Autor Thema: Multinodale KI  (Gelesen 729 mal)

Namium

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Multinodale KI
« am: 11. Februar 2016, 14:52:01 »
In meiner aktuellen Gruppe ist die Idee aufgetaucht eine KI auf mehreren Platformen gleichzeitig laufen zu lassen. Ich wollte meine Überlegungen dahingehend mal zur Diskussion stellen.

Multinodale Architektur (Neutrales Merkmal für Robotercharaktere):
Die Softwarearchitektur ist darauf ausgelegt auf mehreren, teilweise sehr verschiedenen Platformen gleichzeitig zu laufen und sich trotzdem als eine Entität zu begreifen.

Die erste zusätzlich laufende Platform gibt einen Bonus von 10% auf alle Proben die mit Attributen des kognitiven Pools zu tun haben. Die zweite zusätzliche 5%, die dritte 2%, die vierte noch 1%,  jede weitere gibt keinen zusätzlichen Bonus.

Sollte die Verbindung aus irgendeinem Grund abbrechen, ist der Bonus hinfällig. Zusätzlich erleidet die Platform nach ihre Entschlossenheit x 1W10 Stunden "Fragmentierung" Einen Abzug von 10% auf alle Würfe pro Platform mit der sie nicht mehr in Verbindung steht. Nach 1W10 x Entschlossenheit Tagen ist die Platform voll unabhängig,  erhält keine weiteren Nachteile aber kann auch nie wieder Teil dieser oder einer anderen Multinodalen Architektur werden.

Bsp.: Das Forschungsschiff  Deep Sea Explorer III ist mit einer multinodaler Architektur ausgestattet. Da gibt es das Schiff selber, Die KI des Tauchbootes sowie eines Gynoiden "Dipsy" die dazu gedacht ist die Interaktion mit der Crew menshlicher zu gestalten und dazu in der Lage ist jede Aufgabe an Bord zu übernehmen.
Solange diese Drei in Verbindung zueinander stehen erhält jede einen Bonus von 15% (10% + 5%) auf alle Proben die moz einem Attribut des kognitiven Pools zu tun haben.

Bei einem Tauchunfall sinkt das Tauchboot mit "Dipsy" an Bord zu tief und die Verbindung reißt ab.
Ersteinmal erhält keine Platform mehr einen Bonus.
1W10 x jeweilige Entschlossenheit Stunden zeigt sich die Fragmentierung. Die Deep Sea Explorer III erhält einen Malus von 20% (10% für jede fehlende Platform) auf jede Probe.
Dipsy und das Tauchboot nur 10% (Da ja nur ein weiterer Node fehlt). Nach 1W10 x jeweilige Entschlossenheit Tagen iat die Deep Sea Explorer III unabhängig geworden und kann kein Teil eines Netzwerkes mehr werden. Dipsy und das Tauchboot bilden jetzt ihre Eigene Multinodale Architektur aber nur noch zu zweit.

StealingPica

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Re: Multinodale KI
« Antwort #1 am: 11. Februar 2016, 14:59:30 »
Klingt auf jeden Fall interessant, ABER... vielleicht bin ich da etwas kurzsichtig, aber ich glaube, dass dieses Merkmal eher für NSC-KI gedacht ist, die an einem Ort bleiben... Wie sähe das mit einem KI-SC aus, der aus Einsatzgründen etliche Tage von seinem, ich nenne es mal "Mainframe", getrennt ist? der verliert recht fix den Bonus, und dann ist er ein eigenständiger Charakter... dann kann ich das Merkmal auch gleich weglassen.

Bitte korrigiert mich, wenn ich mich irre oder es falsch verstanden habe. Das ist schließlich auch nur eine erste Meinung.

Coming_Curse

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Re: Multinodale KI
« Antwort #2 am: 11. Februar 2016, 16:51:16 »
Definitiv eine spannende Idee - vor allem als Plotwerkzeug für den Spielleiter und um die Umgebung "realistischer" darzustellen. Als SC kann ich es mir auch kaum vorstellen. Gerade in Situationen der Trennung würde das doch ein wenig ... herausfordernd ;)

Wo ich mir nicht ganz sicher bin ist die Zusammenführung. An sich sehe ich erstmal keinen Grund warum eine Zusammenführung nach längerer Zeit nicht möglich sein soll. Wenn es nach kurzer Zeit geht, ist es nach langer Zeit doch nur etwas mehr Aufwand und evtl. eine gewisse Gefahr für Bugs. Auch das nachträgliche Hinzufügen von zusätzlichen Knoten würde ich so erstmal nicht ausschließen.
Bei den Boni ... müssten die nicht mit zunehmender Knotenzahl fast exponentiell steigen? Klar ist das aus balancetechnischen Gründen nicht sinnvoll (außer der Preis und Aufwand steigt noch sehr viel stärker).

Ich hatte überlegt, ob man dem ein oder anderen Problem entgehen könnte, wenn man in Primär- und Sekundärknoten unterscheidet - also ein Primärknoten, der die Persona definiert und für Synchronisation mit den anderen Knoten verantwortlich ist. Bin mir aber nicht sicher, ob das hilft, oder nur mehr Aufwand bedeutet ...

Edit: im kommenden Ausrüstungsband wird es - wie im zugehörigen Thread angekündigt - auch um Drohnen und Fernsteuerung gehen. Vielleicht ließe sich der gewünschte Effekt (eine KI die in mehreren Gestalten agiert) ja über eine ferngesteuerte Drohne bzw. ferngesteuerte Roboterkörper leichter realisieren.
But to us there is but one God, plus or minus one. -- Corinthians 8:6±2. (XKCD.com)

Masterlupo

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Re: Multinodale KI
« Antwort #3 am: 12. Februar 2016, 14:17:20 »
Ich würde es erlauben sich wieder zu synchronisieren, doch das könnte zum Teil zu Verlust von bis dahin gewonnen Erfahrungen (Steigerungen) führen und natürlich zu Gedächtnislücken bzw. zu "falschen Erinnerungen".

Außerdem würde ich die Zeiten für die Trennung min. mit den Faktor 10 nehmen.

Namium

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Multinodale KI Ansatz 2
« Antwort #4 am: 08. März 2016, 13:54:45 »
Nachdem ich mich durch die Fernsteuerung des Ausrüstungsbands gelesen habe und die hier angebrachten Punkte einfließen hab lassen, hier das neueste Konstrukt für das Merkmal.

Multinodale Netzwerkarchitektur (0) Nur KI-Charaktere

Die KI ist darauf ausgelegt auf mehreren Plattformen zu laufen und sich trotzdem als eine Entität anzusehen.
Jede Plattform besitzt die selben Merkmale und Fokusskills, die verbauten Teile und CPUs dürfen sich jedoch unterscheiden.

Solange die einzelnen Plattformen miteinander Daten in genügender Weise austauschen können (Entscheidung des SL) Erhalten sie einen Bonus von 30%, 50%, 60%, 65%, je nach Anzahl der miteinander kommunizierenden CPUS auf alle direkten Kognitiven Proben (mit der Ausnahme von Wahrnehmung) sowie auf alle Fertigkeiten die in den kognitiven Pool einfließen.
Verdiente EIP werden dabei auf alle Plattformen aufgeteilt (abrunden, min 1).

Sollte eine Plattform nicht in Kontakt stehen, erhält sie keinen Bonus aber dennoch weiterhin reduzierte EIP. Diese werden beim nächsten Synchronisieren auf die anderen Plattformen verteilt.

Kommt es in einem solchen Solo-Zeitraum zu einer Steigerung einer kognitiven Fertigkeit, wird bei der nächsten Synchronisierung für jede Plattform eine Probe gegen Fragmentierung abgelegt.
Die Schwierigkeit beträgt dabei 5 + ((max(In)-min(In)) + (max(Ch)-min(Ch)) + (max(En)-min(En)))*10) der beteiligten Plattformen(das ergibt für gleich konstruierte Plattformen weniger wahrscheinliche Fragmentierungen als solche mit stark unterschiedlichen CPUs).

Beispiel:
Eine Mittelklasse und eine Hochleistungs-CPU sind miteinander Verbunden, sonst gibt es keine weiteren Modifikatoren.
Die Schwierigkeit beträgt dabei 5% + ((8-6) + (4-2) + (10-10))*10% = 45%

Ein Erfolg bei der Probe gibt 1W10 EIP Abzüge für alle Plattformen sowie Fragmentierung, Ein kritischer Erfolg 2W10 EIP Abzüge sowie Fragmentierung. Fehlschläge sowie kritische Fehlschläge bei der Probe haben keine Auswirkung.

Während Fragmentierung sind alle kognitiven Proben um 20% erschwert und der Bonus von Multinodales Netzwerk kann nicht genutzt werden. Der Rest ist eine rein Rollenspieltechnische Folge, die sich in verfälschten, bzw. Fehlerhaften Erinnerungen, neu Bewertungen von Handlungen und Situationen sowie unerklärlichen Aussagen zeigt. Fragmentierung hält für jede Plattform die Verlorenen EIP Tage oder bis eine Änderung des Kognitiven Pools durch Verbesserung einer Fertigkeit oder eines Attributes geschieht.

Edit: Formel bereinigt, Beispiel Hinzugefügt, Fragmentierung leicht verändert.