Autor Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie  (Gelesen 55443 mal)

GSandSDS

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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
« Antwort #30 am: 15. Oktober 2012, 19:49:22 »
Interessanterweise werden myranische Beschwörungen, auch Essenzbeschwörungen, über die gleichen Eigenschaften geprobt wie ihre aventurischen Pendanten, also wie z. B. die Invocatio-Zauber oder auch Elementarer Diener, -Dschinn, -Meister. Zumindest Ritus-Technisch scheint es bei Essenzbeschwörungen also gewisse Parallelen mit Wesensbeschwörungen zu geben, wenn myranische Zauberer ausschließlich ihre geistigen Fähigkeiten zum Zaubern einsetzen (gilt nicht für Ritualmagie).
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ChaoGirDja

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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
« Antwort #31 am: 15. Oktober 2012, 19:51:54 »
Nunja, was heist das schon?
Ich hab mich schon immer über Körperliche Eigenschaften in der Zauberei gewundert...

Oldschool

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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
« Antwort #32 am: 15. Oktober 2012, 19:59:01 »
Ich habe mittlerweile nachgeschaut, was da steht.
- Stufe II: Die Anrufungsprobe ist 3 Punkte erleichtert.
Und da die Tabelle zur Essenzbeschwörung mit "Tabelle zur Berechnung der Anrufungsschwierigkeit" betitelt wird, sollte das so funktionieren.
Ich bin tatsächlich nicht selbst auf die Idee gekommen. ^^
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GSandSDS

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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
« Antwort #33 am: 15. Oktober 2012, 20:54:18 »
Nunja, was heist das schon?
Ich hab mich schon immer über Körperliche Eigenschaften in der Zauberei gewundert...
Meiner Meinung nach schon einiges. Jedenfalls ist das ein erster Hinweis. Dann die Tatsache, dass man bei Essenzen auch Kontrollproben ablegen kann, wenn man möchte. Und in WdZ wird die Magie der Güldenländer auch als universelle Beschwörungsmagie bezeichnet. Dort tauchen die Begriffe in der Chronogica Magica auf, und zwar im Zusammenhang mit den Schwierigkeiten, die sich dort einige Zeit lang für güldenländische Zauberer ergaben. Und der Folge, dass mit der Zeit diese Art Magie bis auf Invokationen nach und nach aufgegeben wurde.
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ChaoGirDja

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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
« Antwort #34 am: 15. Oktober 2012, 21:03:57 »
Das ganze Beweist nur, das die Myraner nicht ganz falsch liegen.
Ihre Magie funktioniert und liefert die zu erwartenden Konsequenzen.
Das selbe gilt für die Spruchmagie der Aventurier und die Ritualmagie der Animsten.
Sie alle haben Recht und können zeitgleich nicht alle Recht haben.
Die Warheit steckt also irgendwo dazwischen (und wie Aussieht, dazu liefert WdZ und MyMa einen kleinen Einblick. Und zwar im Kapitel "Die Astralenergie").

Übrigens sagt MyMa auch klar, das man mit einem ANALYSE eben NICHT dauert das Merkmal "Beschwörung" oder "Herbeirufung" bei einem myransichen Zauber sieht.


Edit:
Das NICHT eingefügt, da ich, mal wieder, vergessen hatte...
Sowas blödes, so ein entscheidendes Wort zu vergessen -.- Tut mir leid.

GSandSDS

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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
« Antwort #35 am: 15. Oktober 2012, 22:29:59 »
Ich bin die betroffenen Seiten 242 und 243 schon einige Male durchgegangen. Da steht nichts dergleichen, dass man in allen myranischen Zaubern die Merkmale Beschwörung oder Herbeirufung sieht. Das ist auch gar nicht nötig, da die beiden Merkmale sich in erster Linie auf das Heraufbeschwören von Wesenheiten beziehen (siehe WdZ) und daher bei beschworenen Essenzen auch gar nicht vorhanden sein müssen (was auch regeltechnisch recht problematisch wäre, da man dann nur diese beiden Merkmale für seine Antimagie bräuchte, um als aventurischer Zauberer in Myranor alle myranischen Zauber auszuknipsen – beispielsweise im Abenteuer Hinter dem Horizont). Ich will damit nicht sagen, dass nicht auch ein Essenzzauber diese Merkmale aufweisen kann, aber das wäre dann eine Einzelfallentscheidung und würde wohl in erster Linie bei Erhebungszaubern auftreten, also dort, wo etwas erzeugt wird, das ein Mindestmaß an Intelligenz erfordert. Oder auch dort, wo ein Essenzzauber noch zusätzlich Monster quasi als Gratis-Beilage mitbringt (beispielsweise eine Pandaemonium-Kopie).
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ChaoGirDja

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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
« Antwort #36 am: 15. Oktober 2012, 23:12:40 »
Ich hab das Nicht oben in meinem Post vergessen gehabt GSandSDS ^^;
Sehr peinlich, da es ja der "alles entscheidende" Punkt ist ("etwas" übertrieben gesagt).

Wichtig ist:
Sowohl das myransiche, als auch das aventurische, Magiebild sind nur 2 Modelle zur Erklärung der Funktionsweise der Magie. Ein 3tes Liefert der Animismuss, der ebenso sehr erstaunliche Erfolge aufweisen kann (wie das heilen von Krankheiten mit nicht dämonischer Magie, sowie im Besonderen auch das Heilen von Lykantopie).
Alle Modelle funktionieren auf ihre Art und Weise und haben ihre ganz eigenen Vor- und Nachteil (die aventurische Spruchmagie ist recht schnell und auch recht Sparsahm mit der AE. Aber an Flexibilität kann sich nur so lange behaupten, wie ein Myraner sich auf seine Matrizen verlassen muss. Die myransiche Magie kann für sich Verbuchen, das sie einem dicht an Freizauberei heran führt. Und selbst wenn man es nicht so weit Treibt, einem noch immer eine größere Bandbreite erlaubt, als die Aventurische. Dafür ist sie Langsamer und Teurer. Der Animusmuss ist sehr stark eingeschränkt, sowohl an Effekten als auch an Zauberdauer und Kosten. Dafür ermöglicht er aber auch bisweilen sehr sehr erstaunliches...).

Aber das ganze ist jetzt auch nicht weiter Wichtig.
Wirklich Wichtig ist mEn, das keines der Modelle wirklich der Warheit entsprechen kann. Sie sind zu unterschiedlichen um alle Zeitgleich war sein zu können. Und doch zeigen die Möglichkeiten der Modelle, das sie Wahr sein müssen...
Und auch wir OG kennen diese Warheit nicht wirklich.
Dank besagter Kapitel in WdZ und MyMa haben wir aber einen Groben überblickt darüber, wie diese Wahrheit aussehen könnte.

Das ist, was man, so denke ich, Festhalten muss...

BoMauKokh

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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
« Antwort #37 am: 18. Oktober 2012, 20:14:28 »
beim Analyses sollten aber viele Dämonisch oder Elementar auftauchen. Spannent wird es dann wenn plötzlich ein Feuerzauber die falsche Dämonische Einteilung bekommt  ;D

GSandSDS

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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
« Antwort #38 am: 19. Oktober 2012, 04:31:13 »
Jep, allerdings dürften zumindest die klassischen Dämonologieschulen Aventuriens wie z. B. die Dunkle Hallen ihren Mitschülern sicherlicher immer wieder einbläuen, dass man bezüglich dämonischer Merkmale prinzipiell mit allem rechnen muss. Vor allem damit, dass sich das Chaos der Niederhöllen immer wieder mal den menschlichen Versuchen einer eindeutigen Klassifizierung ihrer Phänomene entzieht. Etwas Ähnliches ist laut WdZ ja auch bereits bei den richtigen Dämonenbeschwörungen bekannt, die ja auch schon teilweise unterschiedlichen Domänen zugeordnet werden können (was ich persönlich übrigens auch der myranischen Seite zubilligen würde, so dass ich die Angaben in MyMa Seite 93f. nicht unbedingt als über alle Diversität erhaben in Stein gemeißelt ansehen würde).
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Mythos

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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
« Antwort #39 am: 19. November 2012, 17:20:26 »
Wie darf ich mir Zauberdauer augenblicklich (n) bei der Formel Zauber entdecken vorstellen?

barbarossa rotbart

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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
« Antwort #40 am: 19. November 2012, 17:57:38 »
Lesefehler! Die Zauberdauer beträgt 20 Aktionen, die Wirkungsdauer ist augenblicklich (n).
Jeder hat das Recht auf meine Meinung.

Fantasy ist die Flucht vor der Wirklichkeit, aber wer außer den Gefängniswärtern fürchtet eine Flucht?

Die Tugenden eines Edelmannes: Geiz, Gier, Neid.

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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
« Antwort #41 am: 19. November 2012, 19:54:35 »
Oh, ich meinte die Wirkungsdauer. Wie wirkt die sich aus?

GSandSDS

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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
« Antwort #42 am: 20. November 2012, 06:00:54 »
Oh, ich meinte die Wirkungsdauer. Wie wirkt die sich aus?
Die Frage hatte ich schonmal vor Ewigkeiten im alten Forum gestellt. Die damalige Antwort war mehr oder weniger, dass das nicht genau festgelegt ist (sprich eine nicht genauer definierte kurze Zeit lang eben), der Zauberer ab da aber auf jedem Fall weiß, wo Magie zu dem Zeitpunkt gewirkt hat und wo nicht. Ändert sich nach dem Zauber an den Gegegenbeheiten etwas, kriegt er das allerdings nicht mehr mit. Würde man also z. B. einen unsichtbaren Geist damit orten, dann würde man es nicht mehr sehen, wenn er später seine Position ändert.
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
« Antwort #43 am: 21. November 2012, 19:34:39 »
Kosten Geistillusionen nur die Grundkosten von 7 AsP (1 SR), wenn sie keinen Sinn betreffen? Die Formel Typimitation (MyMa S. 52) würde sonst ja mehr als 14 AsP kosten (ZfP*SR ist eine Verdopplung auf der Zeitskala nach 1 SR).

ChaoGirDja

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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten zur Myranischen Magie
« Antwort #44 am: 22. November 2012, 09:00:42 »
Kosten Geistillusionen nur die Grundkosten von 7 AsP (1 SR), wenn sie keinen Sinn betreffen? Die Formel Typimitation (MyMa S. 52) würde sonst ja mehr als 14 AsP kosten (ZfP*SR ist eine Verdopplung auf der Zeitskala nach 1 SR).
Naja... Wenn du keinen Sinn manipulierst... woher sollen dann die Zusatzkosten je Sinn kommen?
Von daher: Ja, dann fallen nur die Grundkosten an (hätte man aber vielleicht wirklich als Anmerkung in Klammern dabei schreiben können).