Autor Thema: "Bergungswahrscheinlichkeit" kritischer Technologie (hier FTL-Antriebstech.)  (Gelesen 1236 mal)

Hardcase

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Grüße.

"Wie schwer sollte man es seinen Leuten machen, wirklich kritische Technologie in die Finger zu bekommen?"

Die Frage habe ich mir schon des öfteren gestellt. Insbesondere im Hinblick auf Überlicht-Antriebstechnologie.
Immerhin ist es theoretisch möglich einen zu bergen, besonders bezogen auf "Projekt Oberon", was ja gerade dazu einlädt.

Dahin gehend habe ich mich parallel gefragt, wie wahrscheinlich ist es, das die Bergungsteams und Wissenschaftler auch erkennen, was sie da geborgen haben? Immerhin ist eine FTL-Antrieb etwas, wovon nicht mal, bestenfalls absolut spekulativ, im Ansatz bekannt ist, wie so etwas physikalisch und technisch realisierbar ist.
Und das Ergebnis praktische Tests eines FTL-Antriebes am Boden, weil man nicht weiß, was man da eigentlich hat, möchte ich mir lieber nicht vorstellen ;) .

Jedenfalls hatte ich mal an ein System gedacht, welches vielleicht an Hand der Ausstattung der zur Verfügung stehenden Forschungsanlagen, Anzahl und "Qualität" der Forscher/Assistenten, Beitrag von Ausgearbeiteten NSC's und SC's, etc., bei wirklich sensibler Technologie/Bergungsgut ermittelt: A) Haben wir was geborgen? B) Was hat man da geborgen? bzw. bekommt man es überhaupt raus, um was es sich handelt? C) Wie Lange dauert es, bis wir auf den Trichter kommen und um dann überhaupt mit der eigentlichen Forschung anzufangen.

Und als SL einfach festzulegen "OK, ihr habt da einen FTL-Antrieb geborgen", ist mir dies bezüglich ehrlich gesagt zu willkürlich, und streng nach Liste zu einfach ;) .

So und nun die Kernfrage: Wie könnte man so ein System effektiv umsetzen?
Ich hab schon überlegt feste Modifikatoren auf einen W100 zu verwenden. aber irgendwann relativiert sich das ganze und das Endergebnis ist zwangsläufig: "Ja, das ist das und das". Selbst bei solchen Technologien, für die es keine bekannte physikalische Referenz gibt.

Da wäre ich für eure Anregungen sehr dankbar.

Kurz noch was zum Auslöser meiner Gedankengänge:
Nach "Krater des Schreckens" wollte ich meine Truppe für eine kurze Visite gen Mars schicken (bin schon kräftig dabei notwendiges Kartenmaterial zu erstellen/bearbeiten). Und dafür braucht man halt etwas stärkeres als einen simplen Ionenantrieb und wenn es nur so etwas wie eine abgeleiteter "Kurzstrecken-Sprungantrieb-Prototypen" ist. (mhm..., auch eine Idee für eine Custom-Entwicklungsprojekt  8-) ) Als Aufhänger wollte ich die gescheiterte Mars-Mission verwenden.
Das ganze wird wohl ein Mix aus "Event Horizon", "Red Planet" und "2001/2010"

Naja, dann heißt es wohl: Nächster Halt: Cydonia Mensae  ;D
"Manchmal glaube ich, wir sind allein im Universum, und manchmal glaube ich, wir sind es nicht. Was davon auch stimmt, die Idee ist ziemlich erschütternd."
Arthur C. Clarke

Masterlupo

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Jedes Einsatzteam sollte ja einen Feldwissenschaftler dabei haben. Der muss bei mir immer Naturwissenschaft bzw. Ingenieurwürfe machen um herauszufinden was wichtig ist und was nicht. Ein Grund warum mein Team ein Technikexperte (für die Ing-Würfe) und eine Naturwissenschaftlerin (für die Wissenschaft) immer dabei hat.

Natürlich hat auch das Aufräumteam ein Techniker bzw. Wissenschaftler dabei. Doch die bekommen immer noch einen fetten Abzug, da die ja die meisten Sachen nicht in Aktion gesehen haben.

Der Rest wird meistens vernichtet was nicht als "Wichtig" erwachtet wurde. Natürlich sind da bestimmt schon einige Sachen aus versehen vernichtet worden bzw. einige völlig Nutzlose Dinge wurden erforscht, da die so so interessant aussahen.

Bei einer Erforschung von einen Unbekannten Objekt braucht das Wissenschaftteam ca. 10% der Forschungszeit um erst einmal herauszufinden was das ist. Das heißt das sie nach 10% der Zeit ein Wissenschafts-/Ing.-wurf machen um herauszufinden was sie da haben. Bei einen Fehlschlag brauchen die dann wieder 10% der Forschungszeit um herauszufinden was es ist und wo weiter.

Den Überlicht-Antrieb würde ich den Charakter schon mal geben. Doch bis man ein Flugfähiges Überlichtraumschiff hat. Da würde ich sie noch eine weile warten lassen.

Docmorbid

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Da die Erbeutung eines Überlichttriebwerkes auf lange Sicht recht unvermeidlich gemacht wurde, sollte es in nicht allzu ferner Zukunft auch ein Abenteuer geben, bei dem die Erprobung eines so ausgerüsteten Schiffes im Mittelpunkt steht.

OH GOTT.

So viele Möglichkeiten!

 :-X
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Supersöldner

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Die unendlichen weiten dies sind die Abenteurer des Raumschiffes Omega das dahin Fliegt wo noch nie ein Omega Agent zuvor gewesen ist.

Nebula

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Frage allgemein: welche Beute bekommt man pro Mission
Pro getöteten Alien 👽 natürlich dessen Leichnam. War ich bisher blind oder gibts da echt keine beutetabelle? Zum auswürfeln oder anderweitig zu bestimmen?

Medizinmann

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doch bei Forschung und Entwicklung (hinter dem BMS sa schätzungsweise ab Seite 240)
sind 2 Seiten mit Beutelisten
 Ich denke Aliensleichen und teile von Alientech verkaufen hält deine Basis über Wasser, gerade wenn sie gut sein soll

mit Beutetanz
Medizinmann

Masterlupo

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Also eine Beuteliste mit irgendwelchen Wahrscheinlichkeiten, wie man das z.B. von D&D oder so kennt gibt es nicht.
In OA ist ab Seite 80 sehr gut die Kriegsbeute beschrieben, zum Teil auch ob man sie Verkaufen darf oder es den Oberkommando gegen den Strich geht wenn die das herausfinden. Ab Seite 203 werden alle bis jetzt veröffentlichen Ausrüstungen, Fahrzeuge,... gelistet. Damit könnte man sich einen Beutegenerator bauen.
Generell kannst du davon ausgehen das jeder Aliensoldat mindestens eine Waffe dabei hat, Techniker / Wissenschaftler werden eher irgendwelches merkwürdige Zeug dabei haben wie z.B. Zeta Experimentierwerkzeug, irgendwelche Alienscanner, Aliendatapads,... 

Nebula

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Ja die Beuteteile kenn ich aber da steht nicht, wann man sie bekommt. Ok bei Leichenteilen logisch ^^

Nebula

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Hmm ich wollte das eigentlich nicht zur Wissenschaft erheben und mir 20-30 Minuten überlegen, was jetzt alles dabei sein könnte.
Man merkt halt, dass Contact noch in den Kinderschuhen steckt, aber bereits unheimlich gut ist und sehr viel Potential hat

Docmorbid

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Ich möchte hier erstmals ganz gezielt auf den Thread "Mit gesundem Menschenverstand gegen die Hartwurst - eine kleine Initiative" verweisen, um weitere Mißverständnisse zu vermeiden. Auch bei späteren Editionen von Contact wird sehr wahrscheinlich keine Tabelle mit Würfelwahrscheinlichkeiten für "Drops" enthalten sein. So viel Entscheidungsfähigkeit möchten wir jedem Spielleiter zutrauen, egal wie neu er im Hobby ist.

Die Entscheidung, wann du deinen Spielern den Zugang zur FTL-Technologie ermöglichst, ist doch extrem handlungs-sensitiv. Das ist keine Entscheidung, die man einem Würfel oder einer Tabelle (oder sogar einer Würfeltabelle) überlässt.
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Nebula

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es geht hier nicht um gesunden Menschenverstand sondern um Erleichterung des Spielbetriebes ohne diese genannte "Hartwurst" zu kneten und pressen oder zu verbiegen.

Warum soll jeder SL diese Beutetabelle neu erfinden wenn sowas vom Entwickler eine nette Unterstützung wäre?

Docmorbid

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Eigentlich wollte ich vermitteln, dass diese Beutetabelle nicht gebraucht wird!
In meinem Fall zumindest. Andererseits traue ich der Community durchaus zu, eine anfertigen zu können. Es sind schon viel komplexere und aufwendigere Spielhilfen auf Eigeninitiative von Spielern angefertigt worden. Siehe erweiterter Charaktergenerator.
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Nebula

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Ja das ist leider irgendwie Standard: Die Fans werdens schon machen und kostet nix :(

naja jedem das seine, dann aber nicht wundern wenn andere Systeme, die die Kunden umschmeicheln, mehr gehypt werden  :)

Medizinmann

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Eigentlich wollte ich vermitteln, dass diese Beutetabelle nicht gebraucht wird!
In meinem Fall zumindest. Andererseits traue ich der Community durchaus zu, eine anfertigen zu können. Es sind schon viel komplexere und aufwendigere Spielhilfen auf Eigeninitiative von Spielern angefertigt worden. Siehe erweiterter Charaktergenerator.

Ich trete immer für Player empowerment ein und in diesem fall für GM-Empowernment.
ImO kann/soll/darf das jede Runde für sich entscheiden und jeder SL für sich machen.

Aber, Doc Morbid, was hälst du von der Idee , einen Aufruf zu machen, jeder der will schreibt so eine Liste hier ins Forum, du schaust dir die an und die, die du gut findest , stellst Du als Alternatives PDF ins Netz.
Diejenigen ,die die Liste hier reinschreiben müssen dann auch wissen, das Ihre Liste veröffentlicht wird und sie keinerlei Rechte mehr dann daran haben, keine Tantiemen bekommen oder eine Rente auf Lebenszeit.
Es sollte eine reine, kostenfreie Freiwilligenarbeit sein (nur um dich & den Verlag rechtlich abzusichern ;) )
dann hat Nebula was er/sie haben will und auch andere zukünftige SL können sich dann daraus bedienen ,wenn sie wollen. :)

@ Nebula
Ich denke nicht das Verlage ,die Ihre Kunden umschmeicheln soooooo gehyped werden.
CGL (der US Verlag von SR) hat den grottenschlechtesten Support, den man sich vorstellen kann (keine Erratta, Spieler werden gedisst, veräppelt und ignoriert, abgesehen von Freelancern kümmert sich kein Arsch um Service oder steht mit der Community in Contact ( Grins ),
(ich könnte noch Stundenlang weiterschreiben) und dennoch ist SR unter den Top 5 Rollenspielen
(und  auch eines meiner Lieblings RPGs).
Nein, am Kundenservice liegt es (ImO garantiert ! )nicht

mit Empowerdance
Medizinmann

Masterlupo

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Hatte mal a einen Beute / Gegner Generator gearbeitet. Ist mir dann leider irgendwie die Lust vergangen, da ich das meistens Freestyle mache. Liegt auch daran das nach einer Mission die Artekfate vom Bergungsteam erst eingesammelt werden. Wenn die Leute sich nichts sofort einstecken bzw. der Feldwissenschaftler es markiert als wichtiges Objekt. Dann bekommen sie im Abschlussbericht, den sie sich wenn sie wollen beim nächsten Spielabend durchlesen können die Information was für Beute gemacht wurde und welche Forschung / Entwicklung zum Teil angestoßen wurde.