Autor Thema: Raverseran Vegan - warum und wie?  (Gelesen 13331 mal)

ChaoGirDja

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Re: Raverseran Vegan - warum und wie?
« Antwort #60 am: 23. Januar 2014, 11:54:59 »
Da ist ja auch nichts falsches dran ;)
Falsch wäre es aber gewesen, eine Nahrungsmittelunverträglichkeit in die Speisegebote zupacken.
Das sind und bleiben 2 paar Schuh...

barbarossa rotbart

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Re: Raverseran Vegan - warum und wie?
« Antwort #61 am: 23. Januar 2014, 12:46:17 »
Chao, da hast du mich falsch verstanden. Ich sprach nicht von Nahrungsrestriktion und Speisegeboten, sondern von Nahrungsrestriktion (Verbot), wie z.B. keine tierischen Produkte, und Nahrungsrestriktion (Zwang), wie z.B. Fleischfresser oder rohes Fleisch.
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ChaoGirDja

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Re: Raverseran Vegan - warum und wie?
« Antwort #62 am: 23. Januar 2014, 21:35:34 »
Dann hab ich dich nicht Falschverstanden :D
Denn Nahrungsrestiktion(Verbot) IST ein Speisegbot und sollte es auch bleiben... Eben damit es nicht zu solchen Verwechselern kommt.
Entweder ich Esse etwas nicht weil es sich "nicht gehört", oder weil mein Körper es nicht, zumindest in größeren Mengen, verträgt.
Das sind 2 Paar Schuh, die keine echte Gemeinsamkeit haben und sollten deswegen auch Getrennt in den Regeln behandelt werden. Auch wenn sie Grade in den Regeln verdammt ähnlich sind und als Variante abgehandelt werden könnten. Aber die Gefahr der Verwechslung ist einfach viel zu groß. Dann lieber doppelt, aber dafür Eindeutig.

GSandSDS

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Re: Raverseran Vegan - warum und wie?
« Antwort #63 am: 23. Januar 2014, 22:06:58 »
Denn Nahrungsrestiktion(Verbot) IST ein Speisegbot und sollte es auch bleiben...
Nicht wirklich. Nahrungsrestriktion(Verbot) entspricht bzw. entspräche mehr oder minder einer körperlichen Unverträglichkeit, was nicht das Gleiche wie ein Speisegebot ist. Dies wirkt sich in den unterschiedlichen Folgewirkungen aus, wenn man mit dem Speisegebot bzw. der Nahrungsrestriktion bricht. Speisegebote benennt rein mentale Folgewirkungen, die dem Bruch mit einer Prizipientreue gleichen. Das Nicht-Einhalten einer wie auch immer gerarteten Nahrungsrestriktion(Verbot) wird bzw. müsste körperliche Folgewirkungen mit sich ziehen.
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barbarossa rotbart

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Re: Raverseran Vegan - warum und wie?
« Antwort #64 am: 23. Januar 2014, 22:10:20 »
Chao, dann hast Du mich doch falsch verstanden. GSandSDS hingegen hat mich richtig verstanden.
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ChaoGirDja

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Re: Raverseran Vegan - warum und wie?
« Antwort #65 am: 23. Januar 2014, 22:23:56 »
Denn Nahrungsrestiktion(Verbot) IST ein Speisegbot und sollte es auch bleiben...
Nicht wirklich. Nahrungsrestriktion(Verbot) entspricht bzw. entspräche mehr oder minder einer körperlichen Unverträglichkeit, was nicht das Gleiche wie ein Speisegebot ist.
Sorry, aber einfach nur NEIN.
Ein Verbot ist etwas völlig anderes, als eine Unverträglichkeit.
Das eine nimmt man Freiwillig auf sich, oder bekommt es von der Gesellschaft aufgeprägt. Das andere ist eine klare körperliche Unverträglichkeit, aus der sich aber nicht grundsätzlich ein Verbot herleitet! Es wäre sicherlich besser, dieser Unverträglichkeit zu folgen... Aber niemand Verbiet mir, ihr nicht zu folgen. Ich muss nur mit den Folgen leben können... Das ist bei einem Verbot, besonders wenn es gesellschaftlich Aufgeprägt ist, definitiv anders. Denn hier gibt es klares Verbot, dessen Überschreitung zur Problem führt.
Die Nahrungsrestriktionen sind aber nicht für letzteres da, sondern die Speisegebote.Nahrungsretriktionen sagen "nur", das man von X "nicht  soviel" verträgt. Aber wenn man sich nicht dran hält, hat das im Grunde keine weiteren Auswirkungen (außer das man Kotzen muss, oder dergleichen). Übertrete ich aber ein Speisegebot, das das durchaus ernsthafte Konsequenzen aus der Gesellschaft haben. Und damit sind das 2 völlig verschiedene Paar Schuhe, die auch bitte nicht zusammen geschmissen gehören.
Barbarossa mag das genau so gedacht haben wie du es darlegst... Aber das ändert nichts daran, das es dennoch schlicht Falsch ist.
Da etwas, wenn auch nicht Absichtlich, zusammengeschmissen wird, was nicht zusammen gehört.
Nämlich eine Unverträglichkeit, mit einem "freiwilligen" Verzicht.
Wenn man die Nahrungsrestriktion unterteilen möchte, dann in "leicht" und "schwer". Max. 50% und Max. 20% oder so was in der Art. Aber wirklich in der Bezeichnung "Nahrungsrektion(leicht, Fleisch)" bzw. (schwer, Fleisch). Und nicht als "Nahrungsretriktion(Verbot, Fleisch)" bzw. (Zwang, Fleisch).
Einfach weil ein Verbot etwas anderes ist, als eine Unverträglichkeit...

Edit:
Aber wir sind ziemlich weit weg, von der eigentlichen Thred-Frage ^^;

GSandSDS

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Re: Raverseran Vegan - warum und wie?
« Antwort #66 am: 23. Januar 2014, 23:38:07 »
Sorry ChaoGirDja, aber ich verstehe bei dir gerade in etwa nur so viel:  Wenn ich sage A ist nicht gleich B, sagst du das stimmt nicht, viel mehr ist A nicht gleich B. Das ergibt keinen Sinn.

Nahrungsrestriktion(Verbot) wäre doch nicht viel mehr als die Umkehrung einer Nahrungsrestriktion(Gebot). Beim Zweiten muss man mind. 50 % von dem essen, was in der Klammer steht, beim Ersten muss man es zu mind. 50 % meiden (bzw. halt alles andere essen, was nicht dazugehört). In beiden Fällen hätte das körperliche Gründe, und sich nicht dran zu halten, hätte körperliche Folgen. Und wenn es bei Nahrungsrestriktion(Verbot) körperliche Folgen gibt, weist das auf eine Unverträglichkeit hin. Speisegebote hat keine körperlichen Folgen, nur psychische. Daher kann deine Aussage "Nahrungsrestiktion(Verbot) IST ein Speisegbot" nicht ganz richtig sein.

Nachtrag: Nebenbei, die Regeln zu Nahrungsrestriktion verbieten die Formulierung "Nahrungsrestriktion(Verbot)" nicht. Da steht nur etwas von einer zuzuordnenden Kategorie. Kategorien können aber auch über die Dinge definiert werden, die nicht dazugehören. Beispielsweise die Kategorie "Veganer" bei den Ravesaran, die tierische Produkte ausschließt (jetzt mal unabhängig von der letztendlichen Sinnhaftigkeit oder Sinnlosigkeit einer Nahrungsrestriktion(Veganer), die ja auch Teil der Debatte hier ist – rein formal zumindest ist der Nachteil völlig sauber formuliert).
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ChaoGirDja

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Re: Raverseran Vegan - warum und wie?
« Antwort #67 am: 24. Januar 2014, 09:33:50 »
Nahrungsrestriktion(Verbot) wäre doch nicht viel mehr als die Umkehrung einer Nahrungsrestriktion(Gebot).
Bereits die Kombination aus Nahrungsretriktion (so wie ihn das Regelwerk versteht, bitte ich zu beachten) keinen Sinn in Kombination mit Begriffen wie "Gebot" und "Verbot"...
Gebote und Verbote sind gesellschaftliche oder persönliche Beschränkungen.
Das ich als Vegetarier 80% bis 90% der Nahrung aus Pflanzen zu bestehen hat (dank Insekten und Würmern, nehmen auch die tierische Kost zu sich), ist aber kein Gebot, oder ein Verbot, sondern eine körperliche Notwendigkeit.
Es geht um die Ursache der Einschränkung und die sich dadurch ergebenen Folgen. Beim einem macht die Gesellschaft druck, oder das eigene Gewissen, beim anderen wird schlicht schlecht und ggf. erleide ich körperliche Schwächungen (Verhungern wird man nicht... normalerweise).
Das sind einfach 2 paar Schuh und sollten das auch Begrifflich sein.
Und genau das ist bei einem Begriff wie "Nahrungsretiktion(Verbot)" einfach nicht mehr gegeben.
Es werden da 2 Dinge zusammengewürfelt, die nicht zusammen gehören.

barbarossa rotbart

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Re: Raverseran Vegan - warum und wie?
« Antwort #68 am: 24. Januar 2014, 14:22:20 »
Chao, hätte ich statt Verbot Unverträglichkeit geschrieben, würdest Du Dich wohl nicht so aufregen, oder?
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GSandSDS

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Re: Raverseran Vegan - warum und wie?
« Antwort #69 am: 24. Januar 2014, 15:46:41 »
Bereits die Kombination aus Nahrungsretriktion (so wie ihn das Regelwerk versteht, bitte ich zu beachten) keinen Sinn in Kombination mit Begriffen wie "Gebot" und "Verbot"...
Gebote und Verbote sind gesellschaftliche oder persönliche Beschränkungen.
Genauso sinnvoll oder sinnlos wie Naturgesetze als Gesetze zu bezeichnen. Gesetze sind auch gesellschaftliche oder persönliche Beschränkungen, Naturgesetze allerdings nicht (jedenfalls nicht auf Basis von Normen des Typs "du bist verpflichtet zu" und "du darfst nicht"). Die Worte nicht ganz so starr interpretieren, besonders wenn die abweichende Definition auch extra nochmal dargelegt wurde. ;)
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Elodiria

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Re: Raverseran Vegan - warum und wie?
« Antwort #70 am: 29. Juli 2016, 11:26:42 »
Ich Teile die Ansicht klar mit Weltengeist.
Bei mir werde ich den Nachteil so wie er im Buch steht, schlicht nicht mehr als Meister zulassen. Denn das ist kein Nachteil.
In meinen Augen gehört der nachbearbeitet.