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Spielsysteme => Sonstige Spiele => Thema gestartet von: GSandSDS am 08. September 2012, 18:31:41

Titel: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 08. September 2012, 18:31:41
Und es geht da weiter, wo wir im letzten Forum aufgehört haben …

Zitat von: Puk
Hi,
es geht um den Wunsch eines meiner Spieler, der sich gerne eine Magiertraditon ala "Avatar, Herr der Elemente" erschaffen möchte. Mit welcher Instruktion lässt sich das Elemente bändigen am ehesten bewerkstelligen? Dabei geht es mir erst einmal um die grundlegende Beeinflussung einer vorhandenen Elements also Steine auf dem Boden, Wasser aus einem Fluss, das Feuer eines Lagerfeuers? Objektbewegung, Kontrolle über Element oder gar Schadensmagie?

Das hängt stark davon ab, was du mit dem Zauber erreichen willst. "Schadenszauber" bewegt das Element nicht nur (genauer gesagt schleudert es), um Schaden anzurichten, sondern erzeugt es zu diesem Zweck auch. Objektbewegung ist für abgegrenzte Objekte gut. Die Instruktion erlaubt es auch "augenblickliche" Bewegungen ähnlich von Schadensmagie, wobei Geschwindigkeit und Kraft verdoppelt werden. So könntest du in der Tat jemandem einen bereits vorhandenen Stein entgegenschleudern (ob der Gegenstand kurz vor dem eigentlichen Flug dabei erstmal schön eindrucksvoll in die Luft steigt ist wohl dabei eine Frage der erzählerischen Ausschmückung des Zaubers). Es wird allerdings etwas schwierig zu bestimmen sein, wo hoch der Schaden sein wird. Das hängt nämlich sowohl vom geschleuderten Objekt selbst, sowie von dessen Bewegungsenergie (sprich dessen KK-Äquivalenz) ab. Hier hat man ähnliche Probleme wie bei improvisierten Wurfwaffen. Es ist halt nicht alles festgelegt. Gerade Elemente wie Steine, Humus oder Eis können da in allen Größen, Formen oder sogar Feistigkeiten (gerade bei Humus) auftreten. "Kontrolle über Element" ist an der Stelle etwas schwierig einzuordnen. Alles was man eigentlich nur sagen kann ist, dass es auch für Manipulationen des Terrains geeignet ist, aber keine augenblicklichen Wirkungsdauern zulässt. Allgemein werden der jeweiligen Spielgruppe hier sehr viele Freiheiten gegeben, die der Spielleiter durch eine ZfP*-Hürde einschränken kann. Ich würde mal sagen, dass sehr schnelle Bewegungen, sei es nun die Bewegung eines Objektes oder auch das schnelle Hochfahren einer Steinwand aus dem Felsboden, zu so einer ZfP*-Hürde führen kann. Ebenso auch die KK, mit der die Bewegung vonstatten geht, sollte die so hoch sein, dass sie schädigend wird.

Zitat von: Puk
Weiterhin würde mich interessieren ob sich das "manuelles" Zielen(Sprich eine AT-Probe)auf die Aspkosten auswirkt, da wir die ganze Tradition auf einer Kampfkunst aufbauen wollen.

Ich kann mich jetzt natürlich irren, aber soweit ich weiß, sind AT-Proben (abgesehen von den schadenslosen AT-Proben, die man bei Berührungszaubern ablegen muss) in Zaubern nicht vorgesehen. AT-Proben haben ja was mit profanen Körperbewegungen zu tun (z.B. mit dem Führen einer Waffe) und nicht mit dem Wirken von Magie. Insofern muss ein Magier bei Fernwirkzaubern eigentlich nie auf AT proben. Das heißt natürlich nicht, dass das Opfer nicht versuchen kann doch noch auszuweichen, so es das Element sehen kann (würde also bei Luft etwas schwierig werden). Bei der augenblicklich wirkenden Objektbewegung liegt es nahe, für die Ausweichen-Probe die selben Erschwenisse wie Schadenszaubern heranzuziehen. Bei der Kontrolle über Element hängt die Sache halt von der Bewegungsgeschwindigkeit des Objektes ab. Im einfachsten Fall auch hier nochmal die gleiche Erschwernis.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: barbarossa rotbart am 09. September 2012, 13:18:33
Eine Frage: Muss man sich bei der Erschaffung eines Magiers an die Angaben bei der Tradition/ dem Optimatenhaus zur den Hauptquellen und der üblichen Ausbildung halten?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Lonwyr am 09. September 2012, 13:57:09
Eine Frage: Muss man sich bei der Erschaffung eines Magiers an die Angaben bei der Tradition/ dem Optimatenhaus zur den Hauptquellen und der üblichen Ausbildung halten?

"Theoretisch sind in allen Traditionen alle Grundprofessionen vorstellbar, wenn eine solche Täigkeit für die Kultur passend erscheint, jedoch hat nicht jede Tradition die Fähigkeiten, Erfahrung oder guten Ausbilder, um jede Grundprofession in der Vollzauberer-Variante ausbilden zu können. Daher ist diese nur dann für eine Tradition wählbar, wenn die Profession unter Übliche Ausbildungen bei der Traditionsbeschreibung (ab Seite 177) genannt wird." - MyMa S.158 und WnM S. 81

Das ist die einzige Einschränkung, die mir einfällt.

Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: barbarossa rotbart am 09. September 2012, 14:26:16
Also wäre ein Illacron-Zaubertänzer höchsten Halbzauberer.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 09. September 2012, 14:48:52
Also wäre ein Illacron-Zaubertänzer höchsten Halbzauberer.

Ja, als Konsequenz wäre dem dann so.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: barbarossa rotbart am 09. September 2012, 18:21:19
Welches sind den eigentlich die Unelemente?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 09. September 2012, 18:52:03
Dämonisches Feuer (Tyakaar), Wasser (Galkuzul), Luft (Thesephai), Eis (Naggarach), Humus (Khalyanar) und Erz (Aggari). Einen speziellen Namen haben die mW nicht.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 10. September 2012, 14:44:20
Hmm, spezielle Namen: Un-Feuer, Un-Wasser, Un-Luft, Un-Humus, Un-Erz, Un-Eis? Wird häufiger in MyMa verwendet. Alternative Bezeichnungen sind auch "dämonisch pervertiertes {Elemen_eurer_Wahl}" oder "dämonisches {Element_eurer_Wahl}.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 10. September 2012, 19:32:55
Okay, das hatte ich jetzt nicht als "Namen" gezählt. :D
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: barbarossa rotbart am 11. September 2012, 17:37:29
Ich habe mir einen Luft-Elementaristen gemacht und stehe nun vor dem Problem, dass es kaum Formeln für die Quelle Luft gibt. Daher die Frage, ob es mehr Sinn macht, sich auf die (interne) Wesensbeschwörung zu spezialisieren als auf die Essenzbeschwörung?
Und gibt es irgendwo noch andere offizielle Formeln?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 11. September 2012, 18:56:52
Vielleicht mal eine oder zwei über Abenteuer verstreut.
Im alten Forum gab es eine Essenzzaubersammlung, wobei ich nicht weiß, wieviel Luft da dabei war.

Ansonsten: Selber machen; ein Zauberer ohne eigene Formeln ist verschenktes Potenzial. :D
Inspiration... weiß nicht. Ist halt Beschwörung, also regelseitig mE reichlich kompliziert, v.a. während des Spiels. Hat man Erfahrung mit den Elementarregeln, geht's vielleicht.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: pat am 12. September 2012, 01:52:10
Zum einen: Auf jeden Fall selber machen – das sind nur Beispielformeln, die reichen eigentlich selten für einen Magiebegabten (ausser bei Humus). Und vor allem solltest du bei den Formeln, die im Buch stehen nachrechnen (oder im Wiki schauen) ob sie stimmen– bei ein paar ist die Erschwernis nicht richtig. Ich empfehle selber nachrechen, dann bekommt man eine Gefühl, wie die Formeln berechnet werden.

Andererseits: Du bekommst einen Vorteil, der dir einen Bonus auf Kontrollproben gibt, wenn ihr mit Kontrollproben bei Inspiration spielt, hilft er dir was, ansonsten wäre Wesensbeschwörung eventuell die bessere Wahl.

Übrigens kannst du auch Intern und extern mischen (wenn deine Kulturvariante dass zulässt), Du musst dir nur die entsprechenden Formeln (aka Wahre Namen) besorgen. (also z.B. einen Djinn der Luft Intern und einen extern)

Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: barbarossa rotbart am 12. September 2012, 11:09:17
Optimaten können doch beide Arten der Wesensbeschwörung nutzen, oder?
Für die Kosten des wahren Namens wird die Anrufungsschwierigkeit verwendet?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 12. September 2012, 16:35:11
Der Wahre Name ist regeltechnisch (aber nicht unbedingt uneingeschränkt hintergrundtechnisch) gesehen mit der Formel identisch. Also gibt es dafür auch die selben Kosten (die Hälfte der Anrufungsschwierigkeit mal die Qualität der Formel in AP). Was mir allerdings jetzt erst klar wird ist, dass Formeln an keine Repräsentation gebunden zu sein scheinen (Zauber hingegen schon), was die Nähe zum universell gültigen Wahren Namen noch einmal etwas bestärkt.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: barbarossa rotbart am 12. September 2012, 16:44:20
Eine Frage zu den AsP-Kosten einer Formel:
Ich habe mir da eine Variante von "Sauberer Kleidung" namens "Sauberer Körper" (20 Akt., Einzelperson, selbst, augenblicklich (n), einfach => +2) überlegt. Wieviel AsP würde der kosten?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 12. September 2012, 17:06:28
Das hängt von der Schmutzmenge ab, die maximal entfernt werden soll. Das ist nur wage definiert worden. Geh am besten einfach mal davon aus, dass der Körper durch Alltagssituationen genauso schmutzig werden kann wie Kleidung (Staub, Schlamm, Dreck usw.). Es würde bei den gleichen Kosten bleiben.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Icestorm am 12. September 2012, 17:56:37
Ja, die 3 ASP passen da ganz gut zu.
Nach einem unfreiwilligen Schlammbad müsstest du dir via Spontanzauberei, selbst was zusammen basteln, was auf jeden Fall etwas mehr kosten dürfte. ^^
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: barbarossa rotbart am 12. September 2012, 18:20:47
Wenn ich später die Qualität einer Formel verbessern will, wieviel AP muss ich dann aufbringen? Die vollen Kosten (Anrufungsschwierigkeit x Qualität /2) oder nur die Differenzkosten (Anrufungsschwierigkeit x (Neue Qualität - Alte Qualität) /2)?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: barbarossa rotbart am 12. September 2012, 18:48:46
Und noch eine Frage: Gilt die Anrufungserleichterung durch Aurakonjunktion II nur für Wesen- oder auch für Essenzbeschwörungen?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: pat am 12. September 2012, 19:48:45
Und noch eine Frage: Gilt die Anrufungserleichterung durch Aurakonjunktion II nur für Wesen- oder auch für Essenzbeschwörungen?

Für beides, das ist ja der Witz an Myranor, dass „Ich rufe eine Domäne an“ sowohl in einem Wesen als auch in einem Zauber (oder evtl. einem Artefakt, wer wei0 das schon?) enden kann.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Icestorm am 16. September 2012, 01:17:16
@barbarossa rotbart:
Wenn du die Qualität eine Formel verbessern möchtest, dann musst du lediglich die Qualitäts Differenz an AP bezahlen.

Andere Frage...
muß ich die Formel "Masseninfektion" mit jeder Krankheit neu lernen, oder gilt die gleich für alle "harmloseren" Krankheiten und ich kann mich flexibel vor Ort entscheiden, welche das sein soll?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 16. September 2012, 12:23:42
Eigentlich sollte dir "flexiebel" in zusammenhang mit "starren Formeln" die Antwort schon geben :D
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Icestorm am 17. September 2012, 09:56:12
Hhhmmmm... gibt es eigentlich irgendwo eine Auflistung von häufiger vorkommenden Krankheiten?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: barbarossa rotbart am 17. September 2012, 10:15:22
WnM S.204 bzw. HC S.275
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 29. September 2012, 13:52:23
Mir ist aufgefallen, dass das Steigern des RS und das Senken des BF eines Gegenstandes neunmal so viele AsP verbraucht wie das Steigern der Härte oder der Struktur eines Gegenstandes. Das ist seltsam, da sowohl BF und Struktur als auch Härte und RS aneinander gekoppelt sind. So gilt laut WdZ „Struktur ≙ 18 - BF”, was bedeutet, dass jeder Punkt Unterschied im BF auf einen Punkt Unterschied in der Struktur ausmacht. Da erschließt sich mir der große Kostenunterschied gerade nicht; vor allem, da auch auf beides geprobt werden kann, um zu prüfen, ob ein Gegenstand zerbricht. Ähnlich ist es mit dem zweiten Fall. Hier gibt es das Verhältnis „Härte ≙ 2 × RS”. WdZ deutet zwar an, dass dieses Verhältnis nicht in allen Fällen exakt so gilt, dennoch ist 9 : 1 als Kostenunterschied irgendwie arg weg von der Spur. Momentan könnte in beiden Fällen ja jemand auf die Idee kommen und völlig legitim sagen, dass er lieber RS oder Struktur erhöht, um damit die neunfache oder zumindest viereinhalbfache Wirkung zu erzielen. Liegt hier ein Fehler in den Regeln vor, oder übersehe ich da irgendwas?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 29. September 2012, 14:54:33
Hum...
Ich fürchte fast, man hatte diesen Zusammenhang schlicht nicht auf dem Sender.
Er gehört ja nun auch zu den reichlich exotischen zusammenhängen. Vor allem da es ja auch noch 2 unterschiedliche Regelkomplexe dazu gibt (Struktur-Regeln vs. Rüstungsabnutzungs-Regeln).
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 29. September 2012, 17:05:45
Wie sollte man das wohl am besten lösen? Bei Änderung der Härte und Struktur einfach ebenfalls die neunfachen Kosten annehmen? Würde dies das Gleichgewicht bei reinen Objektveränderungen (bei Objekten, die weder Waffe noch Rüstung sind) irgendwie schädlich verändern? Momentan scheint mir dem nicht so zu sein, aber ich bin bei Sinn und Zweck solcher Modifikationen zugegeben auch furchtbar einfallslos kann nicht über „Ich mache die Tür härter, damit sie nicht so leicht einzustürmen ist” hinausdenken. ^^°
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 01. Oktober 2012, 10:32:31
Gelöscht.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Oldschool am 15. Oktober 2012, 19:18:02
Für beides, das ist ja der Witz an Myranor, dass „Ich rufe eine Domäne an“ sowohl in einem Wesen als auch in einem Zauber (oder evtl. einem Artefakt, wer wei0 das schon?) enden kann.

Ich habe gerade diese Aussage gelesen und wollte Fragen, wo ich das nachlesen kann, bzw. wie man darauf kommt?
Einfach, weil auch Essenzzauberei innerderisch eine Beschwörung ist?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 15. Oktober 2012, 19:32:12
Nun...
Zumindest basiert die myranische Vorstellung, wie die Magie funktioniert, darauf, das sie eine gewisse Essenz-Menge einer Quelle beschworen wird und den eigenen Wünschen entsprechend zur Wirkung kommt.
Das ist aber, genauso wie die aventurische, nur eine IG-Vorstellung der Magie.
Die Warheit, liegt irgendwo zwischen den Vorstellung der Essenz-Beschwöhrungs-Theorie und der Spruchmagie-Theorie.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 15. Oktober 2012, 19:49:22
Interessanterweise werden myranische Beschwörungen, auch Essenzbeschwörungen, über die gleichen Eigenschaften geprobt wie ihre aventurischen Pendanten, also wie z. B. die Invocatio-Zauber oder auch Elementarer Diener, -Dschinn, -Meister. Zumindest Ritus-Technisch scheint es bei Essenzbeschwörungen also gewisse Parallelen mit Wesensbeschwörungen zu geben, wenn myranische Zauberer ausschließlich ihre geistigen Fähigkeiten zum Zaubern einsetzen (gilt nicht für Ritualmagie).
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 15. Oktober 2012, 19:51:54
Nunja, was heist das schon?
Ich hab mich schon immer über Körperliche Eigenschaften in der Zauberei gewundert...
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Oldschool am 15. Oktober 2012, 19:59:01
Ich habe mittlerweile nachgeschaut, was da steht.
- Stufe II: Die Anrufungsprobe ist 3 Punkte erleichtert.
Und da die Tabelle zur Essenzbeschwörung mit "Tabelle zur Berechnung der Anrufungsschwierigkeit" betitelt wird, sollte das so funktionieren.
Ich bin tatsächlich nicht selbst auf die Idee gekommen. ^^
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 15. Oktober 2012, 20:54:18
Nunja, was heist das schon?
Ich hab mich schon immer über Körperliche Eigenschaften in der Zauberei gewundert...
Meiner Meinung nach schon einiges. Jedenfalls ist das ein erster Hinweis. Dann die Tatsache, dass man bei Essenzen auch Kontrollproben ablegen kann, wenn man möchte. Und in WdZ wird die Magie der Güldenländer auch als universelle Beschwörungsmagie bezeichnet. Dort tauchen die Begriffe in der Chronogica Magica auf, und zwar im Zusammenhang mit den Schwierigkeiten, die sich dort einige Zeit lang für güldenländische Zauberer ergaben. Und der Folge, dass mit der Zeit diese Art Magie bis auf Invokationen nach und nach aufgegeben wurde.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 15. Oktober 2012, 21:03:57
Das ganze Beweist nur, das die Myraner nicht ganz falsch liegen.
Ihre Magie funktioniert und liefert die zu erwartenden Konsequenzen.
Das selbe gilt für die Spruchmagie der Aventurier und die Ritualmagie der Animsten.
Sie alle haben Recht und können zeitgleich nicht alle Recht haben.
Die Warheit steckt also irgendwo dazwischen (und wie Aussieht, dazu liefert WdZ und MyMa einen kleinen Einblick. Und zwar im Kapitel "Die Astralenergie").

Übrigens sagt MyMa auch klar, das man mit einem ANALYSE eben NICHT dauert das Merkmal "Beschwörung" oder "Herbeirufung" bei einem myransichen Zauber sieht.


Edit:
Das NICHT eingefügt, da ich, mal wieder, vergessen hatte...
Sowas blödes, so ein entscheidendes Wort zu vergessen -.- Tut mir leid.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 15. Oktober 2012, 22:29:59
Ich bin die betroffenen Seiten 242 und 243 schon einige Male durchgegangen. Da steht nichts dergleichen, dass man in allen myranischen Zaubern die Merkmale Beschwörung oder Herbeirufung sieht. Das ist auch gar nicht nötig, da die beiden Merkmale sich in erster Linie auf das Heraufbeschwören von Wesenheiten beziehen (siehe WdZ) und daher bei beschworenen Essenzen auch gar nicht vorhanden sein müssen (was auch regeltechnisch recht problematisch wäre, da man dann nur diese beiden Merkmale für seine Antimagie bräuchte, um als aventurischer Zauberer in Myranor alle myranischen Zauber auszuknipsen – beispielsweise im Abenteuer Hinter dem Horizont). Ich will damit nicht sagen, dass nicht auch ein Essenzzauber diese Merkmale aufweisen kann, aber das wäre dann eine Einzelfallentscheidung und würde wohl in erster Linie bei Erhebungszaubern auftreten, also dort, wo etwas erzeugt wird, das ein Mindestmaß an Intelligenz erfordert. Oder auch dort, wo ein Essenzzauber noch zusätzlich Monster quasi als Gratis-Beilage mitbringt (beispielsweise eine Pandaemonium-Kopie).
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 15. Oktober 2012, 23:12:40
Ich hab das Nicht oben in meinem Post vergessen gehabt GSandSDS ^^;
Sehr peinlich, da es ja der "alles entscheidende" Punkt ist ("etwas" übertrieben gesagt).

Wichtig ist:
Sowohl das myransiche, als auch das aventurische, Magiebild sind nur 2 Modelle zur Erklärung der Funktionsweise der Magie. Ein 3tes Liefert der Animismuss, der ebenso sehr erstaunliche Erfolge aufweisen kann (wie das heilen von Krankheiten mit nicht dämonischer Magie, sowie im Besonderen auch das Heilen von Lykantopie).
Alle Modelle funktionieren auf ihre Art und Weise und haben ihre ganz eigenen Vor- und Nachteil (die aventurische Spruchmagie ist recht schnell und auch recht Sparsahm mit der AE. Aber an Flexibilität kann sich nur so lange behaupten, wie ein Myraner sich auf seine Matrizen verlassen muss. Die myransiche Magie kann für sich Verbuchen, das sie einem dicht an Freizauberei heran führt. Und selbst wenn man es nicht so weit Treibt, einem noch immer eine größere Bandbreite erlaubt, als die Aventurische. Dafür ist sie Langsamer und Teurer. Der Animusmuss ist sehr stark eingeschränkt, sowohl an Effekten als auch an Zauberdauer und Kosten. Dafür ermöglicht er aber auch bisweilen sehr sehr erstaunliches...).

Aber das ganze ist jetzt auch nicht weiter Wichtig.
Wirklich Wichtig ist mEn, das keines der Modelle wirklich der Warheit entsprechen kann. Sie sind zu unterschiedlichen um alle Zeitgleich war sein zu können. Und doch zeigen die Möglichkeiten der Modelle, das sie Wahr sein müssen...
Und auch wir OG kennen diese Warheit nicht wirklich.
Dank besagter Kapitel in WdZ und MyMa haben wir aber einen Groben überblickt darüber, wie diese Wahrheit aussehen könnte.

Das ist, was man, so denke ich, Festhalten muss...
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: BoMauKokh am 18. Oktober 2012, 20:14:28
beim Analyses sollten aber viele Dämonisch oder Elementar auftauchen. Spannent wird es dann wenn plötzlich ein Feuerzauber die falsche Dämonische Einteilung bekommt  ;D
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 19. Oktober 2012, 04:31:13
Jep, allerdings dürften zumindest die klassischen Dämonologieschulen Aventuriens wie z. B. die Dunkle Hallen ihren Mitschülern sicherlicher immer wieder einbläuen, dass man bezüglich dämonischer Merkmale prinzipiell mit allem rechnen muss. Vor allem damit, dass sich das Chaos der Niederhöllen immer wieder mal den menschlichen Versuchen einer eindeutigen Klassifizierung ihrer Phänomene entzieht. Etwas Ähnliches ist laut WdZ ja auch bereits bei den richtigen Dämonenbeschwörungen bekannt, die ja auch schon teilweise unterschiedlichen Domänen zugeordnet werden können (was ich persönlich übrigens auch der myranischen Seite zubilligen würde, so dass ich die Angaben in MyMa Seite 93f. nicht unbedingt als über alle Diversität erhaben in Stein gemeißelt ansehen würde).
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Mythos am 19. November 2012, 17:20:26
Wie darf ich mir Zauberdauer augenblicklich (n) bei der Formel Zauber entdecken vorstellen?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: barbarossa rotbart am 19. November 2012, 17:57:38
Lesefehler! Die Zauberdauer beträgt 20 Aktionen, die Wirkungsdauer ist augenblicklich (n).
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Mythos am 19. November 2012, 19:54:35
Oh, ich meinte die Wirkungsdauer. Wie wirkt die sich aus?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 20. November 2012, 06:00:54
Oh, ich meinte die Wirkungsdauer. Wie wirkt die sich aus?
Die Frage hatte ich schonmal vor Ewigkeiten im alten Forum gestellt. Die damalige Antwort war mehr oder weniger, dass das nicht genau festgelegt ist (sprich eine nicht genauer definierte kurze Zeit lang eben), der Zauberer ab da aber auf jedem Fall weiß, wo Magie zu dem Zeitpunkt gewirkt hat und wo nicht. Ändert sich nach dem Zauber an den Gegegenbeheiten etwas, kriegt er das allerdings nicht mehr mit. Würde man also z. B. einen unsichtbaren Geist damit orten, dann würde man es nicht mehr sehen, wenn er später seine Position ändert.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Wanderer am 21. November 2012, 19:34:39
Kosten Geistillusionen nur die Grundkosten von 7 AsP (1 SR), wenn sie keinen Sinn betreffen? Die Formel Typimitation (MyMa S. 52) würde sonst ja mehr als 14 AsP kosten (ZfP*SR ist eine Verdopplung auf der Zeitskala nach 1 SR).
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 22. November 2012, 09:00:42
Kosten Geistillusionen nur die Grundkosten von 7 AsP (1 SR), wenn sie keinen Sinn betreffen? Die Formel Typimitation (MyMa S. 52) würde sonst ja mehr als 14 AsP kosten (ZfP*SR ist eine Verdopplung auf der Zeitskala nach 1 SR).
Naja... Wenn du keinen Sinn manipulierst... woher sollen dann die Zusatzkosten je Sinn kommen?
Von daher: Ja, dann fallen nur die Grundkosten an (hätte man aber vielleicht wirklich als Anmerkung in Klammern dabei schreiben können).
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Wanderer am 22. November 2012, 23:35:30
Kosten Geistillusionen nur die Grundkosten von 7 AsP (1 SR), wenn sie keinen Sinn betreffen? Die Formel Typimitation (MyMa S. 52) würde sonst ja mehr als 14 AsP kosten (ZfP*SR ist eine Verdopplung auf der Zeitskala nach 1 SR).
Naja... Wenn du keinen Sinn manipulierst... woher sollen dann die Zusatzkosten je Sinn kommen?
Von daher: Ja, dann fallen nur die Grundkosten an (hätte man aber vielleicht wirklich als Anmerkung in Klammern dabei schreiben können).
Macht Sinn, wollte mich aber vergewissern, dass ich das nicht als Einziger so sehe.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 01. Dezember 2012, 12:19:43
Eine Frage nach "Wahren Namen". Mit den myranischen Regeln ist ja ein Wahrer Name praktisch gleichzusetzen mit der Qualität einer Formel. Formeln existieren allerdings immer bezogen auf eine bestimmte Repräsentation. Jetzt gibt es aber auch individuelle Wahre Namen für Einzelwesen, die offenbar unabhängig von irgendwelchen Formeln existieren. Dazu gehört unter anderem der Wahre Name eines Menschen, der eines höheren Totenwesens oder auch der einer Fee. Aber wie ist es hier mit den Repräsentationen bestellt? Wenn eine Fee beispielsweise ihren Wahren Namen auf Q7 verraten sollte, damit ihr Freund sie in Zeiten der Not beschwören kann, hat man dann damit praktisch die Beschwörungsformeln für alle Repräsentationen? Oder könnte man sich damit ohne weiteren Aufwand zumindest für jede Repräsentation eine Beschwörungsformel auf Q7 sofort mit AP kaufen? Dass die Formeln ohne passenden Zauber nicht einsetzbar sind, davon gehe ich natürlich aus.

Und wie wirkt sich das Wissen über den Wahren Namen auf den aufwändigen Prozess der eigenständigen Formelentwicklung aus? Es ist ja was wanderes, ob man eine Formel auf Q1 kann und dann langwierig auf Q7 hochrecherchiert oder ob man den Wahren Namen von Anfang an auf Q7 kennt.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 01. Dezember 2012, 17:37:47
Ich denke das man hier Formeln und wahre Namen klar trennen sollte.
Natürlich für die Animisten ist da kein Unterschied, aber für alle anderen ist da einer.

Deswegen:
Formel können Rep. gebunden sein (so man damit spielt natürlich, is ja ne Opti-Regel). Aber wahre Namen wohl kaum...
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 01. Dezember 2012, 19:26:13
Trotzdem bleibt die Frage inwiefern die vollständige Kenntnis des Wahre Namen einer Fee oder eines Totengenius die Formelerlernung oder Formelumgestaltung einer entsprechenden Beschwörungsformel beeinflusst. Ersetzt beispielsweise die vollständige Kenntnis eines Wahren Namens den Lehrmeister, so man den dazugehörigen Wesensbeschwörungszauber kennt?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Sieben am 01. Dezember 2012, 20:49:47
Wenn Du mit den Erweiterungsregeln zu Formeln spielst (MyMa 108), kannst Du Dir vom SL absegnen lassen, dass jede Qualitätsstufe nur 1 AP kostet, wenn es um eine Beschwörung mittels eines wahren Namens geht. In dem Fall dürfte die Quelle des wahren Namens die Lehrmeisterfunktion ausfüllen (z.B. ein Buch).
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 02. Dezember 2012, 10:12:25
Trotzdem bleibt die Frage inwiefern die vollständige Kenntnis des Wahre Namen einer Fee oder eines Totengenius die Formelerlernung oder Formelumgestaltung einer entsprechenden Beschwörungsformel beeinflusst. Ersetzt beispielsweise die vollständige Kenntnis eines Wahren Namens den Lehrmeister, so man den dazugehörigen Wesensbeschwörungszauber kennt?
Die Beschwöhrungsformel ist der wahre Name...
Wenn du den kannst, dann kannst du ihn. Ob und wie viel AP du dafür ausgeben musst, das entscheidet dein SL. Wobei ihm hier, die besagte Stelle von Sieben zur Hilfe kommt.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 03. Dezember 2012, 06:35:53
Die Beschwöhrungsformel ist der wahre Name...
Wenn du den kannst, dann kannst du ihn. Ob und wie viel AP du dafür ausgeben musst, das entscheidet dein SL. Wobei ihm hier, die besagte Stelle von Sieben zur Hilfe kommt.
Jetzt widersprichst du dir gerade ein wenig selbst. Im letzten Beitrag wolltest du das noch getrennt haben. Wie gesagt, ich spreche immer noch von Wahren Namen einer Fee, eines Totenwesens oder ggf. eines Menschen (oder sonstigen Kulturschaffenden).
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 03. Dezember 2012, 08:55:34
Jetzt widersprichst du dir gerade ein wenig selbst. Im letzten Beitrag wolltest du das noch getrennt haben. Wie gesagt, ich spreche immer noch von Wahren Namen einer Fee, eines Totenwesens oder ggf. eines Menschen (oder sonstigen Kulturschaffenden).
Jaien...
Die wahren Namen sind die Formeln der Wesenbeschwöhrung, aber sie sind auch zeitgleich keine Formeln.
Sie erfüllen die Funktion einer Formel, sind aber las wahre Namen keine (zumindest nicht im Sinne dieser Optional-Regeln).
So jedenfalls habe ich das immer Aufgefasst.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 14. Dezember 2012, 13:35:09
Wenn Du mit den Erweiterungsregeln zu Formeln spielst (MyMa 108), kannst Du Dir vom SL absegnen lassen, dass jede Qualitätsstufe nur 1 AP kostet, wenn es um eine Beschwörung mittels eines wahren Namens geht. In dem Fall dürfte die Quelle des wahren Namens die Lehrmeisterfunktion ausfüllen (z.B. ein Buch).
Ah, nach so etwas in der Richtung habe ich gesucht. Danke! :)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Kyredias te Tharamnos am 30. Januar 2013, 19:27:11
Hallo zusammen

ich habe eine Frage zur Instruktion "Bann der Quelle" durch die Quelle Kraft und/oder Zauberei. Es steht dort, dass das wirken von Zauberei der gleichen Quelle um ZFP* erschwert ist innerhalb der Zone und das Eindringen eines Zaubers um ZFP*/2

Jetzt steht noch dabei, dass Zauberei und Kraft gegen fremde Quellen nur mit der halben Stärke wirken. Aber gegen jede Form der Magie. Dadurch würde doch bei einer Zone dann ZFP*/2 für das Wirken eines Zaubers innerhalb der Zone gelten und ZFP*/4 für das eindringen in die Zone?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 30. Januar 2013, 20:08:07
Genau das.
Dafür aber eben Universiel.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Finarfin am 03. Februar 2013, 13:32:58
Irgendwie komme ich mir blöd vor, weil ich das in MyMa nicht finde: Wieviel kosten die reine Beschwörung eines Geistes, eines Genius und eines Archonten, und wo finde ich das? (Ich meine jetzt nicht die Dienste, sondern das reine Herbreiholen des Viehs.)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 03. Februar 2013, 13:40:37
MyMa 61,
"Anrufung des Wesens"
Geist 15 AsP
Genius 30 AsP
Archont 45 AsP

Mach dir aber nichts draus, ich hab es auch beim3ten Hnigucken gefunden ^^;
Ne Tabelle wär ebesser gewesen :D
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Lonwyr am 04. Februar 2013, 11:13:12
Optional (glaube ich) ist, dass bei Befehlen die Beschwörungen nur 1/3 Kosten (also 5/10/15 AsP), aber dazu kommen ja noch mal die Dienstkosten, die bei Bitten aus dem einem Vorrat des Wesens bezahlt werden können, die vom Beschwörer noch zu tragen sind.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Finarfin am 04. Februar 2013, 22:09:15
Jetzt wäre eine Quellenangabe nett.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 04. Februar 2013, 23:35:22
MyMa 99, die Optionalregel zur "Wahl der Kontrolle". Das sollte man sich aber gut durchlesen und durchdenken, denn das krempelt das eigentliche System doch ziemlich um. Da hängt noch einiges mehr dran als nur die Kostenvariation.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Lonwyr am 06. Februar 2013, 15:01:03
S. 99 (1. Punkt unter "Der Befehl" Abschnitt "Wahl der Kontrolle")


und auf der rechten Seite ist noch
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: fehler in der matrix am 16. Februar 2013, 13:46:43
Stichwort Vorteil: Astrale Ausstrahlung

Wenn ich dieses Feld erschaffe, kann ich den Vorteil daraus dann auch selber nutzen?

Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 17. Februar 2013, 02:04:40
Müsste er eigentlich. Er steht ja sozusagen zwansgweise auch in dem Feld. Dass auch andere davon betroffen sind, kann sich wiederum sowohl als (nicht-regeltenischer) Vorteil wie auch als Nachteil erweisen.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Oldschool am 25. Februar 2013, 14:10:43
Hier frage mal hier.

Wie schaut es aus mit Magotechnik-Band?
Und wann kommt endlich die Errata zu MyMa?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 25. Februar 2013, 19:10:50
Von der Heinz-Con, sinngemäß (für wörtliche Wiedergabe des Gesagten vielleicht einen evtl. Nandurion-Bericht abwarten):
- Zauberwerk (i.e. Technomantie): Liegt derzeit bei Jörg Raddatz. Einen Termin zu nennen, wann es von dort zur Publikation kommt - soweit aus dem Fenster lehnen wollte sich keiner.
- MyMa-Errata: Kommen in Form einer Überarbeitung des Buches. Man würde gerne nicht nur Errata einarbeiten, sondern auch etwas umstrukturieren. Ging aus diversen Gründen langsamer als erwartet, soll aber zeitnah erscheinen. ;D
MyMa vergleichsweise bald, Zauberwerk später, hoffentlich noch dieses Jahr. Wie gesagt - wenn ich mich recht erinnere. Die Aussagen waren so schwammig, die hab ich mir nicht im einzelnen gemerkt außer halt dem üblichen "Kommt, wenn es fertig ist, in Myranor W6-1 Jahre später". :)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Oldschool am 25. Februar 2013, 19:59:39
Danke Varana.
na dann warte ich mal weiter.  :P
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 26. Februar 2013, 15:02:47
- MyMa-Errata: Kommen in Form einer Überarbeitung des Buches. Man würde gerne nicht nur Errata einarbeiten, sondern auch etwas umstrukturieren. Ging aus diversen Gründen langsamer als erwartet, soll aber zeitnah erscheinen. ;D
Also anders ausgedrückt, wer das Buch hat und es fehlerbereinigt will, muss es sich nochmal kaufen. *seufz*
Nunja, es hat sich ja inzwischen einiges an Fehlerchen angesammelt. Von Formeln die einfach nur falsch berechnet sind; über Formeln, die den Instruktionsregeln widersprechen (was nicht immer wie ein Makel der Formel wirkt, sondern öfter auch als Makel der Instruktionsregel, welche bestimmte Formel-Ideen einfach nicht im bezahlbaren Rahmen zulassen -- Beispiel: Die bereits einfachste Umweltzauber, die aufgrund der zu bewegenden Massen nicht machbar sind, und das obwohl bei den aventurischen Versionen bisweilen ein güldenländischer Ursprung angenommen wird); über Instruktionsregeln, die im Widerspruch zu einzelnen Quellenbeschreibungen stehen (Beispiel: Nicht-unelementare dämonische Beseelungen dürften nicht stofflich sein, im Quellenkapitel ist aber genau das bei der quelle Carafai explizit erlaubt und auch nachvollziebar); vergessene/undefinierte Repräsentationen, vergessene/undefinierte Rituale; unangepasst aus WdZ übernommene Regeltexte (Beispiel: Kraft als Element vs. Immunität gegen profane Angriffe); und und und ...
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 26. Februar 2013, 15:04:46
- MyMa-Errata: Kommen in Form einer Überarbeitung des Buches. Man würde gerne nicht nur Errata einarbeiten, sondern auch etwas umstrukturieren. Ging aus diversen Gründen langsamer als erwartet, soll aber zeitnah erscheinen. ;D
Also anders ausgedrückt, wer das Buch hat und es fehlerbereinigt will, muss es sich nochmal kaufen. *seufz*
Ja, irgendwie hat man grade den Eindruck.
Und das ist bei den Preisen schon ziemlich.... *Zensiert*
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 26. Februar 2013, 16:00:40
Grundsätzlich habe ich durchaus den Eindruck gehabt, daß man sich der positiven Wirkung, die eine Bereitstellung solcher Sachen übers Internet hat, durchaus bewußt ist. :D Man hat ja auch die HC-Versionen der WnM-Rassen online gestellt.
Die Frage wäre in diesem Fall mMn eher: Wenn es eine weitergehende Überarbeitung wird, es also mit einer reinen Errata-Liste nicht getan ist, müssen die Änderungen ausgewählt und in ein brauchbares Format gebracht werden. Das muß irgendjemand machen, dann muß es ins Layout, und dann online gestellt. Alle drei Arbeitsschritte dauern gerne mal ein paar Wochen bis Monate. :D
Den Willen, zumindest die wesentlichen Änderungen online zu stellen, hat Uhrwerk, glaube ich, grundsätzlich schon.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Raindrop am 26. Februar 2013, 17:57:04
Pro Buch. Ich erhoffe mir davon auch neuen Content, z.B. Rituale der Wolfsalben und was noch so fehlt seit der Veröffentlichung von WnM. (hoffe, mit der Hoffnung liege ich richtig ;) )
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Quendan von Silas am 26. Februar 2013, 18:05:05
Ich weiß nicht wie ihr darauf kommt, dass die Errata nicht online gestellt würden. Unsere bisherige Firmenpolitik gibt dafür keinen Einlass zur Sorge. ;) Die Errata sind nicht fertig. Es zieht sich grad, ja. Das tut uns auch Leid. Sobald die Errata fertig sind werden sie natürlich auch online gestellt. Inklusive des neuen Materials im gedruckten Werk wie etwa die Rituale der Wolfalben (@Raindrop: Ja, die sollen rein).
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 26. Februar 2013, 18:20:49
Ich weiß nicht wie ihr darauf kommt, dass die Errata nicht online gestellt würden.
Naja... "Umstrukturierung von MyMa" klingt da nicht grade Hoffnungsvoll...
Aber stimmt eigentlich das
Unsere bisherige Firmenpolitik gibt dafür keinen Einlass zur Sorge. ;)
dem so ist ^^;

.oO(kann man nur hoffen, das ein PDF-Bundle auch rückwirkend läuft... sollte so was mal kommen)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Raindrop am 26. Februar 2013, 18:30:48
Juhu @ Wolfalben.

Ich finde auch, dass das mit der Umstrukturierung vielversprechend klingt. Beim Charaktererschaffen mit MyMa musste ich irgendwie ständig vor- und zurückblättern zwischen Professionen, Kulturaufsätzen usw. Vielleicht lässt man sich da ja was einfallen. Auch den Ablauf der drei Probentypen (Inspiration, Invokation, Wesenbeschwörung) musste ich mir irgendwie immer wieder anhand der Beispiele neu erschließen. Na ja, ich will nicht nörgeln, irgendwie funktioniert es. Ich wäre nur positiv überrascht, würde das alles mal ein bisschen übersichtlicher werden.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 01. März 2013, 00:38:57
Beim Stabzauber "Elementarklinge" habe ich zwei Fragen:

Bei der Wahl des Waffentyps steht dort: "Dies könnte ein beliebiger Bastardstab, Speer, Schwert oder Säbel sein." Es steht dort ein "könnte", also ein Konjunktiv. Dies suggeriert eine eher beispielhafte Benennung von Waffentypen und nichts Absolutes. Sprich, man dürfte sich z. B. als Partholon-Optimat mit seinem viel zu kurzen aber dafür um so dickeren Magierstab auch ein Element-Erz-Beil, basierend auf dem Konzept eines ganz normalen Kriegsbeils anlachen? Oder ist das am Ende von offizieller Seite gar nicht so gemeint und es war eigentlich ein: "Dies kann dabei ein beliebiger Bastardstab, Speer, Schwert oder Säbel sein.", gemeint?

Zweitens: Wie ist das mit dem elementaren Sekundäreffekt bei Wasser-Waffen? Der Effekt ist ja sehr heftig (Kampfunfähigkeit für so-und-so-viel KR), basiert aber eigentlich darauf, dass bei einem Wasserzauber immer auch etwas Wasser in die Lunge eindringt. Geschieht dies auch, wenn ein Lungenatmer von einem Wasser-Schwert z. B. am Arm getroffen wird oder sonst irgendwo konkret getroffen? Und welche Folgen hat der Umstand, dass der Sekundäreffekt von Wasser ZfP* erfordert, man beim Stabzauber aber nur RkP* generiert?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Chanil am 25. März 2013, 16:43:21
Tja, dir hat wohl noch keiner geantwortet, weil der Regeltext an dieser Stelle... so schön schwammig formuliert ist. Ich kann was die Waffenart angeht keine feste Interpretation liefern, nur was ich meine was am ehesten gemein sein dürfte, ohne Garantie auf Richtigkeit.


Also, was den Waffentyp angeht, tendiere ich dazu, es auf die genannten Waffengattungen zu beschränken. Denn es handelt sich um Klingenwaffen, die Axt ist keine Klingenwaffe.

Der Elementarschaden, nun der richtet sich wie du schon festgestellt hast nach dem Element. Und Wasserwaffen ertränken Ihre Opfer tatsächlich.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Chanil am 25. März 2013, 18:10:33
Wenn ich mittels "Kontrolle [Element]/Humus" das Herz eines Lebewesens kontrollieren will, muss ich dafür die Masse des gesamten Wesens, oder nur die Masse des Herzens bedenken?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 26. März 2013, 00:46:21
Also, was den Waffentyp angeht, tendiere ich dazu, es auf die genannten Waffengattungen zu beschränken. Denn es handelt sich um Klingenwaffen, die Axt ist keine Klingenwaffe.
Doch, ist sie eigentlich schon. Die Klinge wird hier zwar häufig Blatt genannt (was wiederum einfach nur eine Bezeichnung für eine breitere Klinge ist), aber ich finde genauso oft in dem Zusammenhang auch den Begriff Klinge selbst. Ich finde die Idee eines Beils (um Beile geht's mir jetzt da auch eher) selbst eigentlich ganz nett. Ein Beil hat einen Stil und eine Klinge, kann je nach Stil mehr oder weniger klobig oder fließend aussehen, und ist letzten Endes nur eine einfache nach einem D-Spalten-Talent geführte Einhandwaffe, wie beispielsweise ein Säbel auch. Nichts Exotisches oder übertrieben Fettes wie beispielsweise eine 2H-Waffe oder eine Infanteriewaffe. Und wie gesagt, es passt meiner Ansicht nach vor allem zu den überdicken und kurzen Partholon-Stäben.

Nebenbei, bei der Recherche nach Äxten und Beilen ... mann, gibt es da teilweise abgefahrene Modelle. Naja, der Fantasytrip macht da wohl auch nicht vor solchen Utensilien halt. :)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Chanil am 26. März 2013, 12:31:38
Wir könne jetzt gerne auch eine Diskussion über das Thema Klingen&Äxte führen (Aber besser in einem anderen Beitrag). Aber wenn du ehrlich bist, musst du zugeben, dass die genannten Waffentypen nicht mit Äxten zu tun haben. Es ist immer Dolch/Schwert-Artige Klingen an langen Stäben oder Griffen, keine breiten Blattwaffen wie eine Axt.

Aber wie ich schon geschrieben hatte, hier ist der Text so schwammig formuliert, dass ich bei bestem Willen keine definitive Aussage treffen kann. Ich kann also genau so gut falsch liegen und Äxte sind ebenfalls möglich. Ich tendiere nur auf Grund der genannten Waffenarten gegen die Äxte.

Wobei ich nen Hjaldinger Runenmeister mit Wasseraxt auch ganz stylisch finde  ;D
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: barbarossa rotbart am 26. März 2013, 12:58:58
Klingenwaffen sind alle Waffen, die ihre Wirkung über eine Klinge verursachen. Folglich sind Äxte auch Klingenwaffen.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 26. März 2013, 18:27:41
Exaktemento :)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Sassi am 26. März 2013, 19:53:52
Ich hätte nix gegen ein Beil. Als Meister würde ich den Wassereffekt auf Kopftreffer beschränken.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 26. März 2013, 20:12:26
Aber wie ich schon geschrieben hatte, hier ist der Text so schwammig formuliert, dass ich bei bestem Willen keine definitive Aussage treffen kann. Ich kann also genau so gut falsch liegen und Äxte sind ebenfalls möglich. Ich tendiere nur auf Grund der genannten Waffenarten gegen die Äxte.
Normalerweise hat man es auch meist mit einem langen und (zumindest im Vergleich zu den Partholon-Stäben) relativ dünnen Holzstab oder Metall-Hohlstab zu tun. Der Stab der Parholons ist jedoch, so wie er beschrieben ist (Stein oder Obsidianglas, zwischen kurz und sehr kurz, dafür überdick, überklobig, massiv und überschwer), eigentlich kein Stab mehr, sondern mehr eine stumpfe Hiebwaffe. Halt wie ein sehr schmerzhafter kurzer und schwerer Prügel mit dem man üblicherweise Schädel einschlägt. Und hier passen Beile, die ja ebenfalls Hiebwaffen sind, meiner Ansicht nach fast schon mehr als beispielsweise ein eleganter Säbel.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Chanil am 26. März 2013, 22:41:28
Ich hätte nix gegen ein Beil. Als Meister würde ich den Wassereffekt auf Kopftreffer beschränken.

Warum, wenn man Blut gegen Wasser austauscht ist das auch tödlich?! Könnte man auch als Effekt einer Wasser-Waffe nehmen.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 26. März 2013, 23:43:58
Warum, wenn man Blut gegen Wasser austauscht ist das auch tödlich?! Könnte man auch als Effekt einer Wasser-Waffe nehmen.
Du willst Wasser in die Adern pumpen? Oder willst du das Blut in den Adern des Opfers in Wasser verwandeln? Äh, wie dem auch sei ... die Regeln beschreiben eben nicht nur den Sekundärschaden selbst, sondern begründen ihn auch. Und hier liegt wohl der Hase im Pfeffer begraben. Bei einem Fußtreffer mit einer Wasserklinge ist es beispielsweise nur noch schwer glaubwürdig zu vermitteln, wie von dort aus in kürzester Zeit Wasser in die Lungen der Opfers geraten soll. Der Schaden und auch die Paralyze entsteht ja explizit durch eine Art Ertrinken-Effekt.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Chanil am 27. März 2013, 12:10:02
Wenn Gezielter Strahl nehme und damit die Hand treffe, wird die sekundäre Wirkung des Aquafaxius dennoch nicht aufgehoben. Zudem finde ich eine Regel fraglich die impliziert, dass man mit Wasserball und Wasserstrahl immer den Mund treffen muss, damit das Opfer ja ertrinkt... oder haben die Wasservarianten von Ball und Strahl eine automatische Mund-Zielsuche, damit man dort automatisch trifft?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 27. März 2013, 14:13:52
Entsprechend würde ich den sekundärschaden von Wasser bei solchen Angriffen auch nicht zulassen...
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Chanil am 27. März 2013, 14:15:11
Mag sein, aber dass ist eine Hausregel und entspricht nicht den offiziellen Regeln. Bleiben wir doch einfach bei den Regeln lt. Buch.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Sassi am 27. März 2013, 16:03:12
Es war nur ein Vorschlag meinerseits, da der Effekt gerade im Nahkampf recht stark sein kann. Ansonsten kann man das immer noch mit "ist halt Magie" erklären - der Kontakt der Wasserklinge mit dem Astralgeflecht des Körpers verursacht eben in Hohlräumen innerhalb des Körpers spontane Wasserbildung o. ä. ...
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 27. März 2013, 18:30:04
Mag sein, aber dass ist eine Hausregel und entspricht nicht den offiziellen Regeln. Bleiben wir doch einfach bei den Regeln lt. Buch.
Naja...
Ich verweise da mal einfach auf GSandSDS's Aussage. Ob das wirklich eine HR, oder einfach nur eine logische Anwendung des Regeltextes des Buches ist... Ich Glaube darüber kann man dann wirklich sehr lange streiten.

Über "it's magic" kann man natürlich viel Begründen, keine Frage. Ist allerdings nicht so wirklich die Art von DSA, mit seinem fantastischen Realismuss.
Zwar mache ich es gelegentlich auch... Versuche es aber zu vermeiden.
Und hier liefert der Regeltext halt eine Erklärung, wie es zu den Sekundärschaden von Wasser kommt und damit einen streng logischen Grund, warum dieser bei Wasser unter bestimmten Umständen eben nicht immer zum Tragen kommt...
Da hab ich so meine Zweifel, ob das eine HR ist oder nicht. Allerdings auch, ob es wirklich so gedacht sein könnte... Muss ich ja zugeben.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Chanil am 27. März 2013, 19:19:58
Du magst Recht haben. Vielleicht ist aber auch der Nette Satz "[...]Ein mit diesem Zauber versehener Stab kann in eine Waffe aus verletzendem Element verwandelt werden,[...]" von Wichtigkeit.

Ich meine, dir Formulierung wird nicht umsonst gewählt sein. Vielleicht sind Wasserwaffen gar nicht möglich, weil Wasser kein verletzendes Element ist. Wie es z.B. Feuer ist, welches bei Berührung verbrennt, Eis erfriert, etc.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 27. März 2013, 20:06:25
Uff...
Das wäre aber schon sehr extremes Erbsen zählen, denke ich.
Gemeint ist wohl viel her, das die Waffe anstelle aus Erz, aus einem anderen Element besteht das dann Verletzend ist.

*g* Da stehlt sich doch fast die Frage nach Sinn und Unsinn von Humus/Erz als Elemente zu wählen. Je nachdem woraus der Stab besteht natürlich.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 27. März 2013, 22:20:16
Naja, man erhält Erz-Sekundärschaden und Humus-Sekundärschaden. Ich interpretiere verletzend an der Stelle einfach mal so, dass das Element Schaden macht, wenn man es einem über den Latz brät, also auch Wasser und Luft. Nicht mehr, nicht weniger. Ansonsten könnte man, wenn man zu lange über den Begriff "verletzend" nachdenkt, am Ende noch anfangen zu streiten, ob die Waffe nicht automatisch immer doppelt TP anrichten muss, da die Widerstandsstufe "verletzend" ja eigentlich für doppelt TP (oder war es doppelt SP?) steht. Oder es ist am Ende ja doch nur eine Feuer-Waffe, da alleine Feuer bei bloßer Berührung Schaden anrichtet (nicht mal Eis tut das automatisch).
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Chanil am 28. März 2013, 09:48:18
Mag alles sein.

Jedoch verstehe ich dann nicht, warum bei Wasser-Waffen/Angriffen auf einmal eine Hausregel/"logische Anwendung der Regeln" kommen soll und der Sekundärschaden auf einmal nur auftreten soll, wenn man den Mund trifft? In dem Fall könnte ich auch mit einem "Erbsen zählen" kommen.

Die Regeln besagen ja schlicht "Wenn man von durch Magie beschwörenem Wasser getroffen wird, dann ertrinkt man!" Nicht mehr und nicht weniger.

Da der Effekt nur auftritt, wenn man mittels Magie herbeigezaubertem Wasser angegriffen wird und nicht wenn man mittels MOTORIKUS nen vollen Wassereimer über den Kopf bekommt, kann hier halt auch schlicht sagen. "Ist halt Magie!"

Ich liebe schwammig formulierte Regeln, dann kann man so schön diskutieren^^
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Sassi am 28. März 2013, 14:21:28
Ohne die Stelle nochmal konsultiert zu haben: Ist "verletzend" nicht einfach nur ein regetechnischer tt dafür, dass man damit magischen Schaden macht?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 28. März 2013, 15:28:43
Nicht ganz - ist eine Waffe verletzend, wird auf der Skala immun - resistent - normal - verwundbar eins abgestuft, ein immunes Wesen wird also wie ein resistentes behandelt (d.h. halber Schaden), ein resistentes wie ein normales (normaler Schaden), ein normales wie ein verwundbares (doppelter Schaden); weiter runter geht es nicht. (WdZ 54, in der Terminologie leicht abgewandelt, weil WdZ wieder mal mit den Begriffen würfelt). :)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Chanil am 28. März 2013, 16:20:38
Ja, aber was ist dann ein "Verletzendes Element"?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 28. März 2013, 16:45:55
Ich hätte den Satz ja einfach so verstanden, daß damit "macht halt Schaden" gemeint ist.
Wie du schon sagtest - an sich sind Wasser und Luft ja nur begrenzt dazu geeignet. In diesem Fall aber wird der Stab in eine Waffe verwandelt, die - trotz daß sie z.B. aus Luft besteht - Schaden verursacht. Halt nochmal zur Klarstellung, daß man da TP würfeln darf.
So daß das hier mit dem regeltechnischen TT nichts zu tun hat.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 28. März 2013, 21:58:32
Nicht ganz - ist eine Waffe verletzend, wird auf der Skala immun - resistent - normal - verwundbar eins abgestuft, ein immunes Wesen wird also wie ein resistentes behandelt (d.h. halber Schaden), ein resistentes wie ein normales (normaler Schaden), ein normales wie ein verwundbares (doppelter Schaden); weiter runter geht es nicht. (WdZ 54, in der Terminologie leicht abgewandelt, weil WdZ wieder mal mit den Begriffen würfelt). :)
Kleiner Dreher deinerseits: Die Skala lautet "immun - resistent - normal - verletzend" und ein "verwundbar" stuft die Resistenzstufe seitens des Opfers um eins runter und folgerichtig die Schadensstufe um eins rauf. Eine "verletztende" Waffe stuft die Resistenzstufe seitens der Waffe um eines runter. Das gibt es in der Praxis bei einigen (was-weiß-ich-wievielfach) geweihten Waffen, wenn ich mich recht entsinne. Würde man auf dem Begriff nun rumreiten, könnte man auf den Gedanken kommen, dass eine Elementarklinge ebenso die Resistenzstufe um eins runterjagt. Allerdings gehe ich jetzt mal auch SEHR STARK davon aus, dass damit nur gemeint war, dass das Element Schaden macht, wie du schon sagtest.

@Chanil: Das Problem an der Stelle ist, dass der Wasser-Sekundäreffekt im Regeltext selbst durch Wasser in den Lungen begründet wird. Wäre der Gegner beispielsweise ein Risso oder ein entsprechend gearteter Dämon, ein Hautatmer, ein Untoter oder vergleichbar, hätte er in dem Sinne keine Lungen und dürfte auch keinen Sekundärschaden in der Form erleiden. Ein ähnliches Problem ergibt sich, wenn zwar Lungen da sind, aber ein Eindringen in die Lungen nicht automatisch plausibel ist. Es bleibt letzten Endes dann nichts weiter übrig als den Meister entscheiden zu lassen, ob das der Fall ist. Sassis Vorschlag mit dem Kopftreffer ist ja nur eine Methode diese für den Spieler eigentlich recht willkürlich wirkende Entscheidung in ein Regelgerüst zu stecken. Das mag in dem Fall so etwas wie eine Hausregel sein, aber keine, die eine bisherige Regel ersetzt, sondern an der Stelle schlicht eine Regellücke füllt und automatisch die Frage beantwortet, ab wann man davon ausgehen kann, dass Wasser in die Lungen gerät.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 28. März 2013, 22:52:21
Ich hätte den Satz ja einfach so verstanden, daß damit "macht halt Schaden" gemeint ist.
Wie du schon sagtest - an sich sind Wasser und Luft ja nur begrenzt dazu geeignet. In diesem Fall aber wird der Stab in eine Waffe verwandelt, die - trotz daß sie z.B. aus Luft besteht - Schaden verursacht. Halt nochmal zur Klarstellung, daß man da TP würfeln darf.
So daß das hier mit dem regeltechnischen TT nichts zu tun hat.
So sehe ich das auch.
Auch wenn ich zugeben muss... Über die Bedeutung von Verletztend bin ich auch im ersten Moment gestolpert ^^;
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 28. März 2013, 23:36:26
GSandSDS: Ja, das "verwundbar" war unglücklich (und stammt von mir). WdZ ist da eben wieder sehr blubberig: S. 54 heißt es "verletzend", mit dem großen Nachteil, daß der Begriff "verletzend" dann doppelt belegt ist (und als Schadensstufe macht "verletzend" eigentlich auch keinen Sinn); S. 236 sagt das WdZ "verletzbar". "Verletzlich" wäre noch eine Option. :D
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Sternenfeuer am 22. April 2013, 00:59:00
Hallo ich hätte da mal ein paar Fragen :)
Ich habe mir nun einen Runenmeister erstellt der im Bereich Humus zu Gange ist. Seine Lieblingswaffe ist der Bogen. Nun habe ich mich gefragt ob es eine Möglichkeit gebe seinen Magierstab in einen Bogen zu verwandeln? Nur bin ich mir nicht ganz sicher ob das mit der Quelle Humus geht und wenn ja mit welcher Instuktion. In Frage kommen würden "Beseelen" um das Holz in die Form eines Bogens wachsen zu lassen. Allerdings wäre wohl Verwandlung noch bessser. Nur weiß ich nicht ob man mit Humus "tote" Objekte verwandeln kann?? Ich würde zwar sagen ja, aber ich bin da halt einwenig parteisch :D
Falls das irgendwie geht müsste es aber auch möglich sein den Bogen schon gespannt zu beschwören/zu verwandeln. Dafür würde ich einen Komplexitätsaufschlag von 3 anlegen.
Was sagt ihr dazu?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 22. April 2013, 11:03:48
Grade in Myranor gilt:
Es geht was gefällt und Spass macht ;)

Spass bei Seite:
Kallsicherweise sind die Magierstäbe unflexiebel, so das ein Bogen als Grundform wohl nicht geht.
Worüber man aber nachdenken könnte, wäre einen Bogen als Form der Waffen-Verwandlung... Das wäre denn ein elementarer Bogen des Humus.
Why not? ^^;
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Sternenfeuer am 24. April 2013, 12:41:28
Worum es mir geht ist allerdings eine langfristige Verwandlung. Also eher ein Ritual das dann auch länger bestand hat. Ungefähr so:

"Bogenruf"
Quelle: Humus/Verwandlung
Bedingung: 1Stunde, Einzelobjekt(bis 5kg), Berührung, ZfP*/3 Tage.
Probe +6
Kosten: 7 +4 pro ZfP*/3 Tage
Wirkung: Ein Stück Holz das mindestens halb so groß sein muss wie der entstehende Bogen wird zu einem gespannten Bogen.
(Die Art des Bogens muss beim erlernen der Formel festgelegt werden.)

Ich bin mir bei der Formel leider alles andere als sicher. Verwandlung von Objekten/Humus ist das einzige was meiner Meinung nach passen würde. Aber leider
habe ich da bisher keine offizielle Beispielformel gesehen. Aber sonst blieben nur noch Beseelung oder Kontrolle über Humus übrig. Nur passen die so garnicht dazu. Für die Probe habe ich "extrem komplex" genommen, das das Holz ja schon in eine besondere Form geführt wird. Zudem soll der Bogen ja schon gespannt sein. Was würdet ihr denn da für einen Komplexitätsaufschlag geben? Allerdings könnte man das auch wieder weg lassen. Einwenig verwirrt hat mich auch die Kostenformel für Objektverwandlung.  5+2+1?? Verstehe ich das richtig das man für je 1ASP nochmal die Basiszeit als Wirkdauer drauf bekommt? Und wenn ich die Basiszeit erhöhe (in meinem Fall um 2 Spalten) dann werden nur die Zeitkosten je verdoppelt?

Die Idee mit dem Elementarbogen ist schon recht schön, aber das währe nur für besondere Anlässe. Nur braucht mein Runenmeister eben in jedem Kampf einen Bogen. Dafür jedesmal die Elementare Klinge zu zücken würde bedeuten das ich immer ohne Astralenergie rum rennen würde ^^. Die Formel soll ja eigentlich nur da Reisen bequemer machen. Bzw. meinen Magier vorm überladen sein schützen. Denn im Hohen Norden reise ich gerade mit Langbogen, großem Magierstab (nein ein kleiner kommt nicht in Frage, ein Magierstab muss ein MagierSTAB sein :D ), großem Rucksack mit allerlei Zeug drin, Köcher und sonstigem rum. Wenn dann schonmal Bogen und Stab eins sind wird alles wesentlich leichter und ich komme nicht in Versuchung mir einen Neristu zu erstellen *g*


Der zweite Zauber den ich habe währe auf der Basis von "Saubere Kleidung" aus dem Myranischen Magiebuch:

"Verschwindi Tattooitus"

Quelle: Humus/Reinigung
Bedingung: 20Aktionen, Einzelperson, augenblicklich, einfach
Kosten: 3AsP
Probe: +8 (3+3 wegen intern +2 wegen gezielter Wirkung)
Wirkung: Der Magier kann ein gestochenes Tattoo mit Hilfe dieses Zaubers vollständig entfernen. Dabei wird immer nur ein "Bild" entfernt und niemals
ein ganzer Bereich. Ist also eine Meerjungfrau über ein Herz tätowiert so wird entweder das Herz oder die Meerjungfrau entfernt. Würde sich die Meerjung-
frau über den ganzen Rücken schlängeln und mehrere andere Tattoos überlappen (oder umgekehrt) so könnte man das Meerjungfrauenbild entfernen
ohne das eines der anderen Bilder verschwindet.

Da ich nicht gleich alle Tattoos von meinem Magier oder sonstwem löschen wollte habe ich die Komplexität nochmal um 2 erhöht damit das begrenzt möglich ist.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 09. Mai 2013, 19:20:52
So, besser spät als nie eine Antwort: Sehr schöner, kreativer Einsatz der Instruktionen für die Formeln. Vor allem auf den Tattoo-Entferner muss man erst mal kommen. Mit den Formeln an sich habe ich selbst übrigens keine Probleme. Der Bogen bei der Verwandlung bleibt natürlich nur bis zum Ende der Wirkungsdauer in dieser Form (im Gegensatz zur Kontrolle über Element), aber ansonsten scheint mir da alles korrekt zu sein. Die hohe Komplexität halte ich auch für angebracht, verwandelst du ja ein recht primitives Objekt (ein Stück Holz eben) im ein recht komplexes Projekt, bei dem die Materialien ja auch auf einander abgestimmt sein sollen.

Bei den Kosten solltest du jedoch nochmal nachschauen. Eigentlich wiegt laut Myranischem Arsenal praktisch jeder Bogen mit Sehne mehr als 5 Stein. Selbst der Kurzbogen ist schon darüber, und andere Bögen wiegen teilweise mehr als das Doppelte. Zu den Kostenberechnungen selbst, ist offenbar folgendes gemeint: 5 AsP + Gewichtskosten + Zeitkosten. Bei 2 AsP Basiskosten für das Gewicht (5 Stein) würde dich die nächste Gewichtsklasse (25 Stein) also 4 AsP kosten. Das Doppelte halt. Die Basiskosten für die Zeit liegen wiederum bei 1 AsP. Mit einer Wirkungsdauer von ZfP*/3 Tagen liegst du zwei Zeitklassen über der Basiszeit von ZfP* SR. Also zweimal verdoppeln: 4 AsP.

Die Kosten für den Bogen lauten also: 5 AsP + 4 AsP + 4 AsP = 13 AsP. Ein durchaus fairer Preis, so man Pfeile hat und den Bogen auch benutzen kann. ;)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Chanil am 09. Mai 2013, 23:58:01
Eine Formel in der Art nutze ich schon lange, nur frage ich mich, warum die Einschränkung?
Ich habe die Formel dahin gehend gebaut, dass sie schlicht und einfach alles an Unreinheiten und Fremdkörpern aus der Haut entfernt. Quasi ein ein magisches Anti-Pickel Mittel.

"Reinigung der Haut"
Quelle: Humus/Reinigung
Bedingungen: 1 SR, Einzelperson bis 125 Stein, Berührung, Augenblicklich, schwer
Probe: +3
Kosten: 4 AsP
Wirkung: Wirkung: Die Haut eines Nutznießers wird nach Wunsch des Zauberers gereinigt, dies reicht von der Entfernung von einfachen Hautunreinheiten (Pickel, Mitesser, etc.) bis hin zu Tätowierungen die den ganzen Körper bedecken, die Größe des zu reinigenden Hautgebietes und die genaue Art der Reinigung kann der Zauberer jedoch selbst bestimmen.

Bogenruf finde ich eine sehr klasse Formel.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 10. Mai 2013, 00:03:54
Warum die Einschränkung? Naja, vielleicht will ja jemand ein bestimmtes Tattoo entfernen, die anderen Tattoos aber behalten.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Sternenfeuer am 10. Mai 2013, 16:53:51
Vielen Dank für die Antworten :)

@Bogenruf:
Die hohe Koplexität rührt eigentlich daher das ich einen Magierstab in einen Bogen verwandeln will ^^. Nicht aus einem Stück Holz herraus :) Danke für die Aufklärung über das Gewicht, da habe ich mich nicht gut genug informiert.
Muss ich eigentlich die Zeit fix machen bei der Formel oder kann ich auch sagen ich will das der Zauber 9AsP+ je 4 Asp pro ZfP*/3 Tage kostet?
Sprich das ich auch sagen kann ich spreche den Spruch für 2xZfP*/3 Tage und zahle dann 17Asp oder ich spreche ihn für 4XZfP*/3 Tage und zahle 25AsP.

@Reinigung der Haut: Cooler Spruch :) Aber wie geschrieben geht es mir dabei wirklich darum das ein bestimmtes Tattoo vom Körper lösche und nicht gleich alle.

Dann habe ich auch schon die nächste Frage: Ich habe auf Seite 14 in der Myranischen Magie gelesen das in Myranor sowohl die Essenzbeschwörung als auch die Wesensbeschwörung mit der Quelle Totenwesen bekannt ist. Aber wo stehen bitte Beispiele für die Essenzbeschwörung?? Habe ich das was überlesen?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Chanil am 10. Mai 2013, 17:25:48
Lege die Möglichkeit der Auswahl doch einfach in der Zauberwirkung fest, habe ich auch so gemacht. Dafür kannst du die Komplexität hochschrauben und gut ist.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 10. Mai 2013, 20:29:52
@Bogenruf:
Die hohe Koplexität rührt eigentlich daher das ich einen Magierstab in einen Bogen verwandeln will ^^.
Uffa, schwierig. Der Bindungszauber kann da, zumindest rein hypothetisch, natürlich Probleme machen. Wobei, ich momentan ehrlich nix finde, was dem wirklich entgegensteht. Du versuchst ja nicht den Stab durch profane Gewalt oder einfacher Magie zu zerstören, was nicht möglich wäre. Ein Artefakt (zu denen der Stab gehört) kann sich laut WdZ Zaubern unter umständen mit eine Art MR widersetzen, die teilweise unverschämt hoch sein kann. Das wäre beispielsweise der Fall, wenn man den Stab mit einem Artefaktzerstörungszauber vernichten wollte. Aber dem Stab soll ja sozusagen kein Schaden zugefügt werden. Zudem ist er ja die Bindungsperson selbst, die den Stab verwandeln will. Sehe momentan nichts, was zwingend dagegen spricht. Etwas problematischer ist die Frage, was in der Zeit mit den Stabzaubern ist. Funktionieren sie in der Zeit? Zumindest andere Verwandlungszauber (z. B. das Seil) dürften damit konkurrieren. Hier müsste man einen RkP* vs. ZfP*-Vergleich heranziehen (Stichwort: Wechselwirkung von Zaubern). Allerdings wird auf den Seilzauber nicht geprobt und damit auch keine RkP* generiert. Hier (und auch an anderen Stellen) gibt es offenbar Regellücken, gerade für den Fall von Verwandlungen, welche die grundlegende Form ändern.

Nachtrag: Hier ist etwas, was vielleicht interessant ist. Im Liber Cantiones gibt es als Objekt-Verwandlungszauber ja den Transformatio Formgestalt. Bei dem wird ausdrücklich gesagt, dass die Verwandlung von magischen Materialien und entsprechend verzauberten Gegenständen gegen den Zauber immun sind (auch geweihte Objekte sind dahingehend immun, aber das nur am Rande). Ob das nun eine Schwäche dieses speziellen Zaubers ist, oder ein grundlegenderes Problem mit Verwandlungen dahinter steckt, kann man natürlich an der Stelle nicht herauslesen.

Ist vielleicht etwas, was man sich für die MyMa-Errata notieren sollte. Also eine Klarstellung.

Zum Thema Totenwesen:
Das wird in MyMa leider nicht beschrieben. Ob das daran liegt, dass die Quelle Totenwesen für Essenzmagie kaum benutzt wird, kann ich nicht sagen, würde aber nahe liegen. Fest steht, dass die meisten Ziele auch auf andere Weise erlangt werden können. Mit Toten aus dem Totenreich reden? Einfach herbeschwören, auf dass der Aventurier vor Neid erblasst. Mit Geistern kommunizieren? Kraft/Kommunikation. Geister aufspüren? Kraft/Wahrnehmung (Geister sind immerhin magische Wesen, und via Formel kann man jederzeit die Wahrnehmung auf Totenwesen einschränken). Geister kontrollieren? Kraft/Kontrolle über Wesen. Allgemein scheint hier die Quelle Kraft mehr oder minder alles Nötige zu ermöglichen.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 20. Mai 2013, 14:34:49
Hilft der aventurische Zauber "Illusion auflösen" gegen einen myranischen "Erz-Verhülle"-Zauber?

MMn ja - "Verhüllen" ist letztendlich eine Illusion, denn das Objekt ist noch da, und wird auch ähnlich abgehandelt (Sinnesschärfe pro betroffene Sinne).

Gibt es Gegenstimmen? ;)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 20. Mai 2013, 17:49:50
Von mir nicht.
Sehe ich genauso.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Sternenfeuer am 21. Mai 2013, 04:28:17
Ich würde sagen es geht nicht. Denn in Myranor sind nur die Zauber Illusionen die auch mit der Instruktion "Illusion" gewirkt werden. "Verhüllung" ist, meiner Meinung nach eine Tarnung mit Hilfe des Elementes. Ich meine bei Humus gibt es einen Zauber der einem die Hat eines Chameleons gibt. Dies ist dann keine Illusion sondern eine echte Tarnung. Bei einer Verhüllung durch Erz stelle ich es mir so vor das das verzauberte Wesen/Objekt so dem Element Erz angnähert wird das es wir der Erzerne Hintergrund bzw. die Umgebung wirkt. Es ist als eine wirkliche Veränderung und kein Vorspielen von etwas das eigentlich garnicht da ist. Dementsprechend ist es keine Illusion die Zerstört werden kann. Eine Verhüllung könnte man aber mit Hellsichtzaubern durchschauen oder mit Elementarbann bzw. eventuell mit Verwandlung beenden schwächen.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 21. Mai 2013, 07:57:29
"Verhüllung" ist, meiner Meinung nach eine Tarnung mit Hilfe des Elementes. Ich meine bei Humus gibt es einen Zauber der einem die Hat eines Chameleons gibt. Dies ist dann keine Illusion sondern eine echte Tarnung.
Und passend hierzu kennt der Liber Cantiones den Zauber "Chamaelioni Mimikry" mit dem Merkmal "Illusion".

Das Merkmal "Illusion" scheint mir vor allem bei elementaren Quellen passend. Schwieriger wird es mit der Verhüllung von Gefühlszuständen, die reinwirken können oder nicht. Hier wären alternativ das Merkmal "Herrschaft" (Beispielzauber: "Halluzination") oder als Zusatz das Merkmal "Einfluss" (Beispielzauber: "Ignorantia ungesehen", "Harmlose Gestalt") denkbar. Wobei ... "Herrschaft" ist dann doch vielleicht etwas heftig, da der Verhüllungszauber generell niemanden zu etwas zwingen kann. Ich würde bei der Instruktion allgemein auf eine Kombination aus "Einfluss" und "Illusion" tippen, wobei mal mehr das eine oder das andere Merkmal durchscheint. Bei dämonischen Quellen auch gerne mal beides gleichermaßen.

Besonders interessant wird es bei Verhüllung von Magie mittels der Quellen Kraft, Zauberei oder Iryabaar. Der einzig dazu passende Zauber im LC wäre der "Schleier der Unwissenheit", und der besitzt die Merkmale "Eigenschaften" und "Metamagie" bzw. "Eigenschaften" und "Dämonisch (Iribaar)".
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 21. Mai 2013, 12:34:27
Denn in Myranor sind nur die Zauber Illusionen die auch mit der Instruktion "Illusion" gewirkt werden.
Nein bzw. jaein.
Die Übertragung der Merkmale ist leider nicht so einfach, wie du es dir da grade machst.
Sicherlich ist jeder Zauber der über die Instruktion "Illusion" gewirkt wird, auch im aventurischen Sinne eine Illusion. Aber das heist nicht, das nicht auch andere Instruktionen in der Wirkung einer aventurischen Illusion entsprechen. Und zwar im Grunde einer, wie wir sie vom UNSICHTBAREN JÄGER her kennen.
Für die Zuordnung der Merkmale muss man sich den Effekt des Zaubers ansehen und nur den Effekt und nichts anderes. Und ein Erz-Verhülle-Zauber verbirgt einen Gegenstand aus Erz* vor einer bestimmten Analzahl an Sinnen (je mehr Sinne, um so schwerer). Um das Objekt mit einem betroffenen Sinn dennoch wahr zu nehmen, muss man eine SS-Probe +7+ZfP* bestehen. Und eine reine Sinnestäuschung ist aventurischer Merkmauszuordnung eine Illusion (und zwar nur Illusion!*). Entsprechend wäre das Ergebnisse eines ANALYSE das Merkmal Illusion und logischerweise greift auch der ILLUSIONEN AUFLÖSEN. Die Anti- und Methamagie ist der Bereich der Magie, in dem die Aventurier den Myranern deutlich überlegen sind. Sie fällt ihnen erheblich leichter, als den Myranern...

*Und eben nicht einen Gegenstand mit Erz, so wie du es beschreibst. MyMa 39, falls du mir nicht Glaubst. Entsprchend hilft der ELEMENTARBANN hier kein Stück und VERWANDLUNG BEENDEN sowieso nicht (es ist schlich keine Verwandlung).
Btw. der Humus-Zauber den du meinst, ist ein Fall für die Errata. Da seine Reglung nicht mit den Regeln zur Verhüllung übereinstimmen...
Steht der schon in der Wiki?


@GSandSDS: Den CAMELIONI würde ich deswegen nicht als Bsp. her nehmen, weil er wirklich exakt nach Illusions-Regeln läuft. Das gilt weder für den UNSICHTBAREN JÄGER noch für die Instruktion "Verhüllen".
Und zu den Gefühlen... Es werden die betreffenden Gefühle/Emotionen Verhüllt und nicht durch Gefühle und Emotionen...
Das ist der selbe hacken wie oben bei Sternenfeuer. Nicht das Element verhüllt etwas, sondern etwas aus dem Element wird verhüllt.
Entsprechend sind Merkmale wie Einfluss oder Herrschaft hier fehl am Platz, ebenso wie eine Kombination aus Einfluss und Illusion.
Ich wüsste jetzt auch nicht so wirklich, wozu das Verhüllen von Gemüts-Zustanden genau nützlich sein sollte...
Was mir so auf Anhieb einfällt, wäre eine verschleiern das man sich selbst Fürchtet. Man also nach außen Gelassenheit ausstrahlt, es aber in Warheit nicht ist. Das würde ich allerdings auch eher in die Sparte Illusion stecken (das ist so was ähnliches wie ein IMPERSONA)...
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 21. Mai 2013, 12:43:03
Sternenfeuer: Lt. Instruktionsbeschreibung wird ein Objekt/Wesen verborgen, das aus der Quelle besteht. Mit "Verhülle/Erz" verberge ich also eine Steintür; auf eine Holztür wirkt der Zauber nicht. Ich kann also einen Stein verstecken, der in einer Menge Humus liegt; ich kann aber nicht eine Holztür in einer Steinmauer verstecken, dafür bräuchte ich den Zauber mit der Quelle Humus. Von daher halte ich die Interpretation als eine Verwandlung für unpassend.
(Edit: Hat auch Chao schon geschrieben.)

Die Instruktion geht auch nicht gegen die MR, ist also kein Einflußzauber (zumindest nicht bei elementaren Quellen).
Eine Beispielformel mit "Verhülle/[stellare Quelle]" gibt es leider nicht, wenn ich nichts übersehen habe.
Sehr nahe kommt dem die "Verhüllung des Meuchlers" (Verhülle/Tyakaar), die am Ende auch Gefühle verbirgt - und auch nicht gegen die MR geht. (Sinnvollerweise, mMn.)

Ich würde es eher so sehen, daß die myranische Instruktion "Verhüllung" auch Bereiche abdeckt, die von aventurischen Illusionszaubern nicht erfaßt werden - eben das Verbergen von Gefühlen, Daemonica und sogar Magie (Formel "Zaubertarnung": Verhülle/Kraft).

Ich würde eher denken, daß die Quelle+Instruktion-Kombination aus aventurischer Sicht eine Merkmalskombination hervorbringt. Einen Unsichtbarkeitszauber aus Verhülle/Iryabaar kann man also mit Illusion Auflösen und mit Dämonenbann kontern, für besagte Zaubertarnung wäre mMn Illusion+Metamagie passend (zumindest als spontane Einordnung).

Edit @Chao: Daß die Erschwernisse bei "Chamäleonhaut" nicht mit der Instruktionsbeschreibung übereinstimmen, steht in den Errata. Die elementare Zuordnung an sich ist passend - Ziel des Zaubers ist ja ein Wesen, und damit Humus.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 21. Mai 2013, 12:50:35
Errata? oO;
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 21. Mai 2013, 12:53:57
In der Fehlersammlung in der Wiki, die sich ja "inoffizielle Errata" nennt. :)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 21. Mai 2013, 12:54:30
Ahhhh sooooo :D
Ich dachte grade schon ^^;
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 21. Mai 2013, 13:47:19
@GSandSDS: Den CAMELIONI würde ich deswegen nicht als Bsp. her nehmen, weil er wirklich exakt nach Illusions-Regeln läuft. Das gilt weder für den UNSICHTBAREN JÄGER noch für die Instruktion "Verhüllen".
Du meinst die myranischen Illusionsregeln, welche eine RD von 7+ZfP* vorschreiben? Nunja, gut. Letzten Endes hast du mit dem Unsichtbaren Jäger ein gutes Beispiel dafür gegeben, dass Zauber prinzipiell auch andere RD-Werte generieren können (in diesem Fall die 5-fachen ZfP*). Fasst man eine Verhüllung als eine Form der Illusion auf, wird hier halt eine RD mit 7 + ZfP* generiert.

Zu den Gefühlen: Da hast du mich glaube ich missverstanden. Natürlich wird nicht durch eine Quelle (z. B. Agression) etwas verhüllt, sondern es werden in diesem Fall die passenden Gemütszustände verhüllt. Dies kann aventurisch betrachtet allerdings schlecht allein über ein Merkmal wie Illusion geschehen, da Illusion nur die Sinne betrügt. Hier könnte bei einem aventurischen Analysezauber ggf. das Merkmal "Einfluss" oder eine Kombination aus "Einfluss" und "Illusion" entdeckt werden. Das Merkmal "Einfluss" betäubt sozusagen die Empfängnisfähigkeit für das entsprechende Gefühl, das Merkmal "Illusion" kaschiert dazu passende sinnestechnische Informationen (beiläufige Gesten, Tonfall usw.). Ein richtig guter Zauberer könnte so mit der Kombination Agression/Verhüllung jemanden durch ein blutiges Schlachtfeld führen, und dieser würde dennoch allenfalls denken, dass hier lediglich ein paar Truppenübungen unter Freunden stattfinden - zumindest so lange man ihn nicht direkt mit dem Kopf in eine Blutlache presst.

Allgemein kann das Verbergen von "Gefühlen" an diversen Stellen hilfreich sein:
- Man kaschiert erfolgreich, dass man der Anführer der Truppe ist (Erfolg/Verhüllen) *immer gut wenn einen Gegner unterschätzen*
- Man macht sich allgemein unbedeutend und unwichtig (Erfolg/Verhüllen).
- Man spielt leichter den Ängstlichen (Erfolg/Verhüllen, Endgültigkeit/Verhüllen)
- Man spielt leichter den Unwissenden (Erkenntnis/Verhüllen, Iryabaar/Verhüllen)
- Man hasst jemanden maßlos, will aber nicht, dass er das einem sofort ansieht (Tyakaar/Verhüllen) *die Rache ist mein, MUAHAHA!*
- Man bringt dazu seinen angeblich handzahmen und herzensguten Killer-Waldmops mit (Aggression/Verhüllen, Carafai/Verhüllen, Naggarach/Verhüllen - je nach Kontext).
- Man verbirgt vor Erkennungszaubern, dass man selbst ein Zauberer ist bzw. ein magisches Artefakt trägt (Kraft/Verhüllen, Iryabaar/Verhüllen, Zauberei/Verhüllen)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 21. Mai 2013, 14:09:54
Ein richtig guter Zauberer könnte so mit der Kombination Agression/Verhüllung jemanden durch ein blutiges Schlachtfeld führen, und dieser würde dennoch allenfalls denken, dass hier lediglich ein paar Truppenübungen unter Freunden stattfinden - zumindest so lange man ihn nicht direkt mit dem Kopf in eine Blutlache presst.
Äh nein... Jedenfalls mMn wird dieser Effekt eben nicht erreicht.
Es wird ein Gefühl Verschleiert und nicht Unterdrückt.
Man sieht nicht das jemand unter Einfluss von Emotion X liegt (bei passenden Sinnen auch nicht mittels Magie). Man kann den Einfluss von Emotion X aber nicht damit unterdrücken (dafür gibt es aber eine andere Instruktion).
Wenn du also jemanden mit Aggression/Verhüllung belegst, könnte er in einen Beserkerrausch verfallen, aber du / "ein dritter" würde ihm das nicht ansehen.Er würde jemanden sehen der z.B. fröhlich Pfeifend seine Gegner abschlachtet, aber keinen blutsaufenden Berserker der durch die Reihen pflügt.
Deswegen sage ich ja das ich nicht so recht weiß, welchen tieferen Nutzen man aus der Instruktion Verhülle bei stellaren Quellen ziehen kann.
Es mag einzelne Spezial-Fälle geben... oder auch einzelne Quellen wo das nützlich ist (Erfolg/Verhülle ergibt so was wie den IGNORANTIA, hier kommt dann wirklich noch Einfluss dazu). Aber im großen und ganzen...
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 21. Mai 2013, 14:31:39
Es wird ein Gefühl Verschleiert und nicht Unterdrückt.
Das Gefühl wird doch gar nicht unterdrückt. Okay, alles schön der Reihe nach:

Du verzauberst, sagen wir, eine vor Wut schäumende Person, die sich gerade noch so davon abhalten kann gleich auszurasten, mit Agression/Verhüllung.

Die Person schäumt auch nach dem Zauber natürlich weiterhin vor Wut, doch fällt das den Betrachtern nicht auf. Die Zuckungen, die Adern am Hals, das rote Gesicht und der buchstäbliche Schaum werden entweder sensorisch erst gar nicht wahrgenommen (Illusion) und/oder das, was wahrgenommen wird, wird vom jeweiligen Beobachter nicht mehr richtig mit Wut in Verbindung gebracht (Einfluss).

Ich betrachte "Einfluss" also nicht als Merkmal, das verhindert, dass das Ziel unbewusste Signale aussendet. Es richtet sich also nicht an das offizielle Zauberziel, sondern es richtet sich an jeden Beobachter. Das klingt, bei einem Zauber, der nicht gegen die MR geht, natürlich erstmal seltsam. Aber genau so einen Kram kann man im LC sehen. Der "Ignorantia" macht es vor. Und in WdZ wird das genau noch einmal bestätigt; sprich dass "Einfluss" bei passendem Kontext die Wahrnehmungsfähigkeit von Beobachtern mit trüben kann. Als Beispiel wird ebenfalls der Ignorantia herangezogen, man sieht es aber auch bei einer Reihe anderen Zauber, wo das Merkmal Einfluss zum Merkmal Illusion noch unterstützend hinzukommt.

Das mit dem Schlachtfeld via Aggression/Verhüllung wäre natürlich ein Zonenzauber und würde wohl gegen eine wahnwitzig hohe MR gehen, so sich die zu Verhüllenden innerhalb der Zone nicht alle freiwillig verhüllen lassen. Das Beispiel war vielleicht nicht so gut, da ich hier viele Zauberziele aber nur einen Beobachter hatte. Üblich wird wohl eher nur ein Zauberziel und dann viele Beobachter sein.

Es mag einzelne Spezial-Fälle geben... oder auch einzelne Quellen wo das nützlich ist (Erfolg/Verhülle ergibt so was wie den IGNORANTIA, hier kommt dann wirklich noch Einfluss dazu). Aber im großen und ganzen...
Extra dafür Formeln zu lernen, ist vielleicht wirklich etwas suboptimal, da die Formeln am Ende so speziell sind, dass sie kaum Einsatz finden. Aber in Kombination mit Spontanzauberei und seinen vielen Freiheiten und Kombinationsmöglichkeiten ergibt sich da schon ein ganz anderes Bild.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 21. Mai 2013, 15:57:35
Der Effekt von Verhüllung ist mMn ein rein äußerlicher: Es werden Dinge vor den Sinnen und Magie verborgen. (Siehe "Verhüllung des Meuchlers": auch Hellsichtmagie wird getäuscht.)
Eine zusätzliche Einflußkomponente halte ich für unnötig. Der Berserker wird immer noch das Lokal kurz und klein schlagen, aber dabei gleichgültig-freundlich gucken.
Da auch Erkenntniszauber betroffen sind, würde ich für aventurische Untersuchungen eine zusätzliche Antimagie-Komponente einbauen, aber Einfluß ist mMn nicht nötig.
Das halte ich auch für einen der wesentlichen Einsatzzwecke der Instruktion in Verbindung mit stellaren Quellen: Entsprechende Hellsichtmagie zu täuschen.
Für die Illusion+Einfluß-Zauber gibt es in Myranor ja die Extra-Instruktion "Geistillusion", die genau das macht.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 21. Mai 2013, 19:55:45
Zitat von: Varana
Eine zusätzliche Einflußkomponente halte ich für unnötig. Der Berserker wird immer noch das Lokal kurz und klein schlagen, aber dabei gleichgültig-freundlich gucken.

Werter Collega ... oder so. Ich hab's doch eigentlich schon gesagt. Die Einfluss-Komponente ist nicht für den Berserker selbst. Sie ist für diejenigen, welche den Berserker beobachten.

Zitat von: Wege der Zauberei, Seite 25, Einfluss
... Teilweise zählt auch die Beeinflussung von Sinneseindrücken (Ignorantia) hierzu, sofern nicht dies nicht durch Veränderung der Sinnesorgane, verwandelnde Steigerung der Wahrnehmung oder zusätzliche Sinne (Merkmale Form, Eigenschaften oder Hellsicht) hervorgerufen wird.

Mit der Formel "Verhüllung des Meuchlers" kann ich leider nicht sooo viel Anfangen. Deren Wirkung widerspricht der Wirkung aus der Instruktionsbeschreibung. Zumindest was die Stärke der Verhüllung betrifft.

Allerdings will ich einem Verhüllungszauber nicht abschreiben wollen, dass auch andere Formen der "Wahrnehmung" gestört werden. Die Instruktionsbeschreibung sagt ja etwas von möglichen "anderen Sinnen, wie z. B. Magiegespür". Und wenn es dann aventurisch betrachtet eines Merkmals "Antimagie" bedarf, um die gewollte Wirkung zu erzielen, kommt das Merkmal halt hinzu. Andere Merkmale könnten bei fehlendem Bedarf ebenso auch wegfallen.

Zitat von: Varana
Für die Illusion+Einfluß-Zauber gibt es in Myranor ja die Extra-Instruktion "Geistillusion", die genau das macht.

Und? Wäre nicht das erste mal, dass ein Effekt mit mehreren Kombinationen möglich ist. Gibt es im myranischen Regelwerk eigentlich ständig, wobei dann allerdings häufig ein völlig anderes Konzept dahinter steckt, dass nur in Konsequenz zu vergleichbaren Ergebnissen führt.

Beispiele:
Harmonie/Beseelung und Aggression/Kontrolle_über_Gefühle (Friedvoller machen)
Feuer/Beseelung und Feuer/Elementare_Reinheit (Dinge aufheizen)
Iryabaar/Beseelung und Iryabaar/Wahnsinn (z. B. Verleihung des Nachteils Einbildungen oder Wahnvorstellungen).

Und im Fall mit dem Berserker würde auch ein Harmonie/Geistillusion und ein Aggression/Verhüllung in Konsequenz das gleiche Wunschziel erfüllen, nämlich jemanden friedlicher erscheinen lassen, als er ist. Nicht alle Kombinationen sind für das gleiche Wunschziel dabei gleich gut. Die Geistillusion ist für vergleichbare Ergebnisse beispielsweise teurer, von der Wahl der Quellen eingeschränkter und allgemein schwieriger zu wirken.

Oh, fast vergessen: Eine rein äußerliche Verhüllung bei der Instruktion "Verhüllung" schließe ich schon alleine deshalb aus, weil die Instruktionsregeln erlauben reine Gefühle, komplett ohne dazu betroffene Sinne, zu verhüllen. Bei einer rein äußerlichen Verhüllung wäre aber der Effekt spätestens jetzt null. Aus aventurischer Sicht wäre meiner Einschätzung nach die einzige Möglichkeit "die Sinne zu täuschen" ohne die Sinne zu täuschen über das Merkmal "Einfluss". Jedenfalls so lange man nicht gleich den Herrschaft-Holzhammer auspacken will.

Und damit nochmal ein letztes mal zurück zum Verhüllten Meuchler. Die Formel versucht nicht mal einen einzigen Sinn auf klassische Art zu täuschen, weswegen ich bei dieser einen Formel eine Illusionskomponente für unnötig halten würde. Hellsichtzauber und Emphathie werden getäuscht. Das würde für mich auf die Merkmale "Antimagie" (gegen Hellsichtzauber) und "Einfluss" (gegen die Empathie) hinauslaufen.

Und hat der Berserker-Verhüllung-Zauber nun die Merkmale "Illusion", "Einluss" oder beides? Das hängt wohl von der Detailbeschreibung einer passenden Formel ab, und von der Struktur-Erhöhung, die man bereit ist hinzunehmen (so man sich solch eine Formel selbst basteln will). Ich fände es allerdings etwas seltsam eine Verhüllung unter Verwendung einer stellaren Gefühlsquelle einzusetzen, und nachher nicht damit die Gefühle verhüllen zu wollen, sondern die rein sensorischen Sinneseindrücke (sprich pure Illusion). Ob sowas im Sinne des Erfinders ist? Ich hätte da wohl ein wenig das Gefühl, als wolle hier jemand die +3 Struktur "rausoptimieren" wollen. ;)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 22. Mai 2013, 22:30:29
Gibt es eigentlich überhaupt eine Quelle/Intruktion-Kombination, mit der man absolute Stille mit den AsP-Kosten erzeugen kann, wie es die allgemeine Kostentabelle angibt? Beseelung passt thematisch irgendwie nicht (hier würde ich mehr Lautstärke erwarten) und die Instruktionen Bann, Elementare Reinheit, Geistillusion, Illusion, Kontrolle über Element und Verhüllung haben eigene Kostenregeln.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Jeong Jeong am 23. Juli 2013, 00:14:19
Weiß jemand zufällig, auf welcher Basis die AsP-Kosten der Formel "Gespeichertes Bild" auf Seite 52 berechnet wurden? Vielleicht übersehe ich das Offensichtliche, aber bisher bin ich trotz ettlicher Nachrechnungsversuche leider nicht auf die angegebenen Kosten gekommen...
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 23. Juli 2013, 10:06:58
Da ist ein * dran und das heist, das die Kosten nicht nach dem bekannten Schema errechnet wurden.
Würde man das tun, würde da irgendwas mit über 1k AsP herauskommen...
(und ja, ich halte diesen Zauber noch immer für eine Bankrot-Erklärung des Regelwerks)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 28. Juli 2013, 18:00:12
(und ja, ich halte diesen Zauber noch immer für eine Bankrot-Erklärung des Regelwerks)
Die allgemeine Kostentabelle ist ja nicht mal ein Regelwerk sondern eine "Richtlinie" (siehe MyMa Seite 31, "Die allgemeine Kostentabelle"). Zumindest hat man sich für solche *-Späße entsprechend abgesichert. ;)

P.S.: Ich bin übrigens froh, dass es diese Formel gibt, sonst wäre die myranische Zauberwelt um einiges ärmer.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 28. Juli 2013, 18:25:18
P.S.: Ich bin übrigens froh, dass es diese Formel gibt, sonst wäre die myranische Zauberwelt um einiges ärmer.
Die Formel selbst stört auch keinen *g*
Sondern die Tatsache, das man sie nicht mit den bestehenden Regeln (und das sind sie. Daran ändert das Wörtchen Richtlinie nicht das geringst) umsetzten kann, sondern sich in die *chen-Krücke flüchten muss.
Das wirft ein reichlich schlechtes Licht auf die an und für sich hervorragenden Regeln.
Und eben weil sie an und für sich so hervorragend sind, ärgert es mich so. Sie können gute Regeln machen, warum also hier diese Krücke?
Das sorgt bei mir immer wieder, wenn ich über diese Formel stolpre, für ein unverständliches Kopfschütteln... :/
Und das ist einfach nicht schön...
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Sternenfeuer am 11. August 2013, 02:02:18
Ich war mir bisher immer sicher das myranische Runenmeister die Zauberzeichen können die auch von den Thorwalern verwendet werden...nur finde ich die Regelstelle nicht mehr. Weiß zufällig jemand wo da steht? Oder können die Vorfahren der Thorwaler wirklich die Zauberkünster der Nachfahren nicht anwenden?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 13. August 2013, 16:03:00
Ich war mir bisher immer sicher das myranische Runenmeister die Zauberzeichen können die auch von den Thorwalern verwendet werden...nur finde ich die Regelstelle nicht mehr. Weiß zufällig jemand wo da steht? Oder können die Vorfahren der Thorwaler wirklich die Zauberkünster der Nachfahren nicht anwenden?
Du wirst mich jetzt sicher hauen...
Aber wie kommst du auf die Idee, das Zauberzeichen und Runen überhaupt derzeit in Myranor nutzbar sind?
Rein RAW existieren in Myranor derzeit weder die SF Zauberzeichen, noch die SF Runenkunde, noch eine dazu äquivalente SF...
(sie weder weder in der Verweisliste nach WdH in MyMa geführt, noch in der Aufzählung in WnM)
Und ohne diese beiden SFs können weder Zauberzeichen noch Runen benutzt werden (Runenkunde für Runen, logischerweise; Zauberzeichen nur für Arkanoglyphen [und Bann-/Schutzkreise]).
In Myranor existieren derzeit lediglich die SFs Bann-/Schutzeichen und Modifikationsglyphen. Aber eben nicht Runenkunde und Zauberzeichen.

Zwar gehe ich schwer davon aus, das diese Funktionalität entweder im Artefakt-Band für Myranor oder vielleicht sogar im Errata zu MyMa (man klopfe bitte dreimal auf Holz) kommen wird...
Aber derzeit, ist der Einsatz von Runen und Arkanoglyphen (im Sinne von WdZ/SRD/WdA) in Myranor eine Hausregel.
Aber wenn man sie hat... Wäre es nur logisch wenn sie diese Anwenden können (wobei es auch eine "Mär" sein könnte, das die Runen von den Hjaldingern stammen...). Siehe aber bitte noch unten...

P.S.:
Ich hab es oben schon mal angedeutet... Aber ich sag es nochmal klar und deutlich:
Mit der SF Zauberzeichen kann niemand die "thorwalschen Runen", die Vitkari, nutzen. Dazu benötigt man die SF Runenkunde.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Sternenfeuer am 13. August 2013, 19:03:22
Alles klar.  :P
Das es diese SF nicht gibt hat mich ja gerade so gewundert. Denn ich konnte/kann mir nicht vorstellen das das in Myranor nicht
existent ist. Einfach weil in Myranor doch solche Übermagier existieren sollen...... Dachte ich hätte das einfach irgendwo in dem
Wust aus Regelbüchern übersehen. Aber danke....dann zurück ans Reißbrett und neues Konzept überlegen ^^

PS:...kann es sein das nur du ChaoGirDja und GSandSDS außer mir im Regelforum aktiv sind?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Nekros am 13. August 2013, 21:23:08
Nein ;) aber viel ist hier in der Tat nicht los und ich Poste in letzter Zeit sehr selten.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 13. August 2013, 22:21:15
Ich lese mit, aber entweder waren Chao oder GSandSDS schneller, oder ich bin beim Thema überfragt. Bei den Runen z.B. - mit dieser speziellen Frage habe ich mich nie beschäftigt, bei mir können Optimaten die aventurischen Zauberzeichen in vollem Umfang nutzen, weshalb mir nie aufgefallen ist, daß die SF fehlt, und Runen sind eine thorwalsche Extrawurst, deshalb mag ich die ohnehin nicht. :D
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Icestorm am 23. August 2013, 02:06:27
Ich gehe auch mal davon aus, daß auf die SF Runenkunde noch eingegangen werden wird... denn was ist ein Runenmeister ohne Runen?
Das hatte mich auch schon verwundert, da mir Hjaldinger/Thorwaler nicht liegen, bin ich der Sache aber nicht nachgegangen.  ;D
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: SssnakeByte am 06. Dezember 2013, 12:36:17
In Myranische Magie steht unter anderem der folgende Zauber:
   Status aus [Eis]
   (Eis / Transformation)
   Das Opfer wird für die Wirkungsdauer in eine Eisstatue verwandelt.
   Die Statue kann jedoch durch starke äußere Einflüsse beschädigt werden.
   (Formel: MyrMagie 48 ff)
Ich gehe davon aus, dass man problemlos auch andere Elemente nehmen kann (Erz, Humus=Holz),
aber wie verhält sich eine Statue aus Feuer oder aus Wasser?
Eine Statue aus Metall, Fels, Eis oder Holz kann sich vom Material her normalerweise nicht bewegen.
Feuer und Wasser sind jedoch nicht so steif...
Funktionieren diese Elemente überhaupt, oder braucht man, damit die Statue die Form behält, nicht "Kontrolle über Element" statt "Transformation"?
Würde sich die "Statue"also demnach auflösen und der verzauberte Mensch sich quasi "zerstückeln" (quasi ein besonderer Tötungszauber)?
Und wenn die Statue doch die Form behält.. wäre dann die Statue beweglich?
oder sind diese Kombinationen einfach unmöglich?

Vielen Dank für etwaige Antworten
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 06. Dezember 2013, 12:53:34
Zumindest für Feuer gibt es die aventurische Parallele des "Seelenfeuer Lichterloh" (als Feuervariante des "Granit und Marmor"), der das Opfer in eine Flamme verwandelt. Die brennt dann auch als Feuersäule vor sich hin.
Bei Wasser würde ich davon ausgehen, daß zerflossenes Wasser das Opfer tötet. Dem ließe sich z.B. mit einem Becken entgegenwirken.
Noch schlimmer als Wasser ist im übrigen Luft; da sehe ich wenig Überlebenschancen.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 06. Dezember 2013, 13:24:14
Die Angaben zu Transformation sind halt sehr schwammig. Ich hätte beispielsweise durchaus einen gewissen Zusammenhalt bzw. den Drang zu einem Wiederzusammenfinden bei Wasser und Luft angenommen. Das weicht zwar von normalem Wasser und auch normaler Luft ab, aber es ist eh fraglich, ob das, was man da erschafft, normal ist. Es gibt ja auch die überreinen Stufen von Wasser und Luft, die in der Natur nicht vorkommen, und die sollen ja ständig in Bewegung sein. Dann gibt es Dinge wie eine Chrysir-Liturgie, die den Geweihten in einer Art Nebelform verwandelt, was ja auch nicht zum sofortigen Tod führt. Etwas Ähnliches würde ich dann auf magischer Seite beim Dienst Transformation annehmen.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: SssnakeByte am 07. Dezember 2013, 00:13:15
naja... unter Transformation verstehe ich das umwandeln zum normalen anderen Material. Die enstehenden Statuen sind ja normalerweise weder beweglich noch magisch, oder? und sie sind entsprechend zum Material auch beschädigbar...
deswegen wäre ich jetzt eigentlich davon ausgegangen, dass Feuer eigentlich schnell erlischt, wenn es keine Nahrung hat und Wasser halt zerfliesst und Luft sich verflüchtigt.
"Seelenfeuer Lichterloh" ist natürlich ein Argument für die Feuersäule... "Granit und Marmor" hinterlässt ja auch eine normale Steinstatue, oder?
Aber bei Wasser und Luft fehlt mir tatsächlich der magische oder natürliche Zusammenhalt. Bei "Kontrolle über Element" ist der Zusammenhalt erklärbar, bei "Transformation" sehe ich den so nicht...
Geweihten-Liturgien sehe ich auf einer ganz anderen Schiene... da wirken göttliche Kräfte... das ist... äh... "wunderlich"? ;)
Dementsprechend finde ich Varanas Antwort nachvollziehbar

Danke nochmals für die Hilfe

Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 07. Dezember 2013, 08:07:02
So wie der Transformationstext geschrieben ist, ist er ohnehin leicht verbuggt. Es wird von Objekten gesprochen, man meint aber eigentlich Zielobjekte (was halt auch Wesen sein können). Und dann kommt auch noch besondere Regel zu tragen: "Die Reinheitsstufe des Elements ändert sich nicht." Nur sprengen kulturschaffende Lebewesen bezüglich ihrer Reinheitsstufe ohnehin jede Skala. Das Höchste, was noch erfasst wird, sind höhere Tiere. Selbst wenn wir auch intelligente Lebewesen noch dazu zählen. Der myranische Statuenzauber müsste die Person hiermit eigentlich in pures Diamant verwandeln oder in tausende Grad heißes Feuer. Erschaffenes Eis wäre stets naggarach-namenlos-kalt. Nichts davon findet sich in den Beispielformeln wieder, weswegen ich davon ausgehe, dass man bei Kulturschaffenden als Zielobjekten hier offenbar eine eher generösere Regelauslegung im Sinn hatte. Damit fallen Einschränkungen in den Möglichkeiten der Transformationszauber an dieser Stelle allenfalls auf eher gamistische Grundsätze zurück, und einer davon ist in meinen Augen: keine "Du bist einfach nur tot!"-Formeln als gängige Spielerzauber, erst recht nicht für 10 AsP. Wäre es so simpel Leute und Kreaturen auf diese Weise mit Zaubern umzubringen, in Myranor würde man Kampfmagiern fast nichts anderes mehr lehren.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: SssnakeByte am 07. Dezember 2013, 11:35:19
Zitat
keine "Du bist schlichweg tot!"-Zauber, erst recht nicht für 10 AsP.
da stimme ich mit dir überein...
allerdings wäre ein Zauber, der eine Person in eine bewegliche, beliebig verformbare Wasserstatue transformiert auch nicht zu unterschätzen... oder als Flammensäule unter die Feinde rennen, während die dem Feuer nix anhaben können...
etwas heftig, oder?
eventuell sollte man diese Elemente einfach für diese Transformation verbieten... -.-
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 07. Dezember 2013, 11:51:37
Bleibt die Frage, ob die restlichen Elemente eh nicht ähnliche Einschränkungen in der Handlungsfähigkeit nach sich ziehen, wie eigentlich schon die Transformation in die "harten" Elemente Erz, Humus und Eis. Aber nehmen wir mal an, sie tun es wegen ihrer naturgegebenen Dynamik nicht:

Bei Luft fällt mir konkret die Art von Gestalt ein, die mit normalen Methoden nicht zu schädigen ist, aber auch eigentlich niemanden wirklich verletzen kann. Die schweben kann, durch kleine Ritzen kommt, aber von starken Winden davongetragen wird (worst case: die Wirkungsdauer endet, während man in die Luft geweht wurde; best case: man lernt den Umstand aktiv zu nutzen).

Bei Feuer könnte ich mir eine Mischung aus reinem Feuer und glühenden Kohleklumpen vorstellen, die magietheoretisch ebenfalls noch zu Feuer gerechnet werden können. Dann ist man zumindest nicht ganz unverwundbar. So die Instruktion nicht für Instant-Kills geeignet ist, könnte sie dazu tendieren in derleih Material zu transformieren.

Bei Wasser könnte man sich eine Mischung aus purem Wasser und einer geleeartigen Substanz vorstellen. Schwer zu verletzen, aber kann entsprechend auch andere nicht ganz so gut verletzen. Regeltechnisch also halt nicht ganz so flüchtig wie bei Luft. Auch hier wäre der Grund in der Instruktion zu suchen, die nicht dazu gedacht ist, die Strukturen des Zielobjekts komplett zu zerstören.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 07. Dezember 2013, 13:10:46
Daß elementar-manifestiertes Feuer keine Nahrung braucht, sondern quasi von alleine brennt, ist ja ein Grundprinzip, das immer wieder auftaucht.

Was die Kontrolle angeht, würde ich das je nach Formel unterschiedlich handhaben. Der Grundgedanke bei den "Statue aus X"-Zaubern ist mMn der Kontrollverlust, also die Versteinerung / Vereisung usw. Auch der Seelenfeuer wirkt so, obwohl Feuer beweglich ist. Auch einen "Statue aus Wasser"-Zauber kann man mMn so gestalten, daß der Transformierte sich nicht mehr selbst bewegen kann. Ob das eine echte Wasserstatue wird, oder zu einer Pfütze zerfließt, kann man sich aussuchen. Wenn man keinen Instantkill draus machen will, kann man ja dem transformierten Element einen gewissen Zusammenhalt zugestehen - die Luftblase bleibt dann zusammen, das Wasser ebenso.
Da könnte man es sogar einrichten, daß die fließenden Elemente günstiger für den Transformierten sind, weil man von einem Stückchen Luft schlechter einen Arm abschlagen kann als von einem Stückchen Eis. ;) Grundsätzlich sind allerdings diese Zauber, auch die offiziellen Varianten, ziemlich unangenehm - die Eisstatue kann man beschädigen, die Steinstatue ebenfalls.

Auf der anderen Seite halte ich genau diese Quelle/Instruktions-Kombination für die passende Variante, solche Terminator-Effekte wie "ich fließe durchs Schlüsselloch" oder eine Nebelleib-Variante zu erreichen: Der Zauberer transformiert sich in Wasser bzw. Luft und behält dabei die Kontrolle über seine Bewegungen.

Beide Varianten kann es ja geben.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: SssnakeByte am 07. Dezember 2013, 15:58:57
gerade weil Stein, Holz und Eis-Statuen zerstörbar sind gehe ich eher nicht von einem magischen Zusammenhalt aus. Da fehlt mir dann der Element-Kontrolle-Aspekt.
Wasser hat allerdings von Natur aus eine gewisse Oberflächenspannung und so auch Neigung zusammen zu bleiben... Allerdings ist die Pfütze von böswilligen trotzdem leicht zu trennen und Luft leicht zu verwehen... quasi das Arm abschlagen bei der Eisstatue...
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 08. Dezember 2013, 11:02:05
gerade weil Stein, Holz und Eis-Statuen zerstörbar sind gehe ich eher nicht von einem magischen Zusammenhalt aus.
Warum?
Nur weil ich eine Geformte Wassersäule mit einem Eimer zerstören kann, heist das doch noch lange nicht das die Säule selbst einfach mal eben so auseinanderfließt...

Ich biete einfach mal eine Erklärung an, ob man ihr sie übernehmt oder nicht ist jedem selbst überlassen:
Die Grundlage ist, das alles und jeder durch ein Muster charakterisiert wird. Bei Objekten ist das die Objektmatrix, bei Lebewesen der Astralkörper (die Unterschiede sind marginal und doch bedeutend: Letzterer ist erheblich komplexer aufgebaut).
Diese Matrix ist es die alles was das Ding ist (rein physisch, für das Geistige ist die Seele zuständig) festhält und bestimmt(!). Auch wenn das kein reiner One-Way ist. Die andere Richtung ist aber leider nur schwer zu fassen, aber vorhanden. Wenn sich ein Körper verändert, dann verändert sich durchaus auch sein Muster. Das dauert aber, grade bei Astralkörper, eine ganze Weile und ist abhängig von der Schwere der Veränderung (Amputationen sind nach etwa 24h übernommen, Narben brauchen etwa eine Woche). Wie schnell Objekte sind und ob es hier überhaupt so einen Mechanismuss gibt, ist unbekannt (weil es im LC keinen BALSAM für Objkete gibt :D ). Aber es ist davon aus zugehen, das es zumindest einen vergleichbaren Mechanismuss gibt (auf Grundlage der Überlegungen haben wir mal im DSA4-Forum über einen REPARO-Zauber philosophiert).
Die Festlungen der Erscheinung der Dinge durch das Muster beginnen bei der Elementzusammensetzung, setzt sich über seine Form und Eigenschaften fort und hören praktisch erst bei "wer hat es wozu geschaffen und wofür wurde es benutzt" auf (die Zauber die das Abrufen, sind keine Temporalzauber ;) ). Wobei natürlich Eigenschaften und Elementzusammensetzung bis zu einem gewissen Grad einander Bedingen (siehe oben, die Ausführungen zu dem "Rückweg"), aber das Muster hat das letzte Wort.
Magie Funktioniert so, das sie dieses Muster  Überlagert, damit verändert und das ganzedann "fixiert". Das Ding verändert seine Erscheinung darauf sofort. Dabei wird normalerweise nur ein Teil das Muster von dem Zauber überlagert (im Sinne von "verändert"), das Muster selbst aber nicht (dauerhaft) verändert. Das passiert erst bei WD augenblicklich(p), erst hier wird das Muster dauerhaft Umgeschrieben und nicht einfach nur (pertiel) durch Überlagerung verändert. Solange das nicht passiert, hält ein Effekt nur so lange, wie der, das Muster fixierende, Zauber selbst besteht. Eine Veränderung des eigentlichen Musters finde dabei nicht statt, außer sie kommt von außen (der Hammer auf die Erz-Säule, als Klassiker). Das ist eine Tiefgreifende Muster-Veränderung, die sogar dazu führen kann das der Zauber zusammenbricht (weil sich das Zielobjekt verändert. Klassicher Fall für die  Artefakt-Vernichtung).
Diese Transformations-Magie geht jetzt hin und verändert die Elementarzusammensetzung und nur die Elementarzusamensetzung, nicht aber die Form und Eigenschaften. Darum behält die Erz-Säule auch die Form des Wesens und wird nicht irgendwie ein Klumpen. Aber aus genau dem selben Grund, behält selbst die Feuersäule die Form des Wesens und weil es "reines" elementares Feuer ist, oder beschworenes Feuer für die denen das so lieber ist, verlöscht es auch nicht. Es ist ein Element und Elemente verschwinden nicht einfach so. Zumindest solange nicht, wie ich sie in Ruhe lasse.
Dito natürlich die Luft- und Wasser-Statue. Auch sie bleibt in genau der Form, die sie vorher hatte. Solange ich sie nicht verändere (sie einem Sturm aus zusetzten, wäre also keine so gute Idee).
In Form gehalten durch die "Form-Information" der Matrix und der Tatsache, das durch die Verwandlung nur durch die Magie aufrechterhalten wird und damit kein natürlicher Zustand ist. Das Muster sich also, wegen der es "festhaltenden" Magie, nicht denen Bedienungen des Körpers anpassen kann (siehe oben). Und solange das nicht möglich ist, bleibt der Körper in der alten Form.
Das ändert sich natürlich schlagartig, wen ich auch augenblicklich(p) gehe. Wo plötzlich das Muster selbst die Körper zusammenhalten soll. Das kann es im Falle von Luft, Wasser und Feuer natürlich nicht, da diese Elemente dazu nicht geeignet sind. Das Muster verändert sich um sich den neuen Bedienungen an zu passen und bricht damit auseinander.
Und das ist damit auch der Grund, warum ich kein "elementar Kontollkomponente" brauche, um bei dieser Verwandlung die Form zuhalten. Nur alleine Aufgrund der "Tatsache", das sich das alles bestimmende Muster nicht von alleine verändern kann, bleibt die alte Form erhalten. Denn diese "Autoveränderung" ist notwendig, um der Natur des Elementes folgen zu können.


Wie gesagt:
Ob man es annimmt oder nicht...
Ist jedem selbst überlassen ;)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Marc Jenneßen am 26. Dezember 2013, 13:57:02
Ist irgendwo etwas näheres zum Dämon Quirathax, den Verschlinger publiziert? Abgesehen von der Nennung in MyMa.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 26. Dezember 2013, 15:19:13
Ist irgendwo etwas näheres zum Dämon Quirathax, den Verschlinger publiziert? Abgesehen von der Nennung in MyMa.
Ich glaube nicht. Allenfalls in Sassis Giftschrank könnte vielleicht eine Ausarbeitung des Dämons liegen, so man nicht einfach nur einen coolen Namen angeben wollte. Vermutlich verschlingt Quiratax einfach nur sämtliche gute Laune. :D

Da der Dämon kein Archon ist, dürfte es sich wohl nicht um einen Beinamen der Dämonin Aphestadil selbst handeln.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Sassi am 16. Januar 2014, 15:13:56
Suche gerne nochmal nach, derzeit ist mein Berufs- wie Privatleben leider/zum Glück wenig Autorentätigkeitskompatibel ... Schon wieder nicht arbeitslos geworden^^.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: barbarossa rotbart am 19. Januar 2014, 10:58:21
ich weis jetzt nicht, ob dies hier hin gehört:
Das UdS S.289 zeigt eine Leibwächterin mit einer Art von tragbaren Schutzschirm. Wie wird dieser in den Regeln realisiert?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 19. Januar 2014, 11:05:49
Noch garnicht.
Das ist ziemlich offenkundig ein technomantisches Artefakt und die Regeln dazu gibt es schlicht noch nicht.

Orientieren kannst du dich aber ziemlich Sicher an der Schimmerschild-Varainte des Fortifex :)
Denn die Dinger scheinen mir nichts anderes zu sein.
Wenn sie nicht sogar einfach nur künstlerische Freiheit sind... Aber zumindest Vorstellabr sind sie in Myranor.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: barbarossa rotbart am 19. Januar 2014, 11:19:01
Wenn dann ist es eher eine sichtbare Form des Armatrutz ...
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 20. Januar 2014, 11:57:25
AH, stimmt.
Ich hatte, warum auch immer, UdS 248 vor Augen ^^;
Das wäre der FORITFEX(Schimmernder Schild).
UdS 289 ist ein sichtbarer ARMATRUTZ, keine Frage.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 20. Januar 2014, 16:00:09
Nebenbei: Das MyMa-Regelsystem gibt in den meisten Fällen doch gar nicht vor, ob die Zauber sichtbar oder unsichtbar sein müssen. Ergo kann man das in solchen Fällen dann stets bei den Formeln angeben. Ansonsten wäre es halt ratsam immer das anzunehmen, was das Ansinnen des Zaubers nicht torpediert (bei einem subtilen Beeinflussungszauber wäre es halt unpraktisch, wenn das Opfer ab da mit einer purpurnen Aureole und begleitenden Gewitterwolken über dem Kopf rumläuft). :)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 21. Januar 2014, 10:08:47
Es geht ja nur darum einen Vergleich zu finden ;)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Mythos am 02. Februar 2014, 11:45:25
Ich frage mich gerade: Um ein bestimmtes Wesen zu bannen, muss der Magier tatsächlich auch das Wissen besitzen, dieses Wesen zu beschwören?

Dadurch ist die optimatische Antimagie doch hoffnungslos ineffizient. Man findet eher die Nadel im Heuhaufen, als dass man als Magier gerade den passenden Zauber beherrscht, um das zu bekämpfende Wesen zu bannen.

Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Sieben am 02. Februar 2014, 20:49:19
Das ist richtig. Die BaLoa können da mehr. Was Beschwörungen angeht würde ich auf die Sonderregeln zurückgreifen und einen allgemeineren Zauber (nicht Formel) erstellen, Marke "invoziere Geister sämtlicher dämonischer Quellen". Das dann kombiniert mit der SF Spontanzauberei (Invokation), dann gibt es diesen Makel nicht mehr. Das Gleiche geht dann natürlich auch für die Genien.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Mardugh Orkhan am 03. Februar 2014, 10:37:40
Ja, das scheint auch der gangbarste Weg zu sein. Oder man steigert gleich den (oder die) komplexen F-Zauber wenn man sich auf Exorzismus spezialisieren will.

Gegebenenfalls kann man die Inspiration auch wieder rausstreichen. Dann wäre alle Invokierten Wesen Dämonischer/Elementarer usw.. Quellen jeweils nach E zu steigern. Also identisch mit mit den Standard-Wesensbeschwörungen, sodass man den zauber auch schon bei Spielbeginn regelkonform wählen könnte, ohne GP oder Start-AP zu verschenken.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Barl am 03. Februar 2014, 22:48:10
Könnte man da nicht was auf Basis der Dienste Antimagie und/oder Bann der Quelle machen? Zumindest Bann der Quelle wirkt ja jetzt auch schon auf Wesen von Quellen. Mit den Quellen Kraft, Zauberei oder Iryabaar hätte man dann auch universell wirksame Quellen.

Also einen neuen Dienst der Art Wesen-Bann mit der man Wesen innerhalb eines gewissen Radius je nach Quelle bannen kann. Das müsst halt schwieriger sein als wenn man das Wesen über die SF Bannen und dem entsprechenden Zauber bannen kann.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 04. Februar 2014, 10:32:23
Das wäre btw. kein neuer Dienst, sonder eine Wiederbelebung eines alten Dienstes :D
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Barl am 04. Februar 2014, 18:22:12
Das wäre btw. kein neuer Dienst, sonder eine Wiederbelebung eines alten Dienstes :D

Welches Dienstes denn? Mit den Magieregeln vor MyMa habe ich mich nie wirklich auseinandergesetzt...
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 05. Februar 2014, 10:08:03
Beschwörung/Bannung ;)
Ich bin mir zwar gradenicht sicher, ob er wirklich ein Doppeldienst war...*
Aber in MyMy und dem HC brauchte man keinen eigenen Zauber um Wesen zu Beschwören, geschweige denn um sie zu Bannen.
Ich bin auch noch immer nicht Sicher, ob mir die Idee das zu trennen wirklich Gefällt...

*Edit:
Hab's nachgeschlagen:
Heist "Rufe" und "Verstreue".
Wobei beide im HC nur bei Elementaren gehen. Wobei man aber bedenken muss, das der HC Dämonen garnicht behandelt und Stellare nicht Beschwörbar waren.
In MyMy nennt sich das für Dämonen "Rufe" und "Vertreibe" bzw. "Vernichte".
Vertreiben funktioniert dabei wie der Pentagramma (und co.), während Vernichte tut wie es klingt und eigentlich den Geweihten vorbehalten ist (sprich: in Aventurien kann das ein Magier nicht und zumindest in den neuen Werken findet sich das auch in Myranor nur noch bei den Geweihten)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 05. Februar 2014, 10:24:57
Könnte man da nicht was auf Basis der Dienste Antimagie und/oder Bann der Quelle machen? Zumindest Bann der Quelle wirkt ja jetzt auch schon auf Wesen von Quellen. Mit den Quellen Kraft, Zauberei oder Iryabaar hätte man dann auch universell wirksame Quellen.
Das dürfte hier schlecht gehen. Die Dienste/Instruktionen sind nur für Essenzbeschwörungen gedacht und wirken daher nur im beschränkten und gemäß der Instruktionsbeschreibung definierten Maße auf Wesen. Was du hier offenbar erzielen willst, ist jedoch eine komplette Entschwörung in die Heimatsphäre, und dafür braucht es nunmal einen Zauber aus dem Bereich der Wesensbeschwörungen (auch der aventurische Pentagramma hat hierzu das Merkmal Beschwörung), und die kann man nicht mit Instruktionen kombinieren.

@ChaoGirDja: Wenn man nicht zwischen Essenzbeschwörungen und Wesensbeschwörungen trennen wollte, dann müssten die dazugehörigen Zauber alle deutlich teurer machen, und das ist sehr suboptimal für Zauberer, die es eigentlich gar nicht drauf anlegen "alles können" zu wollen und nun wegen den teuren ZfW-Steigerungen einen auf Eins-bis-drei-Quellen-Spezialisten machen müssen
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Mardugh Orkhan am 05. Februar 2014, 10:40:38
Wohl wahr. Allerdings finde ich die Wesensbeschwörungen nach einzelnen Quellen für einen Zauberer mit Schwerpunkt Wesensbeschwörung auch wieder viel zu Ausgedehnt. Dem könnte man abhelfen, wenn es deutlich mehr Wesen pro Quelle gäbe (Man vergleiche mit den Invokationes 2 Zauber für Dämonen, von denen einer sogar reichen würde und 3 für Elementare erledigen das wofür der myraner an sich 13 oder noch mehr  8-) bzw 6 Zauber beherrschen muss. Klar, für einen Feuer Elementaristen der nur Feuer beschwört ist das Systemn aus MyrMa besser, aber sobald man je nach Situation unterschiedliche Quellen nutzen will wird es echt übel bzw nur noch für Charaktere mit unendlichen Ap machbar.
Oder man nimmt eben doch die angebotenen Universalbeschwörungen und ignoriert bei der Generierung großzügig die Hinweise auf Wesen einer Quelle. Dann kann ein Elementarist den Beschwörungszauber nach F steigern und dafür alles. Und ist damit dem aventurier wieder überlegen (gut: F ist teuer, aber dafür kann er Dschinnenruf, Meister der Elemente und Elementarer Diener plus Inspiration - da wären die Einzelzauber in der Summe noch teurer)
 
Analog gilt die Aussage erst Recht für Exorzisten.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 05. Februar 2014, 10:48:30
Wobei, nach F steigern musst du ja nur, wenn du Invokation sowie Inspiration haben willst. Schränke beispielsweise den Wesensbeschwörungszauber Beschwörung aller Dämonen auf Invokation aller Dämonen ein, und du hast Spalte E, und damit in etwa einen Zauber, der in Kosten und Wirkung mit dem Invocatio maior vergleichbar ist (auch der hat Spalte E). Mit der SF Bannung kannst du dann auch immer all die Wesen bannen, die du auch beschwören kannst, und das ohne irgendein AsP-kostenspieliges Reversalis-Derivat vorzuspannen.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Mardugh Orkhan am 05. Februar 2014, 11:06:50
Schon klar, schon klar.

Ich finde nur die Wesensbeschwörung nach Quelle recht unsinnig. Ich sag ja: Mit dem Wesensbaukasten lässt sich arbeiten, aber warum jemand einen E-Spruch (als Extrembeispiel nehmen wir mal Avastada) lernen sollte um 3 verschiedene Dämonen (im Beispiel: Passuth, Suulunar und Mactanos) zu beschwören, erschließt sich mir nicht.

Mit dem Baukasten zur Wesensbeschwörung kann man hingegen die entweder auch über den universalspruch beschwören, oder man macht je nach Laune den Zauber: "Avastada-Genien invocieren" oder "durch Avastada Genien Inspirieren" draus und steigert nach C (Weil lustigerweise alle 3 als Genius eingestuft sind).

Das Blöde ist eben, dass die Regeln zunächst mal von den E-Wesensbeschwörungen einer Quelle ausgehen und der Baukasten als Erweiterung gehandelt wird.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 05. Februar 2014, 12:09:20
Ich finde nur die Wesensbeschwörung nach Quelle recht unsinnig.
Geht mir genauso.
Zumindest unter der Prämisse, das ich dafür einen extra Zauber lernen muss.
Wenn es, wie damals, eine (sehr teuere) Instruktion ist, dann sieht die Sache mEn schon wieder ganz anders aus.
Denn den reinen Beschwörer, der Wirklich nur (auf Regel-Ebene!) Beschwört, den gibt es nicht. Weder als spontaner Beschwörer (was ja geht), noch als Formel-Beschwörer.
Und das man nur die Wesenheiten ruft, mit deren Quellen man sich auch Beschäftigt hat, ist mEn der Norm-Fall.

Ich hätte auch nichts dagegen, wenn man als Ausgleich die den Quellen-Zauber eine Spalte teurer macht...
Unschön daran das ganze als HR auf zu stellen ist, das man dafür die Profs. umarbeiten muss.
Denn viele haben Essenz und Wesenszauber dabei, so das man das Umstellen muss und natürlich die SF "Rufe" und "Banne" (zerstreue klingt so seltsam) einfügen muss (nur Rufen ohne Bannen ist Quark. Könnte man auch genausogut koppeln).
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 05. Februar 2014, 12:26:15
Das Blöde ist eben, dass die Regeln zunächst mal von den E-Wesensbeschwörungen einer Quelle ausgehen und der Baukasten als Erweiterung gehandelt wird.
Also ist für dich das Problem eher weniger, dass es die einzelnen Wesensbeschwörungszauber überhaupt gibt, sondern dass nicht alle Varianten mit den Professionen in MyMa und WnM angeboten werden, richtig?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Mardugh Orkhan am 05. Februar 2014, 12:52:14
Könnte man so sagen. Gerade die Varianten, die in den Magieregeln hauptsächlich verwendet werden, finde ich für das was man mit ihnen anstellen kann gnadenlos überteuert. Dem könnte man eben entweder abhelfen, indem man mit den Expertenregeln in die komplett allgemeine Schiene (Beschwörung von Elementaren) geht, denn dann stehen die AP-Kosten wieder in einem Verhältnis zum Nutzen oder eben indem man die Kosten komplett drückt, indem man sich sehr spezielle Zauber bastelt.

Allerdings fände ich die Re-Integration der Wesensbeschwörungen in die Essenszauber auch sinnvoll. Denn dann hätte man "Sowieso-Kosten" z.B. da der Kampfzauberer Carafai steigert die zu einem kleinen Aufpreis (SF: Invokation und Inspiration) erweitert genutzt werden können -> Formel: Zantbeschwörung (Intern oder Extern)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 05. Februar 2014, 13:47:54
Wenn Essensbeschwörungen in der Regel nach D gesteigert werden und Wesensbeschwörungen in der Regel nach E. Nach was sollen die kombinierten Zauber gesteigert werden? Vermutlich nach F oder so. Dann hättest du einen Zwang zu Professionen mit 1-bis-3-Quellen-Spezialisten, selbst wenn man gar keine Wesen beschwören möchte. Da sehe ich ein Problem bei.

Wenn du eine andere Wesensbeschwörer-Profession möchtest, würde ich vorschlagen, einfach einen der Nicht-Hauszauber durch W:beliebige Sphäre (Invokation oder Inspiration) +6 zu ersetzen. Ist kostengleich, und nur dein Spielleiter steht zwischen dir und deinen Träumen. Die inner-myranische Wirklichkeit dürfte so etwas jedenfalls nicht verbieten. Als typische Nutzer dieses Professionsstils würde ich z. B. unabhängige Optimatiker, das Hohe Haus Tharamnos und das gestürzte Haus Melarythor (nur Dämonen, aber hier vielleicht sogar anstelle des Hauszaubers) sehen.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 05. Februar 2014, 15:32:22
Wenn Essensbeschwörungen in der Regel nach D gesteigert werden und Wesensbeschwörungen in der Regel nach E. Nach was sollen die kombinierten Zauber gesteigert werden? Vermutlich nach F oder so.
Da mEN diese Beschwörung eh überteuert ist...  E weiterhin.
Ernsthaft: Mit der Essenbeschwöhrung kann ich ungleich mehr tun, ja sie sogar vergleichsweise leicht frei nutzte, als mit der Wesensbeschwöhrung. Vor allem, da ich nur ein Wesen einer Quelle rufen kann... Das macht die Zauber auch im Vergleich zu ihren aventurischen Pondongs überteuert. Die haben zwar 3, bzw. 2 (nein, eigentlich sogar nun einen für Dämonen. Den mit den Major kann ich auch niedere Rufen), Zauber dafür... Aber dafür können sie eben auch alle Wesenheiten, der jeweiligen Machtstufe, Rufen.
Und was brauche ich in Myranor? Alleine schon für alle Elemente 6 Zauber, von denen jeder soviel AP wie der El-Meister kostet UND ich brauche noch SFs für jede Machtstufe (die auch nicht billig sind).
Das Kosten/Verhältnis ist wirklich derbe in Schieflage....
Deswegen:
Nein, die Spalte E reicht voll und ganz aus. Ja eigentlich, würde mEn sogar Spalte D Ausreichen. Einfach weil man die Instruktion zur Beschwörung/Bannung noch kaufen muss (welche eben nicht für 100, oder 200 AP zu haben sein sollte, sondern für irgendwie so was um die 500) und die SFs für unterschiedlichen Machtstufen (außer der Niedrigsten). Und ob man ggf. noch die Instruktion "Bindung" wieder einfügt (als alternative zum Dienst), könnte man sich auch überlegen.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Mardugh Orkhan am 05. Februar 2014, 15:44:34
Ja, E wäre in Ordnung denke ich, vor allem wenn man die Wesensbeschwörungen dann zusätzlich mit SFs freischaltet, die dann ja auch jeweils AP Kosten.

Ja, ich hab ja schon gesagt, dass man über die Expertenregel auch einiges reparieren kann. Das ändert aber nichts dran, dass die Grundregel für Wesensbeschwörungen in Myranor zu teuer ist. Und eigentlich sollten Grundregeln eben auch funktionieren. Gerade Grundregeln sollten das tun.....
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 05. Februar 2014, 15:51:33
Naja, die meisten, grade im myransichen Zweig, tun das ja auch.
Das ist grade mal dieser Teil der Ärger macht.
Das einzige Unschöne ist nur, das er nur sehr umständlich peer HR zu reparieren ist...
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 05. Februar 2014, 16:06:48
Die Regeln zur Steigerung Wesensbeschwörungen sind eigentlich ziemlich systematisch und wurden offenbar so gewählt, dass sie möglichst zum LC passen. Manchmal hat man halt hier und da gemittelt:

Hier wurde gemittelt:
Elementarer Diener (D) <--> Invokation aller Elementargeister (E)
Dschinnenruf (E) <--> Invokation aller Elementargenien (E)
Meister der Elemente (F) <--> Invokation aller Elementararchonten (E)

Übereinstimmung:
Invocatio maior (E) <--> Invokation aller Dämonen (E)
Invocatio minor (D) <--> Invokation aller Dämonengeister (D)

Übereinstimmung:
Geisterruf (D) <--> Invokation aller Totengeister (D)

Aventurien kennt halt die klassische Inspiration nicht. Die ist es, die dafür sorgt, dass ein üblicher Wesensbeschwörungszauber noch einmal um eine SKT-Spalte teurer wird und deshalb auf E zu steigern ist. Sonst würden alle üblichen Wesensbeschwörunszauber (eine Quelle, alle Machtstufen) auf D gesteigert.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Mardugh Orkhan am 05. Februar 2014, 16:14:39
Das ist alles klar. Aber die Aufspaltung wie sie in der Grundregeln der Beschwörung gemacht werden ist eben nicht gebalanct. Ein System macht eben noch keine Ausgewogenheit im Spiel aus.

Deshalb ja auch mein Beispiel mit Avastada: Um wirklich die E Kategorie wert zu sein, müssten die einzelnen Beschwörungszauber in Myranor einfach viel mehr Wesenheiten umfassen. Das kann man freilich auch als Ansatzpunkt benutzen um im Nachinein die Kosten zu rechtfertigen:

Jede Quelle mit ähnlich vielen Wesen auffüllen, damit der Avastada-Wesenbeschwörungszauber auch spieltechnisch ebenso viel bringt, wie der Feuer-Wesensbeschwörungszauber und der Totenwesen-Wesenbeschwörungszauber.

Wenn alle nach E gesteigert werden, müssen alle auch sen selben spielrelevanten Nutzen bringen.
Das Problem hätte man nicht, wenn man von Anfang an auf die Einzelnen Beschwörungen der Wesen einer Quelle verzichtet und stattdessen wie in Aventurien (und den Expertenregeln) die Beschwörungen der Wesen einer Sphäre benutzt hätte und zusätzlich die Inspiration als eigenen Zauber benutzt hätte.

Aber so ist es eben sehr unausgewogen wenn man tatsächlich auf die einzelnen Beschwörungen nach den Grundregeln zurückgreift.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 05. Februar 2014, 16:21:34
Die Anzahl der möglichen Wesen pro Quelle ist nicht kodifiziert. MyMa nennt nur Beispiele. Daher bringt es auch nichts, die Steigerungspalte an dieser Anzahl auszumachen. Irgendein "brauner Band", der dann kommt, und schon verschiebt sich alles, und man müsste die Steigerungsspalte neu bestimmen. Was hier ein wenig schlecht weg kommt ist in erster Linie die Sphäre der Totenwesen, weil es hierzu nur eine bekannte Quelle gibt. Aber wer da dennoch auf "Beschwörung aller Wesen der Totensphäre" beharrt, obwohl er mit "Beschwörung aller Wesen der Quelle Totenwesen" mehr oder weniger 1:1 dasselbe kann, ist selbst schuld. ;)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Sieben am 05. Februar 2014, 16:41:59
Naja, die meisten, grade im myransichen Zweig, tun das ja auch.
Das ist grade mal dieser Teil der Ärger macht.
Das einzige Unschöne ist nur, das er nur sehr umständlich peer HR zu reparieren ist...

Eigentlich bedarf es keiner Hausregeln, sondern nur der Sonderregeln. Dieser Makel in der Beschwörung und vor allem der Bannung von Wesenheiten ist halt ein großer Nachteil des ansonsten sehr schönen Quellen-Systems. Meinetwegen kann alles so bleiben wie es ist, wenn man den Sonderregeln vielleicht noch einen Kasten hinzufügt, der ein wenig darauf eingeht, wie die großen Beschwörungstraditionen diese Sonderregeln für sich anwenden, sprich, welche Formen von Universal-Beschwörungen wo wie stark verbreitet sind. Wenn sich diese dann per einfachem Tausch in die (zukünftigen) Beschwörungs-Professionen einfügen lassen, ist alles super.

edit: ist dieses Thema nicht inzwischen einen eigenen Thread wert?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Mardugh Orkhan am 05. Februar 2014, 17:05:16
Die Anzahl der möglichen Wesen pro Quelle ist nicht kodifiziert. MyMa nennt nur Beispiele. Daher bringt es auch nichts, die Steigerungspalte an dieser Anzahl auszumachen. Irgendein "brauner Band", der dann kommt, und schon verschiebt sich alles, und man müsste die Steigerungsspalte neu bestimmen. Was hier ein wenig schlecht weg kommt ist in erster Linie die Sphäre der Totenwesen, weil es hierzu nur eine bekannte Quelle gibt. Aber wer da dennoch auf "Beschwörung aller Wesen der Totensphäre" beharrt, obwohl er mit "Beschwörung aller Wesen der Quelle Totenwesen" mehr oder weniger 1:1 dasselbe kann, ist selbst schuld. ;)

Genaugenommen wäre das ja auch ein guter Anlass für einen Wesenheitenband in Myranor. Dann kann man gleich in dem Nachjustieren. Außerdem ist das natürlich ein weiterer Grund, warum die Beschwörungen auf eine Sphäre bezogen outgame mehr Sinn machen. So kann man dann nämlich gleich durch Ergänzungen eingefügte Wesen heraufbeschwören ohne erst gegenbenenfalls den passenden Zauber steigern zu müssen, solange die Aphäre passt.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 05. Februar 2014, 18:18:57
Nur wenn der nächste und übernächste Wesenheitenband kommt, muss man jedes mal die SKT-Spalten neu justieren. Das kann es ja auch nicht sein. Außerdem wird früher oder später sicherlich jemand ankommen, der dann sagt: "Es geht nicht nur um Quantität sondern auch um Qualität, also um die Nützlichkeit der Wesen", und dann kann man endlose Diskussionen drum führen, welche SKT-Spalten nun angedacht seien. Irgendwann würde man vermutlich auf ein für den Spieler ohnehin schon lange nicht mehr nachvollziebares Ergebnis kommen, und es heißt dann wieder von jemandem: "Typisch DSA4.1, Sonderregel um Sonderregel, und Ausnahme um Ausnahme ... und kein erkennbares Konzept dahinter."
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Mardugh Orkhan am 05. Februar 2014, 19:04:51
Also lieber weiter objektiv ungerechtfertigte AP-Kosten zahlen ?
Das kanns ja auch nicht sein. Das zeigt eben nur dass die Einteilung der Wesensbeschwörungen nach MyrMa zu unausgewogenen Ergebnissen führt. Ja, leider wird man das nicht mehr ändern (können). Aber dass man auf die Expertenregeln ausweichen muss wenn man keine absurden Ergebnisse haben will ist eben auch ein Zeichen, dass die Einteilung nach Quellen bei den Wesen nicht gut ist. In der Hochburg der Beschwörungen müssten eigentlich die universellen Zauber zum Standardrepertoire gehören und die Einschränkungen zu den Erweiterungsregeln. Dann kann man meinetwegen die externe Beschwörung von Feuergenien nach B (müsste es doch sein, oder sogar A ??) erlernen, aber dass "Wesen einer Quelle extern und Intern" zu den Grundkenntnissen gehören soll ist ein spieltechnischer und Inhaltlicher Fehler.

Die beste Lösung wäre wohl tatsächlich für die Neuauflage von MyrMa den Baukasten für Wesensbeschwörungen zu Grundregeln machen und dann wie in den dunklen Zeiten einfach Zauber im Wert von XX-GP verteilen.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 06. Februar 2014, 08:44:14
Eigentlich bedarf es keiner Hausregeln, sondern nur der Sonderregeln.
Fügen die Sondernregeln die Instruktion "Beschwöhrung" ein?
Führen die Sonderregelnd ie Instruktion "Bannung" ein?
Bauen die Sonderregeln die bestehen Professionen um?
Nein, Nein und Nein.
-> Umständliche Hausreglungen.
Besonderes zu letzterem...
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Sieben am 06. Februar 2014, 10:54:27
Natürlich führen sie das nicht ein. Ist mMn aber auch nicht nötig, wenn man die Sonderregeln nutzt und die Splittung der beschwörbaren (dämonischen) Quellen damit aufhebt. Die Einführung einer Instruktion Beschwörung bedeutet doch, dass ich eine abstrakte Menge dämonischer Essenz beschwöre, die dann für mich eine Wesenheit der gleichen Quelle beschwört. Am besten befehle ich dann noch dem Dämon, einen Essenzauber zu wirken...
Ich würde die Trennung der Zauber in Essens- und Wesensbeschwörung hier nicht aufweichen wollen, lieber die Wesensbeschwörung so gestalten, dass sie nicht jeden Antimagier hoffnungslos ineffektiv macht, was ja mit den Sonderregeln gut hinzubekommen ist, aber gerne für den offiziellen Hintergrund mehr ausgestaltet werden dürfte.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 06. Februar 2014, 16:34:48
Interessanterweise scheinen für gewisse Personen die gemeinschaftlichen Zauber für Invokation und Inspiration mehr ein Problem zu sein, als für die gemeinschaftlichen Zauber für Instruktion und Influxion. Ja, man mag es kaum glauben, aber unseren myranischen Zauberer geben bei den Essenzbeschwörungen momentan auch ständig AP dafür aus, Zauber zu steigern, die auch Influxion ergmöglichen, obwohl selbige aktuell nach keinem offiziellen Regelwerk gehandhabt wird (und damit folglich in den meisten Spielgruppen wohl überhaupt nicht genutzt wird).

Aber teilweise kann ich den Ärger schon verstehen. Bei den einzelnen Traditionen ist es eigentlich immer wieder mal angedeutet worden, dass diese entweder Invokationen (vor allem Optimatenhäuser) oder Inspirationen (vor allem Animistenkreise) bevorzugen. Warum sollte man den Schülern also von standardwegen Zauber lehren, die immer beide Seiten ermöglichen? Ein wenig fehlt das der Bezug zum Hintergrund. Ich denke, hier ist man zwecks möglichst einheitlicher Regelungen einen Kompromiss eingegangen.

Will man nicht das ganze neu System aufrollen, wäre es vielleicht überlegenswert für magische Professionen Folgendes festzulegen (für die Errata vielleicht?):
"Es ist dem Spieler auch gestattet, statt den üblichen Zaubern der Wesensbeschwörung auch eingeschränkte Varianten (nur Invokation oder Inspiration) zu wählen. Diese Zauber werden im weiteren Verlauf der Heldenkarriere dann eine Spalte billiger, sprich nach Spalte D gesteigert. Diese freiwillige Einschränkunge senkt die GP-Kosten der Profession jedoch nicht."
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Mardugh Orkhan am 06. Februar 2014, 17:13:57
Das machen wir übrigens schon immer so, aber das Modell aus DZ würde tatsächlich besser Funktionieren. Dann würde es eben "6 Beschwörungszauber im Wert von XX GP geben. Die Formel ([Gewünschter Wert] + 1) * Steigerungsfaktor/10 ist jetzt nicht sooooo kompliziert.

Mhh, ich hab noch nie erlebt dass jemand den Essensbeschwörungszauber nach E steigert nur um das nun doch endlich 2014 erscheinende Zauberwerk verwernden zu können. Ein sehr langfristiges Ziel. Respekt !

Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 06. Februar 2014, 18:20:22
Essensbeschwörung ist eine Humusmanifestation, oder? :D

Doch, ich glaube, daß viele nur bzw. fast nur die vorgegebenen Regeln und Zauber verwenden. Da ist die aventurische Prägung, die das nicht so flexibel handhabt und viel mehr darauf setzt, daß es genau das gibt, was im Buch steht, und alles andere ist selten und/oder aufwendig, mMn noch zu stark. (Und auch die Prägung, die bei "du, Meister, es gibt da so'ne Expertenregel, die es mir erlaubt, meinen Zauber eine Spalte billiger zu steigern" eher die Alarmglocken als Begeisterung auslöst. :D)

Aber ja, die eingeschränkten bzw. erweiterten Zauber könnten deutlich prominenter plaziert werden. Dann würden sie auch mehr Leute verwenden, bzw. ihre Existenz zur Kenntnis nehmen.

Mit meinem letzten Optimatencharakter habe ich bewußt auf die Unfähigkeit Influxion verzichtet (die sonst Standard ist :D), weil ich eigentlich gedacht hatte, ihn in Richtung Chimärologie weiterzubilden. Erstellt wurde der gestern vor drei Jahren, und da war schon mit bedacht, daß wir sehr langsam spielen. Ich krieg schon wieder 'nen Hals, wenn ich an das Buch denke. ("endlich 2014 erscheinend" - weißt du etwas, was wir nicht wissen?) >:( ;D
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 07. Februar 2014, 10:28:36
Will man nicht das ganze neu System aufrollen, wäre es vielleicht überlegenswert für magische Professionen Folgendes festzulegen (für die Errata vielleicht?):
"Es ist dem Spieler auch gestattet, statt den üblichen Zaubern der Wesensbeschwörung auch eingeschränkte Varianten (nur Invokation oder Inspiration) zu wählen. Diese Zauber werden im weiteren Verlauf der Heldenkarriere dann eine Spalte billiger, sprich nach Spalte D gesteigert. Diese freiwillige Einschränkunge senkt die GP-Kosten der Profession jedoch nicht."
Hast du dir mal MyMa 94 durchgelesen ;)
Das IST bereits Teil der "alternativen Regeln"...
(das ist sogar als Bsp. drin. Inspirtaion durch alle Elementare = E. Reduzierst du es auf eine Quelle, ist es nur noch D. Auf eine Wesenart, C. Das selbe gilt Sinnigerweise für die Invokation)
Der Hacken ist nur leider, das man, wenn man sie nutzt, natürlich potentiel gleich erstmal die Profs neu berechnen darf (bzw. umbauen darf).
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 08. Februar 2014, 00:17:12
Um die Spalte-D Wesensbeschwörungen für Professionen "offiziell" zu machen (also dass man dafür keine Hausregel einführen muss), dafür wäre der Satz gedacht gewesen. Oder man gibt, wenn man genau sein will, dann auch nochmal die korrekten, alternativen GP-Kosten an. Aktuell wird ja wirklich nur um eine magische Profession diskussion: den Wesensbeschwörer. Mit den Spalte-D-Essensbeschwörungen scheint man ja keine so großen Probleme zu haben.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Sieben am 11. März 2014, 10:45:22
Mhh, ich hab noch nie erlebt dass jemand den Essensbeschwörungszauber nach E steigert nur um das nun doch endlich 2014 erscheinende Zauberwerk verwernden zu können. Ein sehr langfristiges Ziel. Respekt !

Meine Reaktion kommt etwas spät, aber: Gibt es da irgendeine Sonderregel, die mir entgangen ist? So wie ich es verstanden habe, werden alle Essenszauber (außer Kraft und Zeit) nach Spalte D gesteigert und damit könnte man grundsätzlich Instruktionen und Influxionen bewerkstelligen. Richtig?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Mardugh Orkhan am 11. März 2014, 16:55:42
Nein, aber durch Analogien kommt man drauf.

 Denn:
Es gibt die "großen" Kategorien Wesensbeschwörungen und Essensbeschwörungen.
Darunter Fallen dann Inspiration, Invokation, Instruktion und Influxion.
Wenn nun Zauber einer Queller zur Inspiration und Invokation nach E gesteigert werden, aber Zauber derselben Quelle nach D, wenn nur entweder Invociert oder Inspiriert werden soll, aber die Instruktionszauber immer nach D gehen, dann folgt daraus, dass es höchst wahrscheinlich auch Essensbeschwörungen gibt, die nach E gesteigert werden und für Instruktion und Inspiration gleichermaßen funktionieren.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 11. März 2014, 19:00:08
Wenn nun Zauber einer Queller zur Inspiration und Invokation nach E gesteigert werden, aber Zauber derselben Quelle nach D, wenn nur entweder Invociert oder Inspiriert werden soll, aber die Instruktionszauber immer nach D gehen, dann folgt daraus, dass es höchst wahrscheinlich auch Essensbeschwörungen gibt, die nach E gesteigert werden und für Instruktion und Inspiration gleichermaßen funktionieren.

Wesensbeschwörungen wurden halt als schwerer zu steigern deklariert als Essensbeschwörungen. Wesensbeschwörungen (Invokation plus Inspiration) gehen nach E, Essensbeschwörungen (Instruktion plus Influxion) nach D. Eine Essenzbeschwörung nach E müsste etwas Zusätzliches haben, beispielsweise "Essensbeschwörungen aller Quellen einer Sphäre", aber das wird in den Erweiterungsregeln nicht abgedeckt, was mich auch nicht wundert, denn das wäre einfach zu krass.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Mardugh Orkhan am 11. März 2014, 19:26:24
Auch möglich, aber nach dem System von den Magieregeln ist es wahrscheinlicher, dass ein Zauber der auch Influxionen beinhaltet wieder eine Spalte teurer wird. Ich kann mich auch irren, aber ich hatte schon den eindruck dass das zumindest so geplant war.

Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 11. März 2014, 19:40:19
Zumindest in der bisherigen Auflage von MyMa auf Seite 25 ist die Regel eindeutig:

- "Essenzbeschwörungen einer Quelle (außer Kraft) haben die Komplexität D"
- "Wesensbeschwörungen einer Quelle haben die Komplexität E"

Es wird in beiden Fällen keine weitere Einschränkung der Zauber auf bestimmte Beschwörungsdisziplinen (Instruktion, Influxion, Invokation und Inspiration) vorgenommen.

Würden Essenzbeschwörungen "im Standard" nur für Instruktionen gelten, wäre vermutlich auch der GP-Wert des Nachteils "Unvermögen für [Influxion]" ein wenig infrage gestellt. Man bekäme 5 GP für den Wegfall von etwas, das man von Professionsseite ohnehin nicht gelernt hat.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Mardugh Orkhan am 11. März 2014, 20:42:31
Das ist eben das Problem mit dem geteilten Magieregelwerk. Das und dass wirn bis heute auf das entsprechende Buch warten. Im Grunde kannst du ja auch (wie hier ja auch von einigen erwähnt) locker die Unfähigkeit für Influxion verteilen, weil es ja sowieso keine passenden Regeln gibt.
Trotzdem denke ich dass zumindest die damaligen Autoren es vorgesehen hatten, dass man die Influxion wahlweise neu als eigenen Zauber lernt, oder dann mit dem Artefaktband einen komplexeren universellen Essenzzauber einführt.

Die von dir zitierten Stellen widersprechen dem ja nicht.
Letztlich ist es aber egal, da der Zauberwerkband falls er denn Ende dieses Jahres tatsächlich wirklich erscheint die Frage klären wird.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 11. März 2014, 21:30:03
Seite 25 alleine sagt vielleicht noch nicht so viel aus, aber Seite 6 und Seite 150 zeigen, wie sich die einzelnen Begriffe zueinander verhalten:

Beschwörungen --> Essensbeschwörungen; Wesensbeschwörungen --> Instruktion/Influxion; Invokation/Inspiration

Wenn man also von Essensbeschwörungen als solches spricht, ist ohne explizite weitere Einschränkung also immer beides gemeint: Instruktion zusammen mit Influxion. Und wenn es dann heißt, dass Essensbeschwörungen die Komplexität D besitzen, steht das infolge auch für beides: Instruktion zusammen mit Influxion.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 11. März 2014, 21:44:42
Wie S. 25 sagt, kann ein Zauber normalerweise für beide Varianten eingesetzt werden.

MMn ist es ziemlich deutlich, daß die Standardzauber immer für beide Einsatzmöglichkeiten gelten, d.h. mit dem normalen D-Zaubern (außer Kraft) kann man sowohl Instruktionen als auch Influxionen wirken, bzw. könnte man.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 11. März 2014, 21:47:48
Wie S. 25 sagt, kann ein Zauber normalerweise für beide Varianten eingesetzt werden.
Stimmt! So explizit formuliert hatte ich das gar nicht mehr in Erinnerung. :)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 12. März 2014, 10:36:10
Mal ne kFkA von mir... Aber ob die Antwort eine ist...
Ich lese bei den NSCs immer wieder mal "Quelle (8)" und dann Formel z.B. "Erzexplosion (13)". Und ähnliches. (ist mir zuletzt wieder in "Das sterbende Land" aufgefallen. Aber auch in Myrunhall und andere ABs)
Jetzt können Formel-Qualitäten bekanntermaßen ja nur 1 bis 7 haben.
Und bekanntermaßen sind das ja auch nur Erleichterungen, so das dieser Wert auch nicht der Resultierende ZfW sein kann (mal davon Abgesehen das man auch dazu eine Qualität von deutlich größer 8 bräuchte, da Erleichterungen durch die Formel selbst dann doch extrem unwahrscheinlich sind).
Also was zu Hölle soll das sein?
Ich gehe jetzt mal davon aus, das die Autoren beim NSC-Erstellen nicht einfach nur Formeln und Zauber verwechselt haben...
(auch wenn das mein erster Gedanke war und ist)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Mardugh Orkhan am 12. März 2014, 11:35:11
Könnte der Wert hinter der Formel der Malus auf die Beschwörung sein ? Also die normale Anrufungsschwierigkeit ?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 12. März 2014, 13:56:47
Könnte der Wert hinter der Formel der Malus auf die Beschwörung sein ? Also die normale Anrufungsschwierigkeit ?
Hmm, ohne Qualität der Formel macht ein Aufschlag eigentlich nur wenig Sinn. Hier hätte ein Gesamtaufschlag vermutlich besser gepasst, also z. B. "Erzexplosion (+2)" oder so. Steht vielleicht noch irgendwo ein Zusatz, dass alle Formeln meisterlich gekannt werden oder so, also etwas, was einem beispielsweise sagen könnte, dass immer Q7 anzunehmen ist (oder halt auch ein anderer Q-Wert)? So ist das natürlich aktuell nur reines Rumgerate nach der Bedeutung.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 12. März 2014, 15:32:14
Leider nein...
Sonst würde ich nicht so irritiert Fragen.

Mein erste Gedanke war wirklich, das einfach jemand vergessen hat das man Formeln nicht Frei steigern kann.
Aber das glaube (hoffe) ich jetzt einfach mal nicht.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Mardugh Orkhan am 12. März 2014, 16:00:44
Oder die Summe aus ZfW und dem Formelwert ?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 12. März 2014, 19:58:05
Wo in Myrunhall gibt es das?

"Das Sterbende Land", so gut es auch sonst ist, zeigt an den Werten seiner NSCs mMn leider ziemlich deutlich, daß da jemand das Magiesystem nicht wirklich verstanden hat. Das sind nicht nur Beispiele wie das erwähnte:
Isquenion hat "Herbeirufen der Quelle Mishkarya" (schon das eine eher unorthodoxe Formulierung) auf 4, kann aber die Formel "Krankheit heilen" (die eine Erschwernis von +3 hat) mit 9. Eine Formel gibt nur Erleichterungen, keinen ZfW, und selbst wenn man das beiseite läßt, ist das unmöglich die Gesamterschwernis bzw. der effektive ZfW (da ja eine Formelqualität von 16 nötig wäre).
Und gerade bei Isquenion noch einige andere Beispiele; Shia Rai Dan ist auch nicht koscher.
Dazu kommt dann ein NSC wie Tacarus, bei dem angegeben ist, in welcher Qualität er seine zwei Beispielformeln besitzt und auf welche Werte er würfelt, aber nicht, wie gut er den entsprechenden Zauber beherrscht, womit die ganze Angabe eigentlich auch unbrauchbar ist.

Das sollte man als Fehler verbuchen und die NSCs selber basteln (muß man im wesentlichen sowieso, weil die Zauberwerte arg rudimentär geraten sind, selbst wenn sie korrekt wären).
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Tabuin am 13. März 2014, 02:42:24
Das sollte man als Fehler verbuchen und die NSCs selber basteln (muß man im wesentlichen sowieso, weil die Zauberwerte arg rudimentär geraten sind, selbst wenn sie korrekt wären).

Wobei es natürlich besonders klasse wäre, wenn man die dann hier postet ... oder noch besser: die (im Zweifel mir) zuschickt und dann kommen die ins Uhrwerk!
Das gibt dann nicht nur Punkte ;) , sondern auch eine gute Alternative für die jeweilige Gruppen, wenn man je Char 1W3 Werte-Alternativen hat, mal einen offensiven Magier, mal einen eher defensiven etc.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Raindrop am 13. März 2014, 10:00:39
Was ich immer schon mal fragen wollte...

Magischer Dieb/Spion kommt nur in den Häusern Ennandu und Alantinos als Übliche Ausbildung vor. Die Hauptquellen der Häuser überschneiden sich aber nicht so richtig mit den Zaubern der Grundprofession. Z.B. kommen Iryabaar und Erz bei keinem der Häuser vor, obwohl für einen Dieb sehr sinnvoll (Einfache Unsichtbarkeit, Öffnende Hand usw.). Bedient ihr euch in solchen Fällen beliebig bei der Profession, oder richtet ihr euch streng nach dem Haus aus?

Passiert so etwas oft? Ich habe noch nicht so viele Magier erstellt.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 13. März 2014, 10:02:59
Oder die Summe aus ZfW und dem Formelwert?
Mal davon ab, das dann der Formelwert noch immer bisweilen größer als 7 sein müsste...
Gibt die Formelqualität nur Erleichterungen und aus der Formel selbst resultieren auch nur in Ausnahmefällen Erleichterungen.
Und Erleichterungen sind eben das: Erleichterungen. Die darf man nicht auf den XyW Addieren...
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 13. März 2014, 12:49:16
Was ich immer schon mal fragen wollte...
Die Hauptquellen gelten ja erstmal über alle Professionen hinweg. Beim magischen Dieb/Spion ist es in der Tat allerdings offenbar wirklich erst einmal so, dass die beiden Häuser ihre Hauptquellen kaum einbringen können. Die Profession macht hier strenge Vorgaben. Ist in der Tat etwas unglücklich, aber auch kein Weltuntergang.

Interessant ist auch, dass diese Profession kein Themenschwerpunkt beim Hohen Haus Eupherban ist, obwohl das Haus gemäß Fließtext ständig nach dem Aneignen von Informationen schreit. Auch werden im Fließtext weitere beliebt Quellen neben den Hauptquellen genannt, die dazu passen würden (z. B. Iryabaar). Vermutlich bildet das Haus einfach eine "andere Art" von Spionen aus, die sich vorrangig erstmal Boten oder Diplomaten schimpfen und auch danach ausgebildet werden.

Aber gerade Eupherban zeigt mit den Nennungen weiterer Quellen neben den Hauptquellen als gutes Beispiel, dass hier beliebte Quellen nicht unbedingt immer nur die Hauptquellen sein müssen. Ich habe es daher bislang persönlich immer so gehandhabt, dass bei meinen Optimaten möglichst so um die zwei Hauptquellen genutzt werden und mich beim Rest mehr oder minder frei bedient, so es die Profession zuließ und für sie nützlich war.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Mardugh Orkhan am 13. März 2014, 15:45:55
Oder die Summe aus ZfW und dem Formelwert?
Mal davon ab, das dann der Formelwert noch immer bisweilen größer als 7 sein müsste...
Gibt die Formelqualität nur Erleichterungen und aus der Formel selbst resultieren auch nur in Ausnahmefällen Erleichterungen.
Und Erleichterungen sind eben das: Erleichterungen. Die darf man nicht auf den XyW Addieren...

Hey, das waren nur Erklärungsversuche, aber offensichtlich sind die Angaben tatsächlich einfach nur falsch.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Raindrop am 13. März 2014, 16:08:11
Danke, GSandSDS, klingt nach einem guten Kompromiss. Bzw. kann sich ja jeder einen Kompromiss für sich selbst überlegen und ggf. mit dem SL abstimmen (ich hatte trotz Alantinos dann Erz als HE genommen, mich aber sonst mehr nach dem Haus gerichtet). Genau, das mit Eupherban hat mich auch gewundert. Hätte gedacht, dass gerade dieses Haus der Spionage gegenüber nicht abgeneigt ist.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 13. März 2014, 17:00:07
Man kann jeder Profession ja glücklicherweise auch noch eine Nebentönung geben. Mein Eupherban-Diplomat besitzt beispielsweise zusätzlich zu typischen Formeln für einen Gesellschaftsmagier auch noch eine Reihe Spionage- und Sabotageformeln (z. B. einfach mal einen körperlosen Zwietrachtdämon in die feindlichen Verhandlungen schicken).
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 29. Juni 2014, 13:58:53
Hat jemand einen Vorschlag, wie man den Effekt des aventurischen "Limbus versiegeln" ins Myranische übersetzen könnte?

Limbusteleport funktioniert lt. Beispielformeln mit Kraft/Transport. Jetzt kann man natürlich einen Kraft/Bann zaubern, aber damit schaltet man ja alle Kraft-Zauber aus. So etwas wie den Bann einer bestimmten Instruktion scheint es aber nicht zu geben.
Oder doch über Kraft/Bann, aber mit der Einschränkung "wirkt nur, wenn ein Transport versucht wird". Wäre mMn etwas unbefriedigend.

Was Limbuszauberei angeht, sind die Myraner im Vergleich zu den Aventuriern ziemliche N00bs. :D
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Agrimoth am 29. Juni 2014, 14:45:55
Hallo Verena,

das Optimaten keine großen Libusmagier sind ist spätestens seit den Hintergrundinformationen in UdS deutlich.

Wenn man nur bestimmte Effekte einer Quelle bannen will, sollte das sicherlich über eine geeignete Wahl der Komplexität möglich sein. Als Alternative zu Kraft könnte man wenn es um den Limbus geht sicher auch Überlegen etwas mit Eskates zu probieren. Hier könnte vielleicht ein (etwas komplexer) "Fixiere mit" den Teleport schon zwischen den Spähren abfangen. Dies wäre eine extrem fiese und effiziente(?) Möglichkeit.  Aber wer kann sich schon an Eskates Zaubere wagen...

Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 29. Juni 2014, 15:24:58
Direkte Antimagie oder Banne funktionieren halt nur gegen die gewählte Quelle. Ich würde an der Stelle einfach einen Zauber Kraft/Kontrolle über Element (oder Eskates/Kontrolle über Element) nehmen und den Limbus damit dazu bringen alle Löcher im Umkreis zu schließen und keine weiteren Übergänge im Umkreis mehr zuzulassen. Damit werden natürlich keine Zauber direkt blockiert, wer aber Limbus-Magie einsetzen will, muss sich nun mit den "Wechselwirkungen zwischen Zaubern" rumschlagen, in diesem Fall zwischen entgegen gerichteten Effekten.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 13. November 2014, 18:35:49
Kurze Frage:
Zauberei / Beseelung des Geistes --> Mondsüchtig
Eher ja oder eher nein?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Papa Nekro am 15. November 2014, 03:20:07
Kurze Frage:

Beim Stöbern in den neuen Formeln ist mir aufgefallen, dass es bei der Quelle Tiergeister und Totengeister jeweils eine Invocation sozusagen aus der hohlen Hand gibt.

Können Wesen aus allen Quellen mit so einer "Kampfbeschwörung"(Zauberdauer 3 Aktionen) beschworen werden?
Ist das sinnvoll?
Gibt es einen tieferen Sinn dahinter, dass die Formeln nur für Tier- und Totengeister aufgeführt werden?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 15. November 2014, 07:46:35
@PaPa Nekro:
Du kannst jetzt bei allen Beschwörungsarten (Essenzbeschwörungen, Wesenbeschwörungen) die Randparameter der einzelnen Formeln weitgehend frei wählen. Erst wenn die Formel fertig gebaut ist, bist du bei ihrer Nutzung an die gewählten Parameter gebunden. Also ja, es sind bei allen Wesenbeschwörungen aller Quellen nun Zauberdauern von 2 oder 3 Aktionen möglich, sofern du bereit bist dafür die entsprechend höheren Probenaufschläge in Kauf zu nehmen. Dass die Formeln nur bei Tier- und Totengeistern aufgeführt werden, hat damit zu tun, dass es sich hierbei nur um Beispiele für mögliche Formeln handelt.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Papa Nekro am 15. November 2014, 20:42:52
Danke für die Antwort. Leuchtet ein.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 15. November 2014, 23:15:00
Kurze Frage:
Zauberei / Beseelung des Geistes --> Mondsüchtig
Eher ja oder eher nein?
Halte ich für eine nette Idee.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Sieben am 19. November 2014, 14:14:53
Ist die Kontrolle von Menschen und Tieren weiterhin mit Kontrolle von Wesen/Humus möglich? Falls ja: worin bestünde der Vorteil, anstelle von Humus eine stellare Quelle zu wählen?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 19. November 2014, 14:27:33
Ist die Kontrolle von Menschen und Tieren weiterhin mit Kontrolle von Wesen/Humus möglich? Falls ja: worin bestünde der Vorteil, anstelle von Humus eine stellare Quelle zu wählen?
Wenn es dir nur um die Kontrolle von Menschen und Tieren geht, wirst du wohl keinen Vorteil haben. Der Vorteil der stellaren Quellen liegt darin, dass die Zuordnung des Wesens egal ist. Du könntest also auch alle Nicht-Humus-Wesen damit kontrollieren, sofern sie keine Immunität gegen derartige Kontrollen besitzen.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 19. November 2014, 16:05:18
Ist die Kontrolle von Menschen und Tieren weiterhin mit Kontrolle von Wesen/Humus möglich?
Wieso weiterhin?
"Kontrolle über Wesen" ist kein Dienst der für Humus zugelassen ist (von den Elementen ist hier nur Kraft zugelassen).
Und mit "Kontrolle über Humus" kannst Humus in seiner Form ändern, aber kein Wesen kontrollieren (nicht in dem Sinne zumindest, das es für dich tut was du möchtest).
Und es wäre sehr seltsam, wenn man das geändert hätte...

Wenn du Wesen Kontrollieren willst, musst du schon auf Stellare Quellen zurück greifen, bzw. das Element Kraft.
(oder die Quellen der Natur :) )
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 19. November 2014, 17:53:59
Andersrum - in der 1. Auflage ging es nicht, das "weiterhin" in Siebens Frage ist also nicht ganz korrekt. In der neuen stehen alle elementaren Quellen bei "Kontrolle über Wesen" dabei.
Es wäre mMn sinnvoll, das im Text einzuschränken auf Elementare der passenden Quelle, sonst wird Humus wieder zum Ersatz für alles.
Ja, die stellaren Quellen erlauben die Kontrolle aller Wesen, aber die Anzahl der Wesen, die nicht Humus zuzuordnen sind, ist dann doch eher gering.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Barl am 19. November 2014, 18:41:35
Also ich würde das mit der Kontrolle über Wesen eher so sehen:

Humus: Körperliche Kontrolle (z.B. Bewegung)
Stellar: Geistige Kontrolle (z.B. Sprechen)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Sieben am 19. November 2014, 18:45:18
Ah ja, da habe ich mich falsch erinnert. Ich bezog mich auf "mit [Tierart] sprechen", das über Humus/Kommunikation läuft und alle Tierarten unter Humus fasst, und die "Fernabsprache", die Personen unter Humus fasst, ebenfalls bzgl. Kommunikation. Dann lautet die Frage korrekterweise, ob die Kontrolle von Wesen analog zur Kommunikation (der 1. Edition) anwendbar ist und es dem Zauberer erlaubt, alles belebte Fleischliche zu kontrollieren, und zwar nicht nur die Kontrolle über die Materie, sondern in Form von Befehlserteilung. Hinzu kommt dann die Frage, ob die neue Kommunikation genauso wie die alte funktioniert, denn die genannten Formeln finden sich nicht mehr unter den Humus-Zaubern.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Sieben am 19. November 2014, 21:11:10
Also, das Argument mit der zu breiten Anwendbarkeit von Humus ist zwar nachvollziehbar, aber Eure Vorschläge würden dazu führen, dass es keinen Standart-Beherrschungszauber a la "Du musst einen Befehl von mir befolgen (egal welcher Art)" mehr gibt. Die EInschränkungen, dass der Befehl zum Stellar passen muss, kann attraktiv sein, wenn es den Zauber weniger komplex oder billiger macht, aber ein fähiger Beherrschungsmagier sollte nicht alle Stellare (oder fast alle) können müssen, um seinen Job zu machen. Auch sollte es wirklich möglich sein, eine Person uneingeschränkt zu kontrollieren. So würde (wieder) das Balancing den Sinn des Magiesystems beschädigen. In der 1. Edition konnte man mit "Erfolg" (der Quelle) jeden BEfehl erteilen. Das geht jetzt nicht mehr, dafür scheint der Text herzugeben, dass nun Humus entsprechend funktioniert. Eins von beiden muss schon sein.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 20. November 2014, 00:39:59
Stimmt, der allgemeine Imperavi fehlt dann.
"Erfolg" ist zwar von der Systematik her grenzwertig (wobei - so, wie bei einigen Formeln von hinten durch die Brust ins Auge gezielt wurde, ginge das auch :D), aber grundsätzlich finde ich diese Variante schöner als den Humus. Geistige Manipulation, v.a. so umfassender Art, sollte mMn eine Stärke der stellaren Domänen sein und nicht zu den Elementaristen abwandern.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 20. November 2014, 09:25:55
Stimmt, der allgemeine Imperavi fehlt dann.
Stimmt nicht ;)
Der läuft "nur" über die Quelle Kraft :)

Im Übrigen finde ich es auch Unsinn, das der Dienst "Kontrolle über Wesen" anscheinend jetzt für alle Elemente und ohne Begrenzung existieren soll.
Das man die Quelle Humus in der Kombination mit dieser Instruktion so was von derbe Wertfoll, das man diese Quelle nur wegen dieses Dienstes 2 oder sogar 3 Spalten hoch schieben müsste. Und natürlich die Instruktion entsprechend Teuer, wenn sie für Humus erworben wird...
Es gehören nun mal gut und gerne 90% aller Wesenheiten (Dämonen nicht Berücksichtigt ;) ) eben diesen Element an.
Entweder man streicht diese Generalfreigabe wieder, oder beschränkt es auf elementare Wesenheiten und ggf. "nicht Kulturschaffende" (ggf. in Form eines "Ubgrades" mittels SF).
Das man Tiere damit Kontrollieren kann hat dann nicht den massiven Effekt, wie eine Genrallkontrolle...
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 20. November 2014, 09:28:28
Hmm, was wäre wohl, wenn die Sache bei den Elementen ein Sonderdienst wäre? Also doppelte Kosten ... hmm ...
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Sieben am 20. November 2014, 09:49:52
Stimmt, der allgemeine Imperavi fehlt dann.
Stimmt nicht ;)
Der läuft "nur" über die Quelle Kraft :)

Nein, nein. Kraft als Element kann nur dem Element zugehörige Wesen kontrollieren. Darunter würde ich Geister etc. fassen. Dies ist auch ein Argument gegen die Beschränkung der Elemente auf entsprechende elementare Wesenheiten. Kraft hat keine solchen. Außerdem tendiert dann die Anwendbarkeit der Instruktion in Kombination mit elementaren Quellen ziemlich gegen Null. Selbst beschworene Wesen werden per Kontrollprobe beherrscht, ohne dass die Instruktion "Kontrolle über Wesen" erforderlich ist. Die ist praktisch im Dienst Wesenbeschwörung inbegriffen. Für die Übernahme der Kontrolle über von anderen beschworenen oder unbeschworenen Wesen ist die SF Zwangskontrolle zuständig. Auch hier braucht man keine Extra-Instruktion.

Hmm, was wäre wohl, wenn die Sache bei den Elementen ein Sonderdienst wäre? Also doppelte Kosten ... hmm ...
Gute Idee. Dann gibt es die Universal-Beherrschung, aber die stellaren Beherrschungen bleiben attraktiv.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 20. November 2014, 10:33:34
Gute Idee. Dann gibt es die Universal-Beherrschung, aber die stellaren Beherrschungen bleiben attraktiv.
Tjo, muss Fabian entscheiden, ob man das für eventuelle Errata von MyMa 2 offiziell so handhaben will. Es ist ja kein Fehler, sondern eine Design-Entscheidung. Momentan scheint mir eine derartige Änderung durchaus sinnvoll (*). Ansonsten: Ein guter Punkt für die obligatorische Hausregelsammlung.

(*) Allerdings nicht uneingeschränkt sinnvoll, da die ganze Sache ja wegen nur einer Quelle gemacht wird. Aber diese Quelle schlägt halt gnadenlos rein. Aber jetzt hier nur Humus alleine einschränken zu wollen, wäre magietheoretisch wieder vollkommen willkürlich.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 20. November 2014, 10:37:17
Ich würde schlicht die Änderung schlicht ganz streichen und es beim alten Belassen.
Universiall-Beherschung über Kraft bzw. Magie (die ist auch teuer genug) und bedingter über Stellare.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 20. November 2014, 11:50:09
Andersrum - in der 1. Auflage ging es nicht, das "weiterhin" in Siebens Frage ist also nicht ganz korrekt.
Das ist nicht ganz korrekt. Bei Auflage 1 stand zum Dienst "Kontrolle über Wesen" auf Seite 37 bei der Angabe, welche Quellen genutzt werden dürften, lediglich "speziell", also kein "s" (stellare Quellen) oder "s, e" (stellare und elementare Quellen) oder sowas. Auf Seite 31 wiederum standen im dazugehörigen Kasten bei "Kontrolle über Wesen" ebenfalls keine wirklich genauen Details, sondern lediglich: "jeweils zur Quelle passenden Befehle, alle Befehle für Erfolg, S für Zauberei". MyMa 2 hat die Ganze Sache einfach nur vereinheitlicht (keine Sonderwege für Erfolg und Zauberei) und konkretisiert/erratiert (was bedeutet "jeweils zur Quelle passender Befehl" bei einer elementaren Quelle – macht eine solche Formulierung hier überhaupt Sinn?).

Das ändert natürlich nichts daran, dass Humus damit deutlich im Vorteil ist. Neben der Möglichkeit einen Sonderdienst für elementare Quellen daraus zu machen, gäbe es halt auch die Möglichkeit, das auf körperliche Tätigkeiten (Faustregel: Alles bei dem man als SC im Zweifelsfall eine Probe auf ein körperliches Talent oder eine körperliche Eigenschaft ablegen müsste) zu begrenzen und den anderen Quellen den Rest zu überlassen.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 20. November 2014, 14:55:50
Auch das ist nicht ganz korrekt. :D
S. 31 nennt bei "Kontrolle über Wesen" bei den elementaren Quellen "nur Kraft". Mit Humus geht es also ebensowenig wie mit den anderen normalen Elementen.
S. 37 hat dann den Vermerk "speziell", weil die Sonderbestimmungen bei den stellaren und v.a. den dämonischen Quellen doch recht umfangreich geraten sind.
MyMa2 hat die elementaren Quellen (außer Kraft) also hinzugefügt.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 20. November 2014, 15:56:40
Auch das ist nicht ganz korrekt. :D
S. 31 nennt bei "Kontrolle über Wesen" bei den elementaren Quellen "nur Kraft". Mit Humus geht es also ebensowenig wie mit den anderen normalen Elementen.
Sagte ich doch oO*
Mit Kraft kannst du alle Wesenheiten kontrollieren (jedenfalls habe ich das immer so aufgefasst).
Mit den anderen garkeine (was man aber auch nicht unbedingt muss... Wäre aber durchaus auch interessant, wenn man Elementare und Co., die gegen einen Ausgesandt werden, auf diese Art und Weise übernehmen und dann weg schicken könnte).

Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 20. November 2014, 15:59:56
S. 31 nennt bei "Kontrolle über Wesen" bei den elementaren Quellen "nur Kraft". Mit Humus geht es also ebensowenig wie mit den anderen normalen Elementen.
Mea culpa, was'n Durcheinander.
Aber was nun? Alle Elemente außer Kraft raus? Alle Elemente außer Kraft mit Sonderdienst? Alle Elemente außer Kraft nur einfache körperliche Tätigkeiten? Wobei Letzteres würde wieder Fragen aufwerfen, wo so eine Tätigkeit anfängt und aufhört.

Was die Sache noch verschärft: Die vermutlich bekanntesten Kreaturen, die man den elementaren Quellen neben Humus zuordnen würde, sind wohl die Elementare. Dummerweise sind alle Elementare immun gegen Beherrschungen, weswegen die Quellen Feuer, Wasser, Eis, Erz und Luft in die Röhre schauen. Einzig und alleine Humus sticht bei den sechs klassischen Elementen hier hervor. Damit sind auch Humus-Elementare immun, aber es gibt ja noch die gewaltige Menge an gewöhnlichen Kreaturen. Wenn man von ein paar wirklich exotischen und seltenen Wesen absieht, hat man mit der ganzen Angelegenheit eigentlich nur Humus einen Vorteil verschafft.

Ich sehe in erster Linie zwei Möglichkeiten:
1.) Alle elementaren Quellen bis auf Kraft wieder streichen.
2.) Den Begriff "zur Quelle gehörenden Wesen" für diesen speziellen Fall so definieren, dass damit alle Wesen gemeint sind, die in einem entsprechenden Lebensraum leben. Humus kontrolliert beispielsweise Lebewesen auf Wald und Feld, Luft kontrolliert Vögel und Fluginsekten, Wasser kontrolliert Fische usw.

Der Vorteil von Punkt 2 ist natürlich der, dass keine Quelle alle Wesen beherrschen kann. Nachteil bleibt aber natürlich die Schwächung der stellaren Quellen. Ein weiterer Nachteil ist, dass man explizit für diese Instruktion die Quelle in einer anderen Bedeutung nutzt. Bislang war es immer die Substanz, aus welcher der Körper des Wesens mehrheitlich bestand. Nun ist es der Lebensraum. Und das wirkt dann natürlich auch wieder irgendwie willkürlich.

Am plausibelsten und auch letzten Endes am Einfachsten wäre vermutlich tatsächlich Punkt 1. Hmmm, würde dann so aussehen ...

Kontrolle über Wesen
Die Essenz übt Kontrolle über Wesen aus, die jedem Befehl des Zauberers Folge leisten müssen. Die Quellen der Naturwesen, Totenwesen und Kraft können lediglich ihnen zugehörige Wesen kontrollieren, während im Falle stellarer Quellen lediglich zu diesen passende Befehle ausgesprochen werden können. Dämonischen Quellen stehen beide Optionen offen. Dem Selbsterhaltungstrieb in grobem Maße widersprechende Anweisungen können missachtet werden, nicht jedoch der Befehl, einen Gegner zu bekämpfen.
Quellen: Abgrund, Aggari, Aggression, Avastada, Begierde, Carafai, Darcalya, Dya‘Khol, Endgültigkeit, Erfolg, Erkenntnis, Eskates, Freiheit, Galkuzul, Ghorgumor, Harmonie, Iryabaar, Khalyanar, Kraft, Kreativität, Mishkarya, Naggarach, Thesephai, Tiergeister, Totenwesen, Tyakaar, Wahnsinn, Xolovar, Zauberei
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Sieben am 20. November 2014, 18:22:23
Mit diesem Vorschlag ist aber wieder keine Universalbeherrschung für Menschen möglich, weder über Erfolg, Humus noch über Kraft. Eine Quelle sollte dies, wie schon gesagt, aber doch ermöglichen, gerne zu erhöhten Kosten.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 20. November 2014, 19:32:17
Wenn, dann würde ich sagen, die Quelle Kraft, eben halt auch wegen der erhöhten Steigerungsspalte. Allerdings würde die Quelle (oder jede andere gewählte Quelle) damit quasi zur Eier legenden Wollmilchsau in Sachen "Kontrolle" werden. Naja, momentan ist Humus diese Eier legende Wollmilchsau.

Neues Beispiel mit ein wenig Entwollmichsauisierung©:
Kontrolle über Wesen
Die Essenz übt Kontrolle über Wesen aus, die jedem Befehl des Zauberers Folge leisten müssen. Die Quellen der Natur- und Totenwesen können lediglich ihnen zugehörige Wesen kontrollieren, während im Falle stellarer Quellen lediglich zu diesen passende Befehle ausgesprochen werden können. Dämonischen Quellen stehen beide Optionen offen. Die Quelle Kraft kann alle Wesen kontrollieren, ist jedoch teurer. Dem Selbsterhaltungstrieb in grobem Maße widersprechende Anweisungen können missachtet werden, nicht jedoch der Befehl, einen Gegner zu bekämpfen.
Quellen: Abgrund, Aggari, Aggression, Avastada, Begierde, Carafai, Darcalya, Dya‘Khol, Endgültigkeit, Erfolg, Erkenntnis, Eskates, Freiheit, Galkuzul, Ghorgumor, Harmonie, Iryabaar, Khalyanar, Kraft (S), Kreativität, Mishkarya, Naggarach, Thesephai, Tiergeister, Totenwesen, Tyakaar, Wahnsinn, Xolovar, Zauberei
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 20. November 2014, 19:53:27
Würde ich so kaufen.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 20. November 2014, 20:04:27
Würde ich so kaufen.

Jetzt braucht's nur noch jemanden, der dir das verkauft. :P
Ich selbst halte die Formulierung für spieltechnisch wesentlich weniger problematisch, allerdings magietheoretisch für problematischer. Kraft hat doch mit dem Willen von Lebewesen doch eigentlich gar nichts zu tun. Bei Fixierung wirkt Kraft gar nur auf Objekte. Herjee ...
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Sieben am 20. November 2014, 20:14:05
Wenn, dann würde ich sagen, die Quelle Kraft, eben halt auch wegen der erhöhten Steigerungsspalte. Allerdings würde die Quelle (oder jede andere gewählte Quelle) damit quasi zur Eier legenden Wollmilchsau in Sachen "Kontrolle" werden. Naja, momentan ist Humus diese Eier legende Wollmilchsau.

Könnte man gut so machen. Die eierlegende Wollmilchsau ist ja genau das, was ich will  :)
Ich bin da aber auch mit Humus gut zufrieden. Ich sehe da durchaus Parallelen zur Instruktion "kommuniziere", und da würde das mit Kraft als Universal-Quelle nicht funktionieren, weil die da schon eine besondere Funktion hat. Also finde ich es eigentlich eleganter, diese Analogie so zu belassen. Immerhin war Humus auch bislang besonders mächtig und darf es auch sein. Diese Sonderstellung funktioniert ja auch in beide Richtungen. Wenn sich also ein cleverer Zauberer grundsätzlich mit Anti-Humus-Zaubern schützt, weil Humus ja DIE Allzweckwaffe gegen Menschen ist, hat er einen entsprechenden Rundumschutz, bis er von einer "Kontrolle über Wesen"/"Begierde"-Kombo kalt erwischt wird.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 20. November 2014, 20:55:33
Also, magietheoretisch ist eine (beinahe) allumfassende Quelle mit Humus am plausibelsten, aber damit wird Humus hier eigentlich zu mächtig. Alleine bei Humus auf Sonderdienste zu gehen, wäre willkürlich und magietheoretisch eigentlich auch nicht plausibel. Alle elementaren Quellen Sonderdienste aufzuzwingen würde vermutlich alle elementaren Quellen bis auf Kraft und Humus endgültig unattraktiv machen, wobei ... wirklich viel unattraktiver können sie eh nicht mehr werden, also spielt das eh fast keine Rolle mehr.

Zitat von: Sieben
Könnte man gut so machen. Die eierlegende Wollmilchsau ist ja genau das, was ich will  :)

Das Problem ist eher, dass Humus, wenn es zu oft ins Spiel kommt, selbst zur Eier legenden Wollmilchsau wird. Ich glaube, das wurde hier auch angeprangert. Das "normale Leben" auf Dere basiert nunmal weitgehend auf Humus, weswegen Humus auf so viele Wesen wirken kann. Humus an sich deswegen schwieriger zugängig zu machen, wäre allerdings magietheoretisch nicht plausibel, da es unter den Elementen an sich eigentlich keinen weiteren Sonderstatus hat.
Auf der anderen Seite lösen die elementaren Quellen aber auch einige Probleme, und zwar die der unspezifischen Tätigkeiten, die eigentlich keiner speziellen stellaren Quelle zuzuordnen sind (z. B. "Pflüge das Feld", "Bringe mir den Kelch aus dem Haus"). Daher war einer meiner Vorschläge die Einschränkung der elementaren Quellen auf körperliche Tätigkeiten. Nur ist hier die Grenze nicht so einfach zu ziehen, wo solche Tätigkeiten anfangen und aufhören.

Wenn ich alle gewollten Ansprüche sehe:
- Humus gleichrangig behandeln wie Feuer, Wasser, Luft, Erz, Eis
- Humus nicht zu mächtig werden lassen
- Magietheorie muss plausibel sein
- Es sollte eine Eier legende Wollmilchsau geben (was ich nebenbei eher schlecht finde, aber das ist persönlicher Geschmack)
- Es sollen unspezifische Befehle erfasst werden können
... dann wird das ein wenig schwer, das alles zu berücksichtigen.

Fazit:
Alles in allem finde ich die Kraft-Lösung (Beitrag #234) allerdings dennoch am besten. Kraft kann ja immer wieder ungewöhnliche Dinge. Zudem ist es in diesem Fall ein Sonderdienst, was sich damit erklären würde, warum. Und Kraft war schon in MyMa Auflage 1 einsetzbar (frei nach dem Motto: "Es gibt sicher einen guten Grund dafür, dass Kraft dort aufgelistet war. Ich bin nur gerade zu blöd, den zu durchschauen"). Vor allem aber ist sie spielerisch (vermutlich?) am ausgewogensten.

Nachtrag: "So, böse magietheoretische Rechtfertigung aus der Nase gezogen, wieso Kraft alle Wesen beeinflussen kann. Natürlich kann Kraft das nicht von Haus aus. Kraft kann nur Wesen beeinflussen auf denen Magie liegt. Aber wenn man den Beherrschungszauber ausspricht, dann legt dieser genau in dem Moment ja auch Magie auf das Wesen. Muahaha! So, und warum das nicht bei den anderen Instruktionen so geht, das darf jemand anderes erklären. Oder fragt doch die Nerds von Tharamnos. Die sind doch die Spezialisten in Kraft und Leute beherrschen." :D
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Sieben am 20. November 2014, 23:28:00
Ja schon, Humus ist unvergleichlich in seiner Anwendbarkeit. Das ist nichts, was ich unbedingt so haben muss, es ist einfach so (gesetzt). Wenn sich Gelegenheiten ergeben, dass in sinnvoller Weise zu balancen ist das super. Das sollte nur nicht dazu führen, dass bestimmte magische Effekte auf die Stellare aufgesplittet werden, sobald es um Kulturschaffende geht. Das ist nicht elegant und folgt auch keiner magietheoretischen Logik, aber damit sage ich ja eigentlich nichts anderes als Du. Ich setze nur die Prioritäten anders. Ich würde eher Humus als ElWmS (nein, ich will keinen Trend starten, bin nur schreibfaul) hinnehmen und schauen, wie die Zaubertraditionen Myranors damit umgehen. Dann ist Humus halt ein must have. Mich stört das gar nicht. Um so besonderer werden dann Zauberer erscheinen, die andere Quellen bevorzugt einsetzen und umso ausgefeilter und verbreiteter werden die Möglichkeiten, Humus-Effekte zu bannen.
Alle genannten Forderungen lassen sich sicher nicht gleichzeitig voll erfüllen, da braucht es schon eine Hierarchie. Das mit der Sau kannst Du auch gerne wieder streichen, ich meinte das im Sinne der untersten Forderung, sprich: es soll eine Quelle geben, die unspezifisch anwendbar ist. Auf Kommunikation angewendet wäre es doch schon blöd, wenn es keine "echte" Telepathie mehr gäbe, sondern nur noch die Möglichkeit, Gedanken, die zum gewählten Stellar passen, zu übertragen, oder? Auch hier ist Humus sehr mächtig, weil diesem die Kulturschaffenden zugeordnet sind (jedenfalls sehe ich es so). Aber soll man deswegen die Möglichkeiten der Telepathie verstümmeln?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 21. November 2014, 04:48:27
Naja, irgendwas sollte hier aber vielleicht trotzdem getan werden. Wenn es die Kompetenzverschiebung Richtung Kraft nicht ist, dann könnte man wie gesagt auch allen Elementen Sonderdienste aufzwingen und ansonsten alles so belassen, wie es ist. Gegebenenfalls erlässt man Kraft wegen seiner besonderen Rolle den Sonderdienst. Dann wären die stellaren Quellen gegenüber den elementaren etwas gestärkt, Kraft wirkt nur gegen magische Wesen (wobei, dann damit wohl auch gegen Zauberer – muahaha!), alle Nicht-Humus-Elemente, ggf. außer Kraft, werden noch unnützer (spielt im Falle von Feuer, Wasser, Luft, Erz und Eis aber eigentlich auch keine Rolle mehr), die ganze Sache ist magietheoretisch etwas plausibler als die Kraft-Lösung.

Der Grund, wieso ich meine, dass hier irgendwas getan werden muss, hat übrigens auch etwas mit der neuen scharfen Formulierung des Dienstes zu tun. Man kann im genannten Zeitraum ja beliebig viele Befehle erteilen, und der Verzauberte kann nichts, aber auch gar nichts dagegen tun. Man könnte die Person dazu zwingen, ohne auch nur die Möglichkeit einer Gegenwehr, massiv gegen ihr Gewissen zu handeln, beispielsweise ihre gesamte eigene Familie im Schlaf umzubringen (solange sie schläft ist das ja nicht sofort erkennbar selbstmörderisch). Etwas das meiner Meinung nach eigentlich schon prinzipiell nur dämonischen Quellen zugängig sein sollte. Daher finde ich, dass man elementare Quellen, vor allem die klassischen Spalte-D-Elemente, hier echt zügeln sollte, denn sie machen keine Vorgaben darüber, welche Befehle man erteilen kann.

Ich gebe mal eine gegenüber der Kraft-Lösung weniger radikale Alternative an, die noch alle Elemente enthält:

Kontrolle über Wesen
Die Essenz übt Kontrolle über Wesen aus, die jedem Befehl des Zauberers Folge leisten müssen. Die Quellen der Elemente, Naturwesen und Totenwesen können lediglich ihnen zugehörige Wesen kontrollieren, während im Falle stellarer Quellen lediglich zu diesen passende Befehle ausgesprochen werden können. Dämonischen Quellen stehen beide Optionen offen, und nur sie sind dazu in der Lage ein Opfer zu massiv gegen sein Gewissen gerichteten Handlungen wie z. B. Brudermord zu zwingen. Dem Selbsterhaltungstrieb in grobem Maße widersprechende Anweisungen (dazu gehören auch Anweisungen, bei denen das Opfer tatsächlich lieber sterben würde, als sie auszuführen) können missachtet werden, nicht jedoch alleine der Befehl, einen Gegner zu bekämpfen.
Quellen: Abgrund, Aggari, Aggression, Avastada, Begierde, Carafai, Darcalya, Dya‘Khol, Eis (S), Endgültigkeit, Erfolg, Erkenntnis, Erz (S), Eskates, Feuer (S), Freiheit, Galkuzul, Ghorgumor, Harmonie, Humus (S), Iryabaar, Khalyanar, Kraft, Kreativität, Luft (S), Mishkarya, Naggarach, Thesephai, Tiergeister, Totenwesen, Tyakaar, Wahnsinn, Wasser (S), Xolovar, Zauberei

(Alle Änderungen sind in blau markiert.)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 21. November 2014, 08:08:42
Das sollte nur nicht dazu führen, dass bestimmte magische Effekte auf die Stellare aufgesplittet werden, sobald es um Kulturschaffende geht. Das ist nicht elegant und folgt auch keiner magietheoretischen Logik,[...]
Eigentlich folgt es dabei ein dabei einer recht alten magietheoretischen "Logik".
Denn kulturschaffende werden so gut wie immer als eigene Zielobjekte aufgefasst.
Verwandlungszauber z.B. können dich in jedes beliebige Wesen verwandeln, solange es nicht "Kulturschaffende", will eigentlich heißen "Vernunftbegabt", ist.
Zauber die auf Tiere wirken, wirken oft nicht auch Zeitgleich auf Vernunftbegabte (wohl aber oft umgekehrt).
Diese Trennung ist durchaus alt hergebracht, so alt hergebracht das man durchaus eine Megietheoretische These formulieren kann ("Das dürfte am deutlich komplexeren Astralkörper solcher Wesenheiten liegen").

Im Grund geht es klar darum, Eierlegendewollmilchsäue so gut es zu vermeiden, oder zumindest ein zu dämmen.
Wenn etwas im Belancing sehr schnell zu einem sehr großen Problem wird, dann diese.
Ein 100%iges Balncing wird es nie geben, klar. Aber wenn etwas alles andere überflügelt, dann ist das für niemanden gut. Außer natürlich für den, der sich darauf "spezialisiert". Aber das machen dann "alle" und das ist killt dann doch (für mich zumindest) enorm den Spielspass.
Außerdem will ich im Spiel nicht dauernd merken müssen, das es ein verdammt Fehler war XY nicht zu wählen... Egal ob es nun passte oder nicht.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 21. November 2014, 10:13:02
Für so eine Eier legende Wollmilchsau wäre eigentlich Abgrund prädestiniert. Die Quelle steht ja unter anderem dafür über Alles und Jedem auf jede erdenkliche Weise Herrschaft ausüben zu können. Wäre das mit Humus oder Kraft möglich, fehlte Abgrund irgendwie eines seiner wichtigsten Alleinstellungsmerkmale.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Sieben am 21. November 2014, 10:51:40
Den neuen Vorschlag finde ich sehr gut. Der ist zumindest als Hausregel direkt übernehmbar. Könnte auch wirklich gerne in die Errata einfließen. Elemente teurer und "böse" Beherrschungen den äußeren Quellen vorbehalten, das schränkt die Übermacht doch sinnvoll ein. Ich bin ja wirklich nicht gegen Einschränkungen per se. Sie sollen nur nicht so konstruiert wirken.

Diese Trennung ist durchaus alt hergebracht, so alt hergebracht das man durchaus eine Megietheoretische These formulieren kann ("Das dürfte am deutlich komplexeren Astralkörper solcher Wesenheiten liegen").
Dann muss ich mich genauer ausdrücken. Ich behaupte nicht, dass eine solche Trennung neu oder unsinnig sei. Eine solche magietheoretische These wäre aber an dieser Stelle nicht der Grund für die Anwendung dieser Trennung bei "Kontrolle über Wesen" oder "Kommunikation", sondern eine nachträglich herangezogene Rechtfertigung für Balancing. Das muss auch nicht unbedingt verkehrt sein, führt aber zu unschönen Ergebnissen, wenn die Breitbandwirkung einer Instruktion künstlich auf die Stellare aufgesplittet wird. Außerdem ist dies ja gar nicht nötig, wenn man das System so modifiziert, wie es z.B. GSandSDS gemacht hat. Wenn Du sagst, die Trennung sei althergebracht, dann bedeutet das doch, sie findet bereits in früheren Editionen aventurischer Magie Anwendung. Aber gerade dort verhindert sie nicht die Erteilung verschiedenster Befehle auf Grundlage eines einzigen Zaubers - der natürlich immer wieder neu gewirkt werden muss, aber es ist nur das Erlernen eines Zaubers notwendig. Würde man keine Universalquelle zulassen, dann währen in Myranor diverse Quellen und Formeln zu erlernen , wenn man ähnlich kompetent im Bereich der Beherrschung sein will. In Aventurien hat man als Designer halt nicht das Balancing-Problem, das aus einem Zauber-Baukasten resultiert, aber da gibt es zum Glück geschicktere Lösungen für Myranor, als bestimmte (Breitband-)Klassiker unter den Zauberwirkungen einfach nicht zuzulassen.

Außerdem will ich im Spiel nicht dauernd merken müssen, das es ein verdammt Fehler war XY nicht zu wählen... Egal ob es nun passte oder nicht.
Das ist in Myranor speziell im Bereich der Magie ein sehr großes Problem, nicht nur wegen der Übermacht von Humus. Man muss sich schon ziemlich gut im System auskennen um bei der Generierung keinen Blödsinn zu verzapfen oder um spätere Frustration zu vermeiden.

Für so eine Eier legende Wollmilchsau wäre eigentlich Abgrund prädestiniert. Die Quelle steht ja unter anderem dafür über Alles und Jedem auf jede erdenkliche Weise Herrschaft ausüben zu können. Wäre das mit Humus oder Kraft möglich, fehlte Abgrund irgendwie eines seiner wichtigsten Alleinstellungsmerkmale.
Und dennoch... sollte es aus den genannten Gründen möglich sein. Wie schon gesagt, äußere Quellen dürfen gerne mächtiger und/oder billiger sein, der Abgrund kann dann die extrem mächtige und kostengünstige böse Eier legende Wollmilchsau sein, aber die guten dürfen auch eine haben. Die Bio-Variante ist dann halt teurer und vom Gewissen der Zielperson eingeschränkt, aber es sollte sie geben.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 21. November 2014, 14:18:46
Zitat
Kontrolle über Wesen
Die Essenz übt Kontrolle über Wesen aus, die jedem Befehl des Zauberers Folge leisten müssen. Die Quellen der Elemente, Naturwesen und Totenwesen können lediglich ihnen zugehörige Wesen kontrollieren, während im Falle stellarer Quellen lediglich zu diesen passende Befehle ausgesprochen werden können. Dämonischen Quellen stehen beide Optionen offen, und nur sie sind dazu in der Lage ein Opfer zu massiv gegen sein Gewissen gerichteten Handlungen wie z. B. Brudermord zu zwingen. Dem Selbsterhaltungstrieb in grobem Maße widersprechende Anweisungen (dazu gehören auch Anweisungen, bei denen das Opfer tatsächlich lieber sterben würde, als sie auszuführen) können missachtet werden, nicht jedoch alleine der Befehl, einen Gegner zu bekämpfen.
Quellen: Abgrund, Aggari, Aggression, Avastada, Begierde, Carafai, Darcalya, Dya‘Khol, Eis (S), Endgültigkeit, Erfolg, Erkenntnis, Erz (S), Eskates, Feuer (S), Freiheit, Galkuzul, Ghorgumor, Harmonie, Humus (S), Iryabaar, Khalyanar, Kraft, Kreativität, Luft (S), Mishkarya, Naggarach, Thesephai, Tiergeister, Totenwesen, Tyakaar, Wahnsinn, Wasser (S), Xolovar, Zauberei

Na, ist doch super! Sieben geht es fast schon zu weit. ChaoGirDja geht es nicht weit genug. Niemand ist zufrieden. Wir haben den perfekten Kompromiss gefunden. Also ich mag es jetzt schon. ;D
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 21. November 2014, 14:43:14
Wieso sollte es mir nicht weit genug gehen? ;)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 21. November 2014, 15:48:46
Wieso sollte es mir nicht weit genug gehen? ;)

Um so besser. Habe den Text nochmal kompakter formuliert. Sooo, jetzt noch ein Schleifchen rumgebunden (für den Fall, dass sich Fabian für interessiert). Perfekt! ;D

Der neue Text findet sich im Thread zu den Errata.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Icestorm am 27. November 2014, 10:55:47
Es gibt eine Frage, die mir schon sehr lange unter den Fingernägeln brennt und leider auch in der neuen Myranischen Magie nicht beantwortet wird.
Bei Selbstverwandlung stellt sich die Frage... warum gibt es keine Möglichkeit, daß sich bei Optimaten die Triopta/Triadem mitverwandelt?
Klar den Stabzauber, daß sich eben dieser mitverwandelt gibt es, aber warum exestiert diese Möglichkeit bei DEM Status-/Ritualgegenstand schlecht hin nicht?

Ist schon etwas doof, wenn man nach einer Verwandlung wieder zum Versteck seiner Sachen zurückkehrt und alles weg ist, bzw. jemand der den Optimaten schaden will "nur" die Maske mitnimmt und auf nimmerwiedersehen verschwinden lässt.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Lyrmathos te Onachos am 27. November 2014, 10:58:04
Würde ich aus genau diesen Gründen hausregeln.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 27. November 2014, 11:25:38
Die Triopta ist ja eigentlich nicht dafür gedacht, eine derartige Bandbreite von Objektritualen in sich aufnehmen zu können wie der Zauberstab. Abgesehen davon: Mit Ausnahme der Icemna-Optimaten erhält JEDER Optimat neben der Maske auch den Stab. Warum nicht dann gleich den Stabzauber nehmen? Wenn auch das nicht reicht: Die Liste der möglichen SF sind in MyMa ja nicht abschließend aufgeführt. Man kann also jederzeit auch eigene SF einführen, ohne dass es mit dem Setting brechen muss. Beispielsweise eine Triopta-Version besagten Stabzaubers für Icemna-Optimaten.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 27. November 2014, 12:37:09
Gab es nicht sogar eine SF, die Kleidung und co. bei der Verwandlung mit verwandelt hat?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 27. November 2014, 12:47:42
Gab es nicht sogar eine SF, die Kleidung und co. bei der Verwandlung mit verwandelt hat?
Ja, das ist ein Stabzauber.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 27. November 2014, 12:48:27
Hatte das iwi als "allgemeine" SF im Kopf....
Kay.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 27. November 2014, 14:13:50
Die SF gibt es extra, nennt sich Automatische Mitverwandlung.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 27. November 2014, 14:17:06
Die SF gibt es extra, nennt sich Automatische Mitverwandlung.
Oh, das ist mir ja komplett wieder entfallen. :)
Gut, dann Icestorm seine SF, auch wenn sie halt nicht ganz so einfach zu bekommen ist. ;)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 27. November 2014, 14:36:00
Wobei ich jetzt wenig Probleme hätte, ein Mitverwandlungs-Trioptaritual einzuführen.
Außer mit der Systematik - die Trioptarituale sind bisher sehr klar auf Bindung, Zauberspeicher und Astralspeicher beschränkt. Das auf alles mögliche zu erweitern, widerspricht irgendwie meinem Sinn für Ästhetik. ;D
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 27. November 2014, 15:06:46
Wobei ich jetzt wenig Probleme hätte, ein Mitverwandlungs-Trioptaritual einzuführen.
Außer mit der Systematik - die Trioptarituale sind bisher sehr klar auf Bindung, Zauberspeicher und Astralspeicher beschränkt. Das auf alles mögliche zu erweitern, widerspricht irgendwie meinem Sinn für Ästhetik. ;D
Es macht auch regelseitig etwas Probleme. Wegen des geringen Umfangs an Triopta-Ritualen hat man dort nämlich auf Volumenangaben verzichtet. Das müsste man dann alles nachholen.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Icestorm am 28. November 2014, 11:20:25
Klar gibt es die SF "automatische Mitverwandlung", nur wie bereits GSandSDS schon erwähnte, ist die nicht gerade leicht zu bekommen... u.A. Vorausetzung Leiteigenschaft 16.
Jene Optimaten die sich auf Selbstverwandlungen spezialisieren, haben meistens das Interesse ihren Körper weiter zu bringen, nicht jedoch ihr Köpfchen.
Da die Verwandlung (im Bezug auf Spontanzauberei), jetzt so angehoben wurde, daß man (die recht wenig verbreitete) Spontanzaubererei III braucht (für den Randparameter: Struktur sehr komplex), wäre es entgegen kommend gewesen zu sagen, daß man mit dem Stabritual "Mitverwandlung" zumindest alle an den Träger gebundenen Ritualgegenstände mit einbeziehen kann.
Auch wenn dieses 1-2 mehr Volumenpunkte und ggf. einen pAsP mehr gekostet hätte, wäre es auch für Charas erreichbar die nicht darauf aus sind, in ihrem Haus im Rang (keine Ahung wie hoch), auftsteigen zu wollen.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 28. November 2014, 11:35:43
Klar gibt es die SF "automatische Mitverwandlung", nur wie bereits GSandSDS schon erwähnte, ist die nicht gerade leicht zu bekommen... u.A. Vorausetzung Leiteigenschaft 16.
Das finde ich aber auch gut.
Zum einem hat das ganze für das GamePlay schon einen ziemlichen "impakt" (insbesondere wenn die Ritual-Gegenstände betroffen sind), so das die SF teuer / schwer zu bekommen sein muss.
Und auch IG denke ich, das dass ganze schon recht komplex ist und man deswegen ein gewisses Grundverständnis (was ja die LeitEig. symbolisiert) benötigt.

Es ist verständlich das man sich als Spieler eines Verwandlers etwas genatzt vorkommt, da man für diese, aus seiner eigenen Sicht vielleicht sogar eher fluffige, Option viel blechen muss und auch recht hoch kommen muss.
Aber aus Balancing-Sicht, grade im Bereich der Ritualgegenstände mit ihren Optionen, ist das Notwendig.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 28. November 2014, 11:51:43
Da die Mitverwandlung ja ein wenig so ist, als würde man neben dem eigentlichen Verwandlungszauber noch ein paar weitere Verwandlungszauber vom Zaun brechen, und zwar zu allen möglichen elementaren und un-elementaren Quellen, mit einer praktisch beliebigen Anzahl an Zielobjekten (müssen halt am Körper getragen werden), und das auch alles noch alles kostenlos, halte ich die Anforderungen an die SF Automatische Mitverwandlung schon irgendwie gerechtfertigt.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 28. November 2014, 12:26:59
Meine Rede :)
Nur stärker InGame :D
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Icestorm am 29. November 2014, 11:39:19
In der Regel hat man (als Verwandlungs Optimat) nur zwei Ritualgegenstände bei sich, das wäre zum einen den Stab/Speer und die Triopta/Triadem.
Also wäre es nicht overpowerd. Mit dem Vorschlag, daß es mehr Volumenpunkten und pAsP kostet, kann man von kostenlos nicht gerade reden.  ;)

@Chao: die SF automatische Mitverwandlung, ist nunmal für Verwandlungszauberer. Dann mit Regeln dafür zu sorgen, daß sie gezwungen sind, gegen ihre Mentalität anzugehen um die Voraussetzungen zu erfüllen, an diese Sonderfertigkeit zu kommen, ist dann irgendwie... nun ja, sagen wir mal unlogsich.  ;D
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 29. November 2014, 11:55:50
Dann mit Regeln dafür zu sorgen, daß sie gezwungen sind, gegen ihre Mentalität anzugehen um die Voraussetzungen zu erfüllen, an diese Sonderfertigkeit zu kommen, ist dann irgendwie... nun ja, sagen wir mal unlogsich.  ;D
Meinst du damit dieses "Körper voranbringen, nicht das Köpfchen"? Wäre an sich schon kontraproduktiv, denn jede Essenzbeschwörung wird stets auf geistige Eigenschaften geprobt. Also dürfte auch für einen Verwandlungsmagier das "Voranbringen des Köpfchens" gezwungenermaßen recht hoch auf der Agenda stehen.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 29. November 2014, 13:09:28
Ich weiß auch nicht wo es für VerwandlungsZAUBERER logisch sein soll, sich auf das Körperliche zu Konzentrieren... Und das nicht nur, weil die Regel es als Unsinnig aufdecken.
Das ist mEn das genau Gegenteil von Logisch. Denn das Zaubern ist für die aller meisten Reps. in erster Line eine Frage der Geisteskraft und nicht der körperlichen Fitness (was jedoch die "in einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist"-Mentalität nicht aufhebt. Sondern nur erweitert). Für solche wäre es ziemlich kontraproduktiv, sich auf das körperliche zu Konzentrieren. Mal ganz davon abgesehen, das sie körperliche Defizite bei bedarf auch mit ihrer Magie beseitigen können... Besonders als Spontanzauberer.
Und für die wenigen Reps. wo das nicht der Fall ist, haben wir auch eine entsprechend andere Leiteigenschaft...
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Icestorm am 30. November 2014, 11:33:45
Daß überall Klugheit mit eingerechnet wird ist klar, aber versuch mal einen Aldangara, oder anderen Freigeist zu sagen..
Hey, du strengst jetzt mal ne (ganze) Weile deine grauen Zellen an, anstatt durch die Gegend zu ziehen und deinen Körper an alle bekannten und unbekannten Grenzen zu bringen.

Es gibt nicht viele Häuser (2-3) die diese SF mit der automatischen Mitverwandlung überhaupt großartig kennen (da sie einfach nicht von Nöten ist) und jene die sie brauchen, sind einfach keine Stubenhocker, bzw. großartige Denker.
Klar werden sie mit der Zeit auch klüger, aber primär lernen sie in dem sie ihren Körper bis zum äußersten bringen und sich die Natur nutzar machen. Sie ziehen zum lernen umher, begreifen was sie unterwegs sehen und erklärt bekommen.
Meiner Meinung nach sind Optimaten aus der Stadt nunmal eher jene, die auf Wissen spezialisiert sind und die Wildniskundigen, die lieber alle größeren Örtlichkeiten umgehen, passen einfach nicht zu dem Allwissenden Bücherwürmern.
Ich weiß nicht, ob rüber kommt was ich damit meine, aber mir fällt jetzt keine bessere Formulierung ein. ^^
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 30. November 2014, 13:39:47
Wenn man sich die Mentalität der Aldangara so anschaut, erscheint mir am ehesten folgendes Bild: Wer als Aldangara im Rahmen einer Tierverwandlung nicht dafür sorgen kann, dass er seine Klamotten so versteckt, dass sie niemand findet, ist selbst schuld. Oder etwas neumodischer: Automatische Mitverwandlung ist etwas für Sissies; die nutzt ein wahrer Aldangara nur dann, wenn er ohnehin nicht wirklich auf sie angewiesen ist. ;)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Sieben am 30. November 2014, 14:55:32
Noch ne Frage: Ist irgendwie geregelt, wie viele Pakt-GP der willige Paktierer so pro Kreis der Verdammnis erhält? Oder wandelt man nach Meistervorgabe AP in Pakt-GP um?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 30. November 2014, 16:06:25
Ich würde mich da grob an WdZ orientieren. Überhaupt würde ich mich da an WdZ richten, da es nur dort eine ausführliche Liste mit "Schwarzen Gaben" gibt.

Gemäß WdZ:
Minderpakt: 200 Pakt-GP
Pakt: 500 bis 1000 Pakt-GP (Meisterentscheid)
je +1 Kreis der Verdammnis: bis +200 weitere Pakt-GP (Meisterentscheid)

1 Pakt-GP entspricht 1 AP
30 Pakt-GP (nicht 50) entsprechen 1 GP

Die Pakt-GP erhält man, soweit ich mich entsinne. Man opfert hierfür also keine AP. Wird der Pakt allerdings gebrochen, verliert man alles damit Erworbene natürlich wieder.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Sieben am 30. November 2014, 17:35:01
Ah, danke. Das ist wohl so ein Fall, wo der Verweis auf WdZ entfernt, aber die Infos, die es nur dort gibt, nicht eingefügt wurden. Schade..
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Sieben am 13. Dezember 2014, 14:42:21
Es ergeben sich doch immer wieder neue Fragen: In den guten alten MyMy-Zeiten funktionierte die Verzauberung des Ritualdolches der Icemna-Zauberpriesterinnen, des Su`Run, analog zu den Triopta-Ritualen der anderen Optimaten, zumindest von der Wirkung. Wie würdet Ihr das seit MyMa handhaben? Jetzt ist das nicht speziell geregelt, oder?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 13. Dezember 2014, 14:44:25
Das sollte eigentlich mit dem Era'Sumu Band kommen.
Aber leider ist der gute Autor derzeit massiv verhindert :/
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Sieben am 13. Dezember 2014, 15:28:34
Dann lässt man wohl am Besten die Triopta-Rituale per Hausregel für den Su`Run zu, so lange man da nichts anderes hat.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ottoantimon am 16. Dezember 2014, 16:47:34
Hallo Forum,

gibt es soetwas wie aufrecht erhaltene Zauber, inklusive der daraus resultierenden Erschwernisse auf Proben, im myranischen System?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Thallian Folmin am 16. Dezember 2014, 17:02:24
Wenn ich da gerade nichts übersehe: Nein.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 16. Dezember 2014, 17:57:47
Eine der Vorteile von Essenzbeschwörungen, nehme ich mal an. Man „arbeitet“ selbst nicht, sondern lässt die Essenz für sich arbeiten, daher auch kein Aufrechterhalten. Dazu passt auch das konsequente Proben auf rein geistige Eigenschaften. ;)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Thallian Folmin am 18. Dezember 2014, 14:10:10
Ich bin mir nicht ganz sicher, wie ich das Thema Großbeschwörungen zu verstehen habe. Kann man jede seiner Formeln mit der SF auch als Großbeschwörung durchführen oder muss eine Formel von vornherein als Großbeschwörung konzipiert werden?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 18. Dezember 2014, 14:49:25
Ich würde sagen, dass man jede Formel nutzen kann. Eigene Formeln werden als Voraussetzung ja nicht genannt, sondern lediglich die Nutzung von Formelzauberei.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Thallian Folmin am 19. Dezember 2014, 00:25:07
Alles klar. Das war auch mein erster Gedanke, mich hatte dann nur die dann nötige Neuberechnung der Anrufungsschwierigkeit etwas verunsichert.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 19. Dezember 2014, 05:00:25
Im Prinzip ist die Großbeschwörung ja nichts anderes als das myranische Gegenstück zum aventurischen Invocatio Integra, und das weist auch eine Zauberdauer von "Anrufungserschwernis in Stunden" auf, ohne dass man neben der dazugehörigen SF noch extra Dinge lernen muss.
Dass im myranischen Fall die Zauberdauer auf +0 gesetzt wird, kann man vielleicht am besten anhand eines Beispiels begründen:

Beispiel:
1.) Difar-Beschwörung: 1 Stunde, Einzelwesen, 7 Schritt, ZfP*/3 Tage, sehr leicht
2.) Difar-Beschwörung: 1 Aktion, Einzelwesen, 7 Schritt, ZfP*/3 Tage, sehr leicht

Im ersten Fall hat man (inklusive des Anrufungsmodifikators) normalerweise eine Anrufungserschwernis von +7, im zweiten Fall von +14. Dafür braucht man für die Beschwörung im zweiten Fall natürlich auch wesentlich weniger Zeit. Wurstelst du beides nun unverändert in eine Großbeschwörung um, dann blieben die Aufschläge, doch die Beschwörung mit +14 dauert auf einmal 14 Stunden und die mit +7 nur 7 Stunden. Du stehts mit der kostspieligeren Formel also widersinnigerweise auf einmal nicht nur nicht mehr besser da sondern sogar schlechter. Deshalb gibt es den Reset der Zauberdauer auf +0. Hiermit beträgt der Aufschlag in beiden Fällen nun +8 und die Zauberdauer 8 Stunden.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: SJP am 21. Dezember 2014, 09:38:58
Kurze Frage zu den Instruktionen Explosion und Schaden seit der Neuauflage von Myranische Magie:

Nach den Regeln kostet Ausdauerschaden mittlerweile deutlich weniger (Explosion: 1/4 der Kosten für normalen Schaden) als normaler Schaden. Nach WdS S. 55-56 werden SP(A) aber zur Hälfe als normale SP verrechnet. Damit ist eine Ausdauerschadenexplosion nicht nur deutlich kostengünstiger, sondern verliert zusätzlich langsamer an Effekt (man verliert quasi nur den geringsten W3 an echten Schaden pro Schritt), ist leichter zu wirken (geringere Komplexität). Dafür ist der konstante Effekt zwar ein bisschen schwächer (nur ZfP*/4 echten Schaden), aber für 20 AsP etwa 10W6+ZfP*/4 anzurichten wirkt ein bisschen stark? Ich kann mir hier kaum vorstellen dass es Absicht ist hier ein Hintertürchen für noch mehr Schaden offenzulassen.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 21. Dezember 2014, 10:34:53
Dafür ist der konstante Effekt zwar ein bisschen schwächer (nur ZfP*/4 echten Schaden), aber für 20 AsP etwa 10W6+ZfP*/4 anzurichten wirkt ein bisschen stark? Ich kann mir hier kaum vorstellen dass es Absicht ist hier ein Hintertürchen für noch mehr Schaden offenzulassen.
Rechne doch mal durch:
10W6+ZfP*/2 TP(A), sind im Schnitt 39 TP(A), was, wenn keine Rüstung getragen wird, 20 SP sind. Mach 1 AsP je SP im Schnitt und die ZfP* fallen dabei nicht mal so sehr ins Gewicht (da sie eben in die SP nur mit 1/4 eingehen).
Klar, der Ausdauerverlust ist hoch... Aber das ist nicht dramtisch. So groß sind die Effekte daraus nicht, als das sich damit ein wirklich nennenswerter Zusatzeffekt ergibt.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: SJP am 21. Dezember 2014, 11:03:16
Ich denke du hast hier etwas durcheinandergebracht. Ein 4W6 Ausdauerschaden kosten 4 Astralpunkt, damit sind es 20W6+ZfP*/2 TP(A). Bei der von dir zitierten Angabe sind die TP(A) schon halbiert um sie in echten Schaden umzurechnen. Damit richtet man für einen AsP etwa 2 echte Schadenspunkte an.

Das vermutlich deutlichere Beispiel ist bei der Instruktion Schaden. 40W6 Ausdauerschaden gegen 10W6 echten Schaden mit einem Erwartungswert von 70 gegen 35 echten Schaden, obwohl es sonst keine anderen Nachteile für den Ausdauerschaden gibt - zusätzlicher Sekundäreffekt und geringere Schwierigkeit gibt es sonst noch.

(Nebenbei bemerkt fällt mir gerade ein Nachteil auf, Wesen die gegen Ausdauerschaden immun sind sollten natürlich auch keinen echten Schaden erhalten, was nichtmal eine so extreme Randerscheinung sein sollte. Aber gegen andere Gegner wirkt die Wahl des Ausdauerschadens einfach strikt besser.)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 21. Dezember 2014, 11:11:11
Ausdauerschaden gemäß MyMa Auflage 2 ist wirklich NUR Ausdauerschaden, sprich reiner AuP-Schaden und keine TP(A).

Für 2W6 echte TP müsste man bei der Instruktion "Explosion" also 8 AsP blechen, für 2W6 reine AuP-TP nur 2 AsP. Und wer sich 2W6 TP(A) basteln wollte, müsste wohl beides kombinieren (2W6 gegen AuP + 1W6 echte TP), was 6 AsP kosten würde.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 21. Dezember 2014, 11:19:02
Bei der von dir zitierten Angabe sind die TP(A) schon halbiert um sie in echten Schaden umzurechnen. Damit richtet man für einen AsP etwa 2 echte Schadenspunkte an.
Achso... Kay Oo*
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: SJP am 21. Dezember 2014, 11:45:41
Würde Sinn ergeben dass Ausdauerschaden nicht auf die echten aufschlägt (und war wohl der Hintergedanke bei den Kosten), wobei ich bisher nirgends eine entsprechende Angabe finde. Auf der anderen Seite deckt sich das mit den Formeln (wo nicht der Term TP sondern explizit "Verlust von LeP" verwendet wird). Die Formulierung wirkt auf mich ehrlich gesagt eher so als wären es TP (da sich das zum einen mit den aventurischen Äquivalenten decken würde, zum anderen es etwas klobig wirkt, außerdem würden Trefferpunkte als äußerer Einfluss auch irgendwo mehr Sinn ergeben), aber die Regeln scheinen auch eher auf den Ausdauerverlust hinzuzielen. Von daher vielen Dank für den Hinweis.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 26. Dezember 2014, 14:17:22
Wenn da etwas von "Verlust von LeP nach Abzug von RS" steht, sind de facto natürlich TP gemeint, aber formell wird zwischen LeP, StP und AuP-Schade unterschieden. Ob der RS eine Rolle spielt, hängt von der genutzten Quelle ab.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: DeScha am 28. Dezember 2014, 21:02:01
Guten Abend.
Nachdem es unserer Gruppe in Aventurien salopp gesagt, zu blöd (und langweilig) geworden ist, haben wir uns entschlossen nach Myranor umzuziehen
Einen aus unserer Gruppe der einen Verwandlungsmagier spielen will, ist aufgefallen dass permanent wirkende Verwandlungs - und Transmutationszauber vg. GRANITUND MARMOR) aufgrund zu hoher Kosten eigentlich unmöglich zu wirken sind.
Ist das so beabsichtigt oder haben wir da etwas in den Regeln übersehen?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ottoantimon am 28. Dezember 2014, 23:28:26
Guten Abend,
herzlichen Glückwunsch zum Schritt nach Myranor  ;D,
die Zeitkosten explodieren in der Tat bei den Instruktionen, wenn man deren Wirkung auf permanent ausdehnen möchte, sodass man sie nicht mehr bezahlen kann. Solche Spielereien wird man wahrscheinlich nur mit den Optionalregelungen zu Influxionen (Artefaktherstellung, Chimärenerschaffung, Nekromantie, Alchemie). Die werden aber erst im Folgeband zu Myranische Magie beschrieben werden.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 29. Dezember 2014, 08:37:57
Guten Abend.
Nachdem es unserer Gruppe in Aventurien salopp gesagt, zu blöd (und langweilig) geworden ist, haben wir uns entschlossen nach Myranor umzuziehen
Einen aus unserer Gruppe der einen Verwandlungsmagier spielen will, ist aufgefallen dass permanent wirkende Verwandlungs - und Transmutationszauber vg. GRANITUND MARMOR) aufgrund zu hoher Kosten eigentlich unmöglich zu wirken sind.
Ist das so beabsichtigt oder haben wir da etwas in den Regeln übersehen?
Ja und nein ;)
Ob ein Zauber nun Ewig besteht, oder 400 Jahre... Macht auf Anhieb erstmal keinen Unterschied :)
Nur das man die 400 Jahre bezahlen kann, die Ewigkeit aber nur schwer.
Dieser Tipp steht mWn auch im Regelwerk drin.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: DeScha am 30. Dezember 2014, 13:31:19
Guten Abend.
Nachdem es unserer Gruppe in Aventurien salopp gesagt, zu blöd (und langweilig) geworden ist, haben wir uns entschlossen nach Myranor umzuziehen
Einen aus unserer Gruppe der einen Verwandlungsmagier spielen will, ist aufgefallen dass permanent wirkende Verwandlungs - und Transmutationszauber vg. GRANITUND MARMOR) aufgrund zu hoher Kosten eigentlich unmöglich zu wirken sind.
Ist das so beabsichtigt oder haben wir da etwas in den Regeln übersehen?
Ja und nein ;)
Ob ein Zauber nun Ewig besteht, oder 400 Jahre... Macht auf Anhieb erstmal keinen Unterschied :)
Nur das man die 400 Jahre bezahlen kann, die Ewigkeit aber nur schwer.
Dieser Tipp steht mWn auch im Regelwerk drin.

Äh, nein. Laut meinen Regelwerk werden die Kosten für einen Zauber, der länger als ein Jahr aber nicht permanent wirken soll mit den Zeitkosten für einen permanenten Zauber berechnet. Nur das dadurch der Einsatz von pAsp flexibler geregelt ist. Ob ich nun den nicht tot zu kriegenden (menschengroßen) Dämonoid für zwei Jahre, 400 Jahre oder permanent zu versteinern versuche, die Kosten für den Zauber bleiben die gleichen (264 Asp). Und das ist mehr als viel, selbst wenn man durch verzicht 15 ZfP* und der SF Magischer Spezialist bis zu 60% an Kosten sparen.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 30. Dezember 2014, 14:23:40
Laut meinen Regelwerk werden die Kosten für einen Zauber, der länger als ein Jahr aber nicht permanent wirken soll mit den Zeitkosten für einen permanenten Zauber berechnet. Nur das dadurch der Einsatz von pAsp flexibler geregelt ist. Ob ich nun den nicht tot zu kriegenden (menschengroßen) Dämonoid für zwei Jahre, 400 Jahre oder permanent zu versteinern versuche, die Kosten für den Zauber bleiben die gleichen (264 Asp). Und das ist mehr als viel, selbst wenn man durch verzicht 15 ZfP* und der SF Magischer Spezialist bis zu 60% an Kosten sparen.
Ah stimmt...
Da war was, was wir ignorieren ^^;
Sorry.
Allerdings, mal ganz ehrlich:
Bei einem Dämonid dieses Machtgrades sind die AsP-Kosten noch dein geringeres Problem. Denn soweit wirst du garnicht erst kommen, da der Zauber bereits an den Aufschlägen scheitert (und das höchst wahrscheinlich auch in Aventurien würde).
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 31. Dezember 2014, 12:44:05
Letztendlich ist das eine Folge des myranischen Lego-Magiesystems. Aventurien kann für sehr spezifische Zauberwirkungen unter genau kontrollierten Umständen Sonderkosten festlegen. Myranor muß alle Zauber einer Kategorie berücksichtigen. Wenn man also einen relativ billigen permanenten Granit-und-Marmor ermöglicht, hat man automatisch gleich alle permanenten Transformationen billig gemacht.

Das hat v.a. auf zwei Arten von Zaubern Auswirkungen: Langandauernde Verwandlungsmagie und einfache Zauber mit sehr kurzer Zauberdauer. Beides ist in Myranor wesentlich komplizierter als in Aventurien, als Folge des Systems.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Das_Flo am 06. Februar 2015, 16:41:36
Ich habe eine Frage, eignen mag sie doof erscheinen und bestimmt wurde sie hier schon einmal beantwortet, aber wo genau um MyMa finde ich eine Beschreibung zur Qualitätsstufe.
Ich habe dieses Buch seid 5 Tage und finde das einfach nicht. Ich weiß daher nicht genau wie Teuer, als Beispiel die AP Kosten für die Formeln sind und kann meinen Magier denn ich erstelle nicht weiter machen.

Eine genaue Erklärung wäre super aber alleine schon die Info wo das steht in einem Buch würde mir vollkommen reichen.

LG
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 06. Februar 2015, 16:56:53
Formeln haben eine bestimmte Qualität, die von 1-7 reicht; diese Qualität der Formel erleichtert die Probe um den entsprechenden Wert. Erklärt ist das auf S. 64. :)
Wenn ich also die Formel "Feuerstrahl" (Feuer/Schaden, S. 74) in Qualität 4 habe, dann ist meine Anrufungsprobe für den Zauber um 4 erleichtert.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 06. Februar 2015, 17:05:37
Eine Formel kostet: den halben Wert von "Anrufungsschwierigkeit mal Qualität" in AP.
Die Anrufungsschwierigkeit ist ein fester Wert, der die Zauberprobe erschwert. Er wird durch die Wahl der Randparameter (Zauberdauer, Zielobjekt, Reichweite, Wirkungsdauer, Struktur) bestimmt. Bei Wesenbeschwörungen kommt noch der Anrufungsmodifikator hinzu, der je nach Wesen individuell ist. Auch er wird Teil der Anrufungsschwierigkeit. Die Qualität erleichtert hingegen eine Zauberprobe um ihre eigene Höhe (von 1 bis 7).
Hat eine Formel also beispielsweise eine Anrufungsschwierigkeit von "+10" und eine Qualität von 7, würde sie 35 AP kosten, da 10 * 7 / 2 = 35. Die Zauberprobe wäre dabei stets um +3 erschwert, da 10 - 7 = 3. Eine Formel kostet übrigens niemals weniger als ihre Qualität hoch ist, selbst wenn das Rechenergebnis einen kleineren Wert ausspuckt.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Mythos am 18. April 2015, 11:49:14
Der Zauber Eherne Klingen im neuen Buch kostet 14 AsP? Es sieht so aus, als ob jedes Objekt extra bezahlt wird. 2 mal 7 AsP *. Aber warum? Wo steht, dass jedes Objekt einzeln bezahlt werden muss? Ich finde dazu nichts.

* Ich rechne 4Basis+1Zeit+2Gewicht AsP für eine Klinge.


Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Mythos am 18. April 2015, 12:11:31
Muss ich jetzt etwa Tiergeister nutzen, um Teile des Körpers in z.B. Tierklauen oder sich in ein Tier zu verwandeln? Oder geht das auch weiterhin mit Humus?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 18. April 2015, 12:17:17
Der Zauber Eherne Klingen im neuen Buch kostet 14 AsP? Es sieht so aus, als ob jedes Objekt extra bezahlt wird. 2 mal 7 AsP *. Aber warum? Wo steht, dass jedes Objekt einzeln bezahlt werden muss? Ich finde dazu nichts.
Stimmt, Ausdrücklich steht es nirgendwo.
Aber der Text der Instruktion spricht immer von der Einzahl, nicht von der Mehrzahl (mal von "Formen" abgesehen).
Und auch sonst im Regelwerk werden Objekte so gut wie immer einzeln betrachtet. Ausnahmen werden nur dann gemacht, wenn die Einzelobjekte eine "Funktionseinheit" bilden (Sandkörner bilden Sand, Dietriche und ein Ring bilden einen Bund [kommen ansonsten auch nur extrem selten einzeln vor], kleine Metallringe bilden ein Kettengeflecht; sei es als Kette oder als Hemd, usw. usv.). Oder wir es mit ausdrücklichen Flächeneffekten (Zielobjekt Zone) zu tun haben.
Aus meiner Sicht ist da alles absolut Korrekt.
Es könnte aber idT ruhig irgendwo Ausdrücklich stehen, das immer nur Einzelobjekte betroffen/erzeugt werden.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 18. April 2015, 12:30:05
Muss ich jetzt etwa Tiergeister nutzen, um Teile des Körpers in z.B. Tierklauen oder sich in ein Tier zu verwandeln? Oder geht das auch weiterhin mit Humus?
Die Instrucktionsbeschreibung von Verwandlung legt dies jedenfalls nahe...
Aus Regelsicht ergibt das sogar Sinn, da so der Allrounder "Humus" merklich abgeschwächt wird.
Die Beschreibung der Quelle "Tiergeister" legt allerdings nahe, das es mit ihr einfach "nur" einfacher ist, aber auch mit Humus möglich.
Lieder werden solche Feinheiten durch die veränderte Nutzung der Struktur in der Neuauflage nicht mehr erfasst -.-*
Wer auch immer diese grandiose Idee hatte... er gehört an der Pranger.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 18. April 2015, 15:28:25
Muss ich jetzt etwa Tiergeister nutzen, um Teile des Körpers in z.B. Tierklauen oder sich in ein Tier zu verwandeln? Oder geht das auch weiterhin mit Humus?
Eine komplette Verwandlung in ein Tier geht wie zuvor mit Humus/Verwandlung, da 99,9 % aller Tiere wie auch der Zauberer immer noch (mehrheitlich) aus Humus bestehen. Verwandlungen von einzelnen Tierattributen gehen in der Regel mit Humus/Beseelung, indem du dir (hier im Falle von Tierklauen) einen regeltechnischen Vorteil wie "Natürliche Waffen" oder auch "Zusätzliche Gliedmaßen" verpasst.

Die Quelle Tiergeister bietet in diesem Zusammenhang beinahe identische Möglichkeiten an, ist also einfach eine alternative Herangehensweise. Die Unterschiede (keine Einschränkung auf ein spezifisches Element wie z. B. Humus) sind hier weitgehend nur akademischer Natur.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 18. April 2015, 15:44:53
Der Zauber Eherne Klingen im neuen Buch kostet 14 AsP? Es sieht so aus, als ob jedes Objekt extra bezahlt wird. 2 mal 7 AsP *. Aber warum? Wo steht, dass jedes Objekt einzeln bezahlt werden muss? Ich finde dazu nichts.
Diese Herangehensweise gab es schon immer in DSA4.x. In MyMa Auflage 2 ist die Textpassage (die es bereits in der ersten Auflage gab) jedoch etwas unglücklich an eine Stelle bzw. unter eine Überschrift gerückt worden, wo man nicht sofort nachsuchen würde, was mit der Neu-Unterteilung des Regelwerks zu tun hat. Du findest sie jetzt auf Seite 27 unter der Übeschrift "Veränderung des Gewichts"

Zitat: "Bei mehreren Zielobjekten ist es nicht möglich, das Gewicht aufzuaddieren und dann die Gesamtmasse zu bezahlen, vielmehr müssen die Kosten jeweils pro Gegenstand oder Person bezahlt werden."

Was hier leider nicht (mehr!) wirklich deutlich gezeigt wird, ist, dass die Regelung "Zahlen je Zielobjekt" immer gilt, nicht nur in Zaubern, die AsP-Kosten für den Gewichtsanteil besitzen. Sämtliche Beispiel-Formeln mit mehreren Zielobjekten verfahren aber danach. Das Problem ist auch schon seit Längerem im inoffiziellen Errata-Dokument erfasst.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Mythos am 18. April 2015, 16:44:11
Okay, danke.

Ich vermisse die Regel zur Erhebung eines Optimaten nach seiner praktischen Prüfung.

Was ich jetzt richtig blöd finde: Die Errata hat ja Verwandlung abgeschwächt. Vieles ist jetzt in Beseelung des Körpers. Damit machen die Spezialboni der Kouramnion und Aldangara aber keinen Sinn mehr. Nicht Verwandlung sondern Beseelung des Körpers sollte es nach den Errata sein.

Auch ist die Zauberauswahl unglücklich. Ich finde z.B. keinen passenden Zauber Kontrolle über Element zum Start. Ich hoffe, im Formelbuch wird es für jede Quelle Beispiele für jede Instruktion geben.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Wanderer am 23. April 2015, 22:40:33
Müsste also entsprechend das Spezialwissen geändert werden. Wobei bisher gerade die Aldangara bei Verwandlung ziemlich gut wegkamen. In meiner Gruppe gibt es einen entsprechenden Aldangara, der die Tierverwandlung locker über 10 Stunden schafft, ohne mehr als einmal zaubern zu müssen. Eine kürzere Variante wäre bzgl. Kosten auch nicht schlecht. Auch hat nicht jeder (zu Beginn) die Zauberkontrolle.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ottoantimon am 30. April 2015, 23:23:28
Hallo Forum,

wäre es mittels der Instruktion: Kontrolle über Element möglich einen Zauber, welcher mit den Instruktionen Schadenszauber, Explosion, oder Elementare Manifestation gesprochen wurde, ab zu wehren? Vorrausgesetzt natürlich das man zu diesem Zeitpunkt durch hinauszögern, oder spontanem umwandeln mittels Kampfgespühr noch eine eigene Aktion hätte.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 01. Mai 2015, 00:53:40
Per Elementarer Manifestation herbeigerufene Materie kann man mMn auf jeden Fall per Kontrolle manipulieren.
Bei den anderen beiden... bin ich unsicher.

Wobei das Problem auch der Kampfablauf ist. Wenn wir annehmen, daß z.B. bei einem Schadenszauber die den Schaden verursachende Materie erst am Ende der ZD manifestiert ist, dann ist es praktisch zu spät - denn zu diesem Zeitpunkt schlägt der Schadenszauber auch ein. Der Verteidiger hat eine Parade, aber das hilft ihm nicht, um einen Zauber zu sprechen. Wenn wir annehmen, daß die Materie sich über die ZD hinweg langsam manifestiert, ginge es vielleicht.

Funktionieren würde es also bei Zaubern wie einem Feuerball, der sich in meßbarer Geschwindigkeit bewegt. Augenblickliche Zauber dagegen wirken sofort im Moment ihrer Fertigstellung.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 01. Mai 2015, 08:29:53
wäre es mittels der Instruktion: Kontrolle über Element möglich einen Zauber, welcher mit den Instruktionen Schadenszauber, Explosion, oder Elementare Manifestation gesprochen wurde, ab zu wehren? Vorrausgesetzt natürlich das man zu diesem Zeitpunkt durch hinauszögern, oder spontanem umwandeln mittels Kampfgespühr noch eine eigene Aktion hätte.
Soweit ich weiß, geht das nicht. Das liegt aber weniger an der Instruktion an sich, sondern mehr daran, dass man weder in einer Re-Aktion zaubern kann, noch in einer (nicht umgewandelten) Aktion parieren kann. Gut, die Tharuner kennen einen Weg, doch das hilft dir hier ja nicht weiter. ;) Außerdem bliebe natürlich die Frage, wie effizient der Zauber dann wäre. Es würde beispielsweise seltsam anmuten, wenn es am Ende einfach nur heißt: "Bäm! Kein Schaden.", wo doch selbst die Instruktion, die für solche Fälle gedacht ist, nämlich "Schutz vor Quelle", nicht ohne Schwächung des Schutzes dazu in der Lage ist.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Mythos am 03. Mai 2015, 09:29:46
Wie funktioniert eigentlich der Stabzauber Zauberparade? Muss das eine Schildparade sein? (Das eingeklammerte Wort ist irritierend.) Welche WM-Werte hat dann der Schild und spricht dann etwas dagegen, dass auch gegen profane Angriffe zu nutzen? Oder hängt die genaue Form des Zaubers von der Cammer ab? So dass auch eine Stab-Parade möglich ist?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Valgart am 03. Mai 2015, 14:09:39
Hallo,

ich beschäftige mich erst seit ein paar Tagen wieder mit Myranor und seiner Magie und bin auf der Suche nach dem aktuellsten Erratum, da ich bislang nur die alte Version von 2009 im Schrank stehen habe. Im Downloadbereich bei den anderen Errata konnte ich nichts finden und im Errata-Thread zur Magie hatte ich nur im ersten Post von Leonidas einen Text gefunden, der aber einige der anschließend angekündigten Änderungen nicht enthielt. Wäre klasse wenn ihr mir einen kurzen Hinweis geben könntet :)

Viele Grüße
Valgart

Ergänzung: Ich meine natürlich das Erratum das zur Neuauflage geführt hat bzw. das neueste offizielle, falls es da bereits weitere Versionen geben sollte.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Zant am 03. Mai 2015, 14:14:08
Du müsstest im Uhrwerk!-Magazin fündig werden.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Valgart am 03. Mai 2015, 15:25:27
Danke!

Auf die Idee war ich noch nicht gekommen :)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Kuanor am 03. Mai 2015, 17:18:41
…und zwar auf 2 Ausgaben verteilt: Nummer 4, und 15-Jahre-Myranor Jubiläum.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 04. Mai 2015, 12:47:33
Wie funktioniert eigentlich der Stabzauber Zauberparade? Muss das eine Schildparade sein? (Das eingeklammerte Wort ist irritierend.) Welche WM-Werte hat dann der Schild und spricht dann etwas dagegen, dass auch gegen profane Angriffe zu nutzen? Oder hängt die genaue Form des Zaubers von der Cammer ab? So dass auch eine Stab-Parade möglich ist?
Meinem Verständnis nach: Ja, eine Schildparade, d.h. ein Wurf auf den PA-Basis-Wert mit passenden SF (Linkhand, SK I, SK II, WM:Schild).

Die Frage nach den WM-Werten ist eine gute. Sinnvollerweise sollten sie von den RkP* abhängen, aber geregelt ist das nicht.

Die Quellen sind ja Kraft und Zauberei. Ich würde das in der Grundform nicht für profane Angriffe gelten lassen, wobei ich mir das als alternative (seltene) Variante auch vorstellen könnte. Gegen profane Angriffe kann man aber sowieso den Stab verwenden.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Mythos am 04. Mai 2015, 18:11:25
Ich mein nur, weil der Stab sich in einen Schild verwandelt. Aber, wenn es nur Kraft und Zauberei sind, müsste der Stab erhalten bleiben.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: marboso am 11. Mai 2015, 12:24:16
Ich habe einmal eine Frage bezüglich von Materie, die in Folge von Zaubern entsteht. Wenn ich etwa mit der Formel "Gaben des Waldes" gewöhnliche Pflanzen in essbare Materie verwandele, blieben die durchs Essen gewonnen Kalorien/Nährstoffe etc. dem Körper nach dem Ende der Wirkungsdauer erhalten oder hilft der Zauber nur dabei temporär den Hunger zu stillen, bis man etwas Richtiges zu Essen findet? Theoretisch könnte man ja so selbst aus Steinen, Wasser oder Schnee etwas zu Essen erschaffen (mit der Instruktion Transformation).

Noch etwas weiter gedacht: Angenommen eine Frau würde sich mittels der Instruktion Verwandlung in einen Mann verwandeln und mit einer anderen Frau schlafen. Könnte daraus ein Kind entstehen oder würde sich nach Ablauf der Verwandlung auch das in der Eizelle eingenistete Spermium zurückverwandeln? Ich hatte nämlich eine Abenteueridee bezüglich eines lesbischen Pärchens, das auf magischem Wege Kinder haben will, die mit ihnen beiden verwandt sind, was nach den Regeln aus der alten Myranischen Magie noch möglich gewesen wäre (indem man etwa man sich Eigenblut abzapfen würde und es permanent in Spermien verwandeln würde. Mittlerweile wäre das einfach zu teuer, weil man durch die Reduktion des Basisgewichts nicht mehr die durch die Erhöhung der Wirkungsdauer verdoppelten Kosten halbiert).

Sicherlich könnte man das irgendwie mittels Technomantie erklären, aber mir ist immer unwohl dabei, Effekte in Abenteuern zu verwenden, die ich nicht durch das Regelwerk erklären kann.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 11. Mai 2015, 15:35:36
Ich habe einmal eine Frage bezüglich von Materie, die in Folge von Zaubern entsteht. Wenn ich etwa mit der Formel "Gaben des Waldes" gewöhnliche Pflanzen in essbare Materie verwandele, blieben die durchs Essen gewonnen Kalorien/Nährstoffe etc. dem Körper nach dem Ende der Wirkungsdauer erhalten oder hilft der Zauber nur dabei temporär den Hunger zu stillen, bis man etwas richtiges zu Essen findet? Theoretisch könnte man ja so selbst aus Steinen, Wasser oder Schnee etwas zu Essen erschaffen (mit der Instruktion Transformation).
Ich für meinen Teil gehe davon aus, das der Zauber solange wirken sollte bis das Essen vollständig verdaut wurde.

Tech: Weil durch die Verdauung die vorübergehend in eine anderen Form gebrachte Objektmatrix, auf natürliche Weise in eine andere überführt wird und diese neue auch ganz ohne Magie stabil ist.

Das ist natürlich auch hierauf anwendbar:
Noch etwas weiter gedacht: Angenommen eine Frau würde sich mittels der Instruktion Verwandlung in einen Mann verwandeln und mit einer anderen Frau schlafen. Könnte daraus ein Kind entstehen oder würde sich nach Ablauf der Verwandlung auch das in der Eizelle eingenistete Spermium zurückverwandeln?
Nach obigen "Tech" Funktioniert das ganze durchaus.
Das ganze würde btw. auch andersherum Funktionieren. Man müsste die Verwandlung dann allerdings um die 9 Monate aufrecht erhalten.

Erstmalig (jedenfalls soweit mir bekannt) Diskutiert wurde das ganze übrigens im alten Alveran-Forum bezüglich des ADLERSCHWINGE WOLFSGESTALLT.
Dabei kam obiger Tech heraus, der sich auch an anderen Stellen mEn Sinnvoll einsetzten lässt. Durch die Voraussetzung, das es auf natürlichem Wege zu eine Umformung der magische veränderten Objektmatrice kommen muss, hält sich nämlich das Missbrauchspotentiall in engen Grenzen. Und Zeitgleich hat man eine nützliche Richtlinie, die es Erlaubt in vergleichbaren Situationen vergleichbare, und sich somit nicht Willkürlich anfühlende, Entscheidungen zu treffen.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Agrimoth am 11. Mai 2015, 21:08:30
Nach obigen "Tech" Funktioniert das ganze durchaus.
Das ganze würde btw. auch andersherum Funktionieren. Man müsste die Verwandlung dann allerdings um die 9 Monate aufrecht erhalten.


Hier würde ich als natürliche Umwandlung eher die Einnistung der Eizelle betrachten. Das sind dann nur noch ~6 Tage. Aber weitere Diskussionen darüber würden wohl schnell Offtopic und können in Foren zum Thema Famlienplanung geführt werden :-).
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 11. Mai 2015, 22:02:04
Nach obigen "Tech" Funktioniert das ganze durchaus.
Das ganze würde btw. auch andersherum Funktionieren. Man müsste die Verwandlung dann allerdings um die 9 Monate aufrecht erhalten.
Hier würde ich als natürliche Umwandlung eher die Einnistung der Eizelle betrachten. Das sind dann nur noch ~6 Tage.
Und wo soll die Eizelle hin, wenn der Uterus verschwindet? ;)
Das Problem ist hier nicht die Eizelle :D
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Amaunir am 17. Mai 2015, 20:17:13
Ich habe eben gerade geholfen einen Optimaten zu basteln, dabei überkam mich die Frage wie das bei der Wesensbeschwörung über eine Formel funktioniert. Wenn man das nicht über die Spontanzauberei macht, welche Schwierigkeit hat das denn? Ist das bei einem Genius die Anrufung, also 0? Und kommt dann immer der gleiche Genius weil man dann über die Formel den Namen kennt, oder wie muss ich das verstehen?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 18. Mai 2015, 12:50:22
Das ist sch... lecht erklärt, weil irgendwo im Fließtext über mehrere Stellen verteilt und vollkommen ohne Beispiele:

Laut S. 26 erleichtert eine Formel die Anrufungsprobe um ihre Qualität.
Laut S. 40 erleichtert eine Formel die Kontrollprobe um Qualität/3.
Laut S. 25 wird die Anrufungsprobe um die beim Wesen genannte Anrufungsschwierigkeit modifiziert.
Dazu bastelt man sich aus dem Kasten S. 26 die weiteren Erschwernisse zusammen.
Laut S. 40 beträgt die Struktur sehr einfach (Geist - auch das muß man sich aus zwei Sätzen in dem Abschnitt zusammensuchen*), sehr schwer (Genius) oder sehr komplex (Archon).

Wenn ich also einen Genius (+0, Einzelwesen -1, sehr schwere Struktur +3) in 10 Aktionen (+3) in 3 Schritt Entfernung (+2) für ZfP* Stunden (+2) beschwören will, hat die Anrufungsprobe eine Erschwernis von 0-1+3+3+2+2=+9. Davon kann ich die Qualität einer vorhandenen Formel abziehen.

Und ja, konfuser ging es wahrscheinlich nicht. ;)

Dann kommt die Kontrollprobe. Bei einem elementaren Genius ist die um +4 erschwert (Bitte); davon kann ich ein Drittel meiner Formelqualität abziehen.

Ob immer derselbe Genius kommt, ist wie in Aventurien Auslegungssache. Totenwesen sind iirc immer Individuen; Dämonen sind es nicht. Bei Elementaren kann man sich's raussuchen (in Aventurien beschwören die Tulamiden eher individuelle Elementare, die Güldenländer eher irgendeinen der Sorte X; ob es solche kulturellen Tendenzen auch in Myranor gibt, weiß ich gerade nicht).

* Ey, was soll das mit den unterschiedlichen Strukturschwierigkeiten für "sehr einfach, herausfordernd" usw.?!?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Amaunir am 18. Mai 2015, 20:44:38
Ok danke, das habe ich schon mal so in etwa verstanden - hoffe ich. Die Formel ist ja aber in der Regel immer eingeschrängt gegenüber der Spontanzauberei heißt es. Das heißt, man kann damit z.B. nur einen Genius beschwören, bei einem Geist braucht man eine andere Formel. Der Nachteil gegenüber der Spontanzauberei Wesensbeschwörung erschliesst sich mir nur nicht so ganz. Sicher man kann die Randparameter ändern wenn es mal schneller gehen soll, aber was anderes wie ein Geist, Genius oder Archon kommt damit ja auch nicht und grossartig stärker werden die wohl auch nicht sein...  ???

Darum kam ich ja auf die Idee das die Formel dann vielleicht in der Hinsicht eingeschränkt sein könnte das immer der gleiche Genius kommt und der dann auch mal sauer werden kann wenn man ihn zu oft aus der Badewanne holt...

Die Wirkungsdauer ist die dann nicht nur +1, also augenblicklich? Der Genius bleibt doch sicherlich bis er den Dienst erfüllt hat..?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 18. Mai 2015, 23:48:25
Grundsätzlich gibt es keinen Unterschied zwischen dem, was eine Formel tut, und was der entsprechende Spontanzauber tut.

Soweit ich das verstehe: Will man ein Wesen rufen, sollte man eine WD wählen, in der der Dienst erfüllbar ist. Sprich: Auch wenn der Dienst noch nicht erfüllt ist: endet die WD, verschwindet das Wesen. Das ist aber, wie gesagt, wie ich die Sache verstehe. Eine ausdrückliche Aussage dazu habe ich auf die Schnelle nicht gefunden.

Eine Formel hat den Nachteil, daß sie in allen diesen Kategorien festgelegt ist.
Hat man eine Formel für Genius des Erzes, 1 SR ZD, 3 Schritt, ZfP* Stunden WD, dann ist man auf exakt diese Werte beschränkt, wenn man die Formel nutzen will. Man kann nicht einfach mal die ZD verringern oder die WD erhöhen - das müßte man dann mit der Spontanbeschwörung machen.

Das gilt ja auch für die Essenzbeschwörung: Die Formeln sind verfestigte Spontanzauber; man bekommt eine Erleichterung und handelt sich dafür Inflexibilität ein. Kann man mit der leben, d.h. paßt die Formel zur Situation, ist die Formelzauberei der spontanen überlegen. Der Unterschied zwischen formeller und spontaner Zauberei ist also nicht das Ergebnis, sondern die Einsatzmöglichkeiten.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ottoantimon am 20. Mai 2015, 23:03:29
Guten Abend Forum,

Sehe ich das richtig, dass man mit der Instruktion Bann der Quelle und der Quelle Erz sich eine Immunität gegen physischen Schaden anzaubern kann, solange dieser von normalen, stählernen/bronzenen/steinernen Waffen stammt? Nach der Beschreibung der Instruktion: "(...) Elementare Essenzen verhindern sogar das Eindringen (...) aller Formen des Elements."
Eine Immunität durch die HIntertür (dürch Beseelung Körper ist ja nur eine Resistenz möglich) wäre schon ein starkes Stück :D. Eventuell könnte man durch die Instruktion Bann des Elementes realen Schaden in Ausdauerschaden umwandeln. Die Axt dringt nun nicht mehr in den Körper ein, aber dadurch sollte der Schlag auch nicht weicher werden.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 21. Mai 2015, 00:07:29
Ich mutmaße mal, damit soll lediglich ausgesagt werden, dass es bei Elementaren Quellen mit allen Formen des Eindringens der Quelle Einbußen gibt, wie bei Zaubern - nicht, dass dies komplett verhindert wird. Oder man hatte mehr an Umwelteffekte gedacht. Aber du hast recht: Das muss nochmal erläutert werden, denn so wüsste man gar nicht, wie man das bei einem Schlag mit einer Waffe anrechnen soll.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Cifer am 22. Mai 2015, 00:09:20
Ok danke, das habe ich schon mal so in etwa verstanden - hoffe ich. Die Formel ist ja aber in der Regel immer eingeschrängt gegenüber der Spontanzauberei heißt es. Das heißt, man kann damit z.B. nur einen Genius beschwören, bei einem Geist braucht man eine andere Formel. Der Nachteil gegenüber der Spontanzauberei Wesensbeschwörung erschliesst sich mir nur nicht so ganz. Sicher man kann die Randparameter ändern wenn es mal schneller gehen soll, aber was anderes wie ein Geist, Genius oder Archon kommt damit ja auch nicht und grossartig stärker werden die wohl auch nicht sein...  ???

Darum kam ich ja auf die Idee das die Formel dann vielleicht in der Hinsicht eingeschränkt sein könnte das immer der gleiche Genius kommt und der dann auch mal sauer werden kann wenn man ihn zu oft aus der Badewanne holt...
Der wesentliche Haken an Formeln ist, dass sie komplett festgelegt werden. Das heißt, du kannst mit einer Formel tatsächlich nur exakt eine Art an Wesen beschwören, zum Beispiel Humusgeister oder Zantim oder Walküren. Elementar- und Stellarquellen haben hier den "Vorteil" dass es meist ohnehin nur eine Wesensart pro Quelle und Machtstufe gibt, so dass das weniger auffällt.

Mit Spontanzauberei kannst du hingegen je nachdem, wie breit dein Zauber aufgestellt ist (s. S.122 "Baukasten für Beschwörungszauber"), prinzipiell beschwören, wonach dir der Schnabel gewachsen ist.

Zitat
Die Wirkungsdauer ist die dann nicht nur +1, also augenblicklich? Der Genius bleibt doch sicherlich bis er den Dienst erfüllt hat..?
Leider ist dem nicht so, die Basisdauer für eine Beschwörung beträgt 1SR. Was Beschwörungen dann nochmal teurer macht - aber andererseits Spontanbeschwörungen mächtiger, weil du dann die Zeit der tatsächlich benötigten anpassen kannst, statt sowohl Formeln für den Kurzzeitzant als auch für den Langzeitzant lernen zu müssen, um keine AsP zu verschwenden.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ottoantimon am 22. Mai 2015, 06:24:08
Die Erhöhung der Basisdauer kann man auch durch den Dienst Bindung umgehen. Zugegeben, dafür benötig man die SF Wesensbindung I/II/III, dafür ist sowohl die Beschwöhrung, als als auch der Unterhalt für das Wesen geringer.




Noch eine Frage zur Instruktion Bann der Quelle: Zählen in diesem Zusammenhang alle sterblichen Wesen zur Quelle Humus, oder sind nur Humusgeister von einem Bann betroffen? (Im ersteren Fall wäre die Instruktion schon ziemlich extrem)



Und Gleich noch etwas hinterher: Könnte man mittels Elementarer Manifestation Schutz/ Bannkreise erschaffen, wie sie in der Magie der Zeichen beschrieben sind? Vorrausgesetzt man besitzt die Sonderfertigkeit dafür, oder eine entsprechende Formel.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Amaunir am 22. Mai 2015, 23:23:19
Ich verstehe es immer noch nicht...  ???

"Die Wirkungsdauer wird im Normalfall von der Basiszeit bestimmt..." Zitat, Seite 27

- Die Basiszeit beträgt 1SR (Beschwörung), das ist also die Zeit wo der Optimat seinen Singsang aufträgt und ums Feuer tanzt bis der Genius erscheint...
- Nun ist er da und ich möchte ihn darum bitten mich über den Fluss zu tragen weil ich meine Badehose vergessen habe...
- Nun kostet mich das... 16AsP, dafür das er überhaupt gekommen ist und 4 weitere, als... Zeitkosten (?)
- Beim Tranport steht 4 AsP + 4 AsP Zeitkosten, kommt das dann noch einmal drauf, 16+4(Zeitkosten, wie lange das nun auch immer ist)+4(Dienst, Transport)+4 AsP weitere Zeitkosten=28AsP
- ...aber was sind diese Zeitkosten genau? Wie lange trägt mich nun der Genius der Luft, und wann platsche ich ins Wasser weil er urplötzlich verschwindet? Muss ich die mit der Formel festlegen, also z.B. ZfP Stunden und jede Stunde wären das weitere 4 AsP?

Dann sähe die Formel für einen Genius der Luft in etwa so aus:

Zauberdauer: 1Spielrunde +1
Zielobjekt (Ja, äh... Einzelwesen?): -1
Reichweite: 3 Schritt +2
Wirkungsdauer: ZfP Stunden +2
Struktur: Sehr schwer +3

Gesammt: +7
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ottoantimon am 23. Mai 2015, 01:00:46
Die Basisdauer Ist die Wirkungsdauer. Der Djinn bleibt also mindestens 1 SR lang da und erfüllt deine Wünsche (solange du die Wirkunsdauer nicht auf 50 KR, oder ZfP* Aktionen verkürzt hast). Die Zeit, in der du dich mit ihm um die Kontrolle streitest ( 2aktionen Befehl, 10+ Aktionen Bitte) sollte in diese Wirkungsdauer mit hineinzählen.

Die Formel sieht also so aus:

Zauberdauer: 1 SR +1
Zielobjekt: Einzelwesen -1
Reichweite 3 Schritt +2
Wirkungsdauer: ZfP* SR +1
Struktur sehr schwer +3

Anrufungsschwirigkeit: +6
Basiszeit 1 SR

Anrufungskosten:  16 Asp +4 Asp (da die Basiszeit bei einer SR belassen wurde, würde diese auf ZfP* SR ausgedehnt werden, so würden diese Kosten auf 8 AsP verdoppelt werden)

Dienstkosten (bei einer Bitte vom Wesen selbst getragen, bei einem Befehl vom Beschwöhrer) für den Dienst Transport: 4 Asp +4 AsP (auch hier wurde die Basiszeit nicht auf ZfP* SR erhöht, deswegen werden auch nicht die Zeitkosten verdoppelt)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Amaunir am 23. Mai 2015, 11:33:10
Hmm, für mich liest sich das immer noch sehr, sehr verwirrend mir qualmt der Kopf...

In der Liste zur Bestimmung der Anrufungsschwierigkeit (Die ich ja zur Rate ziehen muss um die Formelschwierigkeit zu berechnen) da gibt es doch die Wirkungsdauer von einer Spielrunde gar nicht. Ich kann entweder auf 50 KR gehen, was dann 0 wäre, oder auf ZfP SR, was dann +1 ist...  ???
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ottoantimon am 23. Mai 2015, 19:04:00
Es ist einfacher und verständlicher wenn man zuerst den ganzen Beschwöhrungskram weg lässt und sich ganz und gar auf die Tabelle zur Anrufungsschwierigkeitsberechnung konzentriert. Genau da wird ja die Zauberdauer bestimmt.
Die Wirkungsdauer von 1 SR ist ja in den ZfP* SR mit drinn (genau genommen ist 1 SR ja das mindeste was bei ZfP* herauskommen kann). Wenn man also diese Wirkungsdauer haben möchte, dann ist das immer eine +1 (durch die Mod. ZfP* SR). Der Unterschied zwischen 1 SR und ZfP* SR wird erst bei den Kosten interessant. Zwischen beiden Zeiten liegt nämlich ein Faktor von x2 für die Zeitkosten.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Amaunir am 23. Mai 2015, 23:03:22
Gut, das mit dem Spruch das haben wir nun in etwa verstanden das da nur die Kosten höher sind. Fragezeichen hatten wir aber immer noch bei den Kosten zum Transport wo 4 AsP + 4 AsP Zeitkosten stehen. Für was hat Transport denn Zeitkosten? Geht das nicht nach Strecke wie in Aventurien auch?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ottoantimon am 24. Mai 2015, 11:40:16
Auch hier wird wieder das gleiche Prinzip zur Kostenermittlung angewandt.  Grundkosten sind 4 AsP, zusätzlich entstehen noch die Zeitkosten von 4 AsP bei einer Wirkungsdauer von 1 SR (Basiszeit), verdoppelt man die Basiszeit auf ZfP* SR, so werden auch die Zeitkosten auf 8 AsP verdoppelt, senkt man die Zeit auf 50 KR, so werden sie auf 2 AsP halbiert.
Diese Kosten werden bei einer Bitte vom Wesen selbst getragen, bei einem Befehl vom Beschwöhrer.

Bei dem Dienst wurde aus zwei Gründen nur die Zeit angegeben, anstelle der Meilen, die man mit ihm zurücklegen könnte. Zum einem, weil bei jedem anderen Dienst und jeder anderen Instruktion auf die Basisdauer als Basis für die Kostenberechnung bezug genommen wird, zum anderen, weil die unterschiedlichsten Wesen unterschiedlich schnell sind. Ein Genius der Luft besitzt eine GS von 30, während der Galkuzul Genius Gorronar (S. 60) an Land mit einer Schneckengeschwindigkeit von 2 aufwarten kann. Beide können den Beschwöhrer mittels des Dienstes Transport an sein Ziel bringen, der Luftgenius wird dort jedoch deutlich schneller ankommen als sein dämonischer Gegner und somit auch deutlich Kosteneffektiver sein (Zumal er sogar den direkten Weg wählen kann).
Um die Frage zu beantworten wie weit ein Wesen jemanden tragen kann muss man ein wenig rechnen ( wie immer im myranischen Magiesystem, aber das ist der Preis für eine vereinheitlichte Grundlage). Wenn man davon ausgeht, dass die Wesen durchgägnig Sprinten (sie haben ja sowieso meistens unendlich Ausdauer) um ihre maximale Geschwindigkeit, 3 x GS Schritt pro Kampfrunde zu  erreichen, so legen sie    3x GS/10 Meilen pro SR    zurück.

Der Luftgenius mit GS 30 könnte somit in 1 SR eine Strecke von 9 Meilen mit dem Beschwöhrer zurück legen, Gorronarr der Galkuzul Genius nur 600 Meter. Damit dieser dieser eine ähnliche Strecke zurücklegt müsste man ihm Befehlen deutlich länger zu laufen, was die Zeitkosten dieses Dienstes entsprechend erhöhen würde.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Amaunir am 31. Mai 2015, 21:48:44
Mein Spieler hat mir heute noch etwas unter die Nase gehalten was ich nun auch nicht verstehe, ich muss noch einmal nerven...  ;)

Bei der Essenzbeschwörung steht bei Explosion unter Kosten folgendes: 1 AsP pro 1 W6 (grundlegend), 2 AsP pro 1 W6 (herausfordernd), oder 4 AsP pro 1W6 (ansprunchsvoll)

Also ansprunchsvoll ist teurer wie herausfordernd bei gleichem Schaden? Was macht das denn für einen Sinn, übersehen wir da mal wieder etwas?  Ab wann ist so ein Feuerball denn grundlegend und ab wann herausfordernd oder anspruchsvoll?  ???
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 31. Mai 2015, 22:10:27
Das steht bei der Instruktion "Explosion": Bei grundlegend verursacht der Zauber nur Ausdauerschaden, herausfordernd richtet sich gegen Gegenstände und verursacht Strukturschaden (wie das gerechnet wird, wenn man damit auf ein Lebewesen zielt, hab ich keine Ahnung), und nur anspruchsvoll richtet echte TP an. Der Feuerball, wie man ihn sich vorstellt, ist also von Haus aus anspruchsvoll.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Amaunir am 31. Mai 2015, 22:23:23
Ah, natürlich das haben wir irgendwie überlesen, danke.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Cifer am 02. Juni 2015, 12:55:12
Das steht bei der Instruktion "Explosion": Bei grundlegend verursacht der Zauber nur Ausdauerschaden, herausfordernd richtet sich gegen Gegenstände und verursacht Strukturschaden (wie das gerechnet wird, wenn man damit auf ein Lebewesen zielt, hab ich keine Ahnung), und nur anspruchsvoll richtet echte TP an. Der Feuerball, wie man ihn sich vorstellt, ist also von Haus aus anspruchsvoll.
Ich würde vermuten, dass der Strukturschaden keine Lebewesen verletzen kann. Bei Elementarsprüchen stelle ich mir das eher schwierig vor, aber z.B. Zholovar-Explosionen könnten so funktionieren.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Amaunir am 02. Juni 2015, 21:46:57
Das ist dann eine Sache des gesunden Menschenverstands. Bei Feuer kann ich mir z.B. nur sehr schwer vorstellen wie das nur Ausdauerschaden anrichten soll...
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 03. Juni 2015, 10:14:56
Das ist dann eine Sache des gesunden Menschenverstands. Bei Feuer kann ich mir z.B. nur sehr schwer vorstellen wie das nur Ausdauerschaden anrichten soll...
Mach es einfach nicht zu heiß ;)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 03. Juni 2015, 13:44:40
In Grenzen ist das sicher denkbar (der Zauber produziert kein echtes Feuer, sondern nur ordentliche Hitze, oder sowas), aber irgendwann muß man halt entweder sagen, daß so ein Zauber entweder nicht möglich ist ("dieser Zauber erhitzt das Ziel so stark, daß Metallgegenstände Schaden nehmen, aber Menschen werden nicht ernsthaft verletzt!"), oder man sich mit "ist halt Magie" rausreden muß. Das kann man dann der Gruppe überlassen.
Bei Ausdauerschaden würde ich aber immer (gibt's da inzwischen eine generelle Regelung?) halben echten Schaden anrechnen. Es ist also nicht so, daß der backofenheiße Hitzeball gar keinen Schaden macht.

Bei näherem Nachdenken würde ich aber die unteren Auswirkungen in den höheren Zaubern mit einschließen. Sprich: Zaubere ich eine herausfordernde Explosion, verursacht sie Strukturschaden und bei Lebewesen Ausdauerschaden; und anspruchsvolle Feuerbälle verursachen - neben TP bei Lebewesen - auch Strukturschaden an Gegenständen.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Cifer am 04. Juni 2015, 11:50:15
Zitat
Bei Ausdauerschaden würde ich aber immer (gibt's da inzwischen eine generelle Regelung?) halben echten Schaden anrechnen. Es ist also nicht so, daß der backofenheiße Hitzeball gar keinen Schaden macht.
Das wäre zwar logisch, hakt aber daran, dass Ausdauerschaden nur mit 1/4 der AsP von echtem Schaden bewertet wird. Damit wäre ein Schadenszauber, der TP über AU-Schaden anrichtet, doppelt so effizient wie einer, der direkt über TP geht (an sich sogar noch besser, weil Sekundäreffekte anhand der AuP berechnet werden und der RS auf die LE bezogen nur halbiert wirkt).

Zitat
Bei näherem Nachdenken würde ich aber die unteren Auswirkungen in den höheren Zaubern mit einschließen. Sprich: Zaubere ich eine herausfordernde Explosion, verursacht sie Strukturschaden und bei Lebewesen Ausdauerschaden; und anspruchsvolle Feuerbälle verursachen - neben TP bei Lebewesen - auch Strukturschaden an Gegenständen.
Tatsächlich ist bei der anspruchsvollen Stufe immer auch Strukturschaden mit inbegriffen.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Amaunir am 07. Juli 2015, 13:03:02
Folgendes: Wir haben einen Optimaten aus dem Hause Aldangara in unserer Gruppe und er wollte sich in ein Tier verwandeln können damit er sich einmal seiner Haut erwehren kann. Wir haben dafür einen normalen Bären genommen, was so ein Optimat aus dem Hause mit dem Schwerpunkt verwandlung auch drauf haben könnte. Die Formel haben wir entsprechend berechnet, das war kein Problem.

Was ich mich nun noch frage ist, ob man die Wert von dem Bären aus Myranische Monstren auf Seite 16 so 1 zu 1 übernehmen kann. Bei der LE z.B. die dann auch steigt und bei der Rückverwandlung eben umgerechnet wird, oder die AT/PA die man so übernehmen könnte, aber ja auch aus dem Raufen Talent errechnen könnte...
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 07. Juli 2015, 14:55:25
Das wäre zwar logisch, hakt aber daran, dass Ausdauerschaden nur mit 1/4 der AsP von echtem Schaden bewertet wird. Damit wäre ein Schadenszauber, der TP über AU-Schaden anrichtet, doppelt so effizient wie einer, der direkt über TP geht (an sich sogar noch besser, weil Sekundäreffekte anhand der AuP berechnet werden und der RS auf die LE bezogen nur halbiert wirkt).
Ich meine, das in einem Mail-Wechsel mit Leonidas mal angefragt zu haben. Demnach müsste man für TP(A) die Schadensarten kostentechnisch addieren und die höchste beteiligte Struktur nehmen.

Das mit den Sekundärschäden ist allerdings in der Tat noch nicht so ganz rund gelöst. Ein Flammenangriff, der nur die AuP senkt und nicht für "richtigen" Schaden gegen Objekte oder Lebewesen gedacht ist, sollte den RS einer Rüstung beispielsweise nicht dauerhaft senken können. Hier müsste es eine Einschränkung auf "echte" TP und TP gegen die StP geben.

Nachtrag: Ich habe das inoffizielle Errata-Dokument inzwischen mit Vorschlägen zur Klärung dieser Problematik ergänzt.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ottoantimon am 10. Juli 2015, 15:47:13
Muss man sich bei der Erstellung eines Zauberkundigen für die Wirkungsweise eines dazugehörigen Spezialwissens, oder Repräsentationsvorteil entscheiden, wenn eine Wahl zwischen Instruktionen, oder Quellen angegeben ist (zum Beispiel beim Spezialwissen des Hauses Tharamnos wird angegeben das die Quellen Zauberei ODER Kraft 3 ZfP* mehr erzeugen, wenn der Zauber gelungen ist)? Zählen immer alle Wahlmöglichkeiten, oder muss man sich nur vor einem Zauber für eine Variante entscheiden?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 10. Juli 2015, 22:36:07
Muss man sich bei der Erstellung eines Zauberkundigen für die Wirkungsweise eines dazugehörigen Spezialwissens, oder Repräsentationsvorteil entscheiden, wenn eine Wahl zwischen Instruktionen, oder Quellen angegeben ist (zum Beispiel beim Spezialwissen des Hauses Tharamnos wird angegeben das die Quellen Zauberei ODER Kraft 3 ZfP* mehr erzeugen, wenn der Zauber gelungen ist)? Zählen immer alle Wahlmöglichkeiten, oder muss man sich nur vor einem Zauber für eine Variante entscheiden?
Wenn alle Wahlmöglichkeiten zur Verfügung stehen, würde wohl ein "und" da stehen. Auch aus Gleichheitsgründen gehe ich mal davon aus, dass man sich nur eines aussuchen kann. Denn bei einigen ist nur eine Quelle/Instruktion angegeben, bei anderen teilweise bis zu drei Stück.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Cifer am 10. Juli 2015, 22:59:06
Da wäre ich mir tatsächlich nicht so sicher - es gibt Häuser, die nur bestimmte Kombinationen verbessert bekommen, andere kriegen komplette Instruktionen vergünstigt.
Vergleich zum Beispiel Tharamnos (Kombination von je nach Auslegung 1-2 Quellen mit 1-2 Instruktionen, also maximal 4 Möglichkeiten) mit Partholon (3 ZfP* auf Explosion egal welcher Quelle -> 25 Kombinationen).
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 10. Juli 2015, 23:43:41
Ich habe mir nochmal die 1. Auflage von MyMa angesehen. Dort stand in allen Fällen noch ein "und", sprich der Bonus gilt für alle genannten Quellen. Sofern man hier nicht im großen Rundumschlag die Spezialwissen begrenzen wollte, müsste das immer noch als "und" gemeint sein, und das "oder" steht nur da, um zu zeigen, dass jeder Zauber nach wie vor nie zwei Quellen gleichzeitig aufrufen kann. Die neuen Formulierungen sind hier in der Tat etwas verwirrend. Aber vielleicht kann Leonidas ja auch schnell aufklären, was er hiermit aussagen wollte.

Der Einwand von Cifer stimmt natürlich. Das hatte ich nicht bedacht.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 13. Juli 2015, 20:41:56
Gibt es einen Grund für die regeltechnischen Unterschiede zwischen myranischen Animismus und aventurischen Schamanismus?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 13. Juli 2015, 21:04:05
Aventurischer Schamanismus erschafft für eine Randgruppe ein ganzes Set an Extraregeln und ein System, nach dem keine andere Tradition funktioniert;
myranischer Animismus versucht, dieselben Regeln wie für alle anderen Traditionen auch zu nutzen? ;)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 13. Juli 2015, 21:10:22
und mal davon ganz abgesehen:
Man wollte wohl auch nicht für den "Schamanismus" auf WdZ verweisen, sondern alles aus einem guss haben.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 13. Juli 2015, 21:11:51
Aventurischer Schamanismus erschafft für eine Randgruppe ein ganzes Set an Extraregeln und ein System, nach dem keine andere Tradition funktioniert;
myranischer Animismus versucht, dieselben Regeln wie für alle anderen Traditionen auch zu nutzen? ;)

Sollte man bei der nächsten Edition nicht beibehalten. Vom Hintergrund her müsste es aber identisch sein?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 13. Juli 2015, 21:13:36
Weiß jemand wieso der Entzug auf Seite 64 3*ZfP Asp bringt?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Cifer am 14. Juli 2015, 01:12:57
Aventurischer Schamanismus erschafft für eine Randgruppe ein ganzes Set an Extraregeln und ein System, nach dem keine andere Tradition funktioniert;
myranischer Animismus versucht, dieselben Regeln wie für alle anderen Traditionen auch zu nutzen? ;)
Sollte man bei der nächsten Edition nicht beibehalten. Vom Hintergrund her müsste es aber identisch sein?
Nein, eigentlich nicht. Myranischer und aventurischer Schamanismus/Animismus haben zwar einige gleiche Grundprinzipien, aber was daraus magisch gemacht wird, kann eben was völlig unterschiedliches sein. Such dir mal irdisch vier antike Windgottheiten möglichst unterschiedlicher Kulturen und schau dann nach, wie ähnlich die jeweils dazu passenden Kulte einander sind. An sich ist es schon Unsinn, dass zum Beispiel Gjalsker- und Uthuluschamanen auf die gleiche Art und Weise zaubern, da sie vollkommen unterschiedliche Ursprünge (Gjalsker als Abspaltung der Hjaldinger aus Myranor, Uthulus aus Auswanderer aus Uthuria) haben. Die Regeln simplizifieren da deutlich den Hintergrund - und dass myranische Zauberer halbwegs kompatible Regeln verwenden ist mir da wichtiger, als dass Animisten und Schamanen, die vermutlich nie aufeinandertreffen, eine irgendwie verwandte Zaubertradition haben.

Weiß jemand wieso der Entzug auf Seite 64 3*ZfP Asp bringt?
Das würde ich für einen Fehler halten.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 14. Juli 2015, 09:43:54
quote author=Varana link=topic=29.msg10074#msg10074 date=1436814245]Aventurischer Schamanismus erschafft für eine Randgruppe ein ganzes Set an Extraregeln und ein System, nach dem keine andere Tradition funktioniert;
myranischer Animismus versucht, dieselben Regeln wie für alle anderen Traditionen auch zu nutzen? ;)


Weiß jemand wieso der Entzug auf Seite 64 3*ZfP Asp bringt?
Das würde ich für einen Fehler halten.
[/quote]

Wenn es ein Fehler ist dann bringt der Zauber, die Anwendung der Instruktion nichts.
Fließen eigentlich die gewonnen Punkte nach Ablauf der Wirkungsdauer wieder zurück?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Cifer am 14. Juli 2015, 11:35:36
Ah, ich bin jetzt durch die Wirkung durchgestiegen: Anscheinend hat da jemand schlicht Ausbeute und Kosten zusammen verdreifacht, was gemäß "Kosten von Beschwörungszaubern" (S. 27) legitim ist.

Zitat
Fließen eigentlich die gewonnen Punkte nach Ablauf der Wirkungsdauer wieder zurück?
Tun sie - allerdings nur, wenn sie nicht vorher ausgegeben werden.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 14. Juli 2015, 16:33:44
Ah, ich bin jetzt durch die Wirkung durchgestiegen: Anscheinend hat da jemand schlicht Ausbeute und Kosten zusammen verdreifacht, was gemäß "Kosten von Beschwörungszaubern" (S. 27) legitim ist.


Da steht nur etwas für eine Wirkungsverringerung aber Umkehrschluss ist naheliegend.
Das heißt wenn ich 30 AsP investiere erhalte ich ZfP*5 Asp  heraus?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Tindrana am 09. August 2015, 12:50:36
Hallo zusammen,

ich arbeite mich gerade intensiv in die Magieregeln von Myranor ein und habe da nun ein Problem mir gewisse Dinge vorzustellen.

Ich kann mir eine Essencebeschwörung von Erz, Feuer oder Eis noch vorstellen, wie diese Elemente auch einen Gegner zufliegt und bei diesem explodiert und Schaden anrichtet. (Siehe Regeln zu Explosion: MyMa S. 31-32 aus der neuen Ausgabe).

Aber wie wirkt sich z.b. die Quelle Xolovar oder Zeit aus, wenn diese als Essence beschworen und auf einen Gegner geschleudert wird?

Schöne Grüße

Tindrana
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 09. August 2015, 14:17:44
Aber wie wirkt sich z.b. die Quelle Xolovar oder Zeit aus, wenn diese als Essence beschworen und auf einen Gegner geschleudert wird?
Genauso ;)
Okay, nicht exakt genau...
Aber doch ähnlich.
Bei Xolvar könnte das z.B. eine golden schimmerde und (goldenene) Bluttropfen hinterlassende Kugel sein. Oder ein Ball aus blutenden Goldmünzen, der auf den Gegner zufliegt und dann explodiert (mit Goldmünzen, bzw. Stücken davon, als "Schrapnelle").
Als Bsp. für eine Explosions-Instruktion.
Es finden sich eigentlich immer irgendwo irgendwelche "Aspekte", die sich in ein physisches Erscheinungsbild ummünzen lassen.
Bei den Stellaren haben wir sogar direkte Farbangaben, die man nutzen kann.
Die Zeit fällt, so wie ihr "Gegenstück"  Heskates, dabei natürlich aus dem Ramen. Das liegt aber in der Natur der Sache und ich denke auch, das absolut hinreichend Selten sind :D Im Grunde denke ich, das spätens diese Quellen tatsächlich Unsichtbar sind.

Dazu kommt dann noch die Frage:
Muss man denn immer sehen, das da grade ein Zauber wirkt?
Die wird ja sehr sehr unterschiedlich Beantwortet :D
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 10. August 2015, 08:29:14
Ich kann mir eine Essencebeschwörung von Erz, Feuer oder Eis noch vorstellen, wie diese Elemente auch einen Gegner zufliegt und bei diesem explodiert und Schaden anrichtet. (Siehe Regeln zu Explosion: MyMa S. 31-32 aus der neuen Ausgabe).
Da hier nichts vorgeschrieben ist, kannst du dir da deiner Fantasie freien Lauf lassen. Im Prinzip könnten unterschiedliche Formeln, basierend auf der gleichen Quelle, auch unterschiedliche "Special Effects" produzieren. Iryabaar könnte z. B. unsichtbar sein, mal ein klassischer Blitzschlag, mal grünes Feuer, mal scharfe Spiegelsplitter usw.

Vergleichbar ist es mit Xolovar oder Zeit: Mal Goldstaub, mal Diamantensplitter, mal eine weiße oder schwarze Wolke, oder mal gar nichts Sichtbares, such dir was aus.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Tindrana am 10. August 2015, 17:47:26
Ich danke euch! :-)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ottoantimon am 11. August 2015, 17:18:02
Kann man die ZfP*, die man bei der Anrufungsprobe einer Essenzbeschwöhrung übrigbehalten hat für eine Kosteneinsparung verwenden? Das Kapitel auf S. 26 "Übrig behaltene ZfP*" spricht von 3 ZfP* pr 10% Kostenersparniss. Da hier jedoch sowohl Wesensbeschwöhrung, als auch Essenzbeschwöhrung behandelt werden bin ich mir nicht sicher ob diese Regelung auch für die Essenzbeschwöhrung zutrifft. Gedanken dazu?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Cifer am 11. August 2015, 18:03:06
Das ist sogar so ziemlich die einzige Einsatzmöglichkeit für ZfP* bei einer Essenzbeschwörung.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 11. August 2015, 20:31:34
@ottoantimon: Die Regelung mit den 10 % für 3 ZfP* gilt für alle Formen der Beschwörung, also auch für Essenzbeschwörungen. ;)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Tindrana am 11. August 2015, 20:51:37
Huhu,

auf S.92 steht im Kasten zu den Stabzaubern bei Eupherban als erster Spruch für den Stab "Dämonenspeicher". In der darauf folgenden Beschreibung der einzelnen Stabzauber kann ich diesen nicht finden. Ist das ein Fehler?

Um das Problem zu lösen würden mir auch schon die ersten 3 Stabzauber reichen, die ich lernen kann, bevor ich die Triopta erhalte, also den Optimaten Stand.

Schöne Grüße

Tin
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 11. August 2015, 20:59:31
@Tindrana: Gemeint ist der Stabzauber "Wesenspeicher [Dämonen]". Welches die ersten drei Stabzauber sind, ist hingegen nicht festgelegt und kann durchaus von Cammer zu Cammer anders sein.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Tindrana am 12. August 2015, 00:41:11
Danke für die schnelle Antwort.

Ich habe noch eine Frage und zwar zu den Formeln. Laut MyMa (neu) muss der Zauberer die Quelle kennen bzw. einen TaW darin besitzen, um eine Formel zu erlernen. Ich nehme an, dass er auch die nötige Instruktion beherrschen muss. Ist das korrekt?

Um also die Formel Diener der Finsternis verwenden zu können muss der Held die Quelle: Abgrund und die Instruktion: Infektion besitzen.

Ich frage, weil nichts davon geschrieben steht, dass er dann auch die Instruktion kennen muss.

Schöne Grüß

Tindran
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 12. August 2015, 00:51:20
Seite 26, Formelle und spontane Beschwörung. "(...) Zudem ist es [bei der formellen Beschwörung] nicht notwendig,weitere SF wie Kombinationszauberei zu besitzen, mit Ausnahme der passenden Instruktion. (...)"

Also ja, du brauchst neben dem passenden Zauber zur Beschwörung der Quelle (also damit auch dem ZfW) ebenso die SF für die Instruktion.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 12. August 2015, 01:01:20
Außerdem S. 168: Um eine Formel zu lernen, muss ein Zauberer über den entsprechenden Zauber sowie die zugehörige Instruktion verfügen.

Aber ja, das ist ein bißchen... versteckt. Zumal bei der SF "Formel" keine Voraussetzungen dabeistehen, und auch S. 64 "Das Erlernen von Formeln" nichts dazu sagt.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Tindrana am 12. August 2015, 11:28:15
Ich danke euch.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Lyrmathos te Onachos am 02. September 2015, 20:10:58
Da meine Frage sich um magische Professionen dreht und hoffentlich kurz und knapp zu beantworten ist, stelle ich die Frage mal hier anstatt einen neuen Thread aufzumachen.

Bei den Traditionsaufsätzen und den damit verbundenen üblichen Ausbildungen gibt es Diskrepanzen zwischen Myranische Magie und Wege nach Myranor. Z.B. bei diversen optmatischen Häusern. Welche Quelle gilt denn im Zweifelsfall? Oder gilt eine Mischung?

Vom gesunden Menschenverstand her passen eigentlich alle Vorschläge, die in einem der Bände stehen jeweils zum Traditionsaufsatz/Haus. Von daher würde ich persönlich die Menge der üblichen Ausbildungen als Vereinigung der beiden einzelnen Mengen aus MyMa und WnM sehen.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Cifer am 03. September 2015, 02:10:34
Es dürfte jeweils die aktuellste Quelle gelten - also
MyMag (2. Auflage) > WnM > MyMag (1. Auflage)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Lyrmathos te Onachos am 03. September 2015, 16:30:49
Problem ist nur, dass sich auch MyMa (2.Auflage) widerspricht. Bei den spieltechnischen Werten der Traditionsaufsätze stehen teilweise andere (zusätzliche) übliche Ausbildungen als im Beschreibungsteil ein paar Seiten später.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Cifer am 03. September 2015, 22:59:46
Inwiefern sind die üblichen Ausbildungen eigentlich überhaupt relevant? Ich mach das meist recht frei Schnauze je nachdem, was ich grad zu einem bestimmten Konzept passend finde.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: SJP am 24. Oktober 2015, 15:32:22
Ich hätte eine kurze Frage zur Neuauflage der Myranischen Magie - ich finde irgendwie den Teil nicht mehr in dem die Massenbeschwörung erläutert wird. Ist das mittlerweile so dass die Ersparnisse einfach entfallen, wurde hier was schlicht vergessen oder übersehe ich hier nur konsequent etwas?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 24. Oktober 2015, 19:45:05
@SJP:
Da Wesenbeschwörungen in MyMa Auflage 2 jetzt wie bei Essenzbeschwörungen mit frei wählbaren Randparametern möglich sind, läuft das Ganze jetzt auf vergleichbarer Art und Weise ab. Du benötigst dazu jedoch die SF Massenbeschwörung und bei der formalen Zauberei natürlich auch noch eine dazu passende Formel. Informationen zu dem Thema stehen in MyMa Auflage 2 auf Seite 25 (unter dem Punkt "Die fünf Randparameter der Anrufung", Unterpunkt "Zielobjekt") sowie auf Seite 145, wo es die Beschreibung der benötigten SF gibt.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 03. November 2015, 09:53:43
Wie bezahlt ein Prätor die Versteinerung eines Verbrechers?
Meiner Berechnung nach würde so eine permanente Transformation 268 Asp kosten, 13 davon permanent.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 03. November 2015, 09:55:17
Er macht keine permanente Transformation, sondern "nur" eine im Rahmen von dem in oder anderem Jahundert ;)
Das kostet zwar auch pAsP, aber nicht so viele ^^;
(das ist Sache SL, wie viele da Anfallen.  Für mich gilt die Maxime: kein permanenter Effekt, keine pAsP)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 03. November 2015, 10:16:09
Lassen sich die Randparameter einer Wesensbeschwörung(Geist) beliebig festlegen, wenn man über die Spontanzauberei(Invokation) verfügt.
Gelten für die Kosten und Erschwernisse die selben Regeln wie bei der Essenzbeschwörung?
Lässt sich so ein Geist für 264 Asp und 7 Punkte Erschwernis permanent beschwören?
Sind dann bei einer Massenbeschwörung nur Zeitkosten+Wesenskosten zu bezahlen?
Also 8 pro Geist und 256Asp für die Wirkungsdauer?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Cifer am 03. November 2015, 10:53:20
Zitat
Sind dann bei einer Massenbeschwörung nur Zeitkosten+Wesenskosten zu bezahlen?
Also 8 pro Geist und 256Asp für die Wirkungsdauer?
Ich befürchte, Zauber mit mehreren Zielen vervielfachen ihre gesamten Kosten.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 04. November 2015, 03:00:19
@okm:
Du kannst bei spontanen Wesensbeschwörungen alle Randparameter mit den Modifikationen –1 und 0 frei wählen. Damit du auch Genien und Archonten beschwören kannst (wofür es höherer Stufen des Randparameters "Struktur" bedarf) benötigst du die Sonderfertigkeiten "Geniusbeschwörung" und "Archonbeschwörung". Die übrigen Randparameter stehen grundsätzlich nicht in höheren Stufen zur Verfügung; das geht nur bei spontanen Essenzbeschwörungen bei Erwerb der entsprechenden Varianten der Sonderfertigkeiten "Spontanzauberei I / II / III / IV" (beschrieben auf Seite 147).

Was die Kosten betrifft, gelten für formale wie spontane Wesenbeschwörungen die selben Kostenregeln (beschrieben in MyMa Auflage 2 auf Seite 40). Dein Beispiel mit dem Geist funktioniert deshalb nicht, da die Wirkungsdauer "permanent" eine Modifikation von +7 darstellt, was jenseits von –1 und 0 liegt. Gäbe es bei der Wirkungsdauer diese Beschränkung nicht, wären die Kosten aber plausibel. Die Erschwernis läge dann allerdings schlimmstenfalls bei +6 (+0 für Zauberdauer, –1 für Zielobjekt Einzelwesen, +0 für Reichweite, +7 für Wirkungsdauer, +0 für Struktur).

Was die Kosten betrifft: Bei Zaubern gilt grundsätzlich, dass man stets die vollen Kosten "pro Zielobjekt" zahlen muss. Für 8 Geister permanent müsstest du also theoretisch 8 x 264 AsP zahlen, davon 8 x 26 permanent – was zeigt, dass Massenbeschwörungen für lange Wirkungsdauern alles andere als rentabel sind. Die eigentlich als allgemeine Regel gedachte Textpassage über die Mehrfachkosten bei mehreren Zielobjekten ist in MyMa Auflage 2 leider unglücklich in einen Textabschnitt verschoben worden, wo man nicht nach suchen würde: In den Abschnitt über das Gewicht von Zielobjekten auf Seite 27. Alle Beispielformeln mit mehreren Zielbojekten in MyMa richten sich allerdings danach.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Leonidas am 04. November 2015, 07:46:16
Ich habe gerade noch einmal nachgeschaut und tatsächlich habe ich übersehen, bei der Beschreibung der SF Spontanzauberei das "Essenz" aus "Essenzbeschwörungen" zu streichen. Dabei handelt es sich um einen Fehler, schließlich sollte die Wesenbeschwörung die gleiche Flexibilität erhalten wie die Essenzbeschwörung.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 04. November 2015, 10:38:18
Der Manakim S.59 beherrscht Kontrolle über Humus(nur Fleischformung). In der Beschreibung des Dienstes Kontrolle über Element steht aber Wesen seien als Ziel nicht zugelassen.
Ist das gewollt? Funktioniert eine Änderung des Aussehens nur über den Dienst Verwandlung und kostet augenblicklich(p) 1032 Asp und somit 103 Permanente Asp?
Wie funktioniert der permanente Transfer von Lebenszeit bei diesen Kosten beim Dienst Transfer?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 04. November 2015, 10:47:13
Ist die SF Magischer Experte auch bei Influktionen bzw. Wesensbeschwörungen möglich?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 04. November 2015, 10:47:56
Ist das gewollt? Funktioniert eine Änderung des Aussehens nur über den Dienst Verwandlung und kostet augenblicklich(p) 1032 Asp und somit 103 Permanente Asp?
Leider ja...
Auch wenn mir deine AsP grad spanisch vorkommen.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 04. November 2015, 15:35:55
Ich habe gerade noch einmal nachgeschaut und tatsächlich habe ich übersehen, bei der Beschreibung der SF Spontanzauberei das "Essenz" aus "Essenzbeschwörungen" zu streichen. Dabei handelt es sich um einen Fehler, schließlich sollte die Wesenbeschwörung die gleiche Flexibilität erhalten wie die Essenzbeschwörung.
Ich glaube, dann kommt es zu einem möglichen Konflikt mit der SF "Geniusbeschwörung" und der SF "Archonbeschwörung". Gut, weniger ein konkreter Konflikt, aber die Sache wird etwas verwirrend. Die beiden Sonderfertigkeiten werden für die spontane Beschwörung in den grundlegenden Regeln auf Seite 26 bislang nicht vorausgesetzt (ganz im Gegensatz zur SF Spontanzauberei [Kategorie] I-IV). Man stößt nur auf sie, wenn man explizit nach ihnen sucht oder zufällig im Abschnitt zu den Sonderfertikeiten darauf stößt. Das könnte den Leser glauben lassen, dass man für die Beschwörung von Genien oder Archonten lediglich eine entsprechende Variante der SF Spontanzauberei (Struktur) II-IV braucht, denn diese schaltet ja bereits das für die Genius- und Archonbeschwörung notwendige Struktur-Niveau frei.
Gehen wir nun mal davon aus, dass der Leser den Regeltext durchaus so liest, dass man alle notwendigen Stufen der SF "Spontanbeschwörung (Struktur) I-IV" plus SF Geniusbeschwörung bzw. SF Archonbeschwörung (für jede Sphäre extra zu lernen) braucht, findet er natürlich jetzt recht großes AP-Grab vor, das urpsrünglich so nicht beabsichtig war. In Auflage 1 brauchte man ja bis dahin "nur" die SF Geniusbeschwörung bzw. SF Archonbeschwörung für höhere Wesen und sonst nichts, daher hatte man für beide SFs entsprechend hohe AP-Kosten gewählt.

Beispiel:
Spontane Beschwörung eines Feuer-Archon mit Zauberdauer 6 SR, 7 Schritt Reichweite, Wirkungsdauer 1 Tag (MyMa v1)
Spontanzauberer [Invokation] + Geniusbeschwörung [Elementar] + Archonbeschwörung [Elementar] => 950 AP

Spontane Beschwörung eines Feuer-Archon mit Zauberdauer 6 SR, 7 Schritt Reichweite, Wirkungsdauer ZfP*/3 Tage (MyMa v2)
Spontanzauberer [Invokation] + Geniusbeschwörung [Elementar] + Archonbeschwörung [Elementar] + Spontanzauberei I (Struktur) + Spontanzauberei II (Struktur) + Spontanzauberei III (Struktur) + Spontanzauberei I (Reichweite) + Spontanzauberei II (Reichweite) + Spontanzauberei I (Wirkungsdauer) + Spontanzauberei II (Wirkungsdauer) => 2150 AP

Was nun ebenso merkwürdig wird, dass die Verbreitungen der SF Archonbeschwörung und Geniusbeschwörung ggf. höher ausfallen kann, als die eigentlich grundlegender benötigte SF Spontanzauberei III (Struktur).

Man kann von der ganzen Sache jetzt natürlich halten was man will. Kann ja durchaus Leute geben, die es durchaus vorziehen, dass höhere spontane Wesensbeschwörung wirklich etwas für alte Großmeister ist, die halt so viele AP angesammelt haben und 2150 AP alleine für die benötigten SFs daher durchaus angemessen sind (zumal man eine Reihe der SF ja auch für Essenzbeschwörungen nutzen kann). Ich wollte damit auch nur auf die aktuellen Konsequenzen hinweisen. ;)
Gut, das mit den Verbreitungen ist dann natürlich Unsinn, aber hier ein eher kleinerer Fehler.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Lyrmathos te Onachos am 04. November 2015, 17:23:10
Ja, nach der genaueren Lektüre von Myranische Magie (2. Auflage) bin ich inzwischen auch etwas verwirrt, welche SFen man benötigt um spontan einen Genius oder einen Archonten zu beschwören. Eine Klarstellung dazu wäre wirklich hilfreich.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 04. November 2015, 19:48:45
Ist das gewollt? Funktioniert eine Änderung des Aussehens nur über den Dienst Verwandlung und kostet augenblicklich(p) 1032 Asp und somit 103 Permanente Asp?
Leider ja...
Auch wenn mir deine AsP grad spanisch vorkommen.

Laut der Tabelle auf Seite 27 liegen 8 Verdopplungsschritte zwischen 1 SR und augenblicklich(p) was einer Verzweihundersechstundfünfzigfachung der Zeitkosten entspricht ergo 4+4*256+4=1032.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 04. November 2015, 19:57:49
Lassen sich mittels Kombinationszauberei Illusionen erschaffen die alle 5 oder 6 Sinne täuschen oder müssen hierzu 2 Illusionen übereinander gelegt werden?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 04. November 2015, 22:49:36
Der Manakim S.59 beherrscht Kontrolle über Humus(nur Fleischformung). In der Beschreibung des Dienstes Kontrolle über Element steht aber Wesen seien als Ziel nicht zugelassen.
Der Text-Abschnitt stammt noch aus Zeiten von MyMa Auflage 1, wo die Manipulation von Lebewesen via Kontrolle über Humus getätigt wurde. In MyMa Auflage 2 müsste es wohl eher Beseelung des Körpers heißen, was den Regelteil einer teilweisen Manipulation (ohne komplette Verwandlung in eine andere Spezies) übernommen hat. Das Problem ist, dass es hierbei allerdings um den Wesen-Dienst "Kontrolle über Element" geht, nicht direkt um den Zauber-Dienst (sprich die Instruktion) "Kontrolle über Element". Der Wesen-Dienst verweist allerdings wiederum auf den Zauberdienst, was für einen Manakim jetzt recht problematisch ist, da der Zauber-Dienst nicht das erlaubt, was der Wesen-Dienst hier können sollte. Einen Wesen-Dienst "Beseelung" gibt es wiederum nicht und würde hier wohl auch zu weit führen.

Anmerkung: Habe meinen letzten Beitrag auch nochmal editiert und einige Dinge ergänzt.
http://community.uhrwerk-verlag.de/index.php?topic=29.msg11048#msg11048
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 05. November 2015, 08:23:00
Ist das gewollt? Funktioniert eine Änderung des Aussehens nur über den Dienst Verwandlung und kostet augenblicklich(p) 1032 Asp und somit 103 Permanente Asp?
Leider ja...
Auch wenn mir deine AsP grad spanisch vorkommen.
Laut der Tabelle auf Seite 27 liegen 8 Verdopplungsschritte zwischen 1 SR und augenblicklich(p) was einer Verzweihundersechstundfünfzigfachung der Zeitkosten entspricht ergo 4+4*256+4=1032.
!.!
Stimmt... da war ja was ^^;
(Wir addieren die Multiplikatoren auf und wenn sie erst dann an. Die Mulpikatoren zu Multiplizieren ist in unseren Augen einfach nur Unsinn und führt viel zu schnell zu viel zu hohen Kosten)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 05. November 2015, 12:07:56
Dank der Kraftspeicher sind letztlich nur die permanenten Kosten ein Problem.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 05. November 2015, 12:15:16
Der Manakim S.59 beherrscht Kontrolle über Humus(nur Fleischformung). In der Beschreibung des Dienstes Kontrolle über Element steht aber Wesen seien als Ziel nicht zugelassen.
Der Text-Abschnitt stammt noch aus Zeiten von MyMa Auflage 1, wo die Manipulation von Lebewesen via Kontrolle über Humus getätigt wurde. In MyMa Auflage 2 müsste es wohl eher Beseelung des Körpers heißen, was den Regelteil einer teilweisen Manipulation (ohne komplette Verwandlung in eine andere Spezies) übernommen hat. Das Problem ist, dass es hierbei allerdings um den Wesen-Dienst "Kontrolle über Element" geht, nicht direkt um den Zauber-Dienst (sprich die Instruktion) "Kontrolle über Element". Der Wesen-Dienst verweist allerdings wiederum auf den Zauberdienst, was für einen Manakim jetzt recht problematisch ist, da der Zauber-Dienst nicht das erlaubt, was der Wesen-Dienst hier können sollte. Einen Wesen-Dienst "Beseelung" gibt es wiederum nicht und würde hier wohl auch zu weit führen.

Anmerkung: Habe meinen letzten Beitrag auch nochmal editiert und einige Dinge ergänzt.
http://community.uhrwerk-verlag.de/index.php?topic=29.msg11048#msg11048

Ist das um 20 Jahre jünger erscheinen grundlegend oder schon herausfordernd?
Auf Anspruchsvoll lässt sich eine tatsächliche Verjüngung erreichen.
Wie wird Ingame verhindert das Optimaten ihr Leben beliebig verlängern?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 05. November 2015, 15:37:54
@okm:
Derartige Dinge werden weder bei der Instruktion "Beseelung" noch bei der Instruktion "Kontrolle über Element" beschrieben. Ich würde einen solchen Verjüngungseffekt wohl am ehesten (jedenfalls erst mal ad hoc) über die Vergabe der Vorteile "Altersresistent" und "Gut Aussehend" oder gar "Herausragendes Aussehen" regeln. Wäre natürlich eher kaschiert als wirklich verjüngt. Wenn es ernsthaft in Jahren berechnet werden soll, würde ich wohl ein wenig auf die Instruktion Transfer schielen, da Lebensjahre dort genannt werden. Die Kosten von dort gelten zwar nicht, aber man schauen in welche der drei Rubriken (grundlegend, herausfordernd, anspruchsvoll) das dort gepackt wurde. Und dort steht es unter anspruchsvoll.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 05. November 2015, 22:28:55
@okm:
Derartige Dinge werden weder bei der Instruktion "Beseelung" noch bei der Instruktion "Kontrolle über Element" beschrieben. Ich würde einen solchen Verjüngungseffekt wohl am ehesten (jedenfalls erst mal ad hoc) über die Vergabe der Vorteile "Altersresistent" und "Gut Aussehend" oder gar "Herausragendes Aussehen" regeln. Wäre natürlich eher kaschiert als wirklich verjüngt. Wenn es ernsthaft in Jahren berechnet werden soll, würde ich wohl ein wenig auf die Instruktion Transfer schielen, da Lebensjahre dort genannt werden. Die Kosten von dort gelten zwar nicht, aber man schauen in welche der drei Rubriken (grundlegend, herausfordernd, anspruchsvoll) das dort gepackt wurde. Und dort steht es unter anspruchsvoll.

Bei mir stehen die Lebensjahre mit ZfP auch Beseelung des Körpers S. 30.
Transfer kostet nur die Hälfte.
Theoretisch kann sich ein Optimat somit beliebig verjüngen.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Cifer am 05. November 2015, 23:03:55
Mit Altersresistenz würde ich da btw nichts anstellen, weil der Vorteil einen gravierenden Nachteil hat: Sein Balancing ist in Gänze Outgame geregelt, weswegen er nur 3 GP kostet. Ingame ist Unsterblichkeit doch ein wenig mehr als 3 GP wert...
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 06. November 2015, 09:10:32
Aber nur ein "klitze klein wenig" :D
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 06. November 2015, 10:17:33
Mit Altersresistenz würde ich da btw nichts anstellen, weil der Vorteil einen gravierenden Nachteil hat: Sein Balancing ist in Gänze Outgame geregelt, weswegen er nur 3 GP kostet. Ingame ist Unsterblichkeit doch ein wenig mehr als 3 GP wert...

Permanente Altersresistenz wäre Asp mäßig sogar billiger als eine Verjüngung.
Warum ist sie dann nur bei 2 Häusern ein empfohlener Vorteil?
Titel: Kritische Essenz
Beitrag von: Gentle am 18. November 2015, 09:41:13
Hallo!

Ich hoffe die Frage ist in diesem Bereich Richtig. Auf Seite 50, "Myranisches Zauberwerk", steht zu den Sphärenstabilisatoren ein Querverweis zur Kritischen Essenz in Myranische Magie, Seite 241. Doch in meinen MyMa finde ich dazu nichts. Habe ich eine Ewrrata verpaßt, steht irgendwo anders etwas oder wo finde ich Angaben zur Kritischen Essenz die mit den Sphärenstabilisator-Werten Kompatibel sind (Kenne nur eine Liste die in Bezug mit KRaftlinien steht). Vielen Dank für die Hilfe!
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Cifer am 18. November 2015, 10:29:38
Ja, da hast du vermutlich tatsächlich die 2. Auflage verpasst. In der werden für die kritische Essenz alle gebundenen pAsP gezählt. Die Errata müssten irgendwo (hiesige Website oder Uhrwerkmagazin) rumfliegen.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Wayko am 28. November 2015, 16:20:04
Ich habe dieses 2014 Ausgabe 4 Uhrwerkmagazin gefunden, da stand nichts über die kritische essenz drinn. Kannst du nicht drekt den Link zum Errata Posten wo es drinnen steht oder zumindest sagen was es im Errata auf sich hat? Also den Text auch per PM?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Cifer am 28. November 2015, 18:28:14
Die fehlenden Anhänge sind in der Jubiläumsausgabe "15 Jahre Myranor" zu finden.
http://uhrwerk-magazin.de/sonderausgabe-15-jahre-myranor/
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Grimoald am 29. November 2015, 16:24:03
Laut neuem Anhang aus der myranischen Sonderausgabe des Uhrwerkmagazins ist unter Feuer bei den Positiven Eigenschaften AT aufgeführt (S.49). Bedeutet das, dass ich seit dem Errata jetzt meinen Attackewert mit der Quelle Feuer (und Bessele) erhöhen kann?

Es müsste dann Wohl auch Beseelung des Körpers sein, da geistige Beseelung mit Feuer ja nicht möglich ist?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 29. November 2015, 16:50:53
@Grimoald: Der Punkt ist bereits in den (inoffiziellen) Errata-Vorschlägen in diesem Forum thematisiert. Du kannst es am ehesten als einen kleinen Fehler oder Ungenauigkeit bei der Grenzziehung der Kompetenzbereiche dieser Quellen auffassen. Eine offizielle Uhrwerk-Lösung gibt es bislang dazu nicht. Im Vorschlag steht aktuell, dass in einigen Fällen elementare Quellen manchmal auch "geistig" wirken können, wenn der zu manipulierende Aspekt in Teilen auf körperliche und in Teilen auf geistigen Einflüssen beruht. AT (genauer die AT-Basis) beruht auf MU, GE und KK, enthält damit also körperliche Einflüsse. In diesem Fall wäre eine Nutzung von Feuer zusammen mit Beseelung des Geistes also möglich.

Nachtrag: Sehe gerade, dass Beseelung des Geistes auch selbst nochmal keine elementaren Quellen zulässt. Oha, der Fehler ist etwas harnäckiger als ich dachte. o_O
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 05. Dezember 2015, 08:33:41
Was hält einen Zauberer davon ab sich mittels Beseelung des Geistes beliebige Sonderfertigkkeiten(z.B. Gefäß der Sterne) anzuzaubern, sie anschließend niederzuschreiben und aus der Niederschrift zu erlernen?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 05. Dezember 2015, 10:39:50
Was hält einen Zauberer davon ab sich mittels Beseelung des Geistes beliebige Sonderfertigkkeiten(z.B. Gefäß der Sterne) anzuzaubern, sie anschließend niederzuschreiben und aus der Niederschrift zu erlernen?
Hmm, gute Frage. Hier ein paar Überlegungen:

1.) Um einen Effekt wirken zu können bzw. um die richtige magische Zauberformel aufzusagen, muss der Zauberer zumindest ein wenig davon eine Vorstellung haben, was er mit dem Zauber genau erreichen will. Er müsste also zumindest eine theoretische Ahnung davon haben, was das "Gefäß der Sterne" tut und wie es funktioniert. Damit hat er die SF aber eh schon halb gelernt.

2.) Zu wissen, wie ein Zauber funktioniert, heißt noch lange nicht, dass er das jemandem verständlich erklären kann. Vor allem, wenn sich am Ende herausstellen sollte, dass er die SF nur auf intuitive Weise (also ohne analytisches Wissen) beherrscht. Klar, er will sich die SF am Ende selbst erklären, aber diese spätere "Ich", dem er das erklären will, hat von der SF ja keine Ahnung mehr (oder gemäß Punkt 1 halt nur ein bisschen Ahnung).

3.) Auch eine Niederschrift braucht Zeit. Reicht die Wirkungsdauer des Zaubers im Einzelfall hierfür aus? Man könnte auch darüber streiten, wie weit ein möglichst hoher TaW in Lehren hier von Vorteil oder gar eine Voraussetzung ist.

Ein festes, hartes Regelverbot sehe ich momentan allerdings nicht.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 05. Dezember 2015, 10:41:27
Was hält einen Zauberer davon ab sich mittels Beseelung des Geistes beliebige Sonderfertigkkeiten(z.B. Gefäß der Sterne) anzuzaubern, sie anschließend niederzuschreiben und aus der Niederschrift zu erlernen?
Die Tatsache das es keine Regeln zum Niederschreiben von SFs gibt ^^;

Aber darüber hinaus... (und auch etwas ernsthafter):
Nichts.
Nur sollte man halt rein logisch sich mal fragen, welche SF man sich überhaupt "Anzaubern" kann.
Rein praktisch muss ja Wissen, was man sich "anzaubert" um den Zauber überhaupt wirken zu können.
Man kann sich also eigentlich keine SF anzaubern von der man nicht weiß das es sie gibt.
Und in dem Moment wo ich weiß das es die Gibt, wird man idR auch Wissen wo man sie lernen könne.
Womit diese Option einem letzlich nur den Lehrmeister und sein Geld erspart.
Aber weder kann man dadurch die Verbreitungsgrenze sprengen, noch AP sparen. Eher im Gegenteil. Denn sehr gute Lehrmeister können die AP-Kosten senken...
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 05. Dezember 2015, 11:58:47
Wie schreibt man denn eine SF auf?

Wenn man SF aus Büchern lernen kann, dann deswegen, weil dort der Weg zum Erlernen beschrieben ist - Meditationsübungen, Zaubertraining, oder was weiß denn ich, wie man "Gefäß der Sterne" lernen soll. Man folgt der Anleitung und kommt hoffentlich zum Ziel.

Verschafft man sich eine SF per Beseelung, dann ist sie da. Man hat sie nicht erlernt, man kann nur über die Effekte verfügen. (Die kannte man in der Theorie aber auch schon vorher.) Daraus eine Anleitung zu basteln, wie man die SF selber erlernen kann, dürfte eine nicht-triviale Aufgabe sein.

Bei manchen SF (hab jetzt nicht über alle nachgedacht) mag das ein sinnvolles Vorgehen sein. Im Normalfall kann man eine SF aber nicht "einfach aufschreiben".

Abgesehen davon kostet das Lernen aus einem Buch natürlich weiterhin AP.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 05. Dezember 2015, 21:01:36
Wie schreibt man denn eine SF auf?

Wenn man SF aus Büchern lernen kann, dann deswegen, weil dort der Weg zum Erlernen beschrieben ist - Meditationsübungen, Zaubertraining, oder was weiß denn ich, wie man "Gefäß der Sterne" lernen soll. Man folgt der Anleitung und kommt hoffentlich zum Ziel.

Verschafft man sich eine SF per Beseelung, dann ist sie da. Man hat sie nicht erlernt, man kann nur über die Effekte verfügen. (Die kannte man in der Theorie aber auch schon vorher.) Daraus eine Anleitung zu basteln, wie man die SF selber erlernen kann, dürfte eine nicht-triviale Aufgabe sein.

Bei manchen SF (hab jetzt nicht über alle nachgedacht) mag das ein sinnvolles Vorgehen sein. Im Normalfall kann man eine SF aber nicht "einfach aufschreiben".

Abgesehen davon kostet das Lernen aus einem Buch natürlich weiterhin AP.

Mir geht es eher um die Auswirkung der Regeln auf denn Hintergrund.
In Wege der Zauberei gibt es Regeln für das niederschreiben von Sonderfertigkeiten.
Regelseitig geht es somit. Das wirkt sich in der Konsequenz auf die Verfügbarkeit von Sonderfertigkeiten und allem was man aus Büchern lernen kann, aus.
Meines Erachtens kann man alles Lehren was man selber beherrscht.
Wobei ich mich Frage woher das Wissen bei magisch erhöhten Wissenstalenten und ähnlichem kommt.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 06. Dezember 2015, 09:32:33
In Wege der Zauberei gibt es Regeln für das niederschreiben von Sonderfertigkeiten.
Hum... Den Teil hab ich dann wohl übersehen.
Meines Erachtens kann man alles Lehren was man selber beherrscht.
Jaien ^^;
Alles was man selbst einmal gelernt hat, kann man auf jeden Fall theoretisch auch jemanden anderes beibringen. Theoretisch, weil man auch "jemanden etwas Beibringen" erstmal können muss. Und das dass nicht so einfach ist, davon kann so mancher Lehrer, auch die aus der Erwachsenenbildung, dir ein schönes Lied singen. Und auch, weil man verstanden haben muss, was man da eigentlich genau macht... Hat man das nicht, ist das Vermitteln sehr sehr schwer, bis unmöglich. Besonders wenn Probleme auftreten.
Wir reden hier aber nicht von etwas das man gelernt hat, sondern um etwas was man Intuitiv beherrscht. Von etwas, von dem man u.U. nicht mal selbst weiß wie man das macht... Das kann man selbst Mündlich praktisch nicht vermitteln. Und Schriftlich schon garnicht. Man kann hoffen das jemand durch Nachahmung versteht was man tut... Das Funktioniert aber nur mit Dingen die man auch sehen kann und definitiv nicht im Schriftform (aber gut, da kennt das Imperium dann ja noch andere Optionen).

Dieser, aus meinen Augen, Tatsache, muss man aber keineswegs folgen.
Darum sagte ich weiter oben, das es Grunde keine Beschränkungen für diese Frage gibt.
Außer eben der Frage: Welche SF kann ich so überhaupt vorübergehend beherrschen?
Selbstverständlich machen die Regeln hier keine Einschränkungen. Warum sollten sie Auch? Rein vom Prinzip her, kann man jede so vorübergehend beherrschen.
Wenn sich dann aber mal die eigentlichen Zauberregeln, bzw. die Beschreibung des ganzen ansieht, dann merk man recht fix (wie ich finde): "Als Zauberer muss ich der Magie sagen was ich von ihr Will.".
Und das dämmt die Möglichkeiten entsprechend ein.
In Regelbegriffen ausgedrückt, muss man für diesen Zauber den Namen und die Regeln der SF kennen. Denn das bilden ab, das man a) weiß das es sie gibt und b) man auch weiß welchen Effekt sie hat. Erst dann ist man in der Lage diesen Zauber zu sprechen und sich die jeweilige SF als intuitives können anzueignen.
Ob man dann auch in der Lage ist, das niederschreiben... steht auf einem anderen Blatt. Man kann Argumentieren, das es nicht möglich ist. Muss man aber nicht.
Was man aber auf keinen Fall kann, ist auf diesem Wege die Verbreitungsgrenze Ignorieren zu können. Das Wissen darum was es alles gibt, mag zwar etwas weiter Verbeiteter sein als das Wissen wie man das alles auch macht... Aber so viel Verbreitetet ist das sicherlich nicht.
Zumindest in Myranor.
In den aventurischen Gildenmagierkreisen wäre ich mir an dem Punkt dann auch nicht so sicher....
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 06. Dezember 2015, 12:22:22
In Wege der Zauberei gibt es Regeln für das niederschreiben von Sonderfertigkeiten.
Hum... Den Teil hab ich dann wohl übersehen.


Dieser, aus meinen Augen, Tatsache, muss man aber keineswegs folgen.
Darum sagte ich weiter oben, das es Grunde keine Beschränkungen für diese Frage gibt.
Außer eben der Frage: Welche SF kann ich so überhaupt vorübergehend beherrschen?
Selbstverständlich machen die Regeln hier keine Einschränkungen. Warum sollten sie Auch? Rein vom Prinzip her, kann man jede so vorübergehend beherrschen.
Wenn sich dann aber mal die eigentlichen Zauberregeln, bzw. die Beschreibung des ganzen ansieht, dann merk man recht fix (wie ich finde): "Als Zauberer muss ich der Magie sagen was ich von ihr Will.".
Und das dämmt die Möglichkeiten entsprechend ein.
In Regelbegriffen ausgedrückt, muss man für diesen Zauber den Namen und die Regeln der SF kennen. Denn das bilden ab, das man a) weiß das es sie gibt und b) man auch weiß welchen Effekt sie hat. Erst dann ist man in der Lage diesen Zauber zu sprechen und sich die jeweilige SF als intuitives können anzueignen.
Ob man dann auch in der Lage ist, das niederschreiben... steht auf einem anderen Blatt. Man kann Argumentieren, das es nicht möglich ist. Muss man aber nicht.
Was man aber auf keinen Fall kann, ist auf diesem Wege die Verbreitungsgrenze Ignorieren zu können. Das Wissen darum was es alles gibt, mag zwar etwas weiter Verbeiteter sein als das Wissen wie man das alles auch macht... Aber so viel Verbreitetet ist das sicherlich nicht.
Zumindest in Myranor.
In den aventurischen Gildenmagierkreisen wäre ich mir an dem Punkt dann auch nicht so sicher....

Das steht bei der magischen Bibliothek auf S. 80.
Mir ging es um naheliegende magische Sonderfertigkeiten aller Traumgänger II Alptraumwelt und interne Achontenbeschwörungen.
Solche Sachen wie der Thorax des Befehlshabers werfen dann ganz andere Fragen auf, S 77 Myranisches Zauberwerk.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 10. Dezember 2015, 21:02:40
Was geschieht wenn die Wirkungsdauer von Kühles Nass(myranische Formeln S. 164) um ist mit dem Konsumenten des manifestierten Wassers?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 11. Dezember 2015, 09:25:43
@okm
Das ist sehr alte Frage ;)
Die es in allen möglichen Varianten gibt und alle haben eines Gemeinsam:
Es gibt keine(!) endgültige Antwort.
Die einen Sagen: "Nach Ablauf der WD verschwindet das Beschworene wieder. Ach aus einem Körper heraus!".
Die anderen Sagen: "Wurde das Beschworene vor Ablauf der WD in etwas neues umgewandelt, bleibt es auch nach Ablauf der WD.".
Das sind beiden Positionen die zu Meist auftreten und miteinander Philosophieren. Begründen kann es mal die eine, mal die andere Seite besser. Unterm Strich kann sich aber keine der Seiten durchsetzten.
Such dir eine Aus und Setze sie um.
(ich für meinen Teil gehöre zu 2ten Fraktion ;) )
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 20. Dezember 2015, 09:58:27
 Was geschieht mit dem Siegel eines Optimaten, wenn sich der Name eines Optimaten ändert?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 20. Dezember 2015, 10:00:04
Nichts ;)
Was sollte auch passieren?

Er wird sich dann ein neues machen müssen. Und ggf. das alte vernichten :)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 20. Dezember 2015, 10:01:40
@okm
Das ist sehr alte Frage ;)
Die es in allen möglichen Varianten gibt und alle haben eines Gemeinsam:
Es gibt keine(!) endgültige Antwort.
Die einen Sagen: "Nach Ablauf der WD verschwindet das Beschworene wieder. Ach aus einem Körper heraus!".
Die anderen Sagen: "Wurde das Beschworene vor Ablauf der WD in etwas neues umgewandelt, bleibt es auch nach Ablauf der WD.".
Das sind beiden Positionen die zu Meist auftreten und miteinander Philosophieren. Begründen kann es mal die eine, mal die andere Seite besser. Unterm Strich kann sich aber keine der Seiten durchsetzten.
Such dir eine Aus und Setze sie um.
(ich für meinen Teil gehöre zu 2ten Fraktion ;) )

Was ist mit den Formeln welche die Elementare Reinheit erhöhen?
Bei einer Formel steht explicit für Alchemie nicht geeignet, bei einer Formel um Humus geniesbar zu machen fehlt der Hinweis was bei Ablauf der Wirkungsdauer geschieht.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 20. Dezember 2015, 10:02:47
Nichts ;)
Was sollte auch passieren?

Er wird sich dann ein neues machen müssen. Und ggf. das alte vernichten :)

Es enthält ja seinen Namen und ist oft nicht im Besitz des jeweiligen Optimaten.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 20. Dezember 2015, 10:07:00
Was ist mit den Formeln welche die Elementare Reinheit erhöhen?
Bei einer Formel steht explicit für Alchemie nicht geeignet, bei einer Formel um Humus geniesbar zu machen fehlt der Hinweis was bei Ablauf der Wirkungsdauer geschieht.
Zu Alchemie kannst du philosophieren, das nicht permanent (ggf. mit (n) ) verwandelte Substanzen keine Ausreichend stabile Objektatrix für die Magie haben.
Ansonsten ist natürlich schlicht eine Balacing-Regel. Auf die kann man Pfeifen, oder auch nicht ;)
Letztlich gilt für beides, das zu letzt gesagte:
Sucht euch eine Postion aus und setzt sie möglichst konsequent um.

Nichts ;)
Was sollte auch passieren?

Er wird sich dann ein neues machen müssen. Und ggf. das alte vernichten :)
Es enthält ja seinen Namen und ist oft nicht im Besitz des jeweiligen Optimaten.
Naja "oft nicht im Besitz des jeweiligen Optimaten" dürfte etwas übertrieben sein ^^;
Aber ja, in dem Fall wird das ganze eine ziemliche Verhandlungssache ;) Oder die Namensänderung schlicht unmöglich.
Wobei natürlich "Namensrückverfolgungen" praktisch nicht möglich sind...
Dann hat der Lehrmeister halt ein Siegel, zu dem es keinen Besitzer mehr gibt. Das zu Überprüfen ist verdammt schwer..
Würde mich nicht Wundern, wen etliche Optis Sigelringe habe, deren Besitzer nicht mehr unter den Lebenden weilen.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 20. Dezember 2015, 10:44:18

Nichts ;)
Was sollte auch passieren?

Er wird sich dann ein neues machen müssen. Und ggf. das alte vernichten :)
Es enthält ja seinen Namen und ist oft nicht im Besitz des jeweiligen Optimaten.
Naja "oft nicht im Besitz des jeweiligen Optimaten" dürfte etwas übertrieben sein ^^;
Aber ja, in dem Fall wird das ganze eine ziemliche Verhandlungssache ;) Oder die Namensänderung schlicht unmöglich.
Wobei natürlich "Namensrückverfolgungen" praktisch nicht möglich sind...
Dann hat der Lehrmeister halt ein Siegel, zu dem es keinen Besitzer mehr gibt. Das zu Überprüfen ist verdammt schwer..
Würde mich nicht Wundern, wen etliche Optis Sigelringe habe, deren Besitzer nicht mehr unter den Lebenden weilen.

Soweit ich weiß verfliegt die Bindung doch wenn der dazugehörige Zauberer stirbt?
Wenn nur 30 von 100 Optimaten Adepi Maior und höher sind dann haben die meisten kein Siegel in ihrem Besitz.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 20. Dezember 2015, 10:47:51
Was hält einen Spontanzaubernden Optimaten davon ab Bergkristall für 160 Aureal in Diamanten im Wert von 15000 Aural zu verwandeln unter Einsatz von 3 Ritualketten und Einsatz von 13/26 Permanenten Asp?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 20. Dezember 2015, 11:29:46
Soweit ich weiß verfliegt die Bindung doch wenn der dazugehörige Zauberer stirbt?
Mal so... mal so.
Ich müsste jetzt nachgucken, was dazu in den Beschreibungen steht ^^;
Es leider sehr inkonsistent geregelt, ob etwas nach dem Tod magisch bleibt und was nicht...

Und was einen Opti davon abhält?
Nichts.
Mal von den horrenden pAsP-Kosten abgesehen natürlich...
(iirc heist es aber in UdS das so etwas, also "Goldmacherei", tatsächlich Verboten ist. Wird er erwischt, wird es auch für einen Opti brenzlich)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 20. Dezember 2015, 12:50:51
Was geschieht mit dem Siegel eines Optimaten, wenn sich der Name eines Optimaten ändert?
Wie ändert sich der Name denn?
Dann sollte er dem Verwahrer seines Siegels die Namensänderung mitteilen (und potentiellen Empfängern seiner Briefe auch).
Für die Abstimmung mit Siegelringen nicht anwesender Adepten ist es ja eigentlich egal, wie sich der Optimat jetzt nennt - der Lehrmeister hat den Siegelring, also gehört da auch ein Optimat dazu.
Was beim Tod des Optimaten passiert, ist mW nicht geklärt.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 20. Dezember 2015, 13:14:56
Was geschieht mit dem Siegel eines Optimaten, wenn sich der Name eines Optimaten ändert?
Wie ändert sich der Name denn?
Dann sollte er dem Verwahrer seines Siegels die Namensänderung mitteilen (und potentiellen Empfängern seiner Briefe auch).
Für die Abstimmung mit Siegelringen nicht anwesender Adepten ist es ja eigentlich egal, wie sich der Optimat jetzt nennt - der Lehrmeister hat den Siegelring, also gehört da auch ein Optimat dazu.
Was beim Tod des Optimaten passiert, ist mW nicht geklärt.

Die Prädikatsilbe als Namensbestandteil ändert sich öfter.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 20. Dezember 2015, 13:23:19
Soweit ich weiß verfliegt die Bindung doch wenn der dazugehörige Zauberer stirbt?
Mal so... mal so.
Ich müsste jetzt nachgucken, was dazu in den Beschreibungen steht ^^;
Es leider sehr inkonsistent geregelt, ob etwas nach dem Tod magisch bleibt und was nicht...

Und was einen Opti davon abhält?
Nichts.
Mal von den horrenden pAsP-Kosten abgesehen natürlich...
(iirc heist es aber in UdS das so etwas, also "Goldmacherei", tatsächlich Verboten ist. Wird er erwischt, wird es auch für einen Opti brenzlich)

Wo steht den das es Verboten ist?
13pAsp sind 13 Wochen Meditation für 10000+ Dukaten durchaus angemessen.
Selbst als Jahresgewinn wäre es nicht schlecht.
Wie soll so etwas bei der Wirkungsdauer Augenblicklich herauskommen, das Objekt erhält ja eine neue natürliche Form.?
Im Zweifelsfall ist nur einige Jahre zu ermitteln das Magie eingesetzt wurde nur ist Hellsicht in Myranor nicht verbreitet.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 20. Dezember 2015, 13:56:05
Wo steht den das es Verboten ist?
Ich meine das irgendwo in UdS gelesen zu haben....
Kann aber auch schon in MyMa stehen. Oder es ist ein Wunschdenken von mir ^^;

13pAsp sind 13 Wochen Meditation für 10000+ Dukaten durchaus angemessen.
Ob ein Opti allerdings mit grade mal 5k Au die 13 Wochen übersteht... ;)
Nein ernsthaft:
Klar kannst du das so gegenrechnen... Aber so ganz sollte man nicht die AP-Kosten für das Ganze nicht aus den Augen lassen.
Mit 13 Wochen Meditaion, was bei den Lebenshaltungskosten von Optis schon ein bissel was ist, ist das ganze ziemlich sicher nicht getan. Egal ob man nun sagt "Ap sind nur für Helden" oder nicht.

Wie soll so etwas bei der Wirkungsdauer Augenblicklich herauskommen, das Objekt erhält ja eine neue natürliche Form.?
Im Zweifelsfall ist nur einige Jahre zu ermitteln das Magie eingesetzt wurde nur ist Hellsicht in Myranor nicht verbreitet.
Mal ganz davon zu schweigen, das man Magie schon ziemlich lange nachweisen kann. Das ein oder andere Jahrzent(!) kommt da schon zu zusammen, wenn man es drauf anlegt.
Aber nicht für alles braucht es magische Analysen. Jemand der "auf der faulen Haut" zu liegen scheint und dennoch ausreichend Geldmittel zu haben scheint, ohne das er von jemanden Ausgehalten wird (gleich ob als Gönner, oder über Domänen),  zieht schnell, sehr schnell, Neider und neugierige an.
Und das diese Option Grundsätzlich besteht, weis mindestens jeder andere der sich mit der entsprechenden Magie beschäftigt.
Wenn nicht sogar wirklich jeder, der sich etwas tiefer mit Magie beschäftigt. Oder sogar nur mit "Sagen und Legenden". Denn die Goldmacherei ist ja nun mal eine wirklich bekannte Geschichte...
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 20. Dezember 2015, 14:53:48
Ich hätte die Prädikatsilbe (heißt die so?) jetzt nicht als echten Namensbestandteil gewertet.
Vor allem, weil vorgesehen ist, daß die sich ständig ändert.
Auf dem Siegel steht "Chrysodorias", nicht "Chrysodorias tou Phraisopos" - Phraisopos ist anhand des Kontextes ohnehin klar, und tou ist nicht statisch. Der Name ist ja nicht das einzige Element des Siegels, und selbst wenn es zwei lebende Chrysodoriasse in derselben Cammer gibt, dürfte es noch genügend Alleinstellungsmerkmale geben. In magischer Hinsicht ist ohnehin jedes Siegel einzigartig.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Cifer am 20. Dezember 2015, 15:51:03
Ich wusste gar nicht, dass sich die Silbe tatsächlich im Leben eines Optimaten ändert. Ich war bisher davon ausgegangen, dass man zwar quasi anscheinend jede beliebige Silbe verwenden kann, diese aber dann relativ fest bleibt.
Gibt es dafür ne Quelle?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 20. Dezember 2015, 16:33:15
Es im Namenteil der Regelwerke übereinstimmend, das diese "Prädikassilbe" den Rang eines Optimaten innerhalb der jeweiligen Kammer, aber auch innerhalb des Hauses, beschreibt.
Von daher... Ja, sie wird sich im laufe des Lebens öfter einmal ändern ^^;
Ich gehe allerdings durchaus davon aus, sie eben deswegen selbstverständlich ein Teil des Siegel ist...
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 20. Dezember 2015, 16:34:39
MyMa2 S. 174, unter "Die Namenskürzel der Optimaten":
"(Die Zwischensilben sind) sehr vom Weihegrad, der aktuellen weltlichen Position und weiteren Faktoren abhängig. Sie können sich darum bei einer Person von Jahr zu Jahr ändern."
Und eben deswegen kann sie nicht Teil des unveränderlichen Siegels sein. ;)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Cifer am 20. Dezember 2015, 16:39:41
Interessant. Danke für die Info!
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 20. Dezember 2015, 17:41:19
Wobei ich mich nicht erinnern kann, daß jemals eine Myranorpublikation von dieser Option Gebrauch gemacht hätte. :D
(Was eigentlich auch gut so ist - der Wechsel ist kein Muß, er trägt wenig Sinnvolles bei, und er verwirrt den Leser; damit wüßte ich nicht, warum man ihn in Abenteuern forcieren sollte.)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 20. Dezember 2015, 18:57:14
Wo steht den das es Verboten ist?
Ich meine das irgendwo in UdS gelesen zu haben....
Kann aber auch schon in MyMa stehen. Oder es ist ein Wunschdenken von mir ^^;

13pAsp sind 13 Wochen Meditation für 10000+ Dukaten durchaus angemessen.
Ob ein Opti allerdings mit grade mal 5k Au die 13 Wochen übersteht... ;)
Nein ernsthaft:
Klar kannst du das so gegenrechnen... Aber so ganz sollte man nicht die AP-Kosten für das Ganze nicht aus den Augen lassen.
Mit 13 Wochen Meditaion, was bei den Lebenshaltungskosten von Optis schon ein bissel was ist, ist das ganze ziemlich sicher nicht getan. Egal ob man nun sagt "Ap sind nur für Helden" oder nicht.

Wie soll so etwas bei der Wirkungsdauer Augenblicklich herauskommen, das Objekt erhält ja eine neue natürliche Form.?
Im Zweifelsfall ist nur einige Jahre zu ermitteln das Magie eingesetzt wurde nur ist Hellsicht in Myranor nicht verbreitet.
Mal ganz davon zu schweigen, das man Magie schon ziemlich lange nachweisen kann. Das ein oder andere Jahrzent(!) kommt da schon zu zusammen, wenn man es drauf anlegt.
Aber nicht für alles braucht es magische Analysen. Jemand der "auf der faulen Haut" zu liegen scheint und dennoch ausreichend Geldmittel zu haben scheint, ohne das er von jemanden Ausgehalten wird (gleich ob als Gönner, oder über Domänen),  zieht schnell, sehr schnell, Neider und neugierige an.
Und das diese Option Grundsätzlich besteht, weis mindestens jeder andere der sich mit der entsprechenden Magie beschäftigt.
Wenn nicht sogar wirklich jeder, der sich etwas tiefer mit Magie beschäftigt. Oder sogar nur mit "Sagen und Legenden". Denn die Goldmacherei ist ja nun mal eine wirklich bekannte Geschichte...

AP sind unter 4.1 auch ein Maßstab dafür wie lange es dauert etwas zu erlernen bzw. verlorene permanente Asp zu regenerieren.
Ich denke problematisch dürfte nur das erlernen der Spontanzauberei auf der notwendigen Stufe sein(zählt als Geheimwissen V1). Ansonsten ein gutes Geschäft auch für dekadente Optimaten. Was wäre den eine angemessene Strafe für einen Optimaten der so etwas macht, unterstellt es ist verboten?
Wessen Interessen verletzt er damit?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 21. Dezember 2015, 09:49:36
AP sind unter 4.1 auch ein Maßstab dafür wie lange es dauert etwas zu erlernen bzw. verlorene permanente Asp zu regenerieren.
Es ging mir jetzt mehr darum, wie lange man zirka Braucht bis man sie Ansammelt...
Es passt auch nicht gut zum Hintergrund, das man mal eben gut die hälfte seines permanenten Kraftgasvorrates raus ballert und den innerhalb des nächsten viertel Jahres regeneriert.
Klar kannst du einfach rechnen: 13 pAsP... das sind 325 ZE, also 650 Stunden. Das macht bei maximal 8 Stunden je Tag etwa 82 Tage und damit rund 12 Wochen. (bzw. bei Matrixregeneration II sind es nur noch 195 ZE, also etwa 7 Wochen. Nur sind diese SFs noch seltener, als die nötigen Spontanzauber-SFs)
Es gibt nur einen Punkt den du dabei völlig aus dem Blick verlierst: Er macht dann ein ganzes Viertel Jahr NICHTS anderes als Regenerierten. Und das ist selbst für einen dekadenten Opti alles andere als Plausibel. Mal ganz davon abgesehen, das dies höchst auffällig wäre...
Es ist sehr viel Warscheinlicher, das er von 325 ZE eine, vielleicht auch mal 2 (das sind immerhin schon 4 Stunden), am Tag umsetzt. Und selbst das noch Nichtmal jeden Tag, sondern "nur" so oft wie möglich (schlicht und ergreifend, weil man auch andere Verpflichtungen hat). Dadurch ist es sehr viel Plausibler, das man an 13 pAsP rund ein Jahr(!) sitzt bis sie wieder da sind. Ein Jahr, in dem nicht sein ganzes Potential ausschöpfen kann. Ein Jahr in dem nicht seine ganze verfügbare Zeit in Vergnügen, Arbeit und co stecken kann.

Wessen Interessen verletzt er damit?
Die der Minenbesitzer und letztlich auch die des Staates im Ganzen.
Klar, wenn man das einer macht und der die Dias (oder was auch immer er sich ausgesucht hat) nur nach und nach unter Volk bringt, dann passiert noch nicht viel im Preisgefüge der Warenwirtschaft.
Aber wenn er sie auf einmal raus haut, stürzt der Preis lokal erstmal ab. Und wird dabei recht Sicher auch andere Preise mit nehmen. Und wenn er dann auch meint, noch mehr raus hauen zu müssen weil er nicht genügend Verdient hat... Kann bereits ein einzelner einen erheblichen Schaden im Wirtschaftssystem anrichten. Der ist zwar im großen und ganzen lokal Begrenzt (es gibt ja keine Börsen), zieht aber durchaus recht weite Kreise.
Und wenn jetzt mehre auf diese glorreiche Idee kommen (und nahliegend ist ja nun mal), dann gehen schnell ganze Länder "pleite".

Was wäre den eine angemessene Strafe für einen Optimaten der so etwas macht, unterstellt es ist verboten?
Letzen Endes riskiert er die Staatsintegrität. Und damit ist das Hochverrat!
Ich weiß grade nicht ob die Optis sich untereinander zum Tode verurteilen... Aber das wäre die Angemessene Bestrafung dafür.
Ansonsten halt alles, was in diese Richtung geht.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 21. Dezember 2015, 18:31:42
AP sind unter 4.1 auch ein Maßstab dafür wie lange es dauert etwas zu erlernen bzw. verlorene permanente Asp zu regenerieren.
Es ging mir jetzt mehr darum, wie lange man zirka Braucht bis man sie Ansammelt...
Es passt auch nicht gut zum Hintergrund, das man mal eben gut die hälfte seines permanenten Kraftgasvorrates raus ballert und den innerhalb des nächsten viertel Jahres regeneriert.
Klar kannst du einfach rechnen: 13 pAsP... das sind 325 ZE, also 650 Stunden. Das macht bei maximal 8 Stunden je Tag etwa 82 Tage und damit rund 12 Wochen. (bzw. bei Matrixregeneration II sind es nur noch 195 ZE, also etwa 7 Wochen. Nur sind diese SFs noch seltener, als die nötigen Spontanzauber-SFs)
Es gibt nur einen Punkt den du dabei völlig aus dem Blick verlierst: Er macht dann ein ganzes Viertel Jahr NICHTS anderes als Regenerierten. Und das ist selbst für einen dekadenten Opti alles andere als Plausibel. Mal ganz davon abgesehen, das dies höchst auffällig wäre...
Es ist sehr viel Warscheinlicher, das er von 325 ZE eine, vielleicht auch mal 2 (das sind immerhin schon 4 Stunden), am Tag umsetzt. Und selbst das noch Nichtmal jeden Tag, sondern "nur" so oft wie möglich (schlicht und ergreifend, weil man auch andere Verpflichtungen hat). Dadurch ist es sehr viel Plausibler, das man an 13 pAsP rund ein Jahr(!) sitzt bis sie wieder da sind. Ein Jahr, in dem nicht sein ganzes Potential ausschöpfen kann. Ein Jahr in dem nicht seine ganze verfügbare Zeit in Vergnügen, Arbeit und co stecken kann.

Wessen Interessen verletzt er damit?
Die der Minenbesitzer und letztlich auch die des Staates im Ganzen.
Klar, wenn man das einer macht und der die Dias (oder was auch immer er sich ausgesucht hat) nur nach und nach unter Volk bringt, dann passiert noch nicht viel im Preisgefüge der Warenwirtschaft.
Aber wenn er sie auf einmal raus haut, stürzt der Preis lokal erstmal ab. Und wird dabei recht Sicher auch andere Preise mit nehmen. Und wenn er dann auch meint, noch mehr raus hauen zu müssen weil er nicht genügend Verdient hat... Kann bereits ein einzelner einen erheblichen Schaden im Wirtschaftssystem anrichten. Der ist zwar im großen und ganzen lokal Begrenzt (es gibt ja keine Börsen), zieht aber durchaus recht weite Kreise.
Und wenn jetzt mehre auf diese glorreiche Idee kommen (und nahliegend ist ja nun mal), dann gehen schnell ganze Länder "pleite".

Was wäre den eine angemessene Strafe für einen Optimaten der so etwas macht, unterstellt es ist verboten?
Letzen Endes riskiert er die Staatsintegrität. Und damit ist das Hochverrat!
Ich weiß grade nicht ob die Optis sich untereinander zum Tode verurteilen... Aber das wäre die Angemessene Bestrafung dafür.
Ansonsten halt alles, was in diese Richtung geht.

Laut Wege nach Myranor ist die Verbreitung von Marixregeneration II 2 ergo ist sie Verbreteter als Spontanzauberei IV.
Außerdem lässt sich das Verbreitungsproblem evtl. mittels Spontanzauberei II (Verbreitung 4) in Kombination mit der Instruktion Beseelung des Geistes und stellaren Quellen umgehen. (Gut bei MyrMa Auflage 2 kann man darüber streiten)
Pleite dürfte hierdurch kein Land gehen nur der Marktwert gewisser Rohstoffe dürfte fallen.
Laut Wege nach Myranor S.194 ist die Todesstrafe für Optimaten unüblich. Es gibt als Beispiel für todeswürdige Verbrechen in Unter dem Sternenpfeiler nur das Beispiel des gescheiterten Versuches den Dorokraten zu stürzen genannt.
Das hiesige Beispiel ist nicht annähernd so schlimm. Außerdem ist der Prozess gegen einen Optimaten immer eine politische Angelegenheit.
Ich halte es eher für wahrscheinlich das der Übeltäter wahlweise Wegbefördert oder degradiert wird um ihn aus der Schusslinie zu nehmen.
Je nach Lage käme noch eine Vermögensstrafe nahe. Zumal hier der Käufer das erhält was er bezahlt anders als bei der Formel Raffination.
Ob es Auffällt das ein Optimat plötzlich im Geld schwimmt hängt sicher von dessen Rang ab. Für einen dekadenten Optimaten reicht der Gewinn hierbei nur etwas über ein Jahr. Andere Optimaten können das Geld entweder über ihre Kammer oder andernfalls vorhandene Unterwelt Kontakte waschen.
Ich bezweifle das es negativ auffällt wenn ein Optimat viel meditiert um seine magische Macht zu steigern, insbesondere bei jeglicher Art von Inspirator.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 21. Dezember 2015, 19:32:07
@okm
Wenn dich eh nicht interessiert...
Warum fragst du dann?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 21. Dezember 2015, 19:44:03
"Ich bin von deinen Argumenten nicht überzeugt" ist was anderes als "interessiert mich nicht". ;)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 21. Dezember 2015, 19:46:24
Es kommt aber rüber wie "es interessiert mich nicht" und nicht wie "überzeugt mich nicht".
Besonders ein "Fallen doch Bloss Rohstoffpreise, davongeht kein Staat pleite" ein deutlich Fall von "Juckt mich nicht was du sagst".
Sorry...
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Cifer am 21. Dezember 2015, 22:43:15
@Chao
Nein, eigentlich nicht.

@okm
Ganz unproblematisch ist Goldmacherei tatsächlich nicht, weil speziell das Schaffen von Edelmetallen und -steinen eigentlich nur die Geldwirtschaft durcheinander bringt, die ja auf der Seltenheit von bestimmten Dingen aufbaut. Das Resultat wäre eine Inflation und die Rückkehr zum Handel mit Naturalien, denn Dinge sind nur dann wertvoll, wenn sie entweder nützlich sind oder halbwegs selten und als Zahlungsmittel anerkannt.
Haus Rhidaman ist nicht amüsiert.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 22. Dezember 2015, 08:12:00
Nunja...
Für mich kam halt grade dieser Passus genauso rüber.
Aber was solls...
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 22. Dezember 2015, 18:38:34
@okm
Wenn dich eh nicht interessiert...
Warum fragst du dann?

Es interessiert mich schon. Nur hielt ich deine Äußerung zur Provinz pleite für eine bewusste Übertreibung.
Ich halte dies nur für möglich wenn die Provinz von  der Produktion des  Rohstoffes lebt der geschaffen wird.
Natürlich hast du recht das evtl. Konkurrenten ein Problem mit so etwas haben. Nur dürfte ein juristisches vorgehen schwierig bis unmöglich sein. Intrigen oder Meuchler liegen näher.
 Die Fälle wo Optimaten hingerichtet oder von ihrem Haus ausgestoßen werden, sind im Hintergrund selten.
Spoiler: In Stein der  Götter taucht eine Optimatin auf die für 6 Morde an Optimaten nur ins Gefängnis kam. Lediglich bei Makshamantim MyrMa S. 195 und bei Dyakhar mes Onachos steht das sie aus ihren Häusern ausgeschlossen wurden und dass kam wegen des aktiven Kampfes gegen das Imperium bzw. die unfreiwillige  Umwandlung einiger Onachos(Ein wichtiger Erzmagier zählte zu den Opfern) in Verlorene.
Diamanten sind hierbei extra als Extrembeispiel gewählt, da sowohl Edelsteine als auch Halbedelsteine explizit im Regelwerk stehen.
Analog wären auch magische Metalle möglich( mittels Beseelung des Objektes).
Allerdings interessiert mich eher die Auswirkung dieser Möglichkeiten auf den Hintergrund.
Also wie reagiert die Umwelt darauf und wie verbreitet und bekannt ist die Fähigkeit.
Da eine V 1 Sonderfertigkeit notwendig ist stellt sich die Frage wie bekannt ist V 1. Angaben dazu kenne ich nur aus der Gareth Box aber sind die übertragbar?
Ich frage mich nur ob es sich per Beseelung des Geistes umgehen lässt.
Des weiteren ob ich in den myranischen Generierungsregeln die Einschränkung zur Verbreitung von Sonderfertigkeiten überlesen habe.
Regeltechnisch stellt sich die Frage lässt sich durch die Ersparnis beim Gewicht analog zu den Zfp Einfluss auf die Kosten nehmen oder nur nach der Tabele in MyrMa auf S. 27.
Gut das past eigentlich nicht mehr in kurze Frage, kurze Antwort.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 22. Dezember 2015, 19:25:00
Nur hielt ich deine Äußerung zur Provinz pleite für eine bewusste Übertreibung.
Is es aber nicht ^^;
Mal davon abgesehen, das "Pleite" in dem Zusammenhang so oder nicht korrekt ist natürlich.
Es ging dabei ja nicht darum, das dass nur einer und Intelligent macht.
Sonder an diesem Punkt, was passiert wenn das Bsp. Schule macht und/oder er ist nicht Inteligent macht. Was beides nicht Unwahrscheinlichkeit ist.
In dem Moment, wo er völlig ohne Sinn und Verstand die "künstliche" Edelsteine raushaut, bzw. mehre "künstliche"-Rohstoffe ganz allgemein raus hauen, besteht die aktuell Gefahr eines Bankrotts des Staats. Durch purzelnde Priese von Rohstoffe, deren Wert sich aus ihrer Seltenheit ergibt, purzel sehr bald auch die sonstigen Preise und das ruiniert die Wirtschaft nachhaltig.
Und das völlig egal, ob der Staat jetzt von dem Rohstoff lebt oder nicht. Nein, nicht ganz völlig egal: Wenn er von dessen Produktion lebt, könnte es sogar sein das er etwas Robuster auf solche Entwicklungen reagiert. Da hier die Produzenten durch zurückhalten die Preise eine weile Stabilisieren können.
Auch welcher Rohstoff "künstlich" geschaffen wird, ist im Grunde egal. Nur das natürlich gilt "je Wertvoller, desdo größer das Risiko und desdo schneller dreht sich die Spirale".

Und eben weil dieses Risiko Besteht, völlig unabhängig davon wie groß es ist, ist die Goldmacherei z.B. in Aventurien verboten (vgl. WdA). Und auch wenn ich jetzt grade nicht weiß, ob es einen entsprechenden Passus auch in Myranor gibt... Gehe ich u.A. aus diesem Gründen doch fest davon aus. Mal ganz davon zu schweigen, das "Gold-Druckmaschinen" in Helden-Hand ein Problem sein können (nicht müssen, aber können. Kommt auf die Gruppe und Meisterstiel an). Mal davon abgesehen, das ich recht Sicher bin ihn gesehen zuhaben.*
Und grade wegen dieses Risikos, gehe ich hier von einem Verbrechen aus, das dem Hochverrat zumindest gleichgesetzt ist (afaik ist das in WdA ähnlich).

*Wobei man dazu sagen muss, das dass ganze so oder so erst seit MyMa II überhaupt möglich ist. In MyMa I kann man ausdrücklich nicht permanent bzw. permanent(n) mit dieser Instrucktion verbinden.

Also wie reagiert die Umwelt darauf und wie verbreitet und bekannt ist die Fähigkeit.
Raktionen?
Zwischen Neid, Erbost und Bewunderung (ist ja nicht so einfach das ganze).
Ich für meinen Teil betrachte die "Elementare Reinheit" als "allgemein bekannt" das sie eine der grundlegenden Spielarten der Elementarmagie ist.

Da eine V 1 Sonderfertigkeit notwendig ist stellt sich die Frage wie bekannt ist V 1. Angaben dazu kenne ich nur aus der Gareth Box aber sind die übertragbar?
Theoretisch... kommt drauf an wie Angaben dort gehalten sind.
Im Grunde ist V1 als "bei einer 1 auf dem W6" mal gedacht gewesen...Bei einem Reich der Größe, gibt somit einige die die Haben. Aber eben viel mehr, die das nicht haben.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 22. Dezember 2015, 21:20:10
Ich denke nicht das sowas zur massenhaften Nachahmung geeignet ist.
Der Anwender muss zum einen Zauberer sein was den Kreis der Anwender drastisch reduziert.
Des weiteren ist es ein Astralintensives unterfangen, welches eine Leiteigenschaft von 16 Vorrausetzt.
Zugegeben man könnte wohl einen Anfängercharakter generieren der auf das Gold machen ausgelegt ist nur könnte der sonst nichts.
Ich denke entweder man wurde speziell dafür ausgebildet was unwahrscheinlich ist oder man ist bereits ein Meister der Magie insbesondere wenn man die notwendigen Kraftspeicher selber herstellt. Ich halte ersteres für unwahrscheinlich und letzteres setzt voraus das man nicht nur ein hochrangiger Spontanzauberer ist sondern auch noch auf eine passende  Quelle spezialisiert ist, welche so etwas ermöglicht.(ZfW von 15+ sind selten unter NSC)
Diese Anforderungen machen eine massenhafte Nachahmung unwahrscheinlich.
Daher gehe ich davon aus das nur wenige Personen pro Horasiat so etwas können. Außerdem hast du selbst angemerkt das kaum jemand bereit wäre die pAsp Kosten dafür aufzubringen.
Für reisende Helden wäre es außerdem ungeeignet wegen der asp Kosten und der Schwierigkeit große Mengen Wertgegenstände abzustoßen.
(Wobei die Reisefinanzierung aller Zedd in  Schwert der Wahrheit auch etwas für sich hat)
Elementare Reinheit ist natürlich sehr Verbreitet nur Spontanzauberei IV aber gerade nicht ergo in der Theorie dürfte es unter den entsprechenden Zauberern bekannt sein nur nicht wie es praktisch geht.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Cifer am 23. Dezember 2015, 00:00:21
@okm
Wozu brauchst du die Spontanzauberei?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 23. Dezember 2015, 09:53:20
@okm
Ich sagte ja auch nicht, das es Warscheinlich ist.
Sondern nur das dieses Risiko besteht.
Und das genügt in so einem Fall bereits, um von Staatsseite aus tätig zu werden.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 23. Dezember 2015, 16:16:14
@okm
Ich sagte ja auch nicht, das es Warscheinlich ist.
Sondern nur das dieses Risiko besteht.
Und das genügt in so einem Fall bereits, um von Staatsseite aus tätig zu werden.

Um etwas zu staatlicherseits zu Verbieten muss es schon mit einer gewissen Häufigkeit vorkommen und sich tatsächlich negativ auswirken.
Ich halte es für möglich das es in einer Provinz wo so etwas schon mal nennenswert Schaden angerichtet hat verboten ist andernorts eher nicht.
Wie gesagt gerade wenn der Täter ein Optimat ist, handelt es sich eher um eine politische den rechtliche Frage.
Irgendein Unabhängiger würde sicher schnell Opfer irgend eines Hohen Hauses und so etwas schon deshalb lassen, weshalb auch ein  formales Verbot unwahrscheinlich ist.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 23. Dezember 2015, 16:17:04
@okm
Wozu brauchst du die Spontanzauberei?

Für eine Zauberwirkung augenblicklich(p).
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Cifer am 23. Dezember 2015, 17:09:51
Ich wollt grad sagen, dass du doch einfach eine Formel entwickeln kannst, aber Formelentwicklung mit VIIer Parametern ist auch nicht ganz ohne. Zumindest ist man da allerdings dann bei SFs mit V3, während ich V1 als absolutes Geheimwissen ansehen würde.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 23. Dezember 2015, 17:17:52
Um etwas zu staatlicherseits zu Verbieten muss es schon mit einer gewissen Häufigkeit vorkommen und sich tatsächlich negativ auswirken.
Nein...
So "dumm" und "träge" ist dann nicht mal das Imperium, das noch obendrein einen Beraterstab aus höchst karätigen Magiern hat. Und dessen Führung noch zusätzlich samt und sonders selbst aus Magiern besteht, von "so einige" noch obendrein so einiges über Wirtschaftswege und -Systeme wissen.
Es gibt diese Möglichkeit, und das sie nicht nur Teil von Märchen und Legenden ist, ist spätestens besagtem Beraterstab bekannt.
Und bei der Größe die das Imperium hat, sind selbst geringe Wahrscheinlichkeiten mit erstaunlich großen aktiven Zahlen verbunden.
Dazu kommt dann noch sein Vergangenheit, in der es noch um einiges potentere Magier gab die seiner Spitze standen.

Irgendein Unabhängiger würde sicher schnell Opfer irgend eines Hohen Hauses und so etwas schon deshalb lassen, weshalb auch ein  formales Verbot unwahrscheinlich ist.
Um ehrlich zu sein, wird genau andersherum ein Schuh draus...
Denn ohne ein solches, vielleicht auch nur Formales, Verbot, hätte das Haus nicht viele Ansatzpunkte.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 23. Dezember 2015, 17:29:00
Ich wollt grad sagen, dass du doch einfach eine Formel entwickeln kannst, aber Formelentwicklung mit VIIer Parametern ist auch nicht ganz ohne. Zumindest ist man da allerdings dann bei SFs mit V3, während ich V1 als absolutes Geheimwissen ansehen würde.

Muss man den Zauber nicht Spontan wirken können um ihn zu entwickeln?
Rührt die weitere Verbreitung der Formelentwicklung nicht daher das es eine Optionalregel gab(in MyrMa 1. Auflage) die zur Abzüge von 1 Punkt Formelqualität für 2 fehlende Formelentwicklungsfähigkeiten gab?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 23. Dezember 2015, 17:47:16
Nein...
So "dumm" und "träge" ist dann nicht mal das Imperium, das noch obendrein einen Beraterstab aus höchst karätigen Magiern hat. Und dessen Führung noch zusätzlich samt und sonders selbst aus Magiern besteht, von "so einige" noch obendrein so einiges über Wirtschaftswege und -Systeme wissen.
Es gibt diese Möglichkeit, und das sie nicht nur Teil von Märchen und Legenden ist, ist spätestens besagtem Beraterstab bekannt.
Und bei der Größe die das Imperium hat, sind selbst geringe Wahrscheinlichkeiten mit erstaunlich großen aktiven Zahlen verbunden.
Dazu kommt dann noch sein Vergangenheit, in der es noch um einiges potentere Magier gab die seiner Spitze standen.

Um ehrlich zu sein, wird genau andersherum ein Schuh draus...
Denn ohne ein solches, vielleicht auch nur Formales, Verbot, hätte das Haus nicht viele Ansatzpunkte.

Üblicherweise haben die Hohen Häuser gewisse Privilegien die durch den Handel mit bestimmten Gütern verletzt werden.
Da ist ein explizites Verbot der synthetischen Herstellung gar nicht nötig. Bestraft wird der Handel vorbei an dem entsprechenden Hohen Haus.
Ansonsten könnte der unabhängige Zauberer auch einfach  gefoltert werden oder  gemeuchelt um an seine Geheimnisse zu kommen oder sie anderen vorzuenthalten.
Ein Verbot sofern nicht explizit im Hintergrund verankert halte ich für zu simpel für das Imperium.
Wenn doch dann sind vermutlich gerade die Optimaten ausgenommen, da diejenigen die fähig sind derartiges zu wirken zumindest nicht politisch machtlos sind bzw. laut Hintergrund sowieso nicht der normalen Gerichtsbarkeit unterliegen.
Wenn Haus A das Monopol auf die Einfuhr von Gut B in eine Region dann wird es niemanden stören wenn Gut B von Haus A synthetisiert wird.
Anders sieht es aus wenn ein Optimat aus Haus C auf die selbe Idee kommt. Da er das Gut A aber nicht einführt bewegt er sich definitiv in einer Grauzone die einen guten Hintergrund für Intrigen bildet. Wobei die Synthese selbst schon politisch motiviert sein kann.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Cifer am 23. Dezember 2015, 19:24:15
Ich wollt grad sagen, dass du doch einfach eine Formel entwickeln kannst, aber Formelentwicklung mit VIIer Parametern ist auch nicht ganz ohne. Zumindest ist man da allerdings dann bei SFs mit V3, während ich V1 als absolutes Geheimwissen ansehen würde.

Muss man den Zauber nicht Spontan wirken können um ihn zu entwickeln?
Rührt die weitere Verbreitung der Formelentwicklung nicht daher das es eine Optionalregel gab(in MyrMa 1. Auflage) die zur Abzüge von 1 Punkt Formelqualität für 2 fehlende Formelentwicklungsfähigkeiten gab?
Ah, ich seh grad, ich hab mich vertan: Man braucht keine 7er Formelentwicklung, wenn man keine Formel mit Qualität 7 möchte - mit den Stufen der Tabelle hat das nix zu tun.
Was man allerdings braucht, ist "die Kenntnis aller eventuell benötigten Sonderfertigkeiten (z.B. Spontanzauberei, Instruktionen, Geniusbeschwörung". Das ist irgendwie ein neuer Grad an Vagheit. Was wird denn "eventuell benötigt"? Ich würde vermuten, benötigt werden die Dinge, die man bräuchte, um eine entsprechende Formel, wenn man sie von wem anders lernt, zu sprechen - also z.B. für einen Heilzauber die Instruktion Heilung, aber nicht die SF Heilmagie, für die Beschwörung eines Feuergenius die Geniusbeschwörung. Weshalb man aber für eine Formel gerade Spontanzauberei braucht, will mir nicht recht einleuchten.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 24. Dezember 2015, 08:12:05
@Cifer

Weil man während der Entwicklung den Zauber wirken muss. Ohne Spontanzauberei wäre dies nur unter erschwerten Bedingungen möglich.
Ich habe die Regel so verstanden, dass man in der Lage sein muss die Formel spontan zu Zaubern wenn man sie verbessern, neu erschaffen will.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 24. Dezember 2015, 18:53:38
Üblicherweise haben die Hohen Häuser gewisse Privilegien die durch den Handel mit bestimmten Gütern verletzt werden.
Da ist ein explizites Verbot der synthetischen Herstellung gar nicht nötig. Bestraft wird der Handel vorbei an dem entsprechenden Hohen Haus.
Es geht hier nur nicht darum das jemand an einem hohen Haus "vorbei" Handelt.
Sondern das man Faktisch die Basis des Wirtschaftssystems mit einer solche Aktion gefährdet. Und dagegen haben alle etwas, auch diejenigen die das ganze Umsetzen könnten...
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 26. Dezember 2015, 11:43:22
Es geht hier nur nicht darum das jemand an einem hohen Haus "vorbei" Handelt.
Sondern das man Faktisch die Basis des Wirtschaftssystems mit einer solche Aktion gefährdet. Und dagegen haben alle etwas, auch diejenigen die das ganze Umsetzen könnten...

Wenn man wie du davon ausgeht das es viele Zauberer gibt, welche die notwendigen Fähigkeiten haben, dann gefährdet es wirklich das Wirtschaftssystem.
Wenn man wie ich davon ausgeht, dass so etwas nur eine handvoll Leute pro Horasiat können ist die Basis des Wirtschaftssystem nur dann gefährdet wenn sich diese Personen zusammen tun und es darauf anlegen was für Optimaten legaler Häuser nicht sinnvoll wäre.   Alle anderen hätten auch ohne Verbot schnell Probleme wenn sie im großen Stil mittels Zauberei wertvolle Rohstoffe erschaffen.
Wennn die Fähigkeiten hierzu verbreiteter wären dann wäre es für Influktoren natürlich ein gutes Geschäft und ein Verbot wäre im Hintergrund sinnvoll, leider ist die hierzu notwendige Sonderfertigkeit V 1. Wobei das von dir genannte Szenario auch nur dann wahrscheinlich ist wenn Münzmetalle hergestellt werden. Was astralökonomisch nicht besonders sinnvoll ist. Wenn andere wertvolle Rohstoffe in Umlauf gebracht werden entwerten sie nur den konkreten Rohstoff was den Staat bzw. Gesamtwirtschaft nur stören dürfte wenn sie an einen hohen Preis interessiert sind.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Thallian Folmin am 28. Dezember 2015, 14:06:02
@Cifer

Weil man während der Entwicklung den Zauber wirken muss. Ohne Spontanzauberei wäre dies nur unter erschwerten Bedingungen möglich.
Ich habe die Regel so verstanden, dass man in der Lage sein muss die Formel spontan zu Zaubern wenn man sie verbessern, neu erschaffen will.
Das habe ich so auch verstanden, aber irgendwie macht dann die Formelentwicklung I-III bei dem Influktor keinen Sinn. Das sind dann sehr viele verschenkte Punkte, wenn man erstmal die Basis mit Spontanzauberei schaffen muss.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Grimoald am 11. Januar 2016, 23:02:10
Ich habe die Frage bisher noch nirgends gefunden...

Rafinate gelten ja als magische Metalle - würde eine Rüstung aus einem Rafinat, wie z.B. Sphärenstahl, ihren Träger an der Zauberei hindern?
Ich denke da an den Helm des Chalaramenes (MyZa S. 93), der ja der Helm eines Hohen Dorokraten war.

Ich bin mir da auch sehr unsicher, was den Preis einer solchen Rüstung anginge.... jemand eine Idee?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ottoantimon am 13. Januar 2016, 16:35:18
Da Sphärenstahl noch kein Endurium ist (wohl aber möglicherweise eine Vorstufe) wird es noch Zauberei behindern.
Ich würde eine solche Rüstung (oder Teile die aus 100% Sphärenstahl bestehen) wie eine Krötenhaut behandeln, wenn es um Regenerationseinbußen und Zaubermali geht (also 1,5x BE Malus beim Zaubern und 0,5x Tage Regenerationseinbuße wenn die Rüstungsteile länger als 1 Stunde am Körper getragen werden)

Der Preis wird sich nach der Verbreitung des Materials und des Wissens um die Verarbeitung richten. Ich würde den 5- 10 fachen Listenpreis für So eine Rüstung verlangen. Zumindestens eine Enduriumwaffe wird mit dem 20 fachen Listenpreis im Arsenal gehandelt. Halbe Wirkung, halber Preis. Tiefer würde ich nicht gehen. Buntstahl hat schon einen x5 Preismultiplikator.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Cifer am 13. Januar 2016, 17:33:42
Nach der Materialienpreisliste in MyZa ist für Influktionszwecke geeignetes Raffinat ähnlich teuer wie Münzilluminium - 1 Unze Raffinat kostet 1 Aureal.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Grimoald am 14. Januar 2016, 03:43:34
Danke euch.

Bei der Zauberwirkung bin ich mir nur wirklich nicht sicher.... der Helm wäre sonst sehr seltsam, und selbst Mindorium würde meines Wissens nach nicht die Zauberei hemmen (auch wenn Mindorium wohl absolut ungeeignet für Rüstungen ist). Laut Wege der Alchimie wären ja die dämonischen Raffinate (Narrenglas, Krakensilber) recht magieaffin - auch wenn die allgemein eher stärkere Wirkungen in Aventurien zu haben scheinen. ;)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ottoantimon am 14. Januar 2016, 07:02:32
So sehr würde der Helm gar nicht die Zauberei hemmen. Wenn er so etwas wie ein Schaller war (was die Bauweise nahelegen könnte, mit den einzelnen Wangenplatten), dann hätte er einen Zonen RS von 4 und eine BE von 0,2 (warum zum Schädelgott stehen bei den Rüstungen die Zonenwerte dabei, wenn am ende die gRS und gBE im Grundsystem angegeben sind?!). Das würde bei meinem Vorschlag also eine zusätzliche Erschwerniss von 0,3 (3/2 x BE), also 0 Punkte auf die Anrufungsprobe ergeben und man würde 0,2 Tage (also wieder auf 0 abgerundet) nicht mehr regenerieren.
Sollte der Helm ein Glocken, oder Maskenhelm gewesen sein, hätte er einen Zonen RS von 5 gehabt und eine BE von 0,5 und somit eine mBE von 0,75 (also 1) und Regenerationseinbußen von 0,25 Tagen (wieder abgerundet auf 0).
Dem Dorokraten wurden also nicht die metallbestandteile zum Verhängniss :D
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 14. Januar 2016, 09:36:29
(warum zum Schädelgott stehen bei den Rüstungen die Zonenwerte dabei, wenn am ende die gRS und gBE im Grundsystem angegeben sind?!)/quote]Damit du dir den gRS und die gBE im Zonensystem ausrechnen kannst? ;)
Bzw. damit du einen anderen Teiler benutzten kannst, als den offiziellen... (wobei es ja selbst hier einen offiziellen alternativ-Vorschlag gibt)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: SssnakeByte am 26. Januar 2016, 12:45:32
ich hab eine neue Frage (deren Beantwortung ich noch nicht gefunden hab...):

wenn man ein Lebewesen mittels Zauber verändert/verwandelt (zb Flügel oder zusätzliche Arme wachsen lässt), verändert man dann (irdisch gesehen) nur den Phänotypus oder auch den Genotypus - d.h. verändert man nur das Aussehen oder das Wesen komplett bis hin auf die zelluläre/genetische Ebene?

Folgen:
- wenn man mit dem veränderten/verwandelten Wesen eine Zucht beginnt, was kommt raus? Nachkommen wie das ursprüngliche oder wie das neue Wesen?
- wenn man das veränderte/verwandelte Wesen als Grundlage für die Chimärologie verwendet, stehen die Eigenschaften (Flügel, zusätzliches Armpaar) auch für das Endergebnis der chimärologischen Arbeit zur Verfügung oder nur die Eigenschaften des Ursprungswesens?

ich würde momentan persönlich davon ausgehen, dass die Veränderung/Verwandlung durch und durch geht und man damit auch eine neue Zucht beginnen könnte...
u.a. auch weil das Nachhalten von ursprünglicher Form neben der aktuellen Form irgendwann zu einem Alptraum ausarten könnte je nach Menge der von SC oder NSC verwendeten Viecher.

Nebenfragen:
A) wenn ein temporär (zb für 1 Oktal) verändertes/verwandeltes Wesen schwanger wird und sich während der Tragzeit zurückverwandelt, stirbt die Nachkommenschaft noch in der Mutter oder kommen Kinder gemäß der veränderten Mutter zur Welt oder erblicken unveränderte/ursprüngliche Nachkommen das Licht der Welt?
B) wenn ein temporär verändertes/verwandeltes Wesen als Basis für eine permanent erschaffene Chimäre genutzt wird, bricht die Chimäre dann doch auseinander oder ist die temporäre Verwandlung dann unerheblich?

Grüße und Dank im Voraus
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Cifer am 26. Januar 2016, 13:37:06
Da kommst du mal wieder zum alten Problem der Propagation von magischen Effekten, die auch an anderen Stellen schon aufgetreten sind (was passiert, wenn ich mich für eine None von für diesen Zeitraum manifestiertem Wasser ernähre?).

Allgemein würde ich davon ausgehen, dass es schwierig mit den Nachkommen wird. Lebensfähige Nachkommenschaft ist eine der größten Errungenschaften der Chimärologie - es wäre seltsam, wenn man das durch eine einfache Instruktion aushebeln könnte.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 26. Januar 2016, 14:15:57
@SssnakeByte
Das ist ein Thema ist ein alter Streitapfel ^^;

Zum Thema Chimären und Verwandlungszauber, meine ich aber idT etwas in MyZa gelesen zu haben. Guck da nochmal nach bitte.
Ich meine das es da sogar aussagen zum Thema Zucht mit/für Chimären gibt...
(mit Chimären bin ich mir ganz sicher, das dazu etwas in MyZa steht. Hab sie aber grade nicht zur Hand)


Zum großen Rest:
Ich für meinen Teil halte es für deutlich einfacher, davon aus zu gehen das es sowas wie Gene, Molekühle, Atome und co. garnicht auf Dere gibt. Sondern das deren Funktion vollständig von der Objektmatrix, bzw. dem Astralkörper (bei Lebewesen) übernommen wird.
Das klingt erstmal "gehupft wie gesprungen", da sich nichts offensichtliches ändert. Aber meiner Meinung nach macht es diese Sichtweise deutlich einfacher, die Wechselwirkung von Magie, insbesondere der Verwandlungsmagie, mit ihrer Umwelt ab zu schätzen. Bzw. für sich und seine Gruppe halbwegs plausiebel zu erklären und somit eine Kontinuität zu erzeugen (was ja das a und o ist, mEn).

Die Objektmatirx / der Astrlkörper werden bei Verwandlungen, auch bei Teilverwandlungen, idT immer vollständig verändert(Weil: Objektmatrix/Astralkörper). Das heist im Grunde das man idT mit solcherlei verwandelten Tieren eine Zucht betreiben könnte.
Es gibt aber 2 Aber:
Zum einen, muss man den Zauber lang genug wirken lassen. Und das ist schwerer als es klingt und sehr teuer.
Zum anderen kann man im Vorfeld nicht Wissen, wie sich die Astralkörper der Elternwesen bei der Zeugung vermischen (analog zur Vererbungslehre). Es besteht natürlich die Möglichkeit, das sich die Veränderung vererbt, aber eine Garantie hat man nicht. Auch nicht, in welche Art und Weise die Vermischung stattfindet und ob, oder ob nicht, etwas an der Veränderung verändert wird, das man so garnicht wollte.

Zu deiner Nebenfrage A)
"Es wird allgemein davon Ausgegangen, das die Frucht als Fremdkörper vom Mutterleib abgestoßen wird".
Es sage das jetzt mal Bewusst so und setze es Bewusst in "". Denn es gibt einfach keine belegbaren Dinge dazu.
Der Satz ist im Grunde die Quintessenz einer Diskussion in einem alten Forum (das es nicht mehr gibt), zu eben dieser Frage.
Ob man sich der Meinung jetzt aber anschließt, oder nicht... Das muss jede Gruppe selbst entscheiden.

(Es sei aber Angefügt, das der genau Hintergrund dieser Quintessenz ein etwas Makaberer ist... Man stelle sich vor, man verwandle eine Frau in eine Stute und lasse dieses von einem Hengst besteigen. Nun verwandelt sich die Stute zurück zur Frau und die Frucht bleibt wie sie ist (da es keinen Grund gibt, warum sich die sich mit verwandeln sollte. Denn sie war nie Teil der Zaubermatrix)....
Zugegeben, Pferd ist ein drastisches Bsp.... Aber zur Illustration grade deswegen gut Geeignet. Der Effekt wäre ziemlich tödlich für die arme Frau, und wäre es ähnlich auch bei manch anderen Tierarten. Um schon alleine solche "Optionen" zu umgehen, ist es einfach Sinnvoll zu sagen, das die Frucht in einem solchen Fall schlicht nicht überlebt. Und selbst so bleiben noch viele hässliche Missbrauchsoptionen offen...)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Geofax am 04. Februar 2016, 20:33:51
Zum Thema elementare und dämonische Sekundärschäden:
Ich weis nicht ob und wo diese Frage schon einmal geklärt wurde, aber mir ist folgende Frage gekommen:
Wirken die Sekundärschäden welche Objekte betreffen gleichzeitig mit dem Strukturpunkte-Schaden den ein Schadenszauber an einem Objekt anrichtet, oder erst hinterher, nachdem der Schaden erfolgt ist?

z.B. Ein Flammenstrahl mit gewürfelten 20 TP trift auf eine Rüstung mit RS 8, in der ein Mensch steckt.
Der Sekundärschaden von elementarem Feuer nach Myranische Magie 4.5 lautet "Der RS des getroffenen Rüstungsteils sinkt um TP/10 Punkte. Zudem werden leicht entzündliche Materialien entflammt."

- Wenn der Sekundärschaden des elementaren Feuers erst zum tragen kommt, nachdem der Schaden des Flammenstrahls gewirkt hat, dann fängt die Rüstung 8 TP ab , und nur 20-8=12 SP treffen den Menschen. Erst danach reduziert sich die RS des Menschen um 20/10= 2 Punkte, d.h. erst wenn er erneut angegriffen wird gilt sein reduzierter RS von 8-2 = 6.

- Wenn der Sekundärschaden des elementaren Feuers jedoch schon vor oder wärend der Schadens-Wirkung zum tragen kommt sieht es für den Menschen schlechter aus. Durch das Feuer reduziert sich die Rüstung des Menschen um 20/10 = 2 Punkte, von 8 auf 6 und von den 20 TP kommen 20-6= 14 SP durch.

Welche von beiden Varianten gilt? Das Problem ergibt sich ähnlich auch bei einigen anderen Sekundäreffekten z.B. dem von Xolovar.

Ein weiteres Problem ist für mich, das ich den Satz der im neuen Myranische Magie S. 32 steht nicht richtig kappiere

"Dabei werden im Falle mehrfacher Treffer die angerichteten Punkte zur Bestimmung des Effekts in sich überschneidenden Zeiträumen addiert, während bei den übrigen Einschränkungen lediglich der jeweils höchste Wert gilt."

Was heist das, z.B. für Iryabaar für den geschrieben steht:Sekundärschaden Iryabaar: "Wesen erleiden für 50 KR einen Abzug auf jede ihrer geistigen Eigenschaften in Höhe von TP/10 Punkten. Zudem werden aller Zauberproben um 2 Punkte erschwert." ?

Heist es, das ich, wenn jemand von mehreren Schadenszaubern der Domäne Iryabar getroffen wird, zwar alle TP der Schadenszauber aufaddiere und durch 10 teile (wodurch im Laufe des Kampfes die Abzüge auf die geistigen Eigenschaften immer weiter steigen) währenddessen der Abzug auf Zauberproben nie über 2 steigen kann?
Und wie lange hält dieser Effekt dann an ? für jeden einzelnen treffenden Kampfzauber 50 KR aufsummiert, oder 50 KR gezählt ab dem zuletzt getroffenen Kampfzauber ?

Ach und wie wird bei den ganzen Sachen gerundet? Wird aufgerundet oder echt gerundet?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 04. Februar 2016, 20:56:18
Für mich galt das mit der RS-Senkung und der Schadensbestimmung eigentlich immer als gleichzeitig, allerdings sieht das dann wie folgt aus:

          Bestimme TP
               |
               v
          Bestimmte RS
               |
       +-------+-------+
       |               |
       v               v
   Senke RS        Bestimme SP

Beides geschieht zwar gleichzeitig, aber auf die SP für diese Aktion hat das noch keinen Einfluss, da der RS zuvor noch mit dem alten Wert ermittelt wurde.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Geofax am 04. Februar 2016, 21:15:10
Genau so habe ich es bis jetzt auch immer gemacht, aber nun kam mir halt die Frage ob das überhaupt richtig ist, da sich ja ein Feuerstrahl z.B. eigentlich erst durch die Rüstung schneidet (und dort schon wirkt) bevor er den Körper darunter trifft. Kennt jemand eine Textstelle die das Problem klären könnte?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 05. Februar 2016, 00:33:16
Soweit ich weiß, gibt es eine solche Textstelle nicht, weder in den myranischen noch in den aventurischen Regeln. Aber es heißt ja "Sekundäreffekt". Und "sekundär" bedeutet in etwa: als Zweites / darauf folgend / nachrangig. Das heißt, dass der Effekt erst nach dem Primäreffekt folgt. Und das ist in diesem Fall der angerichtete Schaden am Gegner.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Cifer am 05. Februar 2016, 00:46:00
Obwohl ich das nicht aus dem Wort herleiten würde (es gibt schließlich auch Sekundäreffekte, die sich direkt auf den angerichteten Schaden beziehen), stimme ich GSandSDS in der Sache zu - sofern es nicht explizit in den Regeln steht, würde ich nicht davon ausgehen, dass ein Teil des Schadens einen anderen beeinflusst. Ebenso wie ich zum Beispiel vermuten würde, dass wenn man mit einer vergifteten Waffe zuschlägt, die den KO-Wert senkt, dies nicht für den gleichen Schlag die Wundschwelle beeinflussen würde.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Geofax am 05. Februar 2016, 14:00:49
Mir ist ein weiteres, ähnliches Problem bewusst geworden, und zwar die Frage: Wie schnell setzt eine magische (oder auch karmale) Wirkung, eigentlich ein , nachdem der Zauberer / Priester seinen Zauberspruch / Liturgie beendet hat? Ist die Ausbreitungsgeschwindigkeit einer magischen / karmalen Wirkung quasie unendlich schnell (oder bezogen auf unsere Welt die Lichtgeschwindigkeit ?)? Oder vergeht zwischen dem Ende des Sprechens eines Zaubers und dem Einsetzen der Wirkung noch ein, wenn auch winziger, Zeitmoment ?
Oder anders ausgedrückt, setzt die Wirkung eines Zaubers / einer Liturgie immer schneller ein als jeder profane, physikalische Effekt im Kampf (Schläge von Waffen, anfliegende Projektile usw.) ?

Ein Beispiel: Im Kampf kann es dazu kommen, das zwei Kontrahenten genau in der gleichen INI-Phase drann sind und auch ihr INI-Basiswert gleich groß ist. Das Wege des Schwertes S.53 "Reihenfolge im Kampf" sagt dazu, das dann beide Aktionen gleichzeitig erfolgen.
Nehmen wir an, ein Nahkämpfer will einen Zauberer mit seiner Waffe schlagen, dieser jedoch ist mit seinem Rüstungs-Schutz-Zauber genau in der gleichen INI-Phase mit dem Zaubern fertig in der der Nahkämpfer zuschlägt, beide INI-Basiswerte sind gleich. Welche Wirkung erfolgt zuerst?
- 1. Möglichkeit: Die Wirkungsausbreitung von Magie (oder auch Karmalen Dingen), ist immer unendlich schnell. Trotz gleicher INI und INI-Basis wirkt der Rüstungsschutz-Zauber bevor der Schlag des Nahkämpfers den Zauberer trifft, und der Schlag des Nahkämpfers wird von dem Zauber abgefangen.
- 2. Möglichkeit: Die Wirkungsausbreitung von Magie (oder auch Karmalen Dingen), ist nicht unendlich schnell, d.h. es dauert einen Moment bevor die Wirkung einsetzt nachdem der Zauber gesprochen wurde. Bei gleicher INI und INI-Basis wirkt der Rüstungsschutz-Zauber erst nachdem der Schlag des Nahkämpfers den Zauberer trifft, und der Schlag des Nahkämpfers wird von dem in diesem Moment noch nicht vorhandenen Zauber auch nicht abgefangen. Erst nachdem dieser "Moment gleichzeitig ablaufender Ereignisse"  abgelaufen ist wirkt der Zauber und schützt.

Ein ähnliches Problem zeigt sich bei mit Zaubern belegten Projektilen im Kampf:
Das folgende Problem ist jetzt aus Aventurien nach DSA 4.5, aber ich denke in Myranor könnte es zu gleichen Problemen kommen:
Ein Magier erschafft einen Artefakt-Pfeil, dessen Spitze er mit einem "Hartes Schmelze" belegt, einem Zauber, der jegliche feste Materie, die nicht lebt oder magisch /karmal ist, weich wie Wachs werden läßt.  Als Auslöser des Zaubers auf dem Artefakt-Pfeil wählt er natürlich das Auslösen des Zaubers wenn der Pfeil auf ein hartes Objekt (z.B. eine Rüstung) prallt.
Nun gibt es für die eigentliche Wirkung des Pfeils wieder zwei Möglichkeiten:
- 1. Möglichkeit: Die Wirkungsausbreitung von Magie (oder auch Karmalen Dingen), ist immer unendlich schnell. 
In dem Moment wo die Spitze des Pfeils die Rüstung eines Opfers berührt wird der "Hartes Schmelze" aktiviert. Das Aktivieren und die Wirkungsausbreitung erfolgen schneller als das eigentliche Eindringen des Pfeils in Rüstung und Körper des Opfers. Noch bevor die Pfeilspitze in die Rüstung eindringt, verwandelt der aktivierte Zauber die Rüstung. Diese wird weich wie Wachs und kann dem Pfeil keinen nennenswerten Wiederstand mehr entgegensetzen. Der Pfeil schlägt ohne Probleme durch und jegliche nicht natürliche Rüstung wird ignoriert. Solch ein Pfeil könnte durch alle bekannten künstlichen Rüstungen schlagen, solange sie nicht magisch oder karmal geschützt sind.
- 2. Möglichkeit: Die Wirkungsausbreitung von Magie (oder auch Karmalen Dingen), ist nicht unendlich schnell: In dem Moment wo die Spitze des Pfeils die Rüstung eines Opfers berührt wird zwar der "Hartes Schmelze" aktiviert, jedoch braucht der Zauber einen Moment um zu wirken. Die Wirkungsausbreitung ist langsamer als die Zeit, die der Pfeil braucht um in Rüstung und Körper des Opfers einzudringen. Die Wirkung des Pfeils wird von der Rüstung aufgehalten, oder sogar ganz abgewehrt, das Opfer ist noch vor dem Schuss geschützt der den Zauber überträgt.
Erst nachdem dieser "Moment gleichzeitig ablaufender Ereignisse"  abgelaufen ist wirkt der Zauber. Die Rüstung wird weich wie Wachs und schützt nicht mehr vor späteren Schüssen und Schlägen.

Weis irgend jemand wie und ob dieses Problem geregelt ist ?
Ich frage das auch, weil ich in meiner Aventurien-Spielergruppe einen Artefaktmagier habe und er viele Pläne mit solchen Artefakt-Geschossen hat.
Und die Fragestellung läßt sich auch beliebig erweitern, solange ich keine klare Aussage kenne:
z.B. eine Feuerball-Zauber auf einem Pfeil: wirkt er schon in dem Moment wo die Rüstung berührt wird (dann schützt die Rüstung noch), oder durschlägt der Pfeil erst die Rüstung, dann wirkt der Feuerball ? (dann explodiert der Feuerball quasie unter der Rüstung im Körper des Getroffenen und keine Rüstung schützt).
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 05. Februar 2016, 14:21:04
Mir ist ein weiteres, ähnliches Problem bewusst geworden, und zwar die Frage: Wie schnell setzt eine magische (oder auch karmale) Wirkung, eigentlich ein , nachdem der Zauberer / Priester seinen Zauberspruch / Liturgie beendet hat? Ist die Ausbreitungsgeschwindigkeit einer magischen / karmalen Wirkung quasie unendlich schnell (oder bezogen auf unsere Welt die Lichtgeschwindigkeit ?)? Oder vergeht zwischen dem Ende des Sprechens eines Zaubers und dem Einsetzen der Wirkung noch ein, wenn auch winziger, Zeitmoment ?
Oder anders ausgedrückt, setzt die Wirkung eines Zaubers / einer Liturgie immer schneller ein als jeder profane, physikalische Effekt im Kampf (Schläge von Waffen, anfliegende Projektile usw.) ?
Grundsätzlich setzt die Wirkung am Ende(!) der letzten Aktion der ZD ein. Und zwar Instantan, so nichts anderes gesagt wurde.
Bei Artefakten "instantan mit der Auslösung", jedenfalls so nicht Ausdrücklich etwas anderes gesagt wird.
(das kommt beides gelegentlich vor. Manche Zauber lösen sogar bereits während der ZD aus, siehe BALSAM SALABUNDE)

Zu deinem HARTES SCHMELZE Artefakt:
Letztlich ist eine Frage der Gruppenabsprache.
Meine Antwort wäre aber: Der Auslöser ist "Aufsschlag". Die Zauberwirkung ist zwar instantan, aber der Aufschlag ist dank des Auslöser auf jeden Fall vorher und der Pfeil ist somit bereits auf-/eingeschlagen.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Cifer am 05. Februar 2016, 14:23:38
Allgemein gesprochen setzen alle Effekte in DSA instantan ein. Bei Initiativphasen wird zunächst noch nach INI-Basiswert getrennt, wenn dieser identisch ist, finden die Aktionen gleichzeitig statt (s. WdS), beeinflussen einander also auch nicht. Zwei Kämpfer schlagen sich ggf. gegenseitig tot, ein Kämpfer kann vom Feuerstrahl gebraten werden, während er gleichzeitig einen Magier mit der Klinge durchbohrt. Magie nimmt dabei keine Sonderstellung ein.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Geofax am 05. Februar 2016, 14:49:56
Zitat
Grundsätzlich setzt die Wirkung am Ende(!) der letzten Aktion der ZD ein
Hm, dann würde also, bei gleicher INI-Phase und INI-Basiswert die profane Aktion eines Kämpfers (Schlagen, Schießen) immer eher erfolgen, als die Zauber-Wirkung eines Zauberers, das ist eine feste Regel mit der man arbeiten kann. :)
Zitat
Der Auslöser ist "Aufsschlag". Die Zauberwirkung ist zwar instantan, aber der Aufschlag ist dank des Auslöser auf jeden Fall vorher und der Pfeil ist somit bereits auf-/eingeschlagen.
Dann würde man einen Auslöser eines Artefaktes, der sofort wirkt, gleich behandeln wie einen Zauber der nur eine Aktion Zauberdauer hat, seine Wirkung setzt auch immer erst "am Ende(!) der letzten Aktion der ZD ein", auch damit läßt sich gut arbeiten. :)

Nun noch die Frage, was passiert wenn gleichzeitig (gleiche INI, gleicher INI-Basiswert) zwei sich gegenseitig beeinflussende Zauber / Liturgien beendet werden (besonders bei Antimagie wichtig).
Zitat
Allgemein gesprochen setzen alle Effekte in DSA instantan ein. Bei Initiativphasen wird zunächst noch nach INI-Basiswert getrennt, wenn dieser identisch ist, finden die Aktionen gleichzeitig statt (s. WdS), beeinflussen einander also auch nicht. Zwei Kämpfer schlagen sich ggf. gegenseitig tot, ein Kämpfer kann vom Feuerstrahl gebraten werden, während er gleichzeitig einen Magier mit der Klinge durchbohrt. Magie nimmt dabei keine Sonderstellung ein.

Nach dieser Aussage würde z.B ein Gardianum, der im genau gleichen Moment fertig wird wie ein auf den Wirkenden gesprochener Schadenszauber, den Schadenszauber nicht aufhalten können. Das macht das Abwehren von Zaubern, die nur 1 Aktion ZD brauchen aber quasie unmöglich, da man ja für einen Schutzzauber oder ein sich aktivierendes Schutzzauberartefakt auch mindestens 1 Aktion braucht (weil, siehe oben, die Wirkung ja erst am Ende der einen Aktion instantan einsetzt). Mann müsste quasie immer schon vorher wissen das ein solcher Zauber gesprochen wird, wenn man ihn abwehren will (und das ist ohne krasse Zeitmagie wohl nicht möglich).
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 05. Februar 2016, 15:04:36
Deswegen sollte man für Schutzartefakte eine Ausnahme machen :D
Letzlich zeigt sich DSA4 hier mal wieder von seiner massiv zickigen Seite.
Denn es wurde sich anscheinend keine Gedanken über solche Fragestellungen gemacht. Obwohl sie mEn durchaus nahe liegen.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 05. Februar 2016, 15:14:35
Ich sehe es nicht so, daß "am Ende der Aktion" heißt, daß der Zauber immer als letztes wirkt. Alles wirkt "am Ende der Aktion, in der es fertig wird", ob nun Zauber, Hieb, Liturgie oder sonstwas. (Genauer: Es gibt mMn keinen Unterschied innerhalb einer Aktion, sie hat also weder Anfang noch Mitte oder Ende. "Am Ende der Aktion" und "in der Aktion" sind gleichbedeutend.)
Letztendlich läuft das wieder darauf hinaus, daß der Kampf in eine Reihenfolge gegliedert ist, die nicht zwingend mit einer zeitlichen Abfolge gleichzusetzen ist. Wenn ich Zauberwirkungen generell später zur Wirkung kommen lasse, habe ich damit noch nicht automatisch eine Aussage darüber getroffen, ob Zauber sofort oder mit Verzögerung wirken. Ich habe nur festgelegt, daß ich Zauber später als Anderes abarbeite.

Ich würde Cifer auch darin zustimmen, daß "wirken gleichzeitig" heißt, daß sich die Aktionen nicht gegenseitig beeinflussen. Damit ist es dann letztendlich egal, was ich als erstes und was als zweites abarbeite, und das ist mMn auch der sinnvollste Weg, die Vorgabe "gleichzeitig" umzusetzen. TP des Pfeils und Wirkung des Hartes Schmelze werden also unabhängig voneinander bestimmt, und beide nehmen den Zustand zu Beginn der Aktion als Ausgangspunkt.
In diesem konkreten Fall sieht das so aus, als würde der Zauber später wirken. Mit anderen Beispielen kann man das aber auch andersherum konstruieren: Wenn ich auf den Pfeil einen Zauber lege, der eine GE-Probe verlangt, und der Pfeil richtet eine Wunde an (senkt die GE um 2), dann gilt die Senkung noch nicht für die Zauberwirkung.

Ja, 1-Aktion-Zauber kann man mMn nicht kontern.
Edit: Ausnahme sind möglicherweise Artefakte mit dem Auslöser "wenn auf X ein Zauber gewirkt wird". Dafür müßte ich mir aber die Artefaktregeln erst nochmal angucken.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Cifer am 05. Februar 2016, 15:28:28
Zitat
Nach dieser Aussage würde z.B ein Gardianum, der im genau gleichen Moment fertig wird wie ein auf den Wirkenden gesprochener Schadenszauber, den Schadenszauber nicht aufhalten können. Das macht das Abwehren von Zaubern, die nur 1 Aktion ZD brauchen aber quasie unmöglich, da man ja für einen Schutzzauber oder ein sich aktivierendes Schutzzauberartefakt auch mindestens 1 Aktion braucht (weil, siehe oben, die Wirkung ja erst am Ende der einen Aktion instantan einsetzt). Mann müsste quasie immer schon vorher wissen das ein solcher Zauber gesprochen wird, wenn man ihn abwehren will (und das ist ohne krasse Zeitmagie wohl nicht möglich).
"Krasse Zeitmagie" ist dabei weniger notwendig als ein klein wenig Aufklärung. Wer in entsprechende Situationen hineinstolpert und Gegnern gegenübersteht, die dann entsprechend spontane Zauber beherrschen, hat halt ebenso Pech gehabt wie der Soldat, der nicht nach links oder rechts blickt und daher in den Hinterhalt der vier Armbrustschützen hineinläuft.
Gerade der Gardianum gehört schon zur Riege der mächtigsten Zauber des Spiels, der darf ruhig auch leichte Schwächen aufweisen. Zudem befinden wir uns ja auf Myranor, wo man aus der 1 SR Wirkungsdauer für 6 Zusatz-AsP plötzlich ZfP* Stunden machen kann...
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Geofax am 05. Februar 2016, 15:31:28
Vieleicht sollte man für Magie u. Karmale Effekte die gegenseitig aufeinander wirken allgemein eine Ausnahme machen? Das würde bedeuten:
Bei wirklich gleichzeitigem Handeln innerhalb einer Aktion:

- Zwei sich gleichzeitig hauende, beschießende profane Kämpfer beeinflussen sich in dieser Aktion nicht gegenseitig (Auswirkungen von Wunden, INI-Verluste, Bewustlosigkeit, Tod usw. kommen erst nach der Schadensermittlung beider Kämpfer zum tragen).

- ein profaner Kämpfer und ein gleichzeitig mit Magie / Liturgie fertig werdender Zauberer, Priester, oder Artefakt beeinflussen sich gegenseitig nicht (Die Auswirkungen von Zaubern , Liturgien, Wunden, INI-Verluste, Bewustlosigkeit, Tod usw. kommen erst nach der Schadensermittlung des Kämpfers zum tragen)

- zwei Zauber od karmale Effekte, die gleichzeitig fertig werden, beeinflussen sich gegenseitig, ihre Wirkung erfolgt ja sowieso erst nachdem die Aktion beendet ist (und alle profanen Schadens Ermittlungen abgelaufen sind), dann kann Antimagie auch bei 1 Aktionen Zaubern funktionieren. :)

Zitat
Letztendlich läuft das wieder darauf hinaus, daß der Kampf in eine Reihenfolge gegliedert ist, die nicht zwingend mit einer zeitlichen Abfolge gleichzusetzen ist. Wenn ich Zauberwirkungen generell später zur Wirkung kommen lasse, habe ich damit noch nicht automatisch eine Aussage darüber getroffen, ob Zauber sofort oder mit Verzögerung wirken. Ich habe nur festgelegt, daß ich Zauber später als Anderes abarbeite.

Das stimmt, ich treffe eine Aussage über die "Abarbeitung" der einzelnen Regeln. Ich muss dazu jedoch auch sagen, das ich bei großen Kämpfen mit vielen Beteiligten genau solche festen Abarbeitungs-Regeln brauche um nicht einmal so und einmal so zu entscheiden.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Geofax am 05. Februar 2016, 15:37:02
Und was die 1 Aktionen Zauber und den Schutz davor betrifft. Es geht ja nicht nur um die Spieler-Charaktere, auch wichtige NSC-s wie Kaiser, Könige, Optimaten müssen eine spieltechnisch stimmige Möglichkeit haben, sich vor den magiaschen Aktionen von Spieler-Charakteren schützen zu können.  ;)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Cifer am 05. Februar 2016, 15:42:44
Zitat
- zwei Zauber od karmale Effekte, die gleichzeitig fertig werden, beeinflussen sich gegenseitig, ihre Wirkung erfolgt ja sowieso erst nachdem die Aktion beendet ist (und alle profanen Schadens Ermittlungen abgelaufen sind), dann kann Antimagie auch bei 1 Aktionen Zaubern funktionieren. :)
Wie willst du eine solche gegenseitige Beeinflussung entscheiden, wenn der Schutzeffekt den Kampfzauber negieren würde, der Kampfzauber aber gleichzeitig den Antimagier ausschalten würde, so dass der Schutzeffekt nie zustande käme?

Und was die 1 Aktionen Zauber und den Schutz davor betrifft. Es geht ja nicht nur um die Spieler-Charaktere, auch wichtige NSC-s wie Kaiser, Könige, Optimaten müssen eine spieltechnisch stimmige Möglichkeit haben, sich vor den magiaschen Aktionen von Spieler-Charakteren schützen zu können.  ;)
Wie gesagt: Wozu? Ein versierter Antimagier baut dir magische Schilde, die über Stunden anhalten. Und auf Aventurien kannst du den Gardianum jederzeit auf Verdacht für 3 AsP hochziehen.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Geofax am 05. Februar 2016, 16:05:46
Zitat
Wie willst du eine solche gegenseitige Beeinflussung entscheiden, wenn der Schutzeffekt den Kampfzauber negieren würde, der Kampfzauber aber gleichzeitig den Antimagier ausschalten würde, so dass der Schutzeffekt nie zustande käme?

Nun, nach meiner Vorstellung sind beide Effekte gleichzeitig da, wirken und werden miteinander verrechnet, der Kampfzauber will Schaden machen, der Schutzzauber Schaden abhalten, d.h. der Schutzzauber wirkt, er reduziert oder eliminiert die Wirkung des Schadenszaubers, genau weil ebend beide gleichzeitig schon wirken. Genau wie zwei sich gleichzeitig mit Schwertern schlagende Krieger , oder ein Krieger, der den Schlag eines anderen pariert.
Für mich wichtig war/ist es vor allem zu klären wie die Reihenfolge bei Situationen ist wo Magie und profane Dinge, und Magie und Magie zeitlich miteinander konkurieren.
Auch weil im echten Leben die Geschwindigkeiten von profanen Prozessen für mich nachvollziehbar sind (und ich mich daran als Meister orientieren kann), die von Magie oder Götterwirken jedoch nicht unbedingt :).

Zitat
Wie gesagt: Wozu? Ein versierter Antimagier baut dir magische Schilde, die über Stunden anhalten. Und auf Aventurien kannst du den Gardianum jederzeit auf Verdacht für 3 AsP hochziehen.

Da hast du recht, aber mir geht es ebend auch um den Schutz durch Artefakte, ohne das die ganze Zeit jemand neben der wichtigen NSC-Person herrennen muss um z.B. den magischen Schutzschirm für sie zu zaubern.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Andsgar Ränkeschmied am 29. Februar 2016, 17:16:55
Ist es gewollt, dass für einen fähigen Influktor oder anderen Zauberkundigen mit dem Dienst Kraftspeicher, Astralenergie keine Beschränkung mehr darstellt? Mit einigen Dutzen Aureal in der Hand kauft er ein dutzend Edelsteine, welche er in kurzer Zeit zu Spielründlich aufladenden Kraftspeichern verzaubert, die jeweils ein Jahr oder auch nur ein Oktal halten. Wahlweise kann er sich für den gleichen Preis auch die selbe Menge an Baumdrachen- oder Tatzelwurmkarfunkeln holen, welche sich dann leichter verzaubern lassen.

Mit 5-10 Asp je Spielrunde ausgestattet zu sein, ist wahrlich nicht schlecht. Wer braucht da noch Blutmagie oder bekommt Lust, alle Nase in den Wald zu laufen um 100kg Totes Holz in seinen Kraftwandler zu schmeißen?

Außerdem habe ich da noch eine Frage für die Mehrfachverwendung von Kraftspeichern. Kann man davon mehrere parallel nutzen? Also, ist es möglich eine 30 Asp Beschwörung aus zwei 15 Asp Kraftspeichern zu wirken oder muss man den Fehlbetrag eines Kraftspeichers aus seiner eigenen Astralenergie bezahlen?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Andsgar Ränkeschmied am 03. März 2016, 14:21:01
Außerdem habe ich da noch eine Frage für die Mehrfachverwendung von Kraftspeichern. Kann man davon mehrere parallel nutzen? Also, ist es möglich eine 30 Asp Beschwörung aus zwei 15 Asp Kraftspeichern zu wirken oder muss man den Fehlbetrag eines Kraftspeichers aus seiner eigenen Astralenergie bezahlen?

Die Beschreibung der Ritualkette auf S. 93 MyZa legt nahe, dass die gleichzeitige Verwendung mehrer Kraftspeicher möglich ist, da sie aus mehreren Kraftspeichern besteht und explizit für große astralintensive Rituale gedacht ist, welche die astralen Kapazitäten des Zaubrenden zu weit übersteigen. Nur finde ich die Wortwahl "Ritual" hier sehr ungünstig, weil nirgendwo steht, dass man Kraftspeicher für Ritualmagie verwenden kann.  ;)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ottoantimon am 22. März 2016, 16:29:13
Könnte man mittels der Quelle Luft und der Instruktion Verwandlung normale Luft in schwarzen Atem verwandeln?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 24. März 2016, 15:53:50
Könnte man mittels der Quelle Luft und der Instruktion Verwandlung normale Luft in schwarzen Atem verwandeln?
Nein, weil Luft an sich formlos ist und damit keine Gestalt hat, die man ändern könnte. Genau für solche Dinge ist stattdessen die Instruktion "Elementare Reinheit" gedacht. Würde es auch mit "Verwandlung" gehen, könnte man "Elementare Reinheit" ersatzlos streichen. Damit die Instruktion "Verwandlung" zusammen mit der Quelle Luft genutzt werden kann, muss es sich dabei um ein zusammenhängendes Objekt aus Luft handeln, was ohne vorherigen Einsatz von Magie in der Natur wohl eher selten vorkommen dürfte. Mir fallen auf Anhieb da erst mal nur Luftballons ein, wobei die Luft ihre Gestalt da auch nur durch die umgebene Ballonhaut aufgebrummt bekommt, aber dennoch ... so ein würfelförmiger Ballon ... ;)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: kyan am 02. Mai 2016, 00:52:55
Wenn ich Bäume oder Holz verformen will, welche Instruktion benutze ich?
Für Holz hätte ich gesagt Kontrolle über Element.
Bäume zählen als Lebewesen oder? Dann brauch ich für meinen speziell geformten Baum Kontrolle über Wesen?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Raindrop am 02. Mai 2016, 09:41:05
Kontrolle über Wesen ist mehr psychische Kontrolle. Ich würde sagen ebenfalls Kontrolle über Element (Humus). Vielleicht sogar leichter als beim Holz, weil der Baum noch selbst wächst?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 02. Mai 2016, 14:01:03
Alles pflanzliche Material, egal ob lebend oder tot, ist Humus. Bäume sind bei DSA keine Lebewesen (also nicht in der Zaubersystematik).

Das alte MyMa hatte noch Matrizen wie Fesselranken (Humus+Fixierung), Pflanzenwachstum (Humus+Kontrolle ü.E., läßt Pflanzen schneller wachsen und mehr Früchte tragen) und Weg durch die Dornen (Humus+ü.E. gehen).
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 15. Mai 2016, 08:12:48
Ist es möglich bei der Erschaffung eines Auxilators durch eine Vervielfachung der Kosten die Wirkung entsprechend zu erhöhen?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 23. Mai 2016, 18:45:09
Kann Verfall transferiert oder gebannt werden?
Kann Lebenszeit mittels Humus beeinflusst werden?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 31. Mai 2016, 23:39:46
Verfall würde ich passenden dämonischen Quellen zuordnen (derjenigen, die de Verfall verursacht hat). Von daher würde ich vermuten, daß man ihn auch beeinflussen kann - wobei ich über mögliche Konsequenzen nicht besonders intensiv nachgedacht habe, möglicherweise gibt's da also Vorbehalte aufgrund von Spieldesign oder Kosmologie.

Die Lebenszeit an sich mMn nicht. Man kann bestimmte Auswirkungen des Alterns abschwächen oder aufheben (von Schönheitsoperationen bis hin zu Organtransplantationen) und damit den Tod hinauszögern, aber eine Humusformel, die einfach das Leben länger macht, sehe ich kritisch.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Cifer am 01. Juni 2016, 12:56:22
Zitat
Verfall würde ich passenden dämonischen Quellen zuordnen (derjenigen, die de Verfall verursacht hat). Von daher würde ich vermuten, daß man ihn auch beeinflussen kann - wobei ich über mögliche Konsequenzen nicht besonders intensiv nachgedacht habe, möglicherweise gibt's da also Vorbehalte aufgrund von Spieldesign oder Kosmologie.
RAW lässt sich Verfall AFAIK nur karmal abbauen, was ich aber persönlich für Unsinn halte, da es nicht zum magokratischen Imperium passt, indem Dämonologie völlig gleichberechtigt neben allen anderen Magiearten steht.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 01. Juni 2016, 19:04:09
Zitat
Verfall würde ich passenden dämonischen Quellen zuordnen (derjenigen, die de Verfall verursacht hat). Von daher würde ich vermuten, daß man ihn auch beeinflussen kann - wobei ich über mögliche Konsequenzen nicht besonders intensiv nachgedacht habe, möglicherweise gibt's da also Vorbehalte aufgrund von Spieldesign oder Kosmologie.
RAW lässt sich Verfall AFAIK nur karmal abbauen, was ich aber persönlich für Unsinn halte, da es nicht zum magokratischen Imperium passt, indem Dämonologie völlig gleichberechtigt neben allen anderen Magiearten steht.

Ich würde  denken er müsste auch mittels Humus(Theika soll angeblich Verfall verzögern und die körperlichen Auswirkungen sollte man aufheben können) oder Kraft(gibt eine Instruktion wo man auch hierfür Verfall kassiert).  Ich erinnere mich auch das es mal ein Abenteuer gab wo eine Optimatin eine spezielle Pflanze zum zurückdrehen des Verfalls brauchte. Leider weiß ich nicht mehr welches Abenteuer es war. Kennt ihr eine Quelle wo etwas dazu steht. Logisch wären wie du sagst auch dämonische Quellen da es auch mittels dämonenpakt möglich ist verfall los zu werden.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: okm am 10. Oktober 2016, 10:47:19
Fehlen bei der Anwendungsmöglichkeit für die Quelle Zauberei die Zwf Steigerungen absichtlich?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: LordShadowGizar am 10. Oktober 2016, 22:34:53
Dem Wahnwitz zum Gruße!

Sagt mal... hat einer von euch ne Ahnung, was zum Kuckuck bei Chimären und Golems der Quelle 'Humus'
Zitat von: 'Myranisches Zauberwerk S.47-48'
[...] Mittlere Empfindlichkeit gegen entgegengesetztes karmales Wirken [...]
sein soll?

So long and thanks for all the Fish.

Stefan Fritsch
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Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 11. Oktober 2016, 14:45:09
@LordShadowGizar: Entgegengesetztes karmales Wirken ist nur bei dämonischen Quellen von Bedeutung. Elemente haben keine spezifischen karmalen Gegensätze.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: LordShadowGizar am 11. Oktober 2016, 20:50:27
Aha... und trotzdem weisen elementare Chimären/Golems wie  Hornbär, Pardirpossum, Wächterbaum / Banbargunischer Exoskelettgolem, Imperialer Koloss,  Sargasso Golem, usw genau diese Eigenschaft auf. :o Darüber hinaus wird von den Regeln in diesen Buch auch immer bei der erwähnung dieser Empfindlichkeiten gesagt das 'alle' Chimären und Golems diese haben. Nichts hingegen das nur dämonische Golems eine solche hätten... zumindest wenn ich beim Querlesen da nichts übersehen habe.  :P
Mal davon ab das ich ja ursprünglich gehofft habe daß Elementare Chimären/Golems diese Empfindlichkeiten gegen Karmales Wirken nicht mehr besitzen (eventuell dafür schwächer als Dämonische sind), oder stattdessen eine Empfindlichkeit gegen entgegengesetztes dämonisches Wirken haben... aber das kann man ja nach belieben weghausregeln.
Meine frage bleibt davon aber trotzdem ungeklärt.Kann mir ehrlich gesagt nur schwer vorstellen das diese Eigenschaften ohne Effekt vergeben werden. Was käme dann als nächstes? Aquatische Lebensformen, welche unterwasser ertrinken?  ::)

So long and thanks for all the Fish.

Stefan Fritsch
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LordShadowGizar
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 12. Oktober 2016, 19:01:56
Aha... und trotzdem weisen elementare Chimären/Golems wie  Hornbär, Pardirpossum, Wächterbaum / Banbargunischer Exoskelettgolem, Imperialer Koloss,  Sargasso Golem, usw genau diese Eigenschaft auf. :o Darüber hinaus wird von den Regeln in diesen Buch auch immer bei der erwähnung dieser Empfindlichkeiten gesagt das 'alle' Chimären und Golems diese haben. Nichts hingegen das nur dämonische Golems eine solche hätten... zumindest wenn ich beim Querlesen da nichts übersehen habe.  :P
Bedenke bitte das du in Myranor sehr viel einfacher eigene Götter erschaffen kann. Natürlich auch "böse" Götter... Und zu denen passen dann durchaus "karmale Unelemente" und entsprechende Empfindlichkeiten.
Grade in den Myranor-Werken findest du so manche Dinge, die sonst nirgendwo Aufgegriffen werden (guck mal in V/N-Liste ;) ). Das sind Dinge, die für alle diejenigen da Sind die gerne mal außerhalb der "offiziellen Linie" Spielen. Welche es in dem Sinne in Myranor ja nicht mal wirklich gibt.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 12. Oktober 2016, 19:51:06
@LordShadowGizar: Die leichte Empfindlichkeit gegen karmales Wirken besitzen alle derartige Wesen. Die mittlere Empfindlichkeit gegen entgegengesetztes karmales Wirken besitzen Wesen nur dort, wo das Konzept des karmalen Gegensatzes Sinn macht – sprich bei einer passenden dämonischen Quelle. Wo die leichte Empfindlichkeit bei einem via Element-Quelle erhobenem Wesen herkommt, ist natürlich eine gute Frage. Ich würde ja sagen, dass hier der Dienst der Übeltäter ist (der die Essenz der Quelle möglicherweise dazu bringt, sich mit diffusen, dämonischen Energien zu verweben), aber das ist nur meine Meinung und sicherlich nur eine von mehreren möglichen Erklärungen. ;)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: LordShadowGizar am 12. Oktober 2016, 22:38:01
Die mittlere Empfindlichkeit gegen entgegengesetztes karmales Wirken besitzen Wesen nur dort, wo das Konzept des karmalen Gegensatzes Sinn macht – sprich bei einer passenden dämonischen Quelle.
Und woher nimmst du dir da die Sicherheit? Versteh mich nicht falsch, ich meine klar, Empfindlichkeit gegen engegengesetztes Karmales Wirken hat man eigentlich bisher immer im Kontext einer dämonichen Gegendomäne gesetzt. So weit so ungut.
Regelungen zu Chimären und Golems gab es bisher ja nur im Aventurischen Kontext. Dort wird das Erschaffen von Chimären und Golems (...bis auf dem Brazzoragh gefälligen  magisch/karmalen erzeugen von Minotauren, für die es meines wissens keine regeln gibt...) durch Dämonisches Wirken bewerkstelligt und die einzig bekannte nicht dämonische Golems zu erschaffen wurde aus einen dämonischen Zauber hergeletet.  Das da dann Empfindlichkeiten gegen (engegengesetztes) karmales Wirken involviert sind ist verständlich. Aber die Erschaffung einer Wesenheit mit einer Methodik die keinen dämonischen Hintergrund besitzt, wurde bis jetzt Regeltechnisch einfach nicht erfasst.

Jetzt hat man eben die Möglichkeit gehabt da auch ohne einen erheblichen Zusatzaufwand zu differenzieren. Wenn aber bei MyrZaub eine mittlere Empfindlichkeit gegen Entgegengesetztes karmales Wirken, bei Wesen die mittels elementarer Quellen erzeugt wurden, nicht gewollt wären hätte man auch
Zitat von:  Pseudozitat
[...] Automatisch erhaltene Attribute sind [...] Leichte Empfindlichkeit gegen karmales Wirken, durch dämonische Quellen erschaffene Wesen erhalten zusätzlich Mittlere Empfindlichkeit gegen entgegengesetztes karmales Wirken, [...]
schreiben können.  ::)
Verstehste wa?

Und was auch Entgegengesetes Wirken in Zusammenhang mit elementaren Chimären/Golems ist, muss sich ja nicht auf ein 'dämonische Gegendomäne' belaufen. Vielleicht hat sich ja auch einer der lustigen Redaktionsvögel unter Zeitdruck der Torschlusspanik etwas dabei gedacht?
Denn wie ja angemerkt, bisher gab es diese Art der Empfindlichkeit ja nur im Kontext von Dämonen und dämonisch Erzeugten oder dessen Erzeugungsart dämonischen Hintergrund besitzt. Wer weiß was sich da der Autor gedacht hat? Wassergolems vs Simiafeuer? Göttliches Wirken aus einen Kult, die die Vernichtung frevlerischer Wesenheiten wie Chimären und Golems als Aspekt der Gottheit anbeten (etwa wie die Tsakirche im 12 Götterglauben). Es könnte all das oder auch garnichts von dem sein.

So long and thanks for all the Fish.

Stefan Fritsch
alias :
LordShadowGizar
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 13. Oktober 2016, 13:48:04
@LordShadowGizar: Nujo, um Grunde genommen  könnte man sich natürlich auch Gedanken machen, ob göttliche Kräfte in bestimmten Fällen auch gegenüber nicht-dämonischen Kräften als Gegenprinzip angesehen werden könnten. Man kennt ein vergleichbares Wirken ja auch im Zusammenhang mit Totenwesen und ihren Empfindlichkeiten bzw. Verwundbarkeiten gegenüber den karmalen Mächten von Totengöttern. Aber das sind Spezialfälle und müssten in der Spielgruppe im Einzelfall geklärt werden. Im Normalfall sind Begriffe wie "Gegen-Gottheit" oder "entgegengesetztes karmales Wirken" aber eigentlich immer auf den Gegensatz "göttlich vs. dämonisch" bezogen.

Woher ich mir im Bezug zu MyZa da so sicher bin? Naja, ich hatte an einigen Passagen in MyZa ein klein wenig mitgewirkt. Die Formulierungen im Buch stammen zwar nicht von mir, aber ich weiß, dass das Verhältnis der Götter zu Chimären und Untoten eine Zeit lang ein Thema war. Es gab auch kurz Überlegungen, ob man die Gottheiten in den Fällen nicht etwas genauer angeben sollte. Es wurde dann aber aufgrund der Komplexität des Themas sowie dem Platzmangel im Buch zugunsten einer allgemeineren Formulierung drauf verzichtet. Und dass kann in dem Fall auch heißen, dass die Anzahl passender Gegen-Gottheiten u. U. auch mal bei 0 liegen kann. ;)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: LordShadowGizar am 13. Oktober 2016, 23:39:56
Verstehe dann ist dieses also für mich geklärt...  ??? ... Und man ist bei den Überlegungen des 'Platzmangels' wirklich nicht auf den Trichter gekommen, das eine solch simple Formulierung:
Zitat von:  Pseudozitat
[...] Automatisch erhaltene Attribute sind [...] Leichte Empfindlichkeit gegen karmales Wirken, durch dämonische Quellen erschaffene Wesen erhalten zusätzlich Mittlere Empfindlichkeit gegen entgegengesetztes karmales Wirken, [...]
bei den Dienstbeschreibungen und dafür bei 'X' Wesenbeschreibung eine nicht zutreffende Eigenschaft (von der Länge eines 'und-Mittlere-Empfindlichkeit-gegen-entgegengesetztes-karmales-Wirken') einfach weg zu lassen, für den Buchinhalt so wohl klarer als auch ökonomischer ist?  :o
Oh... nein das muss jetzt aber nicht hier besprochen werden xDDD!

So long and thanks for all the Fish.

Stefan Fritsch
alias :
LordShadowGizar
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: LordShadowGizar am 14. Oktober 2016, 05:12:42
Dann hier noch ne neue Sache:

Das gewicht der Beispielartefakte erscheint mir irgend wie recht niedrig. Seite 45 sagt das Basisgewicht ein Speichervolumen von 25AsP je Einheit hat... das Basisgewicht ist ja für die meisten Dienste 1 Stein.
Wie bekommt man dann z.B. nen Astralring mit Kosten von 35AsP zu 0,05Stein hin?

So long and thanks for all the Fish.

Stefan Fritsch
alias :
LordShadowGizar
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 15. Oktober 2016, 14:16:25
@LordShadowGizar: Der Astralring ist in der Tat momentan etwas verbuggt und besitzt gleich mehrere Fehler. Das Hauptproblem sind jedoch nicht die 35 AsP für die Erschaffung des Rings (die Basiskosten für einen sich so schnell aufladenden Ring betragen bereits 32 AsP), sondern sein Fassungsvermögen. Soll er wirklich 14 AsP fassen, dann müsste er ca. 560 Gramm wiegen. Ein Silberkollier könnte so schwer sein, ein Ring jedoch weniger.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Grimoald am 15. Oktober 2016, 14:42:55
Die Sache mit den Materialien ist ja schon mehrfach diskutiert worden....

In Aventurien steigt ja das Speichervolumen bei bestimmten Materialien weiter, z.B. wenn der Silberring noch einen Edelstein eingefasst hat. In MyZa, so gut es auch ist, hat man sich bei den ganzen Materialfragen meines erachtens etwas zu wenig Gedanken gemacht. Beispiel: Ich finde immer noch, ein Rubin sollte bei einem Feuerartefakt einen Bonus liefern.....

In unserer Gruppe sind wir übereingekommen, das im Einzefall über Hausregeln etwas anzupassen.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 15. Oktober 2016, 15:13:18
@Grimoald: Das liegt, denke ich, weniger daran, dass man sich zu wenig Gedanken darüber gemacht hat, sondern vielmehr, dass man am Ende zu der Auffassung gelangt ist, dass bei so vielen möglichen Materialien und Quellen eine noch tiefergehende regeltechnische Einbindung materialtechnischer Affinitäten und Synergien auf die Influxion die Sache einfach zu kompliziert macht. Das Magiesystem ist ja jetzt schon sehr komplex. Für Leute, die unbedingt einen Einfluss der Materialien auf die Influxion hausregeln wollen, gibt es eine Gegenüberstellung von Materialien zu den Quellen in MyZa Seite 26. Dort wird auch deine Rubin-Affinität zu Feuer angedeutet. ;)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Grimoald am 15. Oktober 2016, 15:58:41
@Grimoald: Das liegt, denke ich, weniger daran, dass man sich zu wenig Gedanken darüber gemacht hat, sondern vielmehr, dass man am Ende zu der Auffassung gelangt ist, dass bei so vielen möglichen Materialien und Quellen eine noch tiefergehende regeltechnische Einbindung materialtechnischer Affinitäten und Synergien auf die Influxion die Sache einfach zu kompliziert macht. Das Magiesystem ist ja jetzt schon sehr komplex. Für Leute, die unbedingt einen Einfluss der Materialien auf die Influxion hausregeln wollen, gibt es eine Gegenüberstellung von Materialien zu den Quellen in MyZa Seite 26. Dort wird auch deine Rubin-Affinität zu Feuer angedeutet. ;)

Jo, die Liste kenn ich und das Argument ist mehr als valide ("he, kerrishitische Xylepodala-Steine stehen nicht drin, was soll das !!!!!11!!!"). ;)

Aber ich hätte mir was in der Richtung gewünscht, wie: Passende Formen des Artefakts (z.B. eine Lampe für ein Lichtartefakt) geben bis zu 2 Punkten Erleichterung, affine Materialien (bspw. zusätzliche, ins Artefakt eingefügte passende Edelsteine bei elementarer Wirkung) geben bis zu 3 Punkte Bonus.....
Aber wie ich oft sage: Das ist jetzt jammern auf hohem Niveau.^^
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: LordShadowGizar am 15. Oktober 2016, 20:30:53
Hmmm könnte es sein das man davon ausgeht das die 25 AsP Fassungsvolumen sich nach der genutzten Kategorie richten?
Das heist mit Basisgewicht 1Stein verwendet sind 0,5 Stein ein Volumen von 12,5 Asp. Wenn ich im rahmen der Essenzbeschwörung die Kategorie veränder, sind dann zum beispiel 1 Unze 25AsP-Fassungsvolumen (zu Gewichtskosten von 0,5AsP?) mit einen 0,5 Stein Objekt ein Fassungsvolumen von 500AsP... das würde zumindest die durchwegs Niedrigen Gewichte der Artefakte erklären.

So long and thanks for all the Fish.

Stefan Fritsch
alias :
LordShadowGizar
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 16. Oktober 2016, 21:54:54
@LordShadowGizar:
Ich habe nochmal nachgeschaut. Ich habe in meiner letzten Antwort die Begriffe Grundmenge mit Basisgewicht verwechselt. Das Basisgewicht nimmt Einfluss auf die Kosten der Verzauberung, die Grundmenge Einfluss auf das Fassungsvermögen. Die Grundmengen werden ab Seite 55 genannt, und dort gilt für Metall eine Grundmenge von 2 Stein. Im Grunde genommen ist das der meist vorkommende Wert für die Grundmenge, was den Angaben von Seite 45 (spricht von in der Regel 1 Stein) widerspricht. Die Angaben bei den Beispielartefakten würde ich daher generell erst mal mit etwas vorsicht genießen – zumindest was das Verhältnis Astralvolumen zu Gewicht betrifft. Kleine Randbemerkung: Ist das Material beispielsweise "magisches Metall", dann beträgt die Grundmenge nur 1 Unze, selbst bei den unwertigsten magischen Metallen. Hiermit könnte man ggf. doch noch einen halbwegs brauchbaren Ring basteln.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: LordShadowGizar am 16. Oktober 2016, 23:05:53
Mir kommt es aber immer noch so vor, als ob man mit der Manipulation der Gewichtskosten ebenfalls das Fassungsvolumen bei einigen Beispielartefakten geändert hat...
Ich schätze mal ich werde wohl künftig ein allgemeines 'AsP-in-Skrupel'-Verhältnis hausregeln, was bestenfalls durch wirklich besondere Materialien durchbrochen werden kann :p . Und auch dann wohl nur wichtig wird, wenn man die im 'Spinnen-Läufer-Beispiel' erwähnten Arkaniumteile mit Fassungsvermögen von 10AsP je Skrupel erreichen möchte (obgleich Magische Metalle ja angeblich je Unze 25 AsP fassen, also von natur aus 1AsP je Skrupel...) (< .<)"""

So long and thanks for all the Fish.

Stefan Fritsch
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Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: LordShadowGizar am 17. Oktober 2016, 00:18:59
Mir fällt gerade vor allen dingen folgende Frage auf:
"Wenn sich bei der Modifikation des Basisgewichts die 25AsP nicht auf die neue Kategorie übertragen, welchen Mehrwert hat man davon diese unter die Basismenge zu Modifizieren?"

Denn anscheinend kann man mit der Basismenge 'bis zu' dieser Menge für die Kosten verzaubern, und ein Downgrade der Kategorie Stein zu Unze wäre ohne die übertragung des Fassungsvolumens unrentabel!
Denn dann Zahle ich für die Basismengen-Kategorie 'Stein' mit einen Material das Grundmenge 'Stein' besitzt, bei einen Gewicht von 0,5 Stein und ein Fassungsvolumen von 12,5 AsP insgesammt 0,5 AsP (oder bei einer festgesetzten Formel halt 1 ganzen AsP. Man begutachte hierfür die entsprechenden Gewichtsangaben der Artefaktformeln...) in die Gewichtskosten. Bei der Kategorie Unze zahle ich für jede Unze 0,5 AsP und kämme somit bei einen 0,5 Stein wiegenden Objekt mit Fassungsvermögen von 12,5 AsP auf Gewichtskosten von 10 AsP... Hat MyMag nicht gesagt, das wenn man weniger mit einer Festgelegten Menge macht, man dementsprechent auch nur weniger Zahlen brauch? Wäre dann nicht die kosten von 2 Unzen mit 0,05 AsP (mal davon ab das dieses vermutlich am ende eh auf 1 aufgerundet wird) in der Kategorie Stein deutlich effizienter als die 1AsP in der Kategorie Unze?

So long and thanks for all the Fish.

Stefan Fritsch
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Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Cashan am 09. November 2016, 12:05:20
Regelwerk: Myranische Magie

Was bringt es mir, einzelne Instruktionen zu lernen? Solange ich die SF Spontanzauberer noch nicht habe, kann ich doch eh alles nur per Formeln Zaubern oder nicht? Daher bringen mir die Instruktionen erstmal nichts
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Varana am 09. November 2016, 15:06:58
Du kannst eine Formel nur dann anwenden, wenn du auch die passende Instruktion kannst (plus die Quelle natürlich). Eine Formel ersetzt die Instruktion nicht.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: LordShadowGizar am 09. November 2016, 22:19:10
Sicher das? Ich besitze jetzt leider nur MyrMa 1 + Errata aus den Magazinen (weil ich ne arme sau bin und mir den erneuten Erwerb noch nicht leisten konnte) und die Errata sagen:
Zitat
S. 26, Die Anrufungsschwierigkeit und die Verwendung von Formeln: Bei formellen Beschwörungen ist es nicht notwendig, weitere SF wie Instruktion oder Kombinationszauberei zu besitzen.
Sagt die zweite Auflage denn was anderes als der dazugehörende Errata?

Neue Frage: Kann man sich bei einen Zonen Effekt mit Radius 'X' (z.B. Bann der Quelle) sich auch entscheiden eine Halbkugel zu wirken, und würdet ihr dieses in der Kostenkalkulation berücksichtigen?
Und: Wenn jemand mit ner 1 Schrittradius Bannzone der Quelle 'Wasser' (welche an ihm befestigt ist) mittem im Meer über Bord springt, hat dieser dann einen Auftrieb durch die Wasserverdrängung, oder fällt er ohne wiederstand ungebremst in die Tiefe?
Wie schaut es mit so einer Bannzone 'Erz' aus, mit der man auf einen Felsen zugeht? Wird die Person an der die Bannzone angeheftet wurde in Abstand dieser Zone durch den Fels am weitergehen gehindert?

So long and thanks for all the Fish.

Stefan Fritsch
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Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: LordShadowGizar am 23. November 2016, 23:56:55
Lässt sich die Instruktion 'Analyse' mittels Randparameter 'Ziel: Zone (ZfW Schritt)', 'Reichweite:  Selbst' und einer anhaltenden Wirkungsdauer (anstatt dem 'augenblicklich (n)'(*)) in eine OCULUS ASTRALIS ähnlichen wirkung zaubern?
Oder andersgefragt: Gibt es Möglichkeiten mittels Essenzbeschwörung einen OCULUS nach zu machen?

So long and thanks for all the Fish.

Stefan Fritsch
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(*): ... Obgleich man ja normalerweise einen 'augenblicklich (n)' Dienst von seiner Zeitkompenente nicht verändern kann...
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ottoantimon am 24. November 2016, 14:04:43
Der Occulus hat ja zwei verschiedene Modi. Zum einen wirkt er ähnlich wie ein Odem auf den Sichtbereich. Zum anderen kann man sich auf ein Objekt im Sichtbereich konzentrieren und erhält Informationen ähnlich einem Analys. Die ZfP* des Occulus erleichtern diese zweite Probe, genauso wie ein vorher gesprochener Odem eine Analys Probe erleichtert.
Weswegen ich einen optimatischen Occulus auch nicht mit der Insturktion Analyse konstruieren würde. Zumindestens nicht ganz.
Hierfür würde ich die Kombinationszauberei herran ziehen und und die Instruktion Wahrnehmung der Quelle mit der Instruktion Analyse verbinden.

Das Problem hierbei ist jedoch, dass alle Parameter (außer der Wirkungsdauer) idenisch sein müssen. Sollte man also als Zielobjekt eine Zone ausgewählt haben, dann wirkt natürlich auch die Analyse auf die Zone und nicht unbedingt auf das Artefakt, das man speziell untersuchen möchte.

Der Occulus an sich ist eine Verschmelzung von zwei unterschiedlichen Zaubern und diese kann man einfach im myransichen Magie System nachbilden. Seinen großen Vorteil, Objekte zu analysieren, die außerhalb der beschränkten Reichweite des Analys liegen, wird im modularen System nichtig, da jeder andere Analysezauber auch Artefakte am Horizon entschlüsseln könnte


Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Lykas am 29. November 2016, 13:42:45
Was passiert mit einem geladenen Kraftspeicher, wenn die dazugehörige Influxion endet? Behält er die gespeicherten AsP, verliert er sie nach und nach oder verpuffen sie spontan?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 29. November 2016, 16:54:50
Ich würde sagen letzteres.
Wenn der haltende Zauber verfliegt, sollte der gehaltene Zauber sich spontan verflüchtigen.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: LordShadowGizar am 12. Dezember 2016, 03:02:13
Dem Wahnwitz zum Gruße!

Ich bin mir gerade nicht sicher ob ich das bei der Instruktion 'Wahrnemung' richtig verstehe. Kann man das 'sich-auf-ein-Aspekt-der-Quelle-konzentrieren' während der Wirkungsdauer machen, um so unterschietliche Ausprägungen der Quelle im wechsel angezeigt zu bekommen, oder muss man eine solche Einschränkung vor dem Zaubern festlegen?

So long and thanks for all the Fish.

Stefan Fritsch
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Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 15. Dezember 2016, 12:03:34
@LordShadowGizar: Wenn ich mich recht entsinne, ist damit gemeint, dass man sich beim Erschaffen der Zauberformel auf einen Aspekt der Quelle beschränken kann. Danach wirkt der Zauber auf immer ein und dieselbe Weise, so wie es die Formel halt vorgibt. Spontanzauberer haben hier dann natürlich den Vorteil, dass man sich jedes mal eine andere Beschränkung aussuchen, oder das ganze Unbeschränkt machen kann; aber ein Ändern der Wirkungsdetails während der Laufzeit des Zaubers ist damit (denke ich) nicht gemeint.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Bell am 18. Dezember 2016, 22:13:56
Hallo liebe Myranor-Community!

Ich kämpfe mich derzeit durch die Feinheiten eines Versionswechsels von MyMa1 auf MyMa2 und hab dazu einige Fragen.
Als erstes, weil es mit grad unter den Nägeln brennt:
 
Die Instruktion Wahrnehmung der Quelle hat nun bei den Kosten nur noch eine Angabe für die Zeit, nicht mehr für die Reichweite (MyMa2, 37). Des Weiteren steht da „[die ZfP*] bestimmen zudem die Anzahl an Schritt, innerhalb der wahrgenommen werden kann“.

a) Ist das ernsthaft als fixe Reichweite der Wahrnehmung in ZfP*m gemeint, in einem System, in dem sich sonst alle Parameter ändern lassen? Wozu ist dann der Parameter Zielobjekt hier noch gut wenn er eh nur auf (in der Regel Einzel-)Wesen beschränkt bleibt? Nach MyMa1 gab es die Option einfach die Zone groß zu machen und dann nach Meilen in AsP statt je Meter zu zahlen. Die Konvertierung alter Formeln scheint da etwas *hust* schwierig. Ist das nur unvollständig formuliert?
 
b) Und gegebenenfalls an alle „Regelkreativen“: wie würdet ihr einen weitreichenderen Wahrnehmungszauber umsetzen (min. 1 Km)? Und nein ich rede nicht von ein paar Schrittchen Reichweite mehr. Muss ich wirklich das ganze Haus versammeln und eine Influxion erschaffen die dann tausende von ZfP* zusammenbekommt oder gibt es eine elegantere Lösung (außer der altbekannten „Hausregelt“ das halt anders)? Ist hier die Instruktion„Metamagie“ die regelkonform einzige Antwort (weil Metamagie effektiv „Hausregelt das selber“ geblieben ist)?

Freue mich über sachdienliche Antworten
Dank und Grüße
Bell
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: LordShadowGizar am 19. Dezember 2016, 02:57:22
Dem Wahnwitz zum Gruße!

@Bell:

a) Der Gag an der Geschichte istIn der ersten, wie auch in der Zweitenauflage darf man Zusatzparameter die keine 'PARAMETERkosten' (so wie Gewichtskosten) besitzen nur verringern (was man also allenfalls macht um die Basiskosten der Instruktion in dem gleichen Verhältnis zu senken).
Während die Instruktion in der ersten Auflage ein 'Fühlen' entspricht ( "Ich spüre eine erschütterung in der Macht!"), ist die Instruktion der zweiten Auflage - sofern man dem Errata im Uhrwerkmagazin glauben darf - ein 'Sehen' wo die präsenz der Quelle als leuchten gesehen wird. (Also wie der Aventurische Odem/Exposami)

b) Auch wenn du das komplette Haus zusammentrommelst und mit diversen Tricks und kniffe die ZfP* erhöhst... es hängt alles mit deiner Sichtweite zusammen. Das heist spätestens dann macht auf 20 Meilen 'Sehen' kaum bis garkein Sinn...

Das heist ja, dir bleibt eigentlich kaum was anderes übrig als
" a) 'sehen' zum 'Jedi fühlen'
b) das verändern des Zusatzparameter über die Regeln  für Randparameter zu handhaben und entsprechend die 'Basiskosten' der Instruktion Halbieren/Verdoppeln. "

zu hausregeln.

So long and thanks for all the Fish.

Stefan Fritsch
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LordShadowGizar
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Bell am 20. Dezember 2016, 11:53:15
Urghs!

Danke@LordShadowGizar...
Setze es also auf To Do Liste für Hausregelungen...

...errata im Uhrwerk-Magazin? Ich hatte eigentlich gehofft eine derartige Datei hier auf der Verlagsseite im Downloadbereich zu finden...
Wo genau finde ich denn die bisher kompletten offiziellen Errata zur MyMa2?
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: LordShadowGizar am 20. Dezember 2016, 12:47:29
Ich meine die Errata von MyrMa1 -> MyrMa2, welche sich aufgeteilt auf Uhrwerkmagazin 4 und der Myranor Spezialausgabe findet. (Die Errata zu Instruktionen findet man in der ->Myranorausgabe (http://uhrwerk-magazin.de/sonderausgabe-15-jahre-myranor/)<- (achtung link)... )
Die zweite Auflage von Myranischer Magie besitze ich leider nicht, weswegen ich mich da auf die Angaben aus den Errata verlassen muss. Bei einer bekannten konnte ich aber auch schon in die zweite Auflage (und die Formelsammlung) einen (nicht komplett umfänglichen) Blick werfen und habe ein oder zwei gegenteilige Aussagen gesehen (...was die Frage aufwirft ob die Errata da vorang haben/ fehler aus ihrer Brainstormphase besitzen, oder man sich nach der zweiten Auflage richten soll/ diese Copy&Past-Fehler aus der ersten Auflage besitzt...???...). Darum mein
Zitat
- sofern man dem Errata im Uhrwerkmagazin glauben darf -
.

So ... dann wieder in eigener Sache...
Ist seit der zweiten Auflage keine Plastische Chirurgie mittels Magie mehr möglich?
In der ersten Auflage hätte ich für eine Nasenkorrektur 'Kontrolle übers Element' mit einer 'Augenblicklich (n)'-Wirkung fabriziert, was ja dadurch unterbunden wird das seit der zweiten Auflage nur noch 'nicht Belebtes' vin dieser Instruktion beeinflusst wird...
Aber die Instruktion 'Verwandlung' wirkt dafür auch unpassend, weil sie keine Teilverwandlungen erlaubt.  ??? :'( ??? :'(

So long and thanks for all the Fish.

Stefan Fritsch
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Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Bell am 20. Dezember 2016, 13:41:30
...da sehe ich wiederrum kein Problem :)

Die benötigte Instruktion ist Verwandlung.
Denn ich muss zwar das gesamte Wesen verwandeln, aber niemand schreibt mir vor dass die Form nicht mit der vorangegangenen zu 95% identisch sein kann und ich effektiv eben nur das Gesicht abändere...
Mit dieser Instruktion ließen sich dann auch verlorene Gliedmaßen wieder dadurch beschaffen indem ich dem Nutznießer eine neue Gestalt (e.g. Mensch mit allen Parametern der vorangenagenen Erscheinung, evtl. abzüglich diverser Narben, vielleicht noch ein paar Schönheitskorrekturen im Bereich der Fettverteilung) dann das ganze auf Augenblicklich (p) und presto fertig.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Bell am 20. Dezember 2016, 13:48:09
...alternativ ginge das sicherlich auch schwammig über 'Beseelung des Körpers'...
...damit ließe sich auch via "zusätzliche Gliedmaße" ein Arm wieder dranzaubern also warum auch nicht via "Gutaussehend" ein Gesichtslifting? Dass der eigentliche Effekt dabei durch die Vorteile nur grob und unzureichend abgedeckt wird schließt mMn diesen Weg aber nicht gleich aus...

P.S.: Und danke für den Link.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: LordShadowGizar am 20. Dezember 2016, 14:23:26
Das Elegante an der ursprünglichen 'Kontrolle' war ja, das man laut Beispiel Verformungen auch mit Augenblicklich (n) vollziehen kann und somit ein 'Chirurge' sich bei seinem ersten Kunden nicht mit einen ca 520AsP (52 pAsP) Zauber ausbrennt (so wie man es bei der 'Verwandlung' täte)... du verstehst schon...
Beseelung und die Vergabe von Vorteilen punktet halt nur solange man damit dann auch Vor-/Nachteile vergibt. Wenn der Kunde hingegen einfach nur 'Anders' aussehen möchte (so zumbeispiel zum Identitätswechsel) dann nutzt einem dieses nur relativ wenig.
Also schade das sowas wohl nicht mehr geht (sofern ich nicht eine Spielleitung finde die mir erlaubt 'Kontrolle übers Element' auch an belebter Materie verwenden zu dürfen...).

So long and thanks for all the Fish.

Stefan Fritsch
Alias :
LordShadowGizar
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Bell am 20. Dezember 2016, 15:02:04
Das nette an Beseelung d. K. waäre ja das es weit günstiger ist. E.g. für Gutaussehend 4+2Zeitkosten führt zu 260 AsP.
Die Kosten können durch Nachteile (Hässlich? Dann wäre es ein normales Aussehen ;) ) um 1/4 gesent werden. Blieben 195 AsP also 20 pAsP. SF Permanenzzauberer wäre sicherlich wünschenswert. Ebenso wie Matrixregeneration II wenn man sowas öfter machen wollte...

...wer aber habituell sein Gesicht permanent verändert macht mMn was falsch.
Auch als Magier ist es doch weit wünschenswerter wenn diverses Klientel von einem Abhängig ist und alle Oktal wieder kommt um das aaussehen anzupassen (pAsP werden eh nicht lukrativ genug vergütet...). Wer aber sein neues Leben mit eigenem neuen Arm/Auge/Gutem Aussehen verbringen will für den sind 20 pAsP (=1000 AP) sicher eine überlegung wert (und sich mit einer Magomechanischen Prothese zu behelfen bleibt ebenfalls eine sinnvolle Option...)

Mit wahnsinniglichen Grüßen
Bell
Titel: Hellsichtsmagie und MR
Beitrag von: Bell am 21. Dezember 2016, 23:29:17
Aloha! ….und dem Wahnwitz zum Gruße!

Weitere drängende Frage zur myranischen Instruktionsmagie:
Schützt Magieresistenz nicht gegen myranische Hellsichtsmagie?!

Mit Blick auf die MyMa2 und die Myranische Formeln (MyFo) fiel mir auf, dass es zwar heisst:
„Sollen unfreiwillige Zielobjekte verzaubert werden, wird außerdem deren MR als Erschwernis angerechnet“ […] „Zonenzauber, die auf unfreiwillige Zielobjekte wirken sollen, beeinflussen nur solche, deren MR kleiner oder gleich der übrigen ZfP* ist.“ [MyFo, S.4 bzw. MyMa2, S.25]

Aber:
Die z.B. Formeln „Analyse der Apathie“ und  „Analyse der Begierde“ (beide Instruktion „Analyse“ und der Beschreibung nach nicht eindeutig oder gar unwahrscheinlich auf freiwillige Subjekte gewirkt) haben keine „+MR“ als Probenmodifikator dastehen. Fehler des Autors oder hab ich was übersehen?

Und wie verhält es sich bei den Wahrnehmungszaubern (Instruktion „Wahrnehmung der Quelle“)? Fallen Wahrnehmungszauber wie „Aura des Künstlers“ oder „Auserwählter“ unter die eingangs aufgeführte Kategorie der Zonenzauber, die auf unfreiwillige Zielobjekte wirken, und müssten folglich nur solche Wesen erfassen deren MR kleiner ist als die ZfP*? Oder hat man bewusst Hellsichtsmagie in der Überarbeitung mächtiger gemacht, so dass sie nur noch durch „Bann der Quelle“ erschwert werden können?

Eigentlich ging ich bisher davon aus, dass es in solchen Fällen um die Magieresistenz erschwert sein müsste, aber die Formulierung „Sollen unfreiwillige Zielobjekte verzaubert werden, wird außerdem deren MR als Erschwernis angerechnet“ bezieht sich auf die Verzauberung von Zielobjekten und nicht auf die Informationsauslesung von Zielobjekten, denn im Sinne der Formelparameter ist ja das Zielobjekt etwa bei „Wahrnehmung der Quelle“ z.B. der Zauberer selbst und gar nicht die Menschen über die er Informationen erhält…

Oh Brajan erleuchte mich, denn ich bin verwirrt!
Grüße Bell

P.S.: auch jeder andere möge mich erhellen!
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: LordShadowGizar am 11. Dezember 2017, 12:50:35
Dem Wahnwitz zum Gruße!

Ich hatte mich letztenz in einer Myranor Runde eingefunden. Dort hat man mir erzählt das sich die Stellaren mächte nicht in Artefakte binden lassen... genaue Regelquellen konnten mir aber so spontan zu dieser Aussage nicht genannt werden.
Im MyMa und MyZa habe ich dazu nichts gefunden... hinzu kommt das wenn es diese setzung der einst mal gan diese ja anscheinend durch MyZA abgesetzt wurde.
Meine Frage ist also:
Wo finde ich die Quellen für diese (vermutlich) veraltete Setzung und ist dieses jetzt mittlerweile wirklich abgesetzt?

So long and thanks for all the Fish.

Stefan Fritsch
alias:
LordShadowGizar
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Myredonius te Kouramnion am 11. Dezember 2017, 17:00:33
Die Setzung fand sich schon im allerersten Regelbuch und ist i.d.T offiziell überholt. Stellare konnten generell nur Wesen aber keine Objekte verzaubern. Basierend auf dieser Setzung gab es damals das Abenteuer" Auf der Spur des Stenrenprinzen" was darauf basierte, das nur der Sternenprinz so was konnte.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Kreggen am 11. Dezember 2017, 19:07:23
Die Setzung fand sich schon im allerersten Regelbuch und ist i.d.T offiziell überholt. Stellare konnten generell nur Wesen aber keine Objekte verzaubern. Basierend auf dieser Setzung gab es damals das Abenteuer" Auf der Spur des Stenrenprinzen" was darauf basierte, das nur der Sternenprinz so was konnte.

An die Setzung kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 11. Dezember 2017, 19:19:14
Dennoch gab es sie ^^

Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Kreggen am 11. Dezember 2017, 21:14:34
Dennoch gab es sie ^^

Ich kannte sie jedenfalls nicht, als ich das Abenteuer schrieb. Vielleicht gibt's im alten Murks-Regelwerk 'nen Satz dazu, keine Ahnung. Im Vorpost liest sich das allerdings so, als das Abenteuer um diese Setzung herum aufgebaut, was ich definitiv verneinen kann.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: LordShadowGizar am 12. Dezember 2017, 00:38:52
Mit hilfe des verweises auf ältere Regelquellen, habe ich meinen Blick nun von DSA 4.X abgewand und bin in Myranische Mysterien im Kapitel zur Technomantie fündig geworden.  Danke sehr.   ;)

Ich kannte sie jedenfalls nicht, als ich das Abenteuer schrieb. Vielleicht gibt's im alten Murks-Regelwerk 'nen Satz dazu, keine Ahnung.
Tjaha... Solche Gedanken kamen gewiss garnicht mal so selten unter der 'DSA-Abenteuer-Autorenschaft' vor. xDDD
Wobei...  ???
Hab das Abenteuer tatsächlich in meinen persönlichen Fundus, und muss sagen das wenn man (... so wie ich um einem das ganze Abenteuer nicht vorweg zu nehmen...) einfach mal den Anhang 1 aufblättert, dann finde ich das der Text aber überraschend gut in die Richtung der alten Setzung passt:
Zitat
Welche arkanen Kräfte er jedoch dazu benutzte ist heutzutage (immer noch) unbekannt, denn der Magier nahm sein Geheimnis der der Verschmelzung mit ins Grab - niemand, auch nicht die besten Technomanten Myranors, die G' Rolmur, weiß heute, wie man die stellaren Kräfte mit Hilfe von Eternium-Splittern in das zu schaffende Artefakt bannt.
Ist das jetzt eine zufällige Übereinstimmung mit der damaligen Setzung über das-Binden-der-Stellaren-Kräfte die ich da in deinen Text 'hinein lese', etwas das zum ende der Entwicklung des Abenteuers mit beigefügt wurde, oder wusste dein damaliges Ich etwas, was dein heutiges Ich nicht (mehr) weiß?  :o ;D
Wünsch mir jedenfalls mal glück das ich dein Abenteuer irgend wann bespielt bekomme!  8-)

So long and thanks for all the Fish.

Stefan Fritsch
alias:
LordShadowGizar
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Kreggen am 12. Dezember 2017, 06:46:24
Ist das jetzt eine zufällige Übereinstimmung mit der damaligen Setzung über das-Binden-der-Stellaren-Kräfte die ich da in deinen Text 'hinein lese', etwas das zum ende der Entwicklung des Abenteuers mit beigefügt wurde, oder wusste dein damaliges Ich etwas, was dein heutiges Ich nicht (mehr) weiß?  :o ;D


Das wird spannend. Ich such mir mal meinen Abgabetext raus und vergleiche. Es kann auch sein, dass ich das ursprünglich anders geschrieben habe, der Passus aber von redaktioneller Seite hinzugefügt wurde, um das ganze regelkonform zu halten. Wie dem auch sei, ich recherchiere mal und melde mich wieder :-)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 12. Dezember 2017, 18:47:06
Wie spannend doch die Vergangenheit sein kann :D

Aber dennoch Interessant. Denn grade wegen diesem AB ist mir die Setzung so im Kopf geblieben ^^;


Flüster: Was ist mit einer Fortsetzung der Kampagne? ;)
Auch wenn es schade ist, das der Hintergrund-Gag an den Artefakten "heutzutage" ja kein so aufsehenerregender Punkt ist.
Ändert aber nichts an dem AB.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: Kreggen am 12. Dezember 2017, 19:57:58
Flüster: Was ist mit einer Fortsetzung der Kampagne? ;)

War nie eine geplant. Meine Farbe ist jetzt auch eher himmelblau ...
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: LordShadowGizar am 12. Dezember 2017, 20:43:13
Auch wenn es schade ist, das der Hintergrund-Gag an den Artefakten "heutzutage" ja kein so aufsehenerregender Punkt ist.
Ach iwo... dann dreht man einfach was am Effekt dieser Wunderdinger so das sie halt mit normalen Regeln nicht schaffbar sind, so das man sich nicht wundert wie der stellare Tribun es überhaupt schafte stellare Machte zu binden, sonder über das was er da aus den stellaren Mächten hervorgebracht hat. ;)
Wenn ich mich recht entsinne, laufen bei der oben erwähnten Gruppe 2 Optimaten mit solchen Artefakten herum... eines gibt dem Träger +5TaW (...oder waren es TaP*?...) auf alle Wissensproben und der Träger wird zögerlich weil er alles genau überdenken muss, das andere hat glaube ich alles mögliche an Handwerk/Kunst geboostet, oder so.
Beides Effekte die man so wohl kaum mit normaler Influxion bewerkstelligen könnte.  ;D

So long and thanks for all the Fish.

Stefan Fritsch
alias:
LordShadowGizar
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: LordShadowGizar am 19. Dezember 2017, 12:31:16
Ist es mittels der Instruktion Beseelung des Geistes möglich, über die Quellen Kraft und/oder Zauberei den ZfW einer Essenzbeschwörung zu aktivieren/ beziehungsweise einen Vorhandenen zu erhöhen? (Die Instruktion spricht ja erst mal nur von einen Talent...)

So long and thanks for all the Fish.

Stefan Fritsch
alias:
LordShadowGizar
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 10. Januar 2018, 17:09:51
Ist es mittels der Instruktion Beseelung des Geistes möglich, über die Quellen Kraft und/oder Zauberei den ZfW einer Essenzbeschwörung zu aktivieren/ beziehungsweise einen Vorhandenen zu erhöhen? (Die Instruktion spricht ja erst mal nur von einen Talent...)
Uh, späte Antwort. Soweit ich mich entsinne war das in der ersten Auflage von MyMa noch mit der Quelle Zauberei möglich. In der zweiten Auflage wurden die ZfW gestrichen. Das heißt nicht, dass ihr das in eurer Gruppe nicht wieder zulassen könnt (die Liste der positiven und negativen Auswirkungen bei den Quellen ist ja nicht abgeschlossen), aber offiziell ist das jetzt erst mal nicht mehr drin. Soll vermutlich verhindern, dass man am Ende einfach nur noch seine Fähigkeiten in der Quelle "Zauberei" aufbessert und dann einfach billig lauter Formeln zum boosten anderer Zauber (Essenzbeschwörung zu Quelle X) lernt.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: LordShadowGizar am 11. Januar 2018, 10:58:19
Hmmm das man 'Eine-Beschwörungszauber-ersetzt-alle-anderen-Beschwörungszauber' verhindern wollte kann ich nachvollziehen... aber wenn ich anderer seits mal etwas genauer darüber nachdenke  ??? ... Erkenntnis ersetzt auch mal eben 'alle' Wissenstalente, Humus die gängigst plotrelevanteren Körpertalente, Kreativität alles mit Handwerk, Musik, Gesang, Tanz, Schriftlicher Ausdruck, die Quelle Erfolg ist auch so ein one-hit-wonder, usw ...  :o ... von Prinzip her haben wir so oder so schon haufenweise Beschwörungszauber die alles mögliche ersetzen können.   ;D
Das Herausstreichen der Vergabe von ZfW empfinde ich aber dennoch als Sinnvoll. Zumal man ja die Möglichkeit hat, über Kraft und Zauberei zumindest mittels allzweck-Beschwörungstalismanen gelungene Zauber zu boosten (auch wenn allzweck-Talismane AsP technisch recht teuer sind...).
*edit* Wobei mir gerade aufgefallen ist, dass wenn man die Vergabe von ZfW zulassen würde, man sich von den ZfW endlos in die höhe schrauben könnte (und zwar nach jeder erneuten Beseelung der Quelle Kraft/Zauberei wenn man sie sich selber boosten lässt, weil ZfW+ höchster wirkender Beseelungszauber der die gewählte Quelle verstärkt)... von daher fällt dieses als Hausregel definitiv flach! */edit*

So long and thanks for all the Fish.

Stefan Fritsch
alias:
LordShadowGizar
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 11. Januar 2018, 12:22:05
Ich für meinen Teil erlaube btw. auch nur das Boosten von Fertigkeiten man schon hat.
Sich einfach mal eben eine neue Fertigkeit mittels Magie verschaffen, finde ich schon ziemlich... Blöd.
Jedenfalls so aus dem Nichts. Im Sinne einer zeitweiligen Wissensübertragung, stört es mich dann weniger.

Ich hab auch mal darüber nachgedacht, ob die "künstlichen Fertigkeiten" vielleicht ähnlichen EInschränkungen unterwerfen kann, wie es sie in SR4.1D für diese "Wissens-Soft" gibt.
Bin da aber auch nie weiterkommen, als mich zu Fragen ob es eine gute Idee wäre ^^,
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: LordShadowGizar am 11. Januar 2018, 15:03:09
Irre ich mich, oder haben die Beseelungszauber nicht so schon eine Wirkung wie es Wissens-/Talentsoftware bei SR haben?
So lange der Zauber wirkt kann man auf das Talent zugreifen, sobald sie erlöschen bleiben einen nurnoch die Erkenntnisse die man um eine spezielle Sache gewonnen hat (z.b.: Tulpenzwiebeln sind beim Verzehr giftig) das Verständnis über das Themengebiet oder einer Tätigkeit die man bis eben gemacht hat geht aber verloren.

Bis auf das bei z.B.: Eskort-Anbietern es vorkommt das sie noch zusätzliche geräte in ihre Angestellten implatieren die verhindern das sich die Begleiter an die Zeit ihrer 'Dienstleistung' erinnern können, fällt mir jetzt auf anhieb kein unterschied zur myranischen Beseelung der Quelle und Wissens-/Talentsoftware aus SR 4.1D ein.

So long and thanks for all the Fish.

Stefan Fritsch
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LordShadowGizar
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 11. Januar 2018, 18:35:59
Soweit ich mich entsinnen kann, kann man in SR4.1D nur die Würfel der Wissens-/Talent-Soft nutzten und nicht noch zusätzlich die des jeweiligen Atributs und schon mal garnicht den Karma-Pool.
Allerdings ist meine aktive Zeit in SR auch schon ne ganze weile her ^^,
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: LordShadowGizar am 11. Januar 2018, 20:35:47
Es war:
- Kein Karma (wobei es hierfür bei den Talentleitungen noch ne spezielle Version gab wo es doch ging).
- bei der Probe wird Attribut+ entweder dem eigenen oder dem Talent aus der Software genutzt (je nach dem welche vom beidem der Größere war).

Was natürlich bedeutet das im unterschied zur myranischen Beseelung eine gleichzeitige Vergabe+Boost vorhandener Talente nicht möglich ist. Aber gut das ist ja jetzt nun nicht unbedingt Kern meiner Frage gewesen.

Da fällt mir aber eine weitere Frage ein:
Gibt es eigentlich irgend welche Einschrenkungen was man mit Erkenntnis+Analyse/Wahrnehmung analysieren/wahrnehmen kann?

So long and thanks for all the Fish.

Stefan Fritsch
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Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: LordShadowGizar am 10. März 2018, 11:23:16
Dem Wahnwitz zum Gruße!

Ist es möglich mittels der SF 'Kombinationszauberei' Dienste die eine Struktur von 'extrem komplex' mit anderen Diensten zu kombinieren? Oder anders gefragt: Ist es möglich die eigentliche Obergrenze der Struktur mittels Kombinationszauberrei zu übersteigen?

Die Tabelle MyrMa S.26 (zweite Auflage) sagt ja das die aufgelisteten Randparameter nur dann überschritten werden können, wenn dieses explizit irgend wo erwähnt wird. Die Erweiternde Regel 'Mehrer Dienste gleichzeitig' S.119, sagt davon nichts.

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Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: ChaoGirDja am 10. März 2018, 12:24:33
Hurm...
Spontan würde ich sagen, das dieser Hinweis bei der Kombi-Zauberei schlicht vergessen wurde.
Denn die ist ja gradezu dazu Prädestiniert, das Maxium zu überschreiten.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: LordShadowGizar am 10. März 2018, 14:37:19
So aus den Bauch heraus hätte ich das auch gedacht das es sich an dieser Stelle anbietet ??? ... und war dann verwundert das sich bei der Erweiterungsregel kein entsprechender Passus fand.  :o

So long and thanks for all the Fish.

Stefan Fritsch
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Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 10. März 2018, 18:09:16
Noch was für die inoffiziellen Errata. Man könnte es natürlich so gestalten, dass das Struktur-Maximum auf diese Weise überschritten werden darf. Allerdings wirft das natürlich Fragen z. B. bei der Spontanzauberei auf, da die SF "Spontanzauberei (Struktur) IV" halt nur bis extrem komplex reicht und nicht darüber hinaus. Die Alternative ist, dass die Struktur am Ende extrem komplex halt nicht übersteigen darf. Das würde nur eine Klarstellung erfordern und kein richtiges Erratum.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 11. März 2018, 10:36:24
Ich bin das mit der Kombi-Zauberei nochmal durchgegangen. Und wie es scheint, können Kombi-Zauber gemäß bestehenden Regeln die Struktur extrem komplex wohl nicht überschreiten bzw. wenn sie es in der Theorie dürften, können sie es trotzdem in der Praxis nicht. Das hat folgende Gründe:

Spontanzauberei: Hier geht es nicht, da man für hohe Strukturstufen entsprechend Sonderfertigkeiten braucht. Die höchste SF im Bereich Struktur ist die SF Spontanzauberer (Struktur) IV, was Strukturen bis extrem komplex (also die höchste beschriebene Stufe) erlaubt, aber eben auch nicht mehr.

Formale Beschwörung: Hier scheint es auf dem ersten Blick machbar zu sein, scheitert jedoch daran, dass derartige Formeln ja erst einmal entwickelt werden müssen. Und für so eine Entwicklung (also einer komplett neuen Formel, nicht einfach nur das Verbessern der Qualität), benötigt man im Vorfeld Spontanzauberei, womit wir wieder beim ersten Problem wären.

Klar, man könnte Dinge wie SF Spontanzauberer (Struktur) V+ einführen oder sagen, dass die SF Spontanzauberer (Struktur) IV als einzige Sonderfertigkeit ihrer Art sogar noch höhere Randparameter-Stufen erlaubt als "mit Aufschlag +7". Aber dazu müsste man dann die Regeln an mehr als einer Stelle abändern. Das wäre wohl eher etwas für Hausregeln, wärend sich das weiter oben genannte als Konsequenz (wenn auch sehr verworren) aus den bisherigen Regeln ergibt.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: LordShadowGizar am 12. März 2018, 02:19:02
Spontanzauberei: Hier geht es nicht, da man für hohe Strukturstufen entsprechend Sonderfertigkeiten braucht. Die höchste SF im Bereich Struktur ist die SF Spontanzauberer (Struktur) IV, was Strukturen bis extrem komplex (also die höchste beschriebene Stufe) erlaubt, aber eben auch nicht mehr.
Das wäre aber kein Problem gewesen da die Anmerkung in der Tabelle für die Randparameter ja extra  darauf hinweist das es "Ausnahmen" für die Maximum hätte geben können... auch wenn mir jetzt nichts einfällt wo sie so eine Ausnahme schlussendlich umgesetzt hätten  :-\. Aber wie hätte denn
Zitat von: MyMa S.26
Es können keine Effekte erzielt werden, deren Randparameter über jene in der Tabelle hinausgehen, solange nicht explizit etwas anderes angegeben ist.
in einen 'hypothetischen' Fall einer 'expliziten-Randparameter-Maximum-überschreitung' funktionieren sollen, wenn es dann an einer fehlenden Randparameter-SF gescheitert wäre... (ö. Ö)" ? ? ?

Zitat
Klar, man könnte Dinge wie SF Spontanzauberer (Struktur) V+ einführen oder sagen, dass die SF Spontanzauberer (Struktur) IV
Und warum müsste man dieses tun? Im grunde würde es doch reichen wenn sich nach erreichen der Struktur 'extrem komplex' einfach nur noch der Zuschlag bei dem Randparameter Struktur erhöht... Zumal in diesen Fall 'Struktur' hier tatsächlich der einzigste Randparameter ist, in den man eine solche 'explizit-erwähnte-Ausnahme' auch hätte sinvoll einsetzen können weil dieser Randparameter (im gegensatz zu den anderen) ja nur aus einen Zuschlag besteht und dieser nicht als '∞' wie bei den anderen Parameter-Maxima gesetzt ist!
Ich meine...
Mann könnte ja noch Zauberdauer auf 1 freie Aktion drücken, aber was könnte den länger Wirken als 'permanent/augenblicklich (p)', wieviel mehr Ziele als 'beliebig viele/beliebig weite Zone' könnte man noch wählen und wie viel weiter als 'horizont/ausser sicht' könnte man denn noch Zaubern? ... Eben, bei diesen geht halt sinnvoller weise nicht mehr, weil mehr als beliebig viele/weit/'endlos-lang-anhaltend'  nicht geht! xD
Bei den Randparameter Struktur hätte man zumindest noch Potential gehabt, nur den Probenzuschlag bei überschreiten der Struktur über 'extrem komplex' hinaus durch die Kombinationszauberrei zu erhöhen... hat man aber halt nicht gemacht.

So long and thanks for all the Fish.

Stefan Fritsch
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Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 12. März 2018, 07:52:17
Hätte man sicher alles machen können. Bei meiner Darlegung ging es allerdings ohnehin nicht darum, was man hätte machen können; auch nicht darum, was an der Stelle die bessere Regelung gewesen wäre. Es ging nur darum, was gemäß aktueller Regelung in letztendlicher Konsequenz aktuell möglich ist oder nicht, denn eben das war ja nicht so klar. Und was sich hier halt ergibt ist, dass Strukturen über sehr komplex in Konsequenz so, sprich ohne weitere Regeländerungen, nicht machbar sind. Was hier nun sinnvoller ist (die Gefahr von völlig überdrehten Formeln steht ja zumindest theoretisch im Raum), kann ich hier auf Anhieb ohnehin gar nicht so schnell beurteilen. Das hängt vermutlich auch sehr stark von der Spielgruppe ab.

Zitat von: LordShadowGizar
Aber wie hätte in einen 'hypothetischen' Fall einer 'expliziten-Randparameter-Maximum-überschreitung' funktionieren sollen, wenn es dann an einer fehlenden Randparameter-SF gescheitert wäre... (ö. Ö)" ? ? ?
Gute Frage, und vor allem dadurch interessant, dass dieser erläuternde Textabschnitt in der Tabelle in der 1. Auflage von MyMa noch gar nicht dabei stand. Es deutet ein wenig darauf hin, dass hier möglicherweise versucht wurde, die Sprengung der Randparameter-Skala mit einzubeziehen, und dann zusätzliche Restriktionen (Stichwort: Spontanzauber-SFs) übersehen wurden. Das heißt aber auch, dass man nun so oder so statt einer einfachen Erläuterung nun ein richtiges Erratum braucht. Hmm, ... netter Fund.

Nachtrag:
Ist in den inoffiziellen Errata noch nicht drin, aber wenn ich es reinhaue, wird ein entsprechendes Erratum vermutlich in etwa so aussehen:

S. 119, Mehrere Dienste gleichzeitig: Die Struktur eines derart kombinierten Mehrfachdienstes darf die Stufe extrem komplex übersteigen. Im Rahmen der spontanen Beschwörung wird dafür weiterhin lediglich die SF Spontanzauberei (Struktur) IV benötigt.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: LordShadowGizar am 19. März 2018, 04:35:48
Dem Wahnwitz zum Gruße!

Sagt mal liegt es an mir... oder sind Beschwörungszirkel irgend wie total unnütz?

- Zum einen kann man keine zusätzlichen ZfP* gewinnen, da diese zwar aus den gesamten ZfP*-Pool der Meute gespeist werden, aber auf den höchsten beteiligten ZfW begrenzt sind (im gegensatz zum aventurischen Unitatio, welcher einen Maximum vom doppelten ZfW des Bundesführers festlegt...)

- Auch AsP sind im gegensatz zum aventurischen Setting jetzt nicht ganz so sehr das Problem... Weil myranische Kraftspeicher und Wandler bekanntermaßen sehr effektiv sind und im gegensatz zu Aventurien deutlich häufiger vorkommen (auch wenn die regeltechnische Umsetzung für DSA 4.X ewig auf sich warten ließ)

- Zu dem sollen ja besonders herrausragende Wirkungen in Zusammenarbeit mit Zirkel/der ganzen Cammer gewirkt worden sein (Z.B.: das Zauberwerk verweist bei seinen Beispielartefakten darauf das diese zumeist aussergewöhnliche Objekte sind die ganze Zirkel zur Herstellung brauchten), was aber daran scheitert das:
a) egal wieviele Hansel ich um mich scharre, ich nicht mehr ZfP* wie so oder so haben kann. (Und mal ehrlich... mit Formelqualitäten, Großbeschwörungen + Ritualplatzvorbereitungen, und die beachtung der diversen 'Beschwörungs-Boni' aus Auxilatoren, Triopta, Geheimwissen, Umständen wie Zeit/Ort/usw usf, muss man sich nur selten nen Kopf darum machen geeignetes 'Personal' für den gewissen Boost zu finden)
b) Wenn man wirklich beeindruckende Effekte erziehlen will, muss ausnahmslos JEDER Beteiligte eine Koryphähe dieses gebiets sein, da man die entsprechenden SF und Kenntnisse mitbringen muss. (was vorallen im Bezug auf 'viele-Teilnehmer-wegen-hoher-Kosten' äußerst unnütz ist)
 :o

Also liegt es an mir, übersehe ich etwas, oder sind Beschwörungszirkel  tatsächlich so Witzlos wie sie mir vorkommen?

So long and thanks for all the Fish.

Stefan Fritsch
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LordShadowGizar
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 19. März 2018, 18:35:32
Ich sehe den Beschwörerzirkel gar nicht mal als so witzlos kann. Er kann mitunter Folgendes:
- Er erlaubt ein maximales Probeergebnis im Rahmen des ZfW, selbst bei hohen Aufschlägen.
- Er reduziert einen Probefehlschlag, da, falls der Zirkelleiter versagt, der zweitbeste/drittbeste usw. Zirkelteilnehmer weitermachen kann.
- Er verteilt die Kosten gleichmäßig auf alle Beteiligten, was heißt, dass man Zauber wirken kann, die normalerweise zu kostspielig für den Einzelnen sind. (*)

Im Aventurischen mag der Unitatio vielleicht mehr ermöglichen, aber im Aventurischen hat man z. B. auch keinen Fall (jedenfalls nicht gemäß DSA 4.1), wo man praktisch jeden Zauber (außer Ritualzauber) über eine Großbeschwörung in einer Art Integra-Variante sprechen kann.

(*) Und so unnütz finde ich das nicht, wenn man bedenkt, dass manche Zauber von den Kosten her in den hohen zweistelligen bis hin zu dreistelligen Bereich driften können.

So viel zur theoretischen Nützlichkeit. Jetzt zum praktischen Fall. Gerade für den eher frischen bis hin zu mittelstufigen Helden wird der Beschwörerzirkel vermutlich nicht so viel bringen, denn er braucht vor allem Eines: weitere Zirkelmitglieder. Und in einer typischen Heldengruppe, wie viele Zauberer wird es dort geben? Einer, zwei? In den meisten Fällen bleibt man also auf seinem Zirkel sitzen, so man nicht zu irgendwelchen geeigneten NPCs geschickt wird. Aber genau dieses Problem hatte – seien wir mal ehrlich – auch schon der Unitatio. Entweder gab's dann in der Regel entweder keinen zweiten Zauberer, oder es gab zwar einen, der aber nicht den Unitatio beherrschte, weil er – was weiß ich – der falschen Akademie angehörte. Beide Zirkel-Varianten sind eher Kenntnisse, für Leute, die schon alles haben bzw. weil es einfach zur Lore passt. In der Theorie super nützlich, in der Praxis nur selten anwendbar.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: LordShadowGizar am 20. März 2018, 00:24:26
Zitat
- Er erlaubt ein maximales Probeergebnis im Rahmen des ZfW, selbst bei hohen Aufschlägen.
Dafür muss ich nicht mal nen höeren ZfP*-Pool besitzen... es reichen ja meisten die von mir oben angerissenen Boni zu kummulieren, um Erschwernisse zu drücken, verwürfelte Zahlen auszugleichen und noch (nahe zu) die maximalen ZfP* übrig zu behalten.
Zitat
- Er reduziert einen Probefehlschlag, da, falls der Zirkelleiter versagt, der zweitbeste/drittbeste usw. Zirkelteilnehmer weitermachen kann.
Fehlschlag bei der Kontrollprobe... was bei der Wesensbeschwörung  zwar ganz nett ist, aber mich jetzt auch nicht so dolle Jubeln lässt.
Zitat
- Er verteilt die Kosten gleichmäßig auf alle Beteiligten, was heißt, dass man Zauber wirken kann, die normalerweise zu kostspielig für den Einzelnen sind. (*)
[...]
(*) Und so unnütz finde ich das nicht, wenn man bedenkt, dass manche Zauber von den Kosten her in den hohen zweistelligen bis hin zu dreistelligen Bereich driften können.
  Wie gesagt... Kraftspeicher... kriegt man zwar auch in Myranor nicht gerade am Grabbeltisch auf dem Markt hinterher geworfen, aber so 1w4 14-21AsP Kraftspeicher mit '1-Jahr-Wirkungsdauer' kann man gewiss irgend wie auftreiben...

Auf das zusammen trommeln von möglichen Beschwörungszirkel-Teilnehmern bist du ja ganz gut eingegangen. Ich empfinde es besonders in dem Berreich wo hohe Probenerschwernisse/ extreme AsP-Kosten entstehen ( also da wo ein Beschwörungszirkel wirklich Sinn macht) ungleich schwieriger als mit den aventurischen Unitatio geeignete Teilnehmer ausfindig zu machen... weil diese nicht nur die SF Beschwörungszirkel + die geforderte Zauberfertigkeit haben müssen, sondern auch noch in den geforderten Anspruchsbereich der zusammen gewirkten Beschwörung, jeder Teilnehmer natürlich auch noch über alle benötigten SF für die Beschwörung verfügen müssen!
Und da wo hohe Erschwernisse / extreme Kosten anfallen auch nur einen, geschweige dem mehrere erfahrene Teilnehmer zu finden, halte ich mal für ein äußerst schwieriges unterfangen...  :-\

Zitat
Im Aventurischen mag der Unitatio vielleicht mehr ermöglichen, aber im Aventurischen hat man z. B. auch keinen Fall (jedenfalls nicht gemäß DSA 4.1), wo man praktisch jeden Zauber (außer Ritualzauber) über eine Großbeschwörung in einer Art Integra-Variante sprechen kann.
In der Theori kann man, im gegensatz zu aventurischer Magie, wirklich nahe zu jeden effekt als Großbeschwörung wirken... Allen vorrausgesetzt du beherrscht den zu wirkenden Effekt als 'Formale-Beschwörung'... und da liegt dann natürlich auch wieder mal der Hund begraben.

Zitat
[...] in der Praxis nur selten anwendbar.
ja diesen Eindruck teile ich ebenfalls.  :'(

So long and thanks for all the Fish.

Stefan Fritsch
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LordShadowGizar
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 20. März 2018, 00:50:05
In der Theori kann man, im gegensatz zu aventurischer Magie, wirklich nahe zu jeden effekt als Großbeschwörung wirken... Allen vorrausgesetzt du beherrscht den zu wirkenden Effekt als 'Formale-Beschwörung'... und da liegt dann natürlich auch wieder mal der Hund begraben.
Habe ich mich da verlesen. Mir war so als stünde da, dass eine entsprechende spontane Beschwörung auch geht.

Nachschlag: Habe es nochmal nachgeschaut. Laut der 2. Auflage von MyMa auf Seite 119 reicht eine geeignete spontane Beschwörung aus.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: LordShadowGizar am 20. März 2018, 01:14:13
Zitat
Nachschlag: Habe es nochmal nachgeschaut. Laut der 2. Auflage von MyMa auf Seite 119 reicht eine geeignete spontane Beschwörung aus.
Wo hast du da bitte etwas mit 'spontane Beschwörung reicht aus' gelesen?

Das aufgeklappte Buch auf meinen Schoß sagt mir folgendens:
Zitat von:  Myranische Magie - zweite Auflage S119 -  'Die Großbeschwörung'
[...] Eine solche Großbeschwörung ist lediglich in der Formalzauberei möglich und benötigt eine profunde Kenntnis der durchzuführenden Beschwörung (ZfW 7) so wie die SF Großbeschwörung. [...]
Da steht kein Wörtchen von Spontaner Beschwörung und auch das offizielle Errata sagt genau dieses aus.
Eine Regel bei der ich schon häufiger traurig den Kopf geschüttelt habe.  Weil sich meines erachtens besonders bei der Spontanen Beschwörung eine Verritualisierung über XY Stunden gerade zu anbietet, wenn man mal gezwungen ist auf Nummer sicher gehen. :-\

So long and thanks for all the Fish.

Stefan Fritsch
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Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 20. März 2018, 01:17:16
Ah, sorry. Hatte mich tatsächlich verlesen, allerdings bei dir. Ich dachte du hast das mit dem Formalzauberzwang auf den Beschwörerzirkel bezogen. Bei dem reicht das spontane Zaubern. Bei der Großbeschwörung, da hast du recht, muss es formal sein.
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: LordShadowGizar am 13. April 2018, 17:25:06
Dem Wahnwitz zum Gruße!

Sag mal täusche ich mich, oder hat die Instruktion 'Kommunikation' keinerlei Reichweitenbegrenzung, sobald der Zauber erst mal erfolgreich gewirkt wurde?

So long and thanks for all the Fish.

Stefan Fritsch
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LordShadowGizar
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: GSandSDS am 15. April 2018, 12:21:04
Sobald die Verbindung erst einmal etabliert wurde, gibt's keine Reichweitenbegrenzung. So würde ich das auch sehen. Wenn du also einen Spionage-Zauber im Sinn hattest ... ;)
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: LordShadowGizar am 15. April 2018, 19:48:08
Nicht nur Spionage. Für 1 Oktal oder Jahr eine Mentale Verbindung mit einer speziellen Person auf eine beliebige Distanz durchführen zu können.... das ist schon recht toll. (Zumindest wenn man beim Zaubern den Effekt vernünftig vordeffiniert...)

So long and thanks for all the Fish.

Stefan Fritsch
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LordShadowGizar
Titel: Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
Beitrag von: LordShadowGizar am 18. Mai 2018, 16:49:25
Dem Wahnwitz zum Gruße!

Darf man Willentlich die Aspekte einer Instruktion einschränken.
Im Zuge des Kostensparen kann man ja mathematische Faktoren nach unten hin Modifizieren um im selben Maß eine Senkung der Gesamtkosten einer Essenzbeschwörung zu erziehlen (z.B. bei effekten die auf ZfP* basieren einen veringernden Teiler/Multiplikator bei den ZfP* verwenden...). Dann gibt es auch Instruktionen die bon sich aus so formuliert sind das sie Einschränken kann (wie Wahrnehmung der Quelle). Aber abseits von Kostensenkungen, kann man da auch seinen erziehlten Effekt einschränken? Wie z.B bei der Instruktion 'Tranzport durchs Element' den Schutz vor Schäden, oder den Schutz vor Bewegungsbeeinträchtigungen (Sturmböe, starke Strömungen) aus der Quelle wegfallen lassen?

Mir war so als hätte ich in dieser Richtung mal was gelesen, finde es aber (wenn es so eine Regelstelle gab) nicht wieder. :/

So long and thanks for all the Fish.

Stefan Fritsch
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