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Spielsysteme => Sonstige Spiele => Thema gestartet von: barbarossa rotbart am 10. September 2012, 12:52:08

Titel: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: barbarossa rotbart am 10. September 2012, 12:52:08
Da ich eine kurze Frage habe (und es dieses Thema hier noch nicht gibt)...

Gibt es so etwas wie die aventurischen Säbeltänzer (oder die antiken Schwert- bzw. Waffentänzer) auch in Myranor? Wenn ja, wo?
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 10. September 2012, 13:14:49
Speertänzer findest du auf Era'Sumu. Die Berühmte Klosterkrieger.

Aber sonst wüsste ich nicht, das es noch andere offiziell Gibt.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Chrysophiles am 10. September 2012, 20:48:40
Schau dir mal die Corybanten in MyGö an, die sind was du suchst...
Außerdem das was Chao sagt, wobei MyGö allgemein von Lev'tana spricht. Inwieweit das auch die Lev'ara und die Orden der Klosterkrieger umfasst steht nicht explizit da, passend fände ich es aber schon.
Vorstellen könnte ich mir sowas im größeren Stil aber auch bei den Amazonen und in Demelion (die haben ja Tempeltänzer, der Schritt zum tanzenden Kriegermönch ist nicht so weit). Aber "offiziell" nur die Corybanten und Lev'tana.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Quendan von Silas am 10. September 2012, 21:06:22
Vorstellen kann ich es mir auch in Makshapuram und Shindrabar, da würde es meiner Meinung nach kulturell auch hinpassen. Aber von weiteren offiziellen Sachen weiß ich nichts.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: barbarossa rotbart am 10. September 2012, 21:10:07
Danke!
Aber irgendwie passt da alles nicht so richtig, da ich schließlich etwas suche, was die myranische Variante des aventurischen Säbeltänzers sein könnte, also ein/e Krieger/in, welche/r in der Regel nackt in den Kampf zieht.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: barbarossa rotbart am 10. September 2012, 21:11:38
Vorstellen kann ich es mir auch in Makshapuram und Shindrabar, da würde es meiner Meinung nach kulturell auch hinpassen. Aber von weiteren offiziellen Sachen weiß ich nichts.
Ein Zaubertänzer aus Makshapuram mit Grundprofession magischer Kämpfer?
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Chrysophiles am 10. September 2012, 21:24:18
Danke!
Aber irgendwie passt da alles nicht so richtig, da ich schließlich etwas suche, was die myranische Variante des aventurischen Säbeltänzers sein könnte, also ein/e Krieger/in, welche/r in der Regel nackt in den Kampf zieht.

Wie gesagt: Corybanten. Keine Ahnung, ob die zwingend so spartanisch bekleidet in den Kampf ziehen... aber an Kämpfen wird es denen nicht mangeln und Waffentänze werden explizit erwähnt. Ihre realweltlichen Vorbilder (http://de.wikipedia.org/wiki/Korybanten) tanzten gemäß Wikipedia übrigens auch...
Als Profession würde ich persönlich den Kriegerpriester nehmen, egal für welche Variante du dich entscheidest.

@Quendan: Makshapuram (oder Tharpura...) fände ich auch gut. Du könntest es ja offiziell machen ;)
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: barbarossa rotbart am 10. September 2012, 21:48:12
Naja, der Wikipedia-Artikel schein nicht sonderlich gut rechechiert zu sein.
Laut dem "Lexikon der Antike" war bei den Griechen der Waffentanz mit Helm, Schild, Beinschienen, Speer und (selten) Schwert üblich. Die German kannten Schwerttanz, bei dem der Tänzer außer einem Schwert keine Waffen und Rüstungen trug. Letztere sind anscheinend das Vorbild für die aventurischen Säbeltänzer.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 10. September 2012, 21:51:32
Naja, alles was nicht grade ein wissenschaftlicher Artikel ist, ist in der Wiki öfter nicht gut Recherchiert...
Und auch bei denen sollte man sich besser nicht ganz drauf verlaufen?
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Chrysophiles am 10. September 2012, 22:05:39
DAS hab' ich auch nie behauptet! ;) Fiel auch mehr in die Kategorie "interesting sidefact"...

Die offiziellen myranischen Waffentänzer sind jedenfalls Corybanten und Lev'tana...
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Grimoald am 02. Oktober 2012, 18:58:28
Naja, Amazonen und Corybanten passen da auf jeden Fall...
Wie schon geschrieben würden Makshapurim (oder auch etwas aus Thapura) da gut passen.
Vor allem würde ich aber sagen, dass Säbeltänzer regional eigentlich auch überall im Raiakult auftauchen könnten. Lokal könnte doch eine bewaffnete, tanzende Version der Raia (oder einer ihrer Töchter/Heiligen) verehrten werden. Gab es nicht im MyGö den passus, der "Lectio imperialis"? Eine Lokalgottheit wird einfach zu Raia erklärt und in die Oktade eingegliedert. Da könnten doch eigentlich überall auch Säbeltänzer auftauchen... und zwar imperiumsweit.
Oder man macht das Ganze im Rahmen eines Mysterienkultes, einer orgiastischen Geheimgesellschaft, einer Darcalya-Schwesternschaft...
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Sassi am 20. November 2012, 20:37:38
Das erinnert mich daran, dass ich mal so ne Art Schwertgesellenbewegung in Makshapuram mit "Schwerttanz als Kunst" basteln wollte ... Also weniger zum praktischen Kämpfen, mehr als eine Art der teilweise religiös verbrähmten Kunstfertigkeit, und dann halt eben nen oaossendes SF-Set dazu. Für Amaunir mit Pata und so ...
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Tabuin am 22. November 2012, 00:03:32
Da es beim Schwertkampf auch um Körperbeherrschung und Athletik geht, könnte man es auch gut Shinxir zuschreiben und dann einen Priesterkrieger als Basis nehmen.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: GSandSDS am 26. November 2012, 13:46:10
In Unter dem Sternenpfeiler fehlen bei den Kentori einige Angaben, die es im HC noch als Ingame-Berichte gab. Darunter auch die weitgehende Gegengeschlechtlichkeit der Reitpartnerschaft oder auch, dass „verwitwete” Kentori früher oder später häufig ihrem verblichenen Partner in den Tod folgen. Gilt das als Retcon (vielleicht um Kentori spielbarer zu machen) oder gelten die Angaben im HC offiziell immer noch?
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Mythos am 27. November 2012, 07:43:49
In Unter dem Sternenpfeiler fehlen bei den Kentori einige Angaben, die es im HC noch als Ingame-Berichte gab. Darunter auch die weitgehende Gegengeschlechtlichkeit der Reitpartnerschaft oder auch, dass „verwitwete” Kentori früher oder später häufig ihrem verblichenen Partner in den Tod folgen. Gilt das als Retcon (vielleicht um Kentori spielbarer zu machen) oder gelten die Angaben im HC offiziell immer noch?
Das habe ich auch schon vermisst, da es eine super Setzung ist/war.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 27. November 2012, 10:02:27
Das wurde auch schon mal im alten Änderungs-Thred angemerkt.
Aber eine Reaktion kam nicht darauf.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: GSandSDS am 27. November 2012, 11:32:35
Wäre wie gesagt denkbar, dass das mit den Kentori wirklich eine Retcon ist, um der, zumindest bei böswilliger Unterstellung, leicht zoophiloid angehauchten Zentauren-Erotik-Problematik zu entgehen (Zentauren sind im Gegensatz zu z. B. Amaunir halt nicht vollständig anthropromorphisiert). Und zwar ohne dabei gleichzeitig ein irgendwie unglaubwürdiges Gesellschaftsbild darzustellen (Sprich: Man lebt füreinander, geht ein wenn der andere stirbt. Aber mal anfassen? Nee, würde ein Kentori-Paar nie im Leben drauf kommen). Auf der anderen Seite, nach Nivesen-Wolf-Familien, elfischen Seelentierselbstfindungstrips und Hochzeiten (inkl. Nachwuchs zeugen) mit Drachen, wären Kentori auch nichts wirklich Neues mehr an dieser Stelle.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Quendan von Silas am 27. November 2012, 11:47:41
Für die UdS-Anthologie entsteht momentan ein Kentori-Abenteuer, in dem es auch menschlich-zentaurische Paare gibt. Und da Jörg bisher nicht geschrieen hat, gehe ich mal dabei nicht von einem Retcon aus.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 27. November 2012, 11:49:54
@GSandSDS
Naja... nicht ganz.
Die Drachen, Seelentiere und co. Geschichte, hat einen stark magischen Einschlag (so können sich Drachen mittlerweile auch offiziell mitteltes ihrer ADLERSCHWINGE-Variante in Menschen verwandeln [das wurde in der DC gestzt] und bei den Nivesen mit den Wölfen, sowie mit den Vertrauten-Tieren, ist dieser Zauber ebenso (in gewisser weise) involviert...
Das zerrt das ganze dann wieder aus der Ecke heraus (Auch wenn es iwi doch nur Augenwischerei ist).

Das kann bei den Kethorie zwar genauso sein... Würde aber dem Schamanen/Geweihten einen massiven Einfluss verpassen... (oder man müsste eine entsprechende, UB und entsprechend den V, in Kentorie Rasse Retconnen ^^; )
Auf jeden Fall ist das ein Punkt, der beakert werden sollte.
Bzw. einer, den Quendan von Silas beakern werden muss... So sein AB im Umfeld der Sippe stattfinden wird :)
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: GSandSDS am 27. November 2012, 12:02:38
Für die UdS-Anthologie entsteht momentan ein Kentori-Abenteuer, in dem es auch menschlich-zentaurische Paare gibt. Und da Jörg bisher nicht geschrieen hat, gehe ich mal dabei nicht von einem Retcon aus.
Du meinst mehr als schlichte Reiterpaare? Denn die Reiter-Reittier-Paarbildung an sich wird ja auch in WnM noch erwähnt. Nur von einer Gegengeschlechtlichkeit und der emotionalen Tiefe so einer Partnerschaft steht da halt nichts mehr (letzteres wird noch in Myranische Götter wage angedeutet; das war's dann aber auch schon).
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Quendan von Silas am 27. November 2012, 12:29:29
Als Ehepaare tauchen sie dort auf, wenn ich das grad nicht völlig falsch im Kopf habe.

Das Abenteuer ist btw nicht von mir, sondern von Dominic Hladek.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 27. November 2012, 12:36:33
Kay Kay :)

Edit:
Dann "musst" du eben dafür sorgen, dass das Thema beackert wird ]:> *duck*
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Icestorm am 27. November 2012, 13:50:21
Na dann lassen wir uns mal überraschen.  ;D
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Mythos am 02. Dezember 2012, 09:22:52
Ich habe eine Frage an die Lateinexperten. Könnt ihr mir folgendes übersetzen?

- Die Jäger Myranors (soll nicht 'die myranischen Jäger' bedeuten, sondern eine Umschreibung/Bezeichnung für die, die durch und in ganz Myranor jagen)
- Die Jäger des Kyrterasias (ein Vorname)
- Kyrterasias' Jäger Myranors

Das erste würde ich in Venatoris Myranorum übersetzen. Aber ich habe keine Ahnung was ich im zweiten oder dritten Begriff mit dem Vornamen anstellen müsste.

Die Einzahl (z.B. Der Jäger Myranor; Die Jägerin Myranors) würde nur Venatoris in Venator/Venatrix ändern, oder?
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Jeong Jeong am 01. April 2013, 10:52:08
Sehe ich es richtig, dass in Myranor offiziell nur die Shingwa und Neristu an Wiedergeburt glauben? (Es geht mir nicht darum, wo ein solcher Glaube überall denkbar wäre, sondern nur darum, wo er konkret beschrieben ist.)
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Icestorm am 12. April 2013, 15:38:54
So weit ich das in Erinnerung habe... ja.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: GSandSDS am 13. April 2013, 00:46:28
Sehe ich es richtig, dass in Myranor offiziell nur die Shingwa und Neristu an Wiedergeburt glauben? (Es geht mir nicht darum, wo ein solcher Glaube überall denkbar wäre, sondern nur darum, wo er konkret beschrieben ist.)
In MyMa wird, soweit ich mich erinnere, in den anfänglichen Kapiteln ja über das Wesen der Seele gesprochen. Dort wird auch allgemein noch mal über die Möglichkeit zur Wiedergeburt gesprochen. Da der Text sehr allgemein und ohne Erwähnung irgendwelcher Bevölkerungsgruppen ist, gehe ich mal davon aus, dass große Teile Myranors inklusive des Imperiums vom Glauben an diese Möglichkeit durchsetzt sind. Allerdings halt auch nur als Möglichkeit. Das könnte auch genauso gut das Schicksal einer Minderheit von Seelen sein.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 13. April 2013, 09:46:27
Letztlich ist es im Imperium genauso wie in Aventurien:
Die Möglichkeit der Wiedergergeburt ist grundsätzlich allen (naja, den Novadies vielleicht nicht) Kulten mehr oder weniger bekannt und auch mehr oder weniger (meist eher weniger) verbreitet.
Wirklich daran fest halten, tun aber mWn nur die A'Chaz und die Elfen.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Icestorm am 24. April 2013, 19:53:35
@Chao: *motz* Vergißt du einfach die Maraskaner!!! *motz* Ne ne ne... schäm dich in die Ecke.  ;)


In Myranor ist dieser Glaube tatsächlich nicht sehr weit verbreitet, was dich aber nicht davon abhalten sollte, evtl. jemanden zu spielen, der mit dieser Ansicht aufgewachsen ist. Schließlich gibt es viele Unterarten der Glaubensausrichtungen und auf lokale Gottheiten, mit ihrem "Paradies", braucht man glaube jetzt nicht wirklich ein zu gehen. *lol*
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: GSandSDS am 17. Mai 2013, 07:34:33
Wurde eigentlich bereits irgendwo festgelegt, wie Koschbasalt (und deren stärkere Variante, der Blaubasalt) in Myranor genannt wird? Oder gibt es da vielleicht sogar verschiedene Namen?
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 17. Mai 2013, 08:30:23
Ich denke nicht, das sie ihn Überhaupt kennen...
Die Zwerge Myranors sind ja allem anschien nach von den Grolmur "eingeschleppt" worden. Und nach allem was wir Wissen, ist an der Story rund um die Entstehung des Koschbasalts ja was dran...
Entsprechend gibt es ihn wahrscheinlich in Myranor garnicht.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Denker am 24. Mai 2013, 16:28:54
Weswegen Koschbasalt auch eine klasse Exportware Aventuriens für den Güldenlandhandel darstellt. Man muss Aventurien ja zumindestens einige Dinige zutrauen die Myranor nicht hat; die Umkehrseite ist ja eh wesentlich größer *g*. Aber natürlich, wenn man Koschbasalt will kann man dafür auch irgendwo eine Abbaustelle in Myranor annehmen...
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Finarfin am 23. Dezember 2013, 09:57:54
Da ich keinen passenderen Thread gefunden habe und einen eigenen Thread dafür für überdimensioniert halte, anders herum es aber blöd fand, euch dieses Bild vorzuenthalten:

WALDAMAUNIR:

(https://community.uhrwerk-verlag.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.commissionedcomic.com%2Fcomics%2F2013-12-23.jpg&hash=ac6f8d35afa08195b694ff861fb123e8)

In dem Comic gibt es noch mehr nette Bilder ... ich hätte Lust, solche zu spielen ...
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Finarfin am 25. Dezember 2013, 12:51:33
Und noch eins:

(https://community.uhrwerk-verlag.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.commissionedcomic.com%2Fcomics%2F2013-12-25.jpg&hash=fdbb305ea11b8f23d57893246760923e)
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 25. Dezember 2013, 17:52:38
Wobei der deren Gesichter auch ziemlich Flach zeichnet...
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Finarfin am 25. Dezember 2013, 18:00:17
Dafür, dass der Comic nichts mit Myranor zu tun hat, ist er trotzdem ziemlich nah dran.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 25. Dezember 2013, 18:05:12
Er zeigt antropomorphe Katzenwesen, da ist egal wohin sie gehören :p
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Icestorm am 30. Dezember 2013, 02:13:42
Hhmmm... gewisse Ähnlichkeit mit Ewoks, nur die Schwänze sind länger.  ;D
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Apalos am 13. Januar 2014, 23:00:18
Ich hab mal ne Verständnisfrage zum Myranischen Kalender, also den Oktalen.
(Quelle UdS, Seite 19) Der wahrscheinlich wichtigste Feiertag ist ja der Jahresbeginn festgelegt, also der erste Tag des Jahres.
Dann folgen Oktale mit jeweils 45 Tagen, und jeweils nach jedem zweiten Oktal ein zusätzlicher Feiertag. Daraus folgt nach meinem Verständnis: der Nebeltag ist der 92., der Sonnentag der 193., der Sturmtag der 274. und der Frosttag der 365. (also letzte) Tag des Jahres.
Sprich der Frosttag und der Thearchentag folgen unmittelbar aufeinander.
Etwas irritierend an diesem Schluss: Zwischen dem Nereton-Solstitium (Frosttag) und dem Nereton-Oktal liegt der Thearchentag.

Des weiteren müsste ja nach den Nonen (u.a.) jeweils der letzte Tag jedes Oktals ein Ruhetag sein.

Daraus wiederum folgt: am Ende jedes 2. Oktals haben die viele Bürger tatsächlich 2 Tage, am Ende/Anfang des Jahres 3 Tage frei
Ist mein Verständnis des imperialen Kalenders soweit korrekt?

Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Tabuin am 14. Januar 2014, 01:01:47
Weitgehend richtig :)

Daraus folgt nach meinem Verständnis: der Nebeltag ist der 92., der Sonnentag der 193., der Sturmtag der 274. und der Frosttag der 365. (also letzte) Tag des Jahres.

Da ist ein kleiner Tippfehler drin: Der Sonnentag ist der 183. Tag - 2. Juli


Etwas irritierend an diesem Schluss: Zwischen dem Nereton-Solstitium (Frosttag) und dem Nereton-Oktal liegt der Thearchentag.

Des weiteren müsste ja nach den Nonen (u.a.) jeweils der letzte Tag jedes Oktals ein Ruhetag sein.

Daraus wiederum folgt: am Ende jedes 2. Oktals haben die viele Bürger tatsächlich 2 Tage, am Ende/Anfang des Jahres 3 Tage frei
Ist mein Verständnis des imperialen Kalenders soweit korrekt?

Die Benennung der Zwischentage erfolgt in Anlehnung an das kommende Oktal ... was irritiert dich da? Die Lage des Thearchentages? Dazu einfach mal in MyGö 43 ff. schauen: Nereton war ursprünglich der oberste Gott. Insofern ist die Benennung Thearchentag am Anfang des Nereton-Oktals passend.

Ansonsten soweit alles passend.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Apalos am 14. Januar 2014, 08:57:17
Danke :)
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Theaitetos am 14. Januar 2014, 12:31:48
Im Wiki habe ich die 3 großen Sonnenkalender mal nebeneinander gestellt, da kann man das alles sehr gut ablesen:

http://www.wiki-aventurica.de/wiki/Datum#Sonnenkalender (http://www.wiki-aventurica.de/wiki/Datum#Sonnenkalender)
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Apalos am 14. Januar 2014, 15:53:23
Nette Übersicht :) So was ähnliches hab ich mir gestern grad in Excel gebaut - hätte ich mir eigentlich sparen können ^^
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Amaunir am 13. März 2014, 20:29:48
Was ich mich derzeit so Frage ist ob der Güldenlandhandel durch Uthria für die Aventurier überhaupt noch so spannend ist. Was handelt man denn so wenn man da rüber fährt? Die einzige Quelle die ich habe ist das Königreich am Yaquir was mitlerweile 20 Jahre alt ist. Dort steht zunächst das übliche, also "Es ist gefährlich, aber wenn man es schafft zurück zu kommen ist man ein gemachter Mann", aber auch das die fraglichen Waren die man mitnimmt ohnehin schon sehr teuer sind so das es sich nur ein reiches Handelshaus überhaupt leisten kann. So ein reich beladenes Schiff ist dann auch für eine Meuterei ein überaus interessantes Objekt...

Also man nimmt (laut Königreich am Yaquir) mit: Safran, Benbukkel (Da musste ich erst einmal nachschlagen was das überhaupt ist, gemeint ist Zimt), Perlen (Wirklich? Haben die Myraner sowas nicht selbst?), Tüll (Gut, kann ich mir vorstellen, außer Tuniken haben die da drüben ja nix ^^) und Zwergenwaffen ???

Reich beladen fährt man dann zurück mit Porzellanvasen, brauen Weinbohnen, Kristallgefäßen (Aus Optrilith?), Grüner Jade, Satinstoff, Federnden Zerrharz und Lebende Kragenhühner (Kommen die damit überhaupt durch den Efferdwall? Die Einfuhr von Haustieren ist doch verboten  :P )

Aber ist das denn alles, oder was handelt man noch damit sich die lange gefährliche Reise überhaupt lohnt und nicht lieber in den Kaffeehandel mit Uthuria einsteigt? Da ist dann freilich noch z.B. Endurium, aber das kann man ja auch nicht gerade in Balan Cantera auf dem Markt kaufen und ist wohl auch nicht billig, genau wie Optrilith. Lange Frage kurzer Sinn: Was bringt der Güldenlandhandel heute, 20 Jahre nach "Königreich am Yaquir"?
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Agrimoth am 13. März 2014, 21:38:42
Naja es dürften immer noch die gleichen Güter sein die man handelt. In Aventurien ist inzwischen Endurium und Jade sogar noch seltener geworden. Maraskan ist als Handelspartner und Enduriumquelle ausgeschieden und die Jademinen sind mit Atilla abgebrannt. Außerdem gibt es noch Myranische Gewürze wie Güldenländer (oder auf shindabraim Keri, wenn ich mich nicht irre) die auch exklusiv über das Meer gebracht werden.
Die Krangenhühner kommen auch nicht (weit) über den Efferdswall. Die sind als Lebendproviant für die Rückfahrt gedacht.

Die Aventurischen Händler haben halt das Problem das sie auch im Imperium viel dafür zahlen müssen, aber es ist immer noch besser als mit Haffax über das Endurium zu feilschen :-). Edle Stoffe und Gewürze sind sicher auch im Imperium immer noch gut loszuwerden. Nur Safran fällt als Handelgut aus, da Haffax die Amazonen platt gemacht hat.
Hierzu gab es einen Abschnitt in Reise zum Horizont, wenn ich mich richtig erinnere.

Irdisch wurden auf historischen Handelsrouten wie der Seidenstraße auch vor allem exklusive und teure Güter wie Seide und Polelan gehandelt. Hier sind die Aventurier ein wenig in der Rolle der Europäer die aus China auch sehr viel wertvollere Güter begehrt haben als sie selber den Chinesen zu bieten hatten und entsprechend immer bei diesen Geschäften drauf gezahlt haben. Genauso dürften auch Imperiale Händler ein gutes Geschäft mit den Fremden aus dem Westen machen.

Wenn ich das jetzt so lese stellt sich die Frage ob der gute Helme nicht doch nur ein Agent der Rhidaman ist ....
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Varana am 13. März 2014, 22:40:28
Gerade bei Materialien - Metallen, Stoffen, Hölzern, sonstigen Rohmaterialien - hat Myranor äußerst viel zu bieten. Daß das normalerweise Luxuswaren sind, ist genau der Plan. Keiner nimmt so eine Reise auf sich und handelt mit Massengütern. Endurium und Optrilith mögen nicht billig sein, aber in Aventurien kann man den Preis praktisch selber bestimmen.
Das größere Problem ist, daß Aventurien nicht besonders viel anzubieten hat.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Tabuin am 14. März 2014, 03:33:27
Für ganz exklusive Fahrten kann man auch myranische Magotechnik oder Produkte der Alchemie  nach Aventurien einführen.

Für Myraner/Optimaten interessant wäre z. B. Kosh-Basalt.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Sieben am 14. März 2014, 09:31:01
Ist das Wappen von Sidor Harpax schon festgelegt worden? Mir ist so, als hätte es da schon eine Info zu gegeben, die Suchfunktion spuckt mir aber nichst aus.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Tabuin am 14. März 2014, 11:45:05
Ich wüsste jetzt keins. In Tage des Sieges habe ich gerade auch keine Festlegung gefunden. Passend wäre wohl eine Libelle oder etwas mit den fünf Hügeln. Und mit Purpur und Silber als Farben.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Sieben am 14. März 2014, 12:19:04
Danke, das passt gut.  :)
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Varana am 11. Juni 2014, 22:03:11
Für wie häufig würdet ihr Hippogriffe als Reit(flug)tiere halten?
Gibt es irgendwo eine Angabe, was so ein Tier kostet, wenn man es als Privatoptimat kaufen will?
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Tabuin am 12. Juni 2014, 13:33:49
Wirklich ausführliche Quellen habe ich jetzt außer MyMo auf die Schnelle nicht gefunden.
Die Tiere sind offenbar sehr wertvoll, vor allem, wenn als Reittier ausgebildet. In JdH steht: "[...] zur Wiederbeschaffung der gestohlenen Hippogriffen gibt es ein Kopfgeld von 100 Aureal aus dem Hause Tharamnos." Zudem sind die Tiere in JdH mit einem 'Brandzeichen' als Eigentum gekennzeichnet. Auf Era'Sumu und in Dorinthapolis gibt es Garden/Truppenteile, welche sie als Reittiere nutzen. Über die Verbindung zu Brajan (UdS 206, MyGö) hat das Tier eine hohe kultische Bedeutung, welche sie für Verwendungen außerhalb von Staat und Oberschicht eigentlich verbietet. Das wird in Uds (206) auch noch einmal betont. Werte liefert Myranische Monstren, aber auch dort habe ich jetzt keinen Preis gefunden. In Anlehnung an die Tier-Tabelle im SL-Schirm würde ich von Preisen zwischen 250 Au für nicht ausgebildete, aber gezähmte Tiere und bis zu 550 Au und mehr für ausgebildete und entsprechend prachtvoll gefiederte Reittiere veranschlagen. Als SL würde ich solche Tiere nicht verkaufen, sondern als besondere Belohnung an Helden aus der Hand eines Auftraggebers ab Horas-Status einsetzen.

Hippogriff
Ausführliche Quellen:
Erweiternde Quellen:
Erwähnungen:
Hippogryph
Ausführliche Quellen:
Erweiternde Quellen:
Erwähnungen:
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Varana am 13. Juni 2014, 10:17:36
Danke schön. :) Insbesondere für den Hinweis auf JdH.

Als SL würde ich solche Tiere nicht verkaufen, sondern als besondere Belohnung an Helden aus der Hand eines Auftraggebers ab Horas-Status einsetzen.

War auch so gedacht - Sumublüten. Ich war v.a. an einer generellen Einordnung interessiert - wie wertvoll ist so eine Belohnung, wie auffällig sind die Helden damit? Da hilft mir dein Beitrag viel weiter.

Hippogriff
...
Hippogryph

 ::)
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Wanderer am 13. Juni 2014, 22:19:51
In welche Preiskategorie würdet ihr eine Wyverna einordnen? Sie hat ja keine kultische Bedeutung.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Rukus am 17. August 2014, 16:09:50
Kurze Frage:

Gehe ich recht in der Annahme, dass es sich bei den goldenen Drachen in Myranor um die selbe Spezies handelt, die dem geneigten Aventurien-Spieler als Kaiserdrache bekannt ist?
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Quendan von Silas am 17. August 2014, 23:25:12
Ja.

Gesendet von meinem GT-I8160P mit Tapatalk 2

Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Rukus am 18. August 2014, 02:07:49
Perfekt, danke!
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Wanderer am 26. November 2014, 21:46:18
In welche Preiskategorie würdet ihr eine Wyverna einordnen? Sie hat ja keine kultische Bedeutung.
Kann aber fliegen und laufen. Daher könnten sich einige Leute dafür interessieren.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Amaunir am 14. Dezember 2014, 00:31:46
Wie würdet ihr denn einen wilden Stamm von Amaunirn vom Namen her nennen, die im Walde vor sich hin wohnen fern jeglicher Städte? Sind das z.B. SharRi-Amaunir, oder Shariamaunir? So wie Nyamaunir z.B., nur mir einer anderen amaunirhafter Vorsilbe eben...  ???
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: GSandSDS am 14. Dezember 2014, 04:25:41
Derartige Gruppen sind bereits bekannt. Du weißt schon, die Leute mit ihrem Glauben an NaMar und NaOr. Sie tragen den vielleicht nicht gerade einfallsreichen Namen: Wald-Amaunir. ;)
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Amaunir am 14. Dezember 2014, 09:28:43
Ja, aber ich dachte das unter den Waldamaunirn ja ebenfalls unterschiedliche Stämme existieren die sich eventuell auch nicht alle untereinander grün sind. Die werden doch dann ihre eigenen Bezeichnungen haben und sich selbt nicht einfach Waldamaunir nennen, oder etwas nicht? Die Moha nennen sich ja schließlich auch nicht alle "Buschmänner" sondern eben der Stamm der XYZ usw
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 14. Dezember 2014, 09:57:41
Für eine Stammes-Eigenbezeichnung würde ich aber auf das "Amaunir" bzw. "maunir" verzichten.
Das wäre sonst so, als wenn sich der Reinländer "Reinlandmensch" nennen würde...
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Amaunir am 14. Dezember 2014, 10:19:12
Ok, das macht einen Sinn. Das werde ich tun, danke.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Varana am 02. Januar 2015, 19:12:16
Bankett bei den Tharamnos.

Wer hielt es eigentlich damals für eine Gute Idee™, daß Optimaten Vollmasken tragen?  ???

(Ja, eigentlich ein Fall für "Kurze Kommentare, kurze Lästereien zum Hintergrund". Ich erwarte keine Antwort.)  ;D
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Thallian Folmin am 02. Januar 2015, 20:29:58
Das ist mir bei meinem Optimaten auch schon aufgefallen. Ich habe bei ihm beschlossen, dass er nur alleine auf seinem Zimmer ißt und trinkt. So wirkt er sogar noch unnahbarer. ;-)
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 03. Januar 2015, 09:58:31
Bankett bei den Tharamnos.

Wer hielt es eigentlich damals für eine Gute Idee™, daß Optimaten Vollmasken tragen?  ???

(Ja, eigentlich ein Fall für "Kurze Kommentare, kurze Lästereien zum Hintergrund". Ich erwarte keine Antwort.)  ;D
Das ist mir bei meinem Optimaten auch schon aufgefallen. Ich habe bei ihm beschlossen, dass er nur alleine auf seinem Zimmer ißt und trinkt. So wirkt er sogar noch unnahbarer. ;-)
Ich denke auch.
Man sollte halt bedenken, das wenn Optimaten Speisen sie das für Gewöhnlich unter sich tun. Und dann tragen kaum die Vollmaske, sondern maximal eine Halbmaske. Wahrscheinlich sogar einfach "nur" eine edlere Version eines "Stirnbandes".
Die Vollmaske viele Optimaten-Häuser (manche haben ja auch so Halbmasken und ein paar nicht mal das...) habe ich immer nur "als für den öffentlichen Auftritt gedacht" verstanden.
Was für einen Helden-Opti aber idT ein par Hemmnisse mit sich bringt.
(könnte mit ein Grund sein, warum der genereische Helden-Opti bei der Generierung noch kein Optimat ist)
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Varana am 03. Januar 2015, 12:10:54
Deswegen kam ich auch bei den Tharamnos darauf - wie ich das verstehe, nehmen die (zumindest die oberen xarxarischen) ihre offizielle Tracht sehr ernst. Sobald dem Essen etwas vorgeschaltet ist, was auch nur einigermaßen repräsentativ sein soll, haben die das Problem. Zumal auch Optimaten untereinander ja keine Buddies sind, sondern ein entsprechendes repräsentatives Zeremoniell auch Optimaten zum Ziel haben kann (und oft auch sollte).
Es ist einfach nicht so, daß Optimaten in offizieller Funktion in erster Linie "unter sich" sind. Schon Angehörige anderer Häuser oder aus anderen Regionen würde ich nicht mehr von vornherein als "unter sich" ansehen.

Die sinnvollste Lösung, die mir einfiel: Es gibt einen offiziellen Empfang in Vollmaske und allem Pipapo, und dann auf dem Weg zum Bankettsaal biegen alle mal kurz in eine Umkleidekabine ab und wechseln die Maske. :D Besonders würdevoll ist das auch nicht, aber immerhin halbwegs praktikabel.

Der Elevenstatus von Spieleroptimaten löst das Problem nun wirklich nicht, sondern verschiebt es bestenfalls ein paar AP nach hinten. Denn den Hauptteil seines Heldenlebens verbringt der SC doch hoffentlich als Optimat.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 03. Januar 2015, 12:27:29
Die sinnvollste Lösung, die mir einfiel: Es gibt einen offiziellen Empfang in Vollmaske und allem Pipapo, und dann auf dem Weg zum Bankettsaal biegen alle mal kurz in eine Umkleidekabine ab und wechseln die Maske. :D Besonders würdevoll ist das auch nicht, aber immerhin halbwegs praktikabel.
Muss ja nicht gleich eine regelrechte Umkleide sein...
Aber joa, so in der Richtung dachte ich mir das.
Mal davon Abgesehen, das MyMa sagt das viele Optimaten mehrere Masken haben. Die Halbmaske wird dort für zeremonielle Anlässe, zu denen Banketts gehören, genannt (S 180, erste Auflage).
Genauso wie Empfänge und co...
Die Vollmaske ist, dem Text nach zu Urteilen, eigentlich nur für das ausüben magischer Praktiken da.

Der Elevenstatus von Spieleroptimaten löst das Problem nun wirklich nicht, sondern verschiebt es bestenfalls ein paar AP nach hinten. Denn den Hauptteil seines Heldenlebens verbringt der SC doch hoffentlich als Optimat.
Das löst das Problem insoweit, als das er mit seinen Karaden schon genug erlebt hat um mit ihnen durch dick und dünn zu gehen.
Da ist es dann auch kein Problem mehr, wenn mal keine Maske und "Kopfband" auf hat.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Tabuin am 04. Januar 2015, 11:09:12
Es gibt sicherlich auch Vollmasken, die aus mehr als einem Teil zusammengesetzt sind und z. B. für ein Essen eine abnehmbare Mundpartie haben. Mit mehreren Jahrtausenden Zeit und 1-3 Häusern, die sich auf Kunst, Spiel, Spaß und Diplomatie verstehen, sollte es eine Lösung geben. :)
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 04. Januar 2015, 11:38:09
Es gibt sicherlich auch Vollmasken, die aus mehr als einem Teil zusammengesetzt sind und z. B. für ein Essen eine abnehmbare Mundpartie haben. Mit mehreren Jahrtausenden Zeit und 1-3 Häusern, die sich auf Kunst, Spiel, Spaß und Diplomatie verstehen, sollte es eine Lösung geben. :)
Mechanisch ist das kaum ein Problem.
Aber mehrteilige Artefakte machen das herstellen dieser Schwerer...
Für den generischen Opti wäre das kaum eine Option. Denke ich mal.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Agrimoth am 04. Januar 2015, 15:53:18
Mechanisch ist das kaum ein Problem.

Wieso sollte man so etwas bei einem Magischen Artefakt denn überhaupt mechanisch lösen? Wenn die Masken bei den Partolon sogar die Minimk des Trägers verraten können, sollte es ein leichtes sein auch den Mund öffnen zu lassen (Zumindest laut MyMyI ist diese bei machen Triopten der Fall, in der MyMaII habe ich es nicht wieder gefunden).

Ansonsten müssen in einer Maske sowiso auch Löcher für die Nase sein, so dass man ein weiteres am Mund hinzufügen kann durch das zumindest Trinken möglich wäre. Und in einer Jahre langen Ausbildung wird man auch lernen wie das geht, ohne sich selber vollzusauen.


Deswegen kam ich auch bei den Tharamnos darauf -

Vielicht ist aber gerade das der Grund, warum die Triopta der Tharamnos nur eine Halbmaske ist: Man muss nicht enwürdigend die Maske wechseln oder irgendwelchen, rein weltlichen Bedürfnissen geschuldeten Firlefanz mit diesem Statussymbol betreiben.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 04. Januar 2015, 16:37:44
Mechanisch ist das kaum ein Problem.
Wieso sollte man so etwas bei einem Magischen Artefakt denn überhaupt mechanisch lösen? Wenn die Masken bei den Partolon sogar die Minimk des Trägers verraten können, sollte es ein leichtes sein auch den Mund öffnen zu lassen (Zumindest laut MyMyI ist diese bei machen Triopten der Fall, in der MyMaII habe ich es nicht wieder gefunden).
Was die ganze Geschichte noch weniger für den generischen Opti geeignet macht ;)
Weil: Noch schwerer.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Agrimoth am 04. Januar 2015, 16:51:19
Hat doch auch was, die Spectabilitäten sitzen schamusend am Kopf der Tafel und die Minori müssen sich mit dünnem Rotwein begnügen :-).
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 04. Januar 2015, 17:13:15
Das würde aber wohl auch alles zwischen Minor und "Spectabilität" betreffen...
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Tabuin am 05. Januar 2015, 15:19:24
Warum sollte man es am Anfang seiner magischen Karriere nicht mechanisch lösen?
Warum sollte man permanente AsP in eine mundöffnende Maske investieren, wenn man noch so viel andere Dinge zu tun hat und die eigenen Fähigkeiten noch lange nicht ausreichen bzw. noch im Wachsen sind? ;)

Es wird dem Großteil der "Kollegen" genauso ergehen. Ich sehe auch kein Problem darin, an ein magisches Artefakt, welches von Anfang an dafür ausgelegt ist, ein anderes Objekt mit einer einfachen Verbindung ein nichtmagisches anzupassen. Es gibt ja auch Helme für Offiziere, in welche die Triopta eingesetzt werden kann ...
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 05. Januar 2015, 17:03:07
Ich sehe auch kein Problem darin, an ein magisches Artefakt, welches von Anfang an dafür ausgelegt ist, ein anderes Objekt mit einer einfachen Verbindung ein nichtmagisches anzupassen.
MEn handelt es sich bei so was halt bereits um ein mehrteiliges Artefakt.
Einfach weil das Objekt aus mehreren Teilen besteht. Gleichgültig, auf welches Teil nun konkret der bindende "Spruch" gewirkt wird.
Und das erschaffen solcher Artefakte ist nun mal mit Aufschlägen verbunden. Gleich ob herkömmliches Artefakt oder Traditions-Artefakt (so diese diese Variabilität überhaupt zulässt).

Aber man kann das Sicherlich auch anders sehen...
Sieht sich dann aber u.U. mit dem "kreativen Potential" seiner Runde konfrontiert. Denn wenn das kein Mehrteiliges Artefakt ist, könnte man auf die Idee kommen jedes einzelne Teil zu verzaubern und so das Potential Des Artefaktes um Zahl seiner Teile zu vergrößern...
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Wanderer am 09. Februar 2015, 23:00:29
Werden Geweihte der Oktade im Imperium automatisch Honoraten? In UdS und MyGö gibt es dazu zwei sich wiedersprechende Passagen.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: GSandSDS am 10. Februar 2015, 01:32:28
Nein, werden sie nicht automatisch. Jedenfalls nicht die üblichen Priester oder Kleriker. Ein Hohepriester wäre Honorat. Allerdings ist es bei der einfachen Bevölkerung nicht unüblich beispielsweise auch einen normalen Kleriker als (männlich) "Serr" oder (weiblich) "Serra" zu bezeichnen, was ja eigentlich die Anredeform für einen Honoraten ist.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Tabuin am 10. Februar 2015, 17:30:08
Im Zweifel gilt immer UdS. ;)
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: GSandSDS am 10. Februar 2015, 17:49:13
Im Zweifel gilt immer UdS. ;)
Okay, das Gedeute zwischen den Büchern war halt etwas verwirrend. MyGö sagte lediglich, wie man Kleriker behandelt (also auch mit Anrede), dass dann viele Kleriker auch wirklich nominell Honoraten sind, findet sich wiederum nur in UdS. ;)
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Wanderer am 13. Februar 2015, 21:17:28
Danke für die Antwort.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Amaunir am 29. Juni 2015, 22:56:00
Da ich gerade die Zinnfigur des Myrmidonen anmale...

Die Bela habe ich immer als eine Art Armbrust gesehen, nur in einer anderen Form und sind somit zum größten Teil aus Holz, richtig?
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 30. Juni 2015, 11:09:41
Die Bela habe ich immer als eine Art Armbrust gesehen, nur in einer anderen Form und sind somit zum größten Teil aus Holz, richtig?
Eher ein Balestrina.
Nur das die Federspeicher um den Lauf auf herum angeordnet sind und nicht in einem Kasten.
Entsprechend wird alles an ihr, was Last zu tragen hat, eher aus Metall sein. Oder zumindest werden viele Verstärkungsbänder zu finden sein.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Amaunir am 30. Juni 2015, 22:40:31
Ja, es gibt in der Tat an der Figur einige Verstärkungsbänder an der Bela und die sind dann wohl aus Metall, der Rest Holz. Auf einem der wenigen farbigen Bilder wo man nicht all zu viel drauf geben sollte (Im Lande des Theachen) scheint das Teil wie eine Flinte komplett aus Metall, das hatte mich etwas verwirrt.

Ach ja, da war auch noch so ein "Fähnchen" dabei an einer Stange was man wohl der Aussparung zur Folge auf den Rücken kleben soll. Was hat das denn damit auf sich? Sind das höher gestellte Myrmidonen?  ???
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 01. Juli 2015, 12:05:26
Ja, es gibt in der Tat an der Figur einige Verstärkungsbänder an der Bela und die sind dann wohl aus Metall, der Rest Holz. Auf einem der wenigen farbigen Bilder wo man nicht all zu viel drauf geben sollte (Im Lande des Theachen) scheint das Teil wie eine Flinte komplett aus Metall, das hatte mich etwas verwirrt.
Ich denke das kommt sehr darauf an, wie massiv man die Belari in Richtung Feuerwaffe schieben möchte.
Denn das die Dinger nichts anderes als eine pulverlose phantasyversion von Feuerwaffen gedacht sind, ist offenkundig.
Eine Waffe die Hauptsächlich aus Holz besteht, an der Mündung in Art Metall-Kappe besitzt (denn dort sollen, so die Beschreibung, die Spiralfedern sitzen) und ansonsten nur ein paar Metallbänder am Lauf und Metallteile am Schloss der Waffe, ist nicht so leicht als Gewehr zu erkennen.
Wenn die selbe Waffe aber hauptsächlich aus Metall besteht und grade mal Schulterpolster und Handgriffe aus Holz... Dann ist sofort ersichtlich, das es sich im Gewehr handelt.

Ersteres ist auf jeden Fall die Version der Belari, die man im HC und auch im Arsenal findet (ausgehend von den Bildern dort).
Letzteres findet sich, meinem Gefühl nach, durchaus in UDS und einigen anderen neueren Publikationen wieder.
Auf dem Cover von "Im Lande des Theachen" findet man hingegen einen Zwischending.
Der vordere Hälfte der Waffe ist aus Metall, die hintere Hälfte aus Holz (wobei auch da das Schloss aus Metall sein wird ;) Aber das sieht man nicht auf dem Bild). Vielleicht wirklich die angenehmste Darstellung des ganzen.
Weil es nicht schon optisch auf Anhieb schreit "Wie soll denn das bitte Funktionieren?!", aber auch nicht direkt Ruft "Ich bin nur ein Gewehr ohne Pulver" (wo man sich Unweigerlich, oder zumindest ich, sich Fragt: Und wieso nicht gleich ein Gewehr? Das würde wenigsten Funktionieren...). Es ist Zwischending das zwar beide Fragen anklingen lässt, aber keine davon wirklich laut wird.

Ach ja, da war auch noch so ein "Fähnchen" dabei an einer Stange was man wohl der Aussparung zur Folge auf den Rücken kleben soll. Was hat das denn damit auf sich? Sind das höher gestellte Myrmidonen?  ???
Nup, bzw... Jaien.
Das waren die Eineits- und idt Rang-Erkennungs-Fahnen die im HC noch jeder(!) Myramidone hatte.
(die Inspiration stammt wohl aus dem mittelalterlichen/antiken Ostasien)
Aber die Myramidonen wurden ja leider in den neuen Werken runderneuert. Inc. dem Wegfall des Myramidonen als Reguläre und zentrale Einheit der imperialen Truppen, den du dort als Figur hast! Der Begriff ist jetzt nur noch das Äquivalent zu dem Begriff "Soldat".
Diese Fähnchen werden mittlerweile nur noch bei zeremonielen Anlässen getragen (aber immerhin gibt es sie noch..). Was ich dann Ausnahmsweise ganricht so schlecht finde... Ein wenig Witzig fand ich die Vorstellung schon, das so ein Truppenaufmarsch mit einem Fänchenmeer einher geht ^^;
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Amaunir am 01. Juli 2015, 19:02:47
Das ist ja recht ausführlich, vielen herzlichen Dank.

Also Feuerwaffen haben wir (Im Gegensatz zu manch anderen Kontinenten  ;) ) ja mitlerweile auch, die sind dann logischerweise anders aufgebaut. Ich denke mal das die Belas damals als Kompromis gedacht waren wo man noch nicht an Feuerwaffen zu denken gewagt hatte, weil DSA Fans ja dazu neigen... recht gereizt zu reagieren stellenweise, sagen wir es mal so.

Das Fähnchen wurde also später wegrationalisiert, macht auch Sinn irgendwie. Ich stehe nun natürlich vor der Frage ob ich es später nun anklebe oder nicht. Vermutlich werde ich es aber tun weil ich die Figur ja komplett haben will.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Tabuin am 02. Juli 2015, 17:57:15
Die Myrmidonen wurden nicht wegrationalisiert, sondern in der Benennung angepasst. Der früher nur "Myrmidone" genannte schwer gepanzerte Soldat, wird jetzt als "Hoplit" bezeichnet und alle Teileinheiten (Schützen, Spießer etc.) werden zusammen als Myrmidonen bezeichnet. Die XXI Gatharadia (Eubatheon, Corabenius) besteht z. B. weitgehend aus Hopliten.

Planung aus dem Militär-Band:
Die Fähnchen gibt es noch, jedoch nur noch als Schmuck bei Paraden.

Hinweis zum Anmalen:
Sowohl auf den Schultern, als auch auf den Fähnchen sind die Farben der Einheit zu erkennen. Auf den Schultern auch die Stellung des Soldaten. Wenn Du einen Wunsch hast, wo Deine Figur zugehören soll ... kann ich Dir die Farben zukommen lassen - nach dem Stand der bisherigen Planung.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 02. Juli 2015, 19:42:35
Die Myrmidonen wurden nicht wegrationalisiert, sondern in der Benennung angepasst. Der früher nur "Myrmidone" genannte schwer gepanzerte Soldat, wird jetzt als "Hoplit" bezeichnet und alle Teileinheiten (Schützen, Spießer etc.) werden zusammen als Myrmidonen bezeichnet.
DAS war nicht die Kritik.
Die Kritik ist, das "der Myramidone" nicht mehr das Rückrad der imperialen Truppen ist (wie er es im HC und früher war), sondern nur noch ein kleinerer Truppenteil, bzw. eine Sondereinheit.
Mal davon ab... Das deine Aussage auch nicht ganz richtig ist. Denn irrc haben auch die Hopliten keine schwere Bella als 2te Primärwaffe, wie es beim Myramidonen der Fall war.
Der Allrounder, der er im HC noch war, ist durchaus wegrationalisiert worden (aber damit könnte man im Zweifel noch leben).

Planung aus dem Militär-Band:
Die Fähnchen gibt es noch, jedoch nur noch als Schmuck bei Paraden.
Steht auch so in UdS ;)
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Tabuin am 02. Juli 2015, 22:42:23
Führen wir die Diskussion nach Erscheinen des Militärbandes weiter. Mal sehen, was sich bis dahin alles machen lässt. ;)

Zum Anmalen:
Ich würde die Bela des Myrmidonen/Tokeden mit sehr viel Holz-Farbe und wenig Metall-Farbe (eher einem dunklerem Eisen-Ton als einer helleren Stahl-Farbe) bemalen. Die restliche Rüstung kann einfach metallisch-silbern gestaltet werden oder man folgt da mehr dem HC und nutzt grelle Metallic-Farbtöne.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 02. Juli 2015, 23:16:21
Führen wir die Diskussion nach Erscheinen des Militärbandes weiter. Mal sehen, was sich bis dahin alles machen lässt. ;)
Hoffentlich wird noch DSA4 sein...
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Quendan von Silas am 03. Juli 2015, 08:51:26
Der kommt zu 100% nicht mehr für DSA4, sorry.

Gesendet von meinem GT-I8160P mit Tapatalk 2

Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 04. Juli 2015, 20:53:35
:/
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: marboso am 19. Juli 2015, 17:53:04
Ich schreib grad an nem Abenteuer, das sich zum Teil um Siminia und ihre Verehrung bei anderen Kulturen dreht. Nun bin ich bei den Vinshina auf Fimia gestoßen, die ja ganz klar eine Form der Verehrung von Siminia ist. Dabei heißt es, dass ihr heiliges Tier ein Wolkenweber sei. Meine Frage wäre nun: Was ist ein Wolkenweber? Gibt es dazu in irgendeinem Buch Material? In myranische Monstren hab ich schon geschaut und im Codex Monstrorum finde ich dazu auch nichts.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Der Norbarde am 19. Juli 2015, 21:34:48
Ich schreib grad an nem Abenteuer, das sich zum Teil um Siminia und ihre Verehrung bei anderen Kulturen dreht. Nun bin ich bei den Vinshina auf Fimia gestoßen, die ja ganz klar eine Form der Verehrung von Siminia ist. Dabei heißt es, dass ihr heiliges Tier ein Wolkenweber sei. Meine Frage wäre nun: Was ist ein Wolkenweber? Gibt es dazu in irgendeinem Buch Material? In myranische Monstren hab ich schon geschaut und im Codex Monstrorum finde ich dazu auch nichts.

Die Stelle in Myranische Götter müsste derzeit wirklich die einzige sein.

Bei den Vögeln könnte ich mir folgendes Vorstellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Weberv%C3%B6gel
Die aber ihre Nester in Wolken erbauen. Das Nistmaterial besteht aus Zweigen der fliegenden Bäume.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Varana am 19. Juli 2015, 23:37:03
"Die Ewige Mada" 70-71 hat eine kurze Beschreibung einer Begegnung mit Wolkenseide. Vielleicht kann man die Wolkenweber damit irgendwie zusammenbringen.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Tabuin am 20. Juli 2015, 13:11:41
Die Wolkenweber haben nichts mit den Spinnen zu tun, welche die Himmelsseide erstellen.

Bei der Beschreibung des Glaubens der Vinshina war geplant, später noch einen Artikel zu den Entstehungsmythen und Legenden des Volkes zu bringen. ... was aus diversen Gründen bisher nicht geschah (Ein Himmelsband ist z. B. schlicht noch nicht geschrieben.) Die Wolkenweber waren grob als mythische Vögel geplant, welche als Helfer der Gottheit den Himmel gestalten und dabei für die vielfältigen Formen der Wolken zuständig sind. Aussehen oder Fähigkeiten der Tiere sind bisher nicht festgelegt. U. a. war überlegt, dass bestimmte Wolkenformationen und -erscheinungen in Sprichworten der Vinshina mit den Webern kombiniert würden, z. B. ‚Nesterwolken’ für Altocummulus floccus oder die Ansicht, dass die bei uns als ‚Schäfchenwolken’ bekannten Formationen durch das Brustgefieder der Weber geformt werden ... bisher alles nur Ideenschnipsel.

Du bist da also sehr frei in dem, was Du da schreiben möchtest.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: marboso am 28. Juli 2015, 19:37:58
Ich habe einmal eine Frage zum Vampirismus in Myranor. Bei den Vampire in MyMa steht, dass die Schwäche des Vampirs von Religion seiner Kultur abhängig ist. In Aventurien ganz klar Praios --> Licht. In Myranor jedoch ist der Glaube an die Oktade doch relativ schwach, vor allem wenn ein Optimat verwandelt wird. Hat Brajan die Kultur des Imperiums/der Optimaten genug geprägt, damit Vampire auch die übliche Schwäche gegen Licht haben oder wäre es besser sich etwas zu Optimaten Passenderes einfallen zu lassen wie z.B. Treffer/Berührungen mit Ritualgegenständen von (ranghöheren) Optimaten? Falls ihr letztere Möglichkeit präferieren würdet, was wären noch besonders zu Optimaten/zum Imperium passende Schwächen, die euch einfallen würden?
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Agrimoth am 28. Juli 2015, 22:21:16
Gerade bei den ganzen Mada Mysterienkulten sind für entsprechnde Optimaten Probleme mit Mondlicht und Silber Pflicht. Wenn amn aber verhindern will das man so einen quasi Feylamia hat, können noch ein paar andere Oktadengötter verfluchen. Allgemein glaube ich schon, dass die Okade genug Einfluss hat das Hämatophage nicht ungeschoren davonkommen.

Eine Verfluchng durch den Thearchengott würde ich eher ausschließen, bislang ist dieser nicht als Karmalenergie Spender aufgetreten.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: marboso am 29. Juli 2015, 14:30:47
Gerade bei den ganzen Mada Mysterienkulten sind für entsprechnde Optimaten Probleme mit Mondlicht und Silber Pflicht. Wenn amn aber verhindern will das man so einen quasi Feylamia hat, können noch ein paar andere Oktadengötter verfluchen. Allgemein glaube ich schon, dass die Okade genug Einfluss hat das Hämatophage nicht ungeschoren davonkommen.

Eine Verfluchng durch den Thearchengott würde ich eher ausschließen, bislang ist dieser nicht als Karmalenergie Spender aufgetreten.
Da hast du wohl Recht. Ich weiß jedoch nicht, ob es beim Vampirismus um den tatsächlichen Fluch einer karmaspendenden Gottheit handelt oder es nicht eher um das Glaubenssystem desjenigen geht. Andernfalls dürfte es keine rastullahverfluchten Vampire geben, weil Rastullah, soweit ich weiß, auch kein Karma spendet.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 29. Juli 2015, 17:23:33
Ich weiß jedoch nicht, ob es beim Vampirismus um den tatsächlichen Fluch einer karmaspendenden Gottheit handelt oder es nicht eher um das Glaubenssystem desjenigen geht. Andernfalls dürfte es keine rastullahverfluchten Vampire geben, weil Rastullah, soweit ich weiß, auch kein Karma spendet.
Dazu ist WdG eigentlich recht deutlich:
Bei den Vampirflüchen handelt es sich nicht um einen aktiven Fluch aktiver karmaspendender Entitäten (Volgo: Götter).
Sonder es handelt sich um einen sehr sehr alten Fluch, der von, möglicherweise sogar längst vergangen, Götter ersonnen wurde, um den Machenschaften des Namenlosen in seinem Zeitalter ein halt zu Gebieten.
(das ganze sollte auch nach neue gestalteter Mythologie noch zutreffend sein)
Als Folge dieses Fluches, erfährt man eine Art von Allergie gegenüber den Dingen, die in der eigenen Kultur und dem eigenem Glauben (nicht zwingend religiöser Glaube) einen hohen Stellenwert haben.
In der 12G-Kultur sind das nun mal vor allem die Wertvorstellungen und Aspekte der 12G. In anderen Kulturen können da aber auch Talismane und Ähnliches in diese Rolle treten.

Im Imperium ist die Oktade der alles durchdringende Part. Und das auch für Optimaten...
Denn es ist relativ egal ob man die Götter nun Aktiv verehrt oder nicht. Es ist der Stellenwert der Zählt.
Und auch für die Optimaten ist der Stellenwert der Oktade sehr hoch.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Agrimoth am 29. Juli 2015, 22:45:50
Danke, da ich WdG nicht besitze war mir das bislang nicht so bewusst. Dennoch kann ich mir schwer vorstellen wie eine Verfuchung des Thearchengotte aussehen könnte, zumal mir immer noch nicht klar ist wie bedeutend dessen Stellung neben der Oktade wirklich ist.

Ich würde bei Hohen Optis da dann doch noch auf die Madaverfluchng zurückgreife (zusätzlich zu ein oder zwei Okadengöttern). Wenn ein ganz abgehobener Magokrat dann nicht von Brajan (sondern nur Mada und Nerton z.B.) verflucht wird gibt er einen extrem fordernden und coolen Gegner ab.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: GSandSDS am 30. Juli 2015, 06:34:00
Naja, Brajan würde sich da aber auch gut machen. In der imperialen Vorstellung steht er ja auch für Magie und ebenso für Herrschaft. Beides Aspekte, mit denen sich Optis gerne schmücken.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Tabuin am 30. Juli 2015, 20:41:31
Gerade bei einem Optimaten ist Brajan die erste Wahl. Brajan, ob nun als Gott oder nur als Prinzip verehrt, steht für das Optimatentum als solches: Macht durch Magie. An zweiter Stelle mögen Mada als mythische Übermutter der Archäer und Shinxir als Inbegriff des zivilisatorischen Wettkampfes und Ideal des kulturellen Lebens und eben auch der Thearchengott/Staatskult als Symbol des Imperiums, als der real existierenden Manifestation des optimatischen Willens zur Herrschaft stehen.

Ein einschränkender Aspekt ist dabei sicherlich die Herkunft des Optimaten, das betrifft sowohl die Region als auch das Haus. Ein Tharamnos wird weniger vom Thearchenkult betroffen sein als ein Aphirdanos. Und selbst ein Phraisopos aus Harpalis dürfte eine gewisse kulturelle Nähe zu Shinxir haben, wohingegen ein Kouramnion aus Valantia sicherlich auch von Raia beeinflusst ist.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 02. August 2015, 17:17:09
Das Imperium hat 32 Millionen Einwohner(S.7. UdS) und es kommen 700 Optimaten auf 100 000 Einwohner(S.29UdS).
Ergo gibt es rund 224000 Optimaten im Imperium. Kann man davon ausgehen das jeder Optimat ab Magus Rang (der ja einen alten Arachäer gleichrangig ist und von denen es weniger als 1000 gibt) über ein geöffnetes 3. Auge verfügt?
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Cifer am 02. August 2015, 17:39:25
Davon wirde ich nicht ausgehen. Das dritte Auge verleiht zwar große magische Macht, aber nicht unbedingt politisches Gespür, was für diesen Rang fast noch bedeutsamer sein dürfte. Nachdem die Archäer bereits vor tausenden von Jahren ausgestorben sind, dürfte die Beschreibung "einem Archäer gleichranging" eher dem Wunschdenken der Optimatenschaft entspringen, als eine exakte Abbildung der Macht jedes einzelnen sein. Wenn man sich zum Beispiel die Kampagne "Wächter des Imperiums" ansieht, wird da relativ stark impliziert, dass im weiten Umkreis der Handlung nur zwei Personen ein offenes drittes Auge tragen - und das im magokratischen Xarxaron, wo die Konzentration vermutlich mit am höchsten sein sollte.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 02. August 2015, 21:51:47
Und selbst das ist mEn bereits Zuviel an Ea'Myr im Imperium....
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 03. August 2015, 18:30:26
Davon wirde ich nicht ausgehen. Das dritte Auge verleiht zwar große magische Macht, aber nicht unbedingt politisches Gespür, was für diesen Rang fast noch bedeutsamer sein dürfte. Nachdem die Archäer bereits vor tausenden von Jahren ausgestorben sind, dürfte die Beschreibung "einem Archäer gleichranging" eher dem Wunschdenken der Optimatenschaft entspringen, als eine exakte Abbildung der Macht jedes einzelnen sein. Wenn man sich zum Beispiel die Kampagne "Wächter des Imperiums" ansieht, wird da relativ stark impliziert, dass im weiten Umkreis der Handlung nur zwei Personen ein offenes drittes Auge tragen - und das im magokratischen Xarxaron, wo die Konzentration vermutlich mit am höchsten sein sollte.

Das dritte Auge erhöht sowohl Intuition als auch Intelligenz, in erster Linie scheinen die Optimatenränge Magierränge zu sein.
So wurde der Therach wegen seiner Begabung ernannt nicht wegen seiner politischen Fähigkeiten.
Wenn das dritte Auge kein Zugangkriterium zum Magusrang ist weil zu selten dann ist davon auszugehen das gerade hochrangige Optimaten wahrscheinlicher über ein drittes Auge verfügen.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 04. August 2015, 08:52:56
So wurde der Therach wegen seiner Begabung ernannt nicht wegen seiner politischen Fähigkeiten.
Sagt man jedenfalls...
Auf der anderen Seite hat der Thearch seit UdS Politisch eh nicht mehr viel zu sagen. Es ist sein Stellvertreter der die eigentliche Macht Ausübt. (das ist jedenfalls mein Eindruck)
So das es wieder möglich wäre...

Wenn das dritte Auge kein Zugangkriterium zum Magusrang ist, weil zu selten, dann ist davon auszugehen das gerade hochrangige Optimaten wahrscheinlicher über ein drittes Auge verfügen.
Dieser Zirkelschluss erschließt sich mir jetzt nicht...
Aber dennoch hast du recht. UdS sagt dies nämlich exakt genau so:
Nur die hochrangigsten Optimaten haben ein geöffnetes Ea'Myr.
Sprich: Im gesamten Imperium höchstens ein gutes Dutzend Personen. Eher ein halbes...

(und selbst das ist, wie schon oft angemerkt, mEn schon viel zu viel)
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 04. August 2015, 17:53:38
So wurde der Therach wegen seiner Begabung ernannt nicht wegen seiner politischen Fähigkeiten.
Sagt man jedenfalls...
Auf der anderen Seite hat der Thearch seit UdS Politisch eh nicht mehr viel zu sagen. Es ist sein Stellvertreter der die eigentliche Macht Ausübt. (das ist jedenfalls mein Eindruck)
So das es wieder möglich wäre...

Wenn das dritte Auge kein Zugangkriterium zum Magusrang ist, weil zu selten, dann ist davon auszugehen das gerade hochrangige Optimaten wahrscheinlicher über ein drittes Auge verfügen.
Dieser Zirkelschluss erschließt sich mir jetzt nicht...
Aber dennoch hast du recht. UdS sagt dies nämlich exakt genau so:
Nur die hochrangigsten Optimaten haben ein geöffnetes Ea'Myr.
Sprich: Im gesamten Imperium höchstens ein gutes Dutzend Personen. Eher ein halbes...

(und selbst das ist, wie schon oft angemerkt, mEn schon viel zu viel)

Ganz einfach wer über das geöffnete dritte Auge verfügt wird Prüfungen die für normale Zauberer gedacht sind leicht bestehen.
Es gibt laut UdS allein 50 Majestäten ergo mehr als ein Dutzend. Angesichts dessen das es nur 1000 Eminenzen gibt was nicht mal jeder zweihundertste Optimat ist, ist ein Magus bereits einer der hochrangigsten Optimaten.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Grimoald am 04. August 2015, 22:58:46
Ich fand die Seltenheit des Ea'Myr eigentlich immer schade. Ich hatte da ja auf einen Satz an Sonderfertigkeiten gehofft, um auch als Spieler-Held (teilweise) diese Fähigkeiten zu bekommen. Keine komplette Kontrolle, aber als Zwerge, die auf den Schultern von Riesen stehen einfach die schrittweise Kontrolle über das Schwarze Auge. Wir hatten da auch mal an ein paar Hausregeln gedacht...

Und klar, in einer Gesellschaft mit einem magokratischen Ideal (zumindest innerhalb des Hochadels) ist ein geöffnetes Schwarzes Auge DIE Eintrittskarte zu höchsten Ehren... man stelle sich parallel eine stark militarisierte Gesellschaft vor, in der ein Kandidat für ein öffentliches Amt ein hochdekorierter Kriegsheld ist. Bedeutet nicht, dass der automatisch ein großer Staatsmann wird, bedeutet auch nicht, dass er deswegen alle seine Konkurrenten überflügelt.... aber einen Vorteil wird er haben.

Wenn ich mich recht erinnere, ist ein Adeptus exemptus ja bereits Senator in seiner Heimatsprovinz, ein Magus hat einen Sitz im horasialen Senat.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Cifer am 04. August 2015, 23:36:18
Zitat
Ich fand die Seltenheit des Ea'Myr eigentlich immer schade. Ich hatte da ja auf einen Satz an Sonderfertigkeiten gehofft, um auch als Spieler-Held (teilweise) diese Fähigkeiten zu bekommen. Keine komplette Kontrolle, aber als Zwerge, die auf den Schultern von Riesen stehen einfach die schrittweise Kontrolle über das Schwarze Auge. Wir hatten da auch mal an ein paar Hausregeln gedacht...
Ich wäre geneigt, die höchsten Stufen der Spontanzauberei-SFs als Anfang der Öffnung des Auges zu interpretieren.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Tabuin am 05. August 2015, 01:55:25
Ich würde persönlich davon ausgehen, dass es im Imperium Myranum eine dreistellige Anzahl an Trägern des Sterns der Alten gibt ...
Viele von denen werden wohl nur noch ihrer eigenen Forschung nachgehen. Ein paar sind sicherlich in der Politik aktiv. Wer an der Spitze eines großen Hauses steht, dürfte über das dritte Auge verfügen. Ich könnte mir auch vorstellen, dass der aktuelle Hohe Dorokrat ein Träger ist (evtl. ist es noch nicht völlig ausgebildet ...)

btw. die Nicht-Nennung in der Xarxaron-Kampagne ist kein Beweis dafür, dass es in Xarxaron nicht mehr als eine Person mit drittem Auge gibt. ;)
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 05. August 2015, 08:18:31
Ganz einfach wer über das geöffnete dritte Auge verfügt wird Prüfungen die für normale Zauberer gedacht sind leicht bestehen.
Das ist richtig.
Aber deswegen "muss" noch lange nicht mal einer ein geöffnetes Ea'Myr haben.
Deine Zirkelschluss sagt aber das es Wahrscheinlicher ist, das hochrange Opties ein geöffnetes Ea'Myr haben.
Und das ist keineswegs korrekt.
Zum einem war es vor UdS nicht mal sicher ob es überhaupt jemanden mit einem geöffneten Ea'Myr im Imperium gibt.
Zum anderen sind die Prüfungen, grade in den hohen Rängen, so oder so eher Formalitäten. Grade die hohen Ränge sind in erster Linien politische Ämter. Und nur weil das Ea'Myr offen ist, ist man nicht auch Zeitgleich automatisch zu so etwas befähigt, oder hat die nötigen Beziehungen die es dafür braucht.
 
Es gibt laut UdS allein 50 Majestäten ergo mehr als ein Dutzend. Angesichts dessen das es nur 1000 Eminenzen gibt was nicht mal jeder zweihundertste Optimat ist, ist ein Magus bereits einer der hochrangigsten Optimaten.
Das kann gott sei Dank jeder Auslegen wie er mag.
"Die hochrangisten Optimaten" sind für mich Maximal die Mitglieder des Supremat-Konklave, die Formal Acht mal Acht Archimagi des Imperiums. Einfach weil sie die einzigen Sind, die wirklich durch reine magische Macht dort sind wo sie sind. Und somit die einzigen deren Posten tatsächlich nicht an der Poltik hängt. Sondern einzig daran, ob sie die großen Astralemanation überleben oder nicht.
Und selbst diese Formale 64 Personen wären mir schon rund 60 zu viel...
Aber zum Glück kann ich mir hier leicht damit behelfen, das es Formal 8 mal 8 sind. Niemand sagt, das dass  Supremat-Konklave tatsächlich auch nur Ansatzweise voll besetzt ist. Bzw. tatsächlich vollständig von tatsächlichen Archomagie besetzt ist.

Woher kommt plötzlich der Wunsch nach inflationäre Häufig eines geöffneten(!) Ea'Myr?
Ich kann das nicht mal im Ansatz nachvollziehen...
Das Ding gilt als der Heilige Gral der Magie. Als das mächtigste magische Ding ganz Deres, das möglicherweise nicht mal von Drachen, Feen und Kobolden überboten werden kann (sondern eher gleich auf liegt).
Als etwas das so mächtig ist, das man keine Regeln dafür Angeben will! Einfach weil das Abenteuerleben in dem Moment beendet wäre...
Selbst in seinen Auftritten in ABs wird es von den Autoren künstlich über widrige Umstände klein gemacht, damit die Helden daneben nicht verblassen.
Und mal ganz ehrlich:
Wenn es mähre Hundert träger eines geöffneten Ea'Myrs im Imperium gäbe... Und auch schon immer gegeben hätte...
Dann säh das Imperium ganz anderes aus.
Denn es gäbe kaum jemanden, der einer solch geballten Macht etwas Entgegen zu setzten hätte.
Bereits ein einzelner Träger eines geöffneten Ea'myr kann Problem eine ganze Armen zumindest in die Flucht schlagen.
Was könnten da erst 64, 50 oder gar da erst eine "dreistellige Anzahl" Bewirken?
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Varana am 05. August 2015, 11:34:36
Da muß ich Chao direkt mal zustimmen. :D

Ein geschlossenes Auge, ein verkümmertes Auge, ein Ansatz zum Auge, erkennbare Spuren und Vorformen - gerne, bei einigen Optimaten. Ein voll geöffnetes Auge - nein.

Ein Drittes Auge ist das Merkmal der Archäer. Die sind seit Jahrtausenden praktisch ausgestorben, und die myranische Vorgeschichte schreibt ihnen Leistungen zu, die heute praktisch nicht mehr nachvollziehbar sind - unter anderem, daß eine kleine Gruppe von ihnen, die unter einem Berg lebten, ohne größere Rückschläge den ganzen Kontinent eroberten. Die Optimaten dagegen sind Menschen, keine Archäer. Und für Menschen gibt es Spielregeln, anhand derer man sehen kann, wozu sie in der Lage sind.

Wenn es hundert (oder ein paar Hundert) Archäer im Imperium gibt, und wenn man praktisch davon ausgehen kann, daß bestimmte Ränge über ein offenes Drittes Auge verfügen, dann wird aus dem Stoff von Legenden und heroischer Vorgeschichte eine ganz normale Fähigkeit. Selten, aber nichts Sagenhaftes mehr. Chef eines Hauses kann theoretisch auch ein SC werden.
Und dann brauchen wir auch Regeln dazu, die entweder auf einen I-Win-Button hinauslaufen, oder die das Dritte Auge eben aus dem Sagenhaften auf die mundane Ebene herunterholen. Schon die Xarxaron-Kampagne weiß mit dem Dritten Auge praktisch nichts anzufangen und schummelt sich mehr oder weniger gekonnt darum herum. Der Gewinn an Abenteuerpotential geht gegen Null - im Gegenteil, die Kampagne muß sich Mühe geben zu erklären, warum die beiden Dreiäugigen, die da auftauchen, eben nicht den I-Win-Button drücken.

Vollausgebildete Spontanzauberer sind schon ausgesprochen mächtige Magier. Und nicht ohne Grund ist das sch...teuer, dorthin zu kommen. Wenn wir jetzt anfangen, diese Kosten auszuhebeln, indem wir für 50 GP oder sowas eine mächtigere Fähigkeit einbauen, dann wird das Ganze zum Witz. Wer für seinen Magier Ziele hat, kann ja anfangen, die 5000 AP für die Spontanzauber-SF abzuzahlen (plus weitere notwendige Ausgaben).
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Tabuin am 05. August 2015, 17:51:46
Das Ding gilt als der Heilige Gral der Magie. Als das mächtigste magische Ding ganz Deres, das möglicherweise nicht mal von Drachen, Feen und Kobolden überboten werden kann (sondern eher gleich auf liegt).
Als etwas das so mächtig ist, das man keine Regeln dafür Angeben will! Einfach weil das Abenteuerleben in dem Moment beendet wäre...
Selbst in seinen Auftritten in ABs wird es von den Autoren künstlich über widrige Umstände klein gemacht, damit die Helden daneben nicht verblassen.
Und mal ganz ehrlich:
Wenn es mähre Hundert träger eines geöffneten Ea'Myrs im Imperium gäbe... Und auch schon immer gegeben hätte...
Dann säh das Imperium ganz anderes aus.
Denn es gäbe kaum jemanden, der einer solch geballten Macht etwas Entgegen zu setzten hätte.
Bereits ein einzelner Träger eines geöffneten Ea'myr kann Problem eine ganze Armen zumindest in die Flucht schlagen.
Was könnten da erst 64, 50 oder gar da erst eine "dreistellige Anzahl" Bewirken?

Eben, was könnten sie bewirken? Das kann keiner sagen!
Es gibt weder eine ernsthafte Liste von automatischen Vorteilen für das Ea‘Myr, noch eine Angabe von Sonderfertigkeiten, die man vorweisen kann oder muss ... es wird bisher schlicht narrativ festgelegt. Als Ergebnis ist es zu einem Mythos geworden, der seine Träger auf die Stufe von Superman & Co stellt. ... und den Autoren einen Berg von erzählerischen Problemen in den Schoß wirft, den sie ohne offenes Auge nicht bewältigen können.


Historisch: Viele Archäer verfügten über ein geöffnetes drittes Auge. Und sie brauchten weit über 1.000 Jahre, um den damals eher barbarischen Kontinent Myranor zu unterwerfen – Jahre, nicht Wochen. Allein für die Kontrolle über die Allianz brauchten sie über 120 Jahre der Einigungskriege. Und als beste Waffe hat sich dabei nicht ihre Magie erwiesen, sondern die ganz profane Myriade (vgl. UdS 12-13). Sie waren – trotz ihrer Macht – nicht in der Lage, verschiedene Regionen wirklich zu kontrollieren. Also mit 1.000 Supermann-Typen hätte das nicht so lange gedauert. So extrem kann es also nicht gewesen sein. Oder die Träger haben sich an der Eroberung nicht beteiligt, dann steht die Frage im Raum, warum sie das nicht taten.

Als etwas das so mächtig ist, das man keine Regeln dafür Angeben will! Einfach weil das Abenteuerleben in dem Moment beendet wäre...

Also 1: Ein Ea‘Myr ist cool - keine Frage. Es stellt einen weit über einen SC, keine Frage. Aber ganz ehrlich, glaubt wirklich jemand, dass wenn ein Magus soweit kommt, dass er Horas oder gar Patriarch eines Hauses wird, er noch auf Abenteuer geht? Selbst einer der 7 Gezeichneten, sicherlich noch unter einem Funkenträger in seiner Macht, ist nicht mehr für das Abenteuerleben geeignet. Ja, selbst ein Held der Xarxaron-Kampagne oder gar der großen Wettfahrt mit dem ollen Foggwulf geht danach nicht mehr los und rettet die Tochter des armen Bauern Alrik. Die wollen größere Dinge erleben. Oder einfach nur noch ihre Ruhe und sich darüber freuen, es überlebt zu haben. Wofür braucht es dann noch Regeln?  Ein SC, bei dem sich das Auge öffnet, erhält eine Einladung an den Sternenpfeiler, eine persönliche Audienz beim Thearchen und den Ritterschlag zum NSC. Fertig. Herzlichen Glückwunsch zu einer herausragenden Leistung. Keine weiteren Regeln notwendig. ;)


Sollte derzeit, 4785 IZ, ein Optimat das Wunder erleben, dass sich sein Auge öffnet ... wird er erst einmal ein paar Oktale bis Jahre brauchen, das wirklich zu verstehen ... und zu kontrollieren. Und in diesen Jahren ändert sich seine Weltsicht sehr wahrscheinlich in einer Art und Weise, die wir Muggle uns gar nicht vorstellen können. ;)
Das begründet übrigens auch, warum es in den Hohen Häusern keine zentralistische Hierarchie gibt – nicht mal bei den Kouramnion. Wer soweit in der Magie vorangekommen ist, dass er in der Ea‘Myr-Sphäre angekommen ist, der mag als "Berater des Thearchen" gelten und evtl. auch agieren. Er wird ihn aber eher bei seinen arkanen Forschungen beraten und nicht dabei, wie man evtl. die Wasserversorgung in Hinterhassenich neu strukturieren könnte. Und genau das erklärt auch, warum das Imperium eben nicht mehr den Kontinent ernsthaft beherrscht. Die Optis, welche das Wunder erlebt haben, haben die Bodenhaftung an die reale Politik verloren. Es mag evtl. eine Handvoll Ausnahmen geben, z. B. den Hohen Dorokraten. Aber das sind Ausnahmen. Die anderen "Träger" sind eher vergeistigte Koryphäen. Und die paar Realpolitiker am Sternenpfeiler sind gerade einmal in der Lage, den Untergang zu verlangsamen.

Davon abgesehen gibt es noch ein weiteres Problem. Das Ea‘Myr ermöglicht Einblicke in die Magie, die anderen nicht gegeben sind. Okay, die sehen also was Neues, was sie vorher nicht gesehen haben. Das bedeutet noch nicht, dass sie alles verstehen, erkennen und nutzen können, was sie nun "sehen" können. Extrem viel Wissen ist im 16. Jh. IZ schlichtweg ausgelöscht worden. Der Großteil der Wissenden ist hinweggerafft worden, der Rest bestenfalls verschollen. Übrig blieben die – freundlich formuliert – weniger begabten Individuen. Und diese hatten kein offenes Auge. Man wird ihnen auch nicht erzählt haben, was man mit Auge alles sehen wird und wie das dann zu nutzen wäre. Das erzählte man denen, die über ein soeben geöffnetes Auge verfügten, also die nächste Stufe erlangt hatten, die es dann selber sehen, erleben und verstehen konnten – und die dann in der Drachenzeit mit ihren Lehrern ausradiert wurden. Das ist der große Nachteil der Mentor-Schüler-Methode. Ist der Lehrer tot, ist das Wissen weg. Und nach dem Tod der Mentoren kamen die %&%@!! Elfen und haben den Ban–Bashur geplündert und den Rest des Wissens mitgenommen.

Vereinfachendes Beispiel: Man gebe einem 12jährigen ein Buch über Quantenphysik und er hält das Wissen in den Händen, wie die Welt im Ursprung gestaltet ist. Ob ihm das wirklich viel hilft? Wenn er sich die nächsten Jahre damit beschäftigt, mag er ein großer Wissenschaftler werden ... aber auf dem Pausenhof wird er am nächsten Tag wohl nur ausgelacht, wenn er mit dem Buch angeben will.


Also 2: Auch die heutigen Funkenträger haben nicht das Wissen der Archäer, selbst dann nicht, wenn sie Onachos sind und Tote befragen können. Damit ist ihre Macht, trotz des coolen Werkzeuges, das sie fraglos über Ihresgleichen stellt, noch lange nicht so groß, wie die Macht der Profis (Archäer), die damit geboren wurden und es über Jahrtausende hinweg erforscht haben.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 05. August 2015, 19:58:53
Ganz einfach wer über das geöffnete dritte Auge verfügt wird Prüfungen die für normale Zauberer gedacht sind leicht bestehen.
Das ist richtig.
Aber deswegen "muss" noch lange nicht mal einer ein geöffnetes Ea'Myr haben.
Deine Zirkelschluss sagt aber das es Wahrscheinlicher ist, das hochrange Opties ein geöffnetes Ea'Myr haben.
Und das ist keineswegs korrekt.
Zum einem war es vor UdS nicht mal sicher ob es überhaupt jemanden mit einem geöffneten Ea'Myr im Imperium gibt.
Zum anderen sind die Prüfungen, grade in den hohen Rängen, so oder so eher Formalitäten. Grade die hohen Ränge sind in erster Linien politische Ämter. Und nur weil das Ea'Myr offen ist, ist man nicht auch Zeitgleich automatisch zu so etwas befähigt, oder hat die nötigen Beziehungen die es dafür braucht.
 
Es gibt laut UdS allein 50 Majestäten ergo mehr als ein Dutzend. Angesichts dessen das es nur 1000 Eminenzen gibt was nicht mal jeder zweihundertste Optimat ist, ist ein Magus bereits einer der hochrangigsten Optimaten.
Das kann gott sei Dank jeder Auslegen wie er mag.
"Die hochrangisten Optimaten" sind für mich Maximal die Mitglieder des Supremat-Konklave, die Formal Acht mal Acht Archimagi des Imperiums. Einfach weil sie die einzigen Sind, die wirklich durch reine magische Macht dort sind wo sie sind. Und somit die einzigen deren Posten tatsächlich nicht an der Poltik hängt. Sondern einzig daran, ob sie die großen Astralemanation überleben oder nicht.
Und selbst diese Formale 64 Personen wären mir schon rund 60 zu viel...
Aber zum Glück kann ich mir hier leicht damit behelfen, das es Formal 8 mal 8 sind. Niemand sagt, das dass  Supremat-Konklave tatsächlich auch nur Ansatzweise voll besetzt ist. Bzw. tatsächlich vollständig von tatsächlichen Archomagie besetzt ist.

Woher kommt plötzlich der Wunsch nach inflationäre Häufig eines geöffneten(!) Ea'Myr?
Ich kann das nicht mal im Ansatz nachvollziehen...
Das Ding gilt als der Heilige Gral der Magie. Als das mächtigste magische Ding ganz Deres, das möglicherweise nicht mal von Drachen, Feen und Kobolden überboten werden kann (sondern eher gleich auf liegt).
Als etwas das so mächtig ist, das man keine Regeln dafür Angeben will! Einfach weil das Abenteuerleben in dem Moment beendet wäre...
Selbst in seinen Auftritten in ABs wird es von den Autoren künstlich über widrige Umstände klein gemacht, damit die Helden daneben nicht verblassen.
Und mal ganz ehrlich:
Wenn es mähre Hundert träger eines geöffneten Ea'Myrs im Imperium gäbe... Und auch schon immer gegeben hätte...
Dann säh das Imperium ganz anderes aus.
Denn es gäbe kaum jemanden, der einer solch geballten Macht etwas Entgegen zu setzten hätte.
Bereits ein einzelner Träger eines geöffneten Ea'myr kann Problem eine ganze Armen zumindest in die Flucht schlagen.
Was könnten da erst 64, 50 oder gar da erst eine "dreistellige Anzahl" Bewirken?

Wer sagt den das die Prüfungen nur eine Formalie sind?
Schon die Magus Prüfung ist potentiell tödlich, das spricht gegen eine Formalie.
Für Feen und Kobolde wären klare Regeln auch zu begrüßen.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 05. August 2015, 20:07:00
Da muß ich Chao direkt mal zustimmen. :D

Ein geschlossenes Auge, ein verkümmertes Auge, ein Ansatz zum Auge, erkennbare Spuren und Vorformen - gerne, bei einigen Optimaten. Ein voll geöffnetes Auge - nein.

Ein Drittes Auge ist das Merkmal der Archäer. Die sind seit Jahrtausenden praktisch ausgestorben, und die myranische Vorgeschichte schreibt ihnen Leistungen zu, die heute praktisch nicht mehr nachvollziehbar sind - unter anderem, daß eine kleine Gruppe von ihnen, die unter einem Berg lebten, ohne größere Rückschläge den ganzen Kontinent eroberten. Die Optimaten dagegen sind Menschen, keine Archäer. Und für Menschen gibt es Spielregeln, anhand derer man sehen kann, wozu sie in der Lage sind.

Wenn es hundert (oder ein paar Hundert) Archäer im Imperium gibt, und wenn man praktisch davon ausgehen kann, daß bestimmte Ränge über ein offenes Drittes Auge verfügen, dann wird aus dem Stoff von Legenden und heroischer Vorgeschichte eine ganz normale Fähigkeit. Selten, aber nichts Sagenhaftes mehr. Chef eines Hauses kann theoretisch auch ein SC werden.
Und dann brauchen wir auch Regeln dazu, die entweder auf einen I-Win-Button hinauslaufen, oder die das Dritte Auge eben aus dem Sagenhaften auf die mundane Ebene herunterholen. Schon die Xarxaron-Kampagne weiß mit dem Dritten Auge praktisch nichts anzufangen und schummelt sich mehr oder weniger gekonnt darum herum. Der Gewinn an Abenteuerpotential geht gegen Null - im Gegenteil, die Kampagne muß sich Mühe geben zu erklären, warum die beiden Dreiäugigen, die da auftauchen, eben nicht den I-Win-Button drücken.

Vollausgebildete Spontanzauberer sind schon ausgesprochen mächtige Magier. Und nicht ohne Grund ist das sch...teuer, dorthin zu kommen. Wenn wir jetzt anfangen, diese Kosten auszuhebeln, indem wir für 50 GP oder sowas eine mächtigere Fähigkeit einbauen, dann wird das Ganze zum Witz. Wer für seinen Magier Ziele hat, kann ja anfangen, die 5000 AP für die Spontanzauber-SF abzuzahlen (plus weitere notwendige Ausgaben).

Die Werte des dritten Auges sind durchaus angemessen. Sie ermöglichen einem voll ausgebildeten Optimatiker quasi freizauberisch zu agieren, was der Beschreibung entspricht.  Natürlich wären Regeln zur richtigen Freizauberei analog zum taunschen Magiesystem günstig oder Schamanismus bzw. dem freien Liturgiesystem zu begrüßen.
Nur ist auch eine solche Figur in ihren Möglichkeiten beschränkt.
Wo steht das ein Arachäer eine Armee auslöschen konnte?
Natürlich geht dies mittels der Optimatik nur ist auch so ein Zauber durch Antimagie angreifbar.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 05. August 2015, 21:17:16
Es gibt keine Werte für das dritte Auge...
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Varana am 05. August 2015, 21:31:07
Tabuin: Damit könnte ich mich sogar anfreunden - damit entrückt man tatsächlich das Dritte Auge in legendäre Sphären. Nicht mehr so sehr aufgrund seiner reinen Macht, sondern weil die Träger des Auges der Wirklichkeit enthoben sind.

Da paßt dann aber die Xarxaron-Kampagne nicht mehr richtig dazu.
Spoiler
Die Magokratin ist sehr menschlich und politisch aktiv und in erster Linie mit Regierungsaufgaben beschäftigt.
Isphirmene ist praktisch noch ein Jungspund - da hinterläßt die Kampagne deutlich den Eindruck, als sei die Beherrschung des Dritten Auges quasi angeboren.
Wenn man das in kommenden Publikationen relativiert oder anders darstellt - gerne.
Da wäre es vielleicht wirklich von Vorteil, mal irgendwo ein "offizielles" Konzept zum Dritten Auge zu veröffentlichen. Die Vorstellungen gehen schon hier im Thread ja meilenweit auseinander.

---
Eine Sache noch: Ich fände es schade, wenn sich diese Einstellung, Spielercharaktere in hohen politischen Ämtern und optimatischen Rängen seien unspielbar, auch in Myranor festsetzen würde. Natürlich werden die nicht mehr Kirlas Katze vom Kastanienbaum (sorry ;)) retten, und natürlich sind Horanthes und Patriarchen schwierig (aber nicht unmöglich). Aber darunter gibt es viele Möglichkeiten, und es würde dem Kontinent einiges nehmen, wenn Helden wieder immer nur die untergeordneten Dienstboten sein dürften (bzw. nur die in Publikationen berücksichtigt würden). :)
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Grimoald am 06. August 2015, 01:51:34
Ich persönlich finde Fähigkeiten, die nur NPCs zustehen und Spielercharaktere nicht bekommen können schlicht gesagt blöd.
Ein Borbarad sollte etwas außergewöhnliches sein, und nicht in jedem Abenteuer ein Funkenträger auftauchen, nur weil der Autor gerade etwas braucht, dass von der Heldengruppe nicht einfach so umgehauen werden kann....

Wenn ein NPC unbeschränkte Macht hat, dann soll er den Job selber erledigen und nicht immer die Helden durch die Gegend jagen. Und am Ende noch alleine den Tag rettet während die Spieler hilflos in der plotgestrickten Falle stecken..... brrrr.

Ich hätte ja den "Ea'Myr Diletantismus" schön gefunden. Die Möglichkeit für erfahrene Helden einen Blick in eine größere Welt zu werfen, ohne das Dritte Auge gleich so kontrollieren zu können, wie es eben die Archäer konnten.

@Varana: Volle Zustimmung. Ich meine auch, das Helden in hohen Positionen noch spielbar sein sollten. Die Abenteuer ändern sich halt, natürlich.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Cifer am 06. August 2015, 03:51:46
(Es wäre vielleicht hilfreich, den Ea'myr-Komplex auszulagern - kurz sind mittlerweile weder die Fragen noch die Antworten dazu.)

Zitat
Ich persönlich finde Fähigkeiten, die nur NPCs zustehen und Spielercharaktere nicht bekommen können schlicht gesagt blöd.
Ein Borbarad sollte etwas außergewöhnliches sein, und nicht in jedem Abenteuer ein Funkenträger auftauchen, nur weil der Autor gerade etwas braucht, dass von der Heldengruppe nicht einfach so umgehauen werden kann....
Das eine hat aber wenig mit dem anderen zu tun. Aus meiner Sicht müssen SCs das gleiche wie NSCs erreichen können, wenn sie die gleichen Voraussetzungen mitbringen. Ein SC kann die gleichen Fähigkeiten wie Pardona bekommen, wenn er Rasse: Geschöpf des Pyrdacor, Kultur: Hochelf, Profession: Versucherin der Hochelfen BGB Zunge des Namenlosen wählt und den Charakter über ein paar tausend Jahre aufbaut (oder alternativ einfach Legatin des Bösen spielt).

Die Öffnung des Auges ist nun etwas, was niemand wirklich beeinflussen kann. Es gibt Dinge, die es begünstigen, aber effektiv muss man einfach Glück in unverschämten Maße haben. Das lässt sich nicht im Regelwerk abbilden - weder will jemand auf dem W1000 (1-999: Stinknormaler Optimat, 1000: Glückwunsch!) würfeln, noch gibt es eine GP-Menge, die einen angemessenen Gegenwert für die Fähigkeiten eines offenen Ea'myr bietet.



Richtig ist allerdings, dass mit einem gewissen Machtniveau nicht unbedingt die Spielbarkeit eines SCs endet. Gerade Myranor bietet mit seiner geringen Dichte der Weltbeschreibung problemlos die Möglichkeit, SCs auch in hohe bis beinahe höchste Positionen zu hieven, wenn der SL sich die Mühe macht, die damit verbundenen neuen Aufgaben auszuarbeiten. Klar, man rettet dann nicht mehr die KatzeLamucke vom Baum, aber Myranor ist nun wirklich groß genug (und das Imperium kaputt genug), auch hier noch Aufgaben bereitzuhalten.
Für die extreme Vergeistlichung der Ea'myr-Träger sehe ich ansonsten wenig Anhaltspunkte - wenn ich mir die Liste der bekannten Ea'myr-Träger (http://www.wiki-aventurica.de/wiki/Ea%27Myr) anschaue sind bzw. waren die meisten weltlich ziemlich aktiv. Ich fände es auch eher seltsam, wenn bei dem unglaublich weltlichen Optimatenstand gerade die Krönung nahezu automatisch in ätherische Sphären entschwinden würde, statt eine gute Chance zu haben, weiter weltliche Bestrebungen mit magischer Macht in unterschiedlichem Verhältnis zu kombinieren.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 06. August 2015, 08:46:49
Ich persönlich finde Fähigkeiten, die nur NPCs zustehen und Spielercharaktere nicht bekommen können schlicht gesagt blöd.
Da sind sogar die meisten hier bei dir ;)
Nicht desdotrotz gibt es halt Grenzen.
Das geöffnete Ea'Myr, nach seiner bisherigen Darstellung, ist eine solche.
Schlicht aus dem Grund, das die damit einhergehende magische Macht so groß ist, das ein SC praktisch im Alleingang ganze Kampagnen lösen kann. Die übrigen SCs sind dann bestenfalls noch Wasserträger...
Niemand will einem SC ein geöffntes Ea'Myr verwehren. Aber er ist danach nicht mehr sinnvoll Spielbar (jedenfalls in dem Bereich, in dem sich DSA Bewegt). Wodurch es nur als letzte große Belohnung für ein Leben voller Abenteuer taugt.
Danach ist der SC mehr oder weniger automatisch ein NCS, den die neuen SCs vielleicht am Rande erleben können. Oder vielleicht auch für den Sie Arbeiten.

Natürlich kann man auch hingehen und das tun was auch Autoren tun, wenn sie mit dem Phänomen arbeiten müssen: Es künstlich klein machen.
Die "Wächter des Imperiums"-Kampange ist da ein sehr gutes Bsp. Denn die Autoren haben sich wirklich viele und gute Gedanken dazu gemacht, wieso die beiden Augenträger nicht auf ihr volles Potential zugreifen können bzw. zugreifen.
Aber dennoch merkt man, das letztlich, wenn auch Gekonnt, um das Problem "Macht des Ea'Myr" herumgeschippert wird. Trotz allem Handwerklich geschickt, merkt man sehr deutlich (jedenfalls als SL), das die Augen gekünstelt klein gehalten werden.
Und zum dem Zeitpunkt wo die beiden los gelassen werden, wird das AB ziemlich schwammig...
Ob man als Spieler wirklich mit einem "du hast zwar ein offenes Ea'Myr, kannst aber Praktisch nichts damit Anfangen", mit einem künstlich klein gehaltenem Ea'Myr, so Glücklich wäre?
Ich denke nicht...
Als Ruhestandsbelohnung für den Magier-Spieler ist das ganze sicher eine tolle Sache. Aber ansonsten...?
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 06. August 2015, 18:48:44
Weder in der Splitter Kampangne noch bei Wächter des Imperiums kommt so rüber, dass das Era My  übermächtig ist, noch weniger in der Spielhilfe Reich des Horas .
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Lyrmathos te Onachos am 07. August 2015, 22:07:56
Wie ist die Meinung hier in der Community, sollte man Gathonen mit dem Vorteil Adelig generieren. Immerhin haben sie in Gathiadda ja ähnliche rechtliche Privilegien wie Optis im Imperium.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Grimoald am 08. August 2015, 21:20:01
Wie ist die Meinung hier in der Community, sollte man Gathonen mit dem Vorteil Adelig generieren. Immerhin haben sie in Gathiadda ja ähnliche rechtliche Privilegien wie Optis im Imperium.

Meinst du ob der Vorteil Adlig für Gathonen angemessen ist? Ja, klar.

Ob jeder Gathone adlig sein sollte? Meiner Meinung nach nicht - klar, die Gathonen haben soziale Vorteile in Gathiadda, aber Adlig beschreibt doch eher die Spitze dieser Schicht... Der dritte Sohn eines Wachsoldaten hat einfach nicht den sozialen Status, den ein Adliger in einer Gesellschaft haben sollte.

Edit: Eher würde ich annehmen, dass alle Nicht-Gathonen in Gathiadda den Nachteil Untertan haben...
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Varana am 09. August 2015, 14:39:58
Ich würde das außerdem ein bißchen davon abhängig machen, wozu der Charakter da ist.
Ist vorgesehen, daß die Helden hauptsächlich in Gathiadda und Umgebung unterwegs sind und auf die Vorteile direkt zugreifen können, würde ich das eher in Betracht ziehen. Soll der Held meistens im Imperium oder sonstwo unterwegs sein und die Verbindung nach Gathiadda hauptsächlich in der Hintergrundgeschichte eine Rolle spielen, sollte man den Vorteil nur verlangen, wenn der Status des Helden auch im Ausland anerkannt wird.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Agrimoth am 09. August 2015, 19:20:58

Edit: Eher würde ich annehmen, dass alle Nicht-Gathonen in Gathiadda den Nachteil Untertan haben...


Sag das mal Shadraphan.  ;D


Ansonsten muss man bedenken, das auch in Aventurien der Bornische Brückenjunker ein Adeliger ist. Genauso wird ein dritter Wachsoldat von einem Gathiadischem Riechter anders behandelt als ein nicht Gathone. Aber halt wie Varana sagte, ist das im Imperium oder auf Shindabra nichts wert und sollte auch entsprechend GP Kosten.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Banuk am 31. August 2015, 13:14:22
Guten Tag liebe Gemeinde.

Ich habe Fragen zu möglichen zukünftigen Hintergrundveränderungen durch die jüngst erschienene 14. Lobpreisung des Namenlosen. Wird die Prohezeihung auch Einfluss auf Myranor haben? Der Namenlose ist ja schließlich überall. Habt ihr euch da schon Gedanken zu gemacht? Oder versucht ihr da bei einer klaren Trennung des Metaplots zu bleiben?

Gruß
Banuk
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 31. August 2015, 13:23:48
14?
Wer hat sich denn da Vertippt? :D
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Banuk am 31. August 2015, 13:36:46
Ich mich hoffentlich nicht.^^ Kann natürlich sein, dass dieser Name nur eine Eigenkreation des Podcasters ist, der darüber gesprochen hat. Dann mag der hier falsch sein, hilft aber bei der Suche im Netz, wenn man sich für das Thema interessiert. Wollte die Prophezeihung hier nicht abtippen. Wäre auch glaube ich nicht erlaubt.;)
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: barbarossa rotbart am 31. August 2015, 14:20:55
14?
Wer hat sich denn da Vertippt? :D
Niemand. Es sollte doch so ziemlich jeden klar sein,was damit gemeint ist ... ;)
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 31. August 2015, 14:24:39
So? Was den?
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: barbarossa rotbart am 31. August 2015, 14:30:35
So? Was den?
ich glaube, er mein ein ganz neues Buch, welches sowohl in einer reich bebilderten Farb- als auch in einer deutlich weniger reich bebilderten Schwarzweisfassung erschienen ist.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Cifer am 31. August 2015, 16:11:18
Das kannst du glauben, es entspricht aber nicht der Wahrheit.

Es geht hier um etwas arg spoilerhaftes aus jüngeren erschienenen DSA-Abenteuern
Spoiler
In der Offenbarung des Himmels stoßen die Helden auf ein Dokument, in dem Kultisten neue Prophezeiungen vom großen Chef zusammengetragen haben. Darin findet sich die Zeilen:
"Versinken wird das Eiland im Westen in Asche, Glut und See
doch es ist der xxxxxxxxxäugigen, das Unheil über sie bringen xxx
denn sie erkennen nicht SEINE MACHT."
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Quendan von Silas am 31. August 2015, 18:04:58
Ich lese das gerade zum ersten Mal. Insofern ist da aktuell noch nicht anzunehmen, dass das Einfluss auf Myranor hat. ;)

Ulisses wird sich schon bei uns melden, wenn das irgendwie zur Verknüpfung der Kontinente gedacht ist (oder sofern da überhaupt ein genauerer Plan hintersteht).
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Cifer am 31. August 2015, 21:22:59
Nach genauerem Nachdenken:
Spoiler
Das "Eiland im Westen" könnte auch eine Zyklopeninsel sein, wenn die Augenzahl eins statt drei lautet.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Lyrmathos te Onachos am 14. Oktober 2015, 14:18:19
Sollte ein Char aus einer Herrscherfamilie in Haeldingard den Vorteil Adlige Abstammung haben? Sind es "nur" Honoraten? In Wege nach Myranor steht, dass Adlige Abstammung im Imperium nicht passend ist. Die Darstellung in Unter dem Sternenpfeiler deutet aber ja schon daraufhin, dass es "feste" Herrscherfamilien in Haeldingard gibt. Ein Char aus einer solchen Familie sollte ja irgendeinen Vorteil wie die genannten haben, oder wie seht Ihr das?
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Agrimoth am 14. Oktober 2015, 22:40:46
Ist eigentlich ganz einfach: Kann er Zaubern ist er ein Optimat und vermutlich ein Runenmeister, kann er nicht Zaubern ist er ein Recke und damit einem Honoraten gleichgestellt.

Das in Haeldingard die Familienband teilweise als wichtiger angesehen wird als die Bindung zum Haus/Cammer zeigt aus imperialer Sicht wieder einmal was für ein barbarisches Volk dort lebt. Wobei Nepotimus bei weitem nicht auf dieses Horasiat beschränkt ist.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 08. November 2015, 17:46:30
Ist es möglich das in UdS ab Seite 53 Insula und Platz des Öfteren vertauscht werden?
250 Bewohner für 10 000 m² finde ich wenig und ein Cammergebäude welches 10 000 m² Grundfläsche hat erscheint mir sehr groß.
Zumal Branjanopolis in Stein der Götter auf 80 Plätze nicht aber Insulae kommt.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Agrimoth am 09. November 2015, 23:04:07
Die 250 beziehen sich auf die gesamte Stadt, also inklusive dem Platz für Thater, Tempel, Parks und Lagerhäuser wo keiner wohnt. Die Wohngebiete kmmen auf eine Bevolkerungsdichte von 100/Insula für vornehme Atriumhäuser bis über 1000/Insula für Mietskasernen. Letzters ist auch ein ganz guter Wert in Ostia wurden Befpökerungsdichten von Umgerechnet 1200/Insula erreicht.

Und selbstverständlich kann eine Kammer 10 000m2 einnehmen. Es ist ja nicht nur das Kammergebäude mit Hörsälen, Bibleothek, Gästequartieren und großer Küche an sich, sondern auch noch extra gesicherte Labore, ein kliener Park, eine Stallung für diverse Monster, der Landeplatz für den Insektoper und ganz viel mehr...

Aber 80Pätze = 10 Insulae klingt tasächlich ziemlich klein. Das sich aber die Autoren nicht an die ziemlich guten Zahlen aus UDS halten wird leider schon klar, wenn man mal auf den Plan von Dorintapolis schaut. Der Masstab müsste dort um den Faktor 5 falsch sein.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Cifer am 10. November 2015, 11:46:08
@okm
Zitat
250 Bewohner für 10 000 m² finde ich wenig und ein Cammergebäude welches 10 000 m² Grundfläsche hat erscheint mir sehr groß.
Die 250 Bewohner werden ja noch im gleichen Absatz relativiert (ist eine Durchschnittszahl, wenn man Mietskasernen und Elendsquartiere mit Atriumhäusern und öffentlichen Gebäuden mittelt).

Zitat
Zumal Branjanopolis in Stein der Götter auf 80 Plätze nicht aber Insulae kommt.
Wieviele Bewohner hat die Stadt denn?

@Agrimoth
Zitat
Aber 80Pätze = 10 Insulae klingt tasächlich ziemlich klein. Das sich aber die Autoren nicht an die ziemlich guten Zahlen aus UDS halten wird leider schon klar, wenn man mal auf den Plan von Dorintapolis schaut. Der Masstab müsste dort um den Faktor 5 falsch sein.
In welche Richtung sollte sich der Maßstab denn ändern?
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Varana am 10. November 2015, 18:00:55
Der Plan von Dorinthapolis ist dafür sowieso unbrauchbar, da er eher so eine Art ... künstlerischen Eindruck von der ungefähren Stadtanlage zeigt. Die Linien und linienartigen Gebilde, die er enthält, haben allgemein wohl eher symbolischen Charakter; evtl. kann man die Hauptverkehrsstraßen daraus ableiten und sich für Zubringerstraßen an ihnen orientieren.
Vor allem aber sind diese Blöcke auf dem Plan keine einzelnen Insulae.
Ganz, ganz grob geschätzt hat Dorinthapolis lt. Plan etwa 550 km² (8 cm = 10 km; links des Orismani könnte man als einen Block von 40 x 8 km verallgemeinern, rechts des Orismani (Transfluvium) etwa 14 x 19 km, und dann noch ein bißchen abgerundet). Das ergibt bei einer Einwohnerzahl von 1 Mio. eine Bevölkerungsdichte von 1800 Ew/km², was eher großzügig, aber denkbar ist.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Agrimoth am 10. November 2015, 22:03:53
@cifer:
Die Stadt muss kliener werden, wenn der Maßstab statt 10 Meilen nur 2 entspricht passt es besser. Dann komme ich auf 22km2. Und um sich zu überlegen was für eine Bevolkerungsdichte passt kann man vergleichen, das Rom um 300n.Chr etwa 14km2 bei 1,2 Milionen Einwohnern hatte.


Somit ist Dorinthapolis immernoch großzügiger um allerlei Magofakturen, Oktagone und Nenerithe unterzubringen, aber dennoch ein Moloch für die arme Bevölkerung.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Cifer am 10. November 2015, 22:49:09
1,2 Millionen auf 14km² ist heftig... Das wären 85714 Einwohner pro km², eine mehr als doppelt so hohe Bevölkerungsdichte wie jede moderne Stadt (https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_cities_by_population_density) (mehr als dreimal so hoch wie jede moderne Stadt außer Manila und Pateros). Bist du dir da sicher?

Bei den offiziellen Regeln mit 250 Ew / Insula und 105*105 Rechtschritt pro Insula kommt man wenn ich das richtig sehe auf rund 22000 Ew/km², was myranische Städte in etwa auf Platz 16 der Besiedlungsdichte verweist.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 11. November 2015, 16:33:08
1,2 Millionen auf 14km² ist heftig... Das wären 85714 Einwohner pro km², eine mehr als doppelt so hohe Bevölkerungsdichte wie jede moderne Stadt (https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_cities_by_population_density) (mehr als dreimal so hoch wie jede moderne Stadt außer Manila und Pateros). Bist du dir da sicher?
Naja...
Die Stadt hatteeine Mauer von 19km Länge, was roundabbout 29km² sind, und zu Spitzenzeiten 1.5 Millionen Einwohner. (alle Zahlen aus der Wiki)
Also etwa 51.800 E/km² ^^;
Zwar nicht ganz heftig wie seine Angaben... Aber noch immer ziemlich hefftig.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 11. November 2015, 17:08:40
@okm
Zitat
250 Bewohner für 10 000 m² finde ich wenig und ein Cammergebäude welches 10 000 m² Grundfläsche hat erscheint mir sehr groß.
Die 250 Bewohner werden ja noch im gleichen Absatz relativiert (ist eine Durchschnittszahl, wenn man Mietskasernen und Elendsquartiere mit Atriumhäusern und öffentlichen Gebäuden mittelt).

Zitat
Zumal Branjanopolis in Stein der Götter auf 80 Plätze nicht aber Insulae kommt.
Wieviele Bewohner hat die Stadt denn?

@Agrimoth
Zitat
Aber 80Pätze = 10 Insulae klingt tasächlich ziemlich klein. Das sich aber die Autoren nicht an die ziemlich guten Zahlen aus UDS halten wird leider schon klar, wenn man mal auf den Plan von Dorintapolis schaut. Der Masstab müsste dort um den Faktor 5 falsch sein.
In welche Richtung sollte sich der Maßstab denn ändern?

17000 Einwohner was nach den zahlen aus UdS 68 Insulare bedingt.
Was klappt wenn man den Maßstab der Karte mal 4 nimmt nur sind dann die Hütten 20m lang allerdings hätte der Trondiarspalast dann eine ganze Insula für sich anstatt nur einen Platz.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Varana am 11. November 2015, 17:19:26
Wobei die Einwohnerzahlen Roms mit einiger Vorsicht zu genießen sind. Die 1 Million ist schön rund, aber vermutlich eher die Obergrenze. Alles darüber sind eher optimistische Schätzungen (wie überhaupt alles davon sehr ungefähre Schätzungen sind).

19 km Mauerlänge sind allerdings was anderes als 19 km effektiver Stadtumfang - die Mauer verlief ja nicht exakt kreisförmig. Da ist Agrimoths Schätzung schon näher dran. (Gut auflösende Karten des alten Rom gibt's ja zur Genüge.)

Wobei man bei den Bevölkerungsdichten moderner Städte auch aufpassen muß, was da alles dabei ist. Stadtgrenzen haben ja öfters mit realer Besiedlung nur ungefähr was zu tun - daß z.B. das von Cifer zitierte Manila eine besonders hohe Bevölkerungsdichte hat, liegt zu einem guten Teil daran, daß die offiziellen Stadtgrenzen im Wesentlichen eng bebaute Fläche umschließen, während anderswo noch größere Grünflächen oder Siedlungsgebiet niedriger Dichte dabei sind. Die Zahlen beziehen sich ja immer auf offizielle Verwaltungseinheiten, nicht auf die Agglomeration. Echte Wohnsiedlungen können auch in modernen Städten noch größere Dichten aufweisen.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 20. November 2015, 17:49:18
Was hat es mit dem Imperialen Majordomus auf sich?
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Tabuin am 21. November 2015, 20:57:41
Was hat es mit dem Imperialen Majordomus auf sich?

Der Majordomus [Höchste des Haus(halt)es] ist der oberste Facility Manager, Zeremonienmeister und Personal-Manager in einer Person. Er sorgt dafür, dass das Umfeld (Haus, Bedienstete, Protokoll evtl. auch Sicherheit und Versorgung etc.) funktioniert.

Die Person, welche diese Aufgabe nun am Sternenpfeiler innehat - egal, ob pro forma oder in der Realität - bestimmt den täglichen Ablauf im direkten Umfeld des Thearchen. ... und damit evtl. auch, wer wann eine Audienz bekommt, wessen Gesuche in welcher Reihenfolge dem Thearchen vorgetragen werden, wessen Geschenke dem Thearchen gezeigt werden oder ohne Nennung in der Schatzkammer landen etc. Auch, wenn sicher ein Heer aus Staatssklaven, imperiale Honoraten und evtl. sogar einige Optimaten zum Stab des Majordomus zählen - der selber sicher auch ein Optimat des Hauses Aphirdanos ist - diese Position hat einen enormen Einfluss auf die Aufmerksamkeit des Thearchen und was diesen erreicht.

Quelle: UdS 40
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 28. November 2015, 22:17:25
Ist es Absicht das die pauschalen Lebenshaltungskosten in UdS 25ff über dem liegen was der entsprechende Stand im Schnitt verdient?
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Cifer am 28. November 2015, 22:51:51
Inwiefern?
Untertanen verdienen im Schnitt 2W6 Pekunos pro Tag und brauchen 3 Aureal pro Oktal. 0,07*45 = 3,15.
Mittelschichtler verdienen 1W6 Argental und brauchen 15 Aureal pro Oktal. 0,35*45 = 15,75.
Oberschichtler verdienen 2W6+6 Argental und brauchen 70 Aureal. 1,3*45 = 58,5.
Und Optimaten verdienen 2W6 Aureal und benötigen 250 Aureal. 7*45 = 315.

Bei den Honoraten ist es also tatsächlich so, dass der Verdienst zu gering ist - vielleicht wurden hier im Nachhinein die Lebensstilkosten von den aventurischen 50 auf myranische 70 angepasst (weil anderthalbfacher Zeitraum), ohne den Verdienst anzuheben.
Der Rest kommt im Durchschnitt aber über die Runden.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Agrimoth am 29. November 2015, 13:15:02
Bei Honoraten muss man mit 3W6 statt W6, rechnen, damit es passt. Zeigt so dann auch schön die große Spannen, von Honoraten die es gibt, welche die nur mit Verschulden über die Runden kommen und immer bereit für eine kleine Bestechung sind, bis hin zu denen die zumindest von einen noch höeren Leben träumen können, auch wenn es bis zum Opti noch mal viel Platz ist.

Was auffällt, zumindest die einfachen Untertahnen, können sich wohl kaum den Ruhetag in der None freinehme, allenfalls ein Feiertag im Oktal dürft drin sein, während es bei Optimaten kein Problem ist sich ein paar freie Tage zur entspannung zu gönnen.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 29. November 2015, 14:18:21
Ausgehend vom Hintergrund überschneidet sich der Lebensstandart von niederen Adepten und Honoraten.
Honoraten beginnen bei So 7 Optimaten bei 8.
Bei den Lebenshaltungskosten fällt auf das wer im eigenen Haus wohnt mit wesentlich weniger als dem angegebenen auskommt.
Wobei ausgehend von den Preislisten ein Haus für beide Gruppen drin ist sofern es nicht einen ganzen Platz einnimmt.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Agrimoth am 29. November 2015, 23:35:33
Es wird immer wieder erwähnt das niedere Adepten noch abhängig von ihrem Lehrmeister sind oder im Gebäude (Campus) der Cammer wohnen. Daher passt das auch ganz gut mit dem Niveau eines Honoraten. Ob die eigenen Räume jetzt eine Wohnung oder nur Untermiete in einer tllen Villa sind, ist für den Bewohner kein großer Unterschied.

Kleinere Häuser als ein  Platz wird es sicher auch geben, aber sind eigenlich in der Stadtplanung nicht vorgesehen und daher nicht ganz so weit verbreitet. Zumal eine Wohnung in einer Insula durchaus auch schon luxuriös sein kann, und die meisten Honoraten würden sicher ein gut gelegenens Appartment mit fließend Wasser einem Haus in B-Lage vorziehen (Exentiker mal außen vor gelassen).

Und auch außerhalb der Städte ist die Wohnsituation eine ganz andere. Hier ist es für einen honoratischen Prokurator selbstverständlich in einer großen Villa zu wohnen, die sich in der Stadt kein Adept leißten kann. Aber dafür halt auf dem Land, ohne Anschluss an Kanalisation, fließend Wassser oder Kultur in der Nachbarschaft.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 30. November 2015, 11:13:23
Bei Honoraten muss man mit 3W6 statt W6, rechnen, damit es passt.
Äh... nein.
3W6 wäre noch weniger als 2W6+6...
Wenn überhaupt, dann müsste man 3W6+6 rechnen. Dann würden sie einen Überschuss von 6% Erwirtschaften.
Nichts mit dem man große Sprünge machen kann... Aber immerhin.
In der Mittelschicht haben wir aber ein ähnliches Problem. Auch wenn das hier durch die Rasterung entsteht und nur durch zeitgleiches Anheben von Verdienst und Lebenshaltungskosten korrigiert werden kann (Bei einem Verdienst von 1W6+1 Argental und Lebenshaltungskosten von 20 Aureal, würden sie auf 1,25% Überschuss kommen. Das fände ich durchaus angemessen...).
Ob das dann aber noch mit den Preislisten zusammen passt...
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 30. November 2015, 20:54:07
Kommt man eigentlich mit den Einkommensregeln aus Stein er Götter auf angemessene Einkommen?
Meiner Ansicht nach verdienen gerade Söldner in Relation zu den Werten im Meisterschirm recht viel indes es bei Optimaten und Honoraten schlecht aussieht.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Cifer am 30. November 2015, 22:38:27
Wie sehen besagte Regeln denn in Kurzform aus?

Söldner vs. Optimaten/Honoraten kann natürlich einfach am Unterschied Freiberufler/Festanstellung liegen - der Söldner wird dann bezahlt, wenn er nen Job hat, und muss damit die restliche Zeit finanzieren - der Honorat, der eine Plantage verwaltet, hat vielleicht auch mal ein paar Tage nichts zu tun und kassiert trotzdem.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Agrimoth am 30. November 2015, 22:48:07
...dann müsste man 3W6+6 rechnen.

Habe tatsächlich das +6 vergessen  >:(. Ansonsten würde es nicht gehen. Das Problem bei der Mittelschicht verstehe ich aber nicht, derzeit erwirtschaftet sie doch ausreichend zum Leben. 45*0,35=15,75>15. Auch etwa zwei Tage Reserve im Oktal.

@OKM: Ich habe das Abenteuer nicht, aber in einer Situation wie der des Abenteuers ist halt Sicherheit ein gefragtes gut. Und wo die Nachfrage hoch, da ist auch der Preis hoch. Und ob die üblichen Dienste eines Honoraten da so gefragt sind? Es gibt einen Grund warum raubeinige Kerle in die Stadt kommen und Optimaten ihre Labore verlassen um sich in Abenteuer zu stürzen!
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 01. Dezember 2015, 08:23:22
Das Problem bei der Mittelschicht verstehe ich aber nicht, derzeit erwirtschaftet sie doch ausreichend zum Leben. 45*0,35=15,75>15. Auch etwa zwei Tage Reserve im Oktal.
Knoten in der Birne...
Mein Fehler ^^;
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 01. Dezember 2015, 19:05:35
Wie sehen besagte Regeln denn in Kurzform aus?

Söldner vs. Optimaten/Honoraten kann natürlich einfach am Unterschied Freiberufler/Festanstellung liegen - der Söldner wird dann bezahlt, wenn er nen Job hat, und muss damit die restliche Zeit finanzieren - der Honorat, der eine Plantage verwaltet, hat vielleicht auch mal ein paar Tage nichts zu tun und kassiert trotzdem.

Leitalent des Berufs*So +evtl. Nebentalente = Einkommen in Pekunos.
Bei Spezialisten geht ab TaW 12 der So doppelt ein.
Ich bin mir nicht sicher wie Nebentalente eingerechnet werden.
Laut Meisterschirm erhält Waffenvolk 2 Argental was bei dieser Rechnung So 3 bei einem TaW von 8 im Hauptwaffentalent entspricht.
TaW 8 ist das Minimum zum ausüben eines Berufs.

Wo werden Optimaten den fest angestellt?
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Cifer am 02. Dezember 2015, 09:52:26
Zitat
Leitalent des Berufs*So +evtl. Nebentalente = Einkommen in Pekunos.
Ist das pro Tag gerechnet?
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 02. Dezember 2015, 10:00:38
TaW 8 ist das Minimum zum ausüben eines Berufs.
Eigentlich 7...
Wo werden Optimaten den fest angestellt?
Vom "Staat". Jedenfalls wenn sie als Prätor und co. Arbeiten.
Was allerdings eher die Regel, denn die Ausnahme ist...

Ansonsten halt von ihrer Kammer, oder sie Arbeiten auf eigene Faust (Alleinunternehmer, heist das Heut zu Tage).
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 05. Dezember 2015, 08:39:48
TaW 8 ist das Minimum zum ausüben eines Berufs.
Eigentlich 7...
Wo werden Optimaten den fest angestellt?
Vom "Staat". Jedenfalls wenn sie als Prätor und co. Arbeiten.
Was allerdings eher die Regel, denn die Ausnahme ist...

Ansonsten halt von ihrer Kammer, oder sie Arbeiten auf eigene Faust (Alleinunternehmer, heist das Heut zu Tage).

Eigentlich schon nur steht in dem Abenteuer TaW 8 und es ging um die Regeln aus besagtem Abenteuer.
Optimaten dürfen erst als Adepus Mayor ein eigenes Amt begleiten und als Extempus Prätor werden.
Die meisten Optimaten sind aber nur Adepi minores.
Laut Hintergrund ist ihnen keine Arbeit gegen Bezahlung gestattet.
Gut es gibt Ehrengeschenke nur gibt es diese vorab und wie ist dies mit einer Festanstellung zu vereinbaren?
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 05. Dezember 2015, 10:35:10
Eigentlich schon nur steht in dem Abenteuer TaW 8 und es ging um die Regeln aus besagtem Abenteuer.
Dann haben diese Ausführungen in dem AB bereits im Ansatz ein Problem ;)

Optimaten dürfen erst als Adepus Mayor ein eigenes Amt begleiten und als Extempus Prätor werden.
Ich habe nicht gesagt, das sie ein Amt bekleiden oder gar Prätoren und mehr sind.
Man muss kein Amt bekleiden, um "für den Staat" zu Arbeiten.
Zumal man ja auch erstmal die Notwendig Fertigkeiten erwerben muss.
Man hat die Zahl der "Dreiaugen" in den neueren Publikationen konsequent hoch gedreht. Mit UdS so hoch, das Optis auch als Gehilfen/Assistenten der eigentlich Amtsinhaber Problemlos in Frage kommen.

Laut Hintergrund ist ihnen keine Arbeit gegen Bezahlung gestattet.
Mal davon abgesehen das dass eine ziemlich... dämliche Aussage ist und selbst zu Zeiten der alten Box schon sehr... "seltsam" war...
Muss dich der Staat nicht Bezahlen um dich zu Bezahlen. Klingt seltsam... Aber nur auf den ersten Blick.
Die Bezahlung besteht nämlich darin, das der Staat die Rechnungen für den Opti bezahlt.
(das ist btw. selbst heute bei unseren Politikern so. Wenn auch nicht umfassend (sind ja auch einige Karieren dran gestolpert, weil sich jemand hat etwas bezahlen lassen was ihm nicht zustand), aber doch in einem ziemlich großen Maße)
Mit "dürfen sich nicht Bezahlen lassen" ist, durch den Kontext eigentlich auch sehr gut gesichert, gemeint das sie sich kein Geld geben lassen dürfen. Also ein "Bezahlen" wie wir es auch landläufig verstehen.
Es gibt aber eben noch viele andere Formen der Bezahlung. Ein Ehrgeschenk ist nur eine davon. Das Übernehmen von Rechnungen eine anderen.

Und btw. zu Frage: "Wie ist ein Ehrengeschenk mit einer Festanstellung zu Vereinbaren?
Eigentlich ganz einfach. Man muss sich letztlich nur klar machen, das ein Regelmäßiges "Ehrengeschenk" dieses nicht weniger Ehrenhaft macht.
Und da Festanstellungen mit festen Gehältern einhergehen, ist auch eine "Vorauszahlung" als Dauereinrichtung problemlos möglich.
Es gibt zwar gute Gründe, warum das nicht üblich ist... Aber möglich ist es allemal.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 10. Dezember 2015, 20:27:20
Woher kommt bei der Formel Kenner der Leonir myranische Formeln S.157 das Wissen um die Kulturkunde?
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: GSandSDS am 10. Dezember 2015, 21:22:28
Woher kommt bei der Formel Kenner der Leonir myranische Formeln S.157 das Wissen um die Kulturkunde?
Ich habe Myranische Formeln (noch) nicht. Aber spontan würde ich sagen – Magie? ;)
Nein, jetzt im Ernst: Ist es eine Formel basierend auf den Quellen Erkenntnis oder Iryabaar? Die können ja Wissen vermitteln. Vor allem Iryabaar als Quelle für "verbotenes Wissen" dürfte das können.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Tabuin am 10. Dezember 2015, 22:07:24
Die genutzte Quelle ist Endgültigkeit.
Nach MyMa (2014), S. 15:
Zitat
Will man jemandem das grundsätzliche Wissen über die Grundlagen von Etikette und Werten einer für ihn fremden Kultur einprägen, so ist diese Quelle ebenso Mittel der Wahl wie beim Stärken überkommener Ehrencodices oder zur Vermeidung von unnötigen Fauxpas.

Deshalb hat der Autor der Formel offenbar diese Quelle den Wissen vermittelnden Alternativen vorgezogen.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 11. Dezember 2015, 09:20:36
Ich hab das allerdings bisher eher so verstanden, das man mit der Quelle das lernen unterstüßen kann...
Nicht aber Wissen "erzeugen"...
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 20. Dezember 2015, 18:34:11
Die genutzte Quelle ist Endgültigkeit.
Nach MyMa (2014), S. 15:
Zitat
Will man jemandem das grundsätzliche Wissen über die Grundlagen von Etikette und Werten einer für ihn fremden Kultur einprägen, so ist diese Quelle ebenso Mittel der Wahl wie beim Stärken überkommener Ehrencodices oder zur Vermeidung von unnötigen Fauxpas.

Deshalb hat der Autor der Formel offenbar diese Quelle den Wissen vermittelnden Alternativen vorgezogen.

Kann man das so verstehen dass das Wissen in der Stellaren Domäne existiert und vom Zauberer von dort beschworen wird?
Oder handelt es sich um ein Intuitives Verständnis für die Sonderfertigkeit was es verhindert ein Buch über die Leonische Kultur unter Wirkung der Formel zu verfassen.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Icestorm am 01. Januar 2016, 12:59:01
Mal so eine Frage am Rande, aber wie wird sich der Sternenfall auf Myranor auswirken?
In Sternenleere ist zumindest eine Kurzgeschichte dabei, die sich auf die Geschehnisse in Dorinthapolis beziehen. Nur habe ich halt noch nichts offizielles gehört, ob da etwas geplant ist.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ottoantimon am 01. Januar 2016, 20:52:53
Ich tippe ja auf einen Angriff der Nachtalben. Pardona arbeitet ja jetzt im Uhrwerkverlag  ;D
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Icestorm am 01. Januar 2016, 21:50:24
*schmunzel* Ja, aber sie gehört in eine andere Kategorie "Gefallener Stern".   ;D
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Bernarion am 20. März 2016, 11:09:29
Hallo liebe Schwarmintelligenzler  ;)

mich würde interessieren ob das vorangestellte "Sidor" bzw "Balan" bei vielen myranischen Städten eine besondere Bedeutung hat? Bezeichnet es irgendwelche geographische Besonderheiten in der Umgebung oder spezielle Umstände bei der Stadtgründung?
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Tabuin am 20. März 2016, 15:56:24
Hallo liebe Schwarmintelligenzler  ;)

mich würde interessieren ob das vorangestellte "Sidor" bzw "Balan" bei vielen myranischen Städten eine besondere Bedeutung hat? Bezeichnet es irgendwelche geographische Besonderheiten in der Umgebung oder spezielle Umstände bei der Stadtgründung?

Ja ... und Nein.
In der Anfangszeit des Ersten Imperiums, als die Eroberung des myranischen Kontinents stattfand, hatten diese Bezeichnungen eine feste Bedeutung, doch schon bald änderte sich das, da die Funktionen, die z. B. Sidor Corabis als Ausgangspunkt für die Eroberung von Era’Sumu hatte oder Balan Mayek, Balan Cantera als Marine-Stützpunkte bei vielen Orten sehr schnell wieder aufgegeben wurden.

Insgesamt lässt sich wohl sagen, dass eine Stadt mit Sidor primär als Verwaltungssitz einer neuen Region geplant war, während eine Stadt mit Balan in der Regel als militärischer Stützpunkt und dabei primär als Marine-Basis gedacht war.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Cifer am 20. März 2016, 18:47:21
Würde man bei Neugründungen die Worte noch immer verwenden?
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Tabuin am 20. März 2016, 23:15:20
In den traditionsreicheren Regionen des Imperiums, also vor allem Xarxaron, Corabenius, Harpalis ... gut möglich. In den anderen wäre es zumindest nicht falsch. Auf Era’Sumu hat man z. B. das Sidor bei Sidor Eratu inzwischen gelöscht ... wenn mich nicht alles täuscht.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Bernarion am 15. April 2016, 13:37:54
Zwei kurze Fragen zu den Häusern Ennandu und Kouramnion:

Wie stehen die Ennandu zur Sklaverei?

Wie ausgeprägt sind die Vorurteile der Kouramnion gegenüber Nichtmenschen?
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Varana am 15. April 2016, 22:54:16
Die Philosophie der Ennandu legt eine Ablehnung der Sklaverei zwar nahe, andererseits wüßte ich aber nicht, daß in Serovia die Sklaverei verboten wäre.

Ich würde da einen Status von "it's ... complicated" annehmen - philosophische Ideale auf der einen Seite, wirtschaftliche Notwendigkeiten, persönliche Bequemlichkeit und politische Rücksichtnahmen auf der anderen, mit unterschiedlichen Konsequenzen für individuelle Mitglieder oder Cellen der Ennandu.
Orientieren kann man sich da vielleicht an Leuten wie Thomas Jefferson (https://en.wikipedia.org/wiki/Thomas_Jefferson_and_slavery) (<- das ist ein Link, Hinweis sponsored von dieser komischen Forensoftware ;)) - jaja, all men are created equal, aber es gibt da praktische Schwierigkeiten... Darauf läuft der ellenlange Artikel im wesentlichen ja hinaus.

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Die Vorurteile sind nur empfohlen. Man kann sich also im wesentlichen selber aussuchen, wie stark die Vorurteile sein sollen; man kann sich ja an den GP orientieren, die man für den Nachteil bekommt. ;)
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 09. Juni 2016, 20:27:02
Sehe ich es richtig das die Provinz Myrunhall einen Durchmesser von 50 Meilen hat und in ihren Städten knapp 100 000 Bewohner leben? Führt dies nicht zu einer recht hohen Bevölkerungsdichte?
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 09. Juni 2016, 20:51:46
lässt sich daraus das 30% der Optimaten einer Provinz Kinder und Elven sind ableiten das Optimaten im Schnitt nur 48 Jahre alt werden? Wie kommt es das die Hälfte der Bevölkerung minderjährig ist, UdS S. 48?
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Agrimoth am 09. Juni 2016, 21:49:27
Hälfte der Befölkerung Minderjärig, dürfte auf die hohe Säuglings- und Kindersterblichkeit in schlechten hygenischen Bedingungen zurückzuführen sein. Entsprechende Werte erhält man auch +- in der irdischen Geschichte wenn man nur ein paar 100 Jahre zurück geht. Wird aber sehr unterschiedlich nach dem Stand der Eltern sein. So wird es (prozentual) deutlich mehr ältere Honoraten und Bürger geben als Untertanen oder gar Sklaven.

Bei den Optimaten komme ich auf durchschitlich 60 Jahre. Hängt sehr davon ab wie alt man den durschnitlichen Candidatus bei seiner Prüfung rechnet. Ich habe mal 18 angenommen. 18Jahre / 0,3 = 60Jahre. Trotzdem eher wenig, wenn man bedenkt, dass es sich um eine wohlhabende Oberschicht handelt mit Zugang zu einer medizinischen Versorgung die ähnlich zu unserer ist. Da würde ein Faktor von 25% besser passsen.

Beide Statistiken werden aber auch von anderen dramatischen Effekten beinflusst Wie durch die vielen SC die im zweiten Abenteuer vom Uralor gefressen oder nach mehrjäriger Spielpause im Libus verschollen sind und für tot erklärt werden.  ;D
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Tabuin am 10. Juni 2016, 10:20:48
Sehe ich es richtig das die Provinz Myrunhall einen Durchmesser von 50 Meilen hat und in ihren Städten knapp 100 000 Bewohner leben? Führt dies nicht zu einer recht hohen Bevölkerungsdichte?


Myrunhall:ca. 40.000
Akalona:ca. 16.500
Deleronis:ca. 10.000
Skisonaia:ca. 12.000
Teleropolis:ca. 27.000


Städte:
ca. 105.000


Dörfer und Domänen:
ca. 10.000



Die Karten auf S. 24 und 91 haben leider einen Fehler im Maßstab. Dieser sollte nicht 3 Meilen, sondern 30 Meilen anzeigen. Damit hat Myrunhall eine ungefähre Breite (West-Ost) von maximal 150 Meilen und  eine Nord-Süd-Ausdehnung von etwa 100 Meilen – ohne dabei die Buchten und die unregelmäßige Form weiter zu beachten.

Es ist davon auszugehen, dass Optimaten deutlich älter werden als andere Bewohner des Imperiums. Nicht wenige haben Lebensdaten von über 80-90 Jahren und einige erreichen auch Alter von bis zu 120 Jahren.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Agrimoth am 10. Juni 2016, 17:56:12

Städte:
ca. 105.000


Dörfer und Domänen:
ca. 10.000


Das ist irgendwie überraschend. In UdS hatte ich eher den eindruck, das auch im Imperium ein Großteil der (einfachen) Bevölkerung auf dem Land lebt. Bei 100.000 Einwohnern einer Prowinz, nur 20.000 -25.000 in der Provinzhauptstadt.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Tabuin am 10. Juni 2016, 18:21:20
Das Imperium ist definitiv eine Städte-Kultur. Die Verteilung in Myrunhall ist der Region geschuldet.


Gyldraland
Zitat von: MyHa 21
Das an der Thalassionküste gelegene Horasiat, das mit seinen drei Millionen Einwohnern in dreißig Provinzen zu den am dichtest besiedelten Regionen des Imperiums gehört


Myrunhall
Zitat von: MyHa 26
Den Großteil der verhältnismäßig vielen Einwohner Myrunhalls bilden die Menschen imperialer Abstammung.

Sidor Myrunhalis
Zitat von: MyHa 55
Sidor Myrunhalis ist die Hauptstadt der Provinz und mit gut 40.000 Einwohnern auch die mit Abstand größte Siedlung. Damit ist sie etwa doppelt so groß, wie die  durchschnittliche imperiale Provinzhauptstadt, was nicht zuletzt der vergleichsweise großen Bevölkerung des Horasiats Gyldraland geschuldet ist.

Städte im Imperium
Zitat von: UdS 44
Zunächst soll an dieser Stelle festgehalten werden, dass die Kultur des Imperiums schon immer sehr stadtbezogen war. Die grundlegende Einheit des Imperiums ist daher die Provinz mit ungefähr  100.000 Einwohnern, die sich rund um eine namengebende Hauptstadt mit Markt, Theater, Arena, Therme und Oktrale (dem Haupttempel der Staatsgottheiten) erstreckt, die daher mit etwa 20.000 Einwohnern das politische und wirtschaftliche Zentrum darstellt.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Varana am 10. Juni 2016, 19:53:11
Trotzdem ist das ein ziemlich seltsames Verhältnis. Selbst "stadtbezogene" Kulturen haben vor der industrialisierten Landwirtschaft ja immer noch ein heftiges Übergewicht auf Seiten der Landbevölkerung. Verhältnisse wie 50:50 hätte ich noch der Fantasy angelastet, aber das ist ja ein Verstädterungsgrad von 91% (!). Das rückt Myrunhall dann irgendwie in die Nähe einer Großstadt mit ausgedehnten Parklandschaften.
An die Landbevölkerung noch eine Null ranhängen...

Was die Lebensspanne angeht, sollte man mit historischen Parallelen vorsichtig sein. Myranor bietet nicht ganz so sehr die freundlich-helle Grundstimmung Aventuriens mit dem netten Perainegeweihten an jeder Ecke; trotzdem haben Myraner deutlich bessere Gesundheitsversorgung als die Erde. (Die hohe Kindersterblichkeit beschränkte sich ja nicht nur auf die unteren Schichten, sondern zog sich durch die gesamte Bevölkerung.)
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 10. Juni 2016, 20:06:57
Dazu einfach mal eine Frage:
Sind in den Zahlen (vorallem der der Landbefölkerung) eigentlich schon die Sklaven drin?
Ich hab die Zahlen beim lesen damals nämlich als "ohne Sklaven" gesehen...
(und dann haben die Imperialen ja auch recht effektive Feldfrüchte, dank magiegestützter Züchtung)
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Tabuin am 11. Juni 2016, 04:24:51
Da Sklaven unter Besitz fallen, sind sie in den Bevölkerungszahlen der imperialen Städte nur bedingt mit aufgenommen. Bei den Zahlen der Städte in Myrunhall sind sie mit angegeben, da wir dort die gesellschaftliche Zusammensetzung deutlich machen wollten.

Für die Landbevölkerung stellen die ca. 10.000 dort Lebenden eine Mischung aus Optimaten, Honoraten und vor allem Untertanen dar. Vor allem viele Bewohner der Küstendörfer sind Fischer und dabei Untertanen.

Da wir für den Band nicht festgelegt haben, welche Domänen in welchen Branchen genau tätig sind, gibt es auch keine Berechnung mit exakten Bedarfszahlen für Sklaven.

Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 11. Juni 2016, 14:40:45
Da wir für den Band nicht festgelegt haben, welche Domänen in welchen Branchen genau tätig sind, gibt es auch keine Berechnung mit exakten Bedarfszahlen für Sklaven.
Das wäre auch zu schnell schiefgegangen ^^;
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 11. Juni 2016, 23:34:38
Das Imperium ist definitiv eine Städte-Kultur. Die Verteilung in Myrunhall ist der Region geschuldet.


[

Ein derartig hoher Urbanisierungsgrad erscheint mir nicht mit der myranischen Technologie vereinbar.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 11. Juni 2016, 23:41:13
Hälfte der Befölkerung Minderjärig, dürfte auf die hohe Säuglings- und Kindersterblichkeit in schlechten hygenischen Bedingungen zurückzuführen sein. Entsprechende Werte erhält man auch +- in der irdischen Geschichte wenn man nur ein paar 100 Jahre zurück geht. Wird aber sehr unterschiedlich nach dem Stand der Eltern sein. So wird es (prozentual) deutlich mehr ältere Honoraten und Bürger geben als Untertanen oder gar Sklaven.

Bei den Optimaten komme ich auf durchschitlich 60 Jahre. Hängt sehr davon ab wie alt man den durschnitlichen Candidatus bei seiner Prüfung rechnet. Ich habe mal 18 angenommen. 18Jahre / 0,3 = 60Jahre. Trotzdem eher wenig, wenn man bedenkt, dass es sich um eine wohlhabende Oberschicht handelt mit Zugang zu einer medizinischen Versorgung die ähnlich zu unserer ist. Da würde ein Faktor von 25% besser passsen.

Beide Statistiken werden aber auch von anderen dramatischen Effekten beinflusst Wie durch die vielen SC die im zweiten Abenteuer vom Uralor gefressen oder nach mehrjäriger Spielpause im Libus verschollen sind und für tot erklärt werden.  ;D

Ich habe 16 angesetzt wegen 8 Jahren Lehrzeit ab dem 8. Lebensjahr.
Nur gab es irdisch keine magisch karmalen Heilmittel für die Oberschicht weshalb mir die Lebenserwartung der Optimaten auch mit 60 gering erscheint, außer man kalkuliert politisch bedingtes Ableben mit ein.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 11. Juni 2016, 23:44:46
Ist die Sache mit der optimatischen Jugend eigentlich noch teil des Kanons.
Bei den derzeitigen magie und alterungsregeln Regeln passt sie nicht mehr, unabhängig von den demografischen Auswirkungen.
Warum gibt es in Myrunhall so wenig adepi Extempus, es sind wesentlich weniger als die zu erwartenden 70 Individuen beschrieben.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Tabuin am 12. Juni 2016, 02:49:56
Ein derartig hoher Urbanisierungsgrad erscheint mir nicht mit der myranischen Technologie vereinbar.

Nach 4.000 - 5.000 Jahren Erfahrung mit Städtebau und magisch gepimpter Landwirtschaft sehe ich da eigentlich keine echten Probleme. Erst recht nicht, wenn man sich das Niveau (Mietskasernen und Pulpa) ansieht, das die meisten Bewohner haben.

Wenn man sich die Fortschritte der Erde in den letzten 300 Jahren Landwirtschaft ansieht und das dann mal 15 nimmt und das Know How der Phraisopos in Humus-Magie ergänzt ... das sollte reichen, um das bisher beschriebene Niveau hinzukriegen.

Warum gibt es in Myrunhall so wenig adepi Extempus, es sind wesentlich weniger als die zu erwartenden 70 Individuen beschrieben.

Wir haben schlicht nicht alle beschrieben. Es erschien uns einfach nicht sinnig a) alles festzulegen und b) für diese Personen ein Drittel des Platzes im Buch zu reservieren. Es wird wohl in weiteren Publikationen (z. b. Myr. Geheimnisse 2) weitere Personen und Informationen aus Myrunhall geben. Auch für das Magazin sind weitere Artikel in Planung. Da kann man sich übrigen dran beteiligen. ;)
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 12. Juni 2016, 21:59:31
Laut UdS wird auf Domänen aber nicht viel Humusmagie angewandt.
Gut was chimärologie angeht kann man von Ertragreichen sorten ausgehen und einen Superdünger gibt es auch in myanisches Zauberwerk.
Nur die mechanisierte Landwirtschaft fehlt, abesehen von Untoten Jahrotons ist dazu nichs beschrieben.
Wenn 90% der Bevölkerung in Städten leben ist aber fraglich wo die Leute arbeiten.
Gut 50% minderjährige senken das Arbeitskräftepotenzial etwas. Aber wenn nur 10% der Bevölkerung für die Ernährung gebraucht werden was macht der Rest?
Industrie gibt es nur rudimentär und die Anzahl der Dienstleister dürfte nicht gerade überragend sein um den Rest der Bevölkerung auszulasten. 
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Tabuin am 12. Juni 2016, 22:59:53
Ein wesentlicher Grund für den Abstieg des Imperiums dürfte eine völlig ausufernde Bürokratie mit viel Personal sein.


Und : Sorry, wenn das evtl. blöd klingt, aber wir schreiben in unserer Freizeit für wenig Geld ein Fantasy-Rollenspiel. Ich kenne keinen aktiven Autor, der dabei die Zeit hat oder sich nimmt, ein komplettes und getestetes Gesellschaftssystem zu erstellen. Wenn es also zu unstimmigen Zahlen kommt, kann das gut daran liegen, dass wir zwar zu vielen Gebieten intensiv recherchieren, aber keine komplette Simulation erstellen wollen. Wer jedoch ausreichend Wissen und Zeit hat, darf da gerne die Lücken füllen. Ich werde da auch gerne Verbesserungen in Texte übernehmen und die entsprechenden Autoren nennen bzw. sie beim nächsten Myrunhall-Band oder bei anderen Projekten mit involvieren.
Rein persönlich sind mir Abenteuerideen und Ortsbeschreibungen, die für Schauplätze taugen sowie Konfliktstoff für eigene Abenteuer meist wichtiger, weshalb ich da einfach noch keine sozial-ökonomischen Systeme erstellt habe.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Varana am 14. Juni 2016, 15:46:09
Das ist, zumindest von meiner Seite, auch nicht der Anspruch.
Es ist eher ein Nachfragen nach evtl. Gründen. Wenn so etwas auffällt, kann ich schreiben, was mir unrund erscheint. Entweder ist die Antwort dann, daß ein Fehler ist, oder "keine Ahnung, hab ich nicht weiter drüber nachgedacht/ist mir nicht aufgefallen/hab ich geraten", oder es gibt Gründe. (Oder es kommt keine Antwort. ;))
Ob man genannte Gründe dann für stichhaltig hält, ist wieder eine andere Frage, aber das ist ja normal.
"Ja, das Verhältnis ist wirklich in dieser Größenordnung gewollt, weil ich das mit den magotechnischen Mitteln Myranors für möglich halte", ist eine Antwort, die mir was bringt. Ich bin anderer Meinung, aber das ist dann mein Problem. ;) Für andere Leute oder in anderen Fällen dürften die genannten Gründe überzeugender sein.

Ich finde es bei sowas immer schön zu erfahren, was sich der Autor (bzw. die Beteiligten) dabei gedacht hat. Das Internet lädt dann natürlich zum ewigen Weiterdiskutieren ein.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 14. Juni 2016, 20:44:08
Ich sehe es ähnlich wobei ich zumindest für Myranor keine Regeln zum Ackerbau kenne.
Lediglich in Sturmgeboren gibt es hierfür Werte wobei man 62000 Bauern mit Taw 10 benötigen würde um ein durchschnittliche myranische Provinz mit den 5 in den Abenteuer geregelten Pflanzen zu versorgen. 30500 Bauern mit Taw 10 wenn nur Kartofeln in der Provinz angebaut würden. Ergo die Produktivität muss in Myranor schon allein zur Versorgung der durchschnittlichen Provinz höher liegen um überhaupt die beschriebene städtische Kultur zu ermöglichen.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Grimoald am 15. Juni 2016, 00:14:37
Historisch gab es ja auch viele "Ackerbürger".

Blöd gefragt - warum sollten nicht viele Bürger der imperialen Städte als Bauern arbeiten? Dazu Untertanen, die als Erntehelfer u.ä. saisonweise aufs Land fahren, wegen der hohen Urbanisierung aber in den Städten ihren festen Wohnsitz haben.
Da die Kultur so städtisch ist, und nach den Beschreibungen in UdS würde es ja passen, kann ich mir gut vorstellen, dass um die Städte ein dichter "Agrargürtel" liegt, der zumindest teilweise aus der Stadt heraus bewirtschaftet wird.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Agrimoth am 15. Juni 2016, 22:14:59
Was bei Myrunhall noch dazu kommt, ist die Lage am Meer. Hier dürfte auch ein beträchtlicher Teil der Nahrung in Form von Fischen herkommen.

Dazu dann noch viele Ackerbürger, vielleich gerade in den Kleineren Städten. Und wenn bei den Domänen noch Sklaven zusätzlich zählen passt das sicher. Allerding ist Myrunhall damit dann halt keine typische imperiale Provinz mehr. 
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 15. Juni 2016, 22:17:51
Allerdings ist Myrunhall damit dann halt keine typische imperiale Provinz mehr.
Wenn einem die Beschreibung eines klar macht, dann das ^^;
Auch ganz ohne die Bevölkerungsfrage :D
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 20. Juni 2016, 20:49:06
Was meint ihr verschlingt eine Myriarde an Unterhalt?
Unter zu Grundelegung des in Stein der Götter genannten bedarfs von 16500 Aureal für 500 Söldner komme ich auf 2.640.000 Aural.
Das Imperum hat eine Bevölkerung von 32 Millionen und 22 Myriarden angenommen die Kopfsteuer Beträgt 8 Au pro Kopf und das Imperium erhält 30 % hiervon so hat es ein Buget von 256.000.000*0,3=76.800.000 daher erscheint ein Etat von 58.080.000 Au realistisch wenn es sonst nur representative Aufgaben hat. Was meint ihr?
Wie Hoch schätzt ihr die Staatsquote im Imperium?



Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Agrimoth am 20. Juni 2016, 22:28:09
Der Myrmidone bekommt 2Ag pro Tag (UdS S.41). Mit Lohnnebenkosten (Verpflegung, Schanzzeug, Offiziere) würde ich im Schnitt 5Ag rechnen. Macht pro Myriade (10.000 Soldaten) 1.825.000Au/Jahr. Daher passt die Söldnerrechnung schon (Ich habe z.B die Abfindungen vergessen).

Ich halte aber die einkünfte für zu wenig. So wird es sicherlich über die Kopfsteuer hinaus noch weitere Steuern und vor allem Zölle geben. Zumal das Imperium als solches auch noch für andere Sachen zahlt. So scheint es für manche Teile des Hochstraßennetzes zu bezahlen, hat noch eine Flotte und auch der Verkehr auf den Orisimani schient zum Teil imperiale Aufgabe zu sein. Darüber hinaus dürften die Imperialen Finanzen nicht so einfach sein. So kann es sein, dass per Tradition Valantia die Ausgaben für eine Myriade zu zahlen hat, Narinion aber vielleicht nicht.

Auch die Staatsquote ist schwierig zu bestimmen, da der Übergang von Staatlichen Ausgaben zu solchen der Häusern teilweise fließend ist. (In eineigen Provizen gilt das leider auch für die Einnamen.)
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Tabuin am 21. Juni 2016, 03:37:55
In UdS sind zwar die einzelnen Besoldungsgruppen der Myriade aufgelistet, jedoch keine genaue Verteilung, wieviele Mitglieder die jeweiligen Gruppen haben ... die genaue Soldkasse ist damit weder zu berechnen, noch in allen Myriaden gleich.

Man könnte als ganz groben Wert annehmen, dass eine Myriade von 750.000 bis zu 1 Mill. Au im Oktal kostet (inkl. Nahrung für Truppen, Esel, Pferde etc., Ausrüstung, Instandsetzung, Materialien etc. p.p).

Das Steueraufkommen des Imperiums wird sich nicht auf die Kopfsteuer beschränken. Darüber hinaus läuft sehr viel über "private Finanzierung", d. h. es wird von den Hohen Häusern oder von Collegien etwas finanziert. ... nicht selten im Gegenzug zu bestimmten Leistungen oder Lizenzen. So wäre es durchaus möglich, dass eine Myirade vom Collegium der Ledergerber neue Ausrüstung erhält, dafür bekommt das Collegium eine Exklusiv-Lizenz für 10 Jahre in einer Garnisonsstadt ...


Vor einer Publikation zur Hochfinanz und dem kontinentalen Machtspiel würde ich keine (!) finanzielle Aufstellung und Berechnung für fundiert genug ansehen.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 21. Juni 2016, 14:56:12
In UdS sind zwar die einzelnen Besoldungsgruppen der Myriade aufgelistet, jedoch keine genaue Verteilung, wieviele Mitglieder die jeweiligen Gruppen haben ... die genaue Soldkasse ist damit weder zu berechnen, noch in allen Myriaden gleich.
Das Steueraufkommen des Imperiums wird sich nicht auf die Kopfsteuer beschränken. Darüber hinaus läuft sehr viel über "private Finanzierung", d. h. es wird von den Hohen Häusern oder von Collegien etwas finanziert. ... nicht selten im Gegenzug zu bestimmten Leistungen oder Lizenzen. So wäre es durchaus möglich, dass eine Myirade vom Collegium der Ledergerber neue Ausrüstung erhält, dafür bekommt das Collegium eine Exklusiv-Lizenz für 10 Jahre in einer Garnisonsstadt ...


Vor einer Publikation zur Hochfinanz und dem kontinentalen Machtspiel würde ich keine (!) finanzielle Aufstellung und Berechnung für fundiert genug ansehen.
Man könnte als ganz groben Wert annehmen, dass eine Myriade von 750.000 bis zu 1 Mill. Au im Oktal kostet (inkl. Nahrung für Truppen, Esel, Pferde etc., Ausrüstung, Instandsetzung, Materialien etc. p.p).



Ich habe mir zum Spaß ausgerechnet welches Einkommen der Bevölkerung durchschnittlich, ausgehend von den Werten in UdS zur Verfügung steht. Wenn 65% zur Unterschicht, 30% zur Mittelschicht, 4% zur Honoraten und 1% zur Optimaten Schicht gehören
 3.077.680.000 Aureal im Jahr erwirtschaftet werden. 132.000.000-176.000.000 Aureal halte ich daher für finanzierbar wobei ich den Eindruck gewann das Horasiate und Imperium nur Abgaben und Domänenerträge erhalten aber keine eigenen Steuern erheben.

Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Agrimoth am 21. Juni 2016, 21:12:28
Auch wenn Tabuin recht hat und es total GAGA ist irdische Wirtschaftsmodelle auf eine Fantasy Welt anzuwenden:

3.077.680.000 Aureal entsprechen grob dem verfügbaren Einkommen. Das BIP eines Landes ist zwangsweise höher, in Deutschland etwa ein Drittel mehr. Macht 4.103.573.333Aureal. Wenn davon das Imperium etwa 4% für Rüstung ausgibt (ähnlich USA) haben sie 164.142.933 Aureal für die Myriaden. Bei ~7.000.000 pro Myriade passt das etwa, dazu kommen noch Ausgaben für die Flotte von 10.000.000Aureal, was den Zustand der Imperialen Flotte gut erklärt. Nicht berücksichtig sind die Horasialen Legionen, die aber auch aus einem anderen Topf finaziert werden.

PS: Im Myranor HC war es noch Satzung, das die drei Myriaden am Sternenpfeiler als Imperiale Garde Sondertruppen sind und nicht zu den regulären Myriaden zählen (HC S.32). Ich gehe mal davon aus, dass das noch immer gilt, ansonsten lassen sich die Horasiate nicht wirklich mit Myriaden bestücken.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 23. Juni 2016, 19:07:27
Auch wenn Tabuin recht hat und es total GAGA ist irdische Wirtschaftsmodelle auf eine Fantasy Welt anzuwenden:

3.077.680.000 Aureal entsprechen grob dem verfügbaren Einkommen. Das BIP eines Landes ist zwangsweise höher, in Deutschland etwa ein Drittel mehr. Macht 4.103.573.333Aureal. Wenn davon das Imperium etwa 4% für Rüstung ausgibt (ähnlich USA) haben sie 164.142.933 Aureal für die Myriaden. Bei ~7.000.000 pro Myriade passt das etwa, dazu kommen noch Ausgaben für die Flotte von 10.000.000Aureal, was den Zustand der Imperialen Flotte gut erklärt. Nicht berücksichtig sind die Horasialen Legionen, die aber auch aus einem anderen Topf finaziert werden.

PS: Im Myranor HC war es noch Satzung, das die drei Myriaden am Sternenpfeiler als Imperiale Garde Sondertruppen sind und nicht zu den regulären Myriaden zählen (HC S.32). Ich gehe mal davon aus, dass das noch immer gilt, ansonsten lassen sich die Horasiate nicht wirklich mit Myriaden bestücken.

Ich habe auch übersehen das nicht jeder einer Arbeit nachgeht(50% der Bevölkerung soll ja minderjährig unter 16 sein und die Ausbildung üblicherweise mit 8 beginnen).
Außerdem scheinen die Provinztruppen(Garden+Söldner) leicht auf 1000 Mann zu kommen.
22 Myriarden auf 15 Horasiate kommen von denen 2 3 Myriarden(Centralis und Xarxaron) haben und eines keine(Era Summu) ein weiteres 2 Myriarden(Harpalis) hat dann bleibt für den Rest mindestens 1 Myriarde.
Früher war der Anteil der Rüstungsausgaben im allgemeinen höher wobei hierbei alle Ebenen zu berücksichtigen wären.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 23. Juni 2016, 19:12:24
Bedenkt bitte auch, das bei weitem nicht alle Myriaden auf Sollstärke sind...
(Dank z.B. andauernder Konflikte mit den Kentori. Auch wenn die jetzt nicht direkt ein offener Krieg sind,...)
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Agrimoth am 23. Juni 2016, 22:27:14
22 Myriarden auf 15 Horasiate kommen von denen 2 3 Myriarden(Centralis und Xarxaron) haben und eines keine(Era Summu) ein weiteres 2 Myriarden(Harpalis) hat dann bleibt für den Rest mindestens 1 Myriarde.

Offiziell bekannte mindest Myriandenzahlen:
Cantera 1 (Myranor HC S. 51)
Centralis 4  (UdS S. 199 + 203)
Corabenius 1 (UdS S. 219)
Era'Sumu 0 (Forum)
Haeldingard 1 (Myranisches Arsenal S. 13)
Harpalis 3 (UdS S. 229)
Ochobenius 3 (UdS S. 174f)
Tharpura 1 (UdS S. 254)
Toldaron 1 (UdS S. 227)
Valantia 2 (UdS S. 268)
Xarxaron 3 (UdS S. 280)

Summe 20

Unbekannt:
Caranrenius
Glydaraland
Mayenos
Narinion

Vier Horasiate, die sich zwei Myriaden teilen. Und bis auf Narinion dürfte keins als friedfertig gelten. Für Glydaraland dürfte aufgund der Größe, Lage und jüngeren Geschichte durchaus zwei Myriaden angemessen sein.

Wenn die Myriaden in Dorintapolis Imperiale Garde des Thearchen sind passt es genau.

(Dank z.B. andauernder Konflikte mit den Kentori. Auch wenn die jetzt nicht direkt ein offener Krieg sind,...)

Du meinst sicher BanBargui? Die Kenori sind doch noch fast Verbündete des Imperiums. Auch wenn mal der ein oder andere Krieger auf beiden Seiten durch "verirrte" Pfeile umkommt ist das kein echter Konflikt.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Tabuin am 24. Juni 2016, 00:06:19
"Das letzte als solches zu bezeichnende Gefecht mit den dunklen Käferf... und ihren Reitwürmern ist lange genug vorbei, um uns die Möglichkeit gegeben zu haben, unsere glorreichen Streitkräfte wieder auf ihre Sollzahlen zu bringen!" — Der Hohe Dorokrat

Angesichts der Bedrohung durch die Ban Bargui wäre es ausgesprochen töricht, die Truppen in den angrenzenden Regionen nicht wieder schnellstens durch erfahrene Einheiten zu ergänzen. Und bisher hat der aktuelle Hohe Dorokrat keinen Anlass gegeben, ihn als töricht zu bezeichnen. Wenn es also Myriaden gibt, die nicht auf Maximum sind, dann eher im Osten – weil sie ausgebildete Kohorten abgeben mussten.

Gyldraland: Laut Myrunhall sind bei Teleropolis Teile einer imp. Myriade stationiert. (MyHa 62)
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 27. Juni 2016, 18:25:35
Wie werden Honoraten und Adepi Minores beim Militär oder Garde behandelt?
Zumindest die Garde in Daranel verfügt über Zauberer welche laut Hintergrund mindestens Honoraten sein sollten.
Wobei ich mich auch frage wie ein Honoraten Sproß beim Militär behandelt wird. Wie werden sie bezahlt und eingesetzt.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Tabuin am 27. Juni 2016, 20:49:05
Ganz wichtig: Daranel ist nicht das Imperium! Die dort lebenden Optimaten sind eine Sonderform und für Daranel beschriebene Gegebenheiten können nicht 1:1 auf das Imperium übertragen werden.

Optimaten können beim Militär eine Karriere machen, wie es in UdS beschrieben ist. Sie steigen als Offiziere ein und werden entsprechend ihres Ranges ... und des Prestigs ihres Hauses in der Region ... behandelt.

Für die XXI. Gatharadia z. B. kann ich sagen, dass dort Mitglieder der Häuser Kouramnion und Eupherban deutlich anders behandelt werden als Partholon oder Quoran. Das liegt an der lokalen politischen Situation in Corabenius. Die Myriade wird von einem Kouramnion kommandiert und untersteht der direkten Aufsicht des Hohen Dorokraten - der hat einen Legaten vor Ort. Das gibt den Kouramnion im Offizier-Korps natürlich doppelt Vorteile. Gleichzeitig ist der Horas ein Eupherban und versucht "seine Leute" in die Myriade zu bekommen, um etwas Einfluss auf die 10.000 Elite-Soldaten in seinem Land zu haben ... Die Myriokratin ist eine Aphirdanos, was den Mitgliedern des Hauses in der Myriade bei ihrer Karriere hilft. Die K. und die A. stehen in Corabenius gegen die Eupherban, also hilft man sich auch untereinander.
Das Beispiel soll zeigen, dass an vielen Standorten die lokale Politik sicher deutlich wichtiger ist, als die optimatische Herkunft eines Offiziers alleine. Die spielt nur im Verhältnis zu den Untergebenen eine größere Rolle. Wobei auch da eine gewisse Bandbreite möglich ist. Wenn die Mannschaften über einen Alantinos maulen, wird man dem eher nachgehen, als wenn die Beschwerde über ein Mitglied eines einflussreichen Hauses geführt wird.

Die magischen Befähigungen eines Optimaten sind sicher vor seiner Berufung auf eine Offiziersstelle relevant. Man wird keinen Heilmagier zum Chef der Artillerie machen, wenn zwei Quoran daneben stehen, die das einfach besser machen könnten ... der Proporz würde dann eher eine weitere Offz-Stelle im Stab bedingen, damit der Phraisopos einen schönen Titel bekommt und die Geschütze weiterhin einsatzbereit bleiben. Zumindest diese Lehre hat man im Generalstab aufgrund des Seekrieges und der BB-Überfälle gezogen.

Honoraten im Militär ... sind entweder Centurios, dann haben sie den Status aufgrund ihres Ranges. Oder sie sind im Stab ein wichtiger Funktions-Beamter, z. B. Leibarzt des Kommandanten. Dann dürften viele von ihnen Serr Imperialis sein, also Staatsbeamte. Oder sie gehören direkt einem Hohen Haus an und unterliegen dann den politischen Möglichkeiten und Problemen des Hauses.
Ihr Ansehen richtet sich also nach a) ihrer Funktion und b) nach ihrer Zugehörigkeit. Bei der XXI. Gatharadia hätte z. B. ein Serr Imperialis (derzeit) ein besseres Ansehen als ein Serr Eupherban, wäre einem Serr Kouramnion aber im Ansehen unterlegen, wenn er nicht die coolere Aufgabe hat. Da sticht z. B. der Quartiermeister def. den Aufseher der Viehfutter-Logistik. ;)

Das Kind eines Honoraten ... ist völlig egal. ;) Okay, nicht völlig. Aber es kommt schon sehr auf die Aufgabe und eben die Zugehörigkeit des Elternteils an. Wer als Honorat hohes Ansehen genießt, kann seine Kinder - bei zumindest halbwegs passender Befähigung des Nachwuchses - auch mit guten Jobs versorgen. Da die Honoraten den Amtsadel stellen und es mehr als genug politische und wirtschaftliche Gegner gibt, ist es schon relativ wichtig, dass man für die Aufgabe auch geeignet ist.1 Ämter und Aufgaben sind in Myranor nicht zuletzt eine Image-Sache. Es ist gut fürs Image, wenn ein Haus prestigeträchtige Posten besetzt. Wenn die Amtsträger aber so ungeeignet sind, dass man es nicht mehr verschleiern kann, ist das schlecht fürs Image.



1Die Ineffizienz der Bürokratie liegt - auf der Ebene der Honoraten - mMn weniger an Unfähigkeit der einzelnen Personen, als vielmehr an einem Wust von Zuständigkeiten, einer fehlenden übersichtlichen Rechtsgrundlage, dem ausgeklügelten und sehr aktiven Kleinkrieg der Politik mit Intrigen, Verfahren, Sabotage etc. und vor allem einem nur bedingt brauchbaren Führungsstab auf der Ebene der Optimaten. Wechselnde Prätoren mit wechselnden Ambitionen und Schwerpunkten sorgen eben nicht für klare Kurse und Ziele.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 28. Juni 2016, 20:15:29
@tabuin

Also ein Adepus Minor erhält defintiv keine Stelle beim Staat egal wie kompetent und ein Honoraten Kind abhängig von der Kompetenz und Einfluss der Eltern? Ist dies nicht eine Verschwendung minderbegabter Zauberer?
Ein jung Honorat beginnt also im Zweifelsfall wie jeder Bürger als simplicarius oder kann er höher einsteigen?
In UdS ist jeder Optimat mindestens Junior Tribun. Trifft dies auch auf Einzelkämpfer und Piloten zu?
Das kleinste Manipel besteht aus 20 Mann heißt dies ein Flieger hat 20 Unterstützer?
Wie groß ist der Fuhrpark der durchschnittlichen Myriarde? Zu den Läufern gab es glaub ich Zahlen nicht aber nicht zu den Fliegern.
Ich dachte die Myriarde wäre einfach Imperiale schwere Infanterie die zugleich für Aufstandsbekämpfung und Feldzüge gedacht ist?
Laut UdS unterstehen alle Myriarden den Dorokraten welchen Einfluss hat der Myriokrat? Ist der nur für Ausrüstung und Rekrutierung zuständig?
BB Überfälle?
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 28. Juni 2016, 20:17:32
Wer nimmt eigentlich die Magus Prüfung ab? Welchen Inhalt hat die Prüfung?
In welchem Gremium auf Horasiats Ebene sitzt ein Magus?
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Tabuin am 28. Juni 2016, 22:09:23
Ein Adeptus Minor hat jahrelang auf Kosten des Hauses gelebt und gelernt und verbleibt nun erst einmal im Haus und "zahlt" seinen Studienkredit zurück ;) indem er für das Haus tätig ist.

Zitat von: UdS 29
Es gehört zur üblichen Praxis, dass ein Adeptus Minor seinem bisherigen Lehrmeister als Helfer bei dessen weltlichen Aufgaben zur Hand geht. Ein eigenständiges Amt kann er erst übernehmen, wenn er zum Adeptus Maior aufgestiegen ist.

Auf UdS 29 stehen noch eine Reihe weiterer Tätigkeiten für die einzelnen Grade.

Staatsdienst bedeutet für Optimaten in der Regel Führungsebene, also z. B. als Prätor arbeiten oder als Legat ... dafür gibt es Voraussetzungen.

Zitat von: UdS 29
Üblicherweise folgt hier nun eine niedrige Position an einem Trodinarshof, dann eine beim Militär, dann eine in der Justiz und danach vielleicht eine Stelle in der Tempelaufsicht. Es ist nicht gebräuchlich, dass zwei Posten im gleichen Bereich aufeinander folgen – kein Offi zier steigt direkt in einen höheren Rang auf, stattdessen absolviert er dazwischen Amtszeiten etwa im Prätorium oder als Diplomat. Bestimmte Ämter (etwa die eines Prätoren) sind dem Weiherang des Adeptus Exemptus vorbehalten, manche können sogar nur von einem Magus übernommen werden.

Ein jung Honorat beginnt also im Zweifelsfall wie jeder Bürger als simplicarius oder kann er höher einsteigen?

Wenn das Kind eines Honoraten nichts kann, wird wohl der niedrigste Rang der Einstieg sein. Wurde die Person schon tlw. ausgebildet, kann evtl. Kampftechniken oder ist für die Scheibstube vorgebildet ... kann der Einstieg auch besser sein. Nicht jedes Kind von Honoraten erhält automatisch auch diesen Rang! Das ist von Region zu Region und von Haus zu Haus unterschiedlich. In Corabenius gibt es Honoraten-Dynastien, die seit Generationen für bestimmte Hohe Häuser arbeiten und immer wieder diesen Status an ihre Kinder weitergeben. Das ist nicht die Regel.


In UdS ist jeder Optimat mindestens Junior Tribun. Trifft dies auch auf Einzelkämpfer und Piloten zu?

a) ein Junior-Tribun ist nicht automatisch ein Anführer. Es gibt nach UdS auch eine Menge Tribune als Stabs-Offiziere ... also Bürohengste. Da kann man dann durchaus einen jungen Optimaten hinsetzen, der vorher in der Provinzverwaltung etwas über Büro-Alltag gelernt hat.
b) Einzelkämpfer sind in der Myriade fehl am Platz. Die Grundidee der Myriade ist die Formation. Einzelkämpfer sind i.d.R. Teil einer Sondereinheit und da gelten etwas andere Bestimmungen.
c) Auch bei modernen Armeen sind Piloten normalerweise keine Gefreiten, sondern Offiziere. Alleine aufgrund ihrer optimatischen Herkunft ist das schon so. Es gilt aber hier Rang und Funktion zu trennen. Ein Tribun (Pilot) kann nicht einfach zu einer Gruppe Myrmidonen gehen und denen befehlen, dass sie mit ihm die Stadtkasse plündern. (Köpenik-Problem ;) )


Das kleinste Manipel besteht aus 20 Mann heißt dies ein Flieger hat 20 Unterstützer?

Nein, d. h. dass 20 Mann eine kleine taktische Einheit bilden. Dann kann genauso gut bedeuten, dass ein Manipel Flieger aus 20 Piloten besteht, dem ein weitere Manipel aus 30 Technikern, Handwerkern und Helfern beigeordnet ist. Oder, dass es 5 Piloten gibt und dazu 5 Handwerker, 5 Helfer und 5 Monteure ... je nach Einheit, Standort, strategischer Notwendigkeit etc.

Es mag ärgerlich sein, aber ich denke mal, dass es bei allen Myriaden im Imperium nicht mehr als 5 gibt, die identisch aufgebaut sind. Dazu haben sie einfach zu unterschiedliche Anforderungen.


Wie groß ist der Fuhrpark der durchschnittlichen Myriarde? Zu den Läufern gab es glaub ich Zahlen nicht aber nicht zu den Fliegern.

Diese Frage werden wir mit der passenden Publikation beantworten ... bis dahin wäre eine Antwort grob fahrlässig. ... bis auf den Hinweis, dass es die durchschnittliche Myriade nicht gibt.


Ich dachte die Myriarde wäre einfach Imperiale schwere Infanterie die zugleich für Aufstandsbekämpfung und Feldzüge gedacht ist?

Myriade = imp. Militäreinheit mit ca. 10.000 gut ausgebildeten Soldaten
Verwendung ist unterschiedlich, je nach Schwerpunkt, Standort, strat. Notwendigkeit


BB Überfälle?

Überfälle der Ban Bargui
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 29. Juni 2016, 11:35:02
@tabuin

In UdS und myMa wird angedeutet das nicht jeder Adept zum Maior befördert wird. Daher stellte sich die Frage was die minderbegabten Adepten machen wenn sie nicht wissenschaftlich freiberuflich tätig sind. Für die Tätigkeiten in UdS gibt es vermutlich nur eine begrenzte Nachfrage und auch höhere Weihegrade können nicht immer beim Staat oder im Haus unterkommen. Wenn auf 100 000 Einwohner im Imperium ungefähr 700 Optimaten kommen wovon 500 mit Stellen versorgt werden müssen wird es eng auf den Arbeitsmarkt wenn nur die in UdS genannten Tätigkeiten erlaubt sind zumal auch hochgebildete Honoraten mit ihnen auf dem Markt konkurieren.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 29. Juni 2016, 12:55:37
In Corabenius gibt es Honoraten-Dynastien, die seit Generationen für bestimmte Hohe Häuser arbeiten und immer wieder diesen Status an ihre Kinder weitergeben. Das ist nicht die Regel.
Öh... Das habe ich ehrlich gesagt genau andersherum verstanden.
Sprich: Honoraten-Dynastien sind im Imperium (und zwar als ganzes) eher Regel, den die Ausnahme.
Und irgendwie passt auch sehr viel besser zu einem, an Bürokratie und Altersschwäche, langsam verfaulenden Imperium.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Tabuin am 29. Juni 2016, 14:18:24
@tabuin

In UdS und myMa wird angedeutet das nicht jeder Adept zum Maior befördert wird. Daher stellte sich die Frage was die minderbegabten Adepten machen wenn sie nicht wissenschaftlich freiberuflich tätig sind. Für die Tätigkeiten in UdS gibt es vermutlich nur eine begrenzte Nachfrage und auch höhere Weihegrade können nicht immer beim Staat oder im Haus unterkommen. Wenn auf 100 000 Einwohner im Imperium ungefähr 700 Optimaten kommen wovon 500 mit Stellen versorgt werden müssen wird es eng auf den Arbeitsmarkt wenn nur die in UdS genannten Tätigkeiten erlaubt sind zumal auch hochgebildete Honoraten mit ihnen auf dem Markt konkurieren.

Ohne Zugriff auf das Material des imperialen Einwohner-Meldeamtes kann keiner dazu eine fundierte Antwort geben. ;) d. h.: es gibt schlicht keine Basiskonzepte mit kompletten Systemen, da die Arbeit an Myranische Mächte seit einiger Zeit auf Eis liegt und wir mit Südband, Corabenius, Myranor 5.0 und einigen Abenteuern ausreichend Arbeit auf den Schreibtischen haben.

Wenn Du die grob 700 Optis auf die vorhandenen Häuser aufteilst, reduziert sich das schon ganz gut. Gerade die Quoran mit ihren Werkstätten haben sicher mehr Personalbedarf als die Alantinos. Gleiches gilt für die Phraisopos gegenüber den Aphirdanos, wobei letztere ja eh meist am Sternenpfeiler eingesetzt sind. Die Kouramnion verteilen sich z. B. auf Militär, Ludi oder eigene Domänen. Man sollte auch davon ausgehen, dass wirklich ein Großteil der Optimaten in einer Provinz für das Haus tätig ist. Das bedeutet übrigens auch, dass nicht jeder Optimat darauf angewiesen ist, einer regelmäßigen Tätigkeit im Sinne eines Broterwerbs nachzugehen. Viele Adepti werden schlichtweg im Cammerhaus leben und an ihrer Magie arbeiten, neue Formeln entwickeln etc.

In Corabenius gibt es Honoraten-Dynastien, die seit Generationen für bestimmte Hohe Häuser arbeiten und immer wieder diesen Status an ihre Kinder weitergeben. Das ist nicht die Regel.
Öh... Das habe ich ehrlich gesagt genau andersherum verstanden.
Sprich: Honoraten-Dynastien sind im Imperium (und zwar als ganzes) eher Regel, den die Ausnahme.
Und irgendwie passt auch sehr viel besser zu einem, an Bürokratie und Altersschwäche, langsam verfaulenden Imperium.

Es gibt keine Garantie, dass das überall gleich ist. Mit Erscheinen weiterer Regional-Spielhilfen wird das Bild da sicherlich deutlicher. Für Corabenius kann ich obigen Satz so sagen, da ich die Texte schon in der Arbeitsphase gesehen habe. Aussagen, die für andere Horasiate etwas festlegen, wären fahrlässig.
Ansonsten hast Du Recht, je mehr Filz und Vetternwirtschaft und alte, überkommene Traditionen es gibt, desto verständlicher der Niedergang.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 29. Juni 2016, 14:50:57
Als Garantie war es auch nicht gemeint.
Aber ich habe das Material (was man so als Kunde halt so hat :D ) eben so verstanden, das diese Honoraten-Dynastien halt schon sehr wahrscheinlich an zu treffen sind :)
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 07. Juli 2016, 18:49:18
Wie funktioniert eigentlich der Sklavenhandel wenn Sklaven stets Eigentum staatlicher Stellen sind und nur an Optimaten und Honoraten vermietet werden?
Wieso führten Erleichterungen für Sklaven zur Myrmidonenrevolte wo die meisten Veteranen gar keine Sklaven halten dürfen?
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Wanderer am 09. Juli 2016, 14:14:11
Denke mal, dass damals mehr schlechte Arbeiten an Freien und ehemaligen Soldaten hängen blieben. Vielleicht wurden sie auch aufgestachelt.
Beim Sklavenhandel gehe ich von einer bürokratischen Einrichtung aus, entweder über ein Opti-Haus oder die örtliche Verwaltung.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Varana am 09. Juli 2016, 15:02:28
Ich würde die Aussage, daß nur der Staat Sklaven besitzen darf, entweder weitgehend ignorieren oder so großzügig wie überhaupt nur denkbar auslegen (alles funktioniert wie gewohnt, nur rein offiziell wird nur vermietet und nicht verkauft, wasin der Praxis keinerlei Unterschied macht). Es gibt bei diesen Eigentumsregeln einige Sonderlichkeiten, bei denen überhaupt nicht klar ist, wie sie sich in der Praxis auswirken und was der Sinn dieser Festlegungen sein soll. Wenn man solche deutlichen Abweichungen vom irdischen Vorbild einbaut, wäre es sinnvoll zu wissen, warum, und vor allem muß man dann auch den Konsequenzen dieser Entscheidungen genügend Platz einräumen. Einfach was festlegen ("klingt doch cool, wenn...") und dann nicht weiter drüber nachdenken, ist nicht schön.
Entsprechend wird das dann auch gerne geflissentlich übersehen. Im Abenteuer "Die Ewige Mada" kommt Sklavenhandel am Rande mit vor, und dort funktioniert das alles so, wie man sich das gemeinhin vorstellt. Das ganze Szenario würde nicht funktionieren, wenn man die Setzung strikt beachten würde.

Und das ist mMn auch der passendste Umgang mit diesem Satz: Einfach so tun, als stünde er nicht dort. :)
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 09. Juli 2016, 15:38:43
(alles funktioniert wie gewohnt, nur rein offiziell wird nur vermietet und nicht verkauft, was in der Praxis keinerlei Unterschied macht)
Steht nicht sogar genau das genau so in den entsprechenden Werken?
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 10. Juli 2016, 13:49:50
(alles funktioniert wie gewohnt, nur rein offiziell wird nur vermietet und nicht verkauft, was in der Praxis keinerlei Unterschied macht)
Steht nicht sogar genau das genau so in den entsprechenden Werken?

Es gibt in Wege nach Myranor Mietpreise für Sklaven daher stellt sich schon die Frage wie es mit der Stelle in die Ewige Mada zusammenpasst und mit der Setzung in UdS S.32 das teilweise private jemanden illegal versklaven. dann gibt es irgendwo in UdS die Regel das Schiffbrüchige zu Sklaven des chysir tempels werden was der Setzung widerspricht das nur Untertanen wegen Verbrechen versklavt werden können UdS S.32. theoretisch würden bei diesem Strandrecht sogar Optimaten zu Sklaven was sich kaum mit deren Stellung verträgt.
Wenn man Honoraten und Optimaten als Staatlich wertet wäre das mit der Miete eine Erklärung für den Ärger der Veteranen. Bürger wären demnach allenfalls Halter von Mietsklaven nur deckt sich das nicht mit den Standesrechten. Wobei noch nicht mal klar ist wie sich Eigentum und Besitz in Myranor zueinander verhalten. Ausgehend vom Römischen Vorbild müsste es ähnlich wie bei uns funktionieren. Teilweise scheint es aber auf ein Verhältnis Ober zu Untereigentümer hinaus laufen. Eigentlich eher nebensächlich, aber bei dem Sklavenhändler Szenario leider wichtig wenn man sich zum Legitmaten der "Kinder des Therachen" aufschwingt.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 10. Juli 2016, 13:54:31
Ansonsten stellt sich noch die Fragewas die magische Entfernung von Sklavenmalen kostet.
Wenn es über Hautabziehen und Heilung läuft dürfte es günstig sein. Alle anderen Dienste erscheinen mir zu Astral intensiv.
Leider gab es da mal die Setzung das Heilung nur den beschädigten Körper heilt, abgetrennte Gliedmaßen anfügt(nicht Nachwachsen lässt), also müsste das Bild nachher wieder da sein?
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Grimoald am 13. Juli 2016, 19:40:20
Ein Sklavenmal muss ja auch nicht zwangsläufig entfernt werden... der freigelassene Sklave muss halt einen "Ausweis" oder eine Erkennungsmarke bei sich tragen.

Zum Sklavenhandel: Wir haben das auch immer eher ignoriert, laut UdS S.32 scheint es auch nur ein Rechtskonstrukt zu sein.

Dazu: "Derartiger Besitz von Sklaven ist nicht jedem Freien erlaubt, sondern war einst ein Privileg der Optimaten, das in den letzten Jahrhunderten auf die Honoraten ausgedehnt wurde." Daraus lese ich, dass man quasi ein "Sklavenprivileg" braucht, um Sklaven besitzen zu dürfen. Und das haben Optimaten und Honoraten, aber auch bei wichtigen Tempeln kann ich es mir vorstellen (bei denen ja oft die Hohepriester Kraft Amtes Honoraten sind, bzw. die Prätoren eh Sklaven halten dürfen). Der normale Bürger, der z.B. ein Haus bauen will, mietet sich halt die Sklaven vom Staat oder einer Optimatenkammer.
Wenn man bedenkt, dass Myrmidonen die als Prinzipalier ausscheiden oft die Honoratenwürde erhalten (und niederrangige Ex-Myrmidonen wohl auch gar nicht das Geld haben, zahlreiche Sklaven zu erwerben), dann wird auch der Zusammenhang zwischen Sklavenreform und Myrmidonenrevolte klarer.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 10. September 2016, 22:58:15
Lassen sich Sklaven mittels des optimatischen Siegels als Eigentum markieren?
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Grimoald am 12. September 2016, 02:39:05
Wir hatten das so gehandhabt... zumindest bei den Sklaven in Haushalt oder Stadt, die ihrem optimatischen Herren auch wirklich begegnen.

Ich finde es passend, und auch wenn man (aventurisch-)magietheoretisch darüber debattieren kann, das Sklaven Lebewesen und keine unbelebten Objekte sind (evtl. Probleme bei der "Zielkategorie"). Bei der Beschreibung des Siegels steht meiner Erinnerung nach jedoch nichts, was dagegen spricht.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Agrimoth am 12. September 2016, 20:55:05
Bei uns war es nicht möglich. Da das Optimatische Siegel je recht leicht und schnell irgendwo anzubringen ist, hat es mir als SL nicht gefallen. Es würde dem Vorgang des Versklavens nicht in dem Maße gerecht, wie ein Brandeisen, dass einer sich werenden Person die von mehreren Helfern festgehalten werden muss aufgepresst wird. Eine magische Version davon muss dann auch spektakulärer (und teurer) sein.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 12. September 2016, 21:19:00
Ich denke auch das es nicht gehen sollte.
Zum einem eben, weil es doch recht offensichtlich für unbelebte Zielobjekte ausgelegt ist (und das ist der Sklave dann doch nicht).
Und zum anderen auch, wegen dem was Agrimoth sagt.
Auch wenn man SKlaven im Imperium jetzt nicht zwingend ein Brandzeichen verpasst (jedenfalls soweit ich mich Entsinne sind Halzreife beliebter), so wäre das Aufdrücken des Siegels auch mir dann doch etwas zu Banales.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: GSandSDS am 13. September 2016, 00:12:32
@ChaoGirDja: So offensichtlich ist das mit dem Siegel vielleicht doch nicht. Das zeigt die SF "Siegelschutz", die speziell für den Fall ausgelegt ist, wenn ein Gegenstand oder eine Person verzaubert ist. Das Wort "Person" taucht da extra noch mal auf. Allerdings sind die ganzen Formulierungen in der Tat recht schwammig. Gerade die Formulierung zur SF "Bindung des Siegels" lädt dazu ein anzunehmen, dass das Siegel in der Grundform nur auf Objekte anzuwenden ist, auch wenn es nicht konkret draus hervorgeht. Hmm, vielleicht liest Leonidas ja diesen Text und kann Aufklärung bieten. :)
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: ChaoGirDja am 13. September 2016, 07:23:09
Stimmt schon.
Allerdings ist dieser Siegelschutz wiederum auf verzauberte Objekte und Personen beschränkt und hält auch nur solange wie der Zauber, den es schützt, wirkt (nicht das sich das nicht für Sklaven Zweckentfremden ließe... Aber der Aufwand ist dadurch ungleich größer).
Das eigentliche Siegel ist, jedenfalls aus meiner Perspektive, recht eindeutig eine Objektverzauberung (während der Siegelschutz der Methamagie zu zurechnen ist) und somit nicht auf Personen applizierbar.
Wobei man natürlich jederzeit ein profanes Sigel auf eine Person aufdrücken kann ;) Das... hält dann aber auch entsprechend "gut".
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 13. September 2016, 17:59:21
@ChaoGirDja: So offensichtlich ist das mit dem Siegel vielleicht doch nicht. Das zeigt die SF "Siegelschutz", die speziell für den Fall ausgelegt ist, wenn ein Gegenstand oder eine Person verzaubert ist. Das Wort "Person" taucht da extra noch mal auf. Allerdings sind die ganzen Formulierungen in der Tat recht schwammig. Gerade die Formulierung zur SF "Bindung des Siegels" lädt dazu ein anzunehmen, dass das Siegel in der Grundform nur auf Objekte anzuwenden ist, auch wenn es nicht konkret draus hervorgeht. Hmm, vielleicht liest Leonidas ja diesen Text und kann Aufklärung bieten. :)

Genau deshalb habe ich gefragt mein Problem ist eher das keine permanenten asp fällig werden aber kein Verfallsdatum für das Siegel existiert.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 13. September 2016, 18:02:46
Wie seht ihr das mit den Kindern von Sklavinnen welche die Kosten ihrer Kindheit abarbeiten?
Welchen Lohn erhalten die 8-16 Jährigen und welche ablöse wird fällig?
Was ist mit minderjährigen Kindern von Personen die Versklavt werden? Bleiben diese frei oder müssen sie sich auch auslösen und zu welchen Kosten? Was meint ihr?
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Tabuin am 15. September 2016, 01:22:06
Wie seht ihr das mit den Kindern von Sklavinnen welche die Kosten ihrer Kindheit abarbeiten?
Welchen Lohn erhalten die 8-16 Jährigen und welche ablöse wird fällig?
Zitat von: UdS 33
Kinder von Sklavinnen verharren in einem juristischen Schwebezustand: Ab acht Jahren müssen sie die Kosten ihrer Kindheit abarbeiten und können mit sechzehn als freie Untertanen (ohne Bürgerrecht) ihrer Wege gehen
Damit haben sie zumindest das Recht, sich über Arbeit freizukaufen. Wie das in der jeweiligen Realität aussieht, ob also der Besitzer ihre Arbeit entsprechend anrechnet, ist sicher sehr variabel.
Der jeweils verrechnete "Lohn" hängt von ihrer Arbeit ab. Wer als Hilfe in einer Kneipe oder als Bote arbeiten muss, wird nur wenige Kupfermünzen verdienen. Hat der Sklave das Glück in einem reichen Haushalt als Zimmermädchen, Stalljunge etc. zu arbeiten, wird es sicher einfacher.
Der jeweilige Ablösebetrag richtet sich dann wiederum nach ihrer Qualifikation. Wurde man zum Hauslehrer ausgebildet ... ist der Preis auf dem Sklavenmarkt entsprechend hoch und damit die Ablösesumme. Ist man nur ein Schweinehirte oder eine Schankmaid geworden ... wird es preiswerter.

Es ist auch gar nicht gesagt, dass es alle wollen. Ein Freier muss für Essen, Unterkunft und Kleidung selber bezahlen ... ein Sklave nicht. (Wobei es wohl vorkommen wird, dass ein Sklavenbesitzer diese Kosten vom "Lohn" des Sklaven abzieht und eine Ablöse damit länger dauert.) Je nach Status und Haushalt können es Sklaven unter Umständen deutlich besser haben als Freie.


Was ist mit minderjährigen Kindern von Personen die Versklavt werden? Bleiben diese frei oder müssen sie sich auch auslösen und zu welchen Kosten? Was meint ihr?

Der Weg in die Sklaverei ist der Schlüssel zum Verständnis.
Zitat von: UdS 33
Es gibt viele Wege, in die Sklaverei zu geraten: Manche Sklaven waren Kriegsgefangene, viele wurden wegen ihrer Schulden versklavt, andere wegen ihrer Verbrechen.
Schuldsklaverei Der Schuldner wird Sklave.
Kriegsgefangenschaft Alle, die in Gefangenschaft geraten, werden Sklaven.
Räuberbande auf dem Lande Alle, die in Gefangenschaft geraten, werden Sklaven.
Kinderhandel Verkaufen Eltern ihre Kinder, werden nur die Sklaven.
Sklaverei als Strafe Wer verurteilt wird, wird Sklave.

Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 15. September 2016, 14:55:31
Wie seht ihr das mit den Kindern von Sklavinnen welche die Kosten ihrer Kindheit abarbeiten?
Welchen Lohn erhalten die 8-16 Jährigen und welche ablöse wird fällig?
Zitat von: UdS 33
Kinder von Sklavinnen verharren in einem juristischen Schwebezustand: Ab acht Jahren müssen sie die Kosten ihrer Kindheit abarbeiten und können mit sechzehn als freie Untertanen (ohne Bürgerrecht) ihrer Wege gehen
Damit haben sie zumindest das Recht, sich über Arbeit freizukaufen. Wie das in der jeweiligen Realität aussieht, ob also der Besitzer ihre Arbeit entsprechend anrechnet, ist sicher sehr variabel.
Der jeweils verrechnete "Lohn" hängt von ihrer Arbeit ab. Wer als Hilfe in einer Kneipe oder als Bote arbeiten muss, wird nur wenige Kupfermünzen verdienen. Hat der Sklave das Glück in einem reichen Haushalt als Zimmermädchen, Stalljunge etc. zu arbeiten, wird es sicher einfacher.
Der jeweilige Ablösebetrag richtet sich dann wiederum nach ihrer Qualifikation. Wurde man zum Hauslehrer ausgebildet ... ist der Preis auf dem Sklavenmarkt entsprechend hoch und damit die Ablösesumme. Ist man nur ein Schweinehirte oder eine Schankmaid geworden ... wird es preiswerter.

Es ist auch gar nicht gesagt, dass es alle wollen. Ein Freier muss für Essen, Unterkunft und Kleidung selber bezahlen ... ein Sklave nicht. (Wobei es wohl vorkommen wird, dass ein Sklavenbesitzer diese Kosten vom "Lohn" des Sklaven abzieht und eine Ablöse damit länger dauert.) Je nach Status und Haushalt können es Sklaven unter Umständen deutlich besser haben als Freie.


Was ist mit minderjährigen Kindern von Personen die Versklavt werden? Bleiben diese frei oder müssen sie sich auch auslösen und zu welchen Kosten? Was meint ihr?

Der Weg in die Sklaverei ist der Schlüssel zum Verständnis.
Zitat von: UdS 33
Es gibt viele Wege, in die Sklaverei zu geraten: Manche Sklaven waren Kriegsgefangene, viele wurden wegen ihrer Schulden versklavt, andere wegen ihrer Verbrechen.
Schuldsklaverei Der Schuldner wird Sklave.
Kriegsgefangenschaft Alle, die in Gefangenschaft geraten, werden Sklaven.
Räuberbande auf dem Lande Alle, die in Gefangenschaft geraten, werden Sklaven.
Kinderhandel Verkaufen Eltern ihre Kinder, werden nur die Sklaven.
Sklaverei als Strafe Wer verurteilt wird, wird Sklave.

Genau die stelle meinte ich. Heißt es das die Kinder von Sklavinnen haben Anspruch auf eine Vergütung ihrer Arbeit wie freie?
Werden sie erst bei Volljährigkeit markiert? Haben Sklaven prinzipell einen Anspruch auf auslöse oder nur bis zur Volljährigkeit. Unter welchen Bedingungen werden Kinder gehandelt, das stand nicht in UdS. Was geschieht wenn die Mutter wegen eines Verbrechens oder Schulden versklavt wird mit den Kindern welchen Stand erhalten sie? Habe ich es richtig in Erinnerung das nur Untertanen versklavt werden dürfen und Bürgern zuerst das Bürgerrecht aberkannt werden muss?
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Tabuin am 16. September 2016, 11:02:05
Genau die stelle meinte ich. Heißt es das die Kinder von Sklavinnen haben Anspruch auf eine Vergütung ihrer Arbeit wie freie?
Werden sie erst bei Volljährigkeit markiert? Haben Sklaven prinzipell einen Anspruch auf auslöse oder nur bis zur Volljährigkeit. Unter welchen Bedingungen werden Kinder gehandelt, das stand nicht in UdS. Was geschieht wenn die Mutter wegen eines Verbrechens oder Schulden versklavt wird mit den Kindern welchen Stand erhalten sie? Habe ich es richtig in Erinnerung das nur Untertanen versklavt werden dürfen und Bürgern zuerst das Bürgerrecht aberkannt werden muss?

für viele der Fragen gibt es kein offizielles Material in der Detail-Dichte. Das soll(te) in einer Politik-Spielhilfe kommen ... mal sehen.

Meine Meinung:

Im Übrigen gilt wie immer: Insgesamt würde ich davon ausgehen, dass es keine gesamt-imperialen Gesetze dazu gibt, die immer und überall eingehalten werden und auf die man sich als Bewohner des Imperiums berufen kann.

Vielmehr kommt es auf den eigenen Legitimaten, die jew. Region, die eigene wirtschaftliche Lage und die Umstände der Versklavung an.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Grimoald am 17. September 2016, 03:55:19

Im Übrigen gilt wie immer: Insgesamt würde ich davon ausgehen, dass es keine gesamt-imperialen Gesetze dazu gibt, die immer und überall eingehalten werden und auf die man sich als Bewohner des Imperiums berufen kann.

Vielmehr kommt es auf den eigenen Legitimaten, die jew. Region, die eigene wirtschaftliche Lage und die Umstände der Versklavung an.

Gerade das finde ich recht wichtig. Sonst wäre es wohl schwierig als Gefangener von Piraten versklavt zu werden. Bzw. man wäre recht schnell frei, wenn man einfach beim Gemeinimperialen Rechtsschutz (TM) anrufen kann...

Das mit der Ablöse für Kindersklaven fand ich auch immer ein wenig komisch.... aber na gut. Bei weiterem Nachdenken erinnert es an das spanische Kolonialreich, in dem für konvertierte Ureinwohner eine Art Schuldknechtschaft eingeführt wurde. Da gab es zahlreiche Mißbrauchsfälle, bei denen es den Schuldnern durch "Rechentricks" unmöglich gemacht wurde, jemals ihre Schulden abzuzahlen.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Tabuin am 19. September 2016, 22:06:49
Das Freikaufen ist u. a. auch bis in die Moderne in Deutschland bei "Hörigen" etc. so gewesen. Und wie den Hörigen hat es auch in Myranor einen Effekt, den man bedenken muss: Ist man frei aus der Sklaverei, muss man in der Regel den Betrieb etc. verlassen ... und damit evtl. seine Eltern, Geschwister etc. Freiheit kann in Myranor auch sehr schnell mal "einsam, allein und mittellos" bedeuten.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 26. September 2016, 12:54:13
Wie viele Schüler (Elven) hat ein optimatischer Lehrmeister gleichzeitig?
Einerseits sei es nicht gern gesehen wenn ein Lehrmeister viele Schüler um sich sammelt, andererseits gibt es mehr Elven als Optimaten mit Lehrerlaubnis von denen sicher nicht jeder ausbildet. Bei 30% Kinder und Elven und 10% Lehrmeistern an der optimatischen Bevölkerung müsste wenn jeder Ausbilder unterrichtet je 1,5 Schüler auf den Optimaten kommen wenn Elven und Kinder gleich verteilt sind.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Grimoald am 28. September 2016, 20:57:02
Wie viele Schüler (Elven) hat ein optimatischer Lehrmeister gleichzeitig?
Einerseits sei es nicht gern gesehen wenn ein Lehrmeister viele Schüler um sich sammelt, andererseits gibt es mehr Elven als Optimaten mit Lehrerlaubnis von denen sicher nicht jeder ausbildet. Bei 30% Kinder und Elven und 10% Lehrmeistern an der optimatischen Bevölkerung müsste wenn jeder Ausbilder unterrichtet je 1,5 Schüler auf den Optimaten kommen wenn Elven und Kinder gleich verteilt sind.

Naja, 1-2 Schüler gleichzeitig würde ja zu den bisherigen Setzungen passen. Und auch zum dem, was bspw. in Aventurien zu den persönlichen Lehrmeistern geregelt ist.
Bei der Verteilung von Kindern und Eleven wäre ich aber vorsichtig....

Stand in MyMa oder UdS nicht etwas davon, dass viele Adepten (va die vom Rang minor) ihrem Lehrmeister noch verpflichtet sind und bspw. als Tutoren für jüngere Schüler dienen? Ich kann mir gut vorstellen, dass grade bei den Grundlagen die Eleven erstmal von Sklaven oder Honoraten als Hauslehrer (Lesen, Schreiben, Rechnen, Kunst, was auch immer) unterrichtet werden, und später auch die Adepten einiges an Unterricht geben.
Als Adeptus Exemptus oder gar Magus hat man ja noch was anderes zu tun.... [pfeifend zur Orgie schlender...]
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Bell am 21. Dezember 2016, 01:56:44
Wie viele Schüler (Elven) hat ein optimatischer Lehrmeister gleichzeitig?
Das wird von vielen Faktoren abhängen:
- der verfügbarkeit von geeigneten Schülern
- der Tätigkeiten die ein Lehrmeister vorrangig nachgeht und wie sehr er mit anderen Pflichten eingebunden ist
- welche Karriereschritte (Cursus Honorum) und sonstigen Aspirationen er verfolgt (Petition zum Magus zirkuliert bereits?)
- den finanziellen Mitteln der Cammer und den persönlichen Mitteln
- persönlichen Einstellungen
- der politischen Machtkonstellation und Hauspolitischen Manöver innerhalb der Kammer
- 3W6 andere Gründe

Ich schätze, dass die 1-2 Lehrlinge zugleich wohl für die meisten A. Exempti zu bewerkstelligen sind, so lange sie genügend unterstützung durch Honoraten, Edelsklaven und rangniedrigere Adepten bei der Ausbildung haben.
Mehr als eine Handvoll angemessen zu unterrichten ist dann doch eher herausfordernd und Zeitraubend (wann soll man denn dann in die Therme zum Entspannen und socializen? Orgien, Theater, Senatssitzungen und Kammerpolitik brauchen ja auch ihre Zeit - von eigenen Studien ganz zu schweigen und die eigenen Ziele wollen ja auch noch verfolgt werden...). Wer als Adeptus Exemptus jedoch keinen Lehrling annehmen will wird sicherlich von den Collegen mit der Zeit mit Gerede bedacht und macht sich in den meisten Cammern wohl ebenso unmöglich wie einer der ein Dutzend Zöglinge zugleich annimmt.

Als spielbare Größe sind die 1-2 (egal ob als SCs oder NSCs) wohl auch eine vernünftige Zahl - alles andere bekommt eh nicht genug screentime um relevant zu sein (wobei natürlich eine Spielergruppe aus Optimatenzöglingen einer Cammer auch lustig sein könnte zu spielen - wobei das evtl. besser funktioniert wenn sie Schüler verschiedener Lehrmeister sind)
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: okm am 30. Dezember 2016, 11:58:48
Laut UdS S. 46 werden von der Curie Prokuratoren für ländliche Gebiete eingesetzt. Diese fungieren als Friedensrichter. Welche Kompetenzen beinhaltet dies? Bürger haben immerhin Anspruch auf ein Geschworenen Gericht. Orte mit mehr als 5000 Einwohnern und gewissen Bastionen der Kultur werden von einem Prätor oder Despoten beherrscht werden. Welche Befugnisse hat ein solcher lokaler Prätor? Nur die seines Tempels oder die eines honoratischen Friedensrichters. Wird der Prätor nur von lokalen Bürgern gewählt?
Was darf ein Despot?
In Myronhall haben Alkona S. 59, Deleronis S. 60, Skisonia 61, und Teleropolis S. 62 haben mehr als 5000 Einwohner werden aber von Prokuratoren regiert.
Alle diese Orte verfügen über eigene Schreine 2 Sogar über Tempel.
Titel: Re: kurze Fragen, kurze Antworten zum Hintergrund
Beitrag von: Agrimoth am 28. Januar 2017, 19:29:07
Ich würde davon ausgehen, dass die Kompetenzen eines Lokalen Prätors zumindest in seiner Stadt deutlich weiter gefasst sind. So wie in Narinion die Zatruragarde etwas härter durchgreifen kann als sonst im Imperium, wird es bei einem lokalen Tempel so gebogen, dass auch alltägliche Störungen der Ordnung und des Handels in den Bereich der lokalen Gottheit fallen. Entsprechend groß sind die Befugnisse des Prätors. Dabei ist zu beachten, dass die Möglichkeiten eines Prätors in erster Linie dadurch begrenzt werden, wo die Interessen eines anderen Prätors anfangen. So kann ein Prätor des Feuergotts Angirim sicherlich um den Brandschutz kümmern, aber wird bei den lukrativen Zöllen sicher auf seinen Amtsbruder vom Siminia Tempel in der Hauptstadt Rücksicht nehmen.

Wählen darf den Prätor jeder Bürger und Honorat der Provinz. Aber da man zur Wahl persönlich im Tempel anwesend seien muss, ist es fast ausschließlich die lokale Bevölkerung die wählt.

In meinem Myranor hat ein Despot mindestens die Machtfülle eines Prätors, aber wird ernannt und nicht gewählt, auch braucht er keinen besonderen Tempel. Er legitimiert sich vor Ort vor allem über die ihm unterstellte Truppen.

In Myrunhall ist der Tempel in Deleronis ein Raia Tempel, bei dem die Prätur häufig unbesetzt bleibt. Das hier ein Prokuraor herrscht, kann einfach eine dauerhafte Übergangslösung sein ;-).

Teleropolis ist in der Tat etwas merkwürdig.  Zwar könnte als Garnisonsstadt vermutlich ein Despot vom Trondiar oder ein Prätor-Tribun (meine Erfindung) vom Strategu eingesetzt werden aber es ist nichts dergleichen erwähnt und es gibt einen bedeutenden Tempel mit einem Prätor vor Ort. Vermutlich eine lokale Abweichung aufgrund einer Weisung des Drachen Ordens.

Allerdings finde ich viele der Städte in der Provinz für eine so verwüstete Gegend doch sehr groß. Allein in den Städten leben über 110.000 Einwohner. Da die Provinz sich angeblich selber versorgen kann müssten auf dem Land über 150.000 Menschen arbeiten! Die Provinz wäre ungefähr zweieinhalb Mal so groß wie eine Normale Provinz, und dabei wirkt die Beschreibung, als fehlten immer noch große Teile der Bevölkerung, vom vor dem Krieg.