beruht. Da sind dermaßen viele Zwischenstufen und bewußte Brüche drin (wenn es überhaupt noch verbindende Elemente gibt), daß ohne wirklich außergewöhnliches Wissen und gezieltes Experimentieren keinerlei Gemeinsamkeiten festzustellen sein dürften. Wohlgemerkt, rein in Formel und Geste heutiger Zauber. Die weitläufige Verwandtschaft zwischen gildenmagischer und elfischer Zauberei kann man ja noch nicht mal aventurisch an Formel und Geste erkennen.

Und die Aussage der Koryphäe bezweifle ich rundheraus. Die heutige Gildenmagie gab es noch gar nicht, als der Kontakt abbrach. Wenn man nicht ausgerechnet die drei, vier Optimaten in ganz Myranor erwischt, die sich ausgerechnet mit aventurischer Gildenmagie beschäftigen, kann diese Schlußfolgerung keiner ziehen. Es gibt praktisch keine "mir bekannten Texte". Aventurien ist für Myraner so hoffnungslos unwichtig und außerdem kaum sinnvoll zu erforschen. Der Kontakt der Optimaten zu den Shakagra ist zudem auch nicht der beste. Das Wissen über Shakagra-Magie dürfte ebenfalls eher bruchstückhaft sein.

Was heißt: Man kann es nie ausschließen, daß es jemand herausfindet. Aber die Chance ist dermaßen verschwindend gering... Da hat zehntausend Mal jemand einen Analysezauber gewirkt und den Unterschied herausgefunden, als daß das jemand an der Gestik erkennen würde.
Titel: Re: Status aventurischer Magier in Myranor
Beitrag von: BoMauKokh am 23. Oktober 2013, 06:44:27
unwichtig ja, aber unbekannt nein. Dafür gibt es doch etwas zu viel Kontakt über Handelsfahrer. 1 bis 2 Schiffe im Jahr. Und Harika wurde durchaus bemerkt.
Und was die Shakagra angeht, grade die sollte als Feinde des Imperiums gründlich untersucht worden sein.
Shakagra -- Spruchzauberei
Optimatik - Gildenmagie