Autor Thema: Ideenthread Redux: Neue Alienspezies!  (Gelesen 2349 mal)

Docmorbid

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Ideenthread Redux: Neue Alienspezies!
« am: 02. September 2013, 11:03:23 »
Wie von Unit vorgeschlagen, der Ideenthread für neue Aliens! Hier kann man kreativ durchdrehen, denn der Weltraum ist weit und unergründlich.

Ich weiß nicht mehr, ob ich DIESE Aliens hier schon mal vorgeschlagen hab, also fang ich einfach mal an:

Arbeitstitel: Die Overlords
Erscheinung: Auf den ersten Blick mächtige Kampfmaschinen (bis zu der Größe eines PKW) mit vielen Armen auf dem Rücken, Strahlenwaffen und anderen Kanonen, die sich vierbeinig fortbewegen - erinnern ein wenig an Ravage aus Transformers 2 (blöder film, cooles vieh) oder Crying Wolfs Mecha aus MGS 4 (wirre Story, coole Gegner). Die rückenständigen Arme können auch diverse effektive Nahkampfwaffen tragen. Farbdesign: Anthrazit, Silber, dunkelrot. Dies sind jedoch nicht die Overlords selbst, sondern nur ihre Kampfanzüge, die sie per Nerveninterface steuern.

Die Kreaturen selbst haben die Größe eines Chihuahuas und sehen aus wie eine flauschige Mischung aus Furby und Wüstenspringmaus mit 4 Ärmchen und großen, herzerweichenden Kulleraugen. Aber laßt euch davon nicht täuschen, denn die Overlords sind eiskalte Killer und (potenziell) bitterböse! Gnade ist ausverkauft!

Physiologie/Technologie: Die Anzüge sind hochentwickelte Maschinen mit Schildtechnologie und E-115-Reaktoren, die sie steuernden Overlords selbst sind Kohlenstoff-Lebensformen wie wir, die sich in ihrer Biochemie zwar etwas von irdischem Leben unterscheiden, aber ohne Lebenserhaltung auf der Erde existieren können. Besonderheit: schlechtes Immunsystem wie die Aliens aus Krieg der Welten, kann von den Aliens aber mit Hilfe ihrer hoch entwickelten Medizin abgefangen können. Die Schiffe dieser Aliens könnten eher klein sein und nur als Träger für die Kampfanzüge dienen, die allein schon mächtig genug sind, um es mit ganzen Panzerbatallionen aufzunehmen.

Motivation: Die Overlords stehen den Menschen gegenüber zuerst neutral gegenüber, allerdings kann die Sache sehr schnell eskalieren. Gekommen sind die Overlords, um Rache an den Plünderern zu nehmen, die sie einst verrieten und ihre Welt mit irgend einem irrwitzigen Doomsday Device verwüsteten. Diese paar hundert Overlords sind also die letzten ihrer Art, und wenn die Spieler die Sache richtig angehen, überaus mächtige Verbündete. Allerdings könnten manche der Overlords beim Anblick der zerrrüteten Menschheit schnell auf die Idee kommen, sie versklaven zu wollen - denn das haben die Overlords zur Blütezeit ihres Imperiums mit fast allen anderen Völkern in ihrer Reichweite getan. Dieses Lager könnte also im Geheimen auf dieses Ziel hinarbeiten, während sie den Menschen im Kampf gegen die Plünderer helfen. Alles in allem sind die Overlords ein stolzes und kämpferisches Alienvolk mit einem ausgeprägten Ehrenkodex, was man beim Anblick der kleinen, putzigen Pelzviecher zunächst gar nicht annehmen will. Ohne ihre Kampfmaschinen sind sie auch praktisch wehrlos, was die Menschen schnell dazu bringen könnte, sie zu unterschätzen - oder gar als Haustiere halten zu wollen (aka das nibbler-phänomen).

Ideen für ihre Verwendung im Rollenspiel: Hauptthema eines Abenteuers (Grundidee: ET, nur dass das gestrandete Alien das Kind zu seinem Vorteil manipuliert, während es das niedliche kleine Haustier mimt), spielbare Charakterrasse (sehr abgefahren), ultraharte Gegner für hochstufige Taktik-Masochisten, Verwicklung mit dem Anomalie-Metaplot, wo sie als Helfer fungieren können, intern Verschwörung gegen die Menschen.

Nur zu, sammelt eure Ideen für mehr Aliens alle hier, auch wenn ihr sie schon in anderen Threads gepostet habt. Es ist egal, wie abgefahren es wird. Das ist Brainstorming, und zwar für alle.
"Krise ist ein produktiver Zustand - man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen."
(Max Frisch)

Waldviech

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Re: Ideenthread Redux: Neue Alienspezies!
« Antwort #1 am: 02. September 2013, 11:50:42 »
Ja, die sind cool - wurden auch schonmal erwähnt. :)

Ich mache dann mal Paste & Copy:

Aus "Neue Plündererrassen":

Zitat
Die Ghmool:
Ghmool treten bei Plündererüberfällen nur höchst selten in Erscheinung. Diese aquatische Spezies erinnert an irdische Orcas, verfügt aber über acht tentakelartige Greiforgane. Statt Augen verfügen Ghmool über eine Reihe von äusserst effektiven Sehzellen, die überall auf ihrer "Stirn" verteilt sind und so eine Art riesiges "Facettenauge" bilden. Im Verband der Plündererflotte werden die Ghmool ausschließlich als Piloten und Raumnavigatoren eingesetzt. Da sie dank ihrer aquatischen Natur Meister der dreidimensionalen Orientierung sind, sind Ghmool menschlichen Piloten haushoch überlegen. Unterwasser bewegen sich Ghmool immens schnell und geschickt, an Land hingegen sind sie fast bewegungsunfähig. Antigrav-Suspensoren gleichen dieses Manko aber in der Regel aus. Soweit Omega aus bruchstückhaften Daten interpretieren konnte, bilden die Ghmool auch außerhalb der Plünderer einen gewissen Machtfaktor und ihr Verhältnis zu den Anführern der Plünderer scheint gewissermaßen geschäftlicher Natur zu sein. Es scheint, als wären die Ghmool kein inhärenter Bestandteil der Plünderergesellschaft, sondern von außen angeworben zu sein. Omegawissenschaftler verglichen die Ghmool mit der Navigatorengilde aus dem uralten Science-Fiction-Roman "Dune". So lange sie angemessen bezahlt werden, arbeiten Ghmool anscheinend für jeden, wobei ihre Macht wohl so groß ist, dass sie selbst den Jabberwocks Vertragsbedingungen diktieren können.
Die meisten Informationen stammen von den Ghmool selbst. Funkkontakte zeigten, dass man mit den Ghmool kommunizieren kann. Bei diesen kurzen Gesprächen versicherten die Außerirdischen in geradezu ölig wirkendem, überhöflichen Tonfall, keine persönliche Antipathie gegen die Menschheit zu hegen - es sei alles nur Geschäft.
Interessanterweise arbeiten Ghmool niemals für Zetas. Die Grauen scheinen von den Ghmool kollektiv verachtet zu werden.

Dingil
Die grob humanoiden Dingil zählen, ähnlich wie die Spawner, zu den Schocktruppen der Plünderer. Aus Obduktionen weiß man, dass Dingil genau wie Menschen ebenfalls Säugetiere sind und über zwei Geschlechter verfügen.  Äusserlich erinnern die Wesen an aufrechtgehende Mischungen aus Igel und Bären und erreichen eine Größe von durchschnittlich 1.70. Dabei sind sie erheblich breiter als Menschen und wirken regelrecht fett. Das sollte jedoch nicht über ihre Schnelligkeit hinwegtäuschen. Die Stacheln der Dingir enthalten ein schwaches Nervengift. Dingil treten stets in Gruppen auf, die mit militärischer Präzision vorgehen und sind bis an die Zähne bewaffnet. Obgleich sie von allen Plünderrassen am menschenähnlichsten sind, scheinen sie einen regelrechten Hass gegen Menschen zu empfinden. Sie neigen entweder dazu, Menschen auf Sichtweite zu erschießen, oder dazu sie mit sadistischen Foltermethoden langsam zu Tode quälen. In einigen Fällen wurde sogar beobachtet, wie Dingil noch lebende Menschen fraßen. Anders als bei den (ebenfalls wenig menschenfreundlichen) Plündererrassen scheint das Töten von Menschen für Dingil eine manische Besessenheit zu sein.  Darüber hinaus legen Dingir eine geradezu unnatürliche Gier nach Schmuck und Zierrat aller Art an den Tag.

Phasengleiter
Da noch nie eine dieser Kreaturen lebend gefangen wurde, ist unklar, ob es sich um Lebewesen oder Roboter handelt. die etwa menschengroßen Phasengleiter fliegen, Fledermäusen gleich, auf Flughäuten und sind mit etwas gepanzert, dass man rein optisch für Chitin halten könnte. Hier und dort erkennt man allerdings kypernetische Bestandteile. Vermutlich setzen die Plünderer Phasengleiter als Kundschafter und Spione ein. Sie verfügen über das selbe Unsichtbarkeitsfeld wie Jabberwockys und bewegen sich absolut lautlos durch die Luft. Vermutlich sind sie mit einer ganzen Reihe verschiedenster Sensoren ausgestattet und erkunden mögliche Ziele und Kampfgebiete. Omega fand einige leere Landekapseln in der Nähe von Überfallorten, die nahelegen, dass Phasengleiter mögliche Ziele schon Monate vor dem eigentlichen Überfall penibel ausspionieren, ohne bemerkt zu werden. Im Kampf verlassen sich Phasengleiter entweder auf implantierte Laserzellen oder auf ihre rasiermesserscharfen Klauen. Unklar ist, ob Phasengleiter sich von irgend etwas ernähren müssen. Zwar sind in der Nähe der von Phasengleitern ausgekundschafteten Ziele vermehrt Tiere und Obdachlose verschwunden, aber da man niemals Leichen fand, ist unklar was die Phasengleiter mit ihnen gemacht haben (oder ob überhaupt ein Zusammenhang besteht).

Und Egels Einverständnis voraussetzend kopiere ich die hier auch:

Zitat
Gremlin:
Nicht grade ein Mitglied der Plünderer-"Gesellschaft" aber ein ungebetener Gast, den Plünderer-Schiffe wie Ratten mit sich herumtragen. Diese kaum einen Meter großen Humanoiden wirken zwar auf Anhieb schlacksig und harmlos, sollten aber keinesfalls unterschätzt werden. Sie sind auf eine tierhafte Weise sehr schlau, können sogar einfache Werkzeuge verwenden. Das ist aber nicht das wirkliche Problem mit diesem außerirdischen Ungeziefer. Zum einen scheinen sie einen unfassbaren Appetit für Gummi, Plastik und Ähnlichens zu haben. Das reicht von beobachteten Verbiss-Spuren an Plünderer-Ausrüstung bis hin zu mindestens einem dokumentierten Fall, bei dem ein Plünderer-Schiff abstürzte weil wichtige Computer durch einen nagenden Gremlin vom Strom gingen (Dies konnte nur so genau nachvollzogen werden weil der Gremlin durch den Starkstrom starb und von einem Omega-Wissenschaftler gefunden wurde). Ihre andere "Eigenschaft" macht sie nur noch gefährlicher, denn jeder bis jetzt erlegte oder eingefangene Gremlin war Überträger für mehrere gefährliche Bakterien und Viren, von denen einige nicht mal irdischen Ursprungs zu seien scheinen. Die Gremlins selbst scheinen völlig unbetroffen von diesen Krankheiten, jedoch kann ein hungriger Gremlin die Nahrungsmittelvorräte eines Schiffes natürlich schnell verseuchen. Eine interessante Eigenheit der Gremlins konnten Omega-Forscher erst nach einiger Zeit herausfinden: Diese kleinen Biester sind mit irdischen Halbaffen eng verwandt, in etwa so wie Menschen mit den Grauen (auch wenn die Gremlins sich selbst fortpflanzen können). Die These, dass es sich bei diesen Aliens um eine Art biologische Waffe handelt wird noch diskutiert, scheint aber plausibel.


Hopkinsville-Goblins ( http://en.wikipedia.org/wiki/Kelly-Hopkinsville_encounter )
Diese Kreaturen sind das erste mal Mitte des 20. Jahrhunderts beobachtet worden. Auch sie sind humanoid, weswegen sie mit den merklich unmenschlichen Plünderern lange Zeit gar nicht in Verbindung gebracht wurden, bis Omega-Einsatzteams mehrfach auf Plünderer-Gruppen mit diesen Goblins stießen. Die Haut dieser Wesen ist silbrig grau, ihre großen Köpfe erinnern dabei leicht an typische Zetas, jedoch haben die flügelartige "Ohren", lange Krallen und bewegen sich viel schneller und geschickter als die Grauen. Trotz ihrer Größe (auch die Goblins sind nur knapp einen Meter groß) stellen sie eine ernst zu nehmende Bedrohung dar. Ihre Krallen schneiden sich durch fast jede Art weicher Personenpanzerung, ihre Haut widersteht dem Feuer kleinkalibriger Waffen und sie scheinen klug genug zu sein um taktisch vorzugehen und Bedrohungen menschengleich einzuschätzen. Die wirkliche Überraschung erlebten Omega-Wissenschaftler bei der Untersuchung eines getöteten Exemplars: Die Goblins sind ausgeklügelte Cyborgs, ausgestattet mit Verstärkungen die an die Struktur von Voltoiden-Muskeln erinnern, einer äußeren Hülle aus einem hochentwickelten Polymer-Metall-Gemisch sowie Kommunikations- und Sensorimplantaten in ihren übergroßen Köpfen. Das wirklich bizarre ist die Tatsache, dass ihre organischen Teile wohl von Gremlins stammen, was den Omega-Wissenschaftlern immernoch einige Rätsel aufgibt.

Und aus dem Space-Opera-Threat würd ich auch noch eine übernehmen wollen:


Zitat
Lichtreiter
- robotische Lebensformen aus Naniten und Kristallen. Vor Jahrmillionen von einer lang verschwundenen Rasse als Neumann-Sonden konstruiert, haben sich seither weiter entwickelt. Kann von Menschen für eine natürliche "Kristall-Lebensform" oder "Lichtwesen" gehalten werden.
- Mehr ein "Konglomerat" aus Einzelindividuen als ein Volk.
- neugierige "Abenteurer", da als Forschungssonden erschaffen. Haben die Fähigkeit, als Nanitenschwarm technische Systeme und Lebewesen zu befallen um Informationen zu gewinnen.
- "Fressen" Mineralien um neue Lichtreiter zu erzeugen und "ernähren" sich vom Licht der Sterne. Bestehen aus einer Art "Computronium", was sie für die Plünderer als Rohstoff interessant macht. Nanitenschwärme und Kristallsonden werden mit spezieller Strahlung abgetötet und als Rohstoff geerntet.(Falls die Plünderer wissen, das Lichtreiter eine intelligente Lebensform sind, ist es ihnen egal).
- Können keine technischen Gerätschaften ausbilden, die nicht Teil ihres eigenen Organismus wären. Untersuchung von Lichtreitern gibt Omega möglicherweise fortgeschrittene Nanoschmieden-Technologie.
- Ursprünglich sehr friedlich, haben durch Kontakt mit Plünderern aber das Kämpfen erlernt. Einige Lichtreiter attackieren jedes Schiff von fleischlichen Wesen.
- Kommunikation möglich, falls ein Mensch sich von einem Lichtreiter "infizieren" lässt und beide Persönlichkeiten verschmelzen.
- "Kontakte" mit allen aufgelisteten Rassen (auch Erdenmenschen)...aber nur als Beobachter aus der Entfernung. Hass auf Plünderer, da "Fressfeinde".
- Mögliche negative Eindrücke für Omega: Starfish-Alien, Weltraummonster, sprechende Infektionskrankheit, Angst vor "Grey Goo" durch Naniten.
- Mögliche positive Eindrücke für Omega: friedliche Forscher, "eingeborene Führer" in der Welt des unendlichen Alls.

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Re: Ideenthread Redux: Neue Alienspezies!
« Antwort #2 am: 04. September 2013, 10:15:20 »
Ouwh! Ich auch! Will auch einen Vorschlag posten! :D

Habe hier mal was zusammengeschrieben, dass mir bisher bei Contact noch ein wenig gefehlt hat. Zwar gab es mit den Doppelgänger bereits eine nicht zu unterschätzende Bedrohung von Innen. Diese ist jedoch nur bis zu dem Punkt wirklich gefährlich, an dem die Spieler von ihnen wissen. Daher versuche ich hier mal eine etwas abgewandelte Form von parasitärem Alien vorzustellen. Während die Doppelgänger vor allem aufgrund ihrer Verbreitung eine Gefahr sind, sollen die hier von mir niedergeschrieben Aliens eine Bedrohung auf einem höheren Level sein, die sich wahrhaftig in die menschliche Gesellschaft einfügt.

Arbeitstitel:
Die Xeno-Infiltratoren

Erscheinung:
In ihrer körperlosen Form für das Auge nicht mehr als ein bunt-schwurbeliges Schimmern in der Luft, welches beim genaueren Hinschauen die Umrisse einer schwebenden Schlange oder eines Wurms hat. (Wat? Chinesischer Geister-Long?! :D)

Ansonsten die Gestalt des Wesens, von dem sie zur Zeit Besitz ergriffen haben. Für gewöhnlich Menschen, aber auch andere Lebewesen mit hochentwickelten Gehirnen sind nicht unüblich. Lebewesen mit wenig entwickelten Gehirnen sind hingegen eher eine Seltenheit, da dies dann mit Unannehmlichkeiten und Einschränkungen für den Xeno-Infiltrator einhergeht.
Grundsätzlich konzentrieren sich die Xeno-Infiltratoren dabei auf intellektuell und körperlich herausstechende Exemplare der jeweiligen Spezies.

In ihrem Verhalten sind sie so individuell, wie es auch Menschen sein können. Da sie sich selbst jedoch (zurecht) als hoch entwickelte Kultur ansehen, legen sie wert auf Zivilisiertheit. Einige der Xeno-Infiltratoren haben kürzlich Interesse für den einen oder anderen Aspekt der menschlichen Gesellschaft entwickelt. (Musik, Kulinarisches, Kunst, usw.)

Physiologie:
Keine eigene, da es sich bei den Xeno-Infiltratoren um reine Psi-Energie handelt, welche von anderen Lebewesen Besitz ergreift.
Ein Lebewesen, von dem ein Xeno-Infiltrator Besitz ergriffen hat, wird von dem Infiltrator bis an die Spitze des körperlich Möglichen getrieben, da der Xeno-Infiltrator nun den Grenzen dieses Körpers unterworfen ist und diese stets zu erweitern versucht. Auch der ursprüngliche Psi-Wert des Wirts bleibt bestehen und beschränkt so den für gewöhnlich sehr viel höheren Psi-Wert des Infiltrators. Allerdings bringt der Infiltrator ein ganzes Arsenal von Psi-Fähigkeiten mit sich, die er seinen Wirt einsetzen lässt.

Die Besessenheit durch einen Xeno-Infiltrator brennt den Wirt mit der Zeit aus, was jedoch mitunter Jahre in Anspruch nehmen kann. Verlässt der Infiltrator seinen Wirt wieder, wirkt dies jedoch wie der kalte Entzug von einer harten Droge auf den Wirt (und vielleicht auch auf den Infiltrator?).

Technologie:
Die Xeno-Infiltratoren haben nur wenig ihrer eigenen hochentwickelten Alien-Technologie mit sich auf die Erde gebracht. Genau genommen beschränkt diese sich auf ihr eines PkW-großes Raumschiff und dessen Inhalt.
Daher müssen die Xeno-Infiltratoren auf die Technologie der Menschen oder anderer Aliens auf der Erde zurückgreifen oder aber aus vorhandenem irdischen Material neue Technologien entwickeln. Dabei kommt ihnen zugute, dass jeder der Xeno-Infiltratoren in diversen Gebieten der Wissenschaft bewandert ist und ihnen mitunter große Mengen an finanziellen Ressourcen zur Verfügung stehen.

Die Xeno-Infiltratoren werden immer mal wieder das eine oder andere hochentwickelte Spielzeug hervorzaubern können, wenn OMEGA es mit ihnen zu tun bekommt.

Motivation:
Die Xeno-Infiltratoren sind der Menschheit als Ganzes nicht feindlich gesonnen, da Menschen für sie zur Zeit nicht mehr als Werkzeuge sind, die benutzt werden können. Wer feindet sich schon mit den eigenen Werkzeugen an? Andererseits hatten sie auch noch keine Begegnung mit OMEGA und wissen vielleicht noch nicht mal von diesem Projekt, weshalb es gut möglich ist, dass sie diese junge Spezies weit unterschätzen.

Die Xeno-Infiltratoren sind nach dem Untergang / der Vernichtung ihrer Heimat / Spezies / was auch immer in einem einzigen kleinen Schiff zur Erde gekommen, welches nicht mehr als ein Dutzend Passagiere in Psi-Form mit sich führte. Ihr Ziel ist es auf der Erde (welche sie mangels Alternativen notgedrungen aufgesucht haben) die Mittel zu erlangen, um in ihre Heimat zurück zu kehren und dort das große Übel zu vernichten, welche sie von dort vertrieben hat.

In ihrem Kampf greifen sie auf alles zurück, was die Erde zu bieten hat. Da die Infiltratoren selbst aber nur sehr wenige sind und nach Möglichkeit unerkannt bleiben wollen, bewegen sie sich mittels ihrer Wirtskörper innerhalb der menschlichen Gesellschaft, wo sie aus dem Verborgenen agieren und gewöhnliche Menschen als Mittelsmänner nutzen. Zu diesem Zweck haben einige von ihnen hohe wirtschaftliche oder politische Positionen inne, wobei man aber noch lange nicht von einer weltweiten Verschwörung reden kann, da es ihnen dafür schlicht und ergreifend an der eigenen Anzahl mangelt (und dies ihren Zielen eher weniger dienlich wäre). Zumindest stehen ihnen aber die Ressourcen eines Megakons zur Verfügung. Nur selten tritt ein Xeno-Infiltrator selbst in Erscheinung.

Die Xeno-Infiltratoren sind fest entschlossen, ihre Mission zu erfüllen, koste es sie, was es wolle. Allerdings besitzen sie als Abkömmlinge einer zivilisierten Hochkultur einen gefestigten Moralkodex, dem sie weitestgehend folgen. Daher sind sie auch nicht bereit den Menschen das gleiche anzutun, das ihnen widerfahren ist. (Sie würden also wohl kaum einen Atomkrieg auslösen.)

Sollten die Menschen den Xeno-Infiltratoren beweisen, dass sie bei weitem mehr sind, als Werkzeuge, könnten diese Aliens bereit sein die Menschen als ebenbürtige (oder zumindest annähernd ebenbürtige) Spezies zu sehen und Schritt für Schritt mit ihnen in diplomatische Verhandlungen treten, wodurch sie sich zu wertvollen Verbündeten im Kampf gegen die anderen Aliens wandeln können. (Oder OMEGA setzt den Karren in Sand und die Xeno-Infiltratoren stufen die Menschen als derart primitiv ein, dass mit ihnen keinerlei Zusammenarbeit möglich ist.)

Ideen für ihre Verwendung im Rollenspiel:
Im Abenteuer als mächtige und mysteriöse Antagonisten, welche die Fäden aus dem Hintergrund ziehen und dabei in der menschlichen Gesellschaft verborgen sind (Spionage Missionen, Diplomatie, wiederkehrende Kontrahenten im Hintergrund, die sich mit der Zeit immer stärker abzeichnen)
Oder auch als spätere Verbündete, die bereit sind OMEGA unter die Arme zu greifen, wenn diese den Gefallen erwidert. (Missionen gegen anderen Aliens, Sabotage/Manipulation anderer menschlicher Parteien, um den Infiltratoren den Weg zu ebnen, u.U. sogar Einsätze Seite an Seite, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen)

Waldviech

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Re: Ideenthread Redux: Neue Alienspezies!
« Antwort #3 am: 05. September 2013, 12:07:21 »
Und weiter im Text:
Ich muss ja leider ein wenig bemängeln, dass mir der Schrecken aus der Tiefe dann doch eine Prise zu wenig Unterwassermonster geboten hat. Das ist jammern auf hohem Niveau, aber nichts desto trotz der Grund dafür, ein paar Ideen für aquatische Mistviecher einzustreuen. Ja, die sind alle an diversen B-Movies orientiert  ;D:

Der Brain-Squid:
Und noch´n parasitäres Alien! Parasitäre Aliens sind toll! Viele würden den von den Ichthyoiden gezüchteten Brainsquid auf den ersten Blick nicht von einem kleinen, unschuldigen Tintenfisch unterscheiden können. Allein eine nähere Betrachtung der Saugnäpfe würde ihn verdächtig machen, denn diese enthalten feine, ausfahrbare Dornen an dichten Nervenfasern. Sinn und Zweck des Brainsquids ist es, gegnerische Einheiten hinterrücks anzufallen, gezielt empfindliche Bereiche des Nervensystems zu attackieren Die feinen Dornen werden in das Fleisch des Opfers geschlagen, bahnen sich einen Weg zum Rückenmark und bilden eine Art "Nervensystem-Override-Schaltung". Ist der Brainsquid erfolgreich, koppelt er die höheren Gehirnfunktionen praktisch ab und übernimmt die Kontrolle über den Organismus. Das Perfide dabei: Der Wirt bleibt während des Prozesses bei Bewusstsein und verfügt über die volle Sinneswahrnehmung. Nur seinen Körper kontrollieren kann er nicht mehr! Da der Brainsquid nicht allzu intelligent ist, sind die Aktionen eines übernommenen Menschen eher schlicht. Er könnte seine ehemaligen Kameraden berserkerhaft angreifen, oder unerwartet einfache, aber verheerende Sabotageakte durchführen, wäre für eine Konversation aber eher ungeeignet. Der Brainsquid kann kurze Sätze sprechen (oder nachahmen), ist für Tiefergehendes aber nicht klug genug. Als Infiltrationseinheit ist der Brainsquid daher nur bedingt geeignet. Die Ichthyoiden nutzen ihn vor allem für zwei Dinge: Terror unter nichtsahnenden Menschen zu verbreiten (Tintenfische, die Menschen in Zombies verwandeln, sorgen naturgemäß für Panik), und zur Informationsgewinnung. Man hat festgestellt, dass der Brainsquid bestimmte Neuralverbindungen aus dem Gehirn des Opfers kopieren kann. Man vermutet, dass die Ichthyoiden so das Gedächtnis bestimmter Zielpersonen kopieren und andernorts auslesen können. Ein Brainsquid kann theoretisch operativ entfernt werden, ohne dass das Opfer stirbt. Doppelgänger und Xeno-Infiltratoren zeigen sich vom Brainsquid reichlich unbeeindruckt. Man vermutet, dass der Brainsquid nur ein erster Versuch der Ichthyoiden ist, die Reihen der Menschheit zu infiltrieren.
Inspiration: Die Brainsucker aus X-Com Apocalypse.  ;D

Die Erwählten
Die widerwärtige Art der Erwählten ist einer der entgültigen Beweise dafür, dass der Ordo Solaris direkt mit Zetas zusammenarbeitet. Ursprünglich waren Erwählte normale Menschen - fanatische Anhänger des Kultes, die sich auf Geheiß ihrer außerirdischen Meister umfangreichen biotechnischen Modifikationen unterzogen haben. Zunächst unterscheiden sich Erwählte nicht sonderlich von normalen Menschen, wenn man davon absieht, dass sie über ein sekundäres Atmungssystem in Form von Kiemen verfügen. Sie dienen ihren Herren und Meistern darin, indem sie menschliche Einrichtungen infiltrieren, ausspionieren und von innen vernichten. Ein Erwählter könnte sowohl ein Maulwurf in irgend einer Hafenbehörde sein, als auch einer Gruppe von Matrosen angehören, die ein wertvolles Frachtschiff ins Verderben bugsieren. Der Preis, den die Erwählten bezahlen, besteht in zunehmende Entmenschlichung. Über einen Zeitraum von mehreren Monaten bis Jahren verwandelt sich ein Erwählter in eine Art schuppigen "Meermenschen". Es gibt Theorien darüber, dass die Erwählten die ursprüngliche Inspiration hinter den "Tiefen Wesen" in Lovecrafts Romans "Schatten über Innsmouth" gewesen sein könnten - was Fragen darüber aufwirft, wie lange die Zetas tatsächlich schon aktiv sind. Die Erwählten, die schon zu sehr verändert sind, werden von den Zetas als Schocktruppen und Kampfschwimmer eingesetzt. In einigen Belangen sind sie effektiver als Ichthyoiden, da sie menschliches Verhalten besser beurteilen können. Über die Verwendung von Erwählten scheint es innerhalb der Zetas eine gewisse Uneinigkeit zu geben, denn sie tauchen nur in Verbindung mit aquatischen Zetas auf.
Inspirationen: Natürlich Lovecrafts Fischfrösche, die Gillmen aus TotD

Der Leviathon
Das wohl größte und gemeinste Aquamonster in der Menagerie der Zetas. Der Leviathon erinnert von seiner Körperform her an einen Ichthyoiden und scheint daher aus dem selben Genmaterial geschaffen worden zu sein, ist allerdings 500 Fuß groß und mit einer beinahe undurchdringlichen, biologischen Dermalpanzerung versehen, die selbst von den schwersten Geschützen kaum durchdrungen werden kann. Der Organismus ist ohne die Hilfe diverser kypernetischer Implantate nicht überlebensfähig. Tatsächlich werden die Muskeln der Kreatur durch synthetische Fasern verstärkt, die Knochen sind von einer dichten Metalllegierung umgeben. In die Speicheldrüsen sind Desintegratorkanonen implantiert, so dass die Kreatur Energiestrahlen speien kann. Das Herz der Kreatur ist eine Art "Vielstoff-Reaktor", der sowohl mit E-115 als auch mit anderen spaltbaren Rohstoffen betrieben werden kann. Leviathon wird daher von E-115-Reaktoren oder Kernbrennstoffen angezogen, um diese zu fressen. Die Zetas werden Leviathon vor allem dazu einsetzen, Angst und Schrecken auf Schiffsrouten zu verbreiten, als auch dafür, Küstenstädte und Omegaeinrichtungen zu vernichten.
Inspiration: Na wer wohl?  ;)

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Re: Ideenthread Redux: Neue Alienspezies!
« Antwort #4 am: 05. September 2013, 13:40:44 »
Bin mir gerad nicht sicher, ob man diesen Thread auch nutzen darf/soll, um anderen Feedback zu geben. Ich mache es einfach mal. Ansonsten einfach löschen, falls nicht gewünscht.

@ Waldviech
Den Leviathon finde ich awesome. Kann mir richtig vorstellen, wie eine TRITON Gruppe monatelang dem mysteriösen Verschwinden von Schiffen und sogar einer ganzen Ölbohrplattform nachgeht, um dann irgendwann auf dieses Ding zu stoßen und erstmal nach einer Waffe suchen zu müssen, mit der man so etwas bekämpfen kann. Und danach muss man das ganze natürlich noch verschleiern.

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Re: Ideenthread Redux: Neue Alienspezies!
« Antwort #5 am: 05. September 2013, 19:51:32 »
*asiatisch aussehend und panikerfüllt nach oben zeig* "Gojira!!!!"

Aber mal im Ernst, ich hab gehört, daß Pacific Rim ZIEMLICH toll sein soll. Nur noch nicht dazu gekommen, ihn zu sehen.

Bis jetzt klingen alle Alienideen interessant. Was könnt ihr euch noch in Richtung "Monster of the week" vorstellen - das wäre auch mal interessant für eine Art Bestiarium, in dem nicht nur Völker aufgelistet werden, sondern auch Freaks und Mutationen.
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(Max Frisch)

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Re: Ideenthread Redux: Neue Alienspezies!
« Antwort #6 am: 05. September 2013, 19:59:38 »
Schau dir Pacific Rim an. Srsly.
Sicher, die Story gewinnt keinen Preis, ist aber solide genug, um als ordentliches Gerüst für das Element zu dienen, um welches es eigentlich in dem Film geht. (Sprich: Gigantische Roboter hauen noch gigantischeren Seeungeheuern volles Pfund aufs Maul!!! Ein Traum!)

Waldviech

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Re: Ideenthread Redux: Neue Alienspezies!
« Antwort #7 am: 05. September 2013, 21:36:06 »
Der Empfehlung kann ich mir nur anschließen! Der Streifen ist wirklich gut. Die Story ist natürlich so, wie man sie von einem Riesentrampelmonsterfilm erwarten würde :) Freut mich im Übrigen, dass der Leviathon gefällt! Ich halte Contact ohnehin schon seit dem GRW für Kaiju-geeignet. Denn was ist das Vieh am Ende der GRW-Kampagne anderes als ein Kaiju ? :)
Ich finde sowieso, dass man Science-Fiction-Filme der 50er und 60er ganz hervorragend als Inspiration für Contact benutzen konnte. Bei den Xeno-Infiltratoren musste ich beispielsweise an diesen Film hier denken:
http://classicscifi.blogspot.de/2011/02/they-came-from-beyond-space.html

Ein Monster der Woche, das ich mir gut vorstellen könnte, basiert ebenfalls auf einem britischen B-Movie aus den 60ern. Und zwar auf "Insel des Schreckens" von 1966. Ich hoffe mal, solche Hommagen sind auch OK. :)

Der Creeper (Arbeitsname)
Diese bizarre Kreatur erinnert an eine Schildkröte mit einem langen, flexiblen Stechrüssel. Der Panzer ist für normale Handfeuerwaffen so gut wie undurchdringbar und die Kreatur ist auch einigermaßen resistent gegen Sprengstoffe. Omega verfügt allerdings über schwerere Waffen, mit denen man das Biest knacken könnte. Was die Ungeheuer so scheußlich macht, ist die Tatsache dass sie sich von Kalzium ernähren. Sie stechen blitzschnell mit ihrem Rüssel zu, injezieren dem Opfer ein tödliches Gift und entziehen dem Körper jede Spur Kalzium. Übrig bleibt ein grausig verdrehter knockenloser Organsack, der schlabberig in der Gegend herumliegt. Obwohl die Tiere einigermaßen lahmarschig sind, sind sie ziemlich gefährlich, da sie heimtückische Lauerjäger sind, die sich hervorragend verbergen können. Zudem reproduzieren sich die Kreaturen recht schnell. Creeper paaren sich nicht, sondern vermehren sich durch Teilung. Schon ein bis zwei ausgesaugte Menschen scheinen genug Nahrung für den Creeper zu liefern, um eine Teilung herbeizuführen. Lässt man einen Creeper eine gewisse Zeit unbeaufsichtigt in der freien Natur allein, hat man schnell eine ganze Creeperpopulation. Woher die Creeper stammen, ist unklar.
Man kann relativ feststellen, dass ihr Erbgut zu einem großen Teil mit dem der Silikoiden übereinstimmt. Allerdings sind Creeper im Gegensatz zu den bisher bekannten Silikoiden wasserfest. Das hat den Vorteil, dass sie nicht explodieren, wenn man ihre Aussenhülle knackt, aber den Nachteil, dass Creeper sich in irdischer Umgebung weit länger halten (und sogar von Verstecken in Teichen und Bächen aus angreifen). Die Fortpflanzung des Creepers deutet darauf hin, dass er kein Teil des Silikoidenschwarms ist. Ist der Creeper eine natürliche Lebensform, so bedeutet dies das der Asteroidenschwarm nicht nur den Silikoidenschwarm, sondern auch andere Lebensformen zur Erde gebracht hat. Ist der Creeper eine künstliche Lebensform, wäre es denkbar das er eine neue Terrorwaffe der Zetas darstellt - oder das einer der Megacons insgeheim mit Silikoiden-DNA experimentiert und den Creeper geschaffen hat!

Grimoald

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Re: Ideenthread Redux: Neue Alienspezies!
« Antwort #8 am: 12. September 2013, 18:47:25 »
Oh, ich hätte auch was:

Der Superorganismus

Entweder ein einzelner Hyperorganismus, oder eine Art symbiotischer Verbund einzelner Kleinwesen. Er ähnelt entfernt irdischen Pilzorganismen, der Oberflächen und Lebewesen befällt und mit einer Art Myzelfäden durchsetzt. Der Superorganismus überwuchert Gebäude, Steine und Pflanzen, löst organische Materie auf und nutzt sie um sich weiter auszubreiten. Befallene Lebewesen scheinen ihren freien Willen und selbst grundlegende Überlebensinstinkte zu verlieren - vielmehr scheint hier Psi-Kontrolle durch den "Mutterorganismus" vorzuliegen. Die Wirte ordnen ihre gesamte Existenz der Verbreitung und dem Schutz des Mutterorganismus unter.

Der Superorganismus scheint (noch???) nicht besonders gut an die Umweltbedingungen auf der Erde angepasst zu sein - Versuche unter Laborbedingungen zeigen, dass der Superorganismus theoretische sehr viel schneller wachsen könnte und sich zudem durch Wirtstieren (z.B. Vögel) rasant ausbreiten könnte. Das Pilzwachstum scheint aber durch Kälte und UV-Strahlung eingeschränkt zu sein.
Ab einem gewissen Wachstumsstadium bildet der Superorganismus fruchtkörperähnliche Tochterorganismen aus, die zur Verteidugung dienen.

Verwendung:
Der Superorganismus ist eine geistlose Bedrohung - er kennt nur fressen und wachsen. In dieser Hinsicht erinnert er in der erzählerischen Verwendung ein wenig an die Silikoiden, allerdings ohne deren offene Brutalität. Stattdessen infiziert der Pilz Gebiete und zwingt Omega dazu in Regionen, in denen sich der Superorganismus ausbreitet, eine Quarantäne zu errichten - mit all dem moralischen Dilemma, die Zivilisten, die möglicherweise Überträger sind und aus der Gefahrenzone zu entkommen versuchen, bei den Spielern auslösen können. Bei befallenen Menschen kann hier auch ein klassisches Zombie-Szenario eingeführt werden.

Puppetmaster

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Re: Ideenthread Redux: Neue Alienspezies!
« Antwort #9 am: 12. September 2013, 18:55:26 »
Zitat
Bei befallenen Menschen kann hier auch ein klassisches Zombie-Szenario eingeführt werden.
Zombies fehlen bei Contact sowieso noch. Obwohl die Vorgeschichte im GRW von einem Zombievorfall berichtet. Wäre interessant, das mal etwas zu vertiefen.

Allerdings finde ich die Idee von dem Superorganismus auch klasse.

Docmorbid

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Re: Ideenthread Redux: Neue Alienspezies!
« Antwort #10 am: 26. März 2014, 12:14:38 »
Eine Illustration für die hier angesprochenen "Overlords":

https://fbcdn-sphotos-b-a.akamaihd.net/hphotos-ak-frc3/t1.0-9/p403x403/1621865_438869522923074_188647713_n.jpg

Der dazugehörige Abenteuerband ist in Arbeit :)
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Re: Ideenthread Redux: Neue Alienspezies!
« Antwort #11 am: 26. März 2014, 20:22:40 »
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Re: Ideenthread Redux: Neue Alienspezies!
« Antwort #12 am: 28. März 2014, 09:32:01 »
Moment, habe ich da gerade "neuer Abenteuerband" gelesen? Yeah!!!

Bzg. des Overlords: Cool, sieht genauso wie oben beschrieben aus. Ich bin schon auf den Moment gespannt, wenn sich zum ersten Mal der riesige "Kampfroboter" zu den Spielercharakteren herunterbeugt, der "Kopf" sich oeffnet und man feststellt, dass da ein Pilot drin ist. Und was für einer! :-)

Docmorbid

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Re: Ideenthread Redux: Neue Alienspezies!
« Antwort #13 am: 01. April 2014, 22:29:59 »
OK, dann ist die Katze bzw. der Overlord aus dem Sack: Ja, es wird definitiv ein Abenteuer zu dem Thema geben. Es wird gerade geschrieben und die Artworks entstehen auch schon nach und nach.
Bis es veröffentlicht wird könnt ihr euch aber schonmal die Zeit mit dem anderen Abenteuerband vertreiben, der pünktlich zur diesjährigen RPC erscheinen soll: Krater des Verderbens:

http://www.contactrpg.de/157-abenteuer-krater
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Re: Ideenthread Redux: Neue Alienspezies!
« Antwort #14 am: 16. Mai 2017, 17:28:45 »
Plünderer Rasse - Kingsguard

Inspiration:
Androns aus Xenonauts
Cylonen aus Battlestar Galactica (1978)
Sentry Robots aus The Black Hole (1979)

Hintergrund
Die Kingsguard wurden als Wachsoldaten vor mehren hundert Jahren erschaffen. Eine Clan Gesellschaftliche Zivilisation bei der es in Mode war große Paläste und Parkanlagen als Statussymbol zu halten.
Und dazu gehörte es auch das an jeder Säule, Portal oder Wand Wachsoldaten in Habachtstellung standen.
In den größten Prunkbauten war das Wachbattalion bis zu 1000 Roboter stark. Dazu wurden die Kingsguard möglichst günstig und in großen Stückzahlen produziert.
Einzig auf den Schutz vor elektronischer Kriegsführung wurde sehr großen Wert gelegt.
Da die besitzer von Raubtieren abstammten, die instinktartig auf bewegung reagierten (ähnlich wie Katzen), bewegen sich die Kingsguard eher gemächlich und gleichförmig um ihre Herren nicht zu stören.
Selbst zu ihrer Hochzeit waren die Kingsguard technologisch veraltet und ihre Kampfkraft gering. Erst durch ihre schiere Maße waren sie eine Bedrohung für offene Angreifer.
Doch irgendwann änderte sich der Geschmack der Gesellschaft und immer mehr Kingsguard regimenter wurden verschrottet oder verkauft. Durch ihre simple konstruktion waren sie leicht zu
reparieren und dienten verschiedensten Herren.
Einige Plünderergruppen haben eine Anzahl an Kingsguard Einheiten in ihren Reihen. Die Voltoiden der Plünderer sind bestens geeignet die mittlerweile völlig veralteten Roboter noch am laufen zu halten.
Sei es durch ausschlachten oder durch improvisieren von Ersatzteilen.


Aussehen
Die Kingsguard sind weitesgehenst Humanoide Roboter, deren mechanische Natur sehr offensichtlich ist.
Den einzigen Rückschluss auf ihrer Erschaffer scheinen die Läuferbeine und ihre imposante Statur von 2,25m zu sein.
Die Men-At-Arms sind in einem dunklen Grün, die Captain of the Guard in dunklem Rot gehalten. Beide varianten haben Goldene Applikationen rundum am Körper,
diese sind nicht nur Zierde sondern auch Sensor und Kommunikationssysteme.





Sinne
Kingsguard sehen im Normalen sichtbarem Spektrum und haben zusätzliche Restlichtverstärkung und Blitzkompensation.
Gehörsinn ist im menschlichen Bereich. Ein Geruchssinn ist nicht vorhanden. Der Tastsinn ist äußerst rudimentär.

Autopsie
Wenn man die überreste untersucht wird man feststellen das die Roboter nicht nur alt aussehen (Kratzer, dellen, usw) sondern es auch sind.
Trotzdem ist an den Resten erkennbar das Produktionsmethoden und Technologie auf eine hochentwickelte Zivilisation hindeuten.
Die Reste der CPUs sind mit derzeitigen Hochentwickelten CPUs (Techlevel 2) vergleichbar, lernen kann man von ihnen also nichts.
Auffällig ist das die Roboter sehr minimalistisch konstruiert sind, die stellenweise verwendete Technik zeigt das wesentlich Leistungsfähigere Modelle möglich gewesen wären.
Viele Teile sind nicht mehr im Originalzustand sondern geflickt oder durch alternativen ausgetauscht.
Ein weiteres Indiz auf das hohe alter und das die Roboter bereits durch viele Hände gingen.
Die Energiequelle ist eine Simple wiederaufladbare E115 Zelle wie sie in Alienwaffen zu finden ist. Leider ist nach dem Abbrand von selbstzerstörungsladungen
davon nichts mehr zu retten.

Der Schrotthaufen hat als Alien kuriosum noch einen Restwert von 10.000.


Einheit Men-At-Arms

Die Men-At-Arms sind die Basis Infanterie der Kingsguard. Ihre Stärke liegt in der Masse in der sie normalerweise eingesetzt werden.

Attribute
St Au Ma Re Be Ge In Ch Wa En
 8 18 13  8  6  5  5  2  6 10
 
Struktur 62
Energie  82
Sequenz  30 + 1W10
 
Fertigkeiten
Energiewaffen      70 (+10 Qualität Waffe, - 5 Zielen auf Torso)
Bewaffneter Nahkampf 70

Strukturpunkte Trefferzonen
Kopf    28
Chassis 62
Arme 25
Beine   25

Merkmale
Verbreitetes Modell
Direktiven

Humanoide Trefferzonen, vereinfachte Roboterregeln (keine Simulation von Subsystemen wie CPU, verkabelung, usw)
Panzerung alle Schadensarten, alle Trefferzonen 14
 
Beffanung
Bewaffnet mit einem Lasergewehr (Werte wie Infinity Laserpistole oder falls zuwenig Bumms, Infinity Lasergewehr)
und einer Klinge die aus dem unterarm ausfährt. (Werte wie normales Katana)
Beide Waffen müssen erst bereit gemacht werden, können aber beide ohne Abzug benutzt werden.
(Jede Waffe benötigt nur eine "Hand" und die Kingsguard sind Beidhändig gleich geschickt)

Kräfte/Eigenschaften
- Selbstzerstörung
Wird ein Kingsguard Zerstört (Strukturpunkte 0) oder Kampfunfähig, löst ein zerstörungs Mechanismus aus.
Dies ist keine Sprengladung sondern ein gezielter abbrand der inneren Technik. (Ähnlich Schneidladungen aus Thermit)
Große Mengen Rauch und Flammen schlagen aus allen Ritzen der Chassis.
Der Roboter wird komplett unbrauchbar und hat nur noch Schrottwert.
Die einzige Möglichkeit die Selbstzerstörung zu verhindern ist die Energiepunkte aufzubrauchen, dann fällt der Kingsguard einfach um.

- Fehlzündung (ähnlich Brennstoffzelle)
Die Selbstzerstörungsladung kann auch durch besonders unglücklichen Treffer ausgelöst werden.
Bei einem Kritischen Treffer oder wenn eine Trefferzone Zerstört wird, wird ein W10 gewürfelt, ist das Ergebnis 10, dann wird der Roboter sofort zerstört.

- Laser Kommunikation
Alle Kingsguard die Sichtlinie zueinander haben bauen ein Kommunikationsnetzwerk über Richtlaser auf.
Diese Kommunikation ist vor elektronischer Kriegsführung geschützt. Alle Teilnehmer des Netzes
sind über den Teamstatus und Feindpositionen informiert. Sobald ein Einsatz beginnt kommunizieren die Kingsguard
nur noch untereinander über Laser, Sie ignorieren Sprach oder Funkkommandos um nicht Gehackt zu werden.

- Stoisch
Kingsguard laufen/sprinten nicht, suchen keine Deckung, weichen nicht aus und parieren nicht.
Sie bleiben immer aufrecht und erfüllen ihren Auftrag ohne rücksicht auf die eigene Sicherheit.
Der Auftrag muss allerdings vorher exakt definiert worden sein (Objekt/Personenschutz, Stellung halten, Angriffsziel),
flexibles adaptieren an eine Lage ist für sie nicht möglich.

- Center Mass
Die Men-At-Arms zielen im Fernkampf immer auf den Torso (oder equivalente Trefferzone) mit ihrem Lasergewehr.
(und nehmen dafür die extra AP kosten in Kauf)

Taktik
- Laufen in Formation, meist simple Linie.
- Sucht keine Deckung, bleibt immer aufrecht stehen.
-> Falls zufall gebracht, wieder aufstehen für 10 AP.
- Zumarschieren auf den Feind und dabei feuern bis auf 10-20m angenähert.
- Falls im Nahkampf verwickelt oder kontakt zu nah, Klinge einsetzen.
- Beide Waffen müssen wie normale Waffen bereit gemacht werden.


Einheit Captain of the Guard
 
Die unteroffiziere der Kingsguard. Sie koordinieren Man-At-Arms Gruppen
Fast baugleich mit den Men-At-Arms aber besser gepanzert und besseres CPU und Sensorpaket.
Anders als die Man-At-Arms erlauben sich diese Roboter in Notfällen auch zu laufen. 
 
Attribute
St Au Ma Re Be Ge In Ch Wa En
 8 18 13  8  6  5  7  2  8 10
Struktur 62
Energie  82
Sequenz  35 + 1W10
 
Fertigkeiten
Energiewaffen      80 (+10 Qualität Waffe, - 5 Zielen auf Torso)
Bewaffneter Nahkampf 80

Strukturpunkte Trefferzonen
Kopf    28
Chassis 62
Arme 25
Beine   25

Merkmale
wie Man-At-Arms, außer
Panzerung alle Schadensarten, alle Trefferzonen 18
 
Beffanung
wie Man-At-Arms
 
Kräfte/Eigenschaften
wie Man-At-Arms, außer:

- Captain of the Guard können auch laufen können falls die Lage es erfordert.

- Koordinierung
Ein Captain of the Guard kann pro Kampfrunde 10AP ausgeben und allen verbundenen Men-At-Arms einen 6AP Bonus auf ihren Sequenzwert geben.
Falls mehrere Captains im Netzwerk sind, kann ein Man-At-Arms nur von einem Bonus profitieren.

- Broken Chain of Command
Wird der Roboter zerstört, verlieren alle derzeit verbunden Men-At-Arms 10AP durch die entstehende Kommandolücke.