Autor Thema: GRW Errata & Regelfragen  (Gelesen 36949 mal)

Masterlupo

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Re: GRW Errata & Regelfragen
« Antwort #360 am: 13. August 2017, 15:37:13 »
Ich gebe StealingPica recht das wahrscheinlich bei einen Kind von Mu Kampfsport wie bei einen Menschen anwenden kann. Bei einen Zeta würde ich ohne eine gewisse Kenntnis wahrscheinlich einen Abzug geltend machen da die Körperlich zwar Humanoid sind doch sich schon unterscheiden wie z.B. Schwerpunkt, Schachstellen (Tritt in die Eier ist nicht möglich :P)
Für alles andere funktionieren wahrscheinlich nur physikalische Gewalt wie z.B. Schläge und Tritte.

Zu Punkt mit den 10 Slots für Eigenschaften hätte ich 12 oder so besser gefunden. Da hätte man sagen können 3x Vorteil, 3x Nachteil, 3x Neutral und 3x Sonderfähigkeiten. Wenn einer der Charakter nach und nach Arm, beide Beine und so verliert hätte er bald keine Slots mehr zu Verfügung um irgendeine Sonderfertigkeit zu lernen. Habe das in meinen Hausregeln ein glück gestrichen sonst währe unser Schwerewaffenexperte bestimmt total gepisst.

Pahlavan

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Re: GRW Errata & Regelfragen
« Antwort #361 am: 16. August 2017, 22:40:49 »
Danke für die Antworten. In den meisten Punkten sind wir uns ja anscheinend einig. Eure Hausregeln für die Sprachen werde ich mal für meine Zwecke anpassen. Ich habe natürlich auch Methoden gefunden, um verschiedene Rollen in meinen Kampagnen zusammenzubringen, mir ging es eher darum, dass in einem Regelsystem, das solche Fragen absehbarerweise aufwirft, in der Sektion zum Spielleiten evtl. ein paar Ratschläge zu dem Thema angebracht wären. Meine Anmerkungen zu Kampfsport scheinen übrigens zum Teil missverstanden worden zu sein.
Zitat
3. Man kann regeltechnisch nicht alles Abdecken. Doch bei mir kann man Kampfsport nur gegen Menschen einsetzen, bei Aliens macht das wenig Sinn, da Kampfsportarten entwickelt sind um gegen Menschen zu kämpfen. Erst nach eine Alienautopsie und etwas Forschungsarbeit kann man vielleicht auch Kampfsportarten gegen Aliens entwickeln.
Zitat
3. Ich lasse Kampfsport gegen humanoide Ziele einsetzen. Gegen einen Rigidopoden oder einen Sillikoiden bringen die meisten Techniken nichts, aber ein KvM (die ich mal als ausreichend unterschiedlich einstufe) oder einen Zeta kann man mit ähnlichen Techniken angreifen, wie einen Menschen. Es gibt einen Grund, warum sich viele Techniken in vielen Kampfsportarten unabhängig voneinander etabliert haben: Sie funktionieren. Somit stelle ich die verrückte These auf, das mit einem ähnlichen Körperbau auch ähnliche Techniken wirken, wenn es sich nicht gerade auf hochspezialisierte Techniken handelt, die einen Grundkurs Medizin und/oder Anatomie voraussetzen.

Mein Hauptpunkt war ja eigentlich nur, dass es unpassend ist, Wing Chun und Kung Fu als Items derselben Kategorie aufzulisten, weil Kung Fu ein Oberbegriff ist, der Wing Chun eigentlich mit einschließt. Die Diskussion zur Anwendbarkeit von Kampfkünsten gegen Aliens ist aber interessant. Es stimmt schon, dass manche Techniken, insbesondere die eher ringkampforientierten, auf eine gewisse gegnerische Anatomie angewiesen sind. Andererseits lehren sie ja nicht nur den Umgang mit dem Körper des Gegners, sondern auch dem eigenen, d.h. bessere Nutzung von Kraft, Körpergewicht, effiziente Fußarbeit und antrainierte Reflexe etc. Diese Vorteile bleiben natürlich auch sonst erhalten. Und an der Stelle halte ich dem Autor auch zugute, dass er hieran gedacht hat, denn die Effekte der Kampfkünste machen explizit einen Unterschied zwischen "gegen alle Ziele" und "gegen humanoide Gegner". Die Erforschung von Alienanatomie könnte aber die Anwendbarkeit definitiv erweitern, das klingt nach einer guten Hausregel.

2. Nach meiner Erfahrung snd Nahkampfwaffen im normalen Spiel eher selten im Ensatz, wenn es nicht gerade Tarncharaktere oder KvM sind. Den Fokus auf das Katana spiele ich mal dem massiven Overhype zu, der sich um das Katana entwickelt hat (Ich will niemandem auf die Füße treten). Aber ein Schwert (zu denen Katanas lustigerweise nach strenger Definition nicht zählen, da einschneidig) hätte vermutlich ähnliche Werte.

Entweder der Hype oder eine Anspielung auf Shadowrun, das ja ohnehin recht offensichtlich gleich nach X-Com für Contact Pate gestanden hat. Ich behandle den Eintrag, als ob nur "Schwert" da stünde. Und ja, nach strenger Definition ist ein Katana ein zweihändiger Säbel - allerdings scheiden sich da die Geister, weil manche schlicht bevorzugen, eine eigene Kategorie für Fernöstliche Schwerter zu schaffen und der englische Sprachraum "sword" auch als Oberbegriff verwendet und Säbel damit eine Unterkategorie von Schwertern sind. Die Relevanz meiner Kritik ist sicherlich gering für die Spielpraxis, aber als Editor würde ich sowas anmerken.

Masterlupo

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Re: GRW Errata & Regelfragen
« Antwort #362 am: 17. August 2017, 11:19:45 »
Solche Feinheiten zwischen Kampfsportarten kenn ich nicht.
Generell sollte ja schon einiges schiefgelaufen sein das man sich mit Händen und Füßen wehren muss. Selbst Nahkampfwaffen gibt es in modernen Kampfhandlungen eigentlich gar nicht mehr auf.
Man weiß spätestens aus "Jäger des verlorenen Schatze" das Nahkampf was für Looser ist ;). Indy erschießt einfach den Schwertkämpfer :P einer der besten Szenen des Films.

StealingPica

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Re: GRW Errata & Regelfragen
« Antwort #363 am: 17. August 2017, 11:33:42 »
Ich habe erst kürzlich von einem britischen Infanterieangriff gehört, bei dem 2008 tatsächlich erfolgreich ein Sturmangrff mt Bajonetten stattfand... Andererseits gab es im zweiten Weltkrieg jemand, der mit Pfeil und Bogen gekämpft hatte. Ich denke, dass kann man unter "Britische Kuriositäten" einordnen.

Aber das nur am Rande